DE383661C - Einrichtung zur Erzielung der selbsttaetigen Stabilitaet von Schraubenfliegern - Google Patents

Einrichtung zur Erzielung der selbsttaetigen Stabilitaet von Schraubenfliegern

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DE383661C
DE383661C DES56020D DES0056020D DE383661C DE 383661 C DE383661 C DE 383661C DE S56020 D DES56020 D DE S56020D DE S0056020 D DES0056020 D DE S0056020D DE 383661 C DE383661 C DE 383661C
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    • B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C27/00—Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
    • B64C27/52—Tilting of rotor bodily relative to fuselage

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Toys (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Erzielung der selbsttätigen Stabilität von Schraubenfliegern. Gegenstand der Erfindung ist ein als Schraubenflieger ausgebildetes Flugzeug, welches mittels Schrauben schwebend gehalten wird, deren Drehachsen annähernd senkrecht gelagert sind.
  • Es .ist schon vorgeschlagen worden, Luftfahrzeuge mit schwenkbaren Hubschrauben zu versehen. Die Erfindung besteht im wesentlichen in der Einrichtung zur Erzielung der selbsttätigen Stabilität bei Schraubenfliegern durch schwingende, die Schrauben tragende Gestelle, die mittels oberhalb des Schwerpunktes des Ganzen angeordneter Universalgelenke mit dem Gerippe verbunden sind und Gegengewichte aufweisen, durch welche ihr Schwer- Punkt unterhalb des Gelenkes zurückgestellt wird, wobei die Universalgelenke dem schwingenden Gestell gestatten, in bezug auf das Gerippe selbsttätig und frei jede relative Neigung anzunehmen. Zur Ermöglichung der Fortbewegung des Schraubenfliegers werden Einrichtungen benutzt, die dem Flieger gestatten, die Universalgelenke in bezug auf das Gerippe um jeden beliebigen Wert und nach jeder beliebigen Richtung zu verstellen. Für die Aufrechterhaltung der selbsttätigen Stabilität des Schrautenfliegers wird weiterhin für jede Verstellung der Universalgelenke eine elastische, am schwenkbaren Arm befestigte Rückführungsvorrichtung benutzt, deren Wirkungsgröße entsprechend er Verstellung der Universalgelenke geregelt werden kann.
  • Ein solcher Schraubenflieger kann mit jeder beliebigen Geschwindigkeit in der Längs-und Querrichtung rewegt sowie beliebig schräg gestellt werden und auch Drehbewegungen ausführen. Ferner vermag er während der ganzen Dauer der Fortbewegung seine Stabilität selbsttätig zu wahren, einerlei bei welcher Geschwindigkeit und in welchem Sinne diese erfolgt. Durch die vom Flieger herbeigeführte Verstellung !der Schraubengelenke und die mittelbar oder unmittelbar vom Flieger hetäti-gte elastische Rückführungsvorrichtung wird erreicht, daß die Kraftrichtungen von Schwerkraft, Schraubenzug und Luftwiderstand durch einen Punkt hindurchgehen. Das Prinzip sowie Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes sind auf den Zeichnungen dargestellt.
  • Die Wirkung des Rückstellsystems erfolgt nach einer bestimmten, annähernd parallel zu der dem pendelnden Gestell mitgeteilten Verstellung verlaufenden Richtung, uni die Intensität derselben richtet sich nach der Größe und Bedeutung der Verstellung. Diese Intensität ist so geregelt, daß die ursprünglich senkrechte stabile Gleichgewichtslage der HubschrauLenachse um einen bestimmten, in der Folge näher definierten Wert geneigt wird. Die Neigung ist so geartet, daß bei normaler Fluglage die Resultierende der entsprechend der neuen schrägen stabilen Gleichgewichtslage der pendelnden Gestelle wirkenden Hubkräfte sowie das Gewicht des gesamten Flugzeuges und der der Fortbewegung entgegenarbeitende Luftwiderstand drei zusammenwirkende, im Gleichgewicht befindliche Kräfte bilden. Mit anderen Worten, diese Neigung oder Schräglage ist so beschaffen, daß in der neuen stabilen Gleichgewichtslage die Resultante der Hubkräfte durch den Schraubenfliegerfestpunkt hindurchgeht, der sich im Schnittpunkt der Senkrechten des Flugzeuggewichtes und der Richtung des in Betracht gezogenen Fortbewegungswiderstandes befindet (Abb. i).
