DE3855939T2 - Toner zur entwicklung elektrostatisch geladener bilder - Google Patents

Toner zur entwicklung elektrostatisch geladener bilder

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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Toner zur Entwicklung eines elektrostatisch geladenen Bildes bei der Elektrofotografie, dem elektrostatischen Aufzeichnen, dem elektrostatischen Drucken etc. und einen diesen enthaltenden Entwickler.
  • Die derzeit allgemein im weiten Ausmaß verwendeten Toner werden durch Trockenvermischung eines Styrol/Acrylat-Copolymerpulvers erhalten, durch Suspensionspolymerisation mit einem Färbemittel, wie Ruß und ggf. einem Mittel zur Ladungskontrolle und/oder einem magnetischen Material, Schmelzverkneten des Gemischen durch einen Extruder oder dergleichen und anschließende Pulverisierung und Klassifizierung des verkneteten Gemisches, hergestellt (vgl. JP-OS 23354/1976).
  • Bei den nach dem obigen Schmelzknet-/Pulverisierungsverfahren erhaltenen herkömmlichen Tonern ist die Kontrolle des Teilchendurchmessers der Toner Beschränkungen unterworfen, und es ist ziemlich schwierig, Toner mit einem mittleren Teilchendurchmesser von nicht mehr als 10 µm, insbesondere von nicht mehr als 8 µm, ganz besonders nicht mehr als 5 µm, in guten Ausbeuten herzustellen. Es ist weiterhin schwierig, den Defekt zu vermeiden, daß aus den Tonern hergestellte Entwickler eine niedrige Auflösung und eine schlechte Ladungsfähigkeit besitzen und daß eine Schleierbildung auftritt.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, einen Toner durch Copolymerisation von Monomeren in der Gegenwart eines Färbemittels, herzustellen. Das Produkt hat aber immer noch den Defekt, daß es eine nicht ausreichende Ladungsfähigkeit hat und daß eine Schleierbildung auftritt.
  • Die US-A 4 789 617 beschreibt Toner, bestehend aus Teilchen aus einem Polymeren und einem Färbemittel, bei dem Teilchen einer Monomerzusammensetzung dispergiert in einem wäßrigen Medium polymerisiert worden sind. Dabei handelt es sich nicht um assoziierte Teilchen von sekundären Teilchen, bestehend aus Primärteilchen eines Polymeren mit einem Teilchendurchmesser von 0,05 bis 0,5 µm, und Teilchen eines Färbemittels (vgl. Spalte 11, Zeilen 14 bis 16).
  • Gemäß US-A 4 789 617 können ein cyclisierter Kautschuk oder ein polares Polymeres in einer Menge von 0,5 bis 50 Gew.- Teilen bezogen auf 100 Gew.-Teile des Polymermonomeren, zugesetzt werden. In den Ausführungsbeispielen ist aber das Polymere aus dem Polymermonomeren als solches ein Homopolymeres von Styrol oder ein Copolymeres von Styrol und 2- Ethylhexylacrylat, und es ist kein Polymeres mit sauren oder basischen polaren Gruppen. Dazu kommt noch, daß die Ausführungsbeispiele die Verwendung eines cyclisierten Kautschuks, aber nicht die Verwendung eines polaren Polymeren beschreiben. Weiterhin führt die Verwendung dieses cyclisierten Kautschuks dazu, daß das cyclisierte Polymere mit relativ hohem Molekulargewicht, das sich so an den Oberflächen der Teilchen ansammelt, eine große Menge des niedrig erweichenden Polymeren im Inneren davon umhüllt, um einen Toner mit ausgezeichneten Antiblockierungseigenschaften zu ergeben (vgl. Spalte 9, Zeilen 27 bis 33).
  • Die JP-A 59 62869 beschreibt einen Toner, erhalten durch Zugabe eines Monomeren zu Keimteilchen, die nach dem Schmelzemulsionsverfahren hergestellt worden sind und durch anschließende Polymerisation des genannten Monomeren. Die Beispiele 1 bis 3 beschreiben lediglich ein Paraffinwachs und ein Ethylenvinylacetatcopolymeres als Impfteilchen und (i) eine Monomerzusammensetzung von Styrol und Diethylaminomethacrylat bzw. (ii) eine Monomerzusammensetzung von Styrol, n- Butylmethacrylat und Diethylaminomethacrylat als die genannten Monomeren.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die obigen Defekte der derzeit in weitem Umfang verwendeten Toner stark zu eliminieren und einen Toner mit billigerem Preis als im Falle der herkömmlichen Toner durch Verwendung eines neuen Herstellungsverfahrens bereitzustellen.
  • Der erfindungsgemäße Toner zur Entwicklung eines elektrostatisch geladenen Bildes ist ein Toner zur Entwicklung eines elektrostatisch geladenen Bildes, der aus assoziierten Teilchen von sekundären Teilchen, umfassend primäre Teilchen eines Polymeren mit sauren oder basischen polaren Gruppen (nachstehend als "Polymeres mit polaren Gruppen" bezeichnet), vorzugsweise eines Polymeren mit sauren polaren Gruppen und Teilchen eines Färbemittels und ggf. eines Mittels zur Ladungskontrolle zusammengesetzt ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Toner zur Entwicklung eines elektrostatisch geladenen Bildes, bestehend aus assoziierten Teilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 3 bis 25 µm von sekundären Teilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,5 bis 5 µm, umfassend:
  • a) primäre Teilchen eines Polymeren mit sauren oder basischen polaren Gruppen, wobei die primären Teilchen einen mittleren Teilchendurchmesser von 0,05 bis 0,5 µm haben;
  • b) Teilchen eines Färbemittels mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,01 bis 0,5 µm; und ggf.
  • c) Teilchen eines Mittels zur Ladungskontrolle,
  • wobei die genannten Tonerteilchen durch ein Verfahren erhältlich sind, das die Zugabe des Färbemittels und ggf. eines Mittels zur Ladungskontrolle zu einer Emulsion des Polymeren, die durch Emulsionspolymerisation erhältlich ist, das Erhitzen des Gemisches unter Rühren, das anschließende Erhitzen des Gemisches unter Rühren auf eine Temperatur von der Glasübergangstemperatur des Polymeren bis zu einer Temperatur höher ist als die Glasübergangstemperatur, daß ggf. erfolgende Filtern der resultierenden assoziierten Teilchen und das anschließende Trocknen der assoziierten Teilchen umfaßt.
