DE3851644T2 - Graphischer Anzeigeregler mit Begrenzungsfunktion. - Google Patents

Graphischer Anzeigeregler mit Begrenzungsfunktion.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen graphischen Anzeigeregler zum Steuern eines Anzeigespeichers und Zeichnen von Figuren auf einen Schirm in einer gerastert abgetasteten Anzeige, und insbesondere einen solchen Regler mit einer Begrenzungsfunktion zum Abschneiden oder Begrenzen eines Zeichenbereichs von Figuren auf einem Anzeigeschirm.
  • Eine Begrenzungsfunktion wird dazu verwendet, Figuren nur in einem innenliegenden (oder außenliegenden) Bereich eines Rechtecks zu zeichnen, das eine Diagonale hat, welche durch zwei Koordinatendaten auf einem Anzeigeschirm definiert ist. Dieses Rechteck wird im Folgenden "Begrenzungsrechteck" genannt. Wenn die Figurendaten eines ersten Bereichs unter Verwendung der Begrenzungsfunktion auf einen zweiten Bereich übertragen werden, der einen Teil aufweist, welcher in einem Zeichnen-möglich-Bereich enthalten ist, welcher durch das Begrenzungsrechteck definiert ist, sollten nur Daten des Teils des zweiten Bereichs durch die Figurendaten des ersten Bereichs ersetzt werden. Gemäß dem Stand der Technik werden die Koordinatendaten jedes Punktes mit den vorstehend erwähnten zwei Koordinatendaten verglichen, um den Teil des zweiten Bereichs zu detektieren, der den Zeichnen-möglich-Bereich, welcher durch das Begrenzungsrechteck definiert ist, überlappt, und die Daten des Teils des zweiten Bereiches werden Bit für Bit durch Figurendaten des ersten Bereichs ersetzt. Aus diesem Grund ist eine beträchtlich lange Prozeßzeit erforderlich.
  • Durch die US-A-4736200 ist ein graphischer Apparat mit einer Begrenzungsfunktion bekannt. Er hat ein Grenzregister, das Koordinaten der Punkte speichert, welche einen vorbestimmten bezeichneten Begrenzungsbereich in der Koordinatenebene definieren. Der Inhalt des Begrenzungsregisters wird mit den Adressen eines Bitkartenspeichers, der ein graphisches Muster speichert, das logisch der Koordinatenebene entspricht, verglichen, um zu bestimmen, ob die Adresse in den bezeichneten Begrenzungsbereich fällt. In Übereinstimmung mit dem Vergleichsergebnis werden nur Daten, die in den bezeichneten Begrenzungsbereich fallen, gesteuert durch eine Speichersteuerung, in den Bitkartenspeicher, eingeschrieben.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Daher ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, einen graphischen Anzeigeregler zu schaffen, der eine Begrenzungsfunktion mit hoher Geschwindigkeit ausführt. Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen graphischen Anzeigeregler zu schaffen, der ohne komplizierten Schaltungsaufbau Figurendaten mit hoher Geschwindigkeit auf einen Zeichnen-möglich-Bereich überträgt, der durch ein Begrenzungsrechteck definiert ist.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung hat ein graphischer Anzeigeregler eine Funktion zum Übertragen von Abbildungsdaten auf einen Zielbereich 203 mit einem Teil 203-1, der in einem Zeichnen-möglich-Bereich 201 enthalten ist, welcher durch ein Begrenzungsrechteck 200 definiert ist, dessen Diagonale durch erste und zweite Koordinatendaten Xmin, Ymin; Xmax, Ymax definiert ist, wobei der Regler besteht aus einer Speichereinrichtung 33-36 zum temporären Speichern dritter Koordinaten (X'min, Ymin) relativ zu den ersten Koordinatendaten und vierter Koordinatendaten (Xmax, Ymax) relativ zu den zweiten Koordinatendaten, und eine Vergleichereinrichtung 30 zum Vergleichen der Koordinatendaten, die die jeweiligen der Wörter bezeichnen, welche den Zielbereich bilden, mit den dritten und vierten Koordinaten, um ein Vergleichsergebnis 01, 02 zu erzeugen, der dadurch gekennzeichnet ist, daß das von der Vergleichereinrichtung erzeugte Vergleichsergebnis einen ersten Status einnimmt, in welchem das bezeichnete Wort innerhalb des Zeichnen-möglich-Bereichs ist oder einen zweiten Status einnimmt, in welchem die bezeichneten Daten außerhalb des Zeichnen-möglich-Bereichs sind, oder einen dritten Status einnimmt, bei dem das bezeichnete Wort eine Grenze des Zeichnen-möglich-Bereichs enthält, und daß der Regler weiterhin aufweist eine erste Information-Erzeugungseinrichtung 70, 80, 90, 110; 120, 130; 140, 150, 160, 170, 300, 310, die auf das Vergleichsergebnis und auf Information anspricht, welche für die Grenze des Zeichnen-möglich-Bereichs repräsentativ ist, um eine erste Information zu erzeugen, die alle Bits des bezeichneten Wortes bezeichnet, wenn das Vergleichsergebnis den ersten Status einnimmt, keine Bits des bezeichneten Worts bezeichnet, wenn das Vergleichsergebnis den zweiten Status einnimmt, und das Bit oder die Bits des bezeichneten Worts, das oder die im Zeichnen-möglich-Bereich enthalten sind, bezeichnet, wenn das Vergleichsergebnis den dritten Status einnimmt, eine zweite Informations-Erzeugungs-Einrichtung 60, 70, 80, 100, 110; 120, 140, 150, 160, die auf die Position des bezeichneten Wortes und Information anspricht, die für die Grenze des Zielbereichs repräsentativ ist, um eine zweite Information zu erzeugen, die alle Bits des bezeichneten Wortes bezeichnet, wenn das bezeichnete Wort die Grenze des Zielbereichs nicht enthält und das Bit oder die Bits des bezeichneten Worts bezeichnet, die im Zielbereich enthalten sind, wenn das bezeichnete Wort die Grenze des Zielbereichs enthält, und eine Schreibeinrichtung 180, 190, die an die ersten und zweiten Informations-Erzeugungseinrichtungen gekoppelt ist, um Figurendaten in das Bit oder die Bits einzuschreiben, welche durch beide, die erste und zweite Information in jedem Wort des Zielbereiches bezeichnet sind.
