DE387664C - Mechanischer Umformer - Google Patents

Mechanischer Umformer

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DE387664C
DE387664C DEH91591D DEH0091591D DE387664C DE 387664 C DE387664 C DE 387664C DE H91591 D DEH91591 D DE H91591D DE H0091591 D DEH0091591 D DE H0091591D DE 387664 C DE387664 C DE 387664C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • F16H33/02Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
    • F16H33/04Gearings for conveying rotary motion with variable velocity ratio, in which self-regulation is sought
    • F16H33/08Gearings for conveying rotary motion with variable velocity ratio, in which self-regulation is sought based essentially on inertia
    • F16H33/10Gearings for conveying rotary motion with variable velocity ratio, in which self-regulation is sought based essentially on inertia with gyroscopic action, e.g. comprising wobble-plates, oblique cranks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Mechanischer Umformer. Die Erfindung betrifft sogenannte mechanische Umformer, d. h. umlaufende Getriebe, für die Kraftübertragung bei wechselnden Geschwindigkeiten, von der Art, bei welcher eine Trägheitsmasse so zwischen ein primäres und ein sekundäres Kraftübertragungsglied zwischengeschaltet ist, daß sie mit konstanter Amplitude, aber in einem Verhältnis schwingt, das der Differenz zwischen den Geschwindigkeiten des primären und sekundären Gliedes proportional ist. Getriebe dieser Art sind in den Patenten 328661 und 331204 des Erfinders beschrieben.
  • Um größte Kraftübertragmxngsfähigkeit zu sichern, innere Verluste zu vermeiden uni-1 Sanftheit und Gleichmäßigkeit des Ganges zu gewährleisten, ist erfindungsgemäß das Zwischengetriebe zwischen den Einheiten des Trägheitsgliedes und dem Primärgliede und Sekundärgliede so eingerichtet, daß die Hebelwirkung, die durch das Primärglied gegen eine Einheitsmasse des Trägheitsgliedes während der Beschleunigung dieser Einheitsmasse aus- . geübt wird, so nahe als möglich gleich der Hebelwirkung ist, die durch die Einheitsmasse auf das Primärglied während der Verzögerung der Masse ausgeübt wird.
  • Diese Bedingung ist bei derartigen Umformern mit Zettkurbeln wesentlich erfüllt, wenn die Zettkurbel unter einem Winkel von der Größenordnung 2o bis 30° zur Drehungsebene liegt und wenn demgemäß die Masse durch einen Winkel von der Größenordnung 13o bis 1¢0° schwingt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Abb. i ist ein Längsschnitt, Abb.2 ein Querschnitt.
  • Es sind hier drei Einheitssätze in aufeinanderfolgender und überlappender Phase verwendet. Die für ihren Antrieb nötige .dreihubige Zettkurbelwelle könnte zwar in einem Stück hergestellt werden, es ist aber bequemer und besser, sie zusammenzubauen. Demgemäß besteht hier jede Zettkurbel aus einem Kurbelzapfen i, der an seinen Enden Hörner 2 hat, mittels deren er an Scheibenstücken 3 angebracht und angebolzt ist. Das Scheibenstück am Krafteinleitungsendeist mit einer Primärwelle 4. gekuppelt, während das Scheibenstück am Kraftableitungsende einen kurzen Wellenstumpf 5 aufweist. Die zwischenliegenden j Paare von Scheibenstücken 3 bestehen jedes aus einem Stück mit einer kurzen Verbindungswelle 6.
  • Der Zapfen i jeder Kurbel wird von einem Zapfenträger 7 erfaßt, der aus zwei Hälften zusammengesetzt ist und rechtwinklig zur Achse des Kurbelzapfens Schildzapfen 8 aufweist, die in Brückenstücke 9 fassen, welche jedes Paar von Schwungrädern io miteinander verbinden. Diese Teile sind nur bei einer Einheit dargestellt.
  • Die Paare von Schwungrädern 1o fassen .die zusammengebaute Zettkurbelwelle zwischen sich und tragen Schildzapfen i i (Abb. 2), die ihre Lagerung in einem drehbaren längsgeteilten Gehäuse 12 finden, welches das Sekundärglied bildet. Gehäuse 12 hat auch Lager für die Zettkurbelwellenteile 5, 6. Seine beiden Hälften sind aneinandergebolzt. Gehäuse 12 ist am linken Ende mit einer Sekundärwelle 13 gekuppelt, und das Ganze ist in einem feststehenden längsgeteilten Außengehäuse 14 gelagert. Zettwelle und Drehgehäuse können sich bei Ausdehnung in der Längsrichtung einstellen; Druckscheiben 15 sind zwischen ihnen nur an einem Ende vorgesehen.
  • Seichte Kanäle 16 sind um den inneren Unifang ,des feststehenden Gehäuses 14 angeordnet, und das in ihnen sich sammelnde 01 wird den bewegten Teilen durch Schaufeln 17 zugeführt, die das 01 durch Öffnungen im Drehgehäuse gießen.
  • Die drei Paare miteinander verbundener Schwungräder 1o, :die von .den drei Kurbelzapfen i angetrieben werden, bilden die drei zur Erzielung des gleichförmigsten Drehmoments erforderlichen Einheiten. In diesem besonderen Falle liegen die drei Paare von Schwung rädern in einer Ebene, und die drei Zapfen i sind unter 6o° gegeneinander versetzt, um den drei Einheiten aneinander anschließende und überlappende Wirkungsphasen zu geben. Ersichtlich wird das gleiche Ergebnis erzielt, wenn die drei Kurbelzapfen in Linie liegen, d. h. in derselben Längsebene, und wenn dafür die drei Schwungräder mit ihren Achsen um 6o° gegeneinander versetzt sind. In jedem Falle aber stehen natürlich die Achsen der Schwungräder rechtwinklig zur Hauptdrehachse und schneiden sie.