  • Die Fig. 1 ist eine Elektronenmikrofotografie, die die Struktur der sekundären Teilchen während der Herstellung des erfindungsgemäßen Toners zeigt. Die Fig. 2 ist eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme (Vergrößerung 1.000x), die die Struktur der assoziierten Teilchen während der Herstellung des erfindungsgemäßen Toners zeigt. Die Fig. 3 ist eine Elektronenmikrofotografie, die die Struktur der erfindungsgemäßen Tonerteilchen, bestehend aus assoziierten Teilchen, zeigt, wobei die Kontakteile zwischen den sekundären Teilchen durch Filmbildung mindestens teilweise durch Schmelzen miteinander verklebt worden sind.
  • Die primären Teilchen des Polymeren mit polaren Gruppen, wie erfindungsgemäß verwendet, sind Teilchen eines thermoplastischen Polymeren mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,05 bis 0,5 µm, vorzugsweise 0,1 bis 0,3 µm, und sie werden durch ein Emulsionspolymerisationsverfahren erhalten. Die sekundären Teilchen, aus denen die assoziierten Teilchen des erfindungsgemäßen Toners bestehen, sind Teilchen, die von einer Aggregation der primären Teilchen des Färbemittels mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,01 bis 0,5, vorzugsweise 0,03 bis 0,1 µm, und der primären Teilchen des Polymeren mit polaren Gruppen durch Bindungskräfte, wie Kräfte einer ionischen Bindung, einer Wasserstoffbindung, einer Metallkoordinationsbindung und einer schwachen Säureschwachen Base-Bindung oder Van der Waalssche-Kräfte resultieren. Die sekundären Teilchen haben einen mittleren Teilchendurchmesser von 0,5 bis 5 µm, vorzugsweise 1 bis 4 µm. Die Fig. 1 ist eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme (Vergrößerung 1.000x), die ein Beispiel von sekundären Teilchen zeigt, die bei dem erfindungsgemäßen Tonerherstellungsverfahren gebildet werden.
  • Die assoziierten Teilchen sind unregelmäßig geformte Teilchen, die durch Aggregation der sekundären Teilchen gebildet werden. Die assoziierten Teilchen haben einen mittleren Teilchendurchmesser von im allgemeinen 3 bis 25 µm, vorzugsweise 5 bis 15 µm, am meisten bevorzugt 5 bis 13 µm.
  • Erfindungsgemäß werden assoziierte Teilchen verwendet, bei denen die Kontaktteile zwischen den sekundären Teilchen, die die assoziierten Teilchen bilden mindestens teilweise, vorzugsweise zum größten Teil durch Filmbildung, schmelzverklebt worden sind. Die Fig. 3 ist eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme (Vergrößerung 1000x) der erfindungsgemäßen assoziierten Teilchen, bei denen mindestens ein Teil der Kontaktteile durch Filmbildung schmelzverklebt worden sind.
  • Die assoziierten Teilchen, die den erfindungsgemäßen Toner bilden, enthalten 20 bis 99,9 Gew.-%, vorzugsweise 30 bis 98 Gew.-%, am meisten bevorzugt 40 bis 95 Gew.-%, Polymeres mit polaren Gruppen und 80 bis 0,1 Gew.-%, vorzugsweise 70 bis 2 Gew.-%, am meisten bevorzugt 60 bis 5 Gew.-% Färbemittel, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polymeren mit polaren Gruppen und des Färbemittels.
  • Bevorzugte Beispiele des erfindungsgemäß verwendeten Polymeren mit polaren Gruppen sind Copolymere von Styrolen, Alkyl(meth)acrylaten und Comonomeren mit sauren oder basischen polaren Gruppen (nachstehend als "Comonomere mit polaren Gruppen" bezeichnet).
  • Bevorzugte Beispiele für die Copolymere sind solche, die (a) 90 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 80 bis 30 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht von (a) und (b), Styrole, (b) 10 bis 80 Gew.-%, vorzugsweise 20 bis 70 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht von (a) und (b), Alkyl(meth)acrylate und (c) 0,05 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 20 Gew.-% pro 100 Gew.-Teile kombiniertes (a) und (b), Comonomere mit polaren Gruppen, enthalten.
  • Die Copolymeren können ggf. andere polymerisierbare Comonomere als die Monomere (a), (b) und (c) in Verhältnismengen enthalten, die die Eigenschaften des erfindungsgemäßen Toners nicht beeinträchtigen.
  • Beispiele für die Styrole (a) sind Styrol, o-Methylstyrol, m-Methylstyrol, p-Methylstyrol, α-Methylstyrol, p-Ethylstyrol, 2,4-Dimethylstyrol, p-n-Butylstyrol, p-tert.-Butylstyrol, p-n-Hexylstyrol, p-n-Octylstyrol, p-n-Nonylstyrol, p-n-Decylstyrol, p-n-Dodecyistyrol, p-Methoxystyrol, p- Phenylstyrol, p-Chlorstyrol, 3,4-Dichlorstyrol und p- Chlormethylstyrol. Styrol wird besonders bevorzugt.
  • Beispiele für Alkyl(meth)acrylate (b) sind Methylacrylat, Ethylacrelat, n-Butylacrylat, Isobutylacrylat, Propylacrylat, n-Octylacrylat, Dodecylacrylat, Laurylacrylat, 2-Ethylhexylacrylat, Stearylacrylat, 2-Chlorethylacrylat, Methyl- α-chloracrylat, Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Propylmethacrylat, n-Butylmethacrylat, Isobutyimethacrylat, n- Octylmethacrylat, Dodecylmethacrylat, Laurylmethacrylat, 2-Ethylhexylmethacrylat und Stearylmethacrylat. Unter diesen werden Ester der (Meth)acrylsäure mit aliphatischen Alkoholen mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, besonders bevorzugt 4 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise verwendet.
