DE3875502T2 - Verfahren zur herstellung von einem isobutenylcyclohexen. - Google Patents
Verfahren zur herstellung von einem isobutenylcyclohexen.Info
- Publication number
- DE3875502T2 DE3875502T2 DE8888302109T DE3875502T DE3875502T2 DE 3875502 T2 DE3875502 T2 DE 3875502T2 DE 8888302109 T DE8888302109 T DE 8888302109T DE 3875502 T DE3875502 T DE 3875502T DE 3875502 T2 DE3875502 T2 DE 3875502T2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- catalyst
- vch
- isoolefin
- process according
- ene
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
- C07C6/00—Preparation of hydrocarbons from hydrocarbons containing a different number of carbon atoms by redistribution reactions
- C07C6/02—Metathesis reactions at an unsaturated carbon-to-carbon bond
- C07C6/04—Metathesis reactions at an unsaturated carbon-to-carbon bond at a carbon-to-carbon double bond
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B2201/00—Type of glass produced
- C03B2201/06—Doped silica-based glasses
- C03B2201/30—Doped silica-based glasses doped with metals, e.g. Ga, Sn, Sb, Pb or Bi
- C03B2201/40—Doped silica-based glasses doped with metals, e.g. Ga, Sn, Sb, Pb or Bi doped with transition metals other than rare earth metals, e.g. Zr, Nb, Ta or Zn
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
- Catalysts (AREA)
- Low-Molecular Organic Synthesis Reactions Using Catalysts (AREA)
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Isobutenylcyclohexens (IBCH) durch eine Disproportionierungsreaktion eines Isoolefins und eines Vinylcyclohexens (VCH), oder eines Isoolefins und einer von einem VCH durch Homodisproportionierung unter Einbeziehung der Elimination von Ethylen erhältlichen Verbindung, unter Verwendung eines geträgerten Rheniumheptoxids als Katalysator, und die Umwandlung eines so hergestellten IBCH in ein Isobutylbenzol (IBB).
- Isobutylbenzol selbst ist eine spezielle Chemikalie von hohem Wert, die beispielsweise als Zwischenprodukt zur Herstellung von Analgetika verwendet wird. Üblicherweise wird Isobutylbenzol industriell durch die Seitenketten-Alkylierung von Toluol mit Propylen unter Verwendung eines Alkalimetall-Katalysators hergestellt. Der Alkalimetall-Katalysator kann ein flüssiges Kalium, ein flüssiges Kalium/Natrium- Eutektikum oder ein auf Diatomeenerde geträgertes Alkalimetall sein, wie dies beispielsweise in der US-A-3 449 455 offenbart wird. Das vorstehend beschriebene Verfahren hat, wenn es kommerziell durchgeführt wird, eine Anzahl von Nachteilen, da der Alkalimetall-Katalysator (a) kostspielig, (b) feuergefährlich und schwierig zu handhaben und (c) kurzlebig infolge von Gummibildung ist. Außerdem werden als Nebenprodukt wesentliche Mengen von n-Butylbenzol gebildet, das nachher von dem Isobutylbenzol abgetrennt werden muß.
- In der veröffentlichten Europäischen Anmeldung Nr. 0196165 wird ein Zweistufenverfahren beschrieben, welches die mit dem Alkylierungsweg verbundenen Probleme vermeidet und die selektive Produktion von Isobutylbenzol erlaubt. Das Verfahren umfaßt (1) in einer ersten Stufe das In-Kontaktbringen eines VCH und eines Isoolefins mit einem Disproportionierungs-Katalysator unter Disproportionierungs-Bedingungen zur Herstellung eines IBCH und eines anderen Olefins und (2) in einer zweiten Stufe das In-Kontakt-bringen des in der ersten Stufe hergestellten IBCH mit einem Dehydroisomerisations-Katalysator bei erhöhter Temperatur zur Bildung des IBB. Ein bevorzugter Disproportionierungs-Katalysator für die Verwendung in der ersten Stufe ist Rheniumheptoxid, geträgert auf Aluminiumoxid oder einem phosphatierten Aluminiumoxid. Die Verwendung von geträgerten Rheniumheptoxid-Katalysatoren in Disproportionierungsreaktionen ist beispielsweise aus den veröffentlichten GB-Patenten 1054864, 1064829, 1106015, 1089956, 1103976, 1121806, 1123500, 1159055, 1159053, 1159056, 1170498 und 1279254 bekannt. Die Verwendung eines phosphatierten Aluminiumoxid-Katalysators ist beispielsweise in GB-A-1414488 beschrieben.
