DE3855448T2 - Detektor für übriggebliebene Tinte und Flüssigkeitseinspritzregistrierapparat mit diesem Detektor - Google Patents
Detektor für übriggebliebene Tinte und Flüssigkeitseinspritzregistrierapparat mit diesem DetektorInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Detektionsvorrichtung für verbleibende Tinte, die durch eine Druckänderung betätigt wird, und auf eine Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung, die mit der Detektionsvorrichtung versehen ist.
- Die Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung wird üblicherweise als Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung bezeichnet, und sie ist derart gestaltet, daß Tinte, die sich in einer in einem Aufzeichnungskopf vorgesehenen Vielzahl von Tintenausströmöffnungen befindet, auf der Basis von Aufzeichnungsinformation angetrieben wird, wodurch fliegende Tintentropfen, die sich von den Tintenausströmöffnungen zu einem Aufzeichnungsmedium hin bewegen, ausgebildet werden, um ein Bild, Charakteren, etc. auf dem Aufzeichnungsmedium aufzuzeichnen.
- Bei einer Aufzeichnungsvorrichtung dieser Bauart wird kein Band oder ähnliches benutzt, sondern in einem Tintenbehälter bevorratete Flüssigtinte wird einem Aufzeichnungskopf über einen durch einen Schlauch oder ähnliches ausgebildeten Tintenweg zugeführt, und wird veranlaßt, durch einen Ausströmmechanismus des Aufzeichnungskopfes als sehr kleine Flüssigkeitstropfen auf ein Aufzeichnungsmedium zu fliegen und am Aufzeichnungsmedium anzuhaften, um dadurch eine Aufzeichnung zu bewerkstelligen.
- Demgemäß wird im Gegensatz zu Aufzeichnungsvorrichtungen nach der Tintenbandbauart, um durch Mangel an Tinte verursachte ungenügende Aufzeichnung zu verhindern, im allgemeinen ein Aufbau übernommen, bei dem im Tintenbehälter eine Einrichtung zum Detektieren des Betrags der verbleibenden Tinte vorgesehen ist, wobei, wenn der Betrag der verbleibenden Tinte ungenügend geworden ist, ein Alarmgeräusch oder ähnliches erzeugt wird, um dadurch den Betreiber zu bewegen, Tinte zuzuführen oder den Tintentank nach der Kassettenbauart auszutauschen.
- Die Fig. 1A und 1B der beiliegenden Zeichnungen zeigen den Aufbau der wesentlichen Abschnitte der Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtungen, die dazu geeignet sind, die vorliegende Erfindung anzuwenden.
- Fig. 1A zeigt einen Aufzeichnungskopf 1, zum Ausströmen von Tintentropfen auf ein Aufzeichnungsmedium, deren Aufzeichnungsfläche mittels einer Schreibwalze 8 geführt wird, um dadurch ein Aufzeichnen zu bewerkstelligen, und er wird auf bewegliche Weise entlang eines Paares von parallel zur Schreibwalze 8 angebrachten Führungswellen G von einem Wagen 2 aufgenommen.
- Ein Zwischentintenbehälter 4 wird ebenfalls vom Wagen 2 aufgenommen, wobei die in diesem Zwischentintenbehälter befindliche Tinte über einen Förderschlauch 3 zum Aufzeichnungskopf 1 befördert wird.
- In der Funktion einer Tintenlieferquelle ist ein Tintenbehälter 7 auf der Rahmenseite der Aufzeichnungsvorrichtung montiert, wobei dieser Tintenbehälter 7 und der Zwischentintenbehälter 4 durch einen flexiblen Tintenförderschlauch 5A miteinander verbunden sind. Der Tintenbehälter 7 ist aus einem flachen und flexiblen Taschenbauteil aufgebaut, das aus einem aus Plastikmaterial oder Aluminium bestehenden Blatt ausgebildet ist und ein Detektor für die verbleibende Tinte 6 ist auf halbem Weg mit dem Tintenförderschlauch 5A verbunden.
- Der flexible Tintenförderschlauch 5A ist von seiner Mitte an mit einem flexiblen Saugschlauch 5B zu einem Bündel geformt, und bildet ein flexibles Verbindungsbauteil 5 aus, um die Bewegungen des Wagens 2 zu absorbieren.
- Der Saugschlauch SB verbindet eine Pumpe (Saugeinrichtung) 9 mit dem Zwischentintentank, so daß das Flüssigkeitsniveau im Zwischentintentank 4 innerhalb eines vorbestimmten Bereichs aufrechterhalten wird. Weiterhin ist diese Pumpe 9 mit einer Abdeckeinrichtung 10 verbunden, um den Aufzeichnungskopf 1 hermetisch abzudichten, wobei sie eine Tintenauffangeinrichtung ausbildet, um Tinte vom vorderen Ende (den Tintenausströmöffnungen des Kopfes 1) zu saugen, wenn die Aufzeichnung unbefriedigend ist, oder wenn der Tintenbehälter 7 ausgewechselt werden muß.
- Im Aufbau nach Fig. 1A wird die im Tintenbehälter 7 bevorratete Tinte über den Detektor 6 für verbleibende Tinte und den Tintenförderschlauch 5A an den auf dem Wagen 2 befindlichen Zwischentintentank 4 geleitet. Weiterhin wird die Tinte über den Förderschlauch 3 vom Zwischentintentank 4 an den Aufzeichnungskopf 1 geleitet, und aus den Tintenausströmöffnungen des Aufzeichnungskopfes basierend auf Aufzeichnungsinformation ausgefördert, wodurch eine Aufzeichnung auf dem auf der Schreibwalze befindlichen Medium bewirkt wird.
- Fig. 2 der beiliegende zeichnungen zeigt einen Aufbau, der als Detektor 6 für verbleibende Tinte vorgeschlagen wird.
- Gemäß Fig. 2 wird ein flexibles Filmbauteil 13 zwischen dem Gehäuse 11 und der verbundenen Fläche einer Abdeckung 12 gehalten, wobei der im Gehäuse 11 ausgebildete Raum eine Tintenkammer 26 zur Verfügung stellt, die von der Atmosphäre isoliert ist. Das Gehäuse 11, das Filmbauteil 13 und die Abdeckung 12 können durch ein geeignetes Verfahren wie Bonden, Schweißen oder Schrauben miteinander verbunden sein.
- Das Gehäuse 11 ist mit einer Tinteneinströmöffnung 24 und einer Tintenausströmöffnung 25 versehen, um den Tintenförderschlauch 5A (Fig. 1A und 1B) anzuschließen, wobei die Tintenkammer 26, die einen durch das Filmbauteil 13 aufgeteilten Raum darstellt, einen Teil des Tintenförderwegs bildet.
- Das Filmbauteil 13 ist zwischen einer unteren Platte 14 und einer oberen Platte 15 gelagert.
- Die untere Platte 14 ist mit dem unteren Ende eines Schraubenbolzens 17 verbunden, der durch eine Feder 16 nach oben vorgespannt ist, wobei sie, wie dargestellt, normalerweise in ihrer obersten Position gehalten wird.
