DE3819782C2 - - Google Patents

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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J35/00Other apparatus or arrangements associated with, or incorporated in, ink-ribbon mechanisms
    • B41J35/36Alarms, indicators, or feed disabling devices responsive to ink ribbon breakage or exhaustion

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Description

Die Erfindung richtet sich auf eine elektronisch ge­ steuerte Schreibmaschine, einen Drucker oder derglei­ chen mit einer auswechselbaren Farbbandkassette, wel­ che mit Identifizierungs-Kodierungen versehen ist, die mittels einem ein Ausgangssignal erzeugenden Sensor auswertbar sind, wobei die Farbbandkassette zwischen einer abgesenkten Ruhestellung und einer angehobenen Schreib- bzw. Ge­ brauchslage um eine Basis verschwenkbar ist, welche dem Druckbereich abgewandt ist.
Eine derartige Schreibmaschine und Farbbandkassette ist aus der DE-PS 31 53 263 bekannt. Bei dieser Farb­ bandkassette ist in einer Wand eines Führungsarmes für das Farbband ein Fenster ausgebildet, durch das hin­ durch das im Kassettengehäuse enthaltene Farbband als solches sichtbar ist. Gleichzeitig ist an der Außen­ wand dieses Führungsarmes eine optische Markierung oberhalb des Fensters angebracht. Vor der Markierung bzw. vor dem Fenster ist schreibmaschinenseitig eine Reflexlichtschranke angeordnet, welche in der abge­ senkten Ruheposition die optische Kodierung an der Außenseite des Führungsarmes und in der angehobenen Schreibposition durch das Fenster das Band selbst ab­ tastet. Auf diese Weise ist es möglich, über die opti­ sche Kodierung Informationen über die Art der einge­ setzten Kassette und durch die Abtastung des Bandes über das Erreichen des Bandendes durch ein und densel­ ben Sensor abzugreifen. Zu diesem Zweck kann im Be­ reich des Bandendes z. B. eine reflektierende Folie auf das Band aufgebracht sein, wodurch die Intensität des reflektierten Lichtstrahls sprunghaft erhöht wird.
Wenngleich die vorbekannte Anordnung für die Erkennung des Bandendes durchaus ausreichend ist, ist es doch unbefriedigend, daß auf diese Weise lediglich zwei un­ terschiedliche Kassettenarten erkannt werden können, je nachdem nämlich ob die optische Kodierung stark re­ flektierend oder schwach reflektierend ausgebildet ist.
Demgegenüber besteht bei Druckern und Schreibmaschinen mit Farbbandkassetten durchaus das Bedürfnis, sehr un­ terschiedliche Informationen über die Art des Farbban­ des vor Beginn des Druckvorganges zu erfassen, um zu verhindern, daß ein für einen bestimmten Anwendungs­ zweck nicht vorgesehenes oder geeignetes Farbband be­ nutzt, wird oder daß die Steuerung der Schreibmaschine oder des Druckers nicht an das verwendete Farbband angepaßt ist.
Beispielsweise kann ein sogenanntes Einmal-Farbband jeweils nur ein einziges Mal benutzt werden und wird deshalb nach jedem Druckvorgang um eine bestimmte Schrittweite transportiert, die in etwa der Breite eines Druckzeichens entspricht. Bei Mehrfachdruck-Farbbändern entspricht der Transport-Vorschub jeweils nur der Hälfte oder einem Drittel der Breite des jeweils zu druckenden Zeichens, so daß also der elektronisch gesteuerte Vorschub von der Art des Bandes abhängt. Darüber hinaus besteht z. B. im Bankbereich die Forderung, daß nur dokumentenechte Farbbänder eingesetzt werden dürfen, so daß auch insoweit eine Abtastung möglich sein sollte, ob es sich bei dem eingesetzten Band um ein solches handelt. Trifft dies nicht zu, muß eine Verwendung einer derart ungeeigneten Farbbandkassette durch die Steuerung der Schreibmaschine unterbunden werden.