  • Bei direkter Betätigung seitens des Führers kann man die notwendige Wechselbeziehung zwischen den Verstellungen .der Gelenke und den durch die Rückstellsysteme der pendelnden Gestelle verursachten Kraftäußerungen durch Verwendung von zwei Satz Gradteilungen erreichen, die einander entsprechen und auf den Organen eines jeden der beiden Betätigungssysteme angeordnet sind.
  • Bei dem durch Anwendung der oben angeführten Vorrichtungen geschaffenen Sachverhalt zerfällt die Resultante A der Hubleistung (Abb. i) in eine das Gewicht C des Ganzen ausgleichende Hubkraft B und in eine parallel zur Verstellung der Gelenke gerichtete Kraft H. Diese Kraft H bewirkt die Verlegung des Systems nach einer Richtung, die annähernd identisch ist mit der der Verstellung der Gelenke, und zwar bei einer Geschwindigkeit, .die so geartet ist, daß der der Fortbewegung sich entgegensetzende Widerstand der umgebenden Luft der Kraft H das Gleichgewicht hält. Der Ausgangspunkt 0 der Verstellung der Gelenke ist demzufolge derjenige, für welchen die Kraft H gleich Null ist, .d. h. für welchen die Resultante A der Hubkräfte senkrecht isst und durch den Schwerpunkt G !des Ganzen hindurchgeht. In Abb. i sind 0,, 0,', 02, 0.' die Verstellungen der Gelenke, y1 und y. die entsprechenden Rückstellkräfte. Befindet sich andrerseits das System in normaler Fluglage bei gleichförmig stattfindender Fortbewegung, so bewirkt jede Schrägstellung des Flugzeuges in der Längs-oder Querrichtung, daß die Resultante B der Hubkräfte A und der FortbewegungsNviderstände H' durch einen vor oder hinter oder einen rechts oder links vom Schwerpunkt des Ganzen gelegenen Punkt hindurchgeht (Abb.2 und 3). Die Vertikalkomponente B der Kraft A setzt sich dann mit dem Gewichte B zu einem stabilisierenden Rückstellkräftepaar zusammen. Das System unterliegt sonach ständig dem Drang, in eine einheitliche Gleichgewichtslage überzugehen (Abb. i), welche derjenigen entspricht, für welche die Resultante A der Hubkräfte, das Gesamtgewicht C und der Fortbewegungswiderstand H' einen ,gemeinsamen Angriffspunkt haben und sich das Gleichgewicht halten. Die Neigungen, die,der Schraubenflieger annehmen kann, sind durch Abb. io und i i in ihren allgemeinen Erscheinungsformen veranschaulicht.
  • Der Einfachheit halber ist für vorliegende Beschreibung ein Apparat mit nur zwei nach entgegengesetzten Richtungen umlaufenden Schrauben zugrunde gelegt worden. Bei sachgemäßer Anordnung können aber die nachfolgend :beschriebenen Vorrichtungen auch bei Flugsystemen mit beliebiger Schraubenzahl Verwendung finden.
  • Die Neigungsbewegungen des Apparates können so zusammengeeetzt werden, daß nur eine Neigung um zwei beliebige rechtwinklige, annähernd wagerechte Achsen erfolgt.
  • Beispielsweise sei angenommen, von diesen Achsen verlaufe die eine parallel zur Längsachse des Apparates, die andere senkrecht zu dieser Achse.
  • a) .Zur Erzielung der Querneigung sind die Ausgleich- und Antriebvorrichtungen so angeordnet, daB die Schraubenachsen eine Winkelverstellung erfahren, welche in einer senkrecht zur Längsachse des Apparates stehenden Ebene stattfindet. Bei dieser Bewegung geht die Resultante A' (Abb. i o) der Hubkräfte durch einen rechts oder links vom allgemeinen Schwerpunkt B' des Apparates gelegenen Punkt und ihre Vertikalkomponente C' bildet dann mit dem Gewichte D' ein Kräftepaar, dessen Wirkung seitens des Führers so lange aufrechterhalten werden muß, bis die angestrebte Neigung erreicht ist.