  • Die Monomeren (c) mit sauren polaren Gruppen können beispielsweise (i) α,β-ethylenisch ungesättigte Verbindungen mit einer Carboxylgruppe (-COOH) und (ii) α,β-ethylenisch ungesättigte Verbindungen mit einer Sulfongruppe (-SO&sub3;H) sein.
  • Beispiele für die α,β-ethylenisch ungesättigten Verbindungen mit der -COOH-Gruppe sind Acrylsäure, Methacrylsäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Itaconsäure, Zimtsäure, Monobutylmaleat, Monooctylmaleat und Metallsalze, wie Na- oder Zn- Salze dieser Säuren.
  • Beispiele für α,β-ethylenisch ungesättigte Verbindungen mit der -SO&sub3;H-Gruppe sind sulfoniertes Styrol, sein Natriumsalz, Allylsulfobernsteinsäure, Octylallylsulfobernstein und das Natriumsalz davon.
  • Beispiele für die Comonomere (c) mit basischen polaren Gruppen sind (i) (Meth)acrylsäureester von aliphatischen Alkoholen mit einer Amingruppe oder einer quaternären Ammoniumgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, besonders bevorzugt 2 Kohlenstoffatomen: (ii) (Meth)acrylamid, und (Meth)acrylamid, die ggf. durch eine Alkylgruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen auf dem N mono- oder disubstituiert sind, (iii) Vinylverbindungen, die mit einer heterocyclischen Gruppe, die N als Ringelement enthält, substituiert sind, und (iv) N,N-Diallylalkylamine und die quaternären Ammoniumsalze davon. Von diesen werden die (Meth)acrylsäureester von aliphatischen Alkoholen mit Amingruppen oder quaternären Ammoniumgruppen (i) als Comonomere mit einer basischen Gruppe bevorzugt.
  • Beispiele für die (Meth)acrylsäureester von aliphatischen Alkohlen mit Amingruppen oder quaternären Ammoniumgruppen (i) sind Dimethylaminoethylacrylat, Dimethylaminoethylmethacrylat, Diethylaminoethylacrylat, Diethylaminoethylmethacrylat, die quaternären Ammoniumsalze der obigen vier Verbindungen 3-Dimethylaminophenylacrylat und 2-Hydroxy-3- methacryloxypropyltrimethylammoniumsalz.
  • Beispiele für (Meth)acrylamid oder (Meth)acrylamid, das ggf. durch eine Alkylgruppe auf dem N (ii) mono- oder disubstituiert ist, sind Acrylamid, N-Butylacrylamid, N,N-Dibutylacrylamid, Piperidylacrylamid, Methacrylamid, N-Butylmethacrylamid, N,N-Dimethylacrylamid und N-Octadecylacrylamid.
  • Beispiele für Vinylverbindungen, die durch eine heterocyclische Gruppe, enthaltend N als Ringelement (iii), substituiert sind, sind Vinylpyridin, Vinylpyrrolidon, Vinyl-N- methylpyridiniumchlorid und Vinyl-N-ethylpyridiniumchlorid.
  • Beispiele für die N,N-Diallylalkylamine (iv) sind N,N-Diallylmethylammoniumchlorid und N,N-Diallylethylammoniumchlorid.
  • Die Polymeren mit sauren oder basischen polaren Gruppen, die erfindungsgemäß verwendet werden, werden durch Emulsionspolymerisationsverfahren hergestellt. Netzmittel, die bei der Emulsionspolymerisation verwendet werden können, können beispielsweise anionische Netzmittel, nicht ionische Netzmittel, Schutzkolloide und kationische Netzmittel sein.
  • Beispiele für anionische Netzmittel und nicht ionische Netzmittel schließen einen weiten Bereich von anionischen Netzmitteln ein, z.B. Fettsäuresalze, wie Natriumoleat und Kaliumoleat, Alkylschwefelsäureestersalze, wie Natriumlaurylsulfat und Ammoniumlaurylsulfat, Alkylarylsulfonsäuresalze, wie Natriumalkylbenzolsulfonate und Natriumalkylnapthalensulfonate, Dialkylsulfobernsteinsäuresalze, Alkylphosphorsäuresalze und nicht ionische anionische Netzmittel, resultierend von einer Addition von Polyoxyalkylene, wie Polyoxyethylen, an diese Verbindungen und einen weiten Bereich von nicht ionischen Netzmitteln, z.B. Polyoxyalkylenalkylethern, wie Polyoxyethylenlaurylether und Polyoxyethylenstearylether, Polyoxyalkylenalkylphenolether wie Polyoxyethylenoctylphenolether und Polyoxyethylennonylphenolether, Sorbitanfettsäureester, wie Sorbitanmonolaurat, Sorbitanmonostearat und Sorbitantrioleat, Polyoxyalkylenfettsäureester, wie Polyoxyethylenmonolaurat und Polyoxyethylenmonostearat und Glycerinfettsäureester, wie Oleylmonoglycerid und Stearylmonoglycerid, ein. Sie können entweder einzeln oder in Kombination verwendet werden. Die eingesetzte Menge des Netzmittels kann in geeigneter Weise ausgewählt werden und kann beispielsweise 0,05 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise etwa 0,5 bis 7 Gew.-%, insbesondere 0,03 bis 5 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der verwendeten Monomeren, betragen.
  • Beispiele für die Schutzkolloide sind teilweise verseifter Polyvinylalkohol, vollständig verseifter Polyvinylalkohol, modifizierter Polyvinylalkohol, Cellulosederivate und Salze davon, wie Hydroxyethylcellulose, Hydroxypropylcellulose und Carboxymethylcellulosesalze, und natürliche Polysaccharide wie Guargummi. Sie können entweder einzeln oder in Kombination verwendet werden. Die verwendete Menge des Schutzkolloids kann in geeigneter Weise ausgewählt werden und kann beispielsweise 0 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05 bis 2 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der verwendeten Monomeren, betragen.
