DE3817656C2 - - Google Patents

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DE3817656C2
DE3817656C2 DE3817656A DE3817656A DE3817656C2 DE 3817656 C2 DE3817656 C2 DE 3817656C2 DE 3817656 A DE3817656 A DE 3817656A DE 3817656 A DE3817656 A DE 3817656A DE 3817656 C2 DE3817656 C2 DE 3817656C2
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Description

Die Erfindung betrifft einen elektrischen Rauschabsorber zur Absorption des elektrischen Rauschens, das innerhalb einer elektronischen Vorrichtung erzeugt wird oder das von außen in diese Vorrichtung durch eine Netzleitung oder ein Kabel gelangt, nach der Gattung des Anspruches 1.
Zur Rauschabsorption ist es z. B. aus der GB 21 79 502 A bekannt, einen Ferrit an einer Netzleitung oder einem Kabel so anzubringen, daß er dieses umgreift. Dabei werden zwei U-förmige Ferritteile einfach mittels eines herumgeschlungenen Bandes aneinander fixiert. Die Ferritteile oder das Band dienen jedoch nicht zum Festhalten des Kabels, so daß dieses zur Fixierung um die Ferritteile herumgewickelt werden muß. Dies ist zum einen sehr umständlich und verhindert zum anderen ein leichtes Verschieben des Rauschabsorbers am Kabel, wenn eine andere Position gewählt werden soll. Darüber hinaus kann durch den im wesentlichen ungeschützten Ferrit leicht ein Kurzschluß in der elektronischen Vorrichtung bei einer Bewegung des Kabels verursacht werden, oder andere Teile werden beschädigt.
Aus der Firmendruckschrift der Firma Rohde & Schwarz, Absorptions-Meßwandlerzangen MDS-20 und MDS-21, September 1978, sind Absorptions-Meßwandlerzangen bekannt, die zwar eine ähnliche Magnetkörperanordnung aufweisen, bei denen jedoch ebenfalls ein durchlaufender Leiter weder an der Meßwandlerzange fixiert ist, noch ist die Meßwandlerzange selbst fixiert, sondern vielmehr auf Rädern verschiebbar gelagert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen elektrischen Rauschabsorber zu schaffen, durch den auf einfache Weise der hindurchgehende elektrische Leiter in verschiedenen Positionen fixiert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Der erfindungsgemäße Rauschabsorber hat den Vorteil, daß die beiden öffenbaren Gehäuseteile beim Schließen nicht nur den Magnetkörper festhalten, sondern gleichzeitig auch den Leiter im Magnetkörper fixieren. Zusätzlich wird das Gehäuse durch Aufstecken auf den an der Basis fixierten Befestigungsfuß ebenfalls an dieser Basis fixiert, so daß auch das Kabel ortsfest gehalten wird. Beschädigungen durch Bewegungen des Kabels oder des Rauschabsorbers sind dadurch ausgeschlossen. Das zweiteilige Gehäuse kann jederzeit vom Befestigungsfuß abgenommen und wieder damit verbunden werden, wenn z. B. zur Veränderung der Position des Rauschabsorbers am Kabel der Befestigungsfuß an einer neuen Stelle montiert wird. Auch bei einer Änderung der Verdrahtung ist ein einfaches Lösen und wieder Fixieren des Rauschabsorbers möglich. Die Position des Rauschabsorbers kann dadurch auch nachträglich noch optimiert werden. Der Befestigungsfuß dient somit nicht nur als Halterung für das Gehäuse und den Magnetkörper, sondern zusätzlich noch zur Fixierung des Kabels und des gesamten Rauschabsorbers an einer Basis bzw. Gehäusewand. Dabei wird elektrisches Rauschen wirksam verhindert, zumal die Position des Rauschabsorbers am Kabel noch nachträglich auf einfache Weise verändert werden kann.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Anspruch 1 angegebenen Rauschabsorbers möglich.
Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Rauschabsorbers sind in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht einen elek­ trischen Rauschabsorber als erstes Ausführungs­ beispiel,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht, teilweise im Schnitt, des Gehäuses des in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführungsbeispiels im geöffneten Zu­ stand,
Fig. 3 eine Schnittdarstellung des Gehäuses gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel entlang einer Schnittlinie III-III in Fig. 4,
Fig. 4 eine Draufsicht des Gehäuses von oben gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel im geöffneten Zustand,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung des in Fig. 1 darge­ stellten Gehäuses von vorne im geschlossenen und verriegelten Zustand,
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht, zum Teil als Schnitt­ darstellung, eines Befestigungsfußes für das Gehäuse gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 7 eine Draufsicht des Befestigungsfußes von oben gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 8 eine Schnittdarstellung des Befestigungsfußes entlang einer Schnittlinie VIII-VIII in Fig. 7,
Fig. 9 eine Ansicht des Befestigungsfußes gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel von unten,
Fig. 10 eine perspektivische Ansicht eines Ferritkörpers aus einem Paar von Ferritkörpern gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht des Gehäuses und des Paars von Ferritkörpern, das in das Haltegehäuse eingesetzt ist, gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel im geöffneten Zustand,
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht des elektrischen Rauschabsorbers gemäß dem ersten Ausführungs­ beispiel im Gebrauch,
Fig. 13 eine Vorderansicht, teilweise als Schnittdar­ stellung, des elektrischen Rauschabsorbers, bei dem das Gehäuse auf dem Befestigungsfuß montiert ist,
Fig. 14 eine Vorderansicht eines elektrischen Rausch­ absorbers als zweites Ausführungsbeispiel,
Fig. 15 eine Draufsicht des Gehäuses gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel im geöffneten Zustand,
Fig. 16 eine Vorderansicht des Gehäuses gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel im geöffneten Zustand,
Fig. 17 eine Ansicht des Gehäuses von unten gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel im geöffneten Zustand,
Fig. 18 eine Draufsicht des Befestigungsfußes gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 19 eine Vorderansicht des Befestigungsfußes gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 20 eine Ansicht des Befestigungsfußes von unten gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 21 eine perspektivische Ansicht eines flachen Ferrit­ körpers aus einem Paar von Ferritkörpern gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 22 eine Vorderansicht des Paars von Ferritkörpern gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 23 eine Schnittdarstellung des Paars von Ferrit­ körpern entlang der Schnittlinie XXIII-XXIII in Fig. 22,
Fig. 24 eine Schnittdarstellung des Gehäuses und des Paars von Ferritkörpern, das in das Halte­ gehäuse gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel eingesetzt ist, entlang einer Schnittlinie XXIV- XXIV in Fig. 14,
Fig. 25 eine Schnittdarstellung des Gehäuses und des in das Gehäuse eingesetzten Ferrit­ körpers von vorn gemäß dem zweiten Ausführungs­ beispiel und
Fig. 26 eine perspektivische Ansicht des elektrischen Rauschabsorbers gemäß dem zweiten Ausführungs­ beispiel im Gebrauch.
Ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgen­ den unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 beschrieben.
Gemäß Fig. 1 enthält ein elektrischer Rauschabsorber ein Gehäuse 1, einen Befestigungsfuß 2 für das Gehäuse und ein Paar von halbringförmigen Ferritkörpern 3a und 3b. Das Gehäuse 1 weist zwei Gehäuseteile 4 und 5 auf, die mittels eines Gelenkes 6 miteinander verbunden sind. Die Gehäuseteile 4 und 5 sind zylinderförmig mit einer offenen Oberfläche so ausgebildet, daß sie die Ferrit­ körper 3a und 3b sicher festhalten können. Gemäß den Fig. 2 bis 4 ist ein Paar federnder Glieder 7 und 8 an den inneren Bodenflächen der Gehäuseteile 4 und 5 vorgesehen und erstreckt sich nach oben, um gegen die Außenflächen der Ferritkörper 3a und 3b drücken zu können. Ein Paar von Eingriffklinken 9 und 10 ist jeweils an den Seiten­ wandungen 27 und 28 der Gehäuseteile 4 und 5 angeordnet, um seitliche Ausnehmungen 50a und 50b an den Ferritkörpern 3a und 3b nach unten zu drücken.
