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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bestimmen
der Flüssigkeitsmenge in einem Flüssigkeit
enthaltenden Tank mit mindestens zwei möglichen Lagen in bezug
auf den Gravitationsvektor, mit
Flüssigkeitsstandfühlern in dem Tank, wobei jeder Fühler für jede Lage des
Tanks ein jeweiliges Ausgangssignal liefert, das in
Abhängigkeit von dem Teil des Fühlers, der in die
Flüssigkeit eingetaucht ist, variiert und das in einer
Weise in Beziehung zu der Flüssigkeitsmenge in dem
Tank steht, die von der Form des Tanks und der
relativen Position des Fühlers in dem Tank abhängt, auf
die Ausgangssignale reagierende
Bestimmungseinrichtungen zum Bestimmen eines Ausgangswerts für jeden
Fühler, der denjenigen Teil des Fühlers angibt, der zu
einem bestimmten Meßzeitpunkt in der Flüssigkeit
eingetaucht ist, einer Speichereinrichtung mit mehreren
adressierbaren Speicherplätzen, die jeweils
Flüssigkeitsmengenangabedaten für einen bestimmten
Ausgangswert eines jeweiligen Fühlers speichern, einer
Adressiereinrichtung, die auf die bestimmte Lage des Tanks,
die jeweilige Position der Fühler in dem Tank und die
aktuellen Ausgangswerte jedes Fühlers reagiert, um für
jeden Fühler auf einen bestimmten der Speicherplätze
zuzugreifen und die Daten darin zu lesen, und eine auf
alle gelesenen Daten reagierende Ausgabeeinrichtung
zum Angeben der Flüssigkeitsmenge in dem Tank.
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Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zum
Bestimmen der Flüssigkeitsmenge in einem Flüssigkeit
enthaltenden Tank mit mindestens zwei möglichen Lagen
in bezug auf den Gravitationsvektor und mit
Flüssigkeitsstandfühlern
in dem Tank, wobei jeder Fühler für
jede Lage des Tanks ein jeweiliges Ausgangssignal
liefert, das in Abhängigkeit von dem Teil des Fühlers,
der in die Flüssigkeit eingetaucht ist, variiert und
das in einer Weise in Beziehung zu der
Flüssigkeitsmenge in dem Tank steht, die von der Form des Tanks
und der relativen Position des Fühlers in dem Tank
abhängt, mit den Schritten des Speicherns von einem
bestimmten Ausgangswert eines jeweiligen Fühlers
entsprechenden Flüssigkeitsmengenangabedaten in jedem von
mehreren adressierbaren Speicherplätzen, Bestimmen des
Ausgangswerts jedes Fühlers, der denjenigen Teil des
Fühlers angibt, der zu einem bestimmten Zeitpunkt in
der Flüssigkeit eingetaucht ist, Reagieren auf die
bestimmte Lage des Tanks, die jeweilige Position der
Fühler in dem Tank und die aktuellen Ausgangswerte
jedes Fühlers durch Zugreifen auf einen bestimmten der
Speicherplätze für jeden Fühler und durch Auslesen der
Daten in jedem der Speicherplätze, auf die zugegriffen
wurde, und Angeben der Flüssigkeitsmenge in dem Tank
in Reaktion auf sämtliche ausgelesenen Daten.
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Eine solche Vorrichtung und ein solches Verfahren sind
aus US-A-4 373 390 bekannt. Bei dieser bekannten
Vorrichtung bzw. dem bekannten Verfahren ist die Art, in
der die relevanten Daten aus der Speichereinrichtung
erhalten werden kompliziert und erfordert die
extensive Nutzung eines Mikroprozessors. Die Erfindung
zielt auf die Überwindung dieses Problems ab.