  • Die Horizontalkomponente H' wird hierbei durch die Trägheit ausgeglichen, die :der iGesamtaoparat dem Querablen'kungsbestreben dieser Komponente entgegensetzt.
  • b) Unter ähnlichen Bedingungen sind die Ausgleich- und Antriebsvorrichtungen so angeordnet, @daß die Schraubenachsen eine Winkelverstellung erfahren, welche in einer parallel zur Längsachse des Apparates verlaufenden Ebene erfolgt. Die Resultante A' (Abb. i i) der den Apparat schwebend erhaltenden Kräfte (Hubkräfte) verläuft dann vor oder hinter dem Schwerpunkte B', und ihre Vertikalkomponente C bildet mit dem Gewichte D' ein Schrägstellkräftepaar, dessen Wirkung seitens des Führers so lange aufrechterhalten wird, bis .die gewünschte Neigung erreicht ist. Die @H(>rizontalkoinponente H wird unter den gleichen Bedingungen wie im vorbetrachteten Falle ausgeglichen.
  • c) Die Drehbewegung um eine fast senkrechte Achse wird dadurch erhalten, daß man die Achsen einer Gruppe von Schrauben gegenüber den anderen Achsen versetzt. Wenn die Gelenke der Schrauben in .einer gemeinsamen Ebene oder in parallelen Ebenen gelegen sind, so erfolgt das Versetzen außerhalb der Ebene der Gelenke. Das Versetzen erreicht seine größte Wirksämkeit, wenn es senkrecht zu dieser Ebene stattfindet.
  • Im Sonderfalle eines Systems von zwei Schrauben können die Teilwerte ä , und a', der Gesamthwbleistung nach erfolgtem Versetzen (Abb. 12) zu einer senkrechten, das Gewicht D' ausgleichenden Vertikalresultante C und zwei horizontalen und parallelen Komponenten H', und H'2 zusammengesetzt werden, die in der Ebene sich befinden, in welcher das Versetzen erfolgt. Die letztgenannten Kräfte bilden ein Kräftepaar, welches eine Drehung des Systems um eine senkrechte Achse bewirkt und seinen Einfluß so lange geltend macht, wie das Versetzen andauert.
  • Bei Verwendung von mehr als zwei Schrauben kann man zwei Gruppen von Schrauben gesondert ausgleichen, die erste Gruppe zur Erzielung der verschiedenen Neigungen benutzen und die Anwendung des Systems zur Vornahme des Versetzens auf die zweite Gruppe beschränken, wodurch die mechanischen Betätigungsmittel vereinfacht werden.
  • Die vörerwähnten charakteristischen Vorkehrungen lassen sich durch passende mechanische Organe verwirklichen: Beispielsweise können die Universalgelenke aus Kugelgelenken (Abb.5) oder aus Kardanschen Gelenken (Abb. 6 @ und 7) usw. bestehen. Die Übertragung der Bewegung auf die Schrauben durch die Gelenke hindurch kann zustande gebracht werden entweder indem man den Motor direkt auf der Schraubenwelle montiert, undzwarunterhalb (Abb. q.) oder oberhalb (Abb, 5) der Gelenke, oder indem man die Schrauben durch Hilfswellen antreibt, die mit dem Gerippe zusammenhängen und mittels Kardanscher Gelenke auf die Schrauben einwirken, wobei diese Wellen in der Verlängerung der Schraubenwelle (Abb.6) angeordnet oder hohl sein oder letztere umgeben können (Abb. 7), oder auch durch Anwendung jeglichen gleichwertigen Systems.
  • Die Vorrichtungen zur Verschiebung der Gelenke lassen sich verwirklichen durch eine Kombination von Verstellungen nach zwei beliebigen rechtwinkligen Richtungen, z. B. im Sinne der Längsachse und der Querachse des Apparates.
  • Diese Vorrichtungen können gebildet sein: a) durch eine Gruppe von zwei rechtwinkligen Traversen, die auf Führungsstangen montiert sind und an deren Kreuzungspunkt .das Gelenk mittels Gleitstückes befestigt ist (Abb. 4); b) durch ein Gleitstück, welches das Gelenk trägt und auf einer geführten Traverse beweglich ist (Abb.5); c) durch ein oder mehrere um untere Gelenke schwingbar angeordnete Rahmen, deren oberes Rohr die Rolleder Traversen der vorerwähnten Systeme spielt (Abb.6); d) durch jede andere gleichwertige Vorrichtung.
  • Im übrigen kann die Verstellung nach nur einer Richtung (Längs- oder Querrichtung) vorgenommen werden, wenn die herbeizuführenden Verschiebungen nur nach dieser einen Richtung (am häufigsten in der Längsrichtung) zu erfolgen haben (Abb. 7).
  • Das Gegengewichtssystem kann durch jedes Organ der schwingbaren Gestelle (Motor, Ballast, Wellen usw.) gebildet sein usw.
  • Das Rückstellsystem, dessen Bedeutang bereits dargelegt wurde, kann bestehen: a) aus einer Feder, die mit einem Ende .am schwingenden Gestell befestigt ist, und zwar gegenüber dem Gelenke in einem Abstande, der sich aus der oben erläuterten Regelungsbedingung ergibt, während das andere Ende der Feder an einen Punkt des Gerippes angeschlossen ist, der so gewählt ist, daß beim senkrechten Aufstieg die Feder keinerlei Einfiuß auf das schwingende Gestell ausübt (Abb. 4); b) aus einer ähnlichen Feder, deren Kraftäußerungen sich dadurch vergrößern, daß das Ende an einer Kulisse befestigt ist, ,die vom Führer betätigt wird und eine Gradeinteilung trägt, welche identisch ist mit der an den Betätigungsmittein der Gelenke vorgesehenen (Abb. 5) ; c) aus einem Gegengewicht, welches auf das schwingbare Gestell mittels eines Hebels einwirkt, auf welchem es an einem Punkte befestigt ist, der seitens des Führers nach Belieben verstellt werden kann. Die einzelnen Lagen des Gegengewichtes sind :durch Gradeinteilungen kenntlich, die mit denjenigen identisch sind, welche die Betätigungsmittel der Gelenke tragen (Alyb. 6) ; d) aus einer Feder, die ähnlich ist der obenerwähnten und deren Kraftäußerungen dadurch verstärkt werden, daß das eine ihrer Enden an das Ende eines Hebels angeschlossen ist, dessen Drehung zwangläufig mit der Verschiebung der Gelenke erfolgt (Abb.7); e) aus jeder beliebigen Kombination der Elemente der vorgenannten Vorrichtungen oder aus jeder sonstigengleichwertigen mechanischen Vorrichtung.
  • Abb.:I ,bis 9 zeigen beispielsweise einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
  • In Abb. q. treibt der Rotationsmotor A die Schraube mittels einer Welle an, welche durch das Universalgelenk B hindurchgeht. Dieses Gelenk setzt sich zusammen aus einem Widerlager und aus passenden Kugellaufringen. Das schwingbare Gestell C ist hinsichtlich der Drehhewegungen durch einen Anschlag d gegenüber dein Flugzeuggerippe festgelegt. Die Querverstellung des Universalgelenkes erfolgt mittels eines Rahmens e, e', f. Die die Kugellaufringe und das Widerlager umschließende Hülse ruht mittels Gleitstücke la, li auf dem Rahmen e, f und auf der Traverse g. Die Bewegungen .des Rahmens e, f und der Traverse g erfolgen durch Verstellung auf Führungsrohren, wozu Kabel 1-i, 2-2 dienen, die durch den Führer betätigt werden.
  • Das Rückstellsystem besteht aus den Federn i, i", welche ausschließlich auf Streckung beansprucht werden und einerseits am schwingbaren Gestell, andrerseits am Flugzeuggerippe befestigt sind. Diese Federn arbeiten abwechselnd, je nachdem die Verstellung des Universalgelenkes gegenüber der Neutralstellung nach der einen oder nach der anderen Seite erfolgt. Der Befestigungspunkt am Gestell ist so gewählt, daß die Resultante der Hubkräfte, das Gewicht des Apparates und der -der Fortbewegung entgegenarbeitende Luftwiderstand einen gemeinsamen Angriffspunkt besitzen, einerlei, welche Verstellung die Gelenke erfahren, was wiederum erfordert, daß die beiden Federn entspannt sind, wenn das Gelenk in der neutralen Lage sich befindet. Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 sitzt die Schraube unmittelbar am Motor A. Dieser Motor ist an einem Gestell befestigt, das ein Kugelgelenk b besitzt, welches mit dem zweiteiligen Gleitstück c das Universalgelenk bildet. Die Verlängerung der Welle trägt ein Gegengewicht d. Das Gleitstück C selbst ist auf einem Gestell querverschiebbar angeordnet, welches aus zwei Traversen e, e' und einem die Führungsstange g umfassenden Rohr f besteht. Die Verstellung dieses Gestelles in der Längsrichtung erfolgt seitens des Führers mittels einer Stange h, die Querverstellung dagegen durch Kabel i-i, welche an das Gleitstück c angeschlossen sind und über zwei im Rahmen gelagerte Scheiben i laufen.
  • Das Rückstellsystem besteht aus einer Feder j, welche unterschiedslos auf Zug und Druck beansprucht werden kann. Diese Feder ist mit einem Ende an einem einstellbaren Punkte der das Gegengewichtd tragenden Stange befestigt, während das andere Ende an eine Schraube h angeschlossen ist, die mittels einer Mutter l achsial verstellt werden kann. Die Narbe dieser Mutter ist an ihrem Umfange mit Einschnitten versehen, in welche ein federnder Finger ira eingreift. Gegenüber den Einschnitten sind Gradteilungen vorgesehen. Eine gegenüber dem Führer angeordnete Tafel gibt für jede Stufe der Längs- und Ouerverschiebung des Universalgelenkes die koordinierte Muttergradteilung, welche der genauen Einstellung des Rückstells_vstems entspricht.
  • Beschränkt man sich auf die Verstellung der Gelenke in der Längsrichtung, so kann die Anordnung dahin vereinfacht werden, daß man die Gradteilungen so einrichtet, daß nach vorgenommener Einstellung die durch die die Längsverschiebung der Gelenke bewirkenden Betätigungsmittel und die Mutter des Systems angezeigten Gradteilungen den gleichen Wert aufweisen.
  • In Abb.6 treibt der am Flugzeuggerippe befestigte Motor die Schraube durch die Vermittlung einer WelleA und eines Kardanschen Gelenkes an. Die Schraubenwelle wird von einer Hülse b getragen, welche die Schweibeleistung auf das Flugzeuggerippe mittels eines Satzes rechtwinklig aufeinanderstehender Achsen überträgt, die mit einem konzentrischen Ring c fest zusammenhängen und mit diesen das Universalgelenk .bilden. Die beiden Stücke der äußeren Achse werden von den beiden Rohren d getragen, welche in ihrer Verbindung mit einer Traverse ein querverschiebbares Gleitstück bilden. Dieses Gleitstück e wird von einem in .der Längsrichtung schwingbaren Gestell getragen, welches aus den beiden Seitenteilen f, den Traversen g und den beiden Stehbolzen h besteht. Betätigt der Führer :die Stange i, so wird hierdurch der schwingbare Rahmen und mit diesem das Gelenk in der Längsrichtung verstellt. Die Querverstellung des Gleitstückes unter Einwirkung des durch das über 'die Rolle h laufende Kabel i betätigten Winkelhebels j bewirkt die Querverstellung des Gelenkes. Das Rückstellsystem winkt auf die als Gegengewicht ausgebildete Glocke l ein, welche die Verlängerung der Hülse b bildet. Es besteht aus einem Kniehebel, dessen Drehachse am Flugzeuggerippe befestigt ist, und dessen einer Arm m durch eine Stange auf die Glocke l einwirkt, während der andere Arm einem beweglichen Gegengewicht n als Führung dient, das seitens des Führers mittels Schraube und Handrad 0 verstellt wird. Die Führungsstange ist mit. Gradteilungen versehen, die in ähnlicher Weise eingerichtet sind wie die an der Mutter l (Abb. 5) vorgesehenen.
  • Das Ausgleichgewicht p ist so beschaffen, daß es die vom horizontalen Hebelarm abhängigen Organe im Gleichgewicht hält, wenn das Gegengewicht n gegenüber der Gradteilung liegt, die der neutralen Lage des Gelenkes entspricht.
  • Beider Ausführungsform nach Abb. 7 bis 9 ist der Motor ebenfalls. am Flugzeuggerippe befestigt. Er treibt die Schraube mittels einer Hohlwelle A an, mit der die Schraube durch ein Kardansches Gelenk b verbunden ist. Die Welle A wird mittels Kegelräder und einer wagerechten Welle c angetrieben.
  • Die Verstellung des Kardangelenkes findet nur in der Längsrichtung statt. Zu diesem Zwecke trägt das Gehäuse d der Welle b eine aus zwei Stücken gebildete Querwelle, welche die Übertragung der Hubkräfte auf einen A-förmigen Rahmen e gewährleistet. Die beiden Schenkel des Rahmens e können um Zapfen f schwingen, deren Lagerschalen am Gerippe befestigt sind. Die aus zwei mittels eines durchlochten Bleches miteinander verbundenen Winkeleisen bestehenden Schenkel sind an ihrem oberen Teile an ein gebogenes U-förmiges Eisen g angeschlossen, weiches die Drehzapfen des Gehäuses d trägt. Das Eisen g ist an der Hinterseite mittels Stehbolzen versteift. Der Führer bewirkt das Ausschwingen des Rahmens e und demzufolge die Längsverstellung des Gelenkes b durch Drehung eines Rades h, über dessen Achse zwei ununterbrochene Kabel 3, 3, 3, 3 laufen, welche auf zwei an jedem Schenkel des Rahmens e festgenieteten Sektoren befestigt sind.
  • Das Rüekstel'lsystem ist ähnlich dem, nach Abb. q., weist jedoch folgende Abweichungen auf: i. Der Befestigungspunkt ä ider Federn ist auf der Schraubenachse einstellbar.
  • 2. Die Federn bestehen aus einer Gruppe von zwei Gummiseilen.
  • 3. Die Längsverstellung des Gelenkes bewirkt je nach dem Sinne, in welchem sie erfolgt, die Streckung des einen oder des anderen der Gummiseile und demzufolge deren Spannung. Diese Streckung und die entsprechende Spannung werden dadurch. verstärkt, daß das andere Ende -der Seile j an einem Querhebel k befestigt ist, der dieKraftäußerung vervielfacht und dessen Achsel am Flugzeuggerippe befestigt ist. Dieser Hebel wird durch eine Stange m betätigt, die mit dem entsprechenden Schenkel des Rahmens e verbunden ist.
  • In .der neutralen Lage des Gelenkes sind die beiden Gummiseile i entspannt.
  • Abb. 8 ist ein Schnitt nach Linie 1-i, Abb. 9 nach Linie 2-2 in Ab'b. i.

Claims (13)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Einrichtung zur Erzielung der selbsttätigen Stabilität bei Schraubenfliegern, gekennzeichnet durch schwingende, die Schrauben tragende Gestelle, die mittels oberhalb des Schwerpunktes des Ganzen angeordneter Universalgelenke mit dem Gerippeverbunden sind undGegengewichte aufweisen, durch welche ihr Schwerpunkt unterhalb des Gelenkes zurückgestellt wird, wobei die Universalgelenke- den schwingenden Gestellen gestatten, in bezug auf das Gerippe selbsttätig und frei jede relative Neigung anzunehmen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Universalgelenke aus einem Widerlager und einem Kugellager mit äußerer sphärischer Bahn bestehen, wobei die Widerlager einerseits an den schwingenden Gestellen befestigt und andrerseits durch einen gemeinsamen Außenmantel getragen werden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Universalgelenke aus einem Kugelstück bestehen, das an dem schwingbaren, von einer Hohlkugelschale getragenen Gestell befestigt ist. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Universalgelenke aus einen Kardanschen Gelenk bestehen, das im Innern einer hohlen, die Mitnahme bewirkenden Rotationswelle angeordnet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Ermöglichung der Fortbewegung des Schraubenfliegers Vorrichtungen vorgesehen sind, die dem Flieger gestatten, die Universalgelenke in bezug auf ,das Gerippe um jeden beliebigen Wert und nach jeder beliebigen Richtung zu verstellen.