Zwei Paare von parallelen Platten 11a und 11b, 12a und 12b erstrecken sich von äußeren Kantenflächen radial nach außen, die gegenüber den mit dem Gelenk 6 versehenen Kanten angeordnet sind. Jedes Paar dieser parallelen Platten ist jeweils mittels Verbindungsplatten 12 und 13 mitein­ ander verbunden.
Gemäß Fig. 3 weist die Verbindungsplatte 12 des Gehäuseteils 4 einen abgestuften Bereich 14 an ihrer Außenfläche auf. Ein Vorsprung 15 erstreckt sich vom abgestuften Bereich 14 der Verbindungsplatte 12 aus nach innen, um die Gehäuse­ teile 4 und 5 zu schließen und miteinander zu verriegeln. Ein Vorsprung 16 ist an einem oberen Bereich der Verbindungs­ platte 13 vorgesehen, zum Eingriff mit dem Vorsprung 15 im verriegelten Zustand der Gehäuseteile 4 und 5. Eine Platte 17 mit einem Haken 18 ist neben der Verbindungs­ platte 13 angeordnet und verläuft vom Kantenbereich der inneren Bodenfläche des Gehäuseteils 5 aus. Zwei Paare von halbkreisförmigen Ausnehmungen 19a und 19b, 20a und 20b sind jeweils in beiden Seitenwandungen 27 und 28 der Gehäuseteile 4 und 5 eingeformt.
Gemäß Fig. 5 gelangt die Verbindungsplatte 12 bzw. der Vorsprung 15 beim Schließen der Gehäuseteile 4 und 5 in Eingriff mit dem Haken 18, und der Vorsprung 16 stößt sicher am abgestuften Bereich 14 an. Bezüglich der Fixie­ rung der beiden Gehäuseteile 4 und 5 sind die parallelen Platten 11a, 11b, 12a und 12b und die Verbindungsplatten 12, 13 so ausgebildet, daß sie Durchgangsöffnungen 21, 22 zur Aufnahme des Befestigungsfußes 2 für das Gehäuse bilden. Das Gehäuse 1 ist integral aus Kunststoff hergestellt. Jeder Vorsprung, Haken, Platte od. dgl. weist eine geeignete Elastizität auf.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 9 wird der Befestigungs­ fuß 2 für das Gehäuse nachfolgend beschrieben. Trageplatten 36a, 36b, 37a und 37b sind an den oberen Seitenbereichen von Seitenwandungen 32a und 32b angebracht. Die Trageplatten 36a und 36b sind mit den Trageplatten 37a und 37b jeweils über Verbindungsstäbe 38 und 39 miteinander verbunden. Zwei Vorsprünge 40 und 41 erstrecken sich jeweils von einem mittleren Bereich der Verbindungsstäbe 38 und 39 aus nach innen und sind an die Durchgangslöcher 21 und 22 des Gehäuses 1 angepaßt. Ein Paar von elastischen, J-förmigen Hebeln 42a und 42b erstreckt sich jeweils von einem Basisbereich der beiden Vorsprünge 40 und 41 aus nach unten und ist an den oberen Bereichen von Durchgangs­ öffnungen 35a und 35b nach oben gebogen. Zwei Paare von U-förmigen Ausnehmungen 43a und 43b, 44a und 44b sind jeweils in den Seitenwandungen 32a und 32b in der Nähe der Ecken nach unten gerichtet angeordnet. Zwei Paare von Vorsprüngen 45a und 45b, 46a und 46b erstrecken sich von einer Bodenwandung 30 aus nach oben und sind gegen­ über den U-förmigen Ausnehmungen 43a, 43b, 44a und 44b weiter innen angeordnet. Eine zylindrische Wandung 47 erstreckt sich von einer Bodenfläche 33 aus nach oben und umgibt koaxial ein Schraubenloch 34 zur Aufnahme einer Schraube. Der Befestigungsfuß 2 für das Gehäuse ist inte­ gral aus Kunststoff hergestellt, und jede Eingriffsklinke, jeder Vorsprung, jede Wandung od. dgl. weist eine geeignete Elastizität auf.
