DE3851987T2 - Farbbildröhre mit Inline-Elektronenkanone und einer Einzellinse. - Google Patents

Farbbildröhre mit Inline-Elektronenkanone und einer Einzellinse.

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Farbbildröhren mit Inline-Elektronenkanonen, und insbesondere auf eine Inline-Kanone mit einer Einzellinse aus Haupt-Fokussierungslinse und Mitteln zum Vorsehen einer dynamischen Astigmatismuskorrektur.
  • Eine Farbbildröhre mit einer Inline-Elektronenkanone, die eine Einzellinse als Haupt-Fokussierungslinse hat, ist in US-A-39 42 262 beschrieben.
  • Eine Einzellinse, auch als Sattellinse oder Unipotentiallinse bezeichnet, ist eine elektrostatische Linse, die durch drei Elektroden gebildet wird, eine mittlere Elektrode, eine vorangehende und eine nachfolgende Elektrode. Die mittlere Elektrode ist entweder mit Massepotential oder einem Potential mit verhältnismäßig niedriger Spannung verbunden. Die beiden anderen Elektroden sind mit einem verhältnismäßig hohen Potential verbunden, das üblicherweise das Anodenpotential ist. Der Brennpunkt einer Einzellinse ist geringfügig weniger scharf als der einer Bipotentiallinse, aber die Einzellinse hat den Vorteil, daß sie keine zweite Hochspannung für eine Fokussierungselektrode benötigt. Einzellinsen-Elektronenkanonen sind koinmerziell in Farbbildröhren verwendet worden, z. B. der G. E. Portacolor, der RCA 15NP22 und dem Sony Trinitron. Die RCA 15NP22 hat eine Delta-Elektronenkanone, und die G. E. Portacolor und das Sony Trinitron verwenden Inline-Kanonen. Die RCA- und die G. E. -Elektronenkanone hatten drei individuelle rohrförmige Elektroden in den Wegen jedes Elektronenstrahls. Die Sony-Elektronenkanone hatte drei große rohrförmige Elektroden, durch die die drei Elektronenstrahlen verlaufen und sich einander in der Mitte der Einzellinse kreuzen.
  • Einer der Faktoren, der die Kosten der Farbbildröhren höher macht als die von monochromen Röhren ist die Notwendigkeit für zusätzlichen Röntgenstrahlenschutz in Farbbildröhren. Ein solcher zusätzlicher Schutz ist notwendig wegen der bei Farbbildröhren benötigten höheren Anodenspannung. Bei einer mittleren Größe mit einer Diagonalen von z. B. 23 bis 33 cm werden Farbbildröhren üblicherweise mit 22 kV betrieben, während monochrome Röhren mit gleicher Größe mit etwa 15 kV betrieben werden. Dieser unterschied in der Betriebsspannung erfordert einen beträchtlichen unterschied in der Glaszusammensetzung des Röhrenkolbens.
  • Es ist erwünscht, Farbbildröhren mit einer mittleren Größe zu entwickeln, die mit niedrigeren Anodenspannungen arbeiten können und dadurch Einsparungen bei der Röhrenkonstruktion wie auch bei der Empfängerschaltung erlauben. Die vorliegende Erfindung sieht solche verbesserte Röhren vor.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält eine verbesserte Farbbildröhre eine Elektronenkanone zum Erzeugen und Richten von drei in Reihe liegenden Elektronenstrahlen, einem mittleren Strahl und zwei seitenstrahlen, entlang anfänglich koplanarer Wege auf einen Schirm der Röhre. Die Kanone enthält eine Vielzahl von im Abstand voneinander angeordneten Elektroden, die eine Haupt-Fokussierungslinse zum Fokussieren der Elektronenstrahlen bilden. Die Verbesserung besteht darin, daß die Vielzahl vier Elektroden einschließt, die in dem Weg jedes Elektronenstrahls eine Einzellinse bilden. Eine erste Einzellinse enthält einen ersten Teil mit drei in Reihe liegenden Öffnungen, der von einem zweiten Teil der ersten Einzellinsen- Elektrode zurückversetzt ist, der eine einzelne große Öffnung enthält, durch die alle drei Elektronenstrahlen verlaufen. Eine zweite Einzellinsen-Elektrode enthält einen ersten Teil mit drei in Reihe liegenden Öffnungen, der von einem zweiten Teil der zweiten Einzellinsen-Elektrode zurückversetzt ist, der eine einzelne große Öffnung enthält, durch die alle drei Elektronenstrahlen verlaufen. Der zweite Teil der ersten Einzellinsen-Elektrode ist dem zweiten Teil der zweiten Einzellinsen-Elektrode zugekehrt. Eine dritte Einzellinsen-Elektrode enthält einen ersten Teil mit drei in Reihe liegenden Öffnungen, der von einem zweiten Teil der dritten Einzellinsen-Elektrode zurückversetzt ist, der eine einzelne große Öffnung enthält, durch die alle drei Elektronenstrahlen verlaufen. Eine vierte Einzellinsen-Elektrode enthält einen ersten Teil mit drei in Reihe liegenden Öffnungen, der von einem zweiten Teil der vierten Einzellinsen-Elektrode zurückversetzt ist, der eine einzelne große Öffnung enthält, durch die alle drei Elektronenstrahlen verlaufen. Der zweite Teil der dritten Einzellinsen-Elektrode ist dem zweiten Teil der vierten Einzellinsen-Elektrode zugekehrt. Der erste Teil der zweiten Einzellinsen-Elektrode und der erste Teil der dritten Einzellinsen- Elektrode sind einander zugekehrt und enthalten Mittel zur Bildung einer Vielpollinse zwischen sich im Wege jedes Elektronenstrahls.
  • In den Zeichnungen stellen dar:
  • Fig. 1 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer die-Erfindung verkörpernden Lochmasken- Farbbildröhre;
  • Fig. 2 und 3 geschnittene Seitenansichten der in Fig. 1 in gestrichelten Linien dargestellten Elektronenkanone;
  • Fig. 4 eine Querschnittsansicht einer Elektrode der Elektronenkanone entlang der Linie 4-4 in Fig. 3;
  • Fig. 5 eine Querschnittsansicht einer Elektrode der Elektronenkanone entlang der Linie 5-5 in Fig. 3
  • Fig. 6 eine Querschnittsansicht der Elektronenkanone entlang der Linie 6-6 in Fig. 3:
  • Fig. 7 und 8 graphische Darstellungen der Beziehungen der Elektronenstrahl-Punktgröße in der Mitte bzw. an den Ecken eines Schirms über der Strahlleistung.
  • Fig. 1 zeigt eine rechteckige Farbbildröhre 10 mit einer Glashülle 11, die ein rechteckiges Stirnplattenpaneel 12 und einen mit diesem über einen rechteckförmigen Trichter 16 verbundenen rohrförmigen Hals 14 umfaßt. Das Paneel 12 umfaßt eine Betrachtungs-Stirnplatte 18 und einen Umfangsflansch oder eine Seitenwand 20, die mit dem Trichter 16 durch eine Schmelzdichtung 21 versiegelt ist. Ein mosaikartiger Drei- Farb-Phorphorschirm 22 ist auf der Innenfläche der Stirnplatte 18 angeordnet. Der Schirm ist vorzugsweise ein Linienrasterschirm, bei dem sich die Phosphorlinien im wesentlichen senkrecht zur Hochfrequenz-Rasterlinienabtastung der Röhre (senkrecht zu der Ebene von Fig. 1) erstrecken. Statt dessen könnte der Schirm auch ein Punktrasterschirm sein. Eine mit zahlreichen Öffnungen versehene Farbauswahlelektrode oder Lochmaske 24 ist lösbar durch übliche Mittel in vorgegebener Abstandsbeziehung zu dem Schirm 22 gelagert. Eine verbesserte Inline- Elektronenkanone 26, die in Fig. 1 schematisch durch gestrichelte Linien dargestellt ist, ist zentral innerhalb des Halses 14 gelagert, um drei Elektronenstrahlen 28 zu erzeugen und entlang koplanarer konvergierender Wege durch die Maske 24 auf den Schirm 22 zu richten.
  • Die Röhre in Fig. 1 ist für die Verwendung mit einem äußeren magnetischen Ablenkjoch ausgeführt, z. B. mit dem Joch 30 in der Nachbarschaft der Verbindung von Trichter und Hals. Bei Aktivierung unterwirft das Joch 30 die drei Strahlen 28 magnetischen Feldern, die bewirken, daß die Strahlen den Schirm 22 horizontal und vertikal in einem rechteckigen Raster abtasten. Die Anfangsebene der Ablenkung (bei der Ablenkung Null) ist durch die Linie P-P in Fig. 1 etwa in der Mitte des Joches 30 gezeigt. Aufgrund von Streufeldern erstreckt sich die Ablenkzone der Röhre axial vom Joch 30 in den Bereich der Kanone 26. Der Einfachheit halber ist die tatsächliche Krümmung der Ablenkstrahlwege in der Ablenkzone in Fig. 1 nicht dargestellt.
  • Die Einzelheiten der Kanone sind in Fig. 2, 3, 4, 5 und 6 dargestellt. Die Kanone umfaßt drei koplanare, in gleichmäßigem Abstand voneinander angeordnete Kathoden 32 (eine für jeden Strahl), eine Steuergitterelektrode 34 (G1), eine Schirmgitterelektrode 36 (G2), eine erste Einzellinsen-Elektrode 38 (G3), eine zweite Einzellinsen-Elektrode 40 (G4), eine dritte Einzellinsen-Elektrode 42 (G4') und eine vierte Einzellinsen-Elektrode 44 (G5), die in der angegebenen Reihenfolge im Abstand voneinander an zwei Tragstangen 43 (nicht dargestellt) angebracht sind.
  • Die Kathoden 32, die G1-Elektrode 34, die G2-Elektrode 36 und die der G2-Elektrode 36 zugekehrte Seite der G3-Elektrode 38 umfassen den strahlbildenden Bereich der Elektronenkanone 26. Die andere Seite der G3-Elektrode 38, die G4-Elektrode 40, die G4'-Elektrode 42 und die G5-Elektrode 44 umfassen den Haupt-Fokussierungs-Linsenteil der Kanone 26. Die Haupt-Fokussierungslinse ist vom Unipotential-Typ, üblicherweise als Einzellinse bezeichnet. In dieser Kanone ist die G3- Elektrode 38 elektrisch mit der G5-Elektrode 44 verbunden, die ihrerseits an Anodenpotential liegt. Die G4-Elektrode 40 ist entweder mit Masse oder einem niedrigen Potential im Vergleich zum Anodenpotential verbunden. Die G4'-Elektrode 42 wird mit einem modulierten Potential betrieben, das nahe bei dem Potential liegt, das der G4-Elektrode 40 zugeführt wird.
  • Jede Kathode 32 umfaßt eine Kathodenhülse 46, die am vorderen Ende durch eine Kappe 48 verschlossen ist, die an der Stirnseite eine Schicht 50 aus elektronenemittierendem Material aufweist. Jede Kathode wird indirekt durch eine Heizspule geheizt, die innerhalb der Hülse 46 angeordnet ist. Die Steuer- und Schirmgitterelektroden 34 und 36 sind zwei eng benachbarte ebene Platten, die drei Paare von kleinen ausgerichteten Öffnungen 65 bzw. 67 aufweisen, die auf die Kathodenbeschichtungen 50 zentriert sind, um drei einen gleichen Abstand aufweisende koplanare Elektronenstrahlen 28 auszulösen, die zum Schirm 22 verlaufen. Vorzugsweise sind die Elektronenstrahlwege am Anfang im wesentlichen parallel, wobei der mittlere Weg mit der mittleren Achse A-A zusammenfällt.
  • Die G3-Elektrode 38 ist eine erste Einzellinsen-Elektrode, die vier Teile enthält. Ein erster Teil 52 der ersten Einzellinsen-Elektrode 38 ist eine ebene Platte mit drei in Reihe liegenden Öffnungen 54, die von Vorsprüngen 55 umgeben werden. Der erste Teil 52 ist von einem zweiten Teil 56 der ersten Einzellinsen-Elektrode 38 zurückversetzt. Der zweite Teil 56 ist schalenförmig, mit seinem offenen Ende an dem ersten Teil angebracht und hat eine einzelne große Öffnung im Boden der Schale, durch die alle drei Elektronenstrahlen 28 verlaufen. Ein dritter Teil 60 der Elektrode 38 ist ein zylindrischer Abschnitt, der an dem ersten Teil 52 angebracht ist. Ein vierter Teil 62 der Elektrode 38 ist schalenförmig, wobei sein offenes Ende an dem dritten Teil angebracht ist und sein Boden drei in Reihe liegende Öffnungen 64 aufweist.
  • Die G4-Elektrode 40 ist eine zweite Einzellinsen-Elektrode, die zwei Hauptteile enthält. Ein erster Teil 66 der zweiten Einzellinsen-Elektrode 40 ist eine ebene Platte mit drei in Reihe liegenden Öffnungen 68. Der erste Teil 66 ist von einem zweiten Teil 69 der zweiten Einzellinsen-Elektrode 40 zurückversetzt. Der zweite Teil 69 kann an dem ersten Teil 66 unmittelbar oder über eine mit Löchern versehene Zwischenplatte 70 angebracht sein, was in Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Der zweite Teil 69 ist schalenförmig, mit seinem offenen Ende an dem mittleren Teil 70 angebracht und weist eine einzelne große Öffnung 71 im Boden der Schale auf, durch die alle drei Elektronenstrahlen verlaufen.
  • Die G4'-Elektrode 42 ist eine dritte Einzellinsen-Elektrode, die zwei Hauptteile enthält. Ein erster Teil 72 der dritten Einzellinsen-Elektrode 42 ist eine ebene Platte mit drei in Reihe liegenden Öffnungen 74. Der erste Teil 72 ist von einem zweiten Teil 76 der dritten Einzellinsen-Elektrode 42 zurückversetzt. Der zweite Teil 76 kann an dem ersten Teil unmittelbar oder über eine mit Öffnungen versehene Zwischenplatte 78 angebracht sein, was in Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Der zweite Teil 76 ist schalenförmig, mit seinem offenen Ende an dem mittleren Teil 78 angebracht und weist eine einzelne große Öffnung 80 im Boden der Schale auf, durch die alle drei Elektronenstrahlen verlaufen.
  • Die GS-Elektrode 44 ist eine vierte Einzellinsen-Elektrode, die zwei Teile enthält. Ein erster Teil 82 der vierten Einzellinsen-Elektrode 34 ist eine ebene Platte mit drei in Reihe liegenden Öffnungen 84 und die Öffnungen umgebenden Vorsprüngen 86. Der erste Teil 82 ist von einem zweiten Teil 88 der vierten Einzellinsen-Elektrode 44 zurückversetzt. Der zweite Teil 88 ist schalenförmig, mit seinem offenen Ende an dem ersten Teil 82 angebracht und weist eine einzelne große Öffnung 90 im Boden der Schale auf, durch die alle drei Elektronenstrahlen verlaufen.
  • Die Form der großen Öffnung 90 in dem zweiten Teil 88 der G5-Elektrode 44 ist in Fig. 4 dargestellt. Die Öffnung 90 ist vertikal breiter bei den seitlichen Elektronenstrahlwegen als bei dem mittleren Strahlenweg. Diese Form wird auch als "Hundeknochen-Form" oder "Hantel-Form" bezeichnet. Die Form der großen Öffnung 58 in dem zweiten Teil 56 der G3-Elektrode 38 ist ähnlich wie die der Öffnung 90.
  • Die Form der großen Öffnung 80 in dem zweiten Teil 76 der G4'-Elektrode 42 ist in Fig. 5 dargestellt. Diese Öffnung 80 hat eine gleichmäßige vertikale Breite bei allen Elektronenstrahlwegen und abgerundete Enden. Diese Form wird auch als "Rennbahn-Form" bezeichnet. Die Form der großen Öffnung 71 in dem zweiten Teil 69 der G4-Elektrode 40 ist ähnlich wie die der Öffnung 80.
  • Der erste Teil 66 der G4-Elektrode 40 ist dem ersten Teil 72 der G4'-Elektrode 42 zugekehrt. Die Öffnungen 68 in dem ersten Teil 66 der G4-Elektrode 40 haben von ihnen ausgehende Vorsprünge, die in zwei Segmente 92 und 94 für jede Öffnung unterteilt worden sind. Die Öffnungen 74 des ersten Teils 72 der G4'-Elektrode 42 haben ebenfalls von ihnen ausgehende Vorsprünge, die in zwei Segmente 96 und 98 für jede Öffnung unterteilt sind. Wie in Fig. 6 dargestellt ist, sind die Segmente 92 und 94 mit den Segmenten 96 und 98 verschachtelt. Diese Segmente dienen dazu, in den Wegen jedes Elektronenstrahls Quadrupollinsen zu bilden, wenn der G4-Elektrode 40 und der G4'-Elektrode 42 unterschiedliche Potentiale zugeführt werden. Durch geeignete Zuführung eines modulierten Spannungsdifferentials zu entweder der G4-Elektrode 40 oder der G4'- Elektrode 42 ist es möglich, die durch die Segmente 92, 94, 96 und 98 gebildeten Quadrupollinsen dazu zu nutzen, eine Astigmatismuskorrektur für die Elektronenstrahlen vorzusehen, um Astigmatismen zu kompensieren, die entweder in der Elektronenkanone oder in dem Ablenkjoch auftreten.
  • Testergebnisse
  • Eine 13V90 Farbbildröhre (33 cm-Diagonale mit maximal 90º Ablenkung) wurde mit einer Einzellinsen-Elektronenkanone 26 ausgerüstet. Spezifische Abmessungen für die Elektronenkanone 26 sind in der folgenden Tabelle angegeben. Tabelle Inch mm Dicke der G1-Elektrode 34 Öffnungsdurchmesser von G1 und G2 Abstand von G1 und G2 Länge der G3-Elektrode Durchmesser der Öffnung Breite der Öffnungen Mittenabstand der Öffnungen Maximale Breite der Öffnungen Minimale Breite der Öffnungen
  • Die neue Röhre wurde mit einer handelsüblichen 13V90- Farbbildröhre mit Bipotential-Elektronenkanone verglichen. Es wurden Messungen der Elektronenstrahl-Punktgröße in der Mitte und an den Ecken ihrer entsprechenden Schirme vorgenommen. Die Ergebnisse dieser Tests sind in den graphischen Darstellungen von Fig. 6 und 8 gezeigt. Bei der handelsüblichen Röhre wurden Daten bei 22 kV, ihrer normalen Betriebsspannung, aufgenommen und bei 15 kV, um den Funktionsunterschied der Röhre bei hohen und niedrigen Spannungen darzulegen. Dann wurden Daten bei der neuen Röhre mit der darin befindlichen Einzellinsen-Elektronenkanone 26 genommen. Zuerst wurde die neue Röhre mit einer Anodenspannung von 15 kV betrieben. Die Funktion der neuen Röhre bei 15 kV lag zwischen der der mit 15 kV und 22 kV betriebenen handelsüblichen Röhre. Die Anodenspannung der neuen Röhre wurde erhöht, bis die Funktion der neuen Röhre etwa gleich der der handelsüblichen, mit 22 kV betriebenen Röhre lag. Eine im wesentlichen gleiche Funktion wurde bei einer Anodenspannung von 17 kV erreicht.

Claims (1)

  1. Farbbildröhre (10) mit einem Hals (14), einem Trichter (16) und einer Stirnplatte (18) und mit einer Inline-Elektronenkanone (26) in dem Hals zum Erzeugen und Richten von drei in Reihe liegenden Elektronenstrahlen (28), einem mittleren Strahl und zwei Seitenstrahlen, entlang anfänglich koplanarer Wege auf einen Schirm (22) der Röhre, wobei die Kanone eine Vielzahl von im Abstand voneinander angeordneten Elektroden (38, 40, 42, 44) enthält die eine Haupt-Fokussierungslinse zum Fokussieren der Elektronenstrahlen bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl vier Elektroden (38, 40, 42, 44) einschließt, die in dem Weg jedes Elektronenstrahls eine Einzellinse bilden, daß eine erste (38) der Einzellinsen-Elektroden einen ersten Teil (52) mit drei in Reihe liegenden Öffnungen (54) enthält, der von einem zweiten Teil (56) der ersten Einzellinsen-Elektrode zurückversetzt ist, der eine einzelne größere Öffnung (58) enthält, durch die alle drei Elektronenstrahlen verlaufen, daß eine zweite (40) der Einzellinsen- Elektroden einen ersten Teil (66) mit drei in Reihe liegenden Öffnungen (68) enthält, der von einem zweiten Teil 69 der zweiten Einzellinsen-Elektrode zurückversetzt ist, der eine einzelne große Öffnung (71) enthält, durch die alle drei Elektronenstrahlen verlaufen, daß der zweite Teil der ersten Einzellinsen-Elektrode dem zweiten Teil der zweiten Einzellinsen- Elektrode zugekehrt ist, daß eine dritte (42) der Einzellinsen-Elektroden einen ersten Teil (72) mit drei in Reihe liegenden Öffnungen (74) enthält, der von einem zweiten Teil (76) der dritten Einzellinsen-Elektrode zurückversetzt sind, der eine einzelne große Öffnung (80) enthält, durch die alle drei Elektronenstrahlen verlaufen, daß eine vierte (44) der Einzellinsen-Elektroden einen ersten Teil (82) mit drei in Reihe liegenden Öffnungen (84) enthält, der von einem zweiten Teil vierten Einzellinsen-Elektrode zurückversetzt ist, der eine einzelne große Öffnung (90) enthält, durch die alle drei Elektronenstrahlen verlaufen, daß der zweite Teil der dritten Einzellinsen-Elektrode dem zweiten Teil der vierten Einzellinsen-Elektrode zugekehrt ist, daß der erste Teil der zweiten Einzellinsen-Elektrode dem ersten Teil der dritten Einzellinsen-Elektrode zugekehrt ist, und daß der erste Teil der zweiten Einzellinsen-Elektrode und der erste Teil der ersten Einzellinsen-Elektrode Mittel (92, 94, 96, 98) zur Bildung einer Quadrupollinse zwischen sich im Wege jedes Elektronenstrahls enthalten.
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