- Ein allgemeines Problem, das bei Disproportionierungs- Katalysatoren auftritt, ist eine Tendenz, die Isomerisierung von isomerisierbaren olefinischen Kohlenwasserstoffen zu katalysieren, wodurch die Selektivität für erwünschte Olefine durch Nebenreaktion-Disproportionierung des isomerisierten Olefins reduziert wird. Ein anderes Problem, dem man in Codisproportionierungsreaktionen begegnet, ist die Tendenz von Disproportionierungs-Katalysatoren Homodisproportionierungsreaktionen zu katalysieren und vice versa dadurch wiederum die Gesamtselektivität für das gewünschte Disproportionierungsprodukt oder die Disproportionierungsprodukte zu reduzieren. In dem spezifischen Fall der Disproportionierungsreaktion zwischen 4-Vinylcyclohexen (ein VCH) und 2,4,4-Trimethylpenten-2 (ein Isoolefin) zur Herstellung von IBCH und 3,3-Dimethylbuten-1 (3,3DMB1), welche wie folgt wiedergegeben werden kann:
- kann die Wirksamkeit der Reaktion durch Nebenreaktionen, hauptsächlich durch 4-VCH-Homodisproportionierung zu 1,2-Dicyclohexenylethen (1,2DHE) und Ethylen und/oder 2,4,4TMP2- Isomerisierung zu 2,4,4-Trimethylpenten-1 (2,4,4TMP1) verringert sein, wobei die Reaktionen wie folgt wiedergegeben sein können:
- (a) 4-VCH-Homodisproportionierung Ethylen
- Obwohl 1,2DHE als Reaktionsteilnehmer verwendet sein kann, wird es bevorzugt, ein VCH zu verwenden und die Homodisproportionierungsreaktion auf ein Mindestmaß zu verringern.
- (b) 2,4,4TMP2-Isomerisierung
- Es wurde nun gefunden, daß überraschenderweise bei Verwendung eines geträgerten Rheniumheptoxids als Disproportionierungs-Katalysator das Ausmaß dieser Nebenreaktionen durch die Verwendung von zumindest einem Übergangsmetall-Promotor, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Kupfer und Zink, in der Form von elementarem Metall und/oder einem Oxid davon, reduziert sein kann.
- Die Einführung einer kleinen Menge von CoO und NiO in einen Al&sub2;O&sub3;/Re&sub2;O&sub7;-Katalysator zur Erhöhung seiner Disproportionierungsaktivität und zur Verringerung seiner Isomerisierungsaktivität wird in Chemical Abstracts, Vol. 81 (1974), Seite 293, Abstract 13025j, beschrieben.
- Die US 3 728 414 (äquivalent der DE-A-2109011) beschreibt die Disproportionierung von Olefinen in Gegenwart eines Katalysators, enthaltend (a) einen herkömmlichen Olefin-Disproportionierungs-Katalysator, (b) ein Metall der Gruppe IIIa, eine Metallverbindung der Gruppe IIIa, oder Mischungen derselben und (c) einen Träger von zumindest 75 Prozent Aluminiumoxid.
- Demzufolge sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren für die Herstellung eines IBCH durch Umsetzen unter Disproportionierungsbedingungen eines Isoolefins mit einem VCH, oder eines Isoolefins mit einer von einem VCH durch Homodisproportionierung erhältlichen Verbindung unter Einbeziehung der Eliminierung von Ethylen, in Gegenwart eines geträgerten Rheniumheptoxid-Disproportionierungs-Katalysators vor, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator durch zumindest einen Übergangsmetall-Promotor, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Kupfer und Zink, in Form des elementaren Metalls und/oder eines Oxids davon, unterstützt wird.
- Die Menge des Übergangsmetall-Promotors kann geeigneterweise im Bereich von 1 bis 15 % Gew./Gew. liegen, auf Basis des Gesamtgewichts des geträgerten Rheniumheptoxid-Katalysators.
