DE3877211T2 - Z-schiene zum formen von dosenmaterial. - Google Patents

Z-schiene zum formen von dosenmaterial.

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Description

  • Die vorliegende Erfindung ist auf ein Ausrichtwerkzeug für eine Maschine zum Schweißen von metallischen zylindrischen Dosen gemäß dem Oberbegriff der Ansprüche 1 oder 8 (vgl. WO-A-78/00015) gerichtet, wobei ebene metallische Dosenzargenzuschnitte zu Zylindern geformt und dann durch Nahtschweißen miteinander verbunden werden. Das Werkzeug hat wenigstens eine langgestreckt Schienenkomponente, die zwei sich in Längsrichtung erstreckende entgegengesetzte Seiten aufweist, wobei jede Seite einen langgestreckten Schlitz und eine sich in Längsrichtung erstreckende Nut hat, welche durch in den Schlitzen befestigte Einsätze gebildet ist, wobei die Nuten die Ränder des Dosenzargenzuschnitts aufnehmen, um die Ränder in eine Position für das Nahtschweißen zu führen.
  • Bei dem Formen von metallischen zylindrischen Dosen aus Blechzuschnitten haben bekannte Maschinen eine Vielzahl von Rollen, um einen ebenen Zuschnitt in eine zylindrische Form mit überlappenden Rändern zu rollen, die anschließend durch Nahtschweißen miteinander verbunden werden, um die zylindrische Dose zu vervollständigen. Um die beiden Ränder während der Endbewegung in die Schweißstation zu führen, wird bei den Maschinen eine Führungskomponente benutzt, die üblicherweise als Z-Stange oder Z-Schiene bezeichnet wird und zwei entgegengesetzte Seiten mit Nuten hat, welche die Ränder aus einer beabstandeten Position in eine eng ausgerichtete, leicht überlappende Position zum Schweißen führen. Diese Z-Schienen können in Abschnitte unterteilt werden. Ein Beispiel dieser bekannten Vorrichtungen ist in dem US-Patent Nr. 4 214 140 beschrieben, auf das bezüglich weiterer Einzelheiten verwiesen wird.
  • Da die elektrische Schweißung eine Widerstandsschweißanordnung ist, können Probleme wegen Lichtbogenbildung zwischen den Teilen, den Abschnitten der Z-Schienen und anderer Ausrüstung auftreten. Diese Funkenbildung wird Schmutz oder Metallteilchen erzeugen, welche die Oberflächen der Produkte, die hergestellt werden, verunreinigen können, übermäßigen Verschleiß von Lagern von verschiedenen Führungsbüchsen für Rollen verursachen können, welche beim Formen der Dosenzuschnitte benutzt werden, und übermäßigen Verschleiß der Z-Schiene selbst erzeugen können.
  • Aufgrund der Tatsache, daß die beiden Ränder des Zuschnitts, die in das Führungswerkzeug eintreten, welches mehrere Z-Schienenteile aufweist, ursprünglich beabstandet sein können, sich aber in eine eng benachbarte überlappende Position bewegen, ist es erwünscht, diese Z-Schienenteile in Segmenten oder Abschnitten auszubilden. Es ist daher üblich, daß das Führungswerkzeug eine Übergangsschiene aufweist, in welcher sich die Ränder auf einer Position, in welcher sie um eine wesentliche Strecke beabstandet sind, in eine enge überlappende Position bewegen, gefolgt von einem Z-Schienenabschnitt, wo die Ränder weiterhin in der gewünschten Position gehalten werden. Das Führungswerkzeug hat schließlich ein Kopfstück, welches die Ränder unmittelbar vor dem Eintritt in die Schweißrollen hält.
  • Zum Überwinden der Probleme mit der Lichtbogenbildung ist in dem US-Patent Nr. 4 540 879 vorgeschlagen worden, jede der Z-Schienen aus zwei oder drei Teilkomponenten aufzubauen, wobei die Mittelkomponente, die die beiden Nuten zum Führen der Ränder des Zuschnitts hat, aus einem Körper aus Hartmetall hergestellt wird. Das ergibt ein Führungswerkzeug, bei dem es zu keiner Lichtbogenbildung kommt und das elektrisch isoliert sein kann. Dieses Führungswerkzeug wird einen Teil des Problems mit der Funkenbildung eliminieren. Die Herstellung des Hartmetallkörpers mit präzise geformten und angeordneten Nuten ist jedoch schwierig und teuer.