Gemäß Fig. 10 weisen die Ferritkörper 3a und 3b jeweils Anlageflächen 3c, 3d, 3e und 3f auf. Sie sind auch mit Ausnehmungen 51a, 51b zur Aufnahme eines Bereichs eines Leiters 51 (oder einer Leitung) versehen. Die seitlichen Ausnehmungen 50a und 50b sind an der Seite der Ferritkörper 3a und 3b angeordnet und gelangen jeweils in Eingriff mit dem Eingriffsklinken 9 und 10 der Gehäuseteile 4 und 5.
Unter Bezugnahme auf Fig. 11 wird im folgenden eine Anord­ nung des Gehäuses 1 und des Befestigungsfußes 2 für das Gehäuse beschrieben. Zuerst werden die Ferritkörper 3a und 3b in die Gehäuseteile 4 und 5 eingesetzt, wobei die Eingriffsklinken 9 und 10 jeweils in Eingriff mit den Ausnehmungen 50a und 50b gelangen.
Gemäß Fig. 12 halten die im Gehäuse 1 enthaltenen Ferritkörper 3a und 3b die Umfangsfläche des Leiters 51 einer elektronischen Vorrichtung fest. Zuerst werden die Gehäuseteile 4 und 5 um das Gelenk 6 geschwenkt, und dann wird der Vorsprung 15 des Gehäuseteils 4 in den Haken 18 des Gehäuseteils 5 geschoben, um den geschlossenen und verriegelten Zustand des Gehäuses 1 zu sichern. Die in den Gehäuseteilen 4 und 5 angeordneten, federnden Glieder 7 und 8 drücken die Außenflächen der Ferritkörper 3a und 3b nach innen, so daß diese fest aneinander an­ liegen.
Gemäß Fig. 13 ist das verriegelte Haltegehäuse 1 am Be­ festigungsfuß 2 für das Gehäuse fixiert. Die Vorsprünge 40 und 41 sind in die Durchgangsöffnungen 21 und 22 einge­ setzt und stehen in sicherem Eingriff mit den Verbindungs­ platten 12 und 13 zur Verhinderung eines Entriegelns des Gehäuses 1. Die Verbindungsplatte 12 des Gehäuses 1 liegt am Vorsprung 16 an, so daß die Verbindungsplatten 12 und 13 fluchten. Die ausgerichteten Platten 12 und 13 sind an den oberen Flächen der zylindrischen Wandung 47 des Befestigungsfußes 2 befestigt, so daß dieser Be­ festigungsfuß 2 in stabiler Weise das Gehäuse 1 trägt.
Die J-förmigen Hebel 42a und 42b werden nach außen gedrückt, so daß die Vorsprünge 40 und 41 und die Verbindungsplatten 12 und 13 voneinander gelöst werden. Dadurch wird das Gehäuse 1 vom Befestigungsfuß 2 für das Gehäuse ab­ montiert. Eine Schraube wird in das Schraubenloch 34 einge­ setzt und in einen Bereich der elektronischen Vorrichtung zur Befestigung des Befestigungsfußes 2 für das Gehäuse eingeschraubt. Alternativ dazu haftet eine Bodenfläche des Befestigungsfußes 2 für das Gehäuse an dem Bereich der elektronischen Vorrichtung.
Wie vorstehend beschrieben, werden die Ferritkörper 3a und 3b im Gehäuse 1 eng anliegend gehalten. Die Ge­ häuseteile 4 und 5 können geöffnet und geschlossen werden, und das Gehäuse 1 ist lösbar auf dem Befestigungsfuß 2 montiert, so daß es an der elektronischen Vorrichtung in jeder Orientierung befestigt werden kann, ungeachtet der Fertigstellung der Anordnung und der Verdrahtung. Weiterhin ist der Befestigungsfuß 2 direkt unter dem Gehäuse 1 positioniert, so daß ein Befestigungsabstand des elektrischen Rauschabsorbers zur elektronischen Vor­ richtung reduziert wird. Durch Einsatz einer geeigneten Anzahl von elektrischen, die Ferritkörper 3a und 3b ent­ haltenden Rauschabsorbern am Leiter 51 wird der elektrische Rauschfluß im Leiter 51 durch die Ferritkörper absorbiert, wodurch die Erzeugung von Rauschen verhindert wird. Das Rauschen wird an verschiedenen Positionen entlang des Leiters durch eine Rauschmeßvorrichtung gemessen, um die korrekte Position zu bestimmen, wo das Rauschen am effek­ tivsten absorbiert wird, und dann wird der Rauschabsorber in der korrekten Position positioniert. Vorzugsweise wird die geeignetste Anzahl von zu verwendenden Rauschabsorbern experimentell in Abhängigkeit der Messung der Rausch­ absorptionseffizienz bestimmt. Die Ferritkörper 3a und 3b absorbieren das elektrische Rauschen, das außerhalb erzeugt wird oder das durch den Leiter in die elektronische Vorrichtung gelangt. Als Magnetkörper können entweder harte oder weiche Ferrite verwendet werden. Weiterhin kann ein Kunststoff- oder Gummimagnet verwendet werden, der durch Vermischung von magnetischem Ferritpulver mit Kunststoff oder Gummi hergestellt wird.
