DE3852454T2 - Empfänger, geeignet für die Verbesserung des Geräuschabstands bei der Wiedergabe digitaler Signale. - Google Patents

Empfänger, geeignet für die Verbesserung des Geräuschabstands bei der Wiedergabe digitaler Signale.

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DE3852454T2 DE3852454T DE3852454T DE3852454T2 DE 3852454 T2 DE3852454 T2 DE 3852454T2 DE 3852454 T DE3852454 T DE 3852454T DE 3852454 T DE3852454 T DE 3852454T DE 3852454 T2 DE3852454 T2 DE 3852454T2
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Description

  • Diese Erfindung betrifft einen Empfänger zum Empfang eines über einen Übertragungspfad übertragenen digitalen Signals, um das übertragene digitale Signal als Wiedergabe- Digitalsignal wiederzugeben.
  • Ein Empfänger des beschriebenen Typs wird mit einem übertragenen digitalen Signal versorgt, welches über einen Übertragungspfad mit einer ersten Frequenzcharakteristik übermittelt wird und welches unvermeidlich zum Rauschen neigt. Im Empfänger ist es daher notwendig, das übertragene digitale Signal nicht nur zu entzerren sondern auch das Rauschen zu beseitigen. Zu diesem Zweck umfaßt der Empfänger einen Feedback- oder Rückkopplungs-Digitalfilter zur Entzerrung des übertragenen digitalen Signals. Außerdem wird zur Verminderung des Rauschens vorgeschlagen, einen Optimalfilter zu verwenden, der eine unendliche Verzögerungszeit besitzt. Es ist jedoch in der Anwendung schwierig, einen derartigen Optimalfilter mit unendlicher Verzögerung zu realisieren.
  • Um in der Anwendung das Rauschen zu vermindern, wird ein verbesserter Empfänger in einem von J. Salz veröffentlichten Artikel im The Bell System Technical Journal Vol. 52, No. 8 (Oktober 1973) Seiten 1341 bis 1373, unter dem Titel "Optimum Mean-Square Decision Feedback Equalization" offenbart. Der verbesserte Empfänger umfaßt einen Linearfilter und den Feedback-Digitalfilter. Der Linearfilter wird als Filterteil verwendet und besitzt eine zweite Frequenzcharakteristik. Der Feedback-Digitalfilter wird als Entzerrerteil verwendet. Der Linearfilter filtert das übertragene Signal in ein gefiltertes digitales Signal. Der Feedback-Entscheidungsentzerrer entzerrt in Abhängigkeit von steuerbaren Stufenverstärkungen das gefilterte digitale Signal in ein entzerrtes digitales Signal. Die steuerbaren Stufenverstärkungen werden von einem Stufenverstärkungsregler in Übereinstimmung mit den ersten und zweiten Frequenzcharakteristika gesteuert, um den Linearfilter zu veranlassen, das entzerrte digitale Signal als das Wiedergabe-Digitalsignal zu erzeugen.
  • Jedoch kann der Linearfilter das in das übertragene digitale Signal eingeführte Rauschen nicht ausreichend loswerden. Zusätzlich wird das gefilterte digitale Signal von einem Rauschsignal begleitet und wird zusammen mit dem Rauschsignal an den Feedback-Digitalfilter angelegt. Das entzerrte digitale Signal wird mit dem Rauschen des Feedback-Entscheidungsentzerrers erzeugt.
  • Das macht es schwierig, ein zufriedenstellendes Signal- Rausch-Verhältnis im Wiedergabe-Digitalsignal zu erreichen.
  • Das Schriftstück 37th IEEE Vehicular Technology Conference, Tampa (Fla), US 01-03.06.87, Seiten 385-392, IEEE, New York (N.Y.), US; R. D'Avella et al.: "Adaptive equalization in TDMA mobile radio systems" (Adaptive Entzerrung in TDMA-Mobil-Radiosystemen) offenbart einen DFE adaptiven Empfänger zum Empfang eines digitalen Signals, das über einen Übertragungungspfad übertragen wird, um jenes übertragene digitale Signal als Wiedergabe- Digitalsignal wiederzugeben.