- Andererseits ist die obere Platte 15 gleitend beweglich mit dem Schraubenbolzen 17 verbunden und wird mit der unteren Platte 14 durch die Federkraft der Feder 16 gegen ein Paar von Elektroden 18 und 19 gedrückt, die an der Rückseite der Abdeckung 12 befestigt sind, wobei das Filmbauteil 13 dazwischen eingesetzt ist. Die obere Platte 15 ist aus elektrisch leitfähigem Material hergestellt und kann gegen das Paar von Elektroden 18 und 19 gepreßt und von ihnen getrennt werden, um einen Schaltvorgang in der Funktion einer Detektoreinrichtung auszuführen.
- Die Elektroden 18 und 19 sind jeweils mit Anschlußendstücken 20 und 21 verbunden, die wiederum an der Abdeckung 12 vorgesehen sind.
- Die Mutter 22 ist in geschraubtem Eingriff mit dem oberen Gewindeabschnitt des Schraubenbolzens 17, so daß sie in ihrer vertikalen Position einstellbar ist, wobei die Feder (Druckschraubenfeder) 16 unterhalb der Mutter 22 zwischen einem Federhalter 23 und der Fläche der Abdeckung 12 befestigt ist.
- Somit kann durch Drehen der Mutter 22 und Einstellen der Position der Mutter 22 am Schraubenbolzen 17 mittels einer Einstelleinrichtung, die eine schraubeinrichtung ist, die Größe der nach oben wirkenden Kraft der Feder 16, die auf das Filmbauteil 13 einwirkt eingestellt werden, wodurch die Betriebseinstellung des Detektors 6 für verbleibende Tinte eingestellt werden kann.
- Bei einem derartigen Aufbau wird, wenn der Betrag der im Tintenbehälter 7 verbleibenden Tinte, der die Form einer hermetisch abgeschlossenen Tasche hat, die wenigstens einen aus einem flexiblen Blatt gebildeten Abschnitt hat, der Unterdruck im Tintenförderweg groß, und in Abhängigkeit hiervon, wird das Filmbauteil 13 gegen die Federkraft der Feder 16 nach unten gezogen, wobei, wenn ein vorbestimmter Unterdruckwert erreicht wird, der durch die Mutter 22 eingestellt ist, sich das Filmbauteil 13 absenkt und die elektrisch leitfähige Platte 15 wird vom Paar von Elektroden 18 und 19 getrennt.
- Dadurch werden die Anschlußendstücke 20 und 21 ausgeschaltet (nicht leitend gemacht), wobei durch die sich dann ergebende Änderung des Widerstandswerts detektiert wird, daß der Betrag der verbleibenden Tinte kleiner geworden ist als der eingestellte Betrag.
- Jedoch gibt der herkömmliche Detektor 6 für verbleibende Tinte gemäß Fig. 2 Anlaß zu den folgenden Problemen.
- Wenn der Verbrauch von Tinte durch den Aufzeichnungsbetrieb oder durch den Einsatz der Pumpe auch dann fortgesetzt wird, nachdem detektiert wurde, daß der Betrag der verbleibenden Tinte unter den eingestellten Wert gesunken ist, ereignet sich, beruhend auf dem im Tintenförderweg erzeugten überaus großen Unterdruck eine überaus große Verformung des flexiblen Filmbauteils 13, wobei dies zur Möglichkeit geführt hat, daß der eingestellte Betriebsdruck sich verändert und weiterhin das Filmbauteil 13 beschädigt wird.
- Auch fortgesetztes Aufzeichnen bei einem Betrag von verbleibender Tinte bei null, könnte den Aufzeichnungskopf 1 negativ beeinflussen.
- Diese Unannehmlichkeiten neigen dazu, sich zu ereignen, wenn der Betreiber der Aufzeichnungsvorrichtung abwesend ist, ungeachtet des Detektors für verbleibende Tinte, der während der Aufzeichnung in Betrieb ist.
- Das bedeutet, um derartige Unannehmlichkeiten zu verhindern, daß es erstrebenswert ist, den Betrieb der Aufzeichnungsvorrichtung anzuhalten, wenn vom Detektor für verbleibende Tinte ein Ausgang erzeugt wird, der detektiert, daß der Betrag der verbleibenden Tinte klein geworden ist.
- Jedoch leidet diese Vorgehensweise an der großen Möglichkeit, daß im Fortgang der Aufzeichnung das Aufgezeichnete schlecht wird, wobei diese Vorgehensweise nicht immer gut war, wenn die Aufzeichnungszeit und der Betrag der verbrauchten Tinte in Betracht gezogen worden sind, insbesondere wenn harte Kopien auf einer Farbflüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung erstellt werden.
- In Fig. 1B ist weiterhin eine andere Form der Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung dargestellt, die mit einem unter Bezugnahme auf Fig. 1A beschriebenen Detektor für verbleibende Tinte versehen ist. Der Unterschied zwischen der Vorrichtung nach Fig. 1A und der Vorrichtung nach Fig. 1B ist, daß nach Fig. 1A der Detektor 6 für verbleibende Tinte mit dem Tintenförderschlauch 5A verbunden ist, wohingegen gemäß Fig. 1B der Tintenförderschlauch 5A mit dem Tintenbehälter 7 verbunden ist und der Detektor 6 für verbleibende Tinte ist einzeln mit dem Tintenbehälter 7 verbunden. Demgemäß muß die Vorrichtung nach Fig. 1B nicht näher beschrieben werden. Natürlich ist im Fall nach Fig. 1B eine der Auslaßöffnungen des Detektors 6 für verbleibende Tinte verschlossen, so daß keine Tinte austreten kann. Im Fall nach Fig. 1B wird keine Druckschwankung des Detektors 6 für verbleibende Tinte an die im Tintenförderschlauch 5A befindliche Tinte übertragen, was zu einem guten Ergebnis bezüglich einer stabilen Aufzeichnung und einer stabilen Detektion des Betrages der verbleibenden Tinte führt. Selbst im Fall des in Fig. 1B dargestellten Aufbaus wurden jedoch die vorstehenden Probleme nicht gelöst.
- Die DE-OS 33 44 447 zeigt unter anderem einen Druckdetektor zum Überwachen der verbleibenden Tinte mittels eines flexiblen Filmbauteils, das eine Krümmung bei einem bestimmten Druckverhältnis hat, und dabei eine fest am Druckdetektor befestigte Kontakteinrichtung löst oder unterbricht. In allen darin gezeigten Ausführungsbeispielen ist der Druckdetektor nur mit einer Kontakteinrichtung versehen bzw. es sind im wesentlichen nur 2 Schaltpositionen am Druckdetektor selbst vorgesehen. Somit ist das Funktionsprinzip dieses bekannten Schalters im wesentlichen entsprechend dem vorstehend genannten Stand der Technik.
- Die US-A-4 014 213 zeigt ein weiteres Beispiel eines Speicherwarnsystems, das ein frühes Warnsignal abgibt, wenn der Gasdruck unter ein erstes Gasdruckniveau fällt und ein weiteres Warnsignal abgibt, wenn der Gasdruck unter ein zweites Druckniveau fällt.
- Dieses Warnsystem jedoch reagiert auf das Fallen eines Überdruckniveaus auf einer Seite der flexiblen Membran, wodurch zuerst ein innerer Kontakt und darauffolgend ein äußerer Kontakt Qeschlossen werden. Daher werden beide Kontakte ausschließlich derart gehalten, daß sie gegeneinander an der Membran geschaltet werden und daß sie mittels einer Feder in eine Richtung vorgespannt sind.
- Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, die mit einem Detektor für verbleibende Tinte versehen ist, welcher einfach im Aufbau und in der Lage ist, hoch zuverlässig und darüber hinaus wirkungsvoll und genau den Betrag der verbleibenden Tinte zu detektieren.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine derartige Aufzeichnungsvorrichtung, die die Merkmale gemäß Anspruch 1 hat und durch einen Detektor für verbleibende Tinte gelöst, der die Merkmale gemäß Anspruch 16 hat.
- Eine erfindungsgemäße Aufzeichnungsvorrichtung, die einen Aufzeichnungskopf zum Ausströmen von Tinte auf ein Aufzeichnungsmedium, um dadurch ein Aufzeichnen zu bewirken, und einen Tintenbehälter, in dem die zum Aufzeichnungskopf zu fördernde Tinte bevorratet ist, verwendet, ist versehen mit einem Detektor für verbleibende Tinte, um den Aufzeichnungskopf mit dem Tintenbehälter zu verbinden, wobei der Detektor für verbleibende Tinte eine Tintenkammer hat, die mit wenigstens einer durch ein flexibles Filmbauteil gebildeten Wandfläche versehen ist,
- wobei das flexible Bauteil eine erste Detektoreinrichtung trägt, die relativ zum flexiblen Filmbauteil befestigt ist, um eine Kontakteinrichtung in Abhängigkeit einer Druckbeaufschlagung der Tintenkammer zu schalten, wobei die Kontakteinrichtung relativ zur Tintenkammer befestigt ist, und
- wobei die erste Detektoreinrichtung in Kontakt mit der Kontakteinrichtung ist, bis der Druck in der Tintenkammer einen ersten eingestellten Unterdruck erreicht, und während der in der Tintenkammer herrschende Unterdruck ansteigt, die erste Detektoreinrichtung auf eine Verformung des flexiblen Filmbauteils hin, nicht in Kontakt mit der Kontakteinrichtung ist, wenn der in der Tintenkammer herrschende Druck den ersten bestimmten Unterdruck erreicht, und eine zweite Detektoreinrichtung, die, während der in der Tintenkammer herrschende Unterdruck ansteigt, in Kontakt mit einer Anschlageinrichtung kommt, die eine weitere Verformung des flexiblen Filmbauteils begrenzt, wenn der Druck in der Tintenkammer einen zweiten bestimmten Unterdruck erreicht.
- Eine Detektorvorrichtung für verbleibende Tinte ist versehen mit einer Einströmöffnung, einer Ausströmöffnung und einer Tintenkammer, die in Verbindung mit der Einströmöffnung und der Ausströmöffnung ist, und die wenigstens eine Wandfläche hat, die durch ein flexibles Filmbauteil ausgebildet ist, wobei das flexible Filmbauteil eine erste Detektoreinrichtung trägt, die relativ zum flexiblen Filmbauteil befestigt ist, um eine Kontakteinrichtung in Abhängigkeit einer Druckbeaufschlagung der Tintenkammer zu schalten, wobei die Kontakteinrichtung relativ zur Tintenkammer befestigt ist, wobei die erste Detektoreinrichtung in Kontakt mit der Kontakteinrichtung ist, bis der Druck in der Tintenkammer einen ersten eingestellten Unterdruck erreicht, und während der in der Tintenkammer herrschende Unterdruck ansteigt, die erste Detektoreinrichtung auf eine Verformung des flexiblen Filmbauteils hin, nicht in Kontakt mit der Kontakteinrichtung ist, wenn der in der Tintenkammer herrschende Druck den ersten bestimmten Unterdruck erreicht, und eine zweite Detektoreinrichtung, die, während der in der Tintenkammer herrschende Unterdruck ansteigt, in Kontakt mit einer Anschlageinrichtung kommt, die eine weitere Verformung des flexiblen Füllbauteils begrenzt, wenn der Unterdruck der Tintenkammer einen zweiten bestimmten Unterdruck erreicht.
- Fig. 1A und 1B sind perspektivische Ansichten, die die wesentlichen Abschnitte einer Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung zeigen, die geeignet ist, die vorliegende Erfindung anzuwenden.
- Fig. 2 ist eine Längsschnittansicht eines herkömmlichen Detektors für verbleibende Tinte.
- Fig. 3A ist ein Blockschaltbild, das den Aufbau der wesentlichen Abschnitte der Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung zeigt.
- Fig. 3B ist ein Ablaufdiagramm, das den Betriebsablauf der in Fig. 3A dargestellten Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung zeigt.
- Fig. 4 ist eine Längsschnittansicht eines Detektors für verbleibende Tinte gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 5 ist eine Längsschnittansicht eines Detektors für verbleibende Tinte gemäß eines anderen Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 6 ist ein Blockschaltbild eines Steuersystems in einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
- Fig. 7 ist eine Längsschnittansicht eines Detektors für verbleibende Tinte gemäß Fig. 6.
- Fig. 8 ist ein Blockschaltbild eines Steuersystems eines dritten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung.
- Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 8 im einzelnen beschrieben.
- Fig. 3A ist ein Blockschaltbild eines Steuersystems in einem Ausführungsbeispiel einer Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungs vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
- In Fig. 3A ist ein Detektor 6 für verbleibende Tinte mechanisch auf halbem Weg in einem Tintenförderweg 31 vorgesehen, der den Tintenbehälter 7 mit einem Aufzeichnungskopf 1 verbindet, wobei weiterhin der Detektor 6 für verbleibende Tinte eine elektrisch mit ihm verbundene Alarmeinrichtung 32 für verbleibende Tinte hat, um zu informieren, daß ein wenig Tinte verbleibt, und er hat eine Einrichtung 33 zum Anhalten des Aufzeichnungsbetriebs und/oder eine Alarmeinrichtung 34, um Tintenknappheit anzuzeigen.
- Die Alarmeinrichtung 32 für verbleibende Tinte ist eine Einrichtung um den Betreiber im voraus darüber zu informieren, daß der Betrag der verbleibenden Tinte klein geworden ist und, wenn das Aufzeichnen weiter fortgesetzt wird, ein normales Drucken nach einem vorbestimmten Betrag des Aufzeichnens unmöglich wird.
- Weiterhin ist die Alarmeinrichtung 34 zum Anzeigen von Tintenknappheit eine Einrichtung, die den Betreiber darüber informiert, daß der Betrag der verbleibenden Tinte kleiner als ein vorbestimmter Betrag ist, und daß der im Förderweg herrschende Unterdruck sich auf ein derartiges Niveau verringert hat, daß normales Drucken unmöglich ist und weiterhin, daß der Aufzeichnungsbetrieb angehalten worden ist.
- Somit ist der Detektor 6 für verbleibende Tinte mit einer Detektoreinrichtung für die zwei verschiedenen Alarmeinrichtungen 32 und 34 versehen, die bei Unterdruck betrieben werden und den Betreiber darüber informieren, daß der Betrag der verbleibenden Tinte klein geworden ist.
- D.h. im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Detektor 6 für verbleibende Tinte mit einer Detektoreinrichtung für zwei verschiedene Alarmeinrichtungen 32 und 34 versehen, die bei Unterdruck betrieben werden und den Betreiber darüber informieren, daß der Betrag der verbleibenden Tinte niedriger geworden ist, als ein vorbestimmter Betrag, und daß der Betrag der verbleibenden Tinte derart niedrig geworden ist, daß der Unterdruck im Förderweg übermäßig groß (abnormal) geworden ist und die Qualität des Drucks niedrig wird. Alternativ dazu kann der Detektor für verbleibende Tinte aus zwei Alarmeinrichtungen bestehen, d.h., die Alarmeinrichtung 32 und die Alarmeinrichtung 34 für verbleibende Tinte, um Tintenknappheit anzuzeigen oder eine Alarmeinrichtung mit diesen Funktionen in einem.
- Fig. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Detektors für verbleibende Tinte, der mit derartigen zwei Detektoreinrichtungen versehen ist.
- Der Detektor 6 für verbleibende Tinte nach Fig. 4 unterscheidet sich vom herkömmlichen Detektor 6 für verbleibende Tinte nach Fig. 2 darin, daß eine Anschlageinrichtung 41 mit einem Paar von Elektroden 42 und 43 in der luftdichten Kammer des Gehäuses 11 hinzugefügt ist, daß eine untere Platte 14, ähnlich einer oberen Platte 15, aus einem elektrisch leitfähigen Material gebildet ist und daß Anschlußendstücke 44 und 45, die jeweils mit einem Paar von Elektroden 42 und 43 verbunden sind, an der Anschlageinrichtung 41 auf einer Abdeckung 12 hinzugefügt sind, wobei er im wesentlichen identisch bezüglich der anderen Punkte zum herkömmlichen Aufbau nach Fig. 2 ist. In Fig. 4 sind Abschnitte, die denen in Fig. 2 entsprechen, mit ähnlichen Bezugszeichen versehen worden, und werden daher nicht beschrieben. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel, wie vorstehend beschrieben, sind zwei Detektoreinrichtungen vorgesehen, d.h., eine erste Detektoreinrichtung, die Elektroden 18 und 19 und die obere Platte 15 hat, und eine zweite Detektoreinrichtung, die Elektroden 42 und 43 und die untere Platte 14 hat.
- Nun wird ein bevorzugtes Beispiel beschrieben, bei dem ein Alarm für verbleibende Tinte und eine Tintenknappheitsinformation und/oder ein zum Anhalten des Aufzeichnungsbetriebs verwendetes Detektionsausgangssignal durch die Verwendung der zwei Detektoreinrichtungen, wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel gezeigt ist, zu erhalten, um dadurch die Vorrichtung tatsächlich zu steuern.
- Die Anschlageinrichtung 41 dient dazu, jeden übermäßig großen Versatz des Filmbauteils 13 nach unten in Folge von Unterdruck, zu verhindern, wobei sie im dargestellten Beispiel einstückig mit dem Gehäuse 11 ausgebildet ist und das Paar von Elektroden 42 und 43 an ihrer Haltefläche vorgesehen ist, d.h., ihre obere Fläche, gegen die die untere Platte 14 drückt. Im vorliegenden Beispiel ist das Anschlagbauteil in der Tintenkammer ausgebildet.
- Beim Aufbau nach Fig. 4, wenn der Betrag der im Tintenbehälter 7 (Fig.1A) befindlichen verbleibenden Tinte klein wird, wird die aus elektrisch leitfähigen Material bestehende untere Platte 15 von den Elektroden 18 und 19 durch den im Tintenförderweg (der Tintenförderschlauch 5A, etc.) erzeugten Unterdruck getrennt, wie beim herkömmlichen Aufbau nach Fig. 2, wobei sich der Widerstand zwischen den Anschlußstücken 20 und 21 ändert.
- Diese Anschlußstücke 20 und 21 sind mit der Alarmeinrichtung 32 für verbleibende Tinte verbunden, wobei der Unterdruckwert, bei dem sich der Widerstand zwischen diesen Anschlußstücken ändert, d.h., der erste vorbestimmte Unterdruckwert, mittels einer Mutter 22 derart einstellt wird, so daß er mit dem Zweck der Alarmeinrichtung für verbleibende Tinte übereinstimmt.
- Wenn der Verbrauch von Tinte weiter fortgesetzt wird, nachdem die Alarmeinrichtung 32 für verbleibende Tinte in Betrieb ist, steigt der Betrag des Versatzes des Filmbauteils 13 mit einem Ansteigen des im Tintenförderweg herrschenden Unterdrucks, wobei die elektrisch leitfähige untere Platte 14 mit den an der Anschlageinrichtung 41 vorgesehenen Elektroden 42 und 43 in Kontakt kommt. Dadurch verändert sich der Widerstand zwischen einem weiteren an der Abdeckung 12 vorgesehenen Satz von Anschlußstücken 44 und 45.
- Diese Anschlußstücke 44 und 45 sind zum Anzeigen von Tintenknappheit mit der Alarmeinrichtung 34 und zum Anhalten des Aufzeichnungsbetriebs mit der Einrichtung 33 verbunden, wobei der Unterdruckwert, bei dem sich der Widerstand zwischen diesen Anschlußstücken 44 ändert, d.h., den zweiten vorbestimmten Unterdruckwert, derart mittels einer Einstelleinrichtung eingestellt ist, daß er mit dem Zweck der Alarmeinrichtung 34 zum Anzeigen von Tintenknappheit übereinstimmt, d.h., so daß die Kraft eines elastischen Bauteils, wie eines Federbauteils, das einen flexiblen Film in eine Richtung vorspannt, um das Volumen der Tintenkammer zu vergrößern (der flexible Film befindet sich im wesentlichen im unverformten Zustand), eingestellt wird.
- Der vorstehende Prozeß wird weiterhin kurz beschrieben unter Bezugnahme auf das Ablaufdiagramm nach Fig. 3B.
- Wenn der Hauptschalter der Vorrichtung geschlossen wird (Schritt 301), wird entschieden, ob die Detektoreinrichtung 1 geöffnet ist (Schritt 302). Wenn der Betrag der verbleibenden Tinte ausreichend ist, wird die Detektoreinrichtung 1 geschlossen und daher, in einem derartigen Fall, wenn eine Informationseinrichtung zum Anzeigen des Vorhandenseins von Tinte vorgesehen ist, zeigt diese Einrichtung, daß Tinte hinreichend vorhanden ist (Schritt 303). Wenn Tinte verbraucht und konsumiert wird, öffnet die Detektoreinrichtung 1 ihren Kontakt, da die obere Platte sich in Übereinstimmung mit der Bewegung des flexiblen Filmbauteils bewegt. Daraufhin entscheidet die Entscheidungsfunktion, ob die Detektoreinrichtung 2 geschlossen wird (Schritt 304). Wenn an diesem Zeitpunkt die Dektektoreinrichtung 2 geöffnet ist, d.h., sowohl die Detektoreinrichtung 1 als auch die Detektoreinrichtung 2 sind geöffnet, ist es möglich, das Aufzeichnen fortzusetzen, jedoch wird angezeigt, daß nur wenig Tinte verbleibt, um Anzuzeigen, daß der Betrag der verbleibenden Tinte klein geworden ist. Wenn der Verbrauch von Tinte weiter voranschreitet, wird das flexible Filmbauteil weiter verformt und die untere Platte bewegt sich, wodurch der Kontakt der Dektektoreinrichtung 2 geschlossen wird. Wenn es detektiert wird, daß der Kontakt der Detektoreinrichtung 2 geschlossen worden ist, das bedeutet, daß nicht mehr genügend Tinte übrig ist, um eine Aufzeichnung fortzusetzen, und daher wird in Übereinstimmung mit dieser Entscheidung Tintenknappheit angezeigt (Schritt 306). Wenn die Vorrichtung mit einer automatischen Stopfunktion versehen ist, kann der Aufzeichnungsbetrieb der Vorrichtung durch die Verwendung des Ergebnisses dieser Detektion damit auch simultan angehalten werden.
- In dem einen Vielzahl von Detektoreinrichtungen (im vorliegenden Fall zwei Dektektoreinrichtungen) auf diese Art vorgesehen werden, ist es leicht möglich, anzuzeigen, daß Tinte hinreichend vorhanden ist, das ein wenig Tinte verbleibt, und Tintenknappheit angezeigt wird, und es ist auch möglich, den Aufzeichnungsbetrieb der Vorrichtung auf der Basis des Ergebnisses der Detektion mittels dieser Detektoreinrichtungen automatisch anzuhalten.
- Wenn die Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung, wie in Fig. 1A dargestellt ist, unter Verwendung des vorstehend beschriebenen Detektors für verbleibende Tinte nach Fig. 4 aufgebaut ist, werden die nachstehenden betrieblichen Wirkungen erhalten.
- Der Betreiber der Aufzeichnungsvorrichtung wird im voraus darüber informiert, daß der Betrag der verbleibenden Tinte klein geworden ist, und dann wird er darüber informiert, daß der Betrag der verbleibenden Tinte erreicht worden ist, an dem ein normales Drucken nicht mehr bewerkstelligt wird, und daher eine wirkungsvolle und höchst zuverlässige Detektion des Betrags der verbleibenden Tinte möglich geworden ist.
- Weiterhin wird der Aufzeichnungsbetrieb angehalten, wenn ein normales Drucken unmöglich geworden ist, und daher wurde es auch möglich, negativen Einfluß auf den Aufzeichnungskopf 1 und den Detektor 6 für verbleibende Tinte zu eleminieren.
- Weiterhin wird der dem Zweck der Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung entsprechende Detektor 6 für verbleibende Tinte mit einem einfachen Aufbau versehen, bei dem ein Paar von Elektroden 42 und 43 an der Anschlageinrichtung 41 vorgesehen sind, und daher wurde es möglich, eine Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung mit einer hohen Zuverlässigkeit auf einfache Weise, ohne die Vorrichtung sperrig und teuer zu machen, zur Verfügung zu stellen.
- Weiterhin kann eine derartige Information durch eine Lichtaussendeeinrichtung, wie ein LED oder eine elektrische Birne, klangerzeugende Einrichtungen wie ein Musikzeichen oder ein elektrischer Summer, oder Anzeigeeinrichtungen wie ein Flüssigkristall oder ein CRT, oder eine Kombination dieser Einrichtungen sicher bewerkstelligt werden.
- Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Detektors für verbleibende Tinte gemäß der vorliegenden Erfindung.
- Der Detektor 6 für verbleibende Tinte nach Fig. 5 unterscheidet sich vom herkömmlichen Aufbau nach Fig. 2 dadurch, daß ein aus elektrisch leitfähigem Material bestehender Anschlag 51 im mittleren Abschnitt des Schraubenbolzens 17 hinzugefügt ist, und ein zweites Paar von Elektroden 52 und 53 ist zusätzlich zum ersten Paar von Elektroden 18 und 19 zwischen der aus elektrisch leitfähigem Material bestehenden oberen Platte 15 und dem Anschlag 51 hinzugefügt, und, daß mit dem zweiten Paar von Elektroden 52 bzw. 53 verbundene Anschlußendstücke 54 und 55 an der Abdeckung 12 hinzugefügt sind, wobei sie bezüglich der anderen Punkte im wesentlichen identisch zum herkömmlichen Aufbau nach Fig. 2 ist. Abschnitte in Fig. 5, die denjenigen in Fig. 2 entsprechen, wurden mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht beschrieben.
- Der Anschlag 51 und das zweite Paar von Elektroden 52 und 53 sind auf der oberen Seite des Filmbauteils 13 an der Abdeckung 12 vorgesehen, d.h., außerhalb des Tintenforderweges, und das erste Paar von Elektroden 18 und 19 und zweite Paar von Elektroden 52 und 53 sind mittels Isoliermaterials 56 voneinander elektrisch isoliert.
- Wenn beim Aufbau nach Fig. 5 der Unterdruck im Tintenförderweg ansteigt, wird zuerst die elektrisch leitfähige obere Platte 15 der Detektoreinrichtung 1 von dem ersten Paar von Elektroden 18 und 18 getrennt und es wird detektiert, daß der Betrag der verbleibenden Tinte klein geworden ist.
- Wenn der Unterdruck weiterhin ansteigt, kommt der elektrisch leitfähige Anschlag 51 der Detektoreinrichtung 2 mit dem zweiten Paar von Elektroden 52 und 53 in Kontakt, und es wird detektiert, daß ein normales Drucken unmöglich geworden ist.
- Somit wird durch den Detektor für verbleibende Tinte nach Fig. 5 ein Betrieb ermöglicht, der ähnlich dem des Ausführungsbeispiels nach Fig. 4 ist, wobei eine betriebliche Wirkungsweise erhalten wird, die ähnlich der des Ausführungsbeispiels nach Fig. 4 ist.
- Da beim Aufbau nach Fig. 5 die Elektroden 52 und 53 nach Fig. 5 außerhalb des Tintenförderwegs vorgesehen sind, muß bezüglich des Kontaktes mit der Tinte keine Beachtung geschenkt werden.
- Gemäß jedem der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele ist der Detektor 6 für verbleibende Tinte mit einer ersten Detektoreinrichtung zum Detektieren, daß der Betrag von im Tintenbehälter 7 befindlichen Tinte klein ist und mit einer zweiten Detektoreinrichtung zum Detektieren des abnormal großen im Tintenförderweg herrschenden Unterdrucks versehen, und daher kann der Betreiber der Aufzeichnungsvorrichtung rechtzeitig über das Auswechseln des Tintenbehälters 7 informiert werden. Weiterhin wurde es möglich durch das Ausstatten der zweiten Detektoreinrichtung mit der Anschlagfunktion zum Steuern des Versatzbetrags des Filmbauteils, zu verhindern, daß das Filmbauteil 13 beschädigt wird.
- Weiterhin wird auch dann der Versatzbetrag des Filmbauteils 13 durch die Anschlagfunktion gesteuert, wenn übermäßig großer Unterdruck erzeugt wird, wie während des Tintenaufbereitungsbetriebs, wobei die Widerherstellung des Filmbauteils 13 in seinen anfänglichen Zustand nach der Elimination des Unterdrucks daher stark verbessert wurde.
- Indem weiterhin dem herkömmlichen Detektor für verbleibende Tinte auf einfache Weise Elektroden hinzugefügt wurden, wurde ein Detektor für verbleibende Tinte zur Verfügung gestellt, der dem Zweck einer Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung entspricht, wodurch Sperrigkeit und gesteigerte Kosten der Aufzeichnungsvorrichtung vermieden werden können.
- Ohne den Bereich der vorliegenden Erfindung zu verlassen, ist natürlich die Form, etc. der Detektoreinrichtung nicht auf die Verwendung elektrischer Unterbrechung begrenzt, noch ist sie auf die in den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen dargestellte Elektrodenform begrenzt, jedoch könnte es in Übereinstimmung mit der verwendeten Einrichtung die wirkungsvollste Elektrodenform sein.
- Fig. 6 ist ein Blockschaltbild eines Steuersystems eines dritten Ausführungsbeispiels der Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Das Steuersystem nach Fig. 6 hat einen Aufbau, bei dem zum Verbinden mit der atmosphärischen Luft eine Einrichtung 35, die mit dem Detektor 6 für verbleibende Tinte verbunden ist, dem Steuersystem nach Fig. 3A hinzugefügt ist, wobei es bezüglich der weiteren Punkte zum Steuersystem nach Fig. 3A im wesentlichen identisch ist. In Fig. 6 sind Abschnitte, die denen in Fig. 3A entsprechen, mit ähnlichen Bezugszeichen versehen und werden nicht beschrieben.
- Die Einrichtung 35 zum Verbinden mit der atmosphärischen Luft ist eine Einrichtung, um atmosphärischen Druck an den Innenbereich des Detektors 6 für verbleibende Tinte, d.h. die hermetisch abgedichtete Kammer im Gehäuse 11, die durch das Filmbauteil 13 geteilt ist, anzulegen, und sie ist gestaltet, um den Betrieb aufzunehmen, wenn der Detektor 6 für verbleibende Tinte den Unterdruck detektiert, bei dem ein normales Drucken unmöglich ist, d.h. den abnormalen im Tintenförderweg herrschenden Unterdruck.
- Fig. 7 zeigt den Aufbau des Detektors 6 für verbleibende Tinte, der in der Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung nach den Fig. 1A und 1B verwendet wird.
- Der Detektor für verbleibende Tinte nach Fig. 7 unterscheidet sich vom Aufbau nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 darin, daß eine Einrichtung 35 hinzugefügt ist, um die hermetisch abgedichtete Kammer im Gehäuse 11, das durch das Filmbauteil 13 geteilt ist, mit der atmosphärischen Luft zu verbinden, d.h. die Einrichtung 35 zum Verbinden mit der atmosphärischen Luft hat eine Öffnung 51 zum Verbinden mit der atmosphärischen Luft und ein Bauteil 52 zum Steuern der Verbindung mit der atmosphärischen Luft wie z.B. ein Öffnungs-Schließventil.
- Demgemäß detektiert der Detektor für verbleibende Tinte nach Fig. 7 den Unterdruck, wenn der Betrag der verbleibenden Tinte klein ist und der Unterdruck, bei dem normales Drucken unmöglich (abnormaler Unterdruck) ist, durch einen Betrieb, der ähnlich dem in Verbindung mit Fig. 4 beschriebenen ist, wenn sich der Betrag der verbleibenden Tinte verringert, und betätigt (öffnet) zusätzlich das Bauteil 52 zum Steuern der Verbindung mit der atmosphärischen Luft, wenn der Unterdruck, bei dem normales Drucken unmöglich ist, erreicht wurde, um dadurch an das Innere des Detektors 6 für verbleibende Tinte atmosphärischen Druck anzulegen.
- Beim Detektor für verbleibende Tinte nach Fig. 4 ist nun ebenso das flexible Filmbauteil 13 in ihrem verformten Zustand, wenn die Detektoreinrichtung für verbleibende Tinte in Betrieb ist, wobei der Einfluß auf das Filmbauteil in Betracht gezogen wird, da es erstrebenswert ist, daß das Innere des Detektors für verbleibende Tinte so früh wie möglich an atmosphärischen Druck angelegt wird.
- Somit wird beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3A und 4 der Unterdruck detektiert, bei dem normales Drucken unmöglich ist, woraufhin der atmosphärische Druck nicht erreicht wird, bis eine vorbestimmte Gegenmaßnahme, wie der Austausch des Tintenbehälters 7 ausgeführt ist, wobei im vorliegenden Ausführungsbeispiel (Fig. 6 und 7) der atmosphärische Druck zu einem Zeitpunkt erreicht wird, an dem normales Drucken unmöglich geworden ist, und daher gibt es keinen Anlaß, den vorstehend beschriebenen Einfluß auf das Filmbauteil zu befürchten, auch wenn der Austausch des Tintenbehälters 7 lange Zeit nicht ausgeführt wird.
- Gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel heißt dies, daß eine Wirkung erzielt wird, die ähnlich der des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 3A und 4 ist, und zusätzlich durch Wiederanlegen atmosphärischen Drucks an das Innere des Detektors für verbleibende Tinte sofort nach dem Detektionsbetrieb wird die Haltbarkeit und die Zuverlässigkeit des Filmbauteils 13 und weiterer Unterdruck ausgesetzten Bauteilen verbessert.
- Bei der in den Fig. 3A und 4 dargestellten Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung wird das Anhalten des Aufzeichnungsbetriebs und des Verbindungsvorgangs mit der atmosphärischen Luft simultan mit der Detektion des Unterdrucks ausgeführt, und daher gibt es die Möglichkeit, daß die komplette Aufzeichnungsvorrichtung beruhend auf einer momentanen Fehlfunktion des Detektors 6 für verbleibende Tinte falsch arbeitet.
