DE384000C - Brettspiel - Google Patents

Brettspiel

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Publication number
DE384000C
DE384000C DEH86721D DEH0086721D DE384000C DE 384000 C DE384000 C DE 384000C DE H86721 D DEH86721 D DE H86721D DE H0086721 D DEH0086721 D DE H0086721D DE 384000 C DE384000 C DE 384000C
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DE
Germany
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board
game
cover
figures
locking
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Expired
Application number
DEH86721D
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ERHARD GUSTAV HOLFERT
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ERHARD GUSTAV HOLFERT
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F3/00Board games; Raffle games
    • A63F3/00173Characteristics of game boards, alone or in relation to supporting structures or playing piece
    • A63F3/0023Foldable, rollable, collapsible or segmented boards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
Al 24. BIAI .1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77d GRUPPE
(H S6721 IXj7Jd)
Erhard Gustav Holfert in Großschönau, Sa.
Brettspiel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. August 1921 ab.
Die Erfindung betrifft Brettspiele, Anzeigevorrichtungen u. dgl., bei denen auf einem Brett o. dgl. Spiel- oder Anzeigefiguren in beliebigen Stellungen auf dem Brett verriegelt werden können, um in den jeweiligen Stellungen bis zur nächsten Umstellung gegen unbeabsichtigte oder unberechtigte Änderung gesichert zu· sein. Das Neue besteht in erster Linie darin, daß die Verriegelung mittels eines die ganze Fläche des Spielbretts überspannenden Deckels geschieht.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungs-
form eines Reise- oder Taschenschachspiels gemäß: der Erfindung dargestellt. Abb. 2 ist ein Schnitt parallel zur Spielbrettfläche, in Draufsicht gemäß der gebrochenen Linie C-D der Abb. ι und teilweise in Draufsicht auf das geschlossene Spiel. Abb. 3 ist ein zum Spielbrett senkrechter Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2. Das Spiel ist als Schach-, als Dame- und als Mühlespiel benutzbar ausgebildet.
Das Brett 1 ist in einem flachen Kasten mit Boden 3 und Rand 4 herausnehmbar eingesetzt und in der üblichen Weise auf der einen Seite in Felder eingeteilt, deren wagerechte Reihen mit den am Rande aufgeschriebenen Ziffern 1, 2, 3, 4. 5, 6, 7 und 8 bezeichnet sind, während die senkrechten Reihen durch die Buchstaben a, b, c, d, e, f, g und h kenntlich gemacht sind. Jedes Feld" weist in der Mitte ein kleines Loch 2 auf. An den Seiten legt das Spielbrett sich auf ein L-förmiges Blech 7 auf. dessen äußerer senkrecht stehender langer Schenkel in einem in \vagerechter Richtung, parallel zum Brett, abgebogenen Blech 6 mit 20Löchern 12 fortgesetzt ist. Dieses endigt in einem senkrecht nach unten gebogenen Lappen 8, mittels dessen es sich auf den Boden 3 ('es Kastens an dessen kurzer Seitenwand 4 .stützt: einerseits zwischen den beiden Seitenbiechen 6 und anderseits zwischen den in Abb. 2 oben und unten gezeichneten langen Seitenwänden 4 des Kastens ist das Brett 1 zuverlässig in seiner Lage gegen A'erschiebung gesichert. Während die Feldbezeichnungen a, b, c usw. auf dem Spielbrett 1 selbst angenommen sind, sind im gezeichneten Beispiel < die Ziffernbezeichnungen der Feidreiheu auf den Blechen 6 angegeben, bei entsprechen;!er seitlicher Verlängerung des Brettes 1 und Verkürzung der Bleche 6 könnten auch diese Zif- \ fcrnbezeichnungen auf dem Brett 1 selbst angebracht werden. ι
In der Mitte zwischen den beiden Unterstützungen 7 können noch U-förmige oder '■ sonst geeignete L^nterstützungsstücke 5 auf I "dem Boden 3 für das Brett 1 vorgesehen j werden.
Die Spielfiguren sind als Scheiben 9 oder 11