- Der Träger kann irgendein hitzebeständiges Metalloxid, beispielsweise Aluminiumoxid, Siliciumdioxid, Siliciumdioxid-Aluminiumoxid, Titandioxid, Zirkoniumdioxid, Thoriumdioxid, sein. Ein bevorzugter Träger ist Aluminiumoxid und γ-Aluminiumoxid ist besonders bevorzugt. Das Aluminiumoxid kann in phosphatierter Form oder in säurebehandelter Form oder in irgendeiner anderen Form verwendet werden, welche die Disproportionierungsreaktion erleichtert.
- Beispiele von für diese Reaktion besonders brauchbaren Katalysatoren sind γ-Aluminiumoxid-geträgerte Rheniumheptoxid/Kupfer-Katalysatoren der Zusammensetzung 6 % Gew./Gew. Re&sub2;O&sub7; und 3 bis 6 % Gew./Gew. Kupfer und ein γ-Aluminiumoxidgeträgerter Rheniumheptoxid/Zink-Katalysator der Zusammensetzung 6 % Gew./Gew. Re&sub2;O&sub7; und 3 % Gew./Gew. Zink, wobei das Kupfer und das Zink in der Form des elementaren Metalls und/oder eines Oxids desselben, vorliegen.
- Der Träger kann mittels irgendeiner der herkömmlicherweise für die Herstellung von geträgerten Metallkatalysatoren verwendeten Methoden mit dem Übergangsmetall beladen sein und er kann entweder vorher oder nachher, oder zusammen mit der Rhenium-Komponente, inkorporiert werden. Das Übergangsmetall wird bevorzugterweise in den geträgerten Rheniumheptoxid-Katalysator inkorporiert. Ein geeignetes Verfahren besteht darin, einen geträgerten Rheniumheptoxid-Katalysators mit einer Lösung oder mit Lösungen von einem oder mehreren Übergangsmetallen in Form einer thermisch zu dem Metall und/oder zu dem Oxid zersetzbaren Verbindung oder von Verbindungen zu imprägnieren und anschließend die Verbindung oder die Verbindungen thermisch zu dem Metall oder den Metallen und/oder dem Oxid oder den Oxiden zu zersetzen. Das Imprägnieren ist eine allgemein angewandte Arbeitsweise zum Aufbringen einer aktiven Komponente auf einen Träger. Im Grunde umfaßt dieses Verfahren das In-Kontakt-bringen des Trägers mit einer Lösung einer Verbindung oder eines Salzes und Entfernen des überschüssigen Lösungsmittels, gewöhnlich durch Verdampfen, wodurch ein Trocknen des Katalysators bewirkt wird. Auf diese Weise ist das gewünschte katalytische Material gezwungen, sich durch die Poren und/oder über die Oberfläche des Trägers auszudehnen und wird vollständig aus der Lösung auf den Träger übertragen.
- Die zu der Bildung eines IBCH führende Reaktion zwischen einem Isoolefin und einem VCH oder einer davon durch Homodisproportionierung sich ableitenden Verbindung bezieht die Eliminierung von Ethylen ein.
- Der Isoolefin-Reaktant kann geeigneterweise die nachfolgende Formel aufweisen:
- worin R und R¹ unabhängig voneinander entweder Wasserstoff oder Hydrocarbyl-Gruppen sind. Die Hydrocarbyl-Reste sind geeigneterweise C&sub1;- bis C&sub6;-Alkyl-Gruppen. Bevorzugte Isoolefine sind Isobuten (R = R¹ = H), 2,3-Dimethyibuten-2 (R = R¹ = CH&sub3;), 2-Methylbuten-2 (R = H; R¹ = CH&sub3;). 2-Methylpenten-2 (R = H; R¹ = C&sub2;H&sub5;) und 2,4-Trimethylpenten-2 (R = H, R¹ = C&sub4;H&sub9;).