  • Bei drei so in Aufeinanderfolge angeordneten Trägheitseinheiten ist praktisch volle Regelmäßigkeit des eingeleiteten und abgeleiteten Drehmoments vorhanden. In gewissen Fällen aber ('beispielsweise wenn die geringste Sekundärgeschwindigkeit nicht kleiner ist als .die, bei welcher angemessener Gleichgang durch ein Schwungrad gewährleistet werden kann) und bei genügender Schwungra@dwirkung auf der Primärseite können auch bloß zwei oder sogar nur eine Einheit verwendet werden.
  • Wie .erläutert, haben die Trägheitseinheiten hier, wie durch die punktierten Linien i-a, b-b in Abb. i angedeutet, einen Schwingungswinkel von 135', damit die festgesetzten Bedingungen erfüllt werden, nämlich, daß ider mittlere Keilwinkel zwischen Odem Primärgliede und einer Trägheitseinheit während :der Beschleunigung so sehr als möglich gleich dem mittleren Winkel zwischen dieser Einheit und dem Primärgliede während der Verzögerung wird. Da der wirksame Hub einer Zettkurbel die Schwingbewegung ider Drehungsebene des Zapfens und nicht der Achse des Zapfens ,ist, so liegen die Kurbelzapfen i unter dem Komplementärwink e1 von .2a1/;° zur Drehungsebene der Kurbelwelle. Würde statt einer Zettkurbelvorrichtung eine Treibplattenvorrichtung benutzt, so würde sich, .da der Auflagerpunkt in der Ebene der Treibplatte liegt, ein Winkel von 771e° ;hinsichtlich der Drehungsebene der Haupt- oder Kurbelwelle ergeben.
  • Die Ausführung mit Zettkurbeln ist gedrängter, gibt günstiger liegende Lager und vermeidet .den bei einem Treibblock auftretenden ziemlich stanken und wechselnden Schub in Richtung der Achsen der Schwungräder, .,doch könnte auch ein Treibblock oder sonstige Vorrichtung benutzt werden. Ein Treibblocktrieb stellt im wesentlichen -ein kreisförmiges Geleise dar, das unter einem Winkel zur Drehachs.e liegt. Unterstellt - man nun ein nicht kreisförmiges Geleise, ein Geleise, .das von der Ebene, in welcher eine Treibplatte oder ehr Treibblock liegt, abweicht, mit anderen Worten ein Kurvengeleise bzw. eine Kurvenführung; so kann die Bedingung der gleichen und entgegengesetzten Keilwirkung mit einem von der Größenordnung i35° abweichenden Schwingungswinkel erzielt werden; die Wirkung hängt hier einfach von dem Winkel verschiedener Teile der Kurvenführung ab. Statt Zettkurbeln oder Treibblöcke können auch andere Vorrichtungen, Kurbeln, Lenker, Hebel o. idgl. verwendet werden, um die erstrebten Resultate mit anderen Anordnungen von Trägheitsgli.edern zu ,erreichen. Die Erfindung ist also nicht auf die erwähnten Mittel beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCFiE: i. Mechanischer Umformer mit einem Primärgliede, einem Sekundärgliede und einem Trägheitsgliede mit Trägheitselementen in solcher Schaltung, daß .die Trägheitselemente in Tritt mit Geschwindigkeitsdifferenzen zwischen Primärglied und Sekundärglied in Schwingung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmittel zur Schwingung der Tzägheitselemente so eingerichtet sind, @daß die vom Primärglied auf Idas Trägheitselement während der Beschleunigungsperiode der Schwingung ausgeübte Hebelwirkung wesentlich gleich der durch das Element auf .das Primärglied während der Verzögerungsperiode der Schwingung ausgeübten Hebelwirkung wird, indem beispielsweise eine Vorrichtung nach Art einer Zettkurb.el oder eines Treibblockes so angeordnet ist, daß ihr mittlerer Winkel während jeder Periode (nämlich ider Beschleunigungsperiode und der Verzögerungsperiode) von der Größenordnung 450 .ist. a. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Primärwelle eine Zettkurbel o. dgl. angebracht ist, .die befähigt ist, eine Schwingung durch einen Bogen von der Größenordnung i3o bis 140° hervorzurufen. 3. Getriebe ,nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zettkurbel- o. dgl. in sich selbst der Bedingung der Gleichheit der Hebelwirkungen entspricht, indem ihr Schwingungswinkel. unmittelbar 135° beträgt. 4. Getriebe nach Anspruch 3, .dadurch gekennzeichnet, daß der gewünschte Schwingungswinkel der Zettkurbel unmittelbar dadurch erzielt ist, daß ihr Zapfen unter einem Winkel der Größenordnung 2o bis 30° in der Drehungsebene der Kurbelwelle liegt.
DEH91591D 1921-11-16 1911-06-02 Mechanischer Umformer Expired DE387664C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB387664X 1921-11-16

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DE387664C true DE387664C (de) 1924-01-02

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DEH91591D Expired DE387664C (de) 1921-11-16 1911-06-02 Mechanischer Umformer

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NL (1) NL12145C (de)

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NL12145C (de) 1924-11-15

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