Das Paar von ringförmigen Ferritkörpern 3a und 3b kann jeweils mit einem lackisolierten Draht umwickelt werden. Die auf diese Weise leicht umwickelten Ferritkörper werden von Haltegehäuseteilen aufgenommen. Wenn die Gehäuse ge­ schlossen sind, werden darin Spulen gebildet. Dieses kann die Effizienz der Wirkungsweise steigern.
Das Gehäuse 1 ist aus Kunststoff hergestellt; alter­ nativ dazu kann ein anderes Material wie ein Isolator (z. B. Papier) verwendet werden.
Ein elektrischer Rauschabsorber 60 als zweites Ausfüh­ rungsbeispiel wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 14 bis 26 beschrieben.
Gemäß den Fig. 15 bis 17 weist ein Gehäuse 61 zwei Gehäuseteile 62 und 63 auf die kastenförmig mit einer offenen Fläche so ausgebildet sind, daß sie flache Ferrit­ körper 64a und 64b sicher festhalten können, wobei sie mittels eines Gelenks 66 miteinander verbunden sind. Das Gehäuse 61 ist auf einem Befestigungsfuß 65 montiert und greift darin ein. Zwei Paare von Eingriffsklinken 67a und 67b, 68a und 68b sind an Innenflächen von Seiten­ wandungen 67 und 68 der Gehäuseteile 62 und 63 angeordnet und treten in Eingriff mit seitlichen Ausnehmungen 91a und 91b der Ferritkörper 64a und 64b und drücken diese seitwärts, wie dies in Fig. 21 dargestellt ist. Ein Paar von federnden Gliedern 72a und 72b ist an einer Innen­ fläche einer Bodenwandung 70 des Gehäuseteils 62 angeordnet und erstreckt sich nach oben, wobei es gegen die Außen­ fläche des Ferritkörpers 64a drückt.
Gemäß den Fig. 16 und 17 erstreckt sich eine rechteckige Wandung 71 zentral von einer Außenfläche einer Bodenwandung 69 des Gehäuseteils 63 aus nach unten. An gegenüberliegenden Seiten der rechteckigen Wandung 71 sind rechteckige Aus­ nehmungen 73a und 73b parallel zur Seitenwandung 67 angeord­ net. Ein Haken 74 erstreckt sich von der Kante der gegen­ über dem Gelenk 66 angeordneten Außenfläche des Gehäuse­ teils 62 aus nach oben. Eine rechteckige Durchgangsöffnung 75 ist am dem Gelenk 66 gegenüberliegenden Kantenbereich des Gehäuseteils 63 vorgesehen, in das der Haken 74 ein­ setzbar ist.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 18 bis 20 wird der Befesti­ gungsfuß 65 für das Gehäuse nachfolgend beschrieben. Tra­ pezoidförmige Seitenwandungen 82a und 82b sind an den Längsseiten 81a und 81b einer Bodenwandung 80 des Befesti­ gungsfußes 65 für das Gehäuse angeordnet. Die Bodenwandung 80 weist eine obere Oberfläche 83 auf. Die Seitenwandungen 82a und 82b sind mittels Verbindungsplatten 83a und 83b miteinander verbunden. In der Mitte der Bodenwandung 80 ist ein Schraubenloch 84 vorgesehen. Eine zylindrische Wandung 85 erstreckt sich von einer peripheren Oberfläche um das Schraubenloch 84 zur Aufnahme einer Schraube aus. Vorsprünge 86a und 86b erstrecken sich von Zentralbereichen 82a′ und 82b′ der Seitenwandungen 82a und 82b aus nach innen. Die Vorsprünge 86a und 86b treten in Eingriff mit den Ausnehmungen 73a und 73b der rechteckigen Wandung 71 des Gehäuseteils 63. Funktionsrippen 87a und 87b zum Lösen der in Eingriff stehenden Vorsprünge 86a und 86b erstrecken sich von der Außenseite der Zentralbereiche 82a′ und 82b′ aus nach außen. U-förmige Ausnehmungen 88a und 88b sind in der Nähe der entsprechenden Seiten der Funktionsrippen 87a und 87b vorgesehen und erstrecken sich parallel zu den Verbindungsplatten 83a und 83b. Der Befestigungsfuß 65 für das Gehäuse ist integral aus Kunst­ stoff hergestellt, und jede Klinke, jeder Vorsprung, jede Wandung u.dgl. weist eine geeignete Elastizität auf.
