DE386894C - Narkoseapparat - Google Patents

Narkoseapparat

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DE386894C
DE386894C DEC32936D DEC0032936D DE386894C DE 386894 C DE386894 C DE 386894C DE C32936 D DEC32936 D DE C32936D DE C0032936 D DEC0032936 D DE C0032936D DE 386894 C DE386894 C DE 386894C
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anesthesia machine
vessel
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pipe
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Expired
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DEC32936D
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JAKOB CLEMENS DR
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JAKOB CLEMENS DR
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00—Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/10—Preparation of respiratory gases or vapours
    • A61M16/14—Preparation of respiratory gases or vapours by mixing different fluids, one of them being in a liquid phase
    • A61M16/18—Vaporising devices for anaesthetic preparations

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

  • Narkoseapparat. Es sind bereits Narkoseapparate bekannt, bei denen das in einem Behälter befindliche Narkotikum durch zuströmende Luft. die aus einer am tiefster. Punkt eines Rohres gelegenen Öffnung austritt und so zur Vergasung kommt. Um eine genauere Dosierung zu ermöglichen, soll nach vorliegender Erfindung eire selbsttätige Regelung des Abstandes zwischen der Lufteuströinöffnung und dem Narkoseflüssigkeitsspiegel hergestellt werden.
  • Der neue Apparat ist auf der Zeichnung dargestellt.
  • Die Abbildung zeigt ein nach Art der Mariotteschen Flasche gebautes Gefäß 3, 4 und einen Behälter 2, in dem sich-ein Schwimmer befindet: In beide Flaschen 2, 3 führen Rohre für den Luftzu- und -abstrom. Der Apparat ist für die Verwendung einer Mischnarkose oder Einzelnarkose hergerichtet, bei der zwei verschiedene bzw. ein Narkotikum benutzt wird.
  • In einem Gehäuse i sind die Gefäße zur Aufnahme der verschiedenen Narkosemittel untergebracht. Z. B. ein Gefäß 2 für Äther, ein Gefäß 3, 4 für Chloroform. Die Gefäße 2, 3 besitzen an ihrem dicht anschließenden Stöpsel Anschlüsse für Zuleitung 5, 6 und Ableitung 7, 8, so daß sie gemeinsam mit einem Luft- bzw. Sauerstoffzuführungsrohr 9 oder mit einem Gebläseball verbunden werden können, während die Ableitungen 7, 8 durch Leitung 22 direkt zu einer luftdicht anschließenden Maske -oder zu entsprechenden Dosierungsapparaten führen, die mit der Narkosemaske in Verbindung stehen.
  • Durch die Gefäße kann die Einatmungsluft streichen. Um sie stets in gleicher Höhe zum Flüssigkeitsspiegel strömen zu lassen, kann entweder die untere Öffnung des Luftzuströmrohres bei seiner Änderung entsprechend verstellt oder der Flüssigkeitsspiegel konstant erhalten werden.
  • Das erstgenannte Ziel verwirklicht ein Schwimmer io, der von der Narkoseflüssigkeit getragen wird und aus einem geschlossenen Hohlkörper io besteht, auf dem das untere mit zahlreichen Löchern 12 versehene Ende eines Rohres ii sitzt. Durch diese tritt die Einatmungsluft. Der obere Teil des Rohres gleitet in dem Zuleitungsrohr 6 leicht hin und her, so daß der Schwimmer sich bei Änderung in der Höhe der Flüssigkeitsoberfläche entsprechend höher oder tiefer einstellen kann. Mit Hilfe von Belastungsringen, die um den Hals des Schwimmers geführt werden, können seine Öffnungen mehr oder weniger tief unter den Flüssigkeitsspiegel getaucht Urerden. ' Den Flüssigkeitsspiegel der Narkotika stets gleich hoch zu halten, ermöglichen zwei Gefäße 3, 4, die nach Art einer Mariotteschen Flasche gebaut sind. An ihrem Boden sind sie durch ein durch Hahn 14 abstellbares Rohr 13 miteinander verbunden. In dem luftdicht abschließenden Stöpsel 15 ist ein dünnes trichterförmiges Rohr 16, 17 eingebaut. Die Höhe der unteren Öffnung bestimmt die Flüssigkeitsmenge in Flasche 3. Verdunstet diese, so tritt die entsprechende Menge Flüssigkeit durch Rohr 13 nach Gefäß 3, und durch Rohr 16 tritt dafür eine entsprechende Menge Luft in das Gefäß 4. Die Höhe des Flüssigkeitsspiegels iin Gefäß 3 wird daher selbsttätig geregelt, so daß die Luft stets in gleicher Entfernung zu diesem aus den unteren Öffnungen des starren Rohres 5 austritt.