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Dementsprechend ist die vorstehend ausgeführte
Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die
Speicherplätze in Gruppen angeordnet sind, wobei jeweils eine
Gruppe für jede der Lagen des Tanks vorgesehen ist,
und innerhalb der Gruppen in Untergruppen angeordnet
sind, wobei jeweils eine Untergruppe für jeden der
Fühler vorgesehen ist, wobei die Speicherplätze in
jeder Untergruppe sequentiell angeordnet sind, wobei ein
Speicherplatz darin für jeden der Ausgangswerte des
jeweiligen Fühlers vorgesehen ist, und daß die
Adressiereinrichtung einen bestimmten der Speicherplätze in
Reaktion auf jeden Fühlerausgangswert durch einen
ersten, die Lage des Tanks angebenden Adressen-Offset
lokalisiert, um die entsprechende Gruppe von
Speicherplätzen zu lokalisieren, einen zweiten, die Position
des bestimmten Fühlers in dem Tank angebenden
Adressen-Offset, um die entsprechende Untergruppe zu
lokalisieren, und in Abhängigkeit von dem
Fühlerausgangswert die Adresse in dieser Untergruppe lokalisiert.
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Gleichermaßen ist das vorstehend ausgeführte Verfahren
gekennzeichnet durch die Schritte des Anordnens der
Speicherplätze in Gruppen, wobei jeweils eine Gruppe
für jede der Lagen des Tanks vorgesehen ist, Anordnen
der Speicherplätze innerhalb der Gruppen in
Untergruppen, wobei jeweils eine Untergruppe für jeden der
Fühler vorgesehen ist, wobei die Speicherplätze in jeder
Untergruppe sequentiell angeordnet sind, wobei ein
Speicherplatz darin für jeden der Ausgangswerte des
jeweiligen Fühlers vorgesehen ist, und das
Lokalisieren eines bestimmten Speicherplatzes in Reaktion auf
jeden Fühlerausgangswert durch einen ersten, die Lage
des Tanks angebenden Adressen-Offset, um die
entsprechende Gruppe von Speicherplätzen zu lokalisieren,
einen zweiten, die Position des bestimmten Fühlers in
dem Tank angebenden Adressen-Offset, um die
entsprechende Untergruppe zu lokalisieren, und Lokalisieren
einer Adresse in dieser Untergruppe in Abhängigkeit
von dem Fühlerausgangswert.
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Der Gegenstand der vorliegenden Anmeldung steht mit
dem in der parallelen Europäischen Patentanmeldung 88
303 383.9, welche der US Patentanmeldung mit der
Anmeldenummer 042229, eingereicht am 24. April 1987
entspricht, in Verbindung, deren Offenbarung durch
Bezugnahme Teil der vorliegenden Anmeldung ist.
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Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Flüssigkeitsstandsfühlvorrichtung oder
-systems und das erfindungsgemäße Verfahren zum Fühlen
von Flüssigkeitsständen anhand von Beispielen mit Bezug
auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben, in denen:
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Figur 1 ein schematische Blockschaltbild des Systems
zeigt;
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Figur 2 eine illustrative Darstellung der
Speichertopologie des Speichers in der Vorrichtung nach Fig. 1
darstellt, wobei die linke Spalte eine (dezimale)
Adresse und die rechte Spalte die gespeicherte
Flüssigkeitsmengeninformationen angibt; und
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Figur 3 ein Flußdiagramm der Adressiersequenz des
Speichers nach Figur 1.
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Wie in Fig. 1 dargestellt, liefert eine
Systemsteuerungs- und Prozessoreinheit 10 Ausgangssignale zu
einem Eins-aus-n-Multiplexer 12 und eine
Integrator-Ratensteuerung 14, die ihrerseits Ratensteuersignale an
einen begrenzten Integrator 16 liefert. Der begrenzte
Integrator 16 liefert symmetrische Spannungsgrenzen
von entgegengesetzter Polarität, zum Beispiel +10V und
-10V, wobei die Rate des Wechsels des Ausgangs
zwischen diesen beiden Grenzen von der
Integrator-Ratensteuerung
14 durch Befehle von der Systemsteuerungs-
und Prozessoreinheit 10 gesteuert wird, um eine
Abfragewellenform zu erzeugen, wie sie in der oben
genannten mitanhängigen Patentanmeldung beschrieben ist.