Gemäß Fig. 21 weisen die Ferritkörper 64a und 64b jeweils Anlageflächen 64c, 64d, 64e, 64f auf. Sie sind zusätzlich mit U-förmigen Ausnehmungen 90a und 90b zur Aufnahme eines Bereiches eines flachen Kabels 92 versehen. Die Ausnehmun­ gen 91a und 91b sind seitlich an den Ferritkörpern 64a und 64b angeordnet und treten in Eingriff mit den Eingriffs­ klinken 67a und 67b, 68a und 68b der jeweiligen Gehäuseteile 62 und 63. Die U-förmigen flachen Ausnehmungen 90a und 90b sind zur Aufnahme von flachen Drähten, beispielsweise flachen Kabeln, ausgebildet.
Unter Bezugnahme auf Fig. 24 wird eine Anordnung des Gehäuses 61 und des Befestigungsfußes 65 nachfolgend be­ schrieben. Zunächst werden die Ferritkörper 64a und 64b in die Gehäuseteile 62 und 63 eingesetzt, wobei die Ein­ griffsklinken 67a und 67b, 68a und 68b jeweils in Eingriff mit den Ausnehmungen 91a und 91b der Ferritkörper 64a und 64b treten.
Wenn gemäß Fig. 25 die Gehäuseteile 62 und 63 zum Schließen des Gehäuses 1 nebeneinandergelegt werden, wird der Haken 74 des Gehäuseteils 62 dann in die Durchgangsöffnung 75 des Gehäuseteils 63 eingesetzt und sichert dabei den geschlossenen und verriegelten Zustand des Gehäuses 61. Der Haken 74 ist manuell gegen das Gelenk 66 manipu­ lierbar, so daß das Gehäuses 61 leicht zu öffnen ist.
Gemäß Fig. 26 halten die im Gehäuse 61 angeordneten Ferritkörper 64a und 64b die Umfangsfläche des flachen Kabels 92 der elektronischen Vorrichtung. Die federnden Glieder 72a und 72b sind in den Gehäuseteilen 62 angeord­ net, um die Außenfläche der Ferritkörper 64a und 64b nach innen zu drücken, so daß diese Ferritkörper fest aneinander anliegen und das flache Kabel 92 umschließen. Dadurch wird durch die Ferritkörper der geschlossene Magnetkreis gebildet.
Dann wird das verriegelte Gehäuse 61 auf den Befesti­ gungsfuß 65 montiert. Die Vorsprünge 86a und 86b des Be­ festigungsfußes 65 werden in die Ausnehmungen 73a und 73b des Gehäuses 61 jeweils eingesetzt, um ein Ab­ nehmen des Gehäuses 61 vom Befestigungsfuß 65 zu verhindern. Die untere Fläche des Gehäuses 61 liegt an der oberen Fläche der zylindrischen Wandung 85 an, so daß der Befestigungsfuß 65 das Gehäuse 61 stabil trägt.
Die Wirkungen des zweiten Ausführungsbeispiels gleichen denen des ersten Ausführungsbeispiels.