  • Bei der vorliegenden Erfindung werden die Koordinatendaten jedes Wortes, nicht jedes Bits, des Zielbereichs mit den ersten und zweiten Koordinatendaten verglichen, die zur Definition des Begrenzungsrechteckes verwendet werden, und die Daten jedes Wortes, nicht jedes Bits, des Zielbereichs werden kontrolliert, ob sie durch die Figurendaten ersetzt werden sollen oder nicht. Dadurch wird die Prozeßzeit verkürzt. Darüberhinaus werden die erste Information, die für die Begrenzungsmasken-Information repräsentativ ist, und die zweite Information, die für die Zeichenmaskeninformation repräsentativ ist, unabhängig voneinander erzeugt. Wenn das Vergleichsergebnis angibt, daß die Koordinatendaten des Wortes des Zielbereichs innerhalb des Zeichnen-möglich-Bereichs, der durch das Begrenzungsrechteck definiert ist, liegen, bezeichnet die erste Information alle Bits, deren Daten in das Wort eingeschrieben werden dürfen. Wenn zu diesem Zeitpunkt die zweite Information ähnlich alle Bits bezeichnet, deren Daten wiedereingeschrieben werden dürfen, werden die Daten aller Bits dieses Wortes wieder eingeschrieben oder durch die zu zeichnenden Figurendaten ersetzt. Auf der anderen Seite werden für den Fall, daß die zweite Information mehrere Bits bezeichnet, nicht alle Bits, deren Daten geschrieben werden, sondern nur die Daten, die durch die Figurendaten ersetzt werden, wiedereingeschrieben. Wenn das Vergleichsergebnis ergibt, daß die Koordinatendaten des Wortes des Zielbereichs außerhalb des Zeichnen-möglich-Bereichs liegen, bezeichnet die erste Information kein Bit, dessen Datum wiedereingeschrieben werden darf, weil dieses Wort ausserhalb des Zeichnen-möglich- Bereichs liegt. Die Daten aller Bits dieses Wortes werden dabei nicht wiedereingeschrieben, und zwar ungeachtet der zweiten Maskeninformation. Wenn das Vergleichsergebnis angibt, daß die Koordinatendaten des Wortes des Zielbereichs die gleichen wie die Grenze des Zeichnen-möglich-Bereichs sind, bezeichnet die erste Information eine Vielzahl von Bits, aber nicht alle Bits, die innerhalb des Zeichnen-möglich-Bereichs liegen. Als Ergebnis werden ein oder mehrere Bits des Wortes, die sowohl durch die erste Information als auch die zweite Information bezeichnet sind, durch die Figurendaten wiedereingeschrieben. Somit sind nur die Daten des Teils des Zielbereichs, der in dem Zeichnen-möglich-Bereich enthalten ist, welcher durch das Begrenzungsrechteck definiert ist, durch die zu zeichnenden Figurendaten wiedereingeschrieben.
  • Kurze Beschreibung der Figuren
  • Die vorstehenden und andere Ziele, Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden Beschreibung anhand der begleitenden Figuren im einzelnen erläutert. Es zeigt:
  • Fig. 1 ein Blockschaltbild, das eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung repräsentiert;
  • Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Beziehung zwischen einem Begrenzungsrechteck, einem Datenquellenbereich und einem Datenbestimmungs-Bereich;
  • Fig. 3 ein Blockschaltbild, welches eine Koordinaten-Rechenschaltung wie in Fig. 1 gezeigt, darstellt;
  • Fig. 4 ein Blockschaltbild, das einen in Fig. 1 gezeigten Begrenzungsvergleicher darstellt;
  • Fig. 5 ein Blockschaltbild, das eine in Fig. 1 gezeigte Wortdetektorschaltung darstellt;
  • Fig. 6 ein Blockschaltbild, das eine in Fig. 1 gezeigte Anzeigespeicher-Datenrechenschaltung darstellt; und
  • Fig. 7 ein Blockschaltbild, das eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Bezugnehmend auf Fig. 1 empfängt ein graphischer Anzeigeregler 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung Instruktionen von einem Hauptrechner 2 und leitet einen Anzeigespeicher 3. Der Regler 1 bzw. die Steuerung zeichnet weiterhin verschiedene Figuren auf einem Anzeigeschirm einer Kathodenstrahl-Röhre CRT 4 unter Verwendung der Datenkammer, die im Anzeigespeicher 3 gespeichert sind. Die CRT 4 wird vom Regler 1 mit synchronisierenden Signalen versorgt. Der graphische Anzeigeregler 1 hat einen Programmgeber 10, der unterschiedliche Zeitschaltsignale und - daten erzeugt, um die Instruktionen vom Hauptrechner 2 auszuführen. Der Regler 1 hat weiterhin einen Begrenzungsvergleicherabschnitt 5 in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung. Bevor die Beschreibung einer Konstruktion und einer Operation des Begrenzungsvergleicher-Abschnitts 5 durchgeführt wird, wird im Folgenden die Begrenzungsfunktion bezogen auf die Operation der Figurendatenübertragung anhand der Figur 2 beschrieben.
  • Fig. 2 zeigt einen Anzeigeschirm der Kathodenstrahlröhre 4 und eine Horizontalrichtung des Anzeigeschirms ist als X- Achse definiert, und eine Vertikalrichtung desselben ist als Y-Achse definiert. Jeder der Punkte des Anzeigeschirms entspricht einem der Bits des Anzeigespeichers 3. Daher kann das in der Fig. 2 gezeigte Diagramm als eine Speicherkarte des Anzeigespeichers 3 betrachtet werden und jedes Bit des Anzeigespeichers 3 hat individuelle Koordinatendaten am Anzeigeschirm. Der Anzeigespeicher 3 besteht aus einer Vielzahl von Worten, von denen jedes aus 16 Bits aufgebaut ist. Die Koordinatendaten jedes Wortes oder jedes Bits repräsentieren auch die Adressendaten desselben. In der Fig. 2 repräsentiert jeder der Buchstaben W&sub1; bis W&sub1;&sub0; jede der Grenzen der Worte, die in Richtung der X-Achse angeordnet sind. Das Begrenzungsrechteck 200 ist als ein Rechteck definiert, das eine Diagonallinie aufweist, deren eines Ende an der ersten Begrenzungskoordinate (Xmin, Ymin) positioniert ist, und deren anderes Ende an einer zweiten Begrenzungskoordinate (Xmax, Ymax) positioniert ist. Im Innenbereich 201 des Begrenzungsrechteckes 200 ist ein Zeichnen-möglich-Bereich vorgesehen. Das heißt, Figuren können nur innerhalb dieses Zeichnen-möglich-Bereichs 201 gezeichnet werden. Falls gewünscht, kann ein Außenbereich des Begrenzungsrechteckes 200 als ein Zeichnen-möglich-Bereich verwendet werden. Wie in der Fig. 2 gezeigt, liegt die linke Seite des Begrenzungsrechteckes 200 von der Wortgrenze W&sub1; um die Anzahl von Bits entfernt, die als erste Versetzdaten "LINKS" repräsentiert sind, und die rechte Seite des Begrenzungsrechteckes liegt von der Wortgrenze W&sub7; um die Anzahl von Bits entfernt, die als zweite Versetzdaten "RECHTS" repräsentiert sind. Ein Sourcebereich 202 umfaßt Figurendaten, die übertragen werden sollen, und diese Figurendaten werden auf einen Zielbereich 203 in Abhängigkeit von einer Bit-Blockier-übertragungs-Instruktion, die vom Hauptrechner 2 zugeführt wird. Dieser Zielbereich 203 ist ein rechteckiger Bereich mit einer Diagonallinie, welche durch zwei Koordinaten repräsentiert durch Xs, Ys und Xe, Ye definiert ist, und hat die gleiche Größe wie der Source-Bereich 202. Darüberhinaus hat der Zielbereich 203 einen Teil 203-1, der durch Schräglinien bezeichnet ist, und in dem Zeichnen-möglich-Bereich enthalten ist, welcher durch das Begrenzungsrechteck 200 definiert ist. Die linke Seite des Zielbereiches 203 ist von der Wortgrenze W4 um die Anzahl der Bits entfernt, die als dritte Versatzdaten "DS" repräsentiert sind, und die rechte Seite desselben hat zur Wortgrenze W&sub1;&sub0; einen Abstand um die Anzahl der Bits, die als vierte Versetzdaten "DE" repräsentiert sind. Da nur der Teil 203-1 des Zielbereiches 203 in dem Zeichnen-möglich-Bereich 201 enthalten ist, werden nicht alle Figurendaten des Sourcebereiches 202 auf den Zielbereich 203 übertragen, sondern nur die Daten des Teils 203-1 des Zielbereiches 203 werden eingeschrieben oder durch die Figurendaten des entsprechdenden Teils des Sourcebereiches 202 ersetzt.
  • Um diese Datenübertragung mit hoher Geschwindigkeit durchzuführen, führt der Begrenzungs-Durchführungsabschnitt 5 des graphischen Anzeige-Reglers 1 gemäß Fig. 1 eine Datenverarbeitungs-Operation in Worteinheiten durch und erzeugt eine Begrenzungsmasken-Information und Zeichenmasken-Information unabhängig voneinander. Die Begrenzungsmasken-Information wird durch eine Koordinaten-Rechenschaltung 20, einen Begrenzungsvergleicher 30, eine Wählsteuerung 50, Register 70, 80, 90, 110, 120 und 130, Vervielfacher 140 und 160, einen Masken-ROM (Festspeicher)-160 und ein Begrenzungsmasken-Register 170 erzeugt.
  • Die Koordinaten-Rechenschaltung 20 berechnet die X-Koordinaten und Y-Koordinaten-Daten eines Startbits LSB jedes Wortes, nicht diejenigen jedes Bits, im Zielbereich 203. Die Konstruktion der Schaltung 20 ist in der Fig. 3 gezeigt. Als Ausgangskoordinatendaten schreibt der Programmgeber 10 einen Wert der X-Koordinatendaten Xs in ein Register 22 und einen Wert der Y-Koordinatendaten Ys in ein Register 23, und zwar jeweils über einen Vervielfacher 201. Die X-Koordinatendaten Xs' repräsentieren das Startbit des Wortes, welches das Bit hat, das durch die X-Koordinaten- Daten Xs bezeichnet ist. Die Koordinatendaten Xs' werden durch Ändern von weniger signifikanten Bits der Koordinate Xs in "0000" erhalten. Die Anfangs-X-Koordinatendaten X's und Y's repräsentieren einen Punkt E, der in der Fig. 2 gezeigt ist. Die Inhalte der Register 22 und 23 werden über einen Vervielfacher 26 in Zeitmultiplexbetrieb einem Begrenzungsvergleicher 30 und weiter einem Addierwerk 28 zugeführt. Wenn der Vervielfacher 26 den Inhalt des Registers 22 wählt, wählt ein Vervielfacher 27 ein Register 24 und überträgt den Inhalt desselben auf das Addierwerk 28. Das Register 24 speichert einen Wert von 16 in Dezimal, das heißt 10 (H)" bezeichnet eine hexadezimale Repräsentation. Das Addierwerk 28 addiert den Inhalt des Registers 24 auf den Inhalt des Registers 22 und führt das Resultat über den Vervielfacher 21 zurück zum Register 24. Wenn der Inhalt des Registers 22 die X-Koordinatendaten erreicht, die das letzte Wort in derselben Horizontallinie des Zielbereiches 203 repräsentieren, wählt der Vervielfacher 26 den Inhalt des Registers 23. Der Vervielfacher 27 wählt somit ein Register 25, welches einen Wert 1 speichert. Das Addierwerk 28 addiert den Inhalt des Registers 23 und führt das Resultat zurück zum Register 23. In das Register 22 werden danach wieder die Anfangsdaten Xs' eingeschrieben. Somit werden die X-Koordinatendaten und Y-Koordinatendaten, die das Startbit jedes Wortes bezeichnen, welches im Zielbereich 203 enthalten ist, durch die Koordinatenrechenschaltung 20 berechnet und dann der Reihe nach dem Begrenzungsvergleicher 30 zugeführt.
  • Der Begrenzungsvergleicher 30 vergleicht die X-Koordinatendaten X und Y-Koordinatendaten Y, die von der Koordinaten- Rechenschaltung 20 zugeführt worden sind, mit den ersten und zweiten Begrenzungskoordinatendaten Xmin, Ymin und (Xmax und Ymax) um das Wort oder die Worte des Zielbereiches 203 zu detektieren, die in dem Zeichnen-möglich-Bereich enthalten sind. Da die X-Koordinatendaten X, die von der Schaltung 20 zugeführt worden sind, das Startbit jedes Wortes im Zielbereich 203 bezeichnen, wird das erste Begrenzungs-X-Koordinatendatum Xmin vorzugsweise in ein erstes virtuelles X-Koordinatendatum Xmin umgewandelt, welches das Startbit (LSB) des Wortes bezeichnet, welches das Bit hat, welches durch die erste Begrenzungs-X-Koordinate Xmin bezeichnet ist. Auf ähnliche Art und Weise wird das zweite Begrenzungs-X-Koordinatendatum Xmax vorzugsweise in ein zweites virtuelles X-Koordinatendatum X'max umgewandelt, welches das Startbit (LSB) des Wortes bezeichnet, welches das Bit aufweist, welches durch das zweite Begrenzungs-X-Koordinatendatum Xmax bezeichnet ist. Die ersten und zweiten virtuellen X-Koordinatendaten X'min und Xmax werden durch Ändern der Werte der weniger signifikanten vier Bits der ersten und zweiten Begrenzungs-X-Koordinatendaten Xmin bzw. Xmax in "0000" erhalten. Das heißt, der Begrenzungsvergleicher 30 verwendet ein virtuelles Begrenzungsrechteck, welches durch vier Punkte A, B, C und D, wie in der Fig. 2 gezeigt, definiert ist, um eine Vergleichsoperation in Worteinheiten durchzuführen. Somit führt der Begrenzungsvergleicher 30 die folgenden vier arithmetischen Operationen bezogen auf die X- und Y-Koordinatendaten jedes Wortes des Zielbereiches 203 aus.
  • X - Ymin, Y - Ymax
  • X - X'min, X - X'max
  • Wie in der Figur 4 gezeigt schreibt der Programmgeber 10 in einem Anfangszustand das erste virtuelle X-Koordinatendatum X'min, das zweite virtuelle X-Koordinatendatum X'max, das erste Begrenzungs-Y-Koordinatendatum Ymin und das zweite Begrenzungs-Y-Koordinatendatum Xmax jeweils in die Register 33, 34, 35 und 36. Die errechneten X-Koordinaten und Y-Koordinaten-Daten X und Y, die von der Koordinaten-Rechenschaltung 20 erzeugt worden sind, werden jeweils in die Register 31 und 32 eingeschrieben. Ein Vervielfacher 37 führt die Inhalte der Register 31 und 32 im Zeitmultiplex-Betrieb einem ersten Satz Eingangsanschlüsse I&sub1; eines Subtrahierers 39 zu. Wenn der Vervielfacher 37 den Inhalt des Registers 31 wählt, leitet ein Vervielfacher 38 die Inhalte der Register 33 und 34 einem zweiten Satz Eingangsanschlüsse I&sub2; des Subtrahierers 39 in Zeitmultiplexbetrieb zu. Wenn der Vervielfacher 37 das Register 32 wählt, leitet der Vervielfacher 38 die Inhalte der Register 35 und 36 im Zeitmultiplexbetrieb dem Subtrahierer 39 zu. Der Subtrahierer 39 hat erste und zweite Ausgangsanschlüsse O&sub1; und O&sub2;. Der erste Ausgangsanschluß O&sub1; nimmt nur dann logisch "1" ein, wenn das erste Datum DI&sub1;, das dem ersten Eingangsanschluß I&sub1; zugeführt worden ist, größer als das zweite Datum DI&sub2; ist, welches dem zweiten Eingangsanschluß I&sub2; zugeführt worden ist, und der zweite Ausgangsanschluß O&sub2; nimmt logisch "1" nur dann ein, wenn die ersten und zweiten Daten DI&sub1; und DI&sub2; einander gleich sind. Der Begrenzungsvergleicher 30 führt die erste Vergleichsoperation bezogen auf die Y-Koordinatendaten durch und danach bezüglich der X-Koordinatendaten. Somit detektiert der Begrenzungsvergleicher 30 das Wort oder die Worte im Zielbereich 203, die innerhalb des virtuellen Begrenzungsrechteckes, definiert durch die Punkte A, B, C und D wie in der Fig. 2 dargestellt, enthält.
  • Die Wählschaltung 50 (Fig. 1) empfängt und speichert die Vergleichsergebnisse des Begrenzungsvergleichers 2 und erzeugt Wählsteuersignale, um die Vervielfacher 140 und 150 zu steuern. Die Steuerung 50 empfängt weiterhin Detektionsausgänge einer Wortdetektorschaltung 40, die später beschrieben wird, und ein Steuersigna1 30-1, welches repräsentiert, daß der Begrenzungsvergleicher 30 die Vergleichsoperation durchführt, vom Begrenzungsvergleicher 30. Wenn die Steuerung 50 mit dem Steuersignal 30-1 gespeist wird, empfängt sie nicht die Detektionsausgänge von der Schaltung 40. In diesem Zustand wählt der Vervielfacher 140 nur die Register 70, 80 und 90, und der Vervielfacher 150 wählt eines der Register 110, 120 und 130 in Abhängigkeit von den Wählsteuersignalen, die von der Steuerung 50 zugeführt worden sind.
  • Da der Begrenzungsvergleicher 30 das virtuelle Begrenzungsrechteck verwendet, das durch die Punkte A, B, C und D, wie in der Fig. 2 gezeigt, definiert ist, wenn das X-Koordinatendatum X mit dem ersten oder zweiten virtuellen X-Koordinatendatum X'min oder X'max übereinstimmt, ist eine Korrektur erforderlich, um die wahre Begrenzungsmaskeninformation zu erhalten. Zu diesem Zweck werden die ersten und zweiten Versatzdaten links und rechts jeweils von dem Programmgeber 10 in die Register 90 und 130 eingeschrieben. Die Register 70 und 110 speichern einen Wert "0" und die Register 80 und 120 speichern einen Wert "F" (beispielsweise "1111"). In Übereinstimmung mit den Vergleichsausgängen vom Begrenzungsvergleicher 30 werden die Vervielfacher 140 und 150 durch die Wählsteuerung 150 wie in der folgenden Tabelle 1 gezeigt, gesteuert. Tabelle 1 Y-Koordinaten-Vergleich X-Koordinaten-Vergleich Ausgang MPX 140 Ausgang MPX 150 unabhängig vom Signal-Pegel "LINKS" "RECHTS"
  • Die Ausgangsdaten der Vervielfacher 140 und 150, das heißt 8 Bitdaten insgesamt, werden dem Masken-ROM-160 als Adresseninformation zugeführt. Ausgehend davon, daß die Anzahl der Bits, die durch die ersten Versatzdaten "LINKS" repräsentiert sind, 5 ist und die Anzahl repräsentiert durch die zweiten Versatzdaten "RECHTS" 10 ist, erzeugt der Masken- ROM 160 eine Begrenzungsmasken-Information bestehend aus 16 Bits und wie in der folgenden Tabelle 2 angegeben in Abbängigkeit von der Adresseninformation, die von den Vervielfachern 140 und 150 zugeführt worden ist. Tabelle 2 Ausgang am MPX 140 Ausgang am MPX 150 Begrenzungsmaskeninformation vom Masken-ROM 160 "LINKS" "RECHTS"
  • In der Tabelle 2 repräsentiert "0" der Begrenzungsmaskeninformation die Information Zeichnen-unmöglich. Das heißt, die Daten des entsprechenden Bits des Zielbereiches 203 müssen nicht wiedereingeschrieben werden oder durch die Figurendaten des Sourcebereiches 202 ersetzt werden. Andererseits repräsentiert "1" der Begrenzungsmaskeninformation die Information Zeichnen-möglich, bei der die Daten des entsprechenden Bits des Zielbereiches 203 durch die Figurendaten des Sourcebereiches 202 wiedereingeschrieben werden dürfen. Im einzelnen eine Tatsache, daß das errechnete Y-Koordinatendatum Y des Wortes im Zielbereich 203 kleiner als das erste Begrenzungs-Y-Koordinatendatum Ymin oder größer als das zweite Begrenzungs-Y-Koordinatendatum Xmax ist, wodurch repräsentiert ist, daß alle Bits dieses Wortes außerhalb des Zeichnen-möglich-Bereiches 201 liegen. Daher nehmen alle Bits der Begrenzungsmasken-Information "0" (d.h. die Zeichnen-unmöglich-Information) ungeachtet des X- Koordinatendatums X des Wortes ein. Wenn Y ≥ Ymin und Y ≤ Ymax ist, ist das Wort im Zielbereich 203 innerhalb des Zeichnen-möglich-Bereiches 201, bezogen auf die Y-Koordinate anwesend und daher wird die Begrenzungsmasken-Information durch das X-Koordinatendaten-Vergleichsergebnis bestimmt. Das Bestimmungsergebnis ist wie folgt (siehe auch Tabelle 1 und Tabelle 2):
  • (l) X > X'min und X < X'max
  • Da alle Bits des Wortes des Zielbereiches 203 in dem Zeichnen-möglich-Bereich enthalten sind, nehmen alle Bits der Begrenzungsmasken-Information die Zeichnen-möglich-Information, d.h. alle "1" ein.
  • (2) X = X'min und X < X'max
  • Da das Wort des Zielbereiches 203 die linke Seite des Zeichnen-möglich-Bereiches 201 enthält, sind die Daten vom Startbit (LSB) bis zum Bit, welches durch das erste Versatzdatum, (d.h. das erste Korrekturdatum) "LINKS" bezeichnet ist, "0" (die Zeichen-unmöglich-Information) und die verbleibenden Bits nehmen "1" ein.
  • (3) X > X'min und X = X'max
  • Da das Wort des Zielbereiches 203 die rechte Seite des Zeichnen-möglich-Bereiches 201 umfaßt, nehmen die Daten vom Startbit (LSB) zum Bit, welches durch das zweite Versatzdatum (d.h. das zweite Korrekturdatum) "RECHTS" bezeichnet ist, "1" ein, und die verbleibenden Daten nehmen "0" ein.
  • (4) X = X'min und X = X'max
  • Da das Wort des Zielbereiches 203 sowohl die linke als auch die rechte Seite des Zeichnen-möglich-Bereiches 201 enthält sind die Daten vom Startbit (LSB) bis zum Bit, welches durch das erste Versatzdatum "LINKS" bezeichnet ist, "0" und die Daten von dem Bit als nächstes zum durch das erste Versatzdatum "LINKS" bezeichnete Bit bis zu dem Bit, bezeichnet durch das zweite Versatzdatum "RECHTS" bezeichnet ist, sind "1", wobei die verbleibenden Bits "0" einnehmen.
  • (5) X < X'min oder X > X'max
  • Da das Wort des Zielbereiches 203 außerhalb des Zeichnenmöglich-Bereiches 201 vorliegt, nehmen alle Bits der Begrenzungsmaskeninformation "0" ein.
  • Somit wird die Begrenzungsmaskeninformation vom Masken-ROM 160 in Abhängigkeit von der Beziehung zwischen dem Zeichnen-möglich-Bereich 201 und dem Ort jedes Wortes des Zielbereiches 203 erzeugt. Da der Masken-ROM 160 verwendet wird, wird eine unterschiedliche Begrenzungsmaskeninformation ohne eine komplizierte Schaltungskonstruktion erzeugt. Der Ausgang des Vervielfachers 140 wird dem ROM 160 als signifikantere Adresseninformation und der Ausgang des Vervielfachers 150 demselben als weniger signifikante Adresseninformation zugeführt.
  • Das Steuersignal 30-1 vom Begrenzungsvergleicher 30 wird weiterhin dem Begrenzungsmasken-Register 170 als ein Speichern-möglich-Signal zugeführt. Das Register 170 speichert die Begrenzungsmasken-Information in Abhängigkeit von Änderung des Signals 30-1 von einem aktiven Pegel in einen inaktiven Pegel, das heißt, wenn der Begrenzungsvergleicher 30 die Koordinatendaten-Vergleichsoperation mit Bezug auf ein Wort im Zielbereich 203 beendet. Die im Register 170 gespeicherte Begrenzungsmasken-Information wird einer UND- Gate-Schaltung 180, bestehend aus sechszehn UND-Gates, zugeführt.
  • Wenn der Begrenzungsvergleicher 30 die Koordinatendaten- Vergleichsoperation beendet, das heißt, wenn das Steuersignal auf einen inaktiven Pegel geändert worden ist, empfängt die Wählsteuerung 50 die Detektionsausgänge der Wort- Detektorschaltung 40 anstatt der Ergebnisse vom Vergleicher 30. Somit startet eine Verarbeitungs-Operation zum Erzeugen der Zeichenmasken-Information. Die Zeichenmasken-Information wird dazu verwendet, den Zielbereich 203 zu definieren und wird durch die Wort-Detektorschaltung 40, die Wählsteuerung 50, die Register 60, 70, 100 und 120, die Vervielfacher 140 und 150 und den Masken-ROM 160 erzeugt. Die Register 80, 90, 110 und 130 werden nicht verwendet.
  • Die Wort-Detektorschaltung 40 detektiert, welche Anzahl von Worten im Zielbereich 203 verarbeitet ist und führt die Detektionsausgänge der Steuerung 50 zu. Wie in der Fig. 5 gezeigt, hat die Schaltung 40 ein Wortnummernregister 42, in welchem die Anzahl der Worte in horizontaler Richtung des Zielbereiches 203 von dem Programmgeber 10 über einen Vervielfacher 42 in einem Anfangszustand eingeschrieben wird. Ein Steuersignal, das zum Steuern des Vervielfachers 41 verwendet wird, damit die Daten vom Programmgeber 10 auf das Register 42 übertragen werden, wird dem ersten Ausgangsanschluß O&sub4;&sub1; der Schaltung 40 zugeführt. Demgemäß nimmt der Ausgangsanschluß 0&sub4;&sub1; nur dann logisch "1" ein, wenn das erste Wort (d.h. das Wort am linken Ende) in horizontaler Richtung des Zielbereiches 203 verarbeitet ist. Der Inhalt des Registers 42 wird einem Eingangsende eines Subtrahierers 44 zugeführt, dessen anderes Ende von einem Register 43 mit einem Wert "1" gespeist wird. Der Subtrahierer 44 subtrahiert den Inhalt des Registers 43 vom Inhalt des Registers 42 und leitet das Ergebnis zurück zum Register 42. Das Subtraktionsergebnis des Subtrahierer 44 wird weiterhin einem Null-Detektor 45 zugeführt, der an einem zweiten Ausgangs-Anschluß 0&sub4;&sub2; logisch "1" erzeugt, wenn das Ergebnis des Subtrahierers 44 Null ist. Demgemäß nimmt der zweite Ausgangs-Anschluß 0&sub4;&sub2; logisch "1" ein, wenn das letzte Wort (d.h. das Wort am rechten Ende) in Horizontalrichtung des Zielbereiches 203 verarbeitet ist. Wenn die Worte (d.h. die dazwischenliegenden Worte) mit Ausnahme der ersten und letzten Worte in Horizontalrichtung des Zielbereiches 203 verarbeitet sind, nehmen beide, der Ausgangs- Anschluß 0&sub4;&sub1; als auch O&sub4;&sub2; logisch "0" ein. Obwohl nicht dargestellt wird logisch "1" vom zweiten Ausgangs-Anschluß O&sub4;&sub2; dem Programmgeber 10 zugeführt, sodaß der Programmgeber 10 die Anzahl der Worte über den Vervielfacher 41 in das Register 42 einschreibt, wenn die Verarbeitungsoperation bezogen auf das letzte Wort in Horizontalrichtung des Zielbereiches 203 beendet ist. Zu diesem Zeitpunkt schreibt der Programmgeber 10 weiterhin den Anfangs-X-Koordinaten-Wert X's in das Register 22 (siehe Fig. 3) der Koordinaten-Rechenschaltung 20.
  • Die Wählsteuerung 50 empfängt die Detektionsausgänge der Wortdetektorschaltung 40 und erzeugt Wählsteuersignale für die Vervielfacher 140 und 150, die ihrerseits jeweils eines der Register 60 und 70 und eines der Register 100 und 120 auswählen.
  • Da die Datenverarbeitungsoperation in Worteinheiten durchgeführt wird, ist die Korrektur unter Verwendung der dritten und vierten Versatz-Daten "DS" und "DE" erforderlich, um die Zeichenmaskeninformation zu erhalten. Zu diesem Zweck werden die dritten und vierten Versatzdaten "DS" und "DE" jeweils durch den Programmgeber 10 in die Register 60 und 100 eingeschrieben.
  • In Übereinstimmung mit den Detektorausgängen der Wort-Detektorschaltung 40 werden die Vervielfacher 140 und 150 durch die Wählsteuerung 50 gesteuert, wie dies in der folgenden Tabelle 3 gezeigt ist. Tabelle 3 verarbeitetes Wort Ausgang am MPX 140 Ausgang am MPX 150 1. Wort (Wort am linken Ende) letztes Wort (Wort am rechten Ende) andere Worte (dazwischenliegende Worte)
  • Die Ausgänge der Vervielfacher 140 und 160, d.h. acht Bitdaten insgesamt werden dem Masken-ROM 160 als Adresseninformation zugeführt. Angenommen, daß ein Wert der dritten Versatzdaten "DS" acht ist und daß die vierten Versatzdaten "DE" vier sind, erzeugt der Masken-ROM die Zeichenmasken- Information bestehend aus 16 Bits und wie in der folgenden Tabelle 4 angegeben. Tabelle 4 Ausgang MPX 140 Ausgang MPX 150 Zeichenmaskeninformation vom Masken-ROM 160
  • In der Tabelle 4 repräsentiert "0" der Zeichenmasken-Information die Information Zeichnen-unmöglich und "1" repräsentiert die Information Zeichnen-möglich. Genauer gesagt, wenn das erste Wort in horizontaler Richtung des Zielbereiches 203 verarbeitet wird, umfaßt dieses Wort die linke Seite des Zielbereiches 203. Demgemäß sind die Daten vom Startbit (LSB) bis zum Bit, welches das Versatzdatum "DS" bezeichnet, "0" und die verbleibenden Bits nehmen "1" ein. Das letzte Wort in Horizontalrichtung des Zielbereiches 203 umfaßt die rechte Seite des Zielbereiches 203 und daher nehmen die Daten vom Startbit (LSB) bis zum Bit, welches durch das Versatzdatum "DE" bezeichnet ist, "1" ein, und die verbleibenden Bits nehmen "0" ein. Mit Bezug auf die dazwischenliegenden Worte nehmen alle Bits der Zeichenmaskeninformation "1" ein. Somit wird die Zeichenmasken-Information zum Definieren des Warenzeichenbereiches 203 aus dem Masken-ROM 160 erzeugt und dann der UND-Gate-Schaltung 180 zugeführt.
  • Die UND-Gate-Schaltung 180 hat 16 UND-Gates (nicht dargestellt), von denen jedes die zugehörigen Bit-Daten der Zeichenmasken-Information und der Begrenzungsmasken-Information empfängt. Daher erzeugt jedes der UND-Gates nur dann logisch "1", wenn die zugehörigen Bitdaten der Zeichenmasken-Information und der Begrenzungsmasken-Information "1" einnehmen, (das heißt der Zeichnen-möglich-Information): Der Ausgang der UND-Gate-Schaltung 180 wird einer Anzeigespeicherdaten-Rechenschaltung 190 zugeführt, deren Konstruktion in der Fig 6 gezeigt ist. Diese Schaltung 190 hat sechzehn Einheitsblöcke 190-0 bis 190-15, von denen jedoch nur zwei Einheitsblöcke 190-0 und 190-15 in der Fig. dargestellt sind, weil jeder Block die gleiche Struktur hat. Der erste Block 190-0 hat ein Source-Register 191-0, das die LSB-Daten eines Wortes im Sourcebereich 202 speichert, ein Zielregister 192-0, welches die LSB-Daten des entsprechenden Wortes im Ziel-Bereich 203 speichert und einen Vervielfacher 193-0. Der letzte Block 190-15 hat ein Source-Register 191-15, welches die MSB-Daten des Wortes im Sourcebereich 202 speichert, ein Ziel-Register 192-15, welches die MSB-Daten des Wortes im Zielbereich 203 speichert, und einen Vervielfacher 193-15. Jeder Vervielfacher 193 wählt das Source-Register 191, wenn der Ausgang des zugehörigen UND-Gates logisch "1" ist, und das Zielregister 192, wenn der Ausgang desselben logisch "0" ist. Die Schaltung 190 ist über eine Datenbusleitung 195 mit dem Anzeigespeicher 3 verbunden.
  • Wenn der Programmgeber 10 die Bitblock-Übertragungsinstruktion vom Hauptrechner 2 erhält, liest er die sechzehn Bit- Daten des Wortes, welches am linken Ende und am unteren Ende des Source-Bereiches 202 positioniert ist, vom Anzeigespeicher 3 und schreibt dann diese über die Busleitung 195 in die Source-Register 191-0 bis 191-5. Der Programmgeber 10 liest weiterhin die sechzehn-Bit-Daten des zugehörigen Wortes des Zielbereiches 203, der durch die Y- Koordinatendaten Y-s und X-Koordinatendaten X's bezeichnet ist, und schreibt diese dann in die Zielregister 192-0 bis 192-15. Darüberhinaus schreibt der Programmgeber 10 die vorstehend erwähnten Anfangskoordinaten-Daten, die Anzahl der Worte und die ersten bis vierten Versatzdaten jeweils in die vorbestimmten Register. Als ein Ergebnis wird die Koordinaten-Vergleichsoperation durchgeführt und es wird dann die Begrenzungsmasken-Information und die Zeichenmasken-Information erzeugt. Bei der in der Fig. 2 gezeigten Ausführungsform ist das Wort des Zielbereiches 203, das durch die Y-Koordinatendaten Ys und X- Koordinatendaten X's bezeichnet ist, außerhalb des Zeichnen-möglich-Bereiches 201, und daher nehmen alle Bits des Ausgangs an der UND-Gate-Schaltung 180 "0" ein. Als ein Ergebnis wählen die Vervielfacher 193-0 bis 193-15 (siehe Fig. 6) die Zielregister 192-0 bis 192-15 und geben dann deren Inhalte auf die Busleitung 195, die ihrerseits das Wort des Zielbereiches 203 in den Anzeigespeicher 3 bringt. Das heißt, die Daten dieses Wortes werden nicht wiedereingeschrieben mit den Figurendaten des zugehörigen Wortes des Source-Bereiches 202. Wenn das Wort des Zielbereiches 203, das durch die Y-Koordinate Ye und die X-Koordinate X's bezeichnet ist, verarbeitet ist, ist dieses Wort vollständig im Zeichnen-möglich-Bereich 201 enthalten, umfaßt aber die linke Seite des Zielbereiches 203. Daher werden die Daten vom Startbit (LSB) bis zum Bit, welches durch das Versatzdatum "DS" bezeichnet ist, des Ausgangs an der UND-Gate- Schaltung 180 "0" und die verbleibenden Bits nehmen das Datum "1" ein. Als ein Ergebnis werden die Daten vom Startbit bis zum durch das Versatzdatum "DS" bezeichneten Bit des Wortes im Zielbereich 203 so wie sie sind aufrechterhalten und die Daten der verbleibenden Bits werden mit den Figurendaten der zugehörigen Bits des Wortes im Source-Bereich 202 wiedereingeschrieben. Somit wird nur der Teil 203-1 des Zielbereiches 203 mit den Figurendaten des zugehörigen Teils des Source-Bereiches 202 wiedereingeschrieben. Die Begrenzungsfunktion der Bitblock-Übertragungs-Instruktion ist damit durchgeführt.
  • Eine andere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist in der Fig. 7 gezeigt, bei der die gleichen Bestandteile wie in der Fig. 1 mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind, um eine weitere Beschreibung derselben weglassen zu können. Bei dieser Ausführungsform sind ein Vervielfacher 300 und eine Inversionsschaltung 310 vorgesehen. Der Vervielfacher 300 empfängt die Begrenzungsmasken-Information vom Masken-ROM 160 und die umgekehrte Information desselben über die Inversionsschaltung 310. Wenn der Vervielfacher 300 den Ausgang der Inversionsschaltung 310 in Abhängigkeit von logisch "1" eines Wählsteuersignals 300-1 wählt, das vom Programmgeber 10 zugeführt worden ist, sperrt das Begrenzungsmasken-Register 170 die umgekehrte Begrenzungsmasken-Information. Daher wird der Außenbereich des Begrenzungsrechteckes 200 als Zeichnen-möglich-Bereich verwendet und die Daten eines Teils des Zielbereiches 203, die im Außenbereich des Begrenzungsrechteckes 200 enthalten sind, werden mit den Figurendaten des zugehörigen Teils des Source-Bereiches 202 wiedereingeschrieben. Wenn das Wähl- Steuer-Signal 300-1 logisch "0" einnimmt, wird die Begrenzungsmasken-Information, die am ROM 160 erzeugt worden ist, im Begrenzungsmasken-Register 170 so wie sie ist, gespeichert. Daher wird die gleiche Operation wie bei der in der Fig. 1 gezeigten Schaltung erzielt.
  • Bei einer anderen Ausführungsform können die ersten und zweiten Begrenzungs-X-Koordinatendaten Xmin und Xmax als Referenz-X-Koordinatendatum beim Begrenzungsvergleicher 20 verwendet werden. In diesem Fall kann die Begrenzungsfunktion für das Zeichnen einer geraden Linie oder eines Kreises in Punkteinheiten ausgeführt werden. Die Begrenzungsmaskeninformation und die Zeichenmaskeninformation können gleichzeitig miteinander durch einen einzigen ROM erzeugt werden.

Claims (4)

1. Graphischer Anzeigeregler mit einer Funktion zum Übertragen von Abbildungsdaten auf einen Zielbereich (203) mit einem Teil (203-1) der in einem Zeichnen-möglich-Bereich (201) enthalten ist, welcher durch ein Begrenzungsrechteck (200) definiert ist, dessen Diagonale durch erste und zweite Koordinatendaten (Xmin, Ymin; Xmax, Ymax) definiert ist, wobei der Regler besteht aus einer Speichereinrichtung (33-36) zum temporären Speichern dritter Koordinatendaten (X'min, Ymin) relativ zu den ersten Koordinatendaten und vierter Koordinatendaten (Xmax, Ymax) relativ zu den zweiten Koordinatendaten, und einer Vergleichereinrichtung (30) zum Vergleichen der Koordinatendaten, die die jeweiligen der Wörter bezeichnen, welche den Zielbereich bilden, mit den dritten und vierten Koordinaten, um ein Vergleichsergebnis (01, 02) zu erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Vergleichereinrichtung erzeugte Vergleichsergebnis einen ersten Status einnimmt, in welchem das bezeichnete Wort innerhalb des Zeichnen-möglich-Bereiches ist, oder einen zweiten Status einnimmt, in welchem die bezeichneten Daten außerhalb des Zeichnen-möglich-Bereichs sind, oder einen dritten Status einnimmt, bei dem das bezeichnete Wort eine Grenze des Zeichnen-möglich-Bereichs enthält, und daß der Regler weiterhin aufweist eine erste Informations-Erzeugungs-Einrichtung (70, 80, 90, 110; 120, 130; 140, 150, 160, 170, 300, 310) die auf das Vergleichsergebnis und auf Information anspricht, welche für die Grenze des Zeichnenmöglich-Bereichs repräsentativ ist, um eine erste Information zu erzeugen, die alle Bits des bezeichneten Wortes bezeichnet, wenn das Vergleichsergebnis den ersten Status einnimmt, keine Bits des bezeichneten Worts bezeichnet, wenn das Vergleichsergebnis den zweiten Status einnimmt, und das Bit oder die Bits des bezeichneten Worts, das oder die im Zeichnen-möglich-Bereich enthalten sind, bezeichnet, wenn das Vergleichsergebnis den dritten Status einnimmt; eine zweite Informations-Erzeugung-Einrichtung (60, 70, 80, 100, 110; 120 140, 150, 160), die auf die Position des bezeichneten Wortes und Information anspricht, die für die Grenze des Zielbereiches repräsentativ ist, um eine zweite Information zu erzeugen, die alle Bits des bezeichneten Wortes bezeichnet, wenn das bezeichnete Wort die Grenze des Zielbereiches nicht enthält, und das Bit oder die Bits des bezeichneten Wortes bezeichnet, die im Zielbereich enthalten sind, wenn das bezeichnete Wort die Grenze des Zielbereichs enthält, und eine Schreibeinrichtung (180, 190), die an die ersten und zweiten Informations-Erzeugungseinrichtungen gekoppelt ist, um die Figurendaten in das Bit oder die Bits einzuschreiben, welche durch beide, die erste und zweite Information, in jedem Wort des Zielbereiches bezeichnet sind.
2. Regler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritten Koordinatendaten ein Startbit (A) eines Wortes bezeichnen, von dem ein Bit durch ein erstes Koordinaten-Datum bezeichnet ist, und die vierten Koordinatendaten ein Startbit (C) eines Wortes bezeichnen, von dem ein Bit als zweites Koordinatendatum bezeichnet ist.
3. Regler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und zweite Information durch einen Masken-ROM (160) erzeugt wird.
4. Prozessor mit einem Anzeigespeicher 3, mit einer Vielzahl von Worten, die jeweils aus einer Vielzahl von Bits bestehen, wobei jedes dieser Bit ein im individuellen Koordinatendatum auf einem Anzeigeschirm entspricht, einer Herstelleinrichtung (20) zum Erzeugen des Koordinatendatums des vorbestimmten Bits des Wortes, welches geregelt werden soll, einer Speichereinrichtung (33- 36) zum zeitweiligen Speichern erster und zweiter Koordinatendaten, um auf dem Anzeigeschirm eine Diagonallinie zu definieren, wobei die Diagonallinie auf dem Anzeigeschirm einen Rechteckbereich (201) definiert, und einer Vergleichereinrichtung (30) zum Vergleichen des Koordinatendatums des vorbestimmten Bits des zu regelnden Wortes mit den ersten und zweiten Koordinatendaten, um ein Vergleichsergebnis zu erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß das Vergleichsergebnis, welches von der Vergleichereinrichtung erzeugt worden ist, repräsentiert, ob das zu regelnde Wort innerhalb oder außerhalb des Rechteckbereichs liegt, oder eine Grenze des Rechteckbereichs enthält, und daß der Regler weiterhin eine erste Maskeninformation-Erzeugungseinrichtung (70, 80, 90, 110, 120, 130, 140, 150, 160, 170, 300, 310) hat, die auf das Vergleichsergebnis und auf die für eine Grenze des Rechteckbereichs repräsentative Information anspricht, um eine erste Maskeninformation zu erzeugen, die das Bit oder die Bits bezeichnet, welche im Rechteckbereich in dem zu regelnden Wort enthalten sind, eine zweite Maskeninformation-Erzeugungseinrichtung (60, 70, 80, 110, 120, 140, 150, 160) aufweist, die auf die Bitlänge der Abbildungsdaten, welche in das zu regelnde Wort eingeschrieben werden sollen, anspricht, um die zweite Maskeninformation zu erzeugen, welche das Bit oder die Bits bezeichnet, die in dem zu regelnden Wort geändert werden sollen, und eine Schreibeinrichtung (180, 190), die auf die erste und zweite Maskeninformation anspricht, um die Abbildungsdaten in das Bit oder die Bits des zu regelnden Wortes einzuschreiben, welches durch beide, die erste und zweite Maskeninformation, bezeichnet ist.
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