  • Beispiele für die kationischen Netzmittel sind Alkylaminsalze, wie Laurylaminacetat, quaternäre Ammoniumsalze, wie Lauryltrimethylammoniumchlorid und Alkylbenzylmethylammoniumchlorid und Polyoxyethylalkylamine. Beispiele für amphotere Netzmittel sind Alkylbetaine, wie Laurylbetain.
  • Die Menge des kationischen Netzmittels oder des amphoteren Netzmittels kann ebenfalls in geeigneter Menge ausgewählt werden und beispielsweise 0 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,05 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,05 bis 2 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der verwendeten Monomeren, betragen.
  • Wenn das Netzmittel in einer Menge über den bevorzugten Bereich hinaus verwendet wird, dann neigt der resultierende Toner dazu, eine schlechtere Feuchtigkeitsbeständigkeit zu haben. Wenn die Menge zu gering ist, dann besteht die Neigung, daß die Laufeigenschaften (Stabilität der Bilder bei der Herstellung vieler Kopien) verschlechtert werden.
  • Beispiele für die Katalysatoren, die bei der wäßrigen Emulsionscopolymerisation verwendet werden, sind Persulfate wie Natriumpersulfat, Kaliumpersuifat und Ammoniumpersulfat, organische Peroxide, wie tert.-Butylhydroperoxid, Cumolhydroperoxid und p-Menthanhydroperoxid und Hydrogenperoxid. Sie können entweder einzeln oder in Kombination verwendet werden. Die Menge des Katalysators kann in geeigneter Weise ausgewählt werden und beispielsweise etwa 0,05 bis etwa 1 Gew.-%, vorzugsweise etwa 0,1 bis etwa 0,7 Gew.-%, insbesondere etwa 0,1 bis etwa 0,5 Gew.-%, betragen.
  • Gewünschtenfalls kann ein Reduktionssystem gemeinsam bei der wäßrigen Emulsionspolymerisation eingesetzt werden. Beispiele für das Reduktionsmittel sind reduzierende organische Verbindungen, wie Ascorbinsäure, Weinsäure, Citronensäure und Glucose, Natriumthiosulfat, Natriumsulfit, Natriumbisulfit und Natriummetabisulfit. Die verwendete Menge des Reduktionsmittels kann in geeigneter Weise ausgewählt werden und kann beispielsweise etwa 0,05 bis etwa 1 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der verwendeten Monomeren, betragen.
  • Bei der Durchführung der wäßrigen Emulsionspolymerisationsreaktion kann die gesamte Menge des vorbestimmten Netzmittels in das Reaktionssystem eingegeben werden. Es ist aber auch möglich, einen Teil des Netzmittels zu dem Reaktionssystem zu geben, dann die Reaktion zu starten und den Rest während der Reaktion entweder kontinuierlich oder portionsweise in Intervallen zuzusetzen. Diese Verfahrensweise wird bevorzugt. Die Monomeren und, wie gewünscht, andere modifizierende Comonomere können zu einem Zeitpunkt, portionsweise oder kontinuierlich zugesetzt werden. Zur Kontrolle der Reaktion wird es bevorzugt, sie kontinuierlich zuzusetzen.
  • Zusätzlich zu den Netzmitteln und den Katalysatoren, wie oben beschrieben, können ein Mittel zur Einstellung des pH- Wertes, ein Mittel zur Einstellung des Polymerisationsgrades, ein Entschäumungsmittel etc., in geeigneter Weise während der Emulsionspolymerisation zugesetzt werden.
  • Das erfindungsgemäß verwendete Polymere mit polaren Gruppen hat eine Glasübergangstemperatur von -90 bis 100ºC, vorzugsweise -30 bis 80ºC, am meisten bevorzugt -10 bis 60ºC, und einen Gelierungsgrad, ausgedrückt als Menge des unlöslichen Teils bei der Soxhlet-Extraktion, unter Acetonrückfluß von 0,0 bis 99,9 Gew.-%, vorzugsweise 1 bis 30 Gew.-%. Wenn seine Glasübergangstemperatur zu hoch ist und über 100ºC hinausgeht, dann neigt der resultierende Toner in unerwünschter Weise dazu, eine verminderte Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur zu haben. Wenn sie andererseits zu niedrig ist und unterhalb -90ºC liegt, dann neigt die Fließfähigkeit der Tonerteilchen in unerwünschter Weise dazu, verschlechtert zu werden. Wenn andererseits der Gelierungsgrad zu hoch ist und über 50 Gew.-% beträgt, dann neigt die Fixierbarkeit bei niedriger Temperatur des resultierenden Toners in unerwünschter Weise dazu, vermindert zu werden.
  • Die hierin verwendete Bezeichnung "Färbemittel" bedeutet ein Färbeadditiv, das dem Entwickler eine Farbe verleiht, die für einen Entwickler für elektrostatisch geladenes Bild erforderlich ist. Wenn daher Additive, die andere Eigenschaften (z.B. Magnetismus oder ladungskontrollierende Eigenschaften) als diejenigen des Färbemittels dem Entwickler verleihen, wenn beispielsweise Ladungskontrollmittel, wie ein magnetisches Material (z.B. Magnetit) oder Nigrosinfarbstoffe, dem Entwickler die gewünschten Färbeeigenschaften verleihen, dann sollen auch diese Additive unter die Bezeichnung "Färbemittel" fallen.
  • Anorganische Pigmente, organische Pigmente und organische Farbstoffe, vorzugsweise anorganische Pigmente oder organische Pigmente, können erfindungsgemäß als Färbemittel verwendet werden. Bevorzugte Beispiele für die anorganischen Pigmente sind
  • (a) Metallpulverpigmente,
  • (b) Metalloxidpigmente,
  • (c) Kohlenstoffpigmente,
  • (d) Sulfidpigmente,
  • (e) Chromatsalzpigmente,
  • (f) Ferrocyanidsalzpigmente.
  • Beispiele für Metallpulverpigmente (a) sind Zink-, Eisen- und Kupferpulver.
  • Beispiele für Metalloxidpigmente (b) sind Magnetit, Ferrit, rotes Eisenoxid, Titanoxid, Zinkblüten, Siliciumdioxid, Chromoxid, Ultramarin, Cobaltblau, Ceruleanblau, Mineralviolet und Tribleitetroxid.