Claims (14)

1. Elektrischer Rauschabsorber zur Absorption von elektrischem Rauschen in einem elektrischen Leiter, mit einem in wenigstens zwei aneinanderliegende Teile aufgeteilten und zur Aufnahme des elektrischen Leiters ausgebildeten Magnetkörper und mit einem den Magnetkörper umgebenden öffenbaren Gehäuse, das im geschlossenen Zustand die Teile des Magnetkörpers zusammenhält, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1, 60) aus zwei Teilen (4, 5, 62, 63) besteht, die an einem Befestigungsfuß (2, 65) aufsteckbar und von diesem lösbar sind, und daß der Befestigungsfuß (2, 65) an einer Basis fixierbar ist.
2. Elektrischer Rauschabsorber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäuseteile, (4, 5, 62, 63) gelenkig an einem ihrer Enden miteinander verbunden sind.
3. Elektrischer Rauschabsorber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkörper wenigstens eine in eine Ausnehmung (50a, 50b, 91a, 91b) eingreifbare Eingriffsklinke (9, 10, 67a, 67b, 68a, 68b) aufweist und daß die Eingriffsklinke an einer inneren Seitenwandung (27, 28, 67, 68) des Gehäuses (1, 61) vorgesehen ist.
4. Elektrischer Rauschabsorber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Verbindungsmittel (12-18, 74, 75) an den den gelenkigen Enden gegenüberliegenden Endbereichen der Gehäuseteile vorgesehen sind.
5. Elektrischer Rauschabsorber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1, 61) mit einem elastischen, an einer Innenfläche des Gehäuses angeordneten, den Magnetkörper nach innen drückenden Glied (7, 8, 82a, 72b) versehen ist.
6. Elektrischer Rauschabsorber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als Hohlkörper ausgebildete Befestigungsfuß (2, 65) mit einer Bodenwandung (30, 80) sowie mit sich von dieser Bodenwandung (30, 80) aus erstreckenden Seitenwandungen (32a, 32b, 82a, 82b) versehen ist.
7. Elektrischer Rauschabsorber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte der Bodenwandung (30, 80) des Befestigungsfußes (2, 65) ein Loch (34, 84) für eine Fixierschraube vorgesehen ist.
8. Elektrischer Rauschabsorber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsfuß (2, 65) eine sich von der Bodenwandung (30, 80) aus erstreckende und das Loch (34, 84) koaxial umgreifende, zylindrische Wandung (47, 85) enthält.
9. Elektrischer Rauschabsorber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwandungen (32a, 32b) des Befestigungsfußes (2) mit U-förmigen Ausnehmungen (43a, 43b, 44a, 44b) sowie mit wenigstens einem Vorsprung (45a, 45b, 46a, 46b) versehen ist.
10. Elektrischer Rauschabsorber nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwandung (32a, 32b) des Befestigungsfußes (2) mit Trageplatten (36a, 36b, 37a, 37b) verbunden sind, die miteinander mittels Verbindungsstäben (38, 39), einem Paar von Vorsprüngen (40, 41) sowie J-förmigen Hebeln (42a, 42b) zur Montage und Demontage des Paars von Gehäuseteilen (62, 63) verbunden sind, wobei sich sowohl die Vorsprünge als auch die J-förmigen Hebel von den Verbindungsstäben (38, 39) aus erstrecken.
11. Elektrischer Rauschabsorber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine rechteckige Wandung (71) am Boden eines der Gehäuseteile (63) zur Fixierung des Gehäuses (61) am Befestigungsfuß (65) vorgesehen ist.
12. Elektrischer Rauschkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetkörper (64a, 64b) zur Aufnahme eines elektrischen Flachleiters (92) flach ausgebildet ist.
13. Elektrischer Rauschabsorber nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsfuß (65) wenigstens eine sich von einer Seitenwandung (82a, 82b) aus erstreckende Rippe (87a, 87b) zum Öffnen des Gehäuses (61) aufweist.
14. Elektrischer Rauschabsorber nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsfuß (65) wenigstens einen Vorsprung (86a, 86b) aufweist, der sich von den Seitenwandungen (82a, 82b) aus erstreckt und mit einer Öffnung (73a, 73b) der rechteckigen Wandung (71) am Gehäuse (61) in Eingriff versetzbar ist.
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