DE3853321T2 - Elektronische Einrichtung, geeignet zum Speichern geheimer Daten. - Google Patents
Elektronische Einrichtung, geeignet zum Speichern geheimer Daten.Info
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Description
- Die Erfindung betrifft allgemein eine elektronische Einrichtung wie einen elektronischen Speicher oder dergleichen, der geheime Daten speichern kann, die nicht ohne Eingabe eines Kennworts ausgegeben werden können, und spezieller betrifft sie eine elektronische Einrichtung, in der nicht nur alle in ihr abgespeicherten Daten gelöscht werden können, sondern auch nur die in ihr abgespeicherten geheimen Daten.
- Herkömmlicherweise weist eine elektronische Einrichtung wie ein elektronischer Speicher oder dergleichen eine Funktion zum Abspeichern geheimer Daten, die geheimzuhalten sind, und anderer Daten in einen Speicher auf.
- Bei der herkömmlichen elektronischen Einrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des beigefügten Anspruchs 1 werden jedoch, wenn einmal ein Rücksetzvorgang ausgeführt wird, um die im Speicher abgespeicherten Daten zu löschen, alle im Speicher abgespeicherten Daten vollständig durch einen einzelnen Vorgang gelöscht.
- Daher werden dann, wenn eine Bedienperson das Kennwort vergessen hat, wie es zum Ausgeben der geheimen Daten erforderlich ist, nicht nur die geheimen Daten, sondern auch alle anderen Daten gleichzeitig durch die Ausführung eines einzelnen Rücksetzvorgangs gelöscht. Dies ist dahingehend von Nachteil, daß die Bedienperson unvermeidlicherweise erneut Daten neben den geheimen Daten eingeben muß.
- Das Dokument EP-A-0 205 020 beschreibt ein tragbares elektronisches Notizbuch mit einem speziellen Schalter, durch den, wenn er in einem Fehleranzeigemodus betätigt wird, alle geheimen Daten und ein Kennwort gelöscht werden. Dieses Dokument beschreibt nicht, wie die nichtgeheimen Daten gelöscht werden.
- Das US-Patent US-A-4,005,386 beschreibt ein Löschsystem, durch das ein Löschsignal durch eine Kombination von Tasteneingaben oder durch eine Kombination einer Tasteneingabe und einer Wählscheibeneingabe, wobei die Wählscheibe räumlich von der Löscheinheit getrennt ist, gebildet wird. Durch das Löschsignal wird der gesamte Inhalt eines Speichers gelöscht.
- Demgemäß wurde die Erfindung im Hinblick darauf entwickelt, den vorstehend beschriebenen Nachteil, wie er der bekannten elektronischen Einrichtung innewohnt, zu beseitigen, und es ist ihre Hauptaufgabe, eine verbesserte elektronische Einrichtung zu schaffen, die selektiv alle Daten oder nur geheime Daten, die geheimzuhalten sind, löschen kann.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine elektronische Einrichtung geschaffen ist, wie sie in Anspruch 1 beansprucht ist.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist eine elektronische Einrichtung geschaffen, die geheime Daten, die geheimzuhalten sind, und andere Daten als die geheimen Daten voneinander unterschieden abspeichern kann und die eine Einrichtung aufweist, um bei einem ersten Rücksetzvorgang nur die geheimen Daten zu löschen und um bei einem zweiten Rücksetzvorgang die anderen Daten als die geheimen Daten zu löschen.
- Durch den vorstehend beschriebenen Aufbau der Erfindung kann eine Bedienperson, wenn sie ein Kennwort vergessen hat, wie es zum Aufrufen der geheimen Daten erforderlich ist, nur die geheimen Daten löschen, so daß keine andere Person die geheimen Daten einsehen kann oder Speicherplatz zum Abspeichern der Daten in diesem nicht unnötig verwendet werden kann. Andere Daten als die geheimen Daten können daher abgespeichert oder unverändert verbleiben, wenn die geheimen Daten gelöscht werden. Demgemäß ist die erfindungsgemäße elektronische Einrichtung dahingehend von Vorteil, daß die Bedienperson von zeitaufwendiger Arbeit zum erneuten Eingeben anderer Daten als der geheimen Daten befreit ist.