  • Aus der Druckschrift WO 78/00015 ist eine weitere Ausrichtwerkzeuganordnung bekannt, die einen ringartigen Kalibrierkäfig und eine damit ausgerichtete Z-Schiene aufweist. Die Z-Schiene ist mit seitlichen entgegengesetzten Schlitzen und zwei in jedem von ihnen befestigten Einsätzen versehen, welche in verschiedenen Relativpositionen zum Bilden von Führungsnuten angeordnet sind. Diese Nuten werden teilweise durch die beiden Einsätze und teilweise durch den Körper der Z-Schiene gebildet.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Z-Schiene zu schaffen, die zum überwiegenden Teil elektrisch und magnetisch inert ist und in der Herstellung weniger teuer als die vollständig aus Hartmetall bestehenden Z-Schienen ist.
  • Zum Erreichen dieser Ziele ist die vorliegende Erfindung auf eine Verbesserung des oben erwähnten Ausrichtwerkzeuges gerichtet, wobei die Verbesserung durch die Ansprüche 1 oder 8 definiert ist.
  • Da die Öffnung oder Einlaßmündung der ersten Komponente des Werkzeuges, wie z.B. die Übergangs-Z-Schiene, eine große Versetzung zwischen den beiden Rändern und einem erweiterten Halsteil hat, ist es erwünscht, einen Einsatz oder Eintrittsblock an dem Einlaß der Übergangsschiene zu benutzen, der aus einem Material gebildet ist, wie z.B. Hartmetall, das Stöße des Zargenzuschnitts schlucken kann, welcher mit einer normalen Schweißgeschwindigkeit auftrifft, verschleißfest ist und mit komplexen Formen, welche für richtige Eintrittsführungen erforderlich sind, leicht hergestellt werden kann. Durch Halten dieses Eintrittsblockes an dem Eintritt oder Einlaß und zweckmäßig klein, werden die Fertigungskosten gesenkt, und die Kosten des Austauschens dieses Hartmetallblockes stark verringert. Der Hartmetallblock sollte nichtmagnetisch sein. Die Einsätze längs der Schlitze werden vorzugsweise aus einem Material hergestellt, das spanabhebend bearbeitbar ist, abriebfest ist und nichtmagnetisch ist. Ein Keramikmaterial, wie z.B. Siliciumnitrid, Aluminiumoxid oder ein anderes abriebfestes, nichtleitfähiges Material wird in diesem Bereich leicht spanabhebend bearbeitet, weil die Nuten, die spanabhebend bearbeitet werden, im Vergleich zu dem Einlaßhals der Nuten eine relativ einfache Geometrie haben. Diese Keramikstreifen sind nichtmagnetisch und außerdem nichtleitfähig. Darüber hinaus können die Streifen in der Längsrichtung unterteilt werden, um die Herstellung zu erleichtern und die Herstellungskosten der Vorrichtung zu reduzieren. Es sei angemerkt, daß die Keramikstreifen zwar nicht die Schlagfestigkeit des Hartmetalleinsatzes haben, daß sie jedoch noch eine gute Verschleißfestigkeit aufweisen.
  • Die Hauptkomponente wird aus einem Material hergestellt, das sowohl elektrisch nichtleitfähig als auch nichtmagnetisch ist. Im Idealfall ist das ein glasfaserverstärktes Epoxymaterial, das eine ausreichende Festigkeit und Steifigkeit haben sollte, um als Konstruktionsmaterial zu dienen. Die herkömmlichen Ni-hard-Körper könnten jedoch bei Bedarf ebenfalls benutzt werden.
