DE383670C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Knuepfware unter Verwendung von Setzchenille - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Knuepfware unter Verwendung von Setzchenille

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DE383670C
DE383670C DEF49011D DEF0049011D DE383670C DE 383670 C DE383670 C DE 383670C DE F49011 D DEF49011 D DE F49011D DE F0049011 D DEF0049011 D DE F0049011D DE 383670 C DE383670 C DE 383670C
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DE
Germany
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chenille
clamping
pile ends
side group
pairs
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DEF49011D
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    • D—TEXTILES; PAPER
    • D03—WEAVING
    • D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D39/00—Pile-fabric looms
    • D03D39/02—Axminster looms, i.e. wherein pile tufts are inserted during weaving

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Knüpfware unter Verwendung von Setzchenille. Das durch das Patent 375447 geschützte Knüpfverfahren mit Vorrichtung ist derart verbessert worden, daß zum Knüpfen nur eine Seitengruppe der Chenillefädenflorenden von der Knüpfvorrichtung erfaBt und zwischen die verkreuzten Grundkettenfäden nach unten und wieder nach oben gezogen wird, während die andere .Seitengruppe der Chenillefadenflorenden durch die Chenilleseele nach oben über die Grundkettenfäden gehalten wird und mit den durchgezogenen Chenillefadenflorenden nach oben in gleicher Höhe zu stehen kommen.
  • Der Arbeitsvorgang wird-als bekannt vorausgesetzt lind ist die Knüpfvorrichtung weiter noch dadurch verbessert worden, dä.B dieselbe eine Führung erhalten hat, welche als Handhabe beim Einlegen der zur Verknotung nötigen Grundkettenfadenverkreuzungen dient.
  • Die Klemmscheibenpaare sind insofern verbessert worden, daß die Formen der Klemmscheiben insofern übereinstimmen, damit das Festhalten nur einer Seitengruppe der Chenillefadenflorenden ermöglicht wird.
  • Das Auseinanderspreizen der Klemmscheiben erfolgt nach der verbesserten Ausführung der Vorrichtung durch zwischen denselben eingeschobene Keile, welche mit Stangen und Druckhebeln verbunden sind.
  • Abb. rzeigt ein Klemmscheibenpaar der Knüpfvorrichtung in der Fläche. Die Klemmscheiben a und b sind durch Nieten c verbunden.. - Diese Klemmscheibenpaare sind nebeneinander auf Achsen i aufgereiht und werden durch Zwischenscheiben in entsprechender Dichte des Webblattes gehalten. Diese Zwischenscheiben sind, um die Deutlichkeit der Zeichnung nicht zu beeinflussen, nicht mit eingezeichnet worden.
  • Abb.2 veranschaulicht, wie die Klemmscheibenpaare in geschlossener Stellung im Ouerschnitt a auf Achsen i. nebeneinander aufgesteckt sind.
  • Durch die zwischen den Klemmscheiben a und b sitzenden Keile e, welche mit Stangen f und g und Druckhebeln la verbunden sind, werden die Klemmscheibenpaare auseinandergespreizt. In Abb.3 ist in der Fläche dargestellt, wie durch Druck auf den Hebel h. die Keile e zwischen die Klemmscheiben a und b geführt und somit die Scheibenzungen b1 auseinandergespreizt werden. Die Druckhebel l1 sowie auch die Führungsarme d jeden Klemmscheibenpaares sind auf Verbindungsstangen L nebeneinander aufgereiht.
  • Abb. 4 zeigt im Querschnitt B die auf Achsen i aufgereihten Klemmscheibenpaare in auseinandergespreizter Stellung. Nach Abb. 5 werden in den Ausschnitten k der Klemmscheibenpaare nach dem als bekannt vorausgesetzten Arbeitsvorgang seitliche Fadenkreuze zwischen den Blattrietstäben m so aufgenommen, daß die Grundkettenfäden q, r zu beiden Seiten der Klemmscheibenpaare verkreuzt zu liegen kommen. Die Führungsarme d bilden dazu die Handhabung der Knüpfvorrichtung sowie auch den Stützpunkt auf den Warenrand. Über diese Fadenkreuze in den Ausschnitten k wird nun die Chenille in den auseinandergespreizten Klemmscheibenzungen b1 mit der einen Seitengruppe der Chenillefadenflorenden n hineingelegt, während die andere Seitengruppe der Chenillefadenflorenden p durch die Chenilleseele o über die Grundkettenfäden q, r nach oben gehalten wird, was in Abb.6 im Grundriß noch besonders gezeigt ist. .
  • Der Klemmscheibenkamm wird nunmehr in der Richtung des Pfeiles, Abb.7 um i8o° verdreht. Hierdurch werden die Chenillefadenflorenden n nach unten um die in Ausschnitten k liegenden Fadenkreuze und zwischen den Grundkettenfäden hindurch wieder nach oben gezogen. In dieser Stellung liegen die Klemmscheibenpaare a, b mit Achsen i auf den Grundkettenfäden q, r und werden außerdem durch die Verbindungsstange l der Hebel h gestützt. Durch Druck auf die mit Verbindungsstange l verbundenen Führungsarme d werden die Klemmscheibenpaare nun wieder auseinandergespreizt und geben die Chenillefadenflorenden ya frei. Durch die .Scheibennasen a1 werden diese nun an den zuletzt eingetragenen Grundschuß herangeschoben. Die nicht erfaßte Seitengruppe der Chenillefadenflorenden p sind durch die Chenilleseele o nach oben über die Grundkettenfäden gehalten worden, was in Abb 8 im Grundriß noch besonders ersichtlich ist. Durch Anschlagen der Rietstäbe vi des Wehblattes nach Entfernen des Klemmscheibenkammes kommen die durch den Klemmscheiben@kamm verkreuzt liegenden Grundkettenfäden q, r wieder in ihre ursprüngliche Lage. Die Chenilleflorfadenenden p, welche durch die Chenilleseele o über die Grundkettenfäden gehalten worden sind, legen sich durch Anschlag des Wehblattes in gleicher Höhe an die durchgezogenen Chenillefadenflorenden n, wodurch die Verknotung nach Perserart erzeugt worden ist. Nach Eintragung der Grundschüsse wiederholt sich der beschriebene Arbeitsvorgang für die nächste Schußreihe.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Knüpfware unter Verwendung von Setzchenille nach Patent 375447 dadurch gekennzeichnet, daß zum Knüpfen nur eine Seitengruppe der Chenillefadenflorenden erfaßt und zwischen die verkreuzten Grundkettenfäden hindurch wieder nach oben gezogen wird, während die andere Seitengruppe der Chenillefadenflorenden durch die Chenilleseele oberhalb der Grundkettenfäden gehalten wird und mit den durchgezogenen Florenden nach Zurückspringen der Fadenkreuze der Grundkette nach oben in gleicher Höhe zu stehen kommen. z. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den Klemmscheibenpaaren je eine Klemmscheibe nur so weit mit der anderen Klemmscheibe in der Gestalt übereinstimmen, daß nur eine Seitengruppe der Chenillefadenflorenden beim Auseinanderspreizen erfaßt wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Auseinanderspreizen der Klemmscheibenpaare durch Keile erfolgt, welche mittels eines Gestänges zwischen die Scheiben eingeführt werden.
DEF49011D 1920-05-21 1921-04-10 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Knuepfware unter Verwendung von Setzchenille Expired DE383670C (de)

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BE1030725B1 (nl) * 2022-07-22 2024-02-19 Movint Weefmachine en werkwijze voor het vervaardigen van poolweefsels met geknoopte pooldraden

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FR535824A (fr) 1922-04-21
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US1440779A (en) 1923-01-02

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