Der Multiplexer 12 ist vom l-aus-n-Typ unter Steuerung
der Systemsteuerungs- und Prozessoreinheit 10 und
liefert den Spannungsausgang des begrenzten Integrators
16 an eine ausgewählte der n Ausgangsleitungen. Eine
Referenztreibereinheit REF und mehrere
Treibereinheiten DU&sub1; ... DUn, von denen nur DU&sub1;, DU&sub2; und DU&sub3;
dargestellt sind, sind mit den verschiedenen
Ausgangsleitungen des Multiplexers 12 verbunden. Die
Referenztreibereinheit REF ist mit einer Sensorreferenz
Sref verbunden, die eine vorbestimmte oder auf andere
Weise bekannte Widerstandscharakteristik Rref
aufweist, und die verschiedenen Treibereinheiten DU&sub1; ...
DUn sind mit jeweiligen Sensorfühlern S&sub1; ... S&sub3;
verbunden.
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Die Darstellung zeigt die Sensorfühler S&sub1; ... S&sub3; in
einer Flüssigkeit L eingetaucht, die in einem Tank T
mit unregelmäßigem Querschnitt enthalten ist, um die
Art und Weise zu verdeutlichen, in der
Nichtlinearitäten in den Ausgang eines Sensorfühlers einfließen,
der im allgemeinen lineare Reaktionscharakteristiken
aufweist. Der unregelmäßige Querschnitt des Tanks T
weist eine erste, vertikale Stufe T&sub1; in der Bodenwand
des Tanks T zwischen den Sensorfühlern S&sub1; und S&sub2; und
eine zweite, geneigte Rampenfläche T&sub2; zwischen den
Sensorfühlern S&sub1; und S&sub3; auf. Bei dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel dienen die Sensorfühler S&sub1; ... S&sub3; zur
Bestimmung von Treibstoffmengen in einem oder mehreren
Flugzeugtanks, die üblicherweise unregelmäßige Formen
und, in Abhängigkeit davon, ob das Flugzeug fliegt
oder sich auf dem Boden befindet, unterschiedliche
Lagen in bezug auf den Gravitationsvektor aufweisen.
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Jeder der Sensorfühler Sn hat kapazitive und resistive
Charakteristiken, die sich als Funktion der zu
messenden Umgebungscharakteristiken verändern. Zum Beispiel
können die Sensorfühler Sn als konzentrische
zylindrische kapazitive Elemente ausgebildet sein, deren
kapazitiver Widerstand sich in im wesentlichen
linearer Weise als Funktion des Teils des Sensorfühlers Sn
ändert, der von der Flüssigkeit zwischen den
kapazitiven Elementen bedeckt wird. Zwar weisen die
verschiedenen Sensorfühler S&sub1; ... S&sub3; bei steigendem Stand der
Flüssigkeit L eine im wesentlichen lineare
Ausgangscharakteristik auf, doch können die Unregelmäßigkeiten
der Form des Tanks T, wie im folgenden ausgeführt, zu
Unregelmäßigkeiten der Ausgänge der Sensorfühler S&sub1;
... S&sub3; führen.
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Die verschiedenen Sensorfühler Sn sind in gemeinsamer
Schaltung miteinander und mit dem Eingang eines
Steilheitsverstärkers 18 verbunden, der den Stromfluß eines
ausgewählten Sensorfühlers Sn oder der Sensorreferenz
Sref in eine Spannung zur Verstärkung durch einen
Spannungsverstärker 20 umwandelt. Eine Abtast- und
Halteschaltung 22 akzeptiert den Ausgang des
Spannungsverstärkers 20 zu ausgewählten Zeiten während des
Anliegens der Spannungswellenform, die durch den
Multiplexer 12 von dem begrenzten Integrator 16 geliefert wird.
Ein Analog/Digital-Wandler 24 akzeptiert unter
Steuerung durch die Systemsteuerungs- und
Verarbeitungseinheit 10 den Ausgang der Abtast- und Halteschaltung
22 und liefert einen entsprechenden Binärwert über
einen Datenbus 26 zu einem Eingang der
Systemsteuerungs- und Prozessoreinheit 10.