- Als das VCH kann irgendein geeignetes VCH verwendet werden. Geeignete VCH-Verbindungen schließen die Vinylcyclohexamono-ene ein, von denen 4-Vinylcyclohexen bevorzugt wird, da dies das am leichtesten verfügbare ist. Der Cyclohexen-Ring des VCH kann mit Alkyl- oder Aryl-Gruppen substituiert sein, in welchem Fall substituierte IBCH-Verbindungen gebildet werden. Andererseits kann man eine von einem VCH durch Homodisproportionierung unter Einbeziehung der Elimination von Ethylen erhältliche Verbindung verwenden, beispielsweise eine DCHE, insbesondere, wenn ein symmetrisches Isoolefin, zum Beispiel 2,3-Dimethylbuten-2, als der Isoolefin-Reaktionsteilnehmer verwendet wird, weil in diesem Falle lediglich ein einziges Produkt in der Disproportionierungsreaktion erhalten wird. Wenn beispielsweise 1,2-Dicyclohexenylethen eingesetzt wird, läuft die Reaktion gemäß der nachfolgenden Gleichung ab:
- Eine andere erwünschte Reaktion ist die von 4-Vinylcyclohexen und 2,4,4-Trimethylpenten-2 zur Herstellung von IBCH.
- Obwohl die VCH-Verbindungen zwei Doppelbindungen besitzen (eine cyclische in dem Cyclohexen-Ring und eine exocyclische außerhalb des Rings), ist es lediglich die exocyclische Doppelbindung, die eine Disproportionierung erleidet. Dieser Vorzug des Disproportionierungs-Katalysators für exocyclische Doppelbindungen bedeutet, daß das VCH die Verwendung irgendeines VCH in sich schließen kann, beispielsweise eines Vinylcyclohexa-mono-ens, eines Vinylcyclohexa-di-ens oder eines Vinylcyclohexa-tri-ens.
- Die Bedingungen von Temperatur und Druck, welche eine Disproportionierung der olefinischen Kohlenwasserstoff-Beschickung bewirken, können geeigneterweise solche sein, wie sie gewöhnlich für geträgerte Rheniumheptoxid-Katalysatoren verwendet werden, typischerweise eine Temperatur im Bereich von -20º bis +500ºC, bevorzugterweise in dem Bereich von 10º bis 100ºC und Drucken in dem Bereich von atmosphärischem Druck bis 50 bar. Die Kontaktzeit der Ausgangsmaterialien auf dem Katalysator kann geeigneterweise in dem Bereich von 0,01 Sekunde bis 120 Minuten, bevorzugterweise von 0,1 Sekunde bis 60 Minuten, liegen.
- Das Verfahren kann chargenweise oder kontinuierlich betrieben werden, unter Verwendung des Katalysators in Form eines Festbettes, eines Fließbettes oder eines Wanderbettes.
- In einer anderen Ausführungsform sieht die vorliegende Erfindung ein Verfahren für die Umwandlung eines IBCH vor, hergestellt wie oben, in ein IBB, welches Verfahren das In- Kontakt-bringen des IBCH mit einem Katalysator umfaßt, wobei der Katalysator (i) ein Dehydroisomerisations-Katalysator ist, wenn der Cyclohexen-Anteil ein Mono-en darstellt, (ii) ein Isomerisations-Katalysator ist, wenn der Cyclohexen-Anteil ein Di-en darstellt und (iii) ein Isomerisations-/Hydrierungs-Katalysator ist, wenn der Cyclohexen-Anteil ein Tri-en bedeutet, wobei Wasserstoffin das Verfahren miteingeleitet wird, wenn der Katalysator (iii) ist.
- Geeignete Dehydroisomerisierungs-Katalysatoren und Reaktionsbedingungen für das Durchführen der Umwandlung von IBCH zu Isobutylbenzol sind in der schwebenden Europäischen Anmeldung, Veröffentlichung-Nr. 196165 und in der schwebenden Europäischen Anmeldung No. (BP Case No. 6597), welche die Priorität der UK-Anmeldung No. BA 8705565 vom 10. März 1987 beansprucht, welche eine bevorzugte Weise des Durchführens der Umwandlung beschreibt, angegeben. Auf den Inhalt dieser Anmeldungen wird hier ausdrücklich Bezug genommen.
- Geeignete Isomerisations-Katalysatoren (ii) und Hydrierungs-Katalysatoren (iii) und Bedingungen für deren zweckdienlichen Betrieb werden dem auf diesem Gebiete tätigen Fachmann bekannt sein.
- Das Verfahren der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele weiter erläutert.