  • Beispiele für Kohlenstoffpigmente (c) sind Ruß, thermatomischer Kohlenstoff, Lampenschwarz und Ofenschwarz.
  • Beispiele für Sulfidpigmente (d) sind Zinksulfid, Cadmiumrot, Selenrot, Quecksilbersulfid und Cadmiumgelb.
  • Beispiele für Chromatpigmente (e) sind Molybdänrot, Bariumgelb, Strontiumgelb und Chromgelb.
  • Miloriblau ist ein Beispiel für ein Ferrocyanidpigment (f).
  • Nachstehend werden Beispiele für die organischen Pignente angegeben.
  • (a) Azopigmente
  • Hansa-Gelb G, Benzidingelb, Benzidinorange, Permanentrot 4R, Pyrazolonrot, Litholrot, Brilliant Scarlet G und Bon Maroon Leicht.
  • (b) Pigmente vom sauren Farbstofftyp und Pigmente vom basischen Farbstofftyp
  • Produkte durch Ausfällung solcher Farbstoffe wie Orange II, saures Orange R, Eoxin, Chinolin-Gelb, Tartrazin-Gelb, saures Grün, Pfauenblau und Alkaliblau mit Ausfällungsmittel, sowie Produkte erhalten durch Ausfällung solcher Farbstoffe wie Rhodamin, Magenta, Malachit-Grün, Methylviolet und Victoriablau mit Gerbsäure, Brechweinsäure, PTA, PMA, PTMA etc.
  • (c) Pigmente vom Beizfarbstofftyp
  • Metallsalze von Hydroxyanthrachinonen und Alizarin-Krapplack.
  • (d) Phthalocyaninpigmente
  • Phthalocyaninblau und Kupferphthalocyaninsulfonat.
  • (e) Quinacridonpigmente und Dioxanpigmente
  • Chinacridonrot, Chinacridonviolet und Carbazoldioxazinviolet.
  • (f) Andere
  • Organische fluoreszierende Pigmente und Anilinschwarz.
  • Auch Nigrosinfarbstoffe und Anilinfarbstoffe werden als die oben genannten organischen Farbstoffe verwendet.
  • Wie oben zum Ausdruck gebracht, kann der erfindungsgemäße Toner erforderlichenfalls beispielsweise ein Ladungskontrollmittel oder ein magnetisches Material enthalten. Beispiele für das Ladungskontrollmittel sind solche, die eine positive Ladung verleihen, z.B. elektronenabgebende Farbstoffe vom Nigrosintyp, Metallsalze von Naphthensäure, Metallsalze von höheren Fettsäuren, alkoxylierte Amine, quaternäre Ammoniumsalze, Alkylamid, Chelate, Pigmente und Fluorbehandlungsaktivierungsmittel sowie solche, um negative Ladung zu verleihen, beispielsweise elektronenakzeptierende organische Komplexe, chloriertes Paraffin, chlorierte Polyester, Polyester mit überschüssigen sauren Gruppen und ein Sulfonylamin von Kupferphthalocyanin.
  • Zum Zwecke der Verbesserung der Fixierbarkeit kann der erfindungsgemäße Toner Additive enthalten. Beispiele für Additive zur Verbesserung der Fixierbarkeit sind Olefinharze (z.B. Polyethylen mit niedrigen Molekulargewicht, Polypropylen mit niedrigen Molekulargewicht, Polyethylenoxid und Polytetrafluorethylen), Epoxyharze, Poiyesterharze, Styrol/Butadein-Copolymere (Monomerverhältnis 5-30:95-70), Olefincopolymere (wie Ethylen/Acrylsäure-Copolymere, Ethylen/Acrylatester-Copolymere, Ethylenmethacrylsäure-Copolymere, Ethylenmethacrylatester-Copolymere, Ethylen/Vinylchlorid-Copolymere, Ethylen/Vinylacetat-Copolymere und ionomere Harze), Polyvinylpyrrolidon, Methylvinylether/Maleinsäureanhydrid-Copolymere, mit Maleinsäure modifizierte Phenolharze und mit Phenol modifizierte Terpenharze. Die Olefinharze werden bevorzugt. Diese Harze werden vorzugsweise als wäßrige Emulsion eingesetzt.
  • Wie erforderlich, kann der erfindungsgemäße Toner zusammen mit Additiven, wie Fluidizierungsmittel, verwendet werden. Feine Pulver von hydrqphobem Silicium, Titandioxid und Aluminumoxid können als Beispiele für das Fluidizierungsmittel benannt werden. Das Fluidizierungsmittel kann in einer Menge von 0,01 bis 5 Gew.-Teilen, vorzugsweise 0,1 bis 1 Gew.-Teilen, pro 100 Gew.-Teile Toner verwendet werden.
  • Zum Zwecke der Verbesserung der Feuchtigkeitsbeständigkeit kann der erfindungsgemäße Toner mit einem Silankupplungsmittel und einem Titankupplungsmittel oberflächenbehandelt werden. Diese Kupplungsmittel können entweder einzeln oder in Kombination von zwei oder mehreren eingesetzt werden.
  • Nachstehend wird ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Toners beschrieben. Eine erforderliche Menge des Färbemittelpulvers und ggf. des Mittels zur Ladungskontrolle werden mit einer Emulsion des Polymeren mit sauren oder basischen polaren Gruppen, erhalten durch Emulsionspolymerisation, vermischt, um eine feine Dispergierung zu erhalten. Wenn das Gemisch weiterhin 0,5 bis 4 h, vorzugsweise 1 bis 3 h lang, gerührt wird, dann aggregieren allmählich primäre Teilchen des Polymeren mit polaren Gruppen und Teilchen des Färbemittels und wachsen zu sekundären Teilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,5 bis 5 µm, wie in der Fotografie der Fig. 1 gezeigt, zusammen. Wenn die resultierende Dispersion 0,5 bis 3 h, vorzugsweise 1 bis 2 h, lang weiter gerührt wird, dann aggregieren die sekundären Teilchen weiter, und sie wachsen zu assoziierten Teilchen zusammen, die einen mittleren Teilchendurchmesser von 5 bis 25 µm haben, wie in der Fotografie der Fig. 2 gezeigt wird. Bei dem Verfahren zur Herstellung des erfindungsgemäßen Toners werden, wenn die resultierende Dispersion 1 bis 3 h lang bei einer Glasübergangstemperatur des Polymeren mit polaren Gruppen zu einer Temperatur, die um 65ºC höher ist als die Glasübergangstemperatur, weiter gerührt wird, die assoziierten Teilchen an ihren Kontaktteilen unter den sekundären Teilchen mindestens teilweise durch Filmbildung schmelzverklebt, wie in der Fotografie der Fig. 3 gezeigt wird. Da die sekundären Teilchen aneinander durch Filmbildung schmelzverklebt werden, sind die assoziierten Teilchen während der Lagerung, des Transports und der Herstellung des Entwicklers praktisch keinem Zerfall unterworfen, und sie sind besonders gut für Entwickler für elektrostatisch geladene Bilder geeignet.