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Die Systemsteuerungs- und Prozessoreinheit 10 kann
durch ein gespeichertes Programm gesteuert sein und
weist eine Arithmetik- und Logikeinheit ALU sowie
zahlreiche Befehls- und Datenregister zum noch zu
beschreibenden Durchführen der Bestimmung des
Flüssigkeitsstandsmengen auf. Darüber hinaus ist die
Systemsteuerungs- und Prozessoreinheit 10 mit einem
allgemein mit dem Bezugszeichen M versehenen Speicher
verbunden, der mehrere adressierbare Speicherplätze
aufweist, die, wie im folgenden in Zusammenhang mit Fig.
2 näher erläutert, Flüssigkeitsmengeninformationen
enthalten. Der Speicher M weist einen
Adresseneingangsanschluß auf, der über einen Adressenbus 28
Adresseninformationen von der Systemsteuerungs- und
Prozessoreinheit 10 empfängt und die adressierten Daten
über einen Datenbus 30 zu einem Dateneingangsanschluß
der Systemsteuerungs- und Prozessoreinheit 10 ausgibt.
Obwohl der Speicher M als ein von der
Systemsteuerungs- und Prozessoreinheit 10 getrennter
Funktionsblock dargestellt ist, kann der Speicher N als
integrierte Schaltung mit der Systemsteuerungs- und
Prozessoreinheit 10 kombiniert sein.
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Eine Ausgabevorrichtung 32, welche eine mehrstellige
BCD-Anzeige sein kann, ist mit der Systemsteuerungs-
und Prozessoreinheit 10 verbunden und liefert eine
Anzeige des Flüssigkeitsstandsausgangs. Obwohl dies
nicht dargestellt ist, kann die Ausgabevorrichtung
auch ein Drucker zur Erstellung einer
Papierkopieausdruck sein.
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Die unregelmäßige Form des als Beispiel verwendeten
Tanks T von Fig. 1 bringt in Abhängigkeit von deren
relativen Position Diskontinuitäten und
Nichtlinearitäten
in den Ausgang der verschiedenen Sensorfühler Sn
ein. So liefert zum Beispiel der Sensorfühler S&sub1; einen
relativ linearen Ausgang, wenn der Pegel der
Flüssigkeit L vom untersten Bereich des Bodens des Tanks T
steigt, bis der Pegel der Flüssigkeit L die Stufe T&sub1;
erreicht und überschreitet, wonach der Ausgang des
Sensorfühlers S&sub2; sich in diskontinuierlicher oder
nahezu diskontinuierlicher Weise entsprechend einem
anderen Verhältnis relativ zum ansteigenden Pegel der
Flüssigkeit L verändert. Im Gegensatz zum Sensorfühler
liefert der Sensorfühler S&sub2; bei zunehmender
Flüssigkeit L aufgrund der geneigten Rampenfläche T&sub2; so
lange einen nichtlinearen Ausgang bis die Flüssigkeit
L die Rampenfläche T&sub2; erreicht und übersteigt, wonach
der Ausgang im wesentlichen linear ist. Schließlich
ist der Ausgang des bei ansteigendem Flüssigkeitsstand
über seine gesamte Arbeitslänge im wesentlichen
linear. Es ist ersichtlich, daß der Ausgang der
Sensorfühler Sn und die relative Linearität oder
Nichtlinearität sich durch eine Veränderung der Lage des
Tanks T verändern. Bei einem Flugzeugtreibstofftank
verändert sich der Ausgang der Sensorfühler Sn in
Abhängigkeit davon, ob sich das Flugzeug in einer ersten
Lage, zum Beispiel im Geradeausflug mit leicht
angehobener Nase, oder einer zweiten Lage, zum Beispiel auf
dem Boden mit leicht abgesenkter Nase, befindet.
