DE383775C - Wasserrohrkessel - Google Patents

Wasserrohrkessel

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Publication number
DE383775C
DE383775C DESCH63808D DESC063808D DE383775C DE 383775 C DE383775 C DE 383775C DE SCH63808 D DESCH63808 D DE SCH63808D DE SC063808 D DESC063808 D DE SC063808D DE 383775 C DE383775 C DE 383775C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
superheater
heating
water tube
gases
Prior art date
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Expired
Application number
DESCH63808D
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Thomsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Schmidtsche Heissdampf GmbH filed Critical Schmidtsche Heissdampf GmbH
Priority to DESCH63808D priority Critical patent/DE383775C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE383775C publication Critical patent/DE383775C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22GSUPERHEATING OF STEAM
    • F22G7/00Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
    • F22G7/14Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in water-tube boilers, e.g. between banks of water tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

  • Wasserrohrkessel. Die Erfindung bezieht sich auf einen mit Überhitzer versehenen Wasserrohrkessel, insbesondere einen solchen der Yarrow-Bauart mit einem oberen zylindrischen Behälter, der mit den unteren Wasserbehältern durch im wesentlichen gerade Rohre verbunden ist. Diese Kessel haben im allgemeinen den Nachteil, daß die Heizgase nach dem Verlassen der Wasserrohre sich bereits so weit abgekühlt haben, daß ihre Temperatur zu einer genügend hohen Cberbitzung des Dampfes nicht mehr ausreicht. Man hat sich bisher in der Weise geholfen, daß man den überhitzer nur auf einer Kesselseite anordnete und dieser Seite weniger Wasserrohre, also weniger Heizfläche gab als der anderen Seite.
  • Die vorliegende Erfindung zeigt nun einen anderen Weg zur Beseitigung des angegebenen übelstandes. Das Wesen der Erfindung ?:esteht -darin, .daß an einer oder beiden Kesselseiten unmittelbar hinter. den Wasserrohren zwei aufwärts gerichtete Heizgaszüge angeordnet sind, von denen der eine den llberhitzer aufnimmt, wobei die Scheidewand der beiden Heizgaszüge etwa bis zur Mitte der äußeren Wasserrohre durchgezogen und mindestens der freie Heizgaszug absperrbar ist.
  • Durch .diese Anordnung ist die Möglichkeit gegeben, die Temperatur der abziehenden Heizgase in weiten Grenzen so zu regeln, daß eine beliebige Überhitzungshöhe erreicht werden kann. Für gewöhnlich ist die Absperrklappe in dem freien Heizgaszug geschlossen, so daß auf dieser Seite fast die halbe Kesselheizfläche für die Dampferzeugung ausgeschaltet ist und die Heizgase aus den Wasserrohren mit einer höheren Temperatur austreten, idie der Überhitzung zugute kommt. Befindet sich die Klappe in ihrer Offenstellung, so geht der größte Teil der Heizgase durch den freien Heizgaszug, während ein erheblich geringerer Teil der Gase durch den mit dem Überhitzer versehenen, also einen größeren Widerstand bietenden Heizgaszug geht. Man erhält alsdann nur eine verhältnismäßig geringe Überhitzung. Diese Stellung der Absperrklappe wird man auch beim Anheizen des Kessels wählen.
  • Wünscht man in besonderen Fällen eine ungewöhnlich hohe Überhitzungstemperatur, so läßt sich dies dadurch erreichen, daß man auch die Kesselseite ausschaltet, welche keinen Überhitzer enthält. Alsdann bestreichen sämtliche Heizgase etwa nur ein Viertel der gesamten Kesselheizfläche und dann den Überhitzer.
  • Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in einem senkrechten Schnitt durch einen Yarrow-Kessel dar, der auf beiden Seiten mit einem Überhitzer versehen ist.
  • Der überhitzer auf der linken Kesselseite ist in dem inneren, der auf der rechten Kesselseite in dem äußeren Heizgaszug untergebracht. In der Praxis wird man natürlich eine symmetrische Anordnung wählen. Auch könnte man, wie eingangs erwähnt, den Überbitzer nur auf einer Kesselseite unterbringen.