  • Ein Entwickler wird hergestellt, indem der erfindungsgemäße Toner mit einem Träger, wie Eisen- und Glasperlen, vermischt wird. Wenn der Toner selbst schon Ferrit als Färbemittel enthält, dann wirkt das Ferrit auch als Träger. In diesem Fall kann der resultierende Entwickler direkt verwendet werden. Eisenpulver mit negativen triboelektrischen Ladungseigenschaften als Ergebnis einer Beschichtung mit einem Harz, vorzugsweise mit einem Fluorharz, ist besonders gut als Träger geeignet.
  • Der erfindungsgemäße Toner hat eine relativ enge Teilchengrößenverteilung und einen relativ kleinen, mittleren Teilchendurchmesser. Wenn er daher zu einem Entwicklungsmittel für elektrostatisch geladene Bilder verformt wird, dann zeigt er dahingehend ausgezeichnete Effekte, daß die Auflösung im Vergleich zu herkömmlichen Produkten erheblich verbessert wird, daß seine Aufladungsfähigkeit ausgezeichnet ist und daß kaum irgendeine Schleierbildung auftritt. Weiterhin ist das Verfahren zu seiner Herstellung im Vergleich zu dem Stand der Technik vereinfacht, da es keine Pulvensierung und Klassifizierung benötigt, und da es nicht notwendigerweise Koagulierungsmittel, wie Magnesiumsulfat, erfordert. Da weiterhin die Ausbeute der angestrebten Tonerteilchen hoch ist, hat das Verfahren eine ausgezeichnete Wirtschaftlichkeit.
  • Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen erläutert. Wenn nichts anderes angegeben wird, dann sind alle Mengen auf das Gewicht bezogen.
  • Beispiel 1 Herstellung eines Polymeren mit sauren polaren Gruppen
  • Styrolmonomeres (ST) 60 Teile
  • Butylacrylat (BA) 40 Teile
  • Acrylsäure (AA) 8 Teile
  • Ein Gemisch der obigen Monomeren wurde zu einem Gemisch der folgenden Bestandteile gegeben.
  • Wasser 100 Teile
  • Nichtionogener Emulgator (Emulgen 950) 1 Teil
  • Anionischer Emulgator (Neogen R) 1,5 Teile
  • Kaliumpersulfat 0,5 Teile
  • Das resultierende Gemisch wurde 8 h lang bei 70ºC gerührt, wodurch eine Emulsion eines Harzes mit sauren polaren Gruppen erhalten wurde. Die Feststoffkonzentration der Emulsion betrug 50 %.
  • Herstellung eines Toners (1)
  • Emulsion des Harzes mit sauren polaren Gruppen 120 Teile
  • Magnetit 40 Teile
  • Nigrosinfarbstoff (Bontron N-04) 5 Teile
  • Ruß (Dia Black #100) 5 Teile
  • Wasser 380 Teile
  • Ein Gemisch der obigen Bestandteile wurde 2 h lang bei etwa 30ºC gehalten, während es mittels einer Gießvorrichtung gerührt wurde. Es wurde sodann auf 70ºC unter Rühren erhitzt und bei dieser Temperatur 3 h lang gehalten. In der Zwischenzeit ergab die mikroskopische Beobachtung, daß ein Komplex aus Harzteilchen und Magnetitteuchen zu einer Größe von etwa 10 µm wuchs. Das Gemisch wurde abgekühlt, und die resultierende flüssige Dispersion wurde einer Buchner-Filtration unterworfen, mit Wasser gewaschen und im Vakuum bei 50ºC 10 h lang getrocknet.
  • Zu 100 Gew.-Teilen des Toners wurden 0,5 Gew.-Teile Kieselsäure (Aerosil R972, hergestellt von Japan Aerosil Co., Ltd.) als Fluidisierungsmittel gegeben, und die Bestandteile wurden vermischt, um einen Testentwickler zu bilden.
  • Das in diesem Toner verwendete Polymere hat eine Tg-Wert von 45ºC, einen Gelierungsgrad von 5 % und einen Erweichungspunkt von 148ºC. Der Toner hatte einen mittleren Teilchendurchmesser von 12 µm.
  • Der Entwickler wurde in eine handelsübliche Kopiermaschine (NP-270Z, hergestellt von Canon Co., Ltd.) eingegeben, und es wurde kopiert. Kopien mit hoher Dichte und vermindertem Schleier wurden erhalten. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt.
  • Beispiele 2-7
  • Es wurden die in Tabelle 1 angegebenen Monomerzusammensetzungen verwendet. Sie wurde den gleichen Verfahrensweisen wie in Beispiel 1 unterworfen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt. Die Abkürzungen der Tabelle 1 haben die folgenden Bedeutungen.
  • MAA: Methacrylsäure
  • MBM: Monobutylmaleat
  • BQA: 2-Hydroxypropyl-N,N,N-trimethylammoniumchloridacrylat
  • DMAA: Dimethylaminoethylacrylat
  • LMA: Laurylmethacrylat
  • VP: Vinylpyridin
  • DMPC: N,N-Diallylmethylammoniumchlorid
  • Beispiel 8
  • Wie in Beispiel 1 wurde eine Emulsion eines Harzes mit sauren polaren Gruppen hergestellt, und durch die folgende Verfahrensweise wurde ein Toner hergestellt.
