DE385687C - Schere zum Schneiden von Blech, Draht o. dgl. - Google Patents

Schere zum Schneiden von Blech, Draht o. dgl.

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DE385687C
DE385687C DEK77839D DEK0077839D DE385687C DE 385687 C DE385687 C DE 385687C DE K77839 D DEK77839 D DE K77839D DE K0077839 D DEK0077839 D DE K0077839D DE 385687 C DE385687 C DE 385687C
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scissors
sheet metal
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cutting
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HANS KIGERT DIPL ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D29/00Hand-held metal-shearing or metal-cutting devices
    • B23D29/02Hand-operated metal-shearing devices
    • B23D29/026Hand-operated metal-shearing devices for cutting sheets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

Es ist bekannt, daß bei Scheren zum Schneiden von Blech, Draht o.dgl., bei denen der untere Griff mit dem unteren Scherblatt aus einem Stück besteht, der obere Griff seine Bewegung auf das obere Scherblatt durch eine Reihe von Gelenken und Hebeln derart überträgt, daß einerseits eine möglichst hohe Übersetzung erzielt wird, andererseits der Öffnungswinkel der Scherblätter selbst bei ganz geöffneter Schere möglichst klein bleibt. Die bekannten Vorrichtungen dieser Art besitzen jedoch alle den Nachteil, daß durch die große Zahl von Hebeln, durch die die Übertragung der Bewegung des oberen Griffes auf
'5 das obere Scherblatt erfolgt, der tote Weg in den Gelenken vergrößert wird, wodurch sich die Starrheit des ganzen Kraftübertragungssystems vermindert. Infolge dieser zu geringen Steifheit haben die Scherblätter beim
so Schneiden eines Stoffes das Bestreben auszuweichen, so daß das zu schneidende Material zwischen den Scherblättern geklemmt wird. Diese Mangel sind bei der Erfindung dadurch vermieden, daß der obere Griff seine Bewegung auf das obere Scherblatt durch eine schwingende Kurbel schleife überträgt, wodurch die Zahl der Gelenke auf das geringste Maß vermindert wird, so daß einerseits ein möglichst hohes übersetzungsverhältnis erzielt wird, derart, daß der öffnungswinkel selbst bei ganz geöffneter Schere möglichst klein bleibt, andererseits das Kraftmoment stets nahezu das gleiche bleibt, welch letztere Forderung bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art nur unvollkommen oder gar nicht erfüllt ist.
Die Schere ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, wobei angenommen wurde, daß es sich um eine Blechschere handelt.
4.0 Abb. ι zeigt die Schere in der Ansicht, Abb. 2 in der Draufsicht, Abb. 3 im ganz geöffneten Zustande und Abb. 4 im Schnitt durch die Mitte der Gelenke.
In Abb. ι stellt 1 den unteren Griff dar, der mit dem unteren Scherblatt 3 aus einem Stück besteht und durch eine besondere Formgebung in bekannter Weise so hoch über der Schneide des Scherblattes 3 liegt, daß die Finger, die den unteren Griff umfassen, über dem zu schneidenden Stoff Platz haben. Das obere Scherblatt 4 ist durch einen Bolzen mit Mutter 11, 12 mit dem Scherblatt^ gelenkig verbunden und besitzt einen gabelförmigen Hebelarm 6, in dessen Schlitz 7 eine um den Bolzen 8 drehbare Rolle 9 oder ein Gleitstein o.dgl. sich bewegen kann (Abb. 3 und 4). Dieser Bolzen 8 ist an dem kurzen Hebelarm 5 des Griffes 2 in geringem Abstande vom Drehpunkt 10 der beiden Griffe befestigt. Der obere Griff 2 besitzt eine Öse zum Durchstecken des Daumens wie bei einer gewöhnlichen Schere, damit der obere Griff leichter gehoben werden kann. Der Hebelarm 5 kann auch gabelförmig ausgebildet werden, so daß der Bolzen 8 beiderseits gelagert ist und in der Gabel die Rolle 9 trägt, was besonders bei größeren Scheren zum Schneiden stärkerer Bleche vorzuziehen sein wird. Selbstverständlich müssen die Scherblätter 3 und 4 auch hier die nötige gegenseitige Spannung besitzen, damit ein Schneiden überhaupt möglich ist. Das Übersetzungsverhältnis, welches außer vom \rerhältnis der Hebellängen vom öffnungswinkel der Schere abhängt, kann beliebig groß gemacht werden und erreicht bei geeigneter Wahl der maßgebenden Größen selbst bei kleinen Hebellängen sehr hohe Werte. Das am Griffe wirkende Kraftmoment kann also beliebig klein gemacht werden und bleibt für die ganze Länge der Schneide mit großer Annäherung das gleiche. Dieselbe Einrichtung kann nicht nur bei Scheren zum Schneiden von Blechen und Drähten, sondern auch zum Schneiden anderer Stoffe, z. B. Papier, Karton o. dgl., bei Zuschneidescheren usw. mit Vorteil verwendet werden, natürlich unter Anpassung an den jeweiligen Verwendungszweck.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schere zum Schneiden von Blech, Draht o. dgl, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Griff (2) mit dem oberen Scherblatt (4) durch eine schwingende Kurbelschleife gelenkig verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEK77839D Schere zum Schneiden von Blech, Draht o. dgl. Expired DE385687C (de)

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DE385687C true DE385687C (de) 1923-11-27

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