- Um eine derartige Unannehmlichkeit zu verhindern, kann der Aufbau derart sein, daß das vorstehende Anhalten des Aufzeichnungsbetriebs und der Verbindungsvorgang mit der atmosphärischen Luft nur dann ausgeführt werden, wenn der Detektor 6 für verbleibende Tinte den Detektionsbetrieb bereits länger als eine vorbestimmte Zeitdauer fortgesetzt hat.
- Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Aufzeichnungsvorrichtung.
- Das Steuersystem nach Fig. 8 unterscheidet sich vom Steuersystem nach Fig. 6 darin, daß ein Pulsweitendetektionsschaltkreis 36 zwischen dem Detektor 6 für verbleibende Tinte und der Einrichtung 32 zum Anhalten des Aufzeichnungsbetriebs und der Einrichtung 35 zum Verbinden mit der atmosphärischen Luft hinzugefügt ist.
- Der pulsweitendetektionsschaltkreis 36 gibt ein Treiber(Steuer-) Signal an die Einrichtung 33 aus, um den Aufzeichnungsbetrieb anzuhalten und an die Einrichtung 35 zum Verbinden mit der atmosphärischen Luft aus, wenn ihm ein Impuls mit einer Impulsweite zugeführt wird, die größer als die Impulsweite ist, die durch den Detektor 6 für verbleibende Tinte willkürlich vorgewählt wird.
- Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 wird somit eine Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung zur Verfügung gestellt, die die betriebliche Wirkungsweise hat, die durch das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 erhalten wird, und sie kann zusätzlich eine stabile Detektion und eine Information über den Betrag der verbleibenden Tinte mit dem dafür notwendigen Steuertreiber genau ausführen, auch wenn eine momentane Fehlfunktion im Detektor 6 für verbleibende Tinte verursacht wird.
- Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen 3 und 4 besteht die jeweilge Detektoreinrichtung für verbleibende Tinte aus einem Paar von Elektroden 18 und 19 und 42, 43. Auch sind in jedem dargestellten Ausführungsbeispiel zwei Detektoreinrichtungen für verbleibende Tinte vorgesehen, die bei unterschiedlichen Drücken arbeiten, doch ist es bei der Ausführung der vorliegenden Erfindung ebenso möglich, drei oder mehr Detektoreinrichtungen für verbleibende Tinte, wenn erforderlich, vorzusehen, die bei unterschiedlichen Drücken arbeiten.
- Gemäß jedem der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele sind zwei Detektoreinrichtungen für verbleibende Tinte vorgesehen, die bei zwei Unterdrücken in übereinstimmung mit ihren Zielen betrieben werden, wodurch eine Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung zur Verfügung gestellt wird, die eine wirkungsvolle und hoch zuverlässige Detektion des Betrages der verbleibenden Tinte bewerkstelligen kann.
- Weiterhin wird der Aufzeichnungsbetrieb angehalten, wenn der Betrag der verbleibenden Tinte, bei dem ein normales Drucken nicht mehr möglich ist, erreicht wurde, und daher konnte ein negativer Einfluß auf den Aufzeichnungskopf und den Detektor für verbleibende Tinte eliminiert werden.
- Weiterhin wurde ein Detektor für verbleibende Tinte entsprechend dem Zweck der Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung zur Verfügung gestellt, indem auf einfache Weise Detektoreinrichtungen mit Elektroden dem herkömmlichen Detektor für verbleibende Tinte hinzugefügt werden und daher können Sperrigkeit und stark gestiegene Kosten der Vorrichtung vermieden werden.
- Natürlich kann der Detektor für verbleibende Tinte, der mit Detektoreinrichtungen für verbleibende Tinte versehen ist, die bei zwei oder mehreren unterschiedlichen Unterdrücken arbeiten, an den Detektor für verbleibende Tinte an den, wie in Fig. 1B dargestellten Aufbau, angepaßt werden.
- Wie erfindungsgemäß aus der vorstehenden Beschreibung hervorgeht, wird eine Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung zur Verfügung gestellt, die mit einem Detektor für verbleibende Tinte ausgestattet ist, der einen einfachen Aufbau hat und in der Lage ist, hoch zuverlässig und darüber hinaus effektiv und genau die Detektion und die Information über den Betrag der verbleibenden Tinte zu bewerkstelligen.
- Wie erfindungsgemäß aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, wird eine Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung zur Verfügung gestellt, die mit zwei oder mehreren Detektoreinrichtungen für verbleibende Tinte versehen ist, die durch eine Druckänderung betätigt werden, wodurch eine wirkungsvolle und zuverlässige Detektion des Betrags der verbleibenden Tinte bewerkstelligt werden kann.
- Diese Beschreibung zeigt eine Flüssigkeitsstrahlaufzeichnungsvorrichtung mit einem Aufzeichnungskopf zum Strahlen von Tinte auf ein Aufzeichnungsmedium, um dadurch ein Aufzeichnen zu bewirken, einem Tintenbehälter, in dem die an den Aufzeichnungskopf zu fördernde Tinte bevorratet ist, und einem Detektor für verbleibende Tinte, der auf halbem Weg in einem Förderweg vorgesehen ist, der den Aufzeichnungskopf mit dem Tintenbehälter verbindet. Der Detektor für verbleibende Tinte hat eine Tintenkammer mit wenigstens einer Wandfläche, die aus einem flexiblen Filmbauteil gebildet ist, und wenigstens zwei Detektoreinrichtungen, die auf den Versatz des Filmbauteils reagieren.
Claims (24)
1. Aufzeichnungsvorrichtung,. die einen Aufzeichnungskopf(1)
zum Ausströmen von Tinte auf ein Auf zeichnungsmedium, um
dadurch ein Aufzeichnen zu bewirken und einen Tintenbehälter
(7) verwendet, in dem die zum Aufzeichnungskopf zu fördernde
Tinte bevorratet ist, mit:
einem Detektor für verbleibende Tinte (6), um den
Aufzeichnungskopf (1) mit dem Tintenbehälter (7) zu
verbinden, wobei der Detektor für verbleibende Tinte (6) eine
Tintenkammer (26) hat, die mit wenigstens einer durch ein
flexibles Filmbauteil (13) gebildete Wandfläche versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das flexible Bauteil (13) eine erste Detektoreinrichtung (15)
trägt, die relativ zum flexiblen Filmbauteil (13) befestigt
ist um eine Kontakteinrichtung (18, 19) in Abhängigkeit einer
Druckbeaufschlagung der Tintenkammer (26) zu schalten, wobei
die Kontakteinrichtung (18, 19) relativ zur Tintenkammer (26)
befestigt ist,
wobei die erste Detektoreinrichtung (15) in Kontakt mit der
Kontakteinrichtung (18, 19) ist, bis der Druck in der
Tintenkammer (26) einen ersten eingestellten Unterdruck
erreicht, und während der in der Tintenkammer (26)
herrschende Unterdruck ansteigt, die erste
Detektoreinrichtung (15) auf eine Verformung des flexiblen
Filmbauteils (13) hin, nicht in Kontakt mit der
Kontakteinrichtung (18, 19) ist, wenn der in der Tintenkammer
(26) herrschende Druck den ersten bestimmten Unterdruck
erreicht, und
einer zweiten Detektoreinrichtung (14), die, während der in
der Tintenkammer (26) herrschende Unterdruck ansteigt, in
Kontakt mit einer Anschlageinridhtung (41, 42, 43) kommt, die
eine weitere Verformung des flexiblen Filmbauteils (13)
begrenzt, wenn der Druck in der Tintenkammer (26) einen
zweiten bestimmten Unterdruck erreicht.
2. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung (41, 42, 43) als
eine zweite Kontakteinrichtung ausgebildet ist, die durch die
zweite Detektoreinrichtung (14) auf eine Verformung hin
schaltbar ist, die größer als die Verformung des flexiblen
Filmbauteils (13) ist, wenn der Druck in der Tintenkammer
(26) das zweite bestimmte Unterdruckniveau erreicht.
3. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, wobei die
Detektoreinrichtung (14, 15) ein elektrisch leitendes Bauteil
hat, das am Filmbauteil (13) vorgesehen ist, und eine
Elektrode hat, die entsprechend dem elektrisch leitenden
Bauteil vorgesehen ist und am Detektor für verbleibende Tinte
(14, 15) befestigt ist.
4. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1 mit weiterhin
einer Alarmeinrichtung (34) für verbleibende Tinte, um über
den Betrag der verbleibenden Tinte auf der Basis des
Ergebnisses der Erfassung durch die Detektoreinrichtung (14,
15) zu informieren.
5. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die
Alarmeinrichtung (34) für verbleibende Tinte eine Einrichtung
zum Anzeigen, daß Tinte in Reaktion auf wenigstens einem der
Detektoreinrichtungen (14, 15) geringfügig verbleibt, und
eine Einrichtung hat, zum Anzeigen von Tintenknappheit in
Reaktion auf der anderen der Detektoreinrichtungen (14, 15).
6. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 5, wobei die
Einrichtung zum Anzeigen, daß Tinte geringfügig verbleibt und
die Einrichtung zum Anzeigen der Tintenknappheit gemeinsam
ausgebildet sind.
7. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die
Alarmeinrichtung (34) für verbleibende Tinte wenigstens über
eine der Einrichtungen Lichtaussendeeinrichtung,
Tonerzeugungseinrichtung oder Anzeigeeinrichtung verfügt.
8. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 4, mit weiterhin
einer Einrichtung (33) zum Anhalten des Aufzeichnungsvorgangs
auf der Basis des Ergebnisses der Erfassung durch die
Detektoreinrichtung (14, 15).
9. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, mit weiterhin
einer Einrichtung (35) zum Verbinden des Inneren der
Tintenkammer (26) mit der atmosphärischen Luft.
10. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das
flexible Filmbauteil (13) durch ein elastisches Bauteil (16)
in eine Richtung vorgespannt ist, um das Volumen der
Tintenkammer (26) zu vergrößern.
11. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 10, mit weiterhin
einer Einstelleinrichtung (22) zum Einstellen der
Vorspannkraft.
12. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 11, wobei die
Einstelleinrichtung (22) eine Schraubeneinrichtung ist.
13. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 10, wobei das
elastische Bauteil (16) eine Feder ist.
14. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung (41, 42,
43) zum Steuern des Betrags der Verschiebung des flexiblen
Filmbauteils (13) in der Tintenkammer (26) ausgebildet ist.
15. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung außerhalb
der Tintenkammer (26) vorgesehen ist.
16. Detektorvorrichtung für verbleibende Tinte mit:
einer Einstromoffnung (24), einer Ausströmöffnung (25) und
einer Tintenkammer (26), die in Verbindung mit der
Einströmöffnung (24) und der Ausströmöffnung (25) ist, und
die wenigstens eine Wandfläche hat, die durch ein flexibles
Filmbauteil (13) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das flexible Filmbauteil (13) eine erste Detektoreinrichtung (15)
trägt, die relativ zum flexiblen Filmbauteil (13) befestigt
ist um eine Kontakteinrichtung (18, 19) in Abhängigkeit einer
Druckbeaufschlagung der Tintenkammer (26) zu schalten, wobei
die Kontakteinrichtung (18, 19) relativ zur Tintenkammer (26)
befestigt ist,
wobei die erste Detektoreinrichtung (15) in Kontakt mit der
Kontakteinrichtung (18, 19) ist, bis der Druck in der
Tintenkammer (26) einen ersten eingestellten Unterdruck
erreicht, und während der in der Tintenkammer (26)
herrschende Unterdruck ansteigt, die erste
Detektoreinrichtung (15) auf eine Verformung des flexiblen
Filmbauteils (13) hin, nicht in Kontakt mit der
Kontakteinrichtung (18, 19) ist, wenn der in der Tintenkammer
(26) herrschende Druck den ersten bestimmten Unterdruck
erreicht, und
einer zweiten Detektoreinrichtung (14), die, während der in
der Tintenkammer (26) herrschende Unterdruck ansteigt, in
Kontakt mit einer Anschlageinrichtung (41, 42, 43) kommt, die
eine weitere Verformung des flexiblen Filmbauteils (13)
begrenzt, wenn der Druck in der Tintenkammer (26) einen
zweiten bestimmten Unterdruck erreicht.
17. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung (41, 42, 43) als
eine zweite Kontakteinrichtung ausgebildet ist, die durch die
zweite Detektoreinrichtung (14) auf eine Verformung hin
schaltbar ist, die größer als die Verformung des flexiblen
Filmbauteils (13) ist, wenn der Druck in der Tintenkaminer
(26) das zweite bestimmte Unterdruckniveau erreicht.
18. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, mit
weiterhin einer Einrichtung (35) zum Verbinden des Inneren
der Tintenkammer (26) mit der atmosphärischen Luft.
19. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, wobei
das flexible Filmbauteil (13) durch ein elastisches Bauteil
(16) in eine Richtung vorgespannt ist, um das Volumen der
Tintenkammer (26) zu vergrößern.
20. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 19, mit weiterhin
einer Einstelleinrichtung (22) zum Einstellen der
Vorspannkraft.
21. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 12, wobei die
Einstelleinrichtung (22) eine Schraubeneinrichtung ist.
22. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung (41, 42,
43) zum Begrenzen des Betrags der Bewegung des flexiblen
Fumbauteus (13) in der Tintenkammer (26) ausgebildet ist.
23. Aufzeichnungsvorrichtung nach Anspruch 19, wobei das
elastische Bauteil (16) eine Feder ist.
24. Detektorvorrichtung für verbleibende Tinte nach Anspruch
16, wobei das flexible Filmbauteil (13) in einem im
wesentlichen unverschobenen Zustand ist, wenn die erste
Detektoreinrichtung (15) und die Kontakteinrichtung (18, 19)
miteinander in Kontakt sind.
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