  • Herstellung eines Toners (2)
  • Emulsion des Harzes mit sauren polaren Gruppen 184 Teile
  • Chromfarbstoff (Bontron E-81) 1 Teil
  • Ruß (Regal 330R) 7 Teile
  • Wasser 307 Teile
  • Ein Gemisch der obigen Bestandteile wurde in der gleichen Weise wie in Beispiel 1 aufgearbeitet, um einen Testtoner herzustellen. Das Polymere hatte einen Tg-Wert von 43ºC, einen Gelierungsgrad von 590 und einen Erweichungspunkt von 147ºC. Der Toner hatte einen mittleren Teilchendurchmesser von 10,5 µm.
  • Der Toner wurde in eine handelsübliche Kopiermaschine (Leodry BD-4140, hergestellt von Toshiba Co., Ltd.) eingegeben, und es wurde kopiert. Kopien mit hoher Dichte und vermindertem Schleier wurden erhalten. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt.
  • Beispiele 9-11
  • Die gleiche Verfahrensweise wie in Beispiel 8 wurde wiederholt, wobei die Monomerzusammensetzungen gemäß Tabelle 1 verwendet wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestellt.
  • Beispiel 12
  • Während der Reaktion zur Bildung der assoziierten Teilchen des Beispiels 1 wurde die tonerbildende Masse auf 60ºC erhitzt und 2 h lang bei dieser Temperatur gehalten anstelle, daß sie 3 h lang bei 70ºC gehalten wurde. Das Teilchenwachstum wurde kontrolliert, und es wurde ein Toner mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 5 µm mit einer Ausbeute von 60 % erhalten. Beim Kopiertest unter Verwendung dieses Toners wurden Kopien mit sehr guter Auflösung, hoher Dichte und vermindertem Schleier erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • Bei einer Emulsion eines Harzes, erhalten durch Polymerisation, unter Verwendung der Monomerzusammensetzung gemäß Beispiel 1, jedoch ohne die Zugabe von AA (Monomeres mit sauren polaren Gruppen) gemäß Tabelle 1 wuchsen die assoziierten Teilchen nicht, und es konnte kein Testtoner erhalten werden.
  • Vergleichsbeispiel 2
  • Die in Beispiel 1 erhaltene Harzemulsion wurde mit einem Sprühtrockner (Mobile Minor, hergestellt von Ashizawa Niroatomizer) bei folgenden Bedingungen getrocknet.
  • Einlaßtemperatur: 120ºC
  • Auslaßtemperatur: 90ºC
  • Beschickungsgeschwindigkeit: 1,5 l/min.
  • Zerstäuber: Betrieben bei 3 x 10&sup4; UpM.
  • 60 Teile des resultierenden Harzes, 40 Teile Magnetit, 5 Teile Nigrosinfarbstoff (Bontron N-04) und 5 Teile Ruß (Dia Black #100) wurden schmelzverknetet und pulverisiert, wodurch ein Toner mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 5 µm erhalten wurde. Die Ausbeute zu diesem Zeitpunkt betrug 35%.
  • Zu 100 Gew.-Teilen des resultierenden Toners wurden 0,5 Gew.-Teile Kieselsäure (R-972, hergestellt von Japan Aerosil Co., Ltd.) gegeben, und die Bestandteile wurden vermischt, um einen Testentwickler zu bilden.
  • Dieser Entwickler hatte eine sehr schlechte Fließfähigkeit Bei Verwendung des Entwicklers beim gleichen Kopiertest wie in Beispiel 1 wurden Kopien mit starker Schleierbildung erhalten.
  • Vergleichsbeispiel 3
  • Ein Harz mit der Zusammensetzung gemäß Tabelle 1 wurde durch die gleiche Verfahrensweise wie in Vergleichsbeispiel 2 erhalten. Das Harz wurde wie im Vergleichsbeispiel 2 compoundiert und schmelzgeknetet und pulverisiert, wodurch ein Toner mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 12,0 µm mit einer Ausbeute von 55 % erhalten wurde. Es wurde der gleiche Kopiertest durchgeführt, wobei der resultierende Toner verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 zusammengestel lt.
  • Bestimmungsmethode der Auflösung eines kopierten Bildes
  • Das Testmuster AR-4 von Data Quest Co., Ltd. wurde kopiert. Die Anzahl der Linien pro mm in dem kopierten Testmuster wurde durch visuelle Beobachtung bestimmt, und die Auflösung wurde bewertet. Bei dieser Bestimmungsmethode werden bei der Harzzusammensetzung gemäß Tabelle 1 beim Bestimmen von mindestens 6,3 Linien diese als gute Auflösung bezeichnet. Nicht mehr als 3,6 Linien werden als schlechte Auflösung bezeichnet.
  • Bewertungsmethode der Schleierbildung eines kopierten Bildes
  • Unter Verwendung eines Reflektometers (CM-53P, hergestellt von Murakami Color Laboratory Co., Ltd) wurde die Reflexion von weißem Papier vor dem Kopieren und die Reflexion des buchstabenfreien Teils des Papiers nach dem Kopieren bei einem Lichtwinkel von 45º verglichen. Das Verhältnis der Reflexion wird als Schleierdichte (%) definiert. Eine Schleierdichte von nicht mehr als 0,7 kann als gut angesehen werden. Eine Schleierdichte von mindestens 1,0 wird als schlecht angesehen. Tabelle 1 Tabelle 2
  • Beispiel 13 Herstellung eines Polymeren mit sauren polaren Gruppen
  • Styrolmonomeres (AT) 75 Teile
  • Butylacrylat (BA) 35 Teile
  • Acrylsäure (AA) 3 Teile
  • Ein Gemisch der obigen Monomeren wird zu einem Gemisch der folgenden Bestandteile gegeben.
  • Wasser 100 Teile
  • Nichtionogener Emulgator (Emulgen 950) 1 Teil
  • Anionischer Emulgator (Neogen R) 0,1 Teile
  • Kaliumpersulfat 0,5 Teile
  • Das resultierende Gemisch wurde 8 h lang bei 70 ºC unter Rühren polymerisiert, wodurch eine Emulsion eines Harzes mit sauren polaren Gruppen mit einem Feststoffgehalt von 50 %, erhalten wurde.