gedacht, mit entsprechender Bemalung oder Prägung, oder namentlich mit ihre Bedeutung kennzeichnender Randgestaltung, und weisen auf der unteren Seite in die Löcher 2 bzw. 12 passende Zapfen 10 auf. Entweder sind die Scheiben 9 gemäß Abb. 1 unmittelbar auf das Brett aufliegend ausgeführt, in welchem Falle sie zwecks leichten Angreifens und für die Verriegelung mit nach oben sie durchsetzenden Verlängerungen io" der Zapfen 10 ausgerüstet sind, oder sie besitzen auf der unteren Seite als Aufsatzflächen Vorsprünge iia, in die Zapfen 10 eingesetzt sind. So stehen die , Scheiben 11 etwas über der Brettfläche und können leicht zwecks Versetzens erfaßt werden. Der Rand des Deckels 13 weist auf einer Seite zwei Ausschnitte 13" auf (Abb. 1), die sich beim Auflegen des Deckels über entsprechend angeordnete Vorsprünge 4" des Kastenrandes 4 schieben, während in der gegenüberliegenden Kastenwand 4 in einem entsprechenden Loch ein Bolzen 16 federnd ■ nach außen gedrückt achsial verschiebbar gelagert ist, so daß er federnd in eine entsprechende Aussparung des Randes des Deckels 13 bei dessen Auflegen einschnappt bzw. aus lieser Lage entgegen der Wirkung der Feder 15 zwecks Öffnens des Deckels zurückgedrückt werden kann, bis die Abrundung des vorderen Endes von 16 mit der Steigfläche in der Aussparung des Deckelrandes zusammenkommt und das Öffnen des Deckels ermöglicht.
Auf der unten gezeichneten Seite weist das Spielbrett 1, wie gestrichelt in Abb. 2 angedeutet ist, die Zeichnung für das Mühlespiel auf, wobei für die Stellung der Figuren die dafür geeigneten Löcher2 des Brettes 1 benutzt sind.
Die Zapfen 10 der Figuren 9 bzw. 11 in Verbindung mit den Löchern 2 des Brettes sichern die Figuren in bekannter Weise gegen seitliche Bewegung, also ungewolltes Verschieheu auf den Feldern und ungenaue Einstellung. Ihre besondere Bedeutung gegenüber den bekannten Anordnungen erhalten sie dadurch, daß man sie durch einfaches Auflegen des Deckels, wie aus Abb. 1 hervorgeht, ohne weiteres in jeder beliebigen Stellung festlegen, d. h. verriegeln kann. Der Deckel verhindert dann eine Bewegung der Figuren senkrecht der Spielbrettfläche und auch eine seitliche Bewegung dadurch, daß die Zapfen 10 aus den Löchern 2 bzw. 12 nicht heraustreten können. Der Deckel legt sich entweder über die Stifte ιoa oder über die Scheiben 11 bei den beiden verschieden gezeichneten Figuren gemäß Abb. i. Es ist nur erforderlich, daß die oberen Enden von ioa bzw .die obere Fläche von 11 näher an dem in der Verschlußlage aufgelegten Deckel 13 sind, als die Aufsatzflächen von 9 oder ii° von den unteren Enden der zylindrischen Teile der Zapfen 10 entfernt sind. Dann kann das so geschlossene Spiel beliebig bewegt und gewendet werden, ohne daß sich die Stellung der Figuren ändern kann.
Für Dame- und für Mühlespiel werden die Bauern des Schachspiels verwendet. Es sind für Damespiel für Weiß und Schwarz je vier Bauern mehr, also im ganzen zwölf gegenüber acht beim Schachspiel vorgesehen. Als Damen werden, statt aus zwei Steinen zusammengesetzten, Offiziersfiguren des Schachspiels benutzt.
Durch Aufsetzen einer beliebigen Figur auf
884000
das Brett, also nach Einführung des Zapfens io derselben in ein nahe dem Rande des Brettes befindliches Loch kann mittels der Figur das Brett ι leicht einseitiggehoben, dann unmittelbar erfaßt und geschwenkt werden, um es für das Mühlespiel bereitzustellen, dessen Linien in Abb. 2 gestrichelt angegeben sind.
Damit das Brett ι seine Lage nicht verliert,
wenn keine Figuren auf dasselbe aufgesetzt sind, also sämtliche auf den Seitenflächen 6 sitzen, können wenigstens an drei voneinander möglichst weit entfernten Stellen Stifte von solcher Höhe vorgesehen werden, daß sie sich gegen den zwecks Verriegelung und Abschlusses aufzulegenden Deckel 13 stützen.
Die Stifte können durch das Brett hindurchgehen wie die Stifte 10, ioß durch die Figurenscheiben 9 gemäß Abb. 1. Man kann sie dann gleichzeitig auch als Unterstützung- des Brettes ι im Kasten 3, 4 statt der Bleche 7 und 5 verwenden, gleichviel ob das Schach- oder das Mühlespielbild oben liegt.