  • Der Empfänger umfaßt ein Filterteil mit einem Filter und einem A/D-Wandler zur Glättung jenes übertragenen digitalen Signals in ein gefiltertes digitales Signal, einen Entscheidungs-Feedback-Entzerrer zur Entzerrung des gefilterten digitalen Signals in ein entzerrtes digitales Signal in Abhängigkeit von steuerbaren Stufenverstärkungen und eine Stufenverstärkungsanpassung zur Steuerung der steuerbaren Stufenverstärkungen, um das Entzerrerteil zu veranlassen, das entzerrte digitale Signal als reines Wiedergabe-Digitalsignal zu erzeugen. Das Entzerrerteil umfaßt einen Vorfilter zur Filterung des gefilterten digitalen Signals in Abhängigkeit von den vorgegebenen der steuerbaren Stufenverstärkungen und einen Nachfilter zur Glättung in Abhängigkeit von den verbleibenden der steuerbaren Stufenverstärkungen, um das Wiedergabe-Digitalsignal zu erzeugen.
  • Es ist Aufgabe dieser Erfindung, einen Empfänger bereitzustellen, der fähig ist, ein über einen Übertragungspfad übertragenes digitales Signal zu empfangen, um das übertragene digitale Signal als Wiedergabe-Digitalsignal mit einem zufriedenstellenden Signal-Rausch-Verhältnis wiederzugeben. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der Ansprüche gelöst.
  • Andere Aufgaben dieser Erfindung werden klar mit fort - schreitender Beschreibung.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1 ein Blockdiagramm eines Empfängers gemäß einer Ausführungsform dieser Erfindung;
  • Fig. 2 ein Blockdiagramm eines Transversalfilters, der in dem in Fig. 1 dargestellten Empfänger verwendet wird;
  • Fig. 3 ein Blockdiagramm eines Feedback-Entscheidungsentzerrers, der in dem in Fig. 1 dargestellten Empfänger wird und
  • Fig. 4 ein Blockdiagramm eines Stufenverstärkungsreglers, der in dem in Fig. 1 dargestellten Empfänger verwendet wird.
  • Bezugnehmend auf Fig. 1 besitzt ein Empfänger Eingangs- und Ausgangsanschlüsse 11 und 12. Über einen Übertragungspfad 13, welcher ein Funkkanal sein kann, wird an den Empfängereingangsanschluß 11 ein übertragenes digitales Signal als empfangenes digitales Signal geliefert. Das übertragene digitale Signal kann beispielsweise ein Binärsignal sein. Das übertragene digitale Signal wird von einem Trägersignal mit einer Trägerwinkelfrequenz ω befördert und wird mit einer vorgegebenen Übertragungsrate R übertragen. Der Übertragungsweg 13 besitzt eine erste Frequenzcharakteristik T(ω)). Das empfangene digitale Signal wird unvermeidlich von Rauschen begleitet, dem das übertragene digitale Signal während seiner Übertragung über den Übertragungspfad 13 unterworfen ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der vor liegenden Erfindung umfaßt der Empfänger ein Filterteil 16, das mit dem Empfängereingangsanschluß 11 verbunden ist. Das Filterteil 16 filtert das empfangene digitale Signal in Übereinstimmung mit einer zweiten Frequenzcharakteristik H(ω) zu einem gefilterten digitalen Signal. Herrührend vom Rauschen, welches das empfangene Signal begleitet, wird das gefilterte digitale Signal von einem Rauschsignal begleitet.
  • Einem Entzerrerteil 17 wird eine Vielzahl von steuerbaren Stufenverstärkungen in einer Weise vorgegeben, welche aus dem Stand der Technik bekannt ist und die mit fortschreitender Beschreibung verständlich wird. Das Entzerrerteil 17 entzerrt in Abhängigkeit von den steuerbaren Stufenverstärkungen das gefilterte digitale Signal in ein entzerrtes digitales Signal und liefert das entzerrte digitale Signal zum Empfängerausgangsanschluß 12 als Wiedergabe-Digitalsignal, welches eine Wiedergabe des im wesentlichen vom Rauschen befreiten übertragenen digitalen Signals ist.
  • Wie nachfolgend beschrieben weist das Entzerrerteil 17 einen Stufenverstärkungsregler 18 auf, der die ersten und zweiten Frequenzcharakteristika enthält. Die steuerbaren Stufenverstärkungen werden vom Stufenverstärkungsregler 18 in Übereinstimmung mit den ersten und zweiten Frequenzcharakteristika gesteuert. Gemäß dieser Erfindung werden die steuerbaren Stufenverstärkungen in vorgegebene und verbleibende Stufenverstärkungen eingeteilt.
  • Das Entzerrerteil 17 umfaßt einen Transversalfilter 21 und einen Entscheidungsentzerrer 22. Das gefilterte digitale Signal wird vom Filterteil 16 zum Transversalfilter 21 geliefert. Der Transversalfilter 21 filtert das gefilterte digitale Signal in Abhängigkeit von den vorbestimmten Stufenverstärkungen in ein Zwischendigitalsignal. Auf diese Weise ist der Transversalfilter 21 als eine erste Vorrichtung arbeitsfähig. Der Entscheidungsentzerrer 22 wird mit dem Zwischendigitalsignal versorgt und entzerrt das Zwischendigitalsignal in Abhängigkeit von den verbleibenden Stufenverstärkungen zu dem entzerrten Digitalsignal. Das entzerrte Digitalsignal wird zum Empfängerausgangsanschluß 12 als das wiedererzeugte Digitalsignal geliefert. Der Entscheidungsentzerrer 22 ist als eine zweite Vorrichtung arbeitsfähig.
  • Bezugnehmend auf Fig. 2 besitzt der Transversalfilter 21 Eingangs- und Ausgangsanschlüsse 31 und 32. Das entzerrte Digitalsignal wird zum Filtereingangsanschluß 31 geliefert. Der Transversalfilter 21 umfaßt eine Filterschiebespeicherschaltung 33, die erste bis M-te in Kaskaden geschaltete Filterregister 34-1, 34-2, . . . , und 34-M besitzt, wo M beispielsweise gleich sechs sein kann. Die Filterschiebespeicherschaltung 33 besitzt erste bis M-te Transversalfilterabgriffe 35-1, 35-2, . . . , 35-(M-1) und 35-M, die jeweils zu den Filterregistern 34-1 bis 34-M korrespondieren. Der Eingangsanschluß 31 korrespondiert zu einem nullten Abgriff.
  • Die Transversalfilterschalter 35-1 bis 35-M sind mit ersten bis M-ten Filtermultiplizierern 36-1, 36-2, . . . , 36-(M-1) und 36-M verbunden. Der Stufenverstärkungsregler 18 (Fig. 1) liefert erste bis M-te vorgegebene Stufenverstärkungen d&sub1; bis dM zu den ersten bis M-ten Filtermultiplizierern 36-1 bis 36-M. Die Filtermultiplizierer 36-1 bis 36-M sind mit einem Filteraddierer 37 verbunden. Der Filteraddierer 37 ist über den Filterausgangsanschluß 32 mit dem dem Entscheidungsentzerrer 22 (Fig. 1) verbunden.
  • Das gefilterte Digitalsignal wird über den Filtereingangsanschluß 31 zum ersten Register 34-1 und dem Addierer 37 geliefert. Jedes der ersten bis M-ten Filterregister verzögert das dort eingespeiste Signal um ¹/R Die ersten bis M-ten Register 34-1 bis 34-M liefern erste bis M-te verzögerte Digitalsignale über jeweils die ersten bis M-ten Transversalfilterabgriffe 35-t bis 35-M an die ersten bis M-ten Multiplizierer 36-1 bis 36-M Der erste Multiplizierer 36-1 multipliziert das erste verzögerte Digitalsignal mit der ersten vorgegebenen Stufenverstärkung d&sub1;. Die ersten bis M-ten Multiplizierer 36-1 bis 36-M liefern jeweils erste bis M-te multiplizierte Digitalsignale an den Addierer 37. Der Addierer 37 errechnet die Gesamtsumme aus dem gefilterten Digitalsignal und dem ersten bis M-ten multiplizierten Digitalsignal, um ein Summendigitalsignal als das Zwischendigitalsignal zu erzeugen. Das Summendigitalsignal wird über den Filterausgangsanschluß 22 zum Entscheidungsentzerrer 17 geliefert. Das Summendigitalsignal wird in Form eines Binärsignals erzeugt.
  • Bezugnehmend auf Fig. 3 besitzt der Entscheidungsentzerrer 22 die Entzerrereingangs- und Entzerrerausgangsanschlüsse 41 und 42. Das Summendigitalsignal wird aus dem Transversalfilter 21 (Fig. 1) an den Entzerrereingangsanschluß 41 geliefert. Der Entscheidungsentzerrer 22 umfaßt einen Entscheidungsentzerrer-Addierer 43 und eine mit dem Entscheidungsentzerrer-Addierer 43 verbundene Urteilsschaltung 44. Die Urteilsschaltung 44 ist mit einer Entscheidungsentzerrer-Schiebespeicherschaltung 45 verbunden, die erste bis N-te in Kaskade geschaltete Entscheidungsentzerrer-Register 46-1, 46-2 und 46-N besitzt, wo N beispielsweise 15 sein kann. Die Entscheidungsentzerrer-Schiebespeicherschaltung 45 besitzt erste bis N-te Entscheidungsentzerrer-Abgriffe 47-1, 47-2, . . . und 47-N, die jeweils zu den Entscheidungsentzerrer- Registern 46-1 bis 46-N korrespondieren.
  • Jeder der Entscheidungsentzerrer-Abgriffe 47-1 bis 47-N ist mit ersten bis N-ten Entscheidungsentzerrer- Multiplizierern 48-t, 48-2, . . . und 48-N verbunden. Der Stufenverstärkungsregler 18 (Fig. 1) liefert erste bis N-te verbleibende Stufenverstärkungen c&sub1; bis cN an den ersten bis N-ten Entscheidungsentzerrer-Multiplizierer 48-1 bis 48-N. Die Entscheidungsentzerrer-Multiplizierer 48-1 bis 48-N sind mit dem Entscheidungsentzerrer-Addierer 43 verbunden.
  • Das Summendigitalsignal wird über den Entscheidungsentzerrer-Addierer 43 zur Urteilsschaltung 44 geliefert. Die Urteilsschaltung 44 besitzt einen vorgegebenen Schwellpegel. Die Urteilsschaltung 44 beurteilt zuerst das Summendigitalsignal, ob es einen Binärpegel über dem vor gegebenen Schwellpegel besitzt oder nicht, um einen beurteilten Binärpegel für den Binärpegel zu entscheiden. Die Urteilsschaltung 44 erzeugt dabei ein beurteiltes Digitalsignal, das den beurteilten Binärpegel besitzt. Die Urteilsschaltung 44 liefert das beurteilte Digitalsignal zum ersten Entscheidungsentzerrer-Register 46-1 Die ersten bis N-ten Entscheidungsentzerrer-Register 46-1 bis 46-N liefern erste bis N-te Entscheidungsentzerrer- Verzögerungsdigitalsignale jeweils über die ersten bis N-ten Entscheidungsentzerrer-Abgriffe 47-1 bis 47-N zu den ersten bis N-ten Entscheidungsentzerrer-Multiplizierern 48-1 bis 48-N. Jedes Entscheidungsentzerrer- Register 46-1 bis 46-N verzögert ein darin eingespeistes Eingabesignal mit ¹/R.
  • Der erste Entscheidungsentzerrer-Multiplizierer 48-1 multipliziert das erste Entscheidungsentzerrer-Verzögerungsdigitalsignal mit der ersten verbleibenden Stufenverstärkung c&sub1;. Die ersten bis N-ten Entscheidungsentzerrer-Multiplizierer 48-1 bis 48-N liefern jeweils erste bis N-te entscheidungsentzerrer-multiplizierte Digitalsignale an den Entscheidungsentzerrer-Addierer 43. Der Entscheidungsentzerrer-Addierer 43 subtrahiert die Summe aus den ersten bis N-ten entscheidungsentzerrermultiplizierten Digitalsignalen vom Summendigitalsignal um ein subtrahiertes Digitalsignal zu erzeugen.
  • Das subtrahierte Digitalsignal wird in Form eines Binärsignals erzeugt. Das subtrahierte Digitalsignal wird zur Urteilsschaltung 44 geliefert und wird von der Urteilsschaltung 44 beurteilt, um als das wiedererzeugte Digitalsignal erzeugt zu werden. Das wiedererzeugte Digitalsignal wird vom Entzerrerausgangsanschluß 42 zum Empfängerausgangsanschluß 12 geliefert.
  • Bezugnehmend auf Fig. 4 umfaßt der Stufenverstärkungsregler 18 ein Speicherteil 51, ein erstes Bestimmungsteil 52 und ein zweites Bestimmungsteil 53. Das Speicherteil 51 speichert die ersten und zweiten Frequenzcharakteristika und ein Rauschspektrum N(ω) des das gefilterte Digitalsignal begleitenden Rauschens. Das erste Bestimmungsteil 52 bestimmt die ersten bis M-ten vorgegebenen Stufenverstärkungen d&sub1;bis dM in Abhängigkeit von der zweiten Frequenzcharakteristik H(ω) und dem Rauschspektrum N(ω).
  • Das erste Bestimmungsteil 52 liefert die ersten bis M-ten vorgegebenen Stufenverstärkungen d&sub1; bis dM an den ersten bis M-ten Filtermultiplizierer 36-1 bis 36-M und das zweite Bestimmungsteil 53. Das zweite Bestimmungsteil 53 bestimmt die ersten bis N-ten verbleibenden Stufenverstärkungen c&sub1; bis cN in Abhängigkeit von den ersten bis zweiten Frequenzcharakteristika T(ω) und H(ω) und den ersten bis M-ten vorgegebenen Stufenverstärkungen d&sub1; bis dM, die vom ersten Bestimmungsteil 52 geliefert werden. Das zweite Bestimmungsteil 53 liefert die ersten bis N-ten verbleibenden Stufenverstärkungen c&sub1; bis cN jeweils zum ersten bis N-ten Entscheidungsentzerrer-Multiplizierer 48-1 bis 48-N.
  • Rückblickend auf die Fig. 1 bis 4 wird die Steuerung der ersten bis M-ten vorgegebenen Stufenverstärkungen d&sub1; bis dM und der ersten bis N-ten verbleibenden Stufenverstärkungen c&sub1; bis cN beschrieben. Der Transversalfilter 21 besitzt eine dritte Frequenzcharakteristik G(ω), die gegeben ist wie folgt:
  • wobei d(i) für die ersten bis M-ten vorgegebenen Stufenverstärkungen d&sub1; bis dM und eine nullte Stufenverstärkung d&sub0; steht, die gleich eins ist, und wobei t(i) für nullte bis M-te Zeitpunkte steht, die eine Zeitdauer von ¹/R zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zeitpunkten besitzen. Der nullte Zeitpunkt t&sub0; steht für einen Zeitpunkt, zu welchem das gefilterte Digitalsignal an den Transversalfilter 21 geliefert wird.
  • Der Transversalfilter 21 erzeugt ein Zwischendigitalsignal, das von einem kleinen Rauschsignal mit der Rauschleistung σ² begleitet sein kann. Die Rauschleistung ist gegeben durch:
  • Aus den Gleichungen (1) und (2) ist zu sehen, daß die Rauschleistung dargestellt wird durch:
  • Durch Gleichung (3) wird verständlich, daß die Rauschleistung als quadratische Gleichung dargestellt wird, die einen positiven Koeffizienten besitzt, der sich auf die nullten bis M-ten vorgegebenen Stufenverstärkungen d&sub0; bis dM bezieht.
  • Ausgestattet mit der Frequenzcharakteristik H(ω) und dem Rauschspektrum aus dem Speicherteil 51 bestimmt das erste Bestimmungsteil 52 die ersten bis M-ten vorgegebenen Stufenverstärkungen d&sub1; bis dM durch Minimierung der Rauschleistung. Als das erste Bestimmungsteil 52 kann ein Mikroprozessor verwendet werden. Als Antwort auf die ersten bis M-ten vorgegebenen Stufenverstärkungen d&sub1; bis dM die an den ersten bis M-ten Filtermultiplizierer 35-1 bis 35-M geliefert werden, filtert der Transversalfilter 21 das gefilterte Digitalsignal in das Zwischendigitalsignal, so daß die Rauschleistung des Zwischendigitalsignals minimiert wird.
  • Eine Kombination des Übertragungspfades 13, des Filterteils 16 und des Transversalfilters 21 besitzt eine Impulsantwort g(t), die als Funktion der Zeit t gegeben ist durch:
  • die zwischen null und eins bei t = 0 variiert, wenn der Transversalfilter 21 mit dem gefilterten Digitalsignal versorgt wird. Es wird angenommen, daß die Impulsantwort g(t) nullte bis N-te Signalpegel g&sub0; bis gN jeweils bei nullten bis N-ten Zeitpunkten besitzt wobei zwei einander benachbarte der nullten bis N-ten Zeitpunkte voneinander durch die obengenannte Zeitdauer ¹/R getrennt sind wie die ersten bis M-ten Zeitpunkte. Der nullte Signalpegel g&sub0; ist gleich eins.
  • Ausgestattet mit den ersten und zweiten Frequenzcharakteristika aus dem Speicherteil 51 und mit den ersten bis M-ten vorgegebenen Stufenverstärkungen d&sub0; bis dM aus dem ersten Bestimmungsteil 52 berechnet das zweite Bestimmungsteil 53 die ersten bis N-ten Signalpegel g&sub1; bis gN gemäß Gleichung (4). Als das zweite Bestimmungsteil 53 kann ein Mikroprozessor verwendet werden. Dabei versorgt das zweite Bestimmungsteil 53 den Entscheidungsentzerrer 22 mit den ersten bis N-ten Signalpegeln g&sub1; bis gN als jeweils den ersten bis N-ten verbleibenden Stufenverstärkungen c&sub1; bis cN.
  • Mit den ersten bis N-ten verbleibenden Stufenverstärkungen c&sub1; bis cN die an die ersten bis N-ten Entscheidungsentzerrer-Multiplizierer 48-1 bis 48-N geliefert werden, entzerrt der Entscheidungsentzerrer 22 das Zwischendigitalsignal in das entzerrte Digitalsignal.

Claims (3)

1. Empfänger für den Empfang eines auf einem Übertragungspfad mit einer ersten Frequenzcharakteristik übertragenen Digitalsignals, um jenes übertragene Digitalsignal als Wiedergabe-Digitalsignal wiederzugeben, wobei der Empfänger aufweist: ein Filterteil (16), das eine zweite Frequenzcharakteristik zur Filterung jenes übertragenen Digitalsignals in ein von einem Rauschsignal begleitetes, gefiltertes Digitalsignal besitzt, ein Entzerrerteil (17) zum Entzerren des gefilterten Digitalsignals in ein entzerrtes Digitalsignal als Antwort auf steuerbare Stufenverstärkungen und eine Steuereinrichtung (18) zum Steuern der steuerbaren Stufenverstärkungen in Übereinstimmung mit den ersten und zweiten Frequenzcharakteristika, um das Entzerrerteil zu veranlassen, das entzerrte Digitalsignal als das Wiedgergabe-Digitalsignal zu erzeugen, wobei das Entzerrerteil (17) umfaßt:
eine erste Einrichtung (21) zum Filtern des gefilterten Digitalsignals als Antwort auf die vorgegebenen der steuerbaren Stufenverstärkungen, um ein Zwischendigitalsignal zu erzeugen, und
eine zweite Einrichtung (22) zum Entzerren des Zwischendigitalsignals in das entzerrte Digitalsignal als Antwort auf die verbleibenden der steuerbaren Stufenverstärkungen, um das Wiedergabe-Digitalsignal zu erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß
die Steuereinrichtung (18) eine Einrichtung (52) zum Steuern der vorgegebenen Stufenverstärkungen, um die Rauschleistung des Rauschsignals in dem Zwischendigitalsignal zu minimieren, und eine Einrichtung (53) zum Steuern der verbleibenden Stufenverstärkungen aufweist, um das Zwischendigitalsignal in das Wiedergabe-Digitalsignal zu entzerren.
2. Empfänger nach Anspruch 1, wobei die Steuereinrichtung (18) eine Speichereinrichtung (51) zum Speichern der ersten und zweiten Frequenzcharakteristika und eines Rauschspektrums des Rauschsignals aufweist, wobei die erste Steuereinrichtung (52) auf die zweite Frequenzcharakteristik und auf das Rauschspektrum anspricht, um die vorgegebenen Stufenverstärkungen zu bestimmen, und wobei die zweite Steuereinrichtung (53) auf die erste und die zweite Frequenzcharakteristika und die vorgegebenen Stufenverstärkungen anspricht, um die verbleibenden Schaltverstärkungsgrade zu bestimmen.
3. Empfänger nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Zwischendigitalsignal ein Zwischenbinärsignal ist, die zweite Einrichtung eine Beurteilungsschaltung (44) zur Beurteilung, ob ein Eingangsbinärsignal einen Binärpegel über einem vorgegebenen Schwellpegel besitzt aufweist, um einen beurteilten Binärpegel für den Eingangsbinärpegel zu bestimmen, die Beurteilungsschaltung dabei ein Ausgangsbinärsignal mit dem beurteilten Binärpegel erzeugt, und die zweite Einrichtung ferner Modifizierungseinrichtungen (43, 45, 47, 48) zum Modifizieren einer Kombination des Zwischenbinärsignals und des Ausgangsbinärsignals zu einem modifizierten Binärsignal als Antwort auf die verbleibenden Stufenverstärkungen und eine Einrichtung (43) zur Belieferung der Beurteilungsschaltung zuerst mit dem Zwischenbinärsignal als dem Eingangsbinärsignal und darauffolgend mit dem modifizierten Binärsignal aufweist, wobei die Beurteilungsschaltung das Ausgangsbinärsignal als das entzerrte Digitalsignal erzeugt, wenn sie mit dem modifizierten Binärsignal beliefert wird.
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