- Zu 100 g γ-Aluminiumoxid (auf Basis von Catapal SB reiner Böhmit) mit einer Teilchengröße von 300 bis 500 Mikron wurden 100 ml einer wässerigen Lösung von 7,1 g Ammoniumperrhenat zugegeben. Die Mischung wurde bei 80ºC 6 Stunden lang imprägniert, während welcher Zeit sie durch gelegentliche Zugabe von entionisiertem Wasser feuchtgehalten wurde. Sie wurde dann bei 80ºC 1 Stunde lang, anschließend bei 100ºC im Vakuum 8 Stunden lang getrocknet. Der Katalysator wurde dann bei 580ºC in strömender Luft aktiviert.
- Zu 5 g von Katalysator A wurden 10 ml einer wässerigen Lösung von 1,44 g Kupfer(II)-nitrat zugegeben. Die Mischung wurde wie bei Katalysator A imprägniert und getrocknet. Der Katalysator wurde dann in strömender Luft unter Verwendung des nachfolgend angegebenen Temperatur-Programms aktiviert: 150ºC, 170ºC, 200ºC, 300ºC, 400ºC, 500ºC jeweils für 1 Stunde und anschließend 580ºC während 16 Stunden.
- Zu 10 g γ-Aluminiumoxid mit einer Teilchengröße von 300 bis 500 Mikron wurden 15 ml einer wässerigen Lösung von 2,97 g Kupfer(II)-nitrat zugegeben. Die Mischung wurde wie bei Katalysator A imprägniert und getrocknet. Der Katalysator wurde wie der Katalysator B aktiviert. Zu dem aktivierten Katalysator, 9,81 g, wurden dann 10 ml einer wässerigen Lösung von 0,7 g Ammoniumperrhenat zugesetzt. Die Mischung wurde imprägniert, getrocknet und wie der Katalysator A aktiviert.
- Zu 10 g γ-Aluminiumoxid mit einer Teilchengröße von 300 bis 500 Mikron wurden 10 ml einer wässerigen Lösung von 0,71 g Ammoniumperrhenat und 1,44 g Kupfer(II)-nitrat zugegeben. Die Mischung wurde wie der Katalysator B imprägniert, getrocknet und aktiviert.
- Zu 5 g Katalysator A wurden 10 ml einer wässerigen Lösung von 0,77 g Kupfer(II)-nitrat zugegeben. Die Mischung wurde wie bei Katalysator B angegeben imprägniert, getrocknet und aktiviert.
- Zu 10,2 g Katalysator A wurden 20 ml einer wässerigen Lösung von 1,44 g Zink(II)-nitrat zugegeben. Die Mischung wurde wie bei Katalysator A angegeben imprägniert, getrocknet und aktiviert.
- Zu 10 g Katalysator A wurden 10 ml einer wässerigen Lösung von 1,5 g Nickel(II)-nitrat zugegeben. Die Mischung wurde wie bei Katalysator A angegeben imprägniert und getrocknet. Der Katalysator wurde dann in strömender Luft unter Verwendung des folgenden Temperatur-Programms aktiviert: 50ºC während 1 Stunde, 120ºC während 4 Stunden, 200ºC während 1 Stunde, 580ºC während 16 Stunden.
- Zu 10 g γ-Aluminiumoxid mit einer Teilchengröße von 300 bis 500 Mikron wurden 20 ml einer wässerigen Lösung von 1,53 g Nickel(II)-nitrat zugegeben. Die Mischung wurde wie bei Katalysator A angegeben imprägniert und getrocknet. Der Katalysator wurde wie für Katalysator G angegeben aktiviert. Zu dem aktivierten Katalysator, 9,68 g, wurden 20 ml einer wässerigen Lösung von 0,68 g Ammoniumperrhenat zugesetzt. Die Mischung wurde wie bei Katalysator A angegeben imprägniert, getrocknet und aktiviert.
- Zu 5 g Katalysator A wurden 0,31 g Zinn(II)-acetat zugegeben. Die Mischung wurde sorgfältig gemischt und anschließend unter Vakuum 16 Stunden lang erhitzt.
- Zu 5 g Katalysator A wurden 10 ml einer wässerigen Lösung von 0,81 g Mangan(II)-nitrat zugegeben. Die Mischung wurde wie bei Katalysator A angegeben imprägniert und getrocknet. Der Katalysator wurde dann in strömender Luft unter Verwendung des folgenden Temperatur-Programms aktiviert: 100ºC während 4 Stunden, 200ºC während 1 Stunde und 580ºC während 19 Stunden.