Um bestimmte Druckparameter in einem Drucker auszulösen, ist es sowohl aus der DE-OS 28 50 378 als auch aus der JP 56-25 458 A bekannt, auf der Kassette für ein Typenrad maschinenlesbare Codes anzubringen, die z. B. als magnetische Streifen (Magnetfolie) mit sich änderndem Magnetfeld ausgeführt sein können und durch einen Sensor im Drucker, der sich relativ zum Streifen bewegt, abgefragt werden. Der Nachteil derartiger Anordnungen besteht im wesentlichen darin, daß für die Abtastung eines Magnetstreifens ein relativ hoher mechanischer Aufwand zu treiben ist und darüber hinaus die Gefahr besteht, daß der Magnetstreifen durch Umwelteinflüsse nicht mehr lesbar ist.
Weiterhin ist es aus dem DE-GM 82 33 198 bekannt, in einer Codekarte, die z. B. als Zugangskontrolle dienen kann, Wiegand-Drähte anzuordnen, die mittels eines entsprechend ausgestalteten Lesegerätes abgetastet werden können.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Codierung der Farbbandkassette, insbesondere hinsichtlich deren Art, zu schaffen, welche eine Unterscheidung mehrerer unterschiedlicher Kassettentypen ermöglicht und welche bei hoher Erkennungssicherheit einfach und kostengünstig realisierbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Sensor ein Ausgangssignal in Abhängigkeit von einem sich ändernden Magnetfeld abgibt, mit einem definierten großen radialen Abstand von der Basis seitlich des Schwenkweges der Farbbandkassette angeordnet ist, daß der Sensor in Höhe einer Seitenfläche der Farbbandkassette gelagert ist, und federbeaufschlagt gegen diese gedrückt wird, und daß an dieser entsprechenden Seitenfläche dem Sensor gegenüber wenigstens ein bistabiles magnetisches Element in Form eines Wiegand-Drahtes an der Farbbandkassette angeordnet ist, welches die Identifizierungs-Kodierungen beinhaltet.
Durch die Federbeaufschlagung des Sensors in Richtung auf die Seitenfläche der einzusetzenden Farbbandkassette wird ein guter und unmittelbarer Kontakt des Sensors mit der dort vorgesehenen Codierung erreicht, so daß eine zuverlässige Auslösung frei von Störsignalen möglich ist.
Durch eine Verwendung von einer Mehrzahl unterschiedlicher bistabiler magnetischer Elemente zur Codierung kann bei der Vorbeibewegung eine charakteristische Impulsfolge erzielt werden, so daß in Verbindung mit einer entsprechenden Auswerte- und Speichereinrichtung in der Schreibmaschine eine Mehrzahl unterschiedlicher Farbbandkassetten ihrer Art nach erkannt werden kann. Dabei ist jedem Farbbandkassettentyp eine ganz bestimmte, charakteristische Impulsfolge zugeordnet, welche in der Schreibmaschine bzw. dem Drucker abgespeichert ist, und bei einer Übereinstimmung von einer durch den Sensor erfaßten Impulsfolge mit einer abgespeicherten Impulsfolge wird eine eingelegte Kassettenart erkannt und je nach Eignung eine Verwendung derselben ermöglicht oder gesperrt bzw. die Steuerung der Schreibmaschine wird passend für die jeweilige Farbbandkassette eingestellt.
Sollte bei einer ersten Schwenkbewegung die Codierung noch nicht erkannt werden, d. h. die von dem Sensor erfaßte Impulsfolge nicht einer abgespeicherten Im­ pulsfolge zugeordnet werden können, kann auch vorge­ sehen sein, daß die Steuerung so ausgelegt wird, daß nach dem Einlegen eine Mehrzahl von Absenk- und Anheb­ bewegungen der Kassette durchgeführt wird bis eine sichere Erkennung erfolgt ist.
Die Erfindung basiert also auf dem Grundgedanken, daß die ohnehin vorgesehene Schwenkbewegung der Kassette für zwei unterschiedliche Betriebszustände dazu ausge­ nutzt wird, eine charakteristische Impulsfolge zu ge­ nerieren. Der Vorteil einer derart auslesbaren magne­ tischen Kodierung besteht zum einen darin, daß mehrere unterschiedliche Kassettenarten erfaßt werden können, zum anderen ist eine derartige Kodierung völlig unem­ pfindlich gegen Fremdlichteinflüsse und Verschmutzung.
Bei einer in üblicher Weise einen im wesentlichen rechteckigen Grundkörper aufweisenden Farbbandkassette ist vorteilhafterweise vorgesehen, daß das bistabile, magnetische Element im Bereich der Oberkante des etwa rechteckigen Grundkörpers an einer Seitenfläche ange­ ordnet ist. Hierdurch wird erreicht, daß das magneti­ sche Element einerseits ganz außen seitlich an dem Grundkörper angeordnet ist, andererseits den maximalen radialen Abstand bei der Schwenkbewegung um die Kas­ settenbasis aufweist, welche ja durch eine Längskante des rechteckigen Grundkörpers gebildet wird. Hierdurch wird eine einerseits maximal große Bewegungsstrecke erreicht, was die Auflösung beim Auslesen verbessert, und gleichzeitig ist die Schwenkbewegung in diesem Bereich annähernd linear, so daß die Auswertung nicht durch die Überlagerung einer Drehbewegung beeinträch­ tigt wird.
Das bistabile magnetische Element ist ein sogenannter Wiegand-Draht. Derartige Drähte beste­ hen aus ferromagnetischen Legierungen. Sie werden her­ stellungstechnisch so behandelt, daß sie eine äußere, magnetisch harte Zone und eine innere, magnetisch re­ lativ weiche Zone aufweisen. Unter dem Einfluß eines starken magnetischen Feldes richten sich Schale und Kern in die gleiche Richtung aus. Wird ein Element aus einem derartigen Draht in ein magnetisches Feld umge­ kehrter Polarität aber geringerer Feldstärke gebracht, wird zunächst der magnetisch weiche Kern ummagneti­ siert und erst beim Vorsehen eines höheren Magnetfel­ des umgekehrter Richtung erfolgt auch eine Ummagneti­ sierung der äußeren Zone. Dementsprechend lassen sich bei einem derartigen Drahtelement je nach der magneti­ schen Vorbehandlung vier unterschiedliche Magnetisie­ rungszustähde realisieren, indem äußere und innere Zo­ ne in eine erste Richtung gleich magnetisiert sind, indem innere und äußere Zone unterschiedliche, einan­ der entgegengesetzte Magnetisierungsrichtungen aufwei­ sen und indem letztlich äußere und innere Zone beide in einer zweiten Richtung jeweils bezogen auf die Längsachse des Elements magnetisiert sind. Mittels einer Spule, die auf ein derartiges Drahtelement auf­ gebracht wird oder in dessen Nähe positioniert wird, lassen sich die entsprechenden Polaritäten nachweisen, wobei die Spule Spannungsimpulse abgibt. Dementspre­ chend kann eine derartige Spule als maschinenseitiger Sensor zum Auslesen einer Kodierung unter Verwendung derartiger Wiegand-Drahtelemente dienen. Aus dem Vor­ stehenden wird deutlich, daß aufgrund der vier unter­ schiedlichen, möglichen Magnetisierungszustände nur eines einzigen derartigen Elements vier unterschiedli­ che Farbbandkassettenarten erkannt werden können. Durch die Kombination mehrerer Elemente und eine ent­ sprechende Signalfolge beim Vorbeibewegen lassen sich noch erheblich mehr unterschiedliche Kodierungen re­ alisieren.
Ein wesentlichter Vorteil dieser Wiegand-Elemente be­ steht darin, daß die magnetische Information auf einem relativ begrenzten Raumbereich unterbringbar ist, wo­ bei die Magnetisierung des Drahtes auf diese Weise bei der Schwenkbewegung eindeutig ausgelesen werden kann. Solche Wiegand-Elemente sind beispielsweise näher be­ schrieben in der Zeitschrift "TM", Jahrgang 51, Heft 4, April 1984.
Die Erfindung wird in einer bevorzugten Ausführungsform anhand der Zeichnung beschrieben. Die­ se zeigt eine schematische, perspektivische Darstel­ lung einer Farbbandkassette, welche in eine Schreibmaschine eingesetzt ist.
In der Zeichnung ist eine Farbbandkassette 1 darge­ stellt, welche in eine im einzelnen nicht gezeichneten Schreibmaschine mit einem Schlitten 2 und einer Schreibwalze 3 eingesetzt ist.
Die Farbbandkassette ist mittels eines im einzelnen ebenfalls nicht dargestellten Mechanismus zwischen ei­ ner durchgehend gezeichneten Ruheposition und einer strichpunktiert gezeichneten Schreibposition in Rich­ tung des Doppelpfeiles 4 hin- und herbewegbar.
Die Kassette weist einen etwa rechteckigen Grundkörper 5 auf, wobei die Schwenkbewegung um die Basis 6, d. h. die untere Längskante des Grundkörpers 5 der Kassette 1 erfolgt.
Im Bereich der gegenüberliegenden, oberen Längskante 7 des Grundkörpers 5 ist an einer Seitenwand 8 der Kas­ sette 1 eine Kodierung 9 angebracht, welche durch meh­ rere bistabile magnetische Elemente, im Ausführungs­ beispiel 3 Wiegand-Drähte 10, gebildet ist.
Unmittelbar benachbart zu dieser Kodierung 9 etwa in der Mitte von deren Schwenkweg ist schreibmaschinen­ seitig ein als Spule ausgebildeter Sensor 11 befe­ stigt, der mit einer im einzelnen nicht dargestellten Auswerteanordnung über Leitungen 12 verbunden ist. Der Sensor 11 wird über eine ebenfalls nicht dargestellte Feder in Richtung auf die Kodierung 9 beaufschlagt, so daß in jedem Fall gewährleistet ist, daß der Sensor 11 unmittelbar an der Kodierung 9 bei eingesetzter Farb­ bandkassette 1 zu liegen kommt.
Bei der Schwenkbewegung der Kassette 1 beim Übergang vom Ruhezustand in den Schreibzustand wird die Kodie­ rung 9, d.h. die dort in Längsrichtung der Seitenflä­ che 8 angeordneten Wiegand-Drahtelemente 10, an der Spule des Sensors 11 vorbeibewegt, wodurch in Abhän­ gigkeit von der Orientierung und dem Betrag der Mag­ netisierung eine Folge von Impulsen gegebenenfalls unterschiedlicher Höhe und unterschiedlichen Vorzei­ chens in der Spule erzeugt und in der Auswerteein­ richtung ausgewertet wird.

Claims (2)

1. Elektronisch gesteuerte Schreibmaschine, Drucker od. dgl. mit einer auswechselbaren Farbbandkassette, welche mit Identifizierungs- Kodierungen versehen ist, die mittels einem ein Ausgangssignal erzeugenden Sensor auswertbar sind, wobei die Farbbandkassette zwischen einer abgesenkten Ruhestellung und einer angehobenen Schreib- bzw. Gebrauchslage um eine Basis verschwenkbar ist, welche dem Druckbereich abgewandt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensor (11) ein Ausgangssignal in Abhängigkeit von einem sich ändernden Magnetfeld abgibt, mit einem definierten großen radialen Abstand von der Basis (6) seitlich des Schwenkweges der Farbbandkassette (1) angeordnet ist, daß der Sensor (11) in Höhe einer Seitenfläche (8) der Farbbandkassette (1) gelagert ist, und federbeaufschlagt gegen diese gedrückt wird, und daß an dieser entsprechenden Seitenfläche (8) dem Sensor (11) gegenüber wenigstens ein bistabiles magnetisches Element in Form eines Wiegand-Drahtes (10) an der Farbbandkassette (1) angeordnet ist, welches die Identifizierungs-Kodierungen beinhaltet.
2. Elektronisch gesteuerte Schreibmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das als Wiegand-Draht ausgebildete bistabile magnetische Element im Bereich der oberen Längskante (7) des etwa rechteckigen Grundkörpers (5) der Farbbandkassette (1) an einer der Seitenflächen (8) angeordnet ist.
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