DE3851240T2 - Umschläge. - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft einen Büromaterialartikel und in einem bestimmten Aspekt Briefumschläge. EP-A-01 34151 beschreibt einen Büromaterialartikel umfassend eine Reihe von Briefumschlägen, die aus einem einzigen Materialstreifen bestehen, wobei die obere Verschlußklappe von jedem dieser Umschläge über eine Schwächungslinie mit einer Klappe verbunden ist, die mit der Rückseite eines angrenzenden Briefumschlags einstückig ausgebildet ist. Die Rückseite jedes Umschlags besitzt Seitenklappen, die durch eine Schwächungslinie damit verbunden sind und eine Befestigung der Umschlagsreihe zwischen einem Paar Zugstreifen ermöglichen.
- Fig. 1 bis 8 und 10 stellen einen in EP-A-0200456 dargestellten Büromaterialartikel dar, der eine Reihe an Briefumschlägen umfaßt, die aus einem einzigen Materialstreifen gebildet sind. In einer Ausführungsform werden die Seiten der Umschläge durch klebende Seitenklappen, die auf der Vorderseite jedes Umschlags angeordnet sind, zur Rückseite des Rückens des Umschlags geschlossen. In einer alternativen Ausführungsform werden die Seiten durch Klebstoff geschlossen, der sich an den anliegenden Flächen der Vorder- und Rückseite jedes Umschlags befindet.
- Die vorliegende Erfindung stellt einen Büromaterialartikel in Form einer miteinander verbundenen Reihe von Umschlägen bereit, der eine kontinuierliche Länge von zur Umschlagbildung geeignetem Papier oder anderem Material umfaßt, das so gefaltet ist, daß es eine Vielzahl an Briefumschlägen definiert, worin jeder Umschlag mit Ausnahme jenes an einem Ende der Länge innerhalb der gesamten Länge einen ersten angrenzenden Umschlag teilweise überdeckt und an diesem befestigt ist und abgesehen von jenem am anderen Ende der Länge innerhalb der gesamten Länge teilweise durch einen weiteren zweiten angrenzenden Umschlag überdeckt und an diesem befestigt ist; worin der Umschlag an dem einen Ende der Länge teilweise durch den angrenzenden Umschlag überdeckt und an diesem befestigt ist und der Umschlag am anderen Ende der Länge den angrenzenden Umschlag teilweise überdeckt und an diesem befestigt ist; worin jeder Umschlag eine Vorderseite und eine Rückseite umfaßt, worin der Büromaterialartikel mindestens im wesentlichen über seine gesamte Länge und mindestens im wesentlichen innerhalb von Seitenrändern jedes Umschlags und ungeachtet solcher Überdeckung nicht mehr als drei Lagen des zur Umschlagbildung geeigneten Papiers oder anderen Materials dick ist; worin die Umschläge weiters jeweils mit den Vorderseiten der Umschläge einstückig gefertigte vordere Seitenränder aufweisen, die sich von den Umschlägen seitlich nach außen erstrecken, wobei die vorderen Seitenränder mit Führungslöchern zur Verwendung mit einer Stachelbandführung versehen und über eine entsprechende Linie bevorzugten Reißens, mit deren Hilfe sie von den Umschlägen abgelöst werden können, an den Umschlägen befestigt sind, wobei die Linien bevorzugten Reißens an den Seitenrändern der Rückseiten der Umschläge entlang oder seitlich außerhalb derselben angeordnet sind, und worin an der Vorderseite jedes Umschlags innerhalb der gesamten Länge eine erste Lasche befestigt ist, die so ausgebildet ist, daß sie auf die Rückseite des Umschlags zu gefaltet werden kann, um den Umschlag zu verschließen, und innerhalb der gesamten Länge eine zweite Lasche an der Rückseite jedes Umschlags befestigt ist, die so gefaltet ist, daß sie die Rückseite des Umschlags überlagert, wobei angrenzende Umschläge dadurch, daß die erste Lasche des einen Umschlags an der zweiten Lasche eines angrenzenden Umschlags befestigt ist, innerhalb der gesamten Länge aneinander befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Summe von zweimal der Länge der ersten Lasche und der Länge der zweiten Lasche nicht geringer ist als die Länge der Vorderseite jedes Umschlags, so daß im wesentlichen die gesamte Vorderseite jedes Umschlags nicht durch den angrenzenden Umschlag überdeckt ist, sowie dadurch, daß die Umschläge hintere Seitenränder aufweisen, die sich von den Seitenrändern der Rückseiten der Umschläge aus erstrecken und einstückig damit gefertigt sind, wobei sie nach innen gefaltet und an der Innenseite der Vorderseite befestigt werden, um die Seiten der Umschläge dadurch zu schließen.
- Vorzugsweise umfaßt der Büromaterialartikel angrenzend zu den Seitenrändern jedes Umschlags und trotz einer solchen Überdeckung nicht mehr als 4 Schichten des Papiers oder eines anderen zur Umschlagbildung geeigneten Materials.
- Vorzugsweise umfaßt der Büromaterialartikel im wesentlichen innerhalb der Seitenränder jedes Umschlags in Bereichen entlang seiner Länge weniger als 3 Schichten des Papiers oder eines anderen zur Umschlagbildung geeigneten Materials, worin die Bereiche eine Länge von nicht mehr als 50 mm, bevorzugter von nicht mehr als 40 mm und noch bevorzugter von nicht mehr als 30 mm aufweisen.
- Vorzugsweise umfaßt der Büromaterialartikel angrenzend zu den Seitenrändern jedes Briefumschlags in Bereichen entlang seiner Länge weniger als 4 Schichten des Papiers oder eines anderen zur Umschlagbildung geeigneten Materials, worin die Bereiche eine Länge von nicht mehr als 30 mm, vorzugsweise von nicht mehr als 10 mm und noch bevorzugter von nicht mehr als 5 mm aufweisen.
- Vorzugsweise weist der Büromaterialartikel im wesentlichen innerhalb der Seitenränder jedes Umschlags auf seiner gesamten Länge eine im wesentlichen konstante Dicke von 3 Schichten des Papiers oder eines anderen zur Umschlagbildung geeigneten Materials auf.
- Alternativ dazu besitzt der Büromaterialartikel im wesentlichen innerhalb der Seitenränder jedes Umschlags auf etwa 70% seiner Länge eine konstante Dicke von 3 Schichten des Papiers oder eines anderen zur Umschlagbildung geeigneten Materials.
- Vorzugsweise besitzt der Büromaterialartikel angrenzend zu den Seitenrändern jedes Umschlags auf seiner gesamten Länge eine im wesentlichen konstante Dicke von 4 Schichten des Papiers oder eines anderen zur Umschlagbildung geeigneten Materials.
- Alternativ dazu weist der Büromaterialartikel angrenzend zu den Seitenrändern jedes Umschlags auf zumindest 90% seiner Länge eine konstante Dicke von 4 Schichten des Papiers oder eines anderen zur Umschlagbildung geeigneten Materials auf.
- Vorzugsweise kann die erste Lasche über oder unter die andere Lasche gefaltet werden, um den Umschlag abzudichten; angrenzende Umschläge werden auf der gesamten Länge durch die erste Lasche eines gerade befestigten Umschlags, die zur zweiten Lasche eines benachbarten Umschlags angrenzend ist, aneinander angeschlossen.
- Vorzugsweise ist einer oder beide der ersten Verschlußlasche und der zweiten Verschlußlasche mit einem Klebstoff versehen. Dieser Klebstoff kann ein durch Feuchtigkeit aktivierbarer Klebstoff sein, ist aber vorzugsweise ein druckempfindlicher Klebstoff.
- Die zweite Verschlußlasche eines Umschlags ist vorzugsweise über eine Linie des bevorzugten Reißens, entlang der die Umschläge getrennt werden können, an der ersten Dichtungslasche des angrenzenden Umschlags befestigt.
- Vorzugsweise sind die Länge der ersten und der zweiten Lasche solcherart, daß die gesamte Vorderseite jedes Umschlags nicht durch einen angrenzenden Umschlag überdeckt wird.
- Vorzugsweise ist die Summe von zweimal der Länge der ersten Lasche und der Länge der zweiten Lasche nicht größer als die Länge der Vorderseite des Umschlags plus nicht mehr als 10 mm.
- Vorzugsweise ist die Länge der ersten und der zweiten Lasche solcherart, daß bei einem Falten der ersten Lasche zum Abdichten des Umschlags die erste Lasche über der zweiten Lasche liegt und diese vollständig überdeckt.
- Vorzugsweise ist die zweite Lasche aus der Position über der Rückseite aufklappbar, wodurch die erste Lasche gefaltet werden kann, um über oder unter der zweiten Lasche zu liegen, so daß der Umschlag verschlossen wird.
- Vorzugsweise ist die zweite Lasche an der Rückseite des Umschlags in einem solchen über der Rückseite des Umschlags liegenden Zustand befestigt.
- In einer Ausführungsform ist die zweite Lasche an der Rückseite des Umschlags in einem solchen über der Rückseite des Umschlags liegenden Zustand durch einen Klebstoff abnehmbar befestigt, von dem die zweite Lasche aus einer solchen Befestigung durch Lösen der Klebeverbindung entfernt werden kann.
- In einer weiteren Ausführungsform ist die zweite Lasche in einem solchen über der Rückseite des Umschlags liegenden Zustand an der Rückseite des Umschlags durch einen Klebstoff befestigt, von dem die zweite Lasche nicht ohne die große Wahrscheinlichkeit abgelöst werden kann, daß das Papier oder ein anderes zur Umschlagbildung geeignetes Material reißt.
- Vorzugsweise ist die erste Lasche über eine tatsächliche oder gedachte Linie oder eine Linie des bevorzugten Faltens mit der Vorderseite verbunden; die Rückseite erstreckt sich zumindest angrenzend zu den Seitenkanten davon im wesentlichen entlang dieser Linie.
- Vorzugsweise ist die zweite Lasche gefalten, um entlang einer Faltung über der Rückseite zu liegen; die Faltlinie ist relativ benachbarter zum Boden des Umschlags als jene Bereiche der Rückseite angrenzend zu den Seitenkanten davon, die sich am nähesten zu der Linie zwischen der ersten Lasche und der Vorderseite befinden.
- Die Vorder- und Rückseite jedes Umschlags kann entlang der Seitenkanten vollständig miteinander verbunden sein oder nicht.
- Vorzugsweise verlaufen die Seitenkanten entlang der gesamten Länge des Büromaterialartikels.
- Vorzugsweise umfassen die Seitenkanten Bereiche, worin die Länge des Materials sich selbst überdeckt.
- Vorzugsweise sind die Seitenkanten mit Klebebereichen versehen, wodurch solche überdeckten Bereiche aneinander befestigt werden können.
- Vorzugsweise sind die Klebebereiche so angeordnet, daß ein Umschlag angrenzend zu dessen Boden am angrenzenden Umschlag befestigt wird, der dadurch überdeckt wird.
- In einer Ausführungsform sind die Vorder- und Rückseite jedes Umschlags innerhalb der Seitenkanten miteinander verbunden.
- Vorzugsweise sind die Vorder- und Rückseite jedes Umschlags in einem Bereich entlang ihrer Seitenkanten nicht miteinander verbunden, wodurch die in jedem Umschlag eingeschlossene Luft durch einen Mechanismus gelangen kann, um zu entweichen.
- Vorzugsweise sind die sich von den Seiten der Rückseite erstreckenden und nach innen gefalteten Seitenkanten mit Führungslöchern versehen, um die Beförderung der Länge vor einem solchen Falten nach innen zu erleichtern.
- Man kann zwei oder mehrere Büromaterialartikel in einer Seite-an-Seite-Beziehung anordnen, um einen zusammengesetzten Artikel mit zwei oder mehreren Umschlägen über seine Breite herzustellen.
- Erfindungsgemäße Büromaterialartikel können in Einzelblatt- oder in Endlosform vorliegen.
- In einer Ausführungsform liegt der Büromaterialartikel in einer Zickzackfaltung vor.
- Vorzugsweise gibt es Linien des bevorzugten Faltens in bestimmten Umschlägen, um die Zickzackfaltung zu erleichtern.
- Vorzugsweise verlaufen die Linien des bevorzugten Faltens zur Erleichterung der Zickzackfaltung nur durch die Vorderseite der jeweiligen Umschläge und nicht auch durch die Hinterseite derselben.
- Vorzugsweise verlaufen die Linien des bevorzugten Faltens zur Erleichterung der Zickzackfaltung durch die Vorderseite der jeweiligen Umschläge zwischen der ersten Verschlußlasche und der Rückseite der jeweiligen Umschläge.
- Vorzugsweise ist die erste Lasche an der Vorderseite jedes Umschlags um eine Linie des bevorzugten Faltens befestigt, und der Büromaterialartikel ist an dieser Linie zur Zickzackfaltung ausgebildet.
- In einer Ausführungsform ist eine zweite Gruppe an Führungslöchern in den Seitenkanten außerhalb der ersten erwähnten Führungslöcher angeordnet.
- Vorzugsweise ist die zweite Gruppe von Führungslöchern von den ersten Führungslöchern durch einen Bereich beabstandet, der eine Linie des bevorzugten Reißens aufweist, wodurch dieser Teil der Seitenkanten mit der zweiten Gruppe an Führungslöchern von den Umschlägen abgezogen werden kann.
- In den Bereichen der Büromaterialartikel, worin ein Teil eines Umschlags den Teil eines anderen angrenzenden Umschlags bedeckt, erstrecken sich die Seitenkanten des bedeckenden bzw. bedeckten Umschlags in der Art der Führungslöcher darin vorzugsweise relativ seitlicher als die Seitenkanten des bedeckten bzw. des bedeckenden Umschlags, wodurch bei der Verwendung eine Stachelbandführung in die Führungslöcher in den Teilen der Seitenkanten, die sich relativ seitlicher erstrecken, und nicht in die Seitenkanten des bedeckten bzw. bedeckenden Umschlags eingreift.
- Vorzugsweise sind angrenzende Umschläge durch eine Linie des bevorzugten Reißens miteinander verbunden, wodurch der Büromaterialartikel in verschiedene, miteinander nicht verbundene Umschläge getrennt werden kann.
- Die erste Lasche kann auf der gesamten Länge über einen entfernbaren Abschnitt an einem angrenzenden Umschlag befestigt sein.
- Angrenzende Umschläge können aneinander auf der gesamten Länge durch die erste Lasche eines Umschlags, die an einem entfernbaren Abschnitt befestigt werden kann und angrenzt, der auf der gesamten Länge zwischen der ersten und der zweiten Lasche eines angrenzenden Umschlags angeordnet ist.
- In solchen Ausführungsformen ist der entfernbare Abschnitt durch Linien des bevorzugten Reißens an Schnittpunkten mit der ersten und der zweiten Lasche definiert.
- In einer Ausführungsform kann der Büromaterialartikel ein hinteres Blatt enthalten.
- In einer Ausführungsform kann der Büromaterialartikel ein vorderes Blatt enthalten.
- Das vordere Blatt kann Öffnungen aufweisen, durch welche Schrift oder andere Freimachungsvermerke auf der Vorderseite jedes Umschlags aufgetragen werden können.
- In einer weiteren Ausführungsform kann das vordere Blatt solcherart sein, daß bei einem Auftragen von Schrift oder anderen Freimachungsvermerken in einem Bereich die Darstellung dieser Schrift oder dieses Freimachungsvermerks auf der Vorderseite des darunter befindlichen Umschlags aufscheint.
- Bestimmte Ausführungsformen dies erfindungsgemäßen Büromaterialartikels werden nun anhand der beigelegten Zeichnungen beschrieben, worin:
- Fig. 1 eine Draufsicht von einer Seite eines Papierblattes ist, das zur Bildung eines Büromaterialartikels verwendet wird, welcher Artikel in Fig. 3 dargestellt ist;
- Fig. 2 eine Draufsicht von der gegenüberliegenden Seite des Blattes von Fig. 1 ist;
- Fig. 3 den durch das Falten des Blattes von Fig. 1 und 2 entstandenen Büromaterialartikel darstellt;
- Fig. 4 ein Querschnitt entlang Linie 4-4 in Fig. 3 ist;
- Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines einzelnen Umschlags ist, der vom in Fig. 3 gezeigten Büromaterialartikel getrennt ist;
- Fig. 6 eine Ansicht ist, die Fig. 5 entspricht, doch den Umschlag in einem teilweise gefalteten Zustand darstellt;
- Fig. 7 eine Fig. 5 entsprechende Ansicht ist, die jedoch den Umschlag in einem teilweise gefalteten Zustand darstellt;
- Fig. 8 eine Fig. 5 entsprechende Ansicht ist, die jedoch den Umschlag in einem vollständig gefalteten Zustand darstellt;
- Fig. 9 eine modifizierte Version des Papierblattes von Fig. 1 ist;
- Fig. 10 eine Fig. 2 entsprechende Ansicht eines modifizierten Blattes ist;
- Fig. 11 eine Draufsicht von einer Seite des zur Bildung des erfindungsgemäßen Büromaterialartikels verwendeten Papierblattes ist, welcher Artikel in den Fig. 13-17 dargestellt ist;
- Fig. 12 eine Draufsicht von der gegenüberliegenden Seite des Blattes von Fig. 11 ist;
- Fig. 13 den durch das Falten des Blattes von Fig. 11 und 12 entstehenden Büromaterialartikel während dessen Bildung darstellt, wobei jedoch Teile einfachheitshalber ausgelassen sind;
- Fig. 14 den durch das Falten des Blattes von Fig. 11 und 12 gebildeten Büromaterialartikel während dessen Bildung darstellt, wobei jedoch Teile einfachheitshalber ausgelassen sind;
- Fig. 15 den durch das Falten des Blattes der Fig. 11 und 12 gebildeten Büromaterialartikel darstellt;
- Fig. 16 den durch das Falten des Blattes der Fig. 11 und 12 gebildeten Büromaterialartikels teilweise im Querschnitt darstellt;
- Fig. 17 den durch das Falten des Blattes der Fig. 11 und 12 gebildeten Büromaterialartikel teilweise im Querschnitt darstellt;
- Fig. 18 eine Draufsicht einer Seite eines zur Bildung eines erfindungsgemäßen Büromaterialartikels verwendeten Papierblattes ist, welcher Artikel in Fig. 20-23 dargestellt ist;
- Fig. 19 eine Draufsicht von der gegenüberliegenden Seite des Blattes von Fig. 18 ist;
- Fig. 20 den durch das Falten des in Fig. 18 und 19 gezeigten Blattes entstehenden Büromaterialartikel während dessen Bildung darstellt, wobei Teile einfachheitshalber ausgelassen sind;
- Fig. 21 den durch das Falten des Blatts der Fig. 18 und 19 gebildeten Büromaterialartikel darstellt;
- Fig. 22 den durch das Falten des Blattes der Fig. 18 und 19 gebildeten Büromaterialartikel in einer Ansicht der Zickzackfaltung von einer Seite darstellt; und
- Fig. 23 den durch das Falten des Blattes der Fig. 18 und 19 gebildeten Büromaterialartikel in einer Ansicht der Zickzackfaltung von der anderen Seite darstellt.
- Zum besseren Verständnis der beigelegten Zeichnungen und insbesondere von Fig. 1 und 2 dient die folgende Legende.
- a) Langer Strich - 2 kurze Striche - langer Strich: zeigen eine Perforationslinie an.
- b) Kurze Striche: zeigen eine Faltungslinie an, die im Büromaterialartikel vorhanden ist.
- c) Langer Strich - kurzer Strich - langer Strich: zeigen eine während der Verwendung durchzuführende Faltung an.
- d) Lange Striche: zeigen eine Faltungslinie an, die im Büromaterialartikel vorhanden ist, doch während der Verwendung entfaltet wird.
- e) Punktierte Schraffierung: zeigt Klebstoff vom Typ A an.
- f) Kreuzschraffierung: zeigt Klebstoff vom Typ B oder C an.
- g) Schräge Strichschraffierung: zeigt Klebstoff vom Typ B an.
- Der in Fig. 3 und 4 dargestellte Büromaterialartikel umfaßt eine Vielzahl von Umschlägen 20 in Zickzackfaltung, die durch eine erste Verschlußlasche 21 an der Spitze jedes Umschlags aneinander befestigt sind, der an einer zweiten Verschlußlasche 22 über eine perforierte Reißlinie 23 an der Rückseite jedes Umschlags befestigt ist.
- Die Seiten jedes der Umschläge weisen Führungslöcher 24 auf, um ein Hindurchgelangen des Artikels durch einen Stachelraddrucker zu ermöglichen.
- Die Form jedes Umschlags 20 ergibt sich aus den Fig. 1, 2 und 5.
- Bezugnehmend auf Fig. 5 und auf Fig. 1 und 2 wurde jeder einzelne Umschlag 20 mit anderen durch das Falten eines Blattes gebildet.
- Man kann davon ausgehen, daß das Blatt eine vordere Fläche, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, auf der die Vorderseite 31 und die Rückseite 32 jedes Umschlags zuoberst sind und eine hintere Fläche besitzt, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, auf der die Vorderseite 31 und Rückseite 32 jedes Umschlags nach unten gerichtet sind.
- Das Blatt ist für den ersten Lasche 21 mit einer Linie des bevorzugten Reißens 33 versehen, wobei das Blatt zur Bildung des einzelnen Umschlags entlang der Linien 34 und 35 gefaltet wird und während der Verwendung in Bezug auf Linie 35 aufgeklappt wird, um die zweite Verschlußlasche 22 zum Verschließen mit der ersten Verschlußlasche 21 und der perforierten Reißlinie 23 aufzurichten.
- Zusätzlich besitzt das Blatt die durch Perforationslinien 37 und 38 definierte Seitenklappen 135 und 36. In einer modifizierten Ausführungsform sind die Linien 37 und 38 Linien des bevorzugten Faltens.
- Die Seitenklappen 36 und die zweite Verschlußlasche 22 weisen Linien des bevorzugten Faltens 41 und 42 auf.
- Klebstoff des Typs A wird auf Bereiche A2 auf der Seitenklappe 36 aufgetragen (Definiert durch Linie 35, Seitenkanten 44 und Linie 41).
- Klebstoff des Typs B wird auf Bereiche B1 (zweite Verschlußlasche 22), B2 (erste Verschlußlasche 21), B3 (angrenzende Seitenkante 45) und B4 (Seitenklappen 135) aufgetragen.
- Alternativ dazu kann Klebstoff C auf einen der Bereiche B1 und B2 und kein Klebstoff auf den anderen der Bereiche B1 und B2 aufgetragen werden.
- Klebstoff des Typs A soll Teile der Umschläge nach dem Falten des in Fig. 3 dargestellten Artikels miteinander verbinden, und in dieser Hinsicht werden Bereiche A2 mit den Seitenklappen 135 in Juxtaposition gebracht, um sie durch das Falten entlang der Linien 35 zu verbinden.
- Klebstoff des Typs B und C soll Teile des Umschlags nach dem Drucken und Trennen vom Artikel zum Verschließen und Verschicken an den Empfänger miteinander verbinden.
- Klebstoff des Typs A, B und C kann auf Wunsch der gleiche sein, kann aber auch unterschiedlich sein.
- Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Blatt wird wie oben gefaltet und verklebt, um den Artikel von Fig. 3 zu bilden.
- Um die Zickzackfaltung des in Fig. 3 dargestellten Büromaterialartikels zu ermöglichen, wird jeder n-te Umschlag mit einer Linie des bevorzugten Faltens 61 versehen, worin n die Anzahl der in jeder Falte der Zickzackfaltung befindlichen Umschläge ist. Ein geeigneter Wert für "n" ist 5.
- Der Artikel von Fig. 3 kann durch Drucker geschickt werden, um Adressen zu drucken. Anschließend können die einzelnen Umschläge durch das Reißen entlang der Linien 23 getrennt werden, um die in Fig. 5 gezeigten Einzelumschläge zu bilden.
- Nach dem Trennen der Umschläge werden, wie dies aus Fig. 6-8 ersichtlich ist, die zweiten Verschlußlaschen 22 aufgeklappt, wodurch bewirkt wird, daß die Seitenklappe 135 über den Seitenkanten 45 liegt, die ansonsten nicht verklebt sind, so daß die Klebstoffbereiche B3 und B4 berühren und verbinden können. Danach kann die erste Verschlußlasche 21 über die zweite Dichtungslasche 22 gefaltet werden, und die Klebstoffbereiche B1 und B2 können verbinden.
- Eine andere Verwendungsweise des in Fig. 3 dargestellten Artikels umfaßt das Abziehen der Seitenklappen 135 und 36 vom Artikel entlang der Perforationslinien 37 und 38. Dabei sollten sich jedoch die Klebstoffbereiche B3 und B4 an den in Fig. 10 dargestellten Positionen befinden.
- Man beachte, daß sich der Klebstoff in Bereichen B3 und B4 in Fig. 1 und 2 sowie in Fig. 10 nicht bis zu Linie 34 erstreckt, um einen kleinen Spalt zum Entweichen von Luft zu ermöglichen, die beim Hindurchströmen durch Klemmwalzen wie bei einem Drucker eingeschlossen sein kann.
- Die in Fig. 9 dargestellte Modifizierung weist zusätzliche Führungslöcher in den Seitenkanten 230 auf, die man entlang der Perforationslinien 237 trennen kann. Diese zusätzlichen Führungslöcher können sich bei der tatsächlichen Verarbeitung des in Fig. 9 dargestellten Blattes als nützlich erweisen.
- Der in Fig. 13-17 dargestellte Büromaterialartikel und das in Fig. 11 und 12 gezeigte Papierblatt ähneln den in Fig. 3 und 4 sowie 1 und 2 dargestellten; gleiche Bezugszeichen kennzeichnen gleiche Teile.
- Man beachte jedoch die folgenden deutlichen Modifizierungen.
- Es gibt keine Klebstoffbereiche B1, B3 und B4.
- Es gibt einen Klebstoffbereich B5 des wiederbefeuchtbaren oder druckempfindlichen Typs. Der Zweck besteht darin, daß beim fertigen Umschlag die zweite Verschlußlasche 22 an der Rückseite 32 befestigt wird, um dem Umschlag zusätzliche Festigkeit zu verleihen, insbesondere im Bereich der Faltungslinie 35; dies kann erforderlich sein, um die Verwendung des Umschlags durch ein Gerät zum Hineinlegen eines Briefes oder eines anderen Gegenstands in den Umschlag zu ermöglichen. In dieser Modifizierung dient der Klebstoffbereich B2, der ein wiederbefeuchtbarer (Fig. 14 und 16) oder druckempfindlicher (Fig. 13 und 17) Klebstoff sein kann, dazu, den Umschlag durch das Verbinden dieser Seite der in Fig. 12 dargestellten ersten Verschlußlasche 21 mit der Seite der in Fig. 12 dargestellten Verschlußlasche zu verschließen.
- Die Seitenklappenbereiche 36 und die zugehörigen Klebstoffbereiche A2 fehlen.
- Die Rückseite 32 ist mit Seitenklappen 235 versehen, die mit Klebstoffbereichen A3 versehen sind. Bei der Bildung eines Umschlags werden die Seitenklappen 235 entlang der Faltungslinien 145 gefaltet, so daß sie gegen die Innenseite der Vorderseite 31 des Umschlags anliegen und daran befestigt sind; d. h. die Seiten der in Fig. 11 dargestellten Klappen 235 sind an der Seite der in Fig. 12 dargestellten Vorderseite 31 befestigt. Dies wird in Fig. 13 gezeigt. Der so gebildete Umschlag (siehe Fig. 15) ist abgesehen von den Seitenklappen 135 und den Führungslöchern "wie" ein herkömmlicher Umschlag, und wenn die Linie 37 eine Perforationslinie ist, können diese Seitenklappen 135 abgezogen werden.
- Klebstoff ist in Bereich A4 auf den Seitenklappen 135 vorhanden; bei der Verwendung befestigt er die Seitenklappen 135 am nächsten angrenzenden Umschlag, indem er sich an das obere Ende (in bezug auf Fig. 11) der in Fig. 11 gezeigten Seite der Klappen 135 des nächsten angrenzenden Umschlags bindet. Dies ist in Fig. 22 und 23 sowie 18 und 19 dargestellt.
- Die Länge der ersten Verschlußlasche 21, der zweiten Verschlußlasche 22, der Vorderseite 31 und der Rückseite 32 (von oben nach unten in Fig. 11) wurde geändert, um die Zickzackfaltung zu erleichtern. Diese "Längen" gelten auch für Fig. 18 und 19 und werden in Zusammenhang damit erklärt.
- Der in Fig. 21 dargestellte Umschlag ähnelt dem in Fig. 15 gezeigten, und das in Fig. 18 und 19 gezeigte Blatt, aus dem er gemacht ist, ähnelt dem in den Fig. 11 und 12 gezeigten.
- Bezugnehmend auf Fig. 19 sind keine Klebstoffbereiche angezeigt, und bestimmte Linien sind zur leichteren Darstellung in beiden Figuren nicht gekennzeichnet.
- Die folgenden bedeutenden Modifizierungen sind im Vergleich zu den Fig. 18, 19 und 15 zu beachten.
- Die Seitenklappen 235 der Fig. 11 und 12 sind in Fig. 18 und 19 als 335 gekennzeichnet und besitzen eine etwas andere Form.
- Die Rückseite 32 des Umschlags erstreckt sich als "Fortsetzung" 132 über die Faltungslinie 35 und endet an einer Fortsetzung der Linie 23. Die Fortsetzungen 132 verleihen dem Umschlag zusätzliche Festigkeit.
- Die Länge der ersten Verschlußlasche 21, der zweiten Verschlußlasche 22, der Vorderseite 31 und der Rückseite 32 sind, wie hinsichtlich Fig. 11 und 12 besprochen, von den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Längen zu unterscheiden. Die Längen wurden geändert, so daß die Summe von zweimal der Länge der ersten Lasche 21 und der Länge der zweiten Lasche 22 nicht geringer als die Länge der Vorderseite 31 jedes Umschlags und vorzugsweise nicht größer als die Länge der Vorderseite jedes Umschlags plus nicht mehr als 10 mm ist. Die Linie 33 kann, wie aus Fig. 22 und 23 ersichtlich, als Zickzackfaltungslinie dienen, und als Folge der Längen überlappt jeder Umschlag vor dem Zickzackfalten nur einen Teil der ersten Verschlußlasche 21 des nächsten angrenzenden Umschlags und überlappt nicht die Vorderseite des nächsten angrenzenden Umschlags.
Claims (31)
1. Ein Büromaterialartikel in der Form einer
miteinander verbundenen Reihe von Umschlägen (20), und zwar
umfaßt der besagte Artikel eine kontinuierliche Länge von
zur Umschlagbildung geeignetem Papier oder anderem
Material, das so gefaltet ist, daß es eine Mehrzahl von
Umschlägen (20) definiert, wobei jeder Umschlag (20) mit
Ausnahme desjenigen an einem Ende der Länge innerhalb der
gesamten besagten Länge einen ersten angrenzenden Umschlag
(20) teilweise überdeckt und an diesen angeschlossen ist
und abgesehen von demjenigen am anderen Ende der Länge
innerhalb der gesamten besagten Länge teilweise durch einen
weiteren zweiten angrenzenden Umschlag (20) überdeckt und
an diesen angeschlossen ist; wobei der Umschlag (20) an dem
besagten einen Ende der Länge teilweise durch den
angrenzenden Umschlag (20) überdeckt und an diesen
angeschlossen ist und der Umschlag an dein besagten anderen
Ende der besagten Länge den angrenzenden Umschlag (20)
teilweise überdeckt und an diesen angeschlossen ist; wobei
jeder Umschlag (20) eine Vorderseite (31) und eine
Rückseite (32) umfaßt, während der besagte
Büromaterialartikel mindestens im wesentlichen innerhalb
seiner gesamten Länge und mindestens im wesentlichen
innerhalb von Seitenkanten jedes Umschlags (20) und
ungeachtet solcher Überdeckung nicht mehr als drei Lagen
des besagten zur Umschlagbildung geeigneten Papiers oder
anderen Materials dick ist; wobei die Umschläge (20) des
weiteren jeweils mit den Vorderseiten (31) der Umschläge
(20) einstückig gefertigte vordere Seitenränder (135)
aufweisen, die sich von den Umschlägen (20) seitlich
auswärts erstrecken, während die vorderen Seitenränder
(135) mit Führungslöchern (24) zwecks gemeinsamer
Verwendung mit einer Stachelbandführung versehen und über
eine entsprechende Linie bevorzugten Reißens (37), mit
deren Hilfe sie von den Umschlägen (20) abgelöst werden
können, an die Umschläge (20) angeschlossen sind, während
die Linien bevorzugten Reißens (37) an die Seitenkanten der
Rückseiten (32) der Umschläge (20) entlang oder seitlich
außerhalb dieser angeschlossen sind, und wobei an der
Vorderseite (31) jedes Umschlags (20) innerhalb der
gesamten Länge ein erster Ansatz (21) angeschlossen ist,
der so beschaffen ist, daß er auf die Rückseite des
Umschlags (20) zu gefaltet werden kann, um den Umschlag
(20) zu verschließen, und innerhalb der gesamten Länge ein
zweiter Ansatz (22) an der Rückseite (32) jedes Umschlags
(20) angeschlossen ist, der so gefaltet ist, daß er die
Rückseite (32) des Umschlags (20) überlagert, während
angrenzende Umschläge (20) dadurch, daß der erste Ansatz
(21) des einen Umschlags (20) an dem zweiten Ansatz (22)
eines angrenzenden Umschlags (20) angeschlossen ist,
innerhalb der gesamten Länge aneinander angeschlossen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Summe von zweimal der Länge
des ersten Ansatzes (21) und der Länge des zweiten Ansatzes
(22) nicht geringer ist als die Länge der Vorderseite (31)
jedes Umschlags (20), so daß im wesentlichen die gesamte
Vorderseite (31) jedes Umschlags (20) nicht durch den
angrenzenden Umschlag (20) überdeckt ist, sowie dadurch,
daß die Umschläge (20) hintere Seitenränder (235, 335)
aufweisen, die sich von den Seitenkanten der Rückseiten
(32) der Umschläge aus erstrecken und einstückig damit
gefertigt sind, wobei sie einwärts gefaltet und an der
Innenseite der Vorderseite (31) befestigt werden, um die
Seiten der Umschläge (20) dadurch zu schließen.
2. Ein Büromaterialartikel nach Anspruch 1, bei dem
der besagte Büromaterialartikel an die Seitenkanten jedes
Umschlags (20) angrenzt und trotz solcher Überdeckung nicht
mehr als vier Lagen des zur Umschlagbildung geeigneten
Papiers oder anderen Materials dick ist.
3. Ein Büromaterialartikel nach Anspruch 1 oder
Anspruch 2, bei dem der Büromaterialartikel von den
Seitenkanten jedes Umschlags (20) im wesentlichen nach
innen zu in Bereichen entlang seiner Länge weniger als drei
Lagen des zur Umschlagbildung geeigneten Papiers oder
anderen Materials dick ist und bei dem die Bereiche nicht
länger sind als 50 mm, vorzugsweise nicht länger als 40 mm
und besonders bevorzugter Weise nicht länger als 30 mm.
4. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem der an die Seitenkanten
jedes Umschlags (20) angrenzende Büromaterialartikel in
Bereichen an seiner Länge entlang an den Seitenkanten jedes
Umschlags (20) weniger als vier Lagen des zur
Umschlagbildung geeigneten Papiers oder anderen Materials
dick ist, und bei dem die Bereiche nicht länger sind als 30
mm, vorzugsweise nicht länger als 10 mm und besonders
bevorzugter Weise nicht länger als 5 mm.
5. Ein Büromaterialartikel nach einem der Ansprüche
1, 2 und 4, bei dem der Büromaterialartikel von den
Seitenkanten jedes Umschlags (20) im wesentlichen nach
innen zu innerhalb seiner gesamten Länge eine im
wesentlichen konstante Dicke von drei Lagen des zur
Umschlagbildung geeigneten Papiers oder anderen Materials
aufweist.
6. Ein Büromaterialartikel nach einem der Ansprüche
1 bis 4, bei dem der Büromaterialartikel von den
Seitenkanten jedes Umschlags (20) im wesentlichen nach
innen zu innerhalb von mindestens 70% seiner Länge eine
konstante Dicke von zwei Lagen des zur Umschlagbildung
geeigneten Papiers oder anderen Materials aufweist.
7. Ein Büromaterialartikel nach einem der Ansprüche
1, 2, 3, 5 oder 6, bei dem der an die Seitenkanten jedes
Umschlags (20) angrenzende Büromaterialartikel innerhalb
seiner gesamten Länge eine im wesentlichen konstante Dicke
von vier Lagen des zur Umschlagbildung geeigneten Papiers
oder anderen Materials aufweist.
8. Ein Büromaterialartikel nach einem der Ansprüche
1, 2, 3, 5 oder 6, bei dem der Büromaterialartikel
angrenzend an die Seitenkante jedes Umschlags (20)
innerhalb von mindestens 90% seiner Länge eine konstante
Dicke von vier Lagen des zur Umschlagbildung geeigneten
Papiers oder anderen Materials aufweist.
9. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem der erste Ansatz (21) mit
der Vorderseite (31) über eine Linie (33) - reell, gedacht
oder bevorzugter Faltung - verbunden ist und sich die
Rückseite (32), mindestens angrenzend an dessen
Seitenkanten, im wesentlichen bis zu dieser Linie
erstreckt.
10. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem der erste Ansatz (135)
innerhalb der gesamten Länge über einen entfernbaren
Abschnitt an der Rückseite (32) eines angrenzenden
Umschlags (20) angeschlossen ist.
11. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem angrenzende Umschläge
innerhalb der gesamten Länge aneinander angeschlossen sind,
und zwar dadurch, daß der erste Ansatz (21) eines Umschlags
an den zweiten Ansatz (22) eines angrenzenden Umschlags
anschließt.
12. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem angrenzende Umschläge
innerhalb ihrer gesamten Länge dadurch aneinander
angeschlossen sind, daß der erste Ansatz (21) eines
Umschlags an einem ablösbaren Abschnitt angeschlossen ist
und an diesen angrenzt, wobei sich der besagte Abschnitt
innerhalb der besagten Länge zwischen dem ersten Ansatz
(21) und dem zweiten Ansatz (22) eines angrenzenden
Umschlags befindet.
13. Ein Büromaterialartikel nach Anspruch 12, bei dem
der ablösbare Abschnitt an Schnittlinien zwischen dem
ersten Ansatz (21) und dem zweiten Ansatz (22) durch Linien
bevorzugten Reißens abgegrenzt ist.
14. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem von den beiden Ansätzen,
dem ersten Ansatz (21) und dem zweiten Ansatz (22), einer
oder beide zum Verschließen des Umschlags mit einem
Klebstoff versehen ist bzw. sind.
15. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem die Länge des ersten
Ansatzes (21) und die Länge des zweiten Ansatzes (22) so
beschaffen sind, daß die gesamte Vorderseite jedes
Umschlags (20) nicht durch einen angrenzenden Umschlag
überdeckt wird.
16. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem die Summe von zweimal der
Länge des ersten Ansatzes (21) und der Länge des zweiten
Ansatzes (22) nicht größer ist als die Länge der
Vorderseite (31) des Umschlags (20) plus maximal 10 mm.
17. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem die Länge des ersten
Ansatzes (21) und die Länge des zweiten Ansatzes (22) so
beschaffen sind, daß wenn der erste Ansatz (21) zwecks
Verschließung des Umschlags (20) gefaltet ist, der erste
Ansatz (21) den zweiten Ansatz (22) überlagert und völlig
bedeckt.
18. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem der zweite Ansatz (22)
jedes Umschlags (20) an der Rückseite (32) des Umschlags in
einem solchen die Rückseite (32) des Umschlags
überlagernden Zustand befestigt ist.
19. Ein Büromaterialartikel nach einer der
vorstehenden Ansprüche, bei dem der zweite Ansatz (22)
durch einen Klebstoff (B5) ablösbar in einem solchem die
Rückseite des Umschlags überlagernden Zustand an der
Rückseite (32) des Umschlags befestigt ist, eine
Befestigung, von der der zweite Ansatz (22) abgelöst werden
kann.
20. Ein Büromaterialartikel nach einem der Ansprüche
1 bis 18, bei dem der zweite Ansatz (22) durch einen
Klebstoff (B5) in einem solchen die Rückseite des Umschlags
überlagernden Zustand an der Rückseite (32) des Umschlags
befestigt ist, von der der zweite Ansatz (22) nicht gelöst
werden kann, ohne daß erhebliche Wahrscheinlichkeit des
Reißens des zur Umschlagbildung geeigneten Papiers oder
anderen Materials bestünde.
21. Ein Büromaterialartikel nach einem der Ansprüche
1 bis 19, bei dem der zweite Ansatz (22) aus der die
Rückseite (32) überlagernden Lage entfaltet werden kann,
wobei der erste Ansatz (21) so gefaltet werden kann, daß er
zwecks Verschließung des Umschlags den zweiten Ansatz (22)
überlagert bzw. unterlagert.
22. Ein Büromaterialartikel nach einem der Ansprüche
9 bis 21, bei dem die Falzlinie (35), an der entlang der
zweite Ansatz (22) gefaltet ist, dem Boden des Umschlags
(20) relativ näher ist, als denjenigen Bereichen der
Rückseite (32), die an dessen der Linie (33) zwischen dem
ersten Ansatz (21) und der Vorderseite (31) am nächsten
gelegenen Seitenkanten davon angrenzen.
23. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem die vorderen Seitenränder
(135) einen zweiten Satz Führungslöcher zur Verwendung mit
einer Stachelbandführung aufweisen, wobei sich der zweite
Satz Führungslöcher (235) außerhalb des ersten Satzes
Führungslöcher (24) befindet.
24. Ein Büromaterialartikel nach Anspruch 23, bei dem
der zweite Satz Führungslöcher in Abstand von dem ersten
Satz Führungslöcher (24) durch einen Bereich getrennt ist,
der eine Linie bevorzugten Reißens (237) aufweist, wodurch
derjenige Teil der vorderen Seitenränder (235), der den
zweiten Satz Führungslöcher aufweist, von den Umschlägen
(20) abgelöst werden kann.
25. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem die Vorderseite (31) und
die Rückseite (32) jedes Umschlags (20) in einem Bereich an
deren Seitenkanten entlang nicht aneinander befestigt sind,
so daß in jedem Umschlag (20) eingeschlossene Luft
entweichen kann, indem die besagten Umschläge einen
Mechanismus durchlaufen.
26. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem die Vorderseite (31) und
die Rückseite (32) jedes Umschlags (20) von den
Seitenkanten der besagten Umschläge nach innen zu
miteinander verbunden sind.
27. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei dem die vorderen Seitenränder
(135) innerhalb der gesamten Länge des Büromaterialartikels
kontinuierlich sind.
28. Ein Büromaterialartikel nach Anspruch 27, bei dem
die vorderen Seitenränder (135) Bereiche umfassen, in denen
die Materiallänge sich selbst überdeckt.
29. Ein Büromaterialartikel nach einem der
vorstehenden Ansprüche und in Fächerform.
30. Ein Büromaterialartikel nach Anspruch 29
einschließlich Linien bevorzugten Faltens (33) in gewissen
der Umschläge (20) zwecks Erleichterung des besagten
Faltens in Fächerform.
31. Ein Büromaterialartikel nach Anspruch 29, wenn
dieser von einem der Ansprüche 9 bis 28 abhängig ist, bei
dem der erste Ansatz (21) an der Vorderseite (31) jedes
Umschlags (20) um eine Linie bevorzugten Faltens (33)
angeschlossen und der Büromaterialartikel so beschaffen
ist, daß er an der besagten Linie fächerförmig gefaltet
werden kann.
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