- Zu 10,97 g Katalysator A wurden 50 ml einer wässerigen Lösung von 0,63 g Palladium(II)-nitrat zugegeben. Die Mischung wurde wie bei Katalysator A angegeben imprägniert und getrocknet. Der Katalysator wurde in strömender Luft bei 580ºC während 24 Stunden aktiviert.
- Zu 5 g Katalysator A wurden 10 ml einer wässerigen Lösung von 0,76 g Cobalt(II)-nitrat zugegeben. Die Mischung wurde wie bei Katalysator A angegeben imprägniert und getrocknet. Der Katalysator wurde in strömender Luft unter Verwendung des folgenden Temperatur-Programms aktiviert: 350ºC während 8 Stunden und 580ºC während 16 Stunden.
- Jeder der Katalysatoren A bis L wurde untersucht, indem man eine 10 : 1-(molare)-Mischung von 2,4,4TMP2 und 4-VCH bei 18ºC darüberführte; stündliche Flüssig-Raumgeschwindigkeit (LHSV) = 1.
- Die anfänglichen Umwandlungen, Selektivitäten und Isomerisationen werden in der nachstehenden Tabelle gezeigt. Tabelle Beispiel Katalysator Übergangsmetall 4-VCH Umwandlung Selektivität zu IBC Isomerisation von 2,4,4-TMP2 zu Vergl.-Vers.
- Der Vergleichstest unter Verwendung von Katalysator A ist kein Beispiel gemäß der vorliegenden Erfindung, weil kein übergangsmetall-Promotor verwendet wurde. Dieses Beispiel ist lediglich für Vergleichszwecke angegeben.
- Die Beispiele 6 bis 11 fallen nicht unter die vorliegende Erfindung, da sie keine Katalysatoren verwenden, in welchen Kupfer und/oder Zink in elementarer oder oxidischer Form als Promotor zugegen ist.
- Die Ergebnisse in der Tabelle zeigen die Wirksamkeit der Übergangsmetall-Promotoren für den Anstieg der Aktivität eines auf γ-Aluminiumoxid geträgerten Rheniumheptoxid-Katalysators und/oder für die Herabsetzung der Nebenreaktion-Aktivität.
Claims (12)
1. Verfahren zur Herstellung eines
Isobutenylcyclohexens (IBCH) durch Umsetzen unter
Disproportionierungsbedingungen eines Isoolefins mit einem Vinylcyclohexen (VCH) oder
eines Isoolefins mit einer von einem VCH durch
Homodisproportionierung erhältlichen Verbindung unter Einbeziehung der
Eliminierung von Ethylen, in Gegenwart eines geträgerten
Rheniumheptoxid-Disproportionierungs-Katalysators,
dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator
durch zumindest einen Übergangsmetall-Promotor, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Kupfer und Zink, in Form des
elementaren Metalls und/oder eines Oxids davon, unterstützt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Menge des Übergangsmetall-
Promotors im Bereich von 1 bis 15 % Gew./Gew., bezogen auf
das Gesamtgewicht des geträgerten
Rheniumheptoxid-Katalysators, liegt.
3. Verfahren nach irgendeinem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Träger γ-Aluminiumoxid ist.
4. Verfahren nach irgendeinem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Isoolefin die nachstehende Formel:
besitzt, worin R und R¹, unabhängig voneinander, entweder
Wasserstoff oder Hydrocarbyl-Gruppen sind.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Isoolefin der Formel (I)
entweder Isobuten, 2,3-Dimethylbuten-2,2-Methylbuten-2,
2-Methylpenten-2 oder 2,4,4-Trimethylpenten-2 ist.
6. Verfahren nach irgendeinem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Isoolefin mit einem VCH, welches ein Vinylcyclohexa-mono-en,
ein Vinylcyclohexa-di-en oder ein Vinylcyclohexa-tri-en ist,
umgesetzt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß das VCH ein
Vinylcyclohexa-monoen, nämlich 4-Vinylcyclohexen ist.
8. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß ein
symmetrisches Isoolefin mit einer von einem VCH durch
Homodisproportionierung erhältlichen Verbindung unter Einbeziehung der
Eliminierung von Ethylen umgesetzt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das symmetrische Isoolefin
2,3-Dimethylbuten-2 und die von einem VCH erhältliche
Verbindung 1,2-Dicyclohexenylethen ist.