  6. 6. Vorrichtung zum Verstellen der Gelenke bei der Einrichtung nach Anspruch 5, bestehend aus zwei Gruppen von zwei in bezug aufeinander senkrecht stehenden Traversen, die auf Supportstangen gleiten können, welche am Gestell befestigt sind, wobei diese Traversen durch den Flieger betätigt werden und mittels je einer an ihnen befestigten Kulisse das Universalgelenk tragen.
  7. 7. Vorrichtung zur Verstellung der Gelenke bei derEinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet .durch eine Gruppe von zwei Traversen, welche auf Supportstangen gleiten, die am Gestell befestigt sind, in Verbindung mit einer auf den beiden Traversen regelbaren, das Universalgelenk tragenden Kulisse. B.
  8. Vorrichtung zur Verstellung der Gelenke bei der Einrichtung nach Anspruch 5, bestehend aus zwei Traversen, die vom oberen Teil zweier an das Gestell angelenkter Seitenstreben getragen werden, wobei eine in der Längsrichtung dieser Traversen regelbare Kulisse vorgesehen ist, welche das Universalgelenk trägt.
  9. 9. Vorrichtung zur Verstellung der Gelenke bei der Einrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch zwei seitliche Supporte, welche mit ihrem unteren Teil an das Gestell angelenkt, an ihrem oberen Teil durch eine ringförmige Traverse miteinander verbunden sind, wobei das Universalgelenk mit diesem Ring gelenkig verbunden ist. io.
  10. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Aufrechterhaltung der selbsttätigen Stabilität des Schraubenfliegers für jede Verstellung der Universalgelenke eine elastische, am schwenkbaren Rahmen befestigte Rückführungvorrichtung vorgesehen ist, deren Wirkungsgröße entsprechend .der Verstellung der Universalgelenke geregelt werden kann. i i.
  11. Einrichtung nach Anspruch i o, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch den Flieger zu betätigende Vorrichtung zum Regeln der Wirkungsgröße des elastischen Rückführungssystems vorgesehen ist, bestehend aus einer Feder, .die mit einem Ende an einen auf dem schwenkbaren Rahmen angeordneten regelbaren Ring, mit dem anderen Ende an eine am Gestell befestigte Regulierschraube angeschlossen ist, wobei eine mit Handrad und Gradeinteilungen versehene, im Längssinne unbewegbare Mutter auf der Regulierschraul-e sitzt und an ihrem Umfange Einkerbungen aufweist, in welche sich eine am Gestell befestigte Blattfeder einlegt. 1a.
  12. Einrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, die dem Flieger gestattet, die Wirkung des elastischen Rückführungssystems zu kontrollieren, bestehend aus einem am Gestell befestigten Kniehebel, dessen senkrechter Schenkel mit dem schwenkbaren Rahmen verbunden ist, und dessen wagerechter, mit Gradeinteilungen versehener Schenkel ein durch die Schraube verstellbares Gewicht trägt.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche gestattet, das elastische Rückführungssystem in allen Lagen der Universalgelenke selbsttätig zu spannen, bestehend aus Federn, die mit einem Ende an einen auf der schwenkbaren Schraubenwelle verstellbaren Ring, mit dem anderen Ende an den größeren Arm eines am Gestell befestigten wagerechten Hebels angeschlossen sind, wobei das Ende des kleineren Armes dieses Hebels mit dem gelenkigen Rahmen verbunden ist, der die Verstellung des Universalgelenkes bewirkt.
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WO2019175264A1 (fr) * 2018-03-13 2019-09-19 Innostar Procedure de manœuvre d'un aerodyne hybride de type vtol ou stol
WO2019197730A1 (fr) * 2018-04-12 2019-10-17 Buendia Jose Sans pollution - le velo de l'espace

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