  • Herstellung eines Toners (1)
  • Emulsion des Harzes mit sauren polaren Gruppen 120 Teile
  • Magnetit 40 Teile
  • Nigrosinfarbstoff (Bontron N-04) 5 Teile
  • Ruß (Dia Black #100) 5 Teile
  • Wasser 380 Teile
  • Wachsemulsion (HYTEC E-4B) 20 Teile
  • (Anteil der wirksamen Komponenten 40 %)
  • Ein Gemisch der obigen Bestandteile wurde 2 h lang bei etwa 30ºC gehalten, während es mittels einer Gießvorrichtung dispergiert und gerührt wurde.
  • Die Beobachtung einem Raster-Elektronenmikroskop während dieser Zeit zeigte, daß die primären Teilchen eine Größe von 0,3 µm hatten, und daß die primären Teilchen des Färbemittels eine Größe von 0,04 bis 0,08 µm hatten, und daß schließlich die aggregierten sekundären Teilchen eine Größe vom etwa 2 µm hatten. Danach wurde das Gemisch 3 h lang unter Rühren bei 70ºC gehalten. Die mikroskopische Beobachtung während dieser Zeit führte zu dem Ergebnis, daß ein Komplex der Harzteilchen und der Magnetitteilchen zu einer Größe von etwa 10 µm wuchs. Das Gemisch wurde abgekühlt und die resultierende flüssige Dispersion wurde einer Buchner-Filtration unterworfen, mit Wasser gewaschen, und im Vakuum bei 50ºC 10 h lang getrocknet.
  • 5 Teile einer 10%igen ethanolischen Lösung eines Silankupplungsmittels (A-143, hergestellt von Nippon Unicar Co.) wurde auf 100 Teile der resultierenden Teilchen aufgesprüht. Es wurde eine Oberflächenkupplung bei 40ºC über einen Zeitraum von 50 h durchgeführt, um einen Testtoner zu bilden.
  • Das in diesem Toner verwendete Polymere hatte einen Tg-Wert von 55ºC, einen Gelierungsgrad von 15 % und einen Erweichungspunkt von 135ºC. Der Toner hatte einen mittleren Teilchendurchmesser von 13 µm.
  • Der Entwickler wurde in eine handelsübliche Kopiervorrichtung (NP-270Z, hergestellt von Canon Co., Ltd.) eingegeben und es wurde kopiert. Kopien mit hoher Dichte und vermindertem Schleier (Schleierdichte 0,0) wurden erhalten.
  • Die Fixierfähigkeit des Toners wurde nach der folgenden Methode bestimmt. Das Fixierverhältnis war gut, nämlich 95%.
  • Die Feuchtigkeitsbeständigkeit des Toners in einer bei Raumtemperatur und einer Feuchtigkeit von 85 % gehaltenen Umgebung wurde nach der folgenden Methode getestet. Die Schleierdichte war niedrig, d.h. 0,1 %. Es wurden gute Ergebnisse erhalten.
  • Die Aufladbarkeit dieses Toners war ausgezeichnet und die Verteilung der Ladungsmenge war sehr eng.
  • Bewertung der Fixierbarkeit
  • Das Testmuster AR-4 der Data Quest Co., Ltd. wurde kopiert. Der feste Teil wurde mit einem Sand-Kautschuk-Radiergummi durch 5 hin- und hergehende Bewegungen radiert. Das Verhältnis der Reflexion des festen Teils nach dem Radieren und vor dem Radieren wurde mit einem Reflektometer bestimmt, und als Fixierungsverhältnis definiert. Das Reflektometer war CM- 53P, hergestellt von Murakami Color Laboratory Co., Ltd.
  • Bestimmung der Feuchtigkeitsbeständigkeit
  • Der Test wurde nach dem Kopiertest 3 Tage lang in einer Umgebung durchgeführt, die bei Raumtemperatur und einer relativen Feuchtigkeit von 85 % gehalten wurde. Die Schleierdichte des buchstabenfreien Teils des Testmusters wurde mittels des obigen Reflektometers gemessen. Die Reflexion des weißen Papiers vor dem Kopieren und diejenigen des buchstabenfreien Teils nach dem Kopieren wurde miteinander verglichen. Das Verhältnis der Reflexionen wurde als Schleierdichte definiert.

Claims (2)

1. Tonerteilchen zur Entwicklung eines elektrostatisch geladenen Bildes, bestehend aus assoziierten Teilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 3 bis 25 µm von sekundären Teilchen mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,5 bis 5 µm, wobei ihre kontaktierenden Teile durch Filmbildung mindestens teilweise durch Schmelzen miteinander verklebt sind, umfassend:
a) primäre Teilchen eines Polymeren mit sauren oder basischen polaren Gruppen, wobei die primären Teilchen einen mittleren Teilchendurchmesser von 0,05 bis 0,5 µm haben;
b) Teilchen eines Färbemittels mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 0,01 bis 0,5 µm; und ggf.
c) Teilchen eines Mittels zur Ladungskontrolle,
wobei die genannten Tonerteilchen durch ein Verfahren erhältlich sind, das die Zugabe des Färbemittels und ggf. eines Mittels zur Ladungskontrolle zu einer Emulsion des Polymeren, die durch Emulsionspolymerisation erhältlich ist, das Erhitzen des Gemisches auf 20 bis 45ºC 1 bis 3 h lang unter Rühren, das anschließende Erhitzen des Gemisches unter Rühren auf eine Temperatur von der Glasübergangstemperatur des Polymeren bis zu einer Temperatur, die 65ºC höher ist als die Glasübergangstemperatur über 1 bis 3 h, das ggf. erfolgende Filtern der resultierenden assoziierten Teilchen und das anschließende Trocknen der assoziierten Teilchen umfaßt.
2. Entwickler zur Entwicklung eines elektrostatisch geladenen Bildes, umfassend die Tonerteilchen nach Anspruch 1 und Trägerteilchen.
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