  • Die Füllung der Flasche q. geht so vor sich, daß nach Absperrung des Rohres 13 durch Hahn 1q. der Stöpsel 15 gelüftet wird und die Narkotika durch Trichter 17 eingegossen werden.
  • Um die Kälte, die beim Verdunsten der Narkotika entsteht, zu beseitigen, könnte man die Narkotika bzw. die zugeführte Luft elektrisch oder durch warmes Wasser erwärmen. Es läßt sich leicht eine Vorrichtung anbringen, die es selbsttätig oder durch Handregulierung nach Ablesen der Einatmungstemperatur an einem Thermometer ermöglicht. Sieht man von einer Erwärmung ab, so wäre dafür zu sorgen, daß die Kälte möglichst schnell an die wärmere Umgebung abgegeben würde. Zu diesem Zweck werden die Gefäße am besten aus gutleitendem Metall hergestellt oder von diesem umgeben und seine Fläche möglichst groß gestaltet. Um das Innere der Flasche beobachten zu können, wäre es vorteilhaft. den oberen Teil des Gefäßes i9 aus Glas zu formen. An der Verbindungsstelle 2o von Metall und Glas ist jenes umgebogen, so daß es nach zwei Seiten die Kälte ausstrahlen kann.
  • Die mit Narkotika gesättigte Luft gelangt von den Ableitungsrohren 7, 8 zu einem U-förmig gestalteten Rohr 21 mit einseitiger Fortsetzung 22; ein Schlauch stellt die Verbindung mit einer Maske her.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Narkoseapparat mit luftdichtanschließender Maske, bei welchem die durch ein das Narkotikum enthaltendes Gefäß streichende Luft aus einer am tiefsten Punkt eines Rohres gelegenen Öffnung austritt, gekennzeichnet durch eine Einstellvorrichtung, welche diese Austrittsöffnung der Luft stets in einer bestimmten Höhe zum Flüssigkeitsspiegel einstellt, so- daß sich die durchstreichende Luft unabhängig von der Menge der im Gefäß vorhandenen Narkobisierungsflüssigkeit mit dieser sättigt.
  2. 2. Narkoseapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung aus einem Schwimmer besteht, der in ein Rohr (ii) ausläuft,, das sich in einem Luftzuleitungsrohr bei Änderungen des Flüssigkeitsspiegels leicht bewegt, so daß die Luft nach Durchströmung des Zuleitungsrohres durch Öffnungen, die an der Grenze von Schwimmer und Rohr angebracht sind, austritt, um in das Ableitungsrohr (8), das mit den Luftwegen des Patienten. in Verbindung steht, weitergeleitet zu werden.
  3. 3. Narkoseapparat nach Anspruch z-und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuleitungsrohr in einer bestimmten Höhe zu dem selbsttätig sich regelnden Flüssigkeitsspiegel einer Mariotteschen Flasche steht. .
  4. 4. Narkoseapparat nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bei dem im Gefäß durch verdunstende Narkotika entstandene Kälte von gutleitendem Metall nach außen abgegeben wird, oder durch Erwärmen der Narkotika bzw. durch Vorwärmen der Inspirationsluft ausgeglichen wird.
DEC32936D 1922-12-08 1922-12-08 Narkoseapparat Expired DE386894C (de)

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DE386894C true DE386894C (de) 1923-12-22

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1142677B (de) * 1960-01-26 1963-01-24 Hartmann & Braun Ag Vorrichtung zur Bemessung des Narkosemittels im Narkosegas eines Narkoserueckatmungs-systems
WO2007000190A1 (en) * 2005-06-29 2007-01-04 Maquet Critical Care Ab Diffusion barrier in a delivery apparatus for pressurised medical liquids

Cited By (3)

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DE1142677B (de) * 1960-01-26 1963-01-24 Hartmann & Braun Ag Vorrichtung zur Bemessung des Narkosemittels im Narkosegas eines Narkoserueckatmungs-systems
WO2007000190A1 (en) * 2005-06-29 2007-01-04 Maquet Critical Care Ab Diffusion barrier in a delivery apparatus for pressurised medical liquids
US8205610B2 (en) 2005-06-29 2012-06-26 Maquet Critical Care Ab Diffusion barrier in a delivery apparatus for pressurized medical liquids

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