10. Verfahren nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Isoolefin 2,4,4-Trimethylpenten-2 und das VCH 4-Vinylcyclohexen
ist.
11. Verfahren nach irgendeinem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Disproportionierungsbedingungen eine Temperatur im Bereich
von 100 bis 100ºC und ein Druck im Bereich von
atmosphärischem Druck bis 50 bar sind.
12. Verfahren zur Umwandlung eines gemäß den Verfahren
der Ansprüche 1 bis 11 hergestellten IBCH in ein IBB,
dadurch gekennzeichnet, daß es das In-
Kontakt-bringen des IBCH mit einem Katalysator umfaßt, wobei
der Katalysator (i) ein Dehydroisomerisations-Katalysator
ist, wenn der Cyclohexen-Anteil ein Mono-en darstellt, (ii)
ein Isomerisations-Katalysator ist, wenn der
Cyclohexen-Anteil ein Di-en darstellt und (iii) ein
Isomerisations-/Hydrierungs-Katalysator ist, wenn der Cyclohexen-Anteil ein
Tri-en bedeutet, wobei Wasserstoffin das Verfahren
miteingeleitet wird, wenn der Katalysator (iii) ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB878705564A GB8705564D0 (en) | 1987-03-10 | 1987-03-10 | Chemical process |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3875502D1 DE3875502D1 (de) | 1992-12-03 |
| DE3875502T2 true DE3875502T2 (de) | 1993-03-11 |
Family
ID=10613637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8888302109T Expired - Fee Related DE3875502T2 (de) | 1987-03-10 | 1988-03-10 | Verfahren zur herstellung von einem isobutenylcyclohexen. |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4891461A (de) |
| EP (1) | EP0282313B1 (de) |
| JP (1) | JPS63230644A (de) |
| DE (1) | DE3875502T2 (de) |
| GB (1) | GB8705564D0 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB8724628D0 (en) * | 1987-10-21 | 1987-11-25 | Bp Chem Int Ltd | Chemical process |
| ITMI20040855A1 (it) * | 2004-04-29 | 2004-07-29 | Polimeri Europa Spa | Catalizzatore di renio supportato su allimuna modificata e suo impiego nella reazione di metatesi delle olefine |
Family Cites Families (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3192278A (en) * | 1962-09-19 | 1965-06-29 | Exxon Research Engineering Co | Method of methylating and aromatizing cyclohexenes |
| DE1263756B (de) * | 1965-03-26 | 1968-03-21 | Chiyoda Chem Eng Construct Co | Verfahren zur Herstellung von Cyclohexen und Benzol bzw. deren Alkylderivaten |
| GB1205677A (en) * | 1968-01-19 | 1970-09-16 | Ici Ltd | Disproportionation of olefines |
| US3595920A (en) * | 1969-05-05 | 1971-07-27 | Gulf Research Development Co | Process for converting an olefin to a product containing higher and lower olefins |
| NL7002795A (de) * | 1970-02-27 | 1971-08-31 | ||
| US4022846A (en) * | 1971-06-25 | 1977-05-10 | Bp Chemicals International Limited | Process for producing olefins by disproportionation |
| US3728407A (en) * | 1971-12-22 | 1973-04-17 | Phillips Petroleum Co | Process for the preparation of 1,2-bis(3-cyclohexen-1-yl) ethylene using base-treated olefin disproportionation catalysts |
| BE795362A (fr) * | 1972-02-17 | 1973-05-29 | Gulf Research & Dev Cy | Procede pour transformer une olefine en un produit contenant des olefines superieures et inferieures |
| US3751498A (en) * | 1972-05-12 | 1973-08-07 | Universal Oil Prod Co | Preparation of n-alkylbenzenes |
| US3848010A (en) * | 1972-08-01 | 1974-11-12 | Monsanto Co | Catalytic vinylation of aromatic compounds |
| US4514519A (en) * | 1982-07-29 | 1985-04-30 | Monsanto Company | Catalyst and reverse disproportionation process |
| US4547617A (en) * | 1984-02-16 | 1985-10-15 | Phillips Petroleum Company | Olefin conversion |
| GB8504707D0 (en) * | 1985-02-23 | 1985-03-27 | Bp Chem Int Ltd | Dismutation process |