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Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 arbeitet derart,
daß die Sensorreferenz Sref und die verschiedenen
Sensorfühler Sn wahlweise abgefragt werden. Zum
Beispiel steuert die Systemsteuerungs- und
Prozessoreinheit 10 den Multiplexer 12 derart, daß dieser die
Sensorreferenz Sref auswählt, und steuert den begrenzten
Integrator 16 derart, daß dieser durch die
Referenztreibereinheit
REF eine in der zuvor genannten
mitanhängigen Anmeldung beschriebene
Abfragespannungswellenform an die Sensorreferenz Sref liefert. Der
durch die Sensorreferenz Sref gezogene Strom wird von
dem Steilheitsverstärker 18 in eine Spannung
umgewandelt, die, in der durch den Verstärker 20 verstärkten
Form, an die Abtast- und Halteschaltung 22 zur
Umwandlung in einen Binärwert und zur Weiterleitung an die
Systemsteuerungs- und Prozessoreinheit 10 geleitet
wird. Auf ähnliche Weise werden die Sensorfühler S&sub1;
... S&sub3; abgefragt, um die Systemsteuerungs- und
Prozessoreinheit 10 mit Informationen über den von der
Flüssigkeit L bedeckten Teil (z.B. 0,85) des jeweiligen
Sensorfühlers Sn zu versorgen.
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Wie in Fig. 2 dargestellt, weist der Speicher M von
Fig. 1 dreißig zusammenhängende Speicherplätze 0000
bis 0029 (dezimal) auf, wobei ein erstes Set von
fünfzehn Speicherplätzen 0000 bis 0014 drei Gruppen zu
fünf Speicherplätzen für die Sensorfühler S&sub1;, S&sub2; und
S&sub3; und ein zweites Set von fünfzehn Speicherplätzen
0015 bis 0029 weitere drei Gruppen zu fünf
Speicherplätzen für die Sensorfühler S&sub1;, S&sub2; und S&sub3; enthält.
Das erste Set von Speicherplätzen 0000 bis 0014
enthält Informationen über die Treibstoffmenge für die
Sensorfühler S&sub1;, S&sub2; und S&sub3; für den Fall, daß der Tank
T sich in einer ersten Lage befindet, zum Beispiel,
wenn sich das Flugzeug auf dem Boden befindet, und das
zweite Set von Speicherplätzen enthält Informationen
über die Treibstoffmenge für die Sensorfühler S&sub1;, S&sub2;
und S&sub3; für den Fall, daß der Tank T sich in einer
zweiten Lage befindet, d.h. wenn das Flugzeug fliegt. Die
drei Gruppen von Speicherplätzen in dem ersten Set,
die Adressen 0000 bis 0014, umfassen die
Adressengruppe
0000 bis 0004, welche die entsprechenden
Treibstoffmengeninformationen für den ersten Sensor S&sub1; bei in
der ersten Lage befindlichem Flugzeug enthält, die
Adressengruppe 0005 bis 0009, welche die
entsprechenden Treibstoffmengeninformationen für den zweiten
Sensor S&sub2; bei in der ersten Lage befindlichem Flugzeug
enthält, und die Adressengruppe 0010 bis 0014, welche
die entsprechenden Treibstoffmengeninformationen für
den dritten Sensor S&sub3; bei in der ersten Lage
befindlichem Flugzeug enthält. In analoger Weise umfassen die
drei Gruppen von Speicherplätzen in dem zweiten Set,
die Adressen 0015 bis 0029, die Adressengruppe 0015
bis 0019, welche die entsprechenden
Treibstoffmengeninformationen für den ersten Sensor S&sub1; bei in der
zweiten Lage befindlichem Flugzeug enthält, die
Adressengruppe 0020 bis 0024, welche die entsprechenden
Treibstoffmengeninformationen für den zweiten Sensor
S&sub2; bei in der zweiten Lage befindlichem Flugzeug
enthält, und die Adressengruppe 0025 bis 0029, welche
die entsprechenden Treibstoffmengeninformationen für
den dritten Sensor S&sub3; ebenfalls bei in der zweiten
Lage befindlichem Flugzeug enthält. Bei dem
offenbarten Ausführungsbeispiel sind die Adressen innerhalb
jeder Gruppe sequentiell angeordnet; jedoch sind die
gespeicherten Treibstoffmengeninformationen im
allgemeinen nicht linear mit den sequentiell zunehmenden
Adressen und richten sich vorzugsweise nach der
Nichtlinearität oder der Diskontinuität der jeweiligen Form
des Tanks T, wie zum Beispiel in den
Adressenspeicherplätzen 0025 bis 0029 dargestellt.