  • a ist das zylindrische Obergefäß, das mit den leiden unteren halbzylindrischen Wasserbehältern b durch gerade Rohre c verbunden ist. Die beiderseits des Kessels liegenden Heizgaszüge sind in je zwei aufwärts gerichtete Züge d, e durch eine imwesentlichen senkrechteScheidewand f unterteilt, welche nach unten bis etwa zur Mitte der äußeren Wasserrohre durchgeführt ist. In dein einen Heizgaszug d (auf der linken Kesselseite in dem inneren und auf der rechten Kesselseite in dem äußeren) ist der Überhitzer g untergebracht, während der andere Zug e mit einer Absperrklappe h versehen ist.
  • Beim Anheizen des Kessels oder für den Fall, daß nur eine sehr geringe Überhitzungstemperatur erforderlich ist, werden die Klappen hin ihre Off enstellung gebracht. Alsdann geht auf jeder Kesselseite der weitaua größte Teil der Heizgase durch die nicht mit Überhitzern besetzten und also weniger Durchflußwiderstand bietenden Züge e, während ein nur geringer Teil der Gase durch die Überhitzerzüge d geht. Bei normalem Betieb sind die Klappen la geschlossen. Dadurch- ist auf jeder Kesselseite fast die halbe Kesselheizfläche von der Dampferzeugung ausgeschaltet, Die Heizgase treten also mit höheren Temperaturen aus der verminderten Kesselheizfläche in die überhitzerzüge d ein.
  • Befindet sich der Überhitzer nur auf einer Kesselseite, so sind folgende Betriebsmöglichkeiten gegeben.
  • Für gewöhnlich ist auf der Überhitzerseite die Regelklappe in dem freien Heizgaszug geschlossen und damit fast die halbe Kesselheizfläche auf dieser Kesselseite von der Dampferzeugung ausgeschlossen. Die hierdurch gewonnene Erhöhung der Temperatur der die verminderte Kesselheizfläche verlassenden Heizgase kommt der Überhitzung des Dampfes zugute. Wird eine besonders hohe Überhitzung gewünscht, so kann man auch noch die nicht mit Überhitzer versehene Kesselseite teilweise oder gänzlich ausschalten, -so daß dann die Heizgase zum größten Teil oder sämtliche Heizgase nach dem Verlassen der stark verringerten Kesselheizfläche die Überhitzerheizfläche bestreichen. Soll nur eine verhältnismäßig geringe Überhitzungstemperatur erreicht oder der Überhitzer beim Anheizen des Kessels oder Stillstand der Maschine vor dem Verbrennen geschützt «-erden, so öffnet man die Klappen in den freien Kesselzügen, so daß nur ein sehr geringer Teil der Heizgase durch den Überhitzerzug gehen kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH Wasserrohrkessel, insbesondere der YarroW-Bauart, mit nachgeschaltetem Überhitzer, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar hinter den Wasserrohren (c) auf einer oder beiden Kesselseiten zwei aufwärts gerichtete Heizgaszüge (d, e) angeordnet sind, von denen der eine den Cberhitzer (g) aufnimmt, wobei die Scheidewand (f) der beiden Heizgaszüge (d, e) bis etwa zur Mitte der äußeren Wasserrohre (c) durchgeführt und mindestens der freie Heizgaszug (e) absperrbar ist.
DESCH63808D 1922-01-05 1922-01-05 Wasserrohrkessel Expired DE383775C (de)

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DESCH63808D DE383775C (de) 1922-01-05 1922-01-05 Wasserrohrkessel

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DESCH63808D DE383775C (de) 1922-01-05 1922-01-05 Wasserrohrkessel

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DE383775C true DE383775C (de) 1923-10-18

Family

ID=7438104

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DESCH63808D Expired DE383775C (de) 1922-01-05 1922-01-05 Wasserrohrkessel

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DE (1) DE383775C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE844453C (de) * 1941-05-24 1952-07-21 Weser Ag Wasserrohrschiffskessel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE844453C (de) * 1941-05-24 1952-07-21 Weser Ag Wasserrohrschiffskessel

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