- Diese und andere Aufgaben und Merkmale der Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit dem bevorzugten Ausführungsbeispiel derselben unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen deutlicher, in denen gleiche Teile durchgehend mit denselben Bezugszahlen gekennzeichnet sind, und in denen:
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer elektronischen Einrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung von ihrer Oberseite ist;
- Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der elektronischen Einrichtung von Fig. 1 von ihrer Unterseite ist;
- Fig. 3 ein Schaltbild für die elektronische Einrichtung von Fig. 1 ist;
- Fig. 4 und 5 Flußdiagramme sind, die jeweils den von der elektronischen Einrichtung von Fig. 1 auszuführenden Prozeß veranschaulichen;
- Fig. 6a bis 6c und Fig. 7a bis 7c Ansichten sind, die jeweils verschiedene Anzeigen auf einer Anzeigeeinheit zeigen, wie sie in der elektronischen Einrichtung von Fig. 1 vorhanden ist;
- Fig. 8 und 9 Ansichten sind, die die Änderung des Speicherinhalts beim Löschen von Daten veranschaulichen;
- Fig. 10 ein Flußdiagramm ist, das einen Dateneingabeprozeß zeigt; und
- Fig. 11 ein Flußdiagramm ist, das den Prozeß zeigt, wie er bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung auszuführen ist.
- Fig. 1 zeigt einen elektronischen Taschenrechner H gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Der elektronische Taschenrechner H ist an seinem Gehäuse 1 mit einer LCD-Einheit 2 mit zweistufiger Anzeige zum Anzeigen eingegebener Daten oder dergleichen, einer Tastatur (Tasteneinheit) 3 mit mehreren alphanumerischen Tasten zum Eingeben von Ziffern und Buchstaben sowie verschiedenen anderen Tasten wie einer Taste EINGABE 3a, einer Taste GEHEIM 3b, zwei Tasten SUCHEN 4a und 4b usw. versehen.
- Das Rechnergehäuse 1 nimmt einen (nicht dargestellten) Speicher auf, um in diesem Daten abzuspeichern, wie sie durch Betätigen der Tastatur 3 eingegeben wurden, und es verfügt über die Funktion des Einspeicherns eingegebener Daten als geheime Daten in den Speicher.
- Genauer gesagt, wird, wenn die über die Tastatur 3 eingegebenen Daten in den Speicher einzuspeichern sind, dieTaste EINGABE 3a betätigt. Wenn eine Bedienperson es wünscht, die eingegebenen Daten durch das Betätigen der Taste EINGABE 3A als Geheimdaten abzuspeichern, betätigt sie die Taste GEHEIM 3b.
- Die eingegebenen Daten werden entweder als geheime Daten oder andere als geheime Daten in den Speicher getrennt eingespeichert, abhängig davon, ob die Taste GEHEIM 3b betätigt wurde oder nicht.
- Die Bedienperson kann die im Speicher abgespeicherten Daten durch Betätigen der Taste SUCHEN 4a oder 4b abrufen. Die im Speicher abgespeicherten Daten werden auf das Betätigen der Taste SUCHEN 4a oder 4b hin in der Richtung der Reihenfolge der jeweiligen Adressen oder in der Gegenrichtung hierzu abgerufen.
- Wenn jedoch nur die Taste SUCHEN 4a oder 4b betätigt wurde, werden nur andere Daten als die geheimen Daten aufgerufen und auf der Anzeigeeinheit 2 angezeigt.
- Die Bedienperson kann die geheimen Daten dadurch aufrufen, daß sie ein bestimmtes Kennwort eingibt und dann die Taste SUCHEN 4a oder 4b betätigt. In diesem Fall werden die geheimen Daten zunächst aufgerufen und anschließend werden andere Daten als die geheimen Daten aufgerufen.
- Fig. 2 zeigt die Rückseite des elektronischen Taschenrechners H gemäß der Erfindung. Wie in Fig. 2 dargestellt, ist eine relativ kleine Öffnung, die einen Rücksetzschalter 6 aufnimmt, an der Rückseite des Rechnergehäuses 1 ausgebildet. Ein Rücksetzvorgang kann dadurch ausgeführt werden, daß der Rücksetzschalter 6 dadurch niedergedrückt wird, daß die Spitze eines Stifts 5 oder dergleichen in die Öffnung eingeführt wird.
- Ein Rücksetzvorgang wird ausgeführt, um die im Speicher abgespeicherten Daten zu löschen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der elektronische Taschenrechner H jedoch so aufgebaut, daß nicht alle Daten durch einen einzelnen Rücksetzvorgang gelöscht werden können.
- Genauer gesagt, kann der erste Rücksetzvorgang keine Daten, sondern nur die ganzen geheimen Daten löschen, und ein zweiter Rücksetzvorgang kann alle restlichen Daten außer den geheimen Daten löschen.
- Demgemäß kann ein einzelner Rücksetzvorgang nur die geheimen Daten löschen, aber nicht andere Daten als die geheimen Daten. Daher ist es nicht erforderlich, andere Daten als die geheimen Daten erneut einzugeben, da die anderen Daten außer den geheimen Daten selbst nach einem einzelnen Rücksetzvorgang immer noch im Speicher abgespeichert sind.
- Es ist hier zu beachten, daß ein einzelner Rücksetzvorgang alle Daten dann löschen kann, wenn keine geheimen Daten im Speicher abgespeichert sind.
- Wie es im Schaltbild von Fig. 3 dargestellt ist, sind die Anzeigeeinheit 2, die Tastatur 3 und die Rücksetztaste 6 elektrisch mit einem im Rechnergehäuse 1 aufgenommenen LSI- Chip 7 verbunden. Der LSI-Chip 7 ist mit den folgenden Schaltungen versehen:
- - einer Takterzeugungsschaltung 7a zum Erzeugen eines Systemtakts, wie er zum Steuern des gesamten Systems erforderlich ist;
- - einer Teilerschaltung 7b zum Erhalten eines Timerausgangssignals und eines für das LCD erforderlichen Signals;
- - einer Anzeigesteuerschaltung 7c zum Steuern der Anzeigeeinheit 2;
- - einem gemeinsamen Puffer 7d und einem Segmentpuffer 7e zum Zwischenspeichern eines Signals, das ein in der Anzeigeeinheit 2 verwendetes Segment betreibt;
- - einem ROM 7f, in dem Daten, unter normalen Bedingungen, nur gelesen werden können, um das gesamte System zu steuern;
- - einem Befehlsdecodierer 79, bei dem es sich um eine Schaltung zum Ausgeben eines u-Befehls handelt;
- - einer Logikoperationseinheit 7h, bei der es sich um eine Schaltung zum Ausführen einer logischen Operation handelt;
- - einem RAM 7i zum Einspeichern aller Daten für den Gebrauch im Betrieb, und zwar für Einspeicherungszwecke und für Anzeigezwecke;
- - einer Abtastsignal-Erzeugungsschaltung 7j zum Erzeugen eines Abtastsignals durch Verbinden des LSI-Chips 7 mit der externen Tastatur 3;
- - einer Tasteneingabeschaltung 7k zum Empfangen eines Tasteneingabesignals durch Verbinden des LSI-Chips 7 mit der externen Tastatur 3;
- - einer Spannungsregelschaltung 71 zum Regeln der Spannungsguelle des gesämten Systems, wobei diese Schaltung 71 einen Steuerabschnitt zum Ausführen des vorgegebenen Rücksetzvorgangs durch Ausgeben eines ACL-Signals, wenn der Rücksetzschalter 6 betätigt wurde, aufweist, der auf den Rücksetzvorgang hin oder zum Zeitpunkt des Austauschens einer Spannungsbatterie 8 eingeschaltet wird;
- - einem Programmzähler 7m, bei dem es sich um eine Zählerschaltung zum Adressieren des ROMS 7f handelt;
- - einem Flag 7n, bei dem es sich um eine Schaltung zum Eingeben des Ergebnisses eines Beurteilungsbefehls in den Befehlsdecodierer 79 handelt; und
- - einem Akkumulator 70, bei dem es sich um eine Schaltung handelt, die mit einem Register für Betriebszwecke und dergleichen versehen ist.