-
1987
- 1987-03-10 GB GB878705564A patent/GB8705564D0/en active Pending
-
1988
- 1988-03-07 US US07/164,834 patent/US4891461A/en not_active Expired - Fee Related
- 1988-03-09 JP JP63055951A patent/JPS63230644A/ja active Pending
- 1988-03-10 DE DE8888302109T patent/DE3875502T2/de not_active Expired - Fee Related
- 1988-03-10 EP EP88302109A patent/EP0282313B1/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP0282313B1 (de) | 1992-10-28 |
| US4891461A (en) | 1990-01-02 |
| DE3875502D1 (de) | 1992-12-03 |
| JPS63230644A (ja) | 1988-09-27 |
| EP0282313A3 (en) | 1989-07-26 |
| EP0282313A2 (de) | 1988-09-14 |
| GB8705564D0 (en) | 1987-04-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69026671T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Propylen aus höheren Kohlenwasserstoffen | |
| DE69204796T2 (de) | Katalysatorzusammensetzung zur Disproportionierung von Olefinen und ihre Verwendung in einem Verfahren zur Disproportionerung von Olefinen. | |
| DE1668762B2 (de) | Verfahren zur katalytischen De hydrierung eines n Parafrinkohlen Wasserstoffes | |
| DE2109011A1 (de) | Verfahren zur Disproportionierung von äthylenisch ungesättigten Verbindungen | |
| EP0111808B1 (de) | Neuer Katalysator, ein Verfahren zu seiner Herstellung und ein Isomerisierungsverfahren in Gegenwart dieses Katalysators | |
| DE69701322T2 (de) | Verfahren zur herstellung von alpha-olefinen | |
| DE1768118B2 (de) | Verfahren zur Disproportionierung von Olefinen mit 3 bis 30 Kohlenstoffatomen im Molekül oder deren Gemischen | |
| DE69009727T2 (de) | Gleichzeitiger Isomerierungsverfahren und Disproportionierung von Olefinen. | |
| DE2137361C3 (de) | Verfahren zur Disproportionierung von acyclischen Alkenen in Gegenwart von molekularem Wasserstoff und einem Katalysator | |
| DE69102905T2 (de) | Verfahren zur Umwandlung von Toluol und Butadien in Styrol und 1-Penten. | |
| DE3875502T2 (de) | Verfahren zur herstellung von einem isobutenylcyclohexen. | |
| EP0129899B1 (de) | Verfahren zur Valenzisomerisierung von Olefinen | |
| US4036902A (en) | Chemical process producing aromatic hydrocarbons by dehydrocyclodimerization of a C4 feedstock | |
| DE69012279T2 (de) | Verfahren zur Herstellung ungesättigter Verbindungen. | |
| DE68924165T2 (de) | Heterogenes isoparaffin/olefin-alkylierungsverfahren. | |
| DE2259995A1 (de) | Verfahren zur doppelbindungsisomerisierung von alkenen | |
| DE3813689A1 (de) | Verfahren zur umsetzung von verzweigten olefinen mit alkanolen | |
| DE1950312B2 (de) | Verfahren zur dimerisierung bzw. codimerisierung von olefinischen kohlenwasserstoffen | |
| DE69207419T2 (de) | Verfahren zur synthese von alkylierten aromatischen kohlenwasserstoffen | |
| DE69115976T2 (de) | Verfahren zur Olenfinethylierung | |
| DE2445568C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von acyclischen α,ω-Dienen durch katalytische Disproportionierung eines cyclischen Olefins und eines acyclischen Diens | |
| DE2340081C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Disproportionierungskatalysatoren und deren Verwendung | |
| DE2754540A1 (de) | Verfahren zur herstellung von verzweigten olefinen | |
| DE2151055C3 (de) | Einstufiges Verfahren zur Herstellung eines Diolefins durch katalytische oxydative Dehydrierung eines stärker gesättigten Kohlenwasserstoffs in Gegenwart eines Zinn enthaltenden Katalysators | |
| DE1917871C3 (de) | Verfahren zum Oligomerisieren von monoolefinischen Kohlenwasserstoffen unter Verwendung eines Nickel-cycloC, -Komplexes auf einem festen oxidischen Trägermaterial als Katalysator |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |