DE3824514A1 - Verfahren zur herstellung von selektiven absorptionsmitteln und ihre verwendung - Google Patents

Verfahren zur herstellung von selektiven absorptionsmitteln und ihre verwendung

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    • B01J20/02Solid sorbent compositions or filter aid compositions; Sorbents for chromatography; Processes for preparing, regenerating or reactivating thereof comprising inorganic material
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Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von selektiven Absorptionsmitteln durch hydrothermale Umsetzung von glasigen Ab­ fallstoffen aus Verbrennungsanlagen fester, fossiler Brennstoffe mit wäßrigen Alkalien, gegebenenfalls im Gemisch mit Erdalkalien, sowie ihre Verwendung, ins­ besondere zur Reinigung von wäßrigen Lösungen und Gasen.
Die Aschen aus Verbrennungsanlagen fester fossiler Brennstoffe, beispielsweise Flugaschen, Wirbelschicht­ aschen, Schmelzkammergranulate und Schlacken, fallen in so erheblichen Mengen an, daß sie nur zum Teil in der Bauindustrie verwendet werden können. Große Teile dieser Aschen werden daher heute noch deponiert und stellen somit ein erhebliches Umweltproblem dar. Es wird daher nach immer neuen Möglichkeiten gesucht, die anfallenden Aschen sinnvoll und umweltfreundlich zu verwerten.
Höller und Wirsching, Fortschr. Mineralogie (63/1), 1985, Seiten 21 bis 43, beschreiben die Umsetzung von Flugaschen mit Alkali- und Erdalkalisalzlösungen in "offenen und geschlossenen" Systemen, wobei ge­ steinsbildende Prozesse simuliert werden sollten. Es wurde eine SiO₂-arme Flugasche aus einer Braunkohlen­ verbrennung mit einer durchschnittlichen Teilchengröße < 0,2 mm bei verschiedenen Temperaturen und unter Zusatz verschiedener Mengen und Arten von Alkalien bzw. Erdalkalien hydrothermal umgesetzt. Nach 40 bis 64 Tagen haben sich dabei die verschiedensten SiO₂-armen Zeolithe bzw. deren Gemische gebildet.
Zeolithe kommen in der Natur vor und werden in erheblichem Umfang aus hoch reinen Ausgangsstoffen synthetisch hergestellt. Sie werden durch die chemische Formel
M2/n O × Al₂O₃ × ASiO₂ × BH₂O
repräsentiert, wobei M ein Element aus der I. bzw. II. Hauptgruppe des Periodensystems und n die Wertigkeit dieses Elementes ist und A bzw. B die Molverhältnisse an SiO₂ und H₂O im Verhältnis zu Al₂O₃ sind. Sie finden wegen ihres kristallographischen Aufbaus eine breite Anwendung als Molekularsiebe, Adsorbentien, Katalysatoren und Ionenaustauscher; vgl. Ullmann, Band 24, Seite 575, sowie Römpp, Seite 3971.
Die großtechnische Synthese der Zeolithe erfolgt meist unter Verwendung von Kaolinit oder Metakaolinit sowie technischen Wassergläsern, Kieselsäurefüll­ stoffen und Kieselsäuresolen. Die Aluminiumkomponente wird meist als Aluminatlösung eingesetzt, die durch Aufschluß von Aluminiumhydroxid mit Alkali erhalten wird; vgl. Ullmann, Band 17, Seite 13. Je nach Typ des gewünschten Zeoliths sind hierbei Vorreaktions­ zeiten und Kristallisationszeiten von Tagen und Stunden beschrieben.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die in großen Mengen anfallenden Abfallstoffe, insbesondere die Aschen aus Verbrennungsanlagen fester, fossiler Brennstoffe als preiswertes Ausgangsmaterial für die Herstellung von selektiven Absorptionsmitteln zu verwenden, dabei jedoch die Reaktionszeiten so zu verkürzen und die Reaktionsbedingungen so zu vereinfachen, daß die Herstellkosten wirtschaftlich tragbar sind. Bei den Arbeiten von Höller und Wirsching wurden nur SiO₂-arme Zeolithe gebildet, während jetzt auch SiO₂-intermediäre und durch zusätzliche Behand­ lungsmaßnahmen auch SiO₂-reiche Zeolithe gezielt hergestellt werden sollen.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß es möglich ist, aus glasigen Abfallstoffen, insbesondere glasigen Aschen von Verbrennungsanlagen fester, fossiler Brennstoffe selektive Absorptionsmittel herzustellen, die wesentlich preiswerter sind als natürliche und synthetische Zeolithe und daher technisch auch dort eingesetzt werden können, wo natürliche und synthetische Zeolithe als zu teuer angesehen werden. Hierzu gehören insbesondere die Reinigung von Abwässern der Industrie, Sickerwässer von Deponien und Trinkwasser sowie Reinigung von Abgasen von Kraftwerken und In­ dustrieanlagen, wobei beispielsweise selektiv aus den Abwässern Ammonium- und Schwermetallionen gebunden oder aus den Abgasen selektiv Kohlenoxide, Schwe­ feloxide, Stickoxide, Ammoniak und/oder Wasser gebunden werden können. Diese Eigenschaften und die sonstigen Untersuchungen der erfindungsgemäß herge­ stellten selektiven Absorptionsmittel deuten darauf hin, daß sie in erheblichem Maße Zeolithe und zeo­ lithhaltige Gemische enthalten.
Die Aufgabe der Herstellung von selektiven Absorpti­ onsmitteln durch hydrothermale Umsetzung von glasigen Abfallstoffen aus Verbrennungsanlagen fester, fossiler Brennstoffe mit wäßrigen Alkalien, gegebenenfalls im Gemisch mit Erdalkalien, dadurch gekennzeichnet, daß feinteilige glasige Abfallstoffe mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von < 60 µm mit Zusätzen zur Einstellung eines gewünschten molaren SiO₂/Al₂O₃-Verhältnisses und wäßrigem Alkali, gegebe­ nenfalls im Gemisch mit Erdalkalien und/oder organischen oder anorganischen Ammoniumverbindungen unter Einstellung eines gewünschten molaren Verhältnisses M2/n O/Al₂O₃ und H₂O/Al₂O₃, bis zu einem Tag gegebe­ nenfalls unter Rühren auf eine bestimmte Temperatur erhitzt wird und gewünschtenfalls die dabei gebildeten Produkte nebst weiteren festen Bestandteilen von der wäßrigen Phase abgetrennt, gewaschen, getrocknet und modifiziert werden. Die Mutterlauge und das ein­ gedickte Waschwasser können, um Abwasser zu vermeiden, nach eingehender chemischer Analyse und Zusatz an Chemikalien, in den Prozeß zurückgeführt werden. Durch gezielte verfahrenstechnische Maßnahmen bzw. durch Zusätze zur Steigerung des SiO₂/Al₂O₃-Verhältnisses im Reaktionsansatz kann erfindungsgemäß die Ausbeute eines bestimmten Zeolithen erheblich gesteigert und die Reaktionszeit/Reaktionstemperatur er­ niedrigt werden.
Unter diesen erfindungsgemäßen Bedingungen findet die Umsetzung der glasigen Abfallprodukte zu Zeolithen und zeolithhaltigen Gemischen schon in Zeiträumen von wenigen Stunden bis zu einem Tag statt und nicht, wie von Höller und Wirsching beschrieben, in einem Zeitraum von 40 bis 64 Tagen.
Weiterhin ist es möglich, im Gegensatz zum Stand der Technik, durch vorherige Bestimmung des SiO₂/Al₂O₃- Verhältnisses der glasigen Abfallprodukte und Zugabe von Zusätzen zur Einstellung eines gewünschten SiO₂/Al₂O₃-Verhältnisses sowie des wäßrigen Alkali, gegebenenfalls im Gemisch mit Erdalkalien bzw. mit organischen Ammoniumverbindungen oder Aminen, zur Einstellung eines gewünschten M2/n O/Al₂O₃ und H₂O/Al₂O₃-Verhältnisses, in hohen Ausbeuten und ganz überwiegend einen jeweils gewünschten Zeolithtyp herzustellen.
Das molare SiO₂/Al₂O₃-Verhältnis im Reaktionsansatz liegt je nach gewünschtem Zeolithtyp im Bereich von 2-5 und 9-20, das molare M2/n O/Al₂O₃-Verhältnis im Bereich von 1-8 und das molare H₂O/Al₂O₃-Verhältnis im Bereich von 50-300. Die so erhaltenen Produkte enthalten zwar darüber hinaus meist noch weitere inerte feste Bestandteile, die jedoch bei der späteren Verwendung meist nicht stören und nur als unwe­ sentlicher Ballast zu betrachten sind.
Als glasige Abfallstoffe aus Verbrennungsanlagen fester, fossiler Brennstoffe kommen insbesondere glasige Flugaschen, Wirbelschichtaschen, Schmelzkam­ mergranulate und Schlacken in Frage, mit einem Glasanteil von mindestens 85 Gew.-% und einem maximalen Anteil an kristallinen Phasen wie Quarz, Mullit, Hämatit, Magnetit, Anhydrit und freies CaO von 10-15 Gew.-%, wobei der Mullit- bzw. Quarzanteil jedoch 5 Gew.-% nicht überschreiten sollte. Die Zusammen­ setzung der Aschen sollte vorzugsweise so sein, daß der Anteil an SiO₂ und Al₂O₃ mindestens 75 Gew.-%, der Anteil an CaO und MgO maximal 5 Gew.-% und der Anteil an Fe₂O₃ und TiO₂ maximal 5 Gew.-% beträgt. Der Flugkoksanteil sollte, soweit er nicht abgetrennt wird, 5 Gew.-% nicht überschreiten. Weiterhin können auch staubförmige Abfälle aus Bimsstein- und Perlite- Werken verarbeitet werden, die ebenfalls überwiegend glasig sind und ähnliche chemische Zusammensetzungen aufweisen.
Die Aschen werden, soweit sie nicht bereits so feinteilig anfallen, auf eine durchschnittliche Teilchengröße von < 60 µm, vorzugsweise < 20 µm, zerkleinert. Die Zerkleinerung kann beispielsweise in Kugelmühlen erfolgen. Besonders bewährt hat sich eine nasse Vermahlung zusammen mit den Zusatzstoffen und dem wäßrigen Alkali, gegebenenfalls im Gemisch mit Erdalkali bzw. organischen Ammoniumverbindungen oder Aminen. Anscheinend findet hierbei oftmals schon eine Vorreaktion statt, die die Gesamtreaktionszeit verkürzt.
Von entscheidender Bedeutung ist, daß die Abfallprodukte einen erheblichen Anteil (< 85 Gew.-%) an Aluminat- Silikat-Gläsern enthalten. Kristalline Anteile wie Quarzsand bleiben unter den erfindungsgemäßen Bedingungen aufgrund der kurzen Reaktionszeiten bei der anschließenden hydrothermalen Reaktion überwiegend unverändert und finden sich im Endprodukt als Inertbestandteil. Bei Braunkohlenaschen mit einem hohen Gehalt an kristallinem Quarz kann dieser ge­ wünschtenfalls beispielsweise durch Windsichtung vorher weitgehend abgetrennt werden, so daß der Gehalt an Aluminat-Silikat-Gläsern entsprechend ansteigt. Durch derartige Vorbehandlungen können auch besonders kohlenstoffreiche oder besonders eisenreiche Fraktionen abgetrennt werden, obwohl diese ebenfalls meist nur einen nicht störenden Inertstoff bilden. Entscheidend ist jedoch, daß diese Begleit­ stoffe, soweit sie nicht den vorher erwähnten Maximal­ anteil an kristallinen Phasen überschreiten, nicht die Bildung von Zeolithstrukturen beeinträchtigen.
Die hydrothermale Umsetzung erfolgt bei Temperaturen bis zu 100°C drucklos, jedoch bei Temperaturen über 100°C mit dem entsprechenden Wasserdampfdruck, wodurch es notwendig wird, die Reaktion in einem Autoklaven durchzuführen. Dabei hat sich gezeigt, daß zumindest anfangs eine Rührung des Reaktionsgemisches von Vorteil ist. In der Kristallisationsphase kann meist auf die Rührung verzichtet werden.
Je nach dem gewünschten Typ von selektiven Absorpti­ onsmitteln beträgt die Reaktions- und Kristallisati­ onszeit, in Abhängigkeit von der gewählten Temperatur und dem pH-Wert der Suspension, wenige Stunden bis zu einem Tag.
Nach Abschluß der hydrothermalen Reaktion kann der feste Anteil des Gemisches von der wäßrigen Phase abgetrennt werden. Dies erfolgt in üblicher Weise durch Sedimentieren, Filtrieren oder Zentrifugieren. Sofern die in der wäßrigen Phase gelösten Bestandteile nicht stören, kann das Gemisch auch als solches eingesetzt werden.
In den meisten Fällen wird jedoch dieses feste Gemisch abgetrennt, anschließend mit heißem Wasser (vorzugsweise im Gegenstrom) gewaschen und getrocknet. Sofern der Einsatz in wäßrigen Lösungen beabsichtigt ist, kann jedoch auch das noch feuchte Gemisch eingesetzt werden.
Um die Abwassermengen und den Verlust an Chemikalien so gering wie möglich zu halten, können die Mutterlauge und die eingedickten Waschwässer nach chemischer Analyse in die Produktion zurückgeführt werden.
Je nach gewünschtem Anwendungsgebiet können die selektiven Absorptionsmittel auch modifiziert werden. Das Modifizieren kann bestehen z. B. aus Zerkleinern, Mahlen, Granulieren, Klassieren, Beladen mit Ionen oder Molekülen sowie dem Austausch der Kationen sowohl im Trockenen als auch in wäßriger Suspension.
Die erfindungsgemäß hergestellten selektiven Absorpti­ onsmittel können problemlos bei vielen bisher schon bekannten Verwendungsarten für Zeolithe eingesetzt werden, sofern die Inertstoffe nicht stören. Von besonderem Interesse ist die neue Verwendung zur Reinigung von wäßrigen Lösungen und Gasen, insbesondere Abwässern und Abgasen von Kraftwerken, da hierfür die bisher bekannten natürlichen und synthetischen Zeolithe zu teuer wären und meist eine ungenügende Absorptionswirkung aufweisen, solange sie nicht speziell modifiziert werden, und wohl schon deshalb nicht eingesetzt worden sind. Weiterhin können erfindungsgemäß auch die Abgase von Klein- und Kleinstfeuerungsanlagen gereinigt werden.
Ein besonderer Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung selektiver Absorptionsmittel besteht auch darin, daß es vielfach möglich ist, das Verfahren als sogenanntes Eintopfverfahren durchzu­ führen. Hierzu werden die jeweiligen glasigen Abfall­ stoffe mit einem zuvor bestimmten SiO₂/Al₂O₃-Verhältnis sowie Gehalt an Calciumoxid, Magnesiumoxid, Na­ triumoxid, Kaliumoxid und Eisen(III)oxid mit den zuvor ermittelten gewünschten Zusätzen zur Einstellung eines gewünschten SiO₂/Al₂O₃-Verhältnisses und der jeweiligen gewünschten Art und Menge an wäßrigem Alkali, gegebenenfalls im Gemisch mit Erdalkalien, anorganischen und/oder organischen Ammoniumverbindungen oder Aminen, zur Einstellung eines gewünschten molaren Verhältnisses von M2/n O/Al₂O₃ und H₂O/Al₂O₃, gemeinsam naß vermahlen und dann in das Rühr- und Kristallisationsgefäß eingegeben.
Wenn die Zusammensetzung einer Asche bei Verwendung eines bestimmten fossilen Brennstoffes in einer be­ stimmten Verbrennungsanlage nur geringfügig schwankt, ist es prinzipiell möglich, für die jeweilige Asche und den jeweiligen Verwendungszweck die optimalen Verhältnisse einmal zu ermitteln und dann in unmittelbarer Nähe des Ascheanfalls die Umsetzung zu dem gewünschten selektiven Absorptionsmittel durchzu­ führen. Mit Hilfe des so erhaltenen Absorptionsmittels ist es dann möglich, wiederum in unmittelbarer Nähe des Ascheanfalls die anfallenden Abwässer und Abgase zu reinigen. Von besonderem Interesse ist hierbei die Entfernung von Ammonium- und Schwerme­ tallionen aus dem Abwasser sowie die Entfernung von Kohlenoxiden, Schwefeloxiden, Stickoxiden, Ammoniak und/oder Wasser aus dem Abgas.
Darüber hinaus können selbstverständlich erfindungsgemäß die verschiedensten selektiven Absorptionsmittel für die verschiedensten Anwendungen hergestellt und eingesetzt werden, wobei es durch wenig aufwendige Vorversuche möglich ist, die jeweils optimalen Verfahrensbedingungen zu ermitteln. Durch weitere einfache Vorversuche kann dann festgestellt werden, ob die im Gemisch anfallenden Inertstoffe bei der weiteren Verwendung stören oder nicht.
Aschen enthalten üblicherweise einen Gehalt an SiO₂ von 20 bis 60% und einen Gehalt an Al₂O₃ von 10 bis 40%. Weitere typische Bestandteile von Aschen sind Eisen, Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium und Sulfat. Typische kristalline Bestandteile sind Quarz, Mullit, Hämatit, Magnetit, Anhydrit/Gips und Calcit/ CaO. Schwermetalle liegen oftmals nur in Spuren vor. Unter den hydrothermalen Bedingungen des erfindungs­ gemäßen Verfahrens gehen sie entweder in Lösung oder werden in die feste Phase eingebaut.
Als Alkalien für die hydrothermale Umsetzung werden insbesondere Natriumhydroxid gegebenenfalls im Gemisch mit Natriumsalzen verwendet. Um bestimmte Typen von selektiven Absorptionsmitteln zu erhalten, kann es auch notwendig sein, als Alkalien alleine oder zusätzlich Kaliumhydroxid, Kaliumsalze, Ammoniak und/oder Ammoniumsalze, Amine und deren Salze, ins­ besondere quaternäre Ammoniumverbindungen, sowie zusätzlich Erdalkalien einzusetzen. Die bisherigen Ergebnisse haben gezeigt, daß bezüglich Menge, Art und Konzentration der verwendeten Alkalien die gleichen oder ähnlichen Gesetzmäßigkeiten wie bei der Bildung entsprechender reiner Zeolithe aus "reinen" Ausgangsstoffen gelten. Das gleiche gilt für die jeweils zu wählende bestimmte Temperatur bei der hydrothermalen Reaktion. Die Bildung von Zeolith­ strukturen kann in üblicher Weise durch Röntgenbeu­ gungsspektren festgestellt werden. Der Grad der Um­ setzung wird quantitativ über Röntgenbeugungsanalyse, Absorptions- bzw. Ionenaustauschuntersuchungen er­ mittelt. In den nachfolgenden Beispielen ist das erfindungsgemäße Verfahren näher erläutert sowie die Verwendung der erfindungsgemäß erhaltenen Absorptions­ mittel näher beschrieben.
Beispiel 1
Eingesetzt wurde eine Flugasche aus der Rauchgasrei­ nigung mit einem hohen Glasanteil, nämlich überwiegend einem Kalium-Calcium-Natrium-Aluminat-Silikat- Glas. Mindestens 70% der Teilchen wies bereits eine Korngröße von < 60 µm auf. 811,2 kg dieser Flugasche wurden mit 3042 l 1-molarer Natronlauge und 3042 l 1-molarer Natriumchloridlösung vermischt und in einem Rührautoklaven 4 bis 8 Stunden auf 100 bis 150°C erhitzt. Das erhitzte Produkt wurde von der Mutterlauge abzentrifugiert und mit Wasser bis zu einem pH-Wert von 9 bis 10 gewaschen. Das erhaltene Produkt war bei Temperaturen bis zu 150°C stabil und wies eine selektive Absorptionsfähigkeit für Ammoniumionen in wäßriger Lösung auf. Das Röntgenbeugungsdiagramm zeigte, daß ein Na-Pc-Zeolith vorhanden war. 1 g des so erhaltenen Produkts wurde 10 Minuten mit 100 ml Ammoniumchloridlösung in Kontakt gebracht, die 185 mg Ammoniak pro Liter enthielt. Nach 10 bis 40 Minuten sank der Gehalt an Ammoniumchlorid auf 48 bis 9 mg. Das Produkt ist somit für eine selektive Entfernung von Ammoniak aus Abwässern geeignet, ins­ besondere, wenn diese keine wesentlichen Mengen an Natriumionen enthalten. Dieses Ergebnis wurde mit technischen Abwässern überprüft und das Ergebnis bestätigt. Die eingesetzte Flugasche war eine Elek­ trofilterasche aus der Rauchgasreinigung einer Schmelzkammerfeuerung mit einem hohen Glasanteil (< 85 Gew.-% der glühverlustfreien Probe) und einem molaren SiO₂/Al₂O₃-Verhältnis von 2,66 und einem (K₂O+CaO)/Al₂O₃-Verhältnis von 0,4. Es handelt sich dabei überwiegend um ein Kalium-Calcium-Aluminat- Silicat-Glas und Spuren an Natrium und den kristallinen Phasen Mullit, Magnetit und Hämatit. Der Glüh­ verlust der Asche bei 1000°C betrug 13,6% und 70% der Teilchen wies bereits eine Korngröße von < 60 µm auf. Zur Wiederholung wurden 1000 kg dieser Asche mit 150 kg festem NaOH, 219 kg festem Natriumchlorid und 7500 l Wasser vermischt, so daß sich folgender Reaktionsansatz ergab:
1,3 Na₂O : 0,42 (K₂O+CaO) : 2,66 SiO₂ : 160,3 H₂O.
Der Ansatz wurde in einem Rührautoklaven 2 bis 6 Stunden auf 99-150°C erhitzt und anschließend von der Mutterlauge abgetrennt und mit Wasser bis zu einem pH-Wert von 9-10 gewaschen. Das so erhaltene Produkt war bei Temperaturen bis zu 180°C stabil und wies eine selektive Absorptionsfähigkeit für Ammoni­ umionen in wäßriger Lösung auf. Das Röntgenbeugungs­ diagramm zeigte, daß sich ein Na-Pc-Zeolith gebildet hatte. 1 g des so erhaltenen Produktes wurde mit 100 ml Ammoniumchloridlösung in Kontakt gebracht, die 185 mg Ammoniak pro Liter enthielt. Nach 10 bis 40 Minuten sank der Gehalt an Ammoniumchlorid auf 48 bis 9 mg NH₃/l. Das Produkt ist somit reproduzierbar für eine selektive Entfernung von Ammoniak aus Abwässern geeignet, insbesondere wenn diese keine we­ sentlichen Mengen an Alkali bzw. Erdalkaliionen enthalten.
Beispiel 2
329,5 kg der gleichen Flugasche wurden mit 560,2 kg amorpher Mikrosilica (99,2 Gew.-% SiO₂), 1186 l 3- molarer Natronlauge und 131,8 l Wasser (142,3 kg feste NaOH und 1318 l Wasser) versetzt und im Rühr­ autoklaven 12 bis 16 Stunden auf 190 bis 250°C erhitzt.
Der Reaktionsansatz enthielt somit 1,84 Na₂O : 0,42 (K₂O+CaO) : Al₂O₃ : 12,2 SiO₂ : 83 H₂O.
Die Weiterbehandlung erfolgte wie im Beispiel 1. Man erhielt ein Produkt, bestehend aus Mordenit, verunreinigt mit amorpher Phase. Es war beständig bis zu Temperaturen von 1000°C. Nach der Trocknung bei 350 bis 550°C im Vakuum war es geeignet für die Absorption von gasförmigen Stoffen, wie Kohlendioxid, Schwefeldioxid, Ammoniak, Stickoxiden und Wasser. Es wies weiterhin eine selektive Affinität für Ammoniumionen in wäßriger Lösung auf.
Beispiel 3
355,9 kg eines Schmelzkammergranulats (mit einem molaren Verhältnis SiO₂/Al₂O₃ von 2,91 und einem molaren Verhältnis (K₂O+CaO)/Al₂O₃ von 0,5) wurde mit 530 kg einer amorphen Kieselsäure (99,2 Gew.-% SiO₂), 1186 l 3-molarer Natronlauge und 131,8 kg Wasser naß vermahlen, bis die durchschnittliche Teilchengröße < 60 µm war. Dieses Gemisch wurde in einen Rührautoklaven gegeben und 14 bis 16 Stunden auf 230 bis 250°C erhitzt. Man erhielt wiederum ein Produkt, das überwiegend Mordenit und etwas amorphe Phase enthielt. Die Eigenschaften waren vergleichbar mit dem Mordenit-haltigen Produkt, das aus Flugasche hergestellt worden war.
Beispiel 4
Eingesetzt wurde die gleiche Flugasche wie in Beispiel 1. 900 kg dieser Flugasche wurden mit 91 kg einer amorphen Kieselsäure (99,2 Gew.-% SiO₂) zur Erhöhung des SiO₂/Al₂O₃-Verhältnisses, 150 kg festem Natriumhydroxid, 219 kg festem Natriumchlorid und 7500 l Wasser vermischt, so daß sich folgender Re­ aktionsansatz ergab:
1,46 Na₂O : 0,42 (K₂O+CaO) : Al₂O₃ : 3,2 SiO₂ : 175 H₂O.
Der Ansatz wurde in einem Rührautoklaven 4 Stunden auf 150°C erhitzt und weiterbehandelt wie in Beispiel 1. Die Röntgendiffraktionsanalyse ergab, daß sich auch hier ein Na-Pc-Zeolith gebildet hatte.
Beispiel 5
Eingesetzt wurde die gleiche Flugasche wie in Beispiel 1. 833,4 kg dieser Flugasche wurden mit 166,7 kg einer amorphen Kieselsäure (99,2 Gew.-% SiO₂), 150 kg festem Natriumhydroxid, 219 kg festem Natrium­ chlorid und 7500 l Wasser vermischt, so daß sich folgender Reaktionsansatz ergab:
1,6 Na₂O : 0,42 (K₂O+CaO) : Al₂O₃ : 3,76 SiO₂ : 190,3 H₂O.
Der Ansatz wurde in einem Rührautoklaven 4 Stunden auf 150°C erhitzt und weiterbehandelt wie in Beispiel 1. Die Röntgendiffraktionsanalyse ergab, daß sich auch hier ein Na-Pc-Zeolith gebildet hatte.
Beispiel 6
Eingesetzt wurde die gleiche Flugasche wie in Beispiel 1. 769,3 kg dieser Flugasche wurden mit 230,7 kg einer amorphen Kieselsäure (99,2 Gew.-% SiO₂), 150 kg festem Natriumhydroxid, 219 kg festem Natrium­ chlorid und 7500 l Wasser vermischt, so daß sich folgender Reaktionsansatz ergab:
1,64 Na₂O : 0,42 (K₂O+CaO) : Al₂O₃ : 4,3 SiO₂ : 205,8 H₂O.
Der Ansatz wurde in einem Rührautoklaven 4 Stunden auf 150°C erhitzt und weiterbehandelt wie in Beispiel 1. Die Röntgendiffraktionsanalyse ergab, daß sich ein Na-Pc-Zeolith und daneben noch Analcim gebildet hatten.
Beispiel 7
Eingesetzt wurde die gleiche Flugasche wie in Beispiel 1. Die Asche wurde jedoch bei 40 µm mit einem Luftstrahlsieb abgesiebt, um den Flugkoksanteil zu verringern und die Korngrößenverteilung zu verbessern. Der Glühverlust der Asche bei 1000°C konnte so von 13,6 auf 8,3 Gew.-% gesenkt werden. 70% der Asche wies jetzt eine Korngröße von < 20 µm auf. Das molare SiO₂/Al₂O₃-Verhältnis erhöhte sich auf 2,7 und das molare (K₂O+CaO)/Al₂O₃-Verhältnis auf 0,60. 806,5 kg dieser Flugasche wurden mit 193,5 kg einer amorphen Kieselsäure (95,3 Gew.-% SiO₂, 0,47 Gew.-% Al₂O₃ und 1,78 Gew.-% (K₂O+CaO), 483,9 kg festem Natriumhydroxid, 225,8 kg festem Natriumcarbonat, 193,5 kg festem Natriumchlorid und 10 000 l Wasser in einer Kugelmühle vermischt und gemahlen. Es resultierte folgender Ansatz:
4,3 Na₂O : 0,65 (K₂O+CaO) : Al₂O₃ : 4 SiO₂ : 272 H₂O.
Der Ansatz wurde in einem Rührautoklaven 2-4 Stunden auf 100-130°C erhitzt. Das erhaltene Produkt wurde wie unter Beispiel 1 weiterbehandelt. Die Röntgenbeu­ gungsanalyse ergab, daß sich wiederum ein Na-Pc-Zeolith gebildet hatte. 1 g dieses Produktes wurde 10 min. mit 100 ml Ammoniumchloridlösung in Kontakt gebracht, die 308 mg NH₃/l enthielt. Der Gehalt an Ammoniak in der Lösung konnte auf 8 mg NH₃/l gesenkt werden.
Beispiel 8
353 kg eines Schmelzkammergranulats mit einem molaren SiO₂/Al₂O₃-Verhältnis von 2,91 und einem (K₂O+CaO)/ Al₂O₃-Verhältnis von 0,5 wurden mit 529 kg einer amorphen Kieselsäure (99,2 Gew.-% SiO₂), 152 kg festem Natriumhydroxid und 1270 l Wasser vermischt, so daß sich folgender Reaktionsansatz ergab:
2 Na₂O : 0,5 (K₂O+CaO) : Al₂O₃ : 12,2 SiO₂ : 81 H₂O.
Der Ansatz wurde in einen Rührautoklaven gegeben und 12-16 Stunden auf 190-250°C erhitzt. Die Weiterbe­ handlung erfolgte wie in Beispiel 1. Man erhielt wiederum ein Produkt, das überwiegend Mordenit und etwas amorphe Phase enthielt.
Beispiel 9
389,7 kg der Flugasche aus dem Beispiel 1 wurden mit 610,3 kg einer amorphen Kieselsäure (95,3 Gew.-% SiO₂, 0,47 Gew.-% Al₂O₃ und 1,78 Gew.-% (K₂O+CaO)), 106,1 kg festem Natriumhydroxid, 225 kg festem Natriumcarbonat und 2595 l Wasser vermischt, so daß sich folgender Reaktionsansatz ergab:
3 Na₂O : 0,4 (K₂O+CaO) : Al₂O₃ : 11 SiO₂ : 125 H₂O.
Der Ansatz wurde in einem Rührautoklaven 8-12 Stunden auf 180-200°C erhitzt und wie in Beispiel 1 weiterbe­ handelt. Die Röntgendiffraktionsanalyse ergab, daß sich auch hier ein Mordenit gebildet hatte.

Claims (11)

1. Verfahren zur Herstellung von selektiven Absorptions­ mitteln durch hydrothermale Umsetzung von glasigen Abfallstoffen aus Verbrennungsanlagen fester, fossiler Brennstoffe mit wäßrigen Alkalien, gegebenenfalls im Gemisch mit Erdalkalien, dadurch gekennzeichnet, daß feinteilige glasige Abfallstoffe mit einer durchschnittlichen Teilchengröße von < 60 µm mit Zusätzen zur Einstellung eines gewünschten molaren SiO₂/Al₂O₃-Verhältnisses und wäßrigem Alkali, gegebe­ nenfalls im Gemisch mit Erdalkalien und/oder organischen oder anorganischen Ammoniumverbindungen unter Einstellung eines gewünschten molaren Verhältnisses M2/n O/Al₂O₃ und H₂O/Al₂O₃, bis zu einem Tag gegebe­ nenfalls unter Rühren auf eine bestimmte Temperatur erhitzt wird und gewünschtenfalls die dabei gebildeten Produkte nebst weiteren festen Bestandteilen von der wäßrigen Phase abgetrennt, gewaschen, getrocknet und modifiziert werden.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchengröße < 20 µm beträgt.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß im Reaktionsansatz das molare Verhältnis SiO₂/Al₂O₃ im Bereich 2 bis 5 liegt.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß im Reaktionsansatz das Verhältnis SiO₂/Al₂O₃ im Bereich 9 bis 20 liegt.
5. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im Reaktionsansatz das molare Verhältnis M2/n O/Al₂O₃ im Bereich 1 bis 8 liegt.
6. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Reaktionsansatz das molare Verhältnis H₂O/Al₂O₃ im Bereich 50 bis 300 liegt.
7. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionstemperatur 90 bis 200°C und die Reaktionszeit 2 bis 24 Stunden beträgt.
8. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutterlauge in das Verfahren zurückgeführt wird.
9. Verwendung der gemäß Ansprüchen 1 bis 8 hergestellten selektiven Absorptionsmittel zur Reinigung von wäßrigen Lösungen und Gasen.
10. Verwendung der gemäß Ansprüchen 1 bis 8 hergestellten Absorptionsmittel zur Reinigung von Abwässern der Industrie, Sickerwässern von Deponien und Trinkwasser.
11. Verwendung der gemäß Ansprüchen 1 bis 8 hergestellten Absorptionsmittel zur Reinigung von Abgasen von Kraftwerken, Industrieanlagen, Klein- und Kleinstfeuerungsanlagen.
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