- Die Fig. 4 und 5 zeigen Flußdiagramme, die jeweils den Prozeß veranschaulichen, wie er bei diesem Ausführungsbeispiel auszuführen ist, wohingegen die Fig. 6a bis 6c sowie die Fig. 7a bis 7c Anzeigezustände auf der Anzeigeeinheit 2 zum Zeitpunkt jeweiliger Prozesse zeigen.
- Wenn der Rücksetzschalter 6 anfangs betätigt wurde, wird in einem Schritt s1 beurteilt, ob ein Kennwort eingegeben wurde oder nicht. Das Vorliegen oder Fehlen der Eingabe eines Kennworts wird unter Verwendung eines Flags PW festgestellt, das gesetzt ist, wenn ein Kennwort eingegeben ist, und das rückgesetzt ist, wenn kein Kennwort eingegeben ist. Das Flag PW ist im RAM 7i enthalten.
- Wenn im Schritt s1 erkannt wird, daß ein Kennwort eingegeben wurde, um das Flag PW zu setzen, wird in einem Schritt s2 eine Vorbereitung zur Anzeige, wie in Fig. 6a dargestellt, ausgeführt, und gleichzeitig werden die im RAM 7i enthaltenen Flags FS und FD gesetzt bzw. rückgesetzt. Das Flag FS speichert ab, ob das Kennwort eingegeben wurde oder nicht. Dieses Flag FS ist daher gesetzt, wenn das Kennwort eingegeben wurde, und es ist rückgesetzt, wenn das Kennwort nicht eingegeben wurde. Das Flag FD speichert ab, ob der Rücksetzschalter 6 vor dem Betätigen der Taste EINGABE 3a betätigt wurde oder nicht. Dieses Flag FD ist daher gesetzt, wenn der Rücksetzschalter 6 betätigt wurde, und es ist rückgesetzt, wenn der Rücksetzschalter 6 nicht betätigt wurde.
- Diese zwei Flags FS und FD unterscheiden zwischen dem Fall, bei dem nur die geheimen Daten gelöscht werden, und dem Fall, bei dem alle Daten gelöscht werden.
- Wenn im Schritt sl dagegen erkannt wird, daß kein Kennwort eingegeben wurde (das Flag PW befindet sich im rückgesetzten Zustand), wird in einem Schritt s3 eine Vorbereitung für die Anzeige, wie in Fig. 7a dargestellt, ausgeführt, und gleichzeitig werden die Flags FS und FD rückgesetzt bzw. gesetzt.
- Nach Abschluß des vorstehend beschriebenen Prozesse wird jede Anzeige ausgeführt und es wird die nächste Tastenbetätigung abgewartet.
- Beim Betätigen der Taste EINGABE 3a wird das Flußdiagramm von Fig. 5 ausgelöst.
- In diesem Flußdiagramm wird in einem Schritt n1 beurteilt, ob das Flag FS gesetzt ist oder nicht. Wenn im Schritt n1 erkannt wird, daß das Flag FS gesetzt ist, geht der Ablauf zu einem Schritt n2 weiter, in dem die geheimen Daten mit dem Kennwort gelöscht werden, woraufhin ein Schritt n3 folgt, in dem eine Vorbereitung für die in den Fig. 6b und 6c dargestellten Anzeigen ausgeführt wird und das Flag FS rückgesetzt wird.
- Wenn im Schritt n1 erkannt wird, daß das Flag FS rückgesetzt ist, geht der Ablauf zu einem Schritt n4 weiter, in dem beurteilt wird, ob das Flag FD gesetzt ist oder nicht.
- Wenn im Schritt n4 erkannt wird, daß das Flag FD gesetzt ist, werden alle Daten in einem Schritt n5 gelöscht, gefolgt von einem Schritt n6, in dem eine Vorbereitung für die in den Fig. 7b und 7c dargestellten Anzeigen erfolgt und das Flag FD rückgesetzt wird.
- Wenn dagegen im Schritt n4 erkannt wird, daß das Flag FD rückgesetzt ist, geht der Ablauf zu einem Schritt n7 weiter, in dem die normale Eingabeprozeßroutine ausgeführt wird.
- Nach Abschluß der vorstehend genannten Verarbeitung wird eine vorgegebene Anzeige bei Abschluß der Vorbereitung hierfür ausgeführt und es wird auf die nächste Tastenbetätigung gewartet.
- Die Fig. 6a bis 6c veranschaulichen jeweils die Anzeige für den Fall, daß ein Kennwort erzeugt wurde. Wie in Fig. 6a dargestellt, wird beim Betätigen des Rücksetzschalters 6 auf der Anzeigeeinheit 2 die Meldung "RESET OK?" dargestellt, um die Bedienperson zu befragen, ob die geheimen Daten einschließlich des Kennworts gelöscht oder rückgesetzt werden sollen. Die in Fig. 6b dargestellte Anzeige wird auf das Betätigen der Taste EINGABE 3a hin ausgeführt, und ungefähr eine Sekunde später wird die in Fig. 6c dargestellte Anzeige ausgeführt, um die Bedienperson darüber zu informieren, daß die geheimen Daten einschließlich des Kennworts gelöscht wurden. Dann kehrt der Ablauf zu einem Modus zurück, wie er einzustellen ist, wenn der Rücksetzschalter 6 gerade betätigt wurde.
- Dagegen veranschaulichen die Fig. 7a bis 7c jeweils die Anzeige für den Fall, daß kein Kennwort erzeugt wurde. Wie in Fig. 7a dargestellt wird beim Betätigen des Rücksetzschalters 6 die Meldung "RESET OK?" auf der Anzeigeeinheit 2 dargestellt, um die Bedienperson zu befragen, ob andere Daten als die geheimen Daten gelöscht oder rückgesetzt werden sollen. Die in Fig. 7b dargestellte Anzeige wird auf das Betätigen der Taste EINGABE 3a hin ausgeführt, und ungefähr eine Sekunde später wird die in Fig. 7c dargestellte Anzeige ausgeführt, um die Bedienperson darüber zu informieren, daß andere Daten als die geheimen Daten gelöscht wurden. Der Ablauf kehrt dann zum Modus zurück, wie er einzustellen ist, wenn der Rücksetzschalter 6 gerade betätigt wurde.
- Fig. 8 und 9 veranschaulichen jeweils erläuternd die Änderung des Speicherinhalts beim Löschen von Daten.
- In den Fig. 8 und 9 repräsentiert der Bezugsbuchstabe A einen Bereich für Steuerdaten zum Abspeichern der Anzahl registrierter Daten, der Restkapazität des Speichers und dergleichen. Der Bezugsbuchstabe B repräsentiert einen Bereich für ein Kennwort. Der Bezugsbuchstabe C repräsentiert einen Bereich für registrierte Daten. Im Bereich C zeigt die Zahl "1" in der ersten Spalte an, daß die registrierten Daten geheime Daten sind, die geheimzuhalten sind, wohingegen die Zahl "0" in der ersten Spalte anzeigt, daß die registrierten Daten andere Daten als geheime Daten sind. Z.B. wird eine persönliche Kennungsnummer auf einer Kreditkarte, wie sie bei einer Bank verwendet wird, als geheimer Datenwert angesehen.
- Bei dem in Fig. 8 dargestellten Speicherzustand ändert sich, wenn geheime Daten einschließlich eines Kennworts beim Rücksetzvorgang gelöscht werden, der Speicherinhalt in den Speicherzustand, wie er in Fig. 9 dargestellt ist.
- Wenn ein vorgegebenes Kennwort ("HIMITU" bei diesem Ausführungsbeispiel) eingegeben wurde und die Taste SUCHEN 4a oder 4b im Speicherzustand von Fig. 8 betätigt wurde, werden die geheimen Daten in der Reihenfolge der jeweiligen Adressen gemäß der Betätigungsanzahl aufgerufen. Im Fall von Fig. 8 werden Daten wie "BANK-1 21345", "BANK-2 69321" und dergleichen in dieser Reihenfolge aufgerufen. Andere Daten als die geheimen Daten werden in der Reihenfolge der jeweiligen Adressen aufgerufen, z.B. in der Reihenfolge "AOKI 07435- 2-1123", "C. JOHN 06-343-1125" und dergleichen, bei diesem Ausführungsbeispiel. Jeder der Datenwerte wird seinerseits auf der Anzeigeeinheit 2 angezeigt.
- Demgegenüber werden, wenn kein vorgegebenes Kennwort eingegeben wurde, nur andere Daten als geheime Daten in der Reihenfolge der jeweiligen Adressen gemäß der Betätigungsanzahl der Taste SUCHEN 4a oder 4b aufgerufen. Jeder der Datenwerte wird seinerseits auf der Anzeigeeinheit 2 angezeigt.
- Fig. 10 zeigt einen Eingabeprozeß für geheime Daten und ein Kennwort.
- Wenn eine Bedienperson Daten in einem Schritt m1 eingibt, nachdem die Spannungsquelle eingeschaltet wurde, wird in einem Schritt m2 beurteilt, ob die Taste GEHEIM 3b betätigt wurde oder nicht. Wenn die Taste GEHEIM 3b betätigt wurde, wird in einem Schritt m3 beurteilt, ob im RAM 7i ein Kennwort abgespeichert ist oder nicht.
- Wenn im Schritt m3 erkannt wird, daß im RAM 7i ein Kennwort abgespeichert ist, wird in einem Schritt m4 in der ersten Spalte eines Datenspeicherbereichs im Bereich C für registrierte Daten "1" abgespeichert. Es ist zu beachten, daß alle Datenspeicherbereiche in den ersten Spalten des Bereichs C für registrierte Daten vorab anfangs auf "0" gesetzt werden.
- Dann werden in einem Schritt m5 eingegebene Daten abgespeichert.
- Wenn im Schritt m2 die Taste GEHEIM 3b nicht betätigt wurde, geht der Ablauf direkt zu einem Schritt m5 weiter.
- Wenn im Schritt m3 kein Kennwort im RAM 7i abgepeichert ist, wird das Wort "KENNWORT" auf der Anzeigeeinheit dargestellt, wie in Fig. 1 gezeigt, um die Bedienperson dazu zu veranlassen, in einem Schritt m6 das Kennwort einzugeben.
- Nach Eingabe des Kennworts wird das eingegebene Kennwort in einem Schritt m7 im RAM 7i abgespeichert, gefolgt vom Schritt m4.
- Abweichend vom vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel können geheime Daten oder andere Daten neben geheimen Daten durch eine programmgemäße Verarbeitung gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung gelöscht werden, wie im Flußdiagramm von Fig. 11 dargestellt. Beim Flußdiagramm von Fig. 11 wird in einem Schritt 11 beurteilt, ob der Rücksetzschalter 6 betätigt wurde oder nicht. Beim Betätigen des Rücksetzschalters 6 geht der Ablauf zu einem Schritt 12 weiter, in dem das Vorliegen oder Fehlen eines Kennworts beurteilt wird.
- Wenn ein Kennwort vorhanden ist, wird in einem Schritt 14 beurteilt, ob eine im Schritt 13 betätigte spezielle Taste die Taste EINGABE 3a ist oder nicht. Wenn die Beurteilung im Schritt 14 JA ist, werden alle Daten mit "1" in der jeweils ersten Spalte im Schritt 15 zusammen mit dem Kennwort gelöscht.
- Andererseits wird dann, wenn im Schritt 12 kein Kennwort vorhanden ist, in einem Schritt 17 beurteilt, ob eine im Schritt 16 betätigte Taste die Taste EINGABE 3a ist oder nicht. Wenn die Taste EINGABE 3a betätigt wurde, werden alle Daten in einem Schritt 18 gelöscht.
- Bei der erfindungsgemäßen elektronischen Einrichtung können, wenn in ihr Daten einschließlich geheimer Daten abgespeichert sind, nur die geheimen Daten bei einem ersten Rücksetzvorgang gelöscht werden, und alle restlichen Daten, die geheime Daten sind, können bei einem anschließenden zweiten Rücksetzvorgang gelöscht werden. Ferner können, wenn keine geheimen Daten abgespeichert sind, alle Daten vollständig mit einem einzigen Rücksetzvorgang gelöscht werden.
Claims (4)
1. Elektronische Einrichtung (H) zum unterschiedlichen
Abspeichern geheimzuhaltender und nicht geheimzuhaltender Daten
mit:
- einer Eingabeeinrichtung (3) zum Eingeben alphanumerischer
Daten und von Codedaten;
- einer Speichereinrichtung (7i) zum Abspeichern der
eingegebenen Daten;
- einer Einrichtung (3a, 3b) zum Einschreiben der
eingegebenen Daten in die Speichereinrichtung (7i) als geheime Daten,
nichtgeheime Daten und Geheimcodedaten;
- einer Anzeigeeinrichtung (2) zum Anzeigen der geheimen und
nichtgeheimen Daten;
- einer Rücksetzeinrichtung (6) zum Rücksetzen der
elektronischen Einrichtung (H); und
- einer Leseeinrichtung zum
-- Aufrufen nur der geheimen Daten aus der
Speichereinrichtung (7i) durch Eingabe der Geheimcodedaten, gefolgt von
einer bidirektionalen Suche im Speicherinhalt;
-- Aufrufen nur der nichtgeheimen Daten aus der
Speichereinrichtung (7i) durch bidirektionale Suche im Speicherinhalt;
gekennzeichnet durch
- eine Flageinrichtung (FS, FD) zum Unterscheiden zwischen
einer ersten Betätigung und einer zweiten Betätigung der
Rücksetzeinrichtung (6); und
- einer Steuereinrichtung (71), die auf den Zustand der
Flageinrichtung (FS, FD) anspricht, um
-- nur die geheimen Daten und die Geheimcodedaten bei der
ersten Betätigung der Rücksetzeinrichtung (6) zu löschen;
und
-- die nichtgeheimen Daten bei der zweiten Betätigung der
Rücksetzeinrichtung (6) zu löschen.
2. Elektronische Einrichtung (H) nach Anspruch 1, bei der
dann, wenn keine geheimen Daten in der Speichereinrichtung
(7i) abgespeichert sind, die nichtgeheimen Daten durch eine
einzige Betätigung der Rücksetzeinrichtung (6) gelöscht
werden können.
3. Elektronische Einrichtung (H) nach Anspruch 1 oder An-
spruch 2, bei der die Speichereinrichtung (7i) einen ersten
Speicherbereich (C) zum Abspeichern der geheimen Daten und
der nichtgeheimen Daten sowie einen zweiten Speicherbereich
(B) zum Abspeichern der Geheimcodedaten aufweist.
4. Elektronische Einrichtung (H) nach einem der
vorstehenden Ansprüche, bei der die Anzeigeeinrichtung (2) eine
zweistufige LCD-Einheit ist.
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1987
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1988
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