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Die in Fig. 2 dargestellte Speichertopologie dient
lediglich illustrativen Zwecken und der tatsächliche
Zugriff auf den Speicher erfolgt üblicherweise
hexadezimal.
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Um Treibstoffmengeninformationen zu erhalten, liefert
die Abfrageschaltung nach Fig. 1 einen
Informationswert, der den von der Flüssigkeit bedeckten Teil des
Sensorfühlers Sn angibt, wie in der zuvor genannten
mitanhängigen Anmeldung offenbart. Dieser Wert,
kombiniert mit die Lage des Tanks T und den jeweiligen
Sensorfühler Sn angebenden Informationen, ergibt eine
Adresse für den Speicher M und liefert entsprechend
dem Flußdiagramm von Fig. 3 die gewünschten
Ausgangsinformationen über den Flüssigkeitsstand. Wie
dort dargestellt, wird die Schrittfolge in Gang
gesetzt, indem die Werte Null für die Variablen N und
ADDR gespeichert werden, wobei N den Sensor und ADDR
die Speicheradresse angibt. Sodann wird die Lage des
Systems abgefragt und wenn die Lage des Systems, im
Zusammenhang mit dem besten Modus, eine Fluglage
angibt, geht die Schrittfolge in den linken Ablaufpfad
über. Gibt die Systemlage jedoch eine Bodenlage an,
geht die Schrittfolge in den rechten Ablaufpfad über.
Bei einer Fluglage des Systems wird der
Systemspeicheroffset von fünfzehn zu der Variablen ADDR addiert.
Danach wird die Variable N inkrementiert und ein
Adressengruppenoffset, der eine Funktion der
Sensorfühlerzahl und der Zahl der Adressenplätze in jeder Gruppe
(d.h. fünf) ist, zu der Variablen ADDR addiert. Sodann
wird der von der Flüssigkeit bedeckte Teil des nteh
Sensorfühlers bestimmt (oder aus einem Speicherplatz
abgerufen) und mit der Zahl der Adressenplätze in der
Gruppe multipliziert, worauf das Ergebnis zu der
Variablen ADDR addiert wird. Die sich ergebende
kumulative Adressvariable wird zum Zugriff auf den
Speicher M und die ausgelesene
Flüssigkeitsmengeninformation wird als Variable Qn gespeichert.
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Im folgenden sei ein spezifisches Beispiel
dargestellt.
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Zuerst wird der Status des Systems ermittelt, in
diesem Fall, ob sich das Flugzeug auf dem Boden oder in
der Luft befindet. Boden entspricht einem
Adressenoffset von 0, Luft einem Adressenoffset von 15. Sodann
wird der Sensor, dessen Wert gewünscht wird,
ausgewählt. Im vorliegenden Fall hat der Sensor 1 einen
Adressenoffset 0, der Sensor 2 hat einen
Adressenoffset 5 und der Sensor 3 hat einen Adressenoffset 10.
Schließlich wird die Höhe des Brennstoffs an jedem
Sensor linear gemessen. Der sich ergebende Wert ist
ein Bruchteil zwischen 0 und 1, der mit 5
multipliziert wird (in diesem Beispiel - der tatsächliche Wert
hängt vom Aufbau der tatsächlichen Tabelle ab).
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Zu Beispielzwecken sei angenommen, der Sensor 1 ist
über 0,4, der Sensor 2 über 0,6 und der Sensor 3 über
0,7 bedeckt. Es sei ebenfalls angenommen, das System
ermittele, es sei in der Luft. Die Adresse wird wie
folgt berechnet:
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Datenadresse = (Systemoffset) + (Fühleroffset) +
(Flüssigkeitshöhe am Fühler)
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In dem Beispiel bedeutet dies:
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Datenadresse des Sensors 1 = 15 + 0 + 5 * 0,4 = 17
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Daten in Adresse 17 = 13 Volumeneinheiten, wobei eine
Volumeneinheit 3,785 Litern (1 S Gallone) entspricht,
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Datenadresse des Sensors 2 = 15 + 5 + 5 * 0,6 = 23
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Daten in Adresse 23 = 10 Volumeneinheiten,
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Datenadresse des Sensors 3 = 15 + 10 + 5 * 0,7 = 28,5
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Daten in Adresse 28 = 6 Volumeneinheiten
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Daten in Adresse 29 = 10 Volumeneinheiten
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daher sind nach linearer Interpolation die Daten in
Adresse 28,5 = 9 Volumeneinheiten.
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Die Flüssigkeitsmenge ist die Summe der einzelnen
Mengen. So beträgt die Flüssigkeitsmenge in diesem
Beispiel 13+10+9=32 Volumeneinheiten.
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Die Schrittfolge nach Fig. 3 bildet somit
vorteilhafterweise eine Befehlsfolge zum Erhalten von
Treibstoffmengeninformationen als Funktion des summierten Wertes
des Systemoffsets, des Sensorfühleroffsets und eines
Wertes, der die Zahl der Adressenplätze in jeder
Gruppe multipliziert mit dem flüssigkeitsbedeckten Teil
des Sensorfühlers angibt.
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Die in Fig. 2 dargestellte Speichertopologie ist
lediglich als Beispiel zu verstehen und gibt aus Gründen
der Darstellung keine tatsächliche Speichertopologie
wieder. In der Praxis würden mehrere hunderttausend
zusammenhängende Speicheradressenplätze zum Speichern
entsprechender Informationen zum Flüssigkeitsstand oder
zur Flüssigkeitsmenge vorgesehen, so daß feine
Abstufungen der Informationen zum Flüssigkeitsstand oder zur
Flüssigkeitsmenge für die geringste Veränderung des
von der Flüssigkeit bedeckten Teils des Sensorfühlers
erzielbar sind. Falls gewünscht, kann, wenn eine
numerische
Adresse wie zuvor beschrieben ermittelt wurde
und diese nicht genau einer existierenden Adresse
entspricht, die nächsthöhere oder -tiefere Adresse oder
eine Interpolation zwischen Tabellenwerten verwendet
werden.
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Es ist ersichtlich, daß das zuvor beschriebene
Verfahren und die Vorrichtung die genaue Bestimmung von
Flüssigkeitsmengen in einem Flüssigkeit enthaltenden
Tank ermöglicht, in dem das Verhältnis zwischen
Flüssigkeitspegel und Flüssigkeitsmenge nicht linear
und/oder diskontinuierlich ist und die Lage des
Flüssigkeit enthaltenden Tanks und der Fühler in bezug zum
Gravitätsvektor veränderlich ist.
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Es ist daher aus dem Vorhergehenden ersichtlich, daß
sich aus der vorliegenden Erfindung eine sehr
effektive Vorrichtung und ein ebensolches Verfahren zum
Bestimmen von Flüssigkeitspegeln ergibt, durch welche,
neben anderen, die hauptsächliche Aufgabe vollständig
gelöst wird. Es ist gleichermaßen ersichtlich und
beabsichtigt, daß Modifikationen und/oder Veränderungen
an dem dargestellten Ausführungsbeispiel vorgenommen
werden können, ohne den Rahmen der Erfindung zu
verlassen. Dementsprechend ist ausdrücklich beabsichtigt,
daß die vorhergehende Beschreibung und die zugehörigen
Zeichnungen nur nicht einschränkende illustrative oder
bevorzugte Ausführungsbeispiele betreffen, und daß der
wahre Umfang der vorliegenden Erfindung durch
Bezugnahme auf die beigefügten Ansprüche und deren rechtliche
Äquivalente bestimmt ist.