Der Deckel 13 ist so ausgebildet, daß er während des Spielens als Untersatz für das Spiel dient, indem der Kasten 3, 4 in dem umgestürzten Deckel 13 einsetzbar ist.
Statt den Deckel 13 unmittelbar die Verriegelung bewirken zu lassen, kann man ihn mit einer Verriegelungsplatte fest oder lösbar verbinden, die zunächst zwecks Verriegelung auf das Spiel aufgelegt und dann durch den Deckel in dieser Lage festgehalten wird. Sie erhält beispielsweise den Löchern 2 des Brettes genau entsprechende Löcher für die Aufnahme der Stifte ioß bei dieser Ausführung sämtlicher Figuren, oder es werden am Deckel innen Rippen vorgesehen, die sich auf die Scheiben 9 neben den Stiften ioffi oder auf die Scheiben 11 bei der anderen Ausführung der Figuren beim Verschluß legen, oder es werden an dem Deckel innen federnde Blättchen vorgesehen und gegenüber den einzelnen Brettfeldern derart angeordnet, daß sie sich auf die auf diesen Feldern stehenden Figuren legen und sie gegen Bewegung senkrecht zur Brettfläche sichern. Die seitliche Verschiebung der Figuren ist auch bei dieser Ausführung alsdann durch die Zapfen 10 verhindert.
Ferner kann man die Figuren statt scheibenförmig in der meist gebräuchlichen hohen körperlichen Form ausführen, wenn man sie nur ungefähr in gleicher Gesamthöhe hält und den Deckel entsprechend hoch über dem Brett 1 .völbt. Dabei können durch die eben erwähnte Anordnung von federnden Blättchen am Deckel gewisse Höhenunterschiede der Figuren ausgeglichen werden. Übersichtlicher bleibt jedoch das Spiel bei der gezeichneten Ausführung der Figuren in Scheibenform.
Der Deckel bzw. eine mit diesem verbundene Verriegelungsplatte kann auch aus durchsichtigem Zelluloid hergestellt oder mit einem entsprechenden Glas- oder Zelluloidfenster ausgerüstet werden, danjit man die Spiellage auch ohne Öffnung des Deckels genau betrachten kann.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    * i. Brettspiel, bei dem die Figuren durch Loch und Stift auf ihren Feldern gehalten und durch Zudecken verriegelt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß das Zudecken und Verriegeln der Figuren anstatt durch Zusammenklappen des Spielbretts durch einen die ganze Fläche des Spielbretts überspannenden Deckel geschieht.
  2. 2 . Brettspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Figuren (11) auf der Unterseite einen Abstandhalter (na) aufweisen.
  3. 3. Brettspiel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spielbrett Vorsprünge (Stifte, umgebogene Lappen o. dgl.) auf der Oberseite zur Sicherung der Lage des verriegelnden Deckels aufweist.
  4. 4. Brettspiel nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Verriegelung bewirkende Deckel durchsichtig und gegebenenfalls nur als Zwischendeckel ausgeführt 'ist.
  5. 5. Brettspiel nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung der Figuren (9, 11) mittels an dem Deckel (13) oder Zwischendeckel befestigter federnder Mittel (federnder Leisten o. dgl.), die sich: auf die Figuren auflegen, erreicht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEH86721D 1921-08-23 1921-08-23 Brettspiel Expired DE384000C (de)

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DE384000C true DE384000C (de) 1924-05-24

Family

ID=7164761

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DEH86721D Expired DE384000C (de) 1921-08-23 1921-08-23 Brettspiel

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DE (1) DE384000C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4156528A (en) * 1976-03-03 1979-05-29 Slade John T Apparatus for indicating color
CN108335431A (zh) * 2018-03-16 2018-07-27 浙江工商职业技术学院 休闲椅棋乐台

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4156528A (en) * 1976-03-03 1979-05-29 Slade John T Apparatus for indicating color
CN108335431A (zh) * 2018-03-16 2018-07-27 浙江工商职业技术学院 休闲椅棋乐台

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