  • Andere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden sich ohne weiteres aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform, den Zeichnungen und Ansprüchen ergeben.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Fig. 1 ist eine schematische Ansicht eines Abschnitts der Widerstandsnahtschweißmaschine, welche die Verbesserungen der vorliegenden Erfindung aufweist;
  • Fig. 2 ist eine Teilquerschnittansicht etwa nach der Linie II-II in Fig. 1;
  • Fig. 3 ist eine Seitenansicht des Führungswerkzeuges, das drei Positionen hat, wie in Fig. 1 dargestellt, wobei zu Darstellungszwecken Teile der Maschine entfernt worden sind;
  • Fig. 4 ist eine Seitenansicht der Übergangs-Z-Schiene des Führungswerkzeuges nach der vorliegenden Erfindung;
  • Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Übergangs-Z-Schiene nach Fig. 4, wobei Teile zu Darstellungszwecken weggebrochen worden sind;
  • Fig. 6 ist eine Querschnittansicht nach der Linie VI-VI in Fig. 4;
  • Fig. 7 ist eine Querschnittansicht nach der Linie VII-VII in Fig. 4; und
  • Fig. 8 ist eine Ansicht des rechten Endes der Übergangsschiene nach Fig. 4.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die Prinzipien der vorliegenden Erfindung sind besonders nützlich, wenn sie bei einem Führungselement oder Ausrichtwerkzeug, das insgesamt mit 9 bezeichnet ist, für eine Widerstandsschweißmaschine, die insgesamt mit 10 bezeichnet ist, verwirklicht werden. Die Widerstandsschweißmaschine 10 wird in Verbindung mit dem Schweißen von Nähten an den Zargen von metallischen Dosen während des Formprozesses benutzt. Die Maschine hat einen unteren Tragarm 12, der eine Elektroden- oder Schweißrolle 14 trägt, welcher eine zweite Elektroden- oder Schweißrolle 16 gegenüberliegt, die an einem zweiten Tragarm 18 angebracht ist. Zuschnitte der Dosenzarge werden in einem mit 19 bezeichneten Bereich in eine zylindrische Form gerollt und kontinuierlich längs des Führungselements 9 gefördert, das aus einer oder mehreren Z-Schienen aufgebaut ist, die in einer Folgeordnung angeordnet sind, und die die Ränder des Zuschnitts zu den Rollen 14 und 16 führt, welche den Schweißvorgang ausführen.
  • Das Führungselement 9, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, ist aus einer Anzahl von Teilen oder Komponenten aufgebaut, die eine Übergangs-Z-Schiene 20 umfassen, eine regelmäßige Z-Schienenkomponente 22 und ein Kopfstück 24. Diese drei Teile 20, 22 und 24 sind, wie dargestellt, durch ein Tragteil wie 26 starr aneinander befestigt. Jede der Komponenten 20 und 22 besteht, wie es am besten in Fig. 2 veranschaulicht ist, aus einem oberen Abdeckteil wie 30, einem unteren Abdeckteil 32 und einem Zentral- oder Mittelkörperteil 34. Das Kopfstück hat einen zentralen Körper 94 und ein oberes Abdeckteil 30a (Fig. 3). Gemäß der Darstellung in Fig. 2 hat der zentrale Körperteil 34 entgegengesetzte Seiten 36 und 38, die Nuten 40 bzw. 42 haben. Die Nuten 40 und 42 empfangen Ränder 44 und 46 einer zylindrischen Dosenzarge 48 und führen diese Ränder 44 und 46 in die gewünschte Überlappungsposition. Wenn die Dosenzarge durch das Führungselement 9 aufgenommen wird, insbesondere die Übergangs-Z-Schiene 20, wie es am besten in Fig. 6 dargestellt ist, sind die Ränder um eine beträchtliche Strecke sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung beabstandet. Wenn sich die Dosenzarge weiter durch das Ausrichtwerkzeug 9 bewegt, werden die Ränder aufeinander zubewegt, so daß gemäß der Darstellung in Fig. 8 und auch in Fig. 2 die Ränder beginnen, sich einander zu überlappen und der Abstand zwischen den beiden in vertikaler Richtung wie längs der Linie 50 in Fig. 2 abnimmt. Zu der Zeit, zu der der Körper in das Kopfstück 24 eingetreten ist, sind die Ränder 44 und 46 in das gewünschte Ausmaß an Überlappung gebracht worden, so daß, wenn sie durch die Schweißrollen 14 und 16 hindurchgehen, die Naht gebildet wird.
  • Jeder der zentralen Teile 34 ist, wie es durch das Mittelteil für die Übergangs-Z-Schiene 20 in den Fig. 4 und 5 dargestellt ist, ist mit Gewindesacklöchern 50 versehen, die zum Befestigen der Schienenvorrichtung an einer weiteren Komponente der Maschine benutzt werden. Das Mittelteil kann außerdem Löcher oder Bohrungen 52 haben, die sich durch es hindurch erstrecken.
  • Die Anordnung, die bis hierher beschrieben worden ist, ist herkömmlich und gleicht der, die in dem oben erwähnten US- Patent Nr. 4 540 879 beschrieben ist, auf dessen Beschreibung bezüglich weiterer Einzelheiten verwiesen wird. Die Verbesserung der vorliegenden Erfindung ist das Vorsehen von Schlitzen 60 und 62, die sich von den Seiten 36 bzw. 38 einwärts erstrecken. Einsätze 64 und 66 sind in diesen Schlitzen 60 und 62 befestigt, und die Führungsnuten 40 und 42 sind in diesen Ansätzen gebildet. Die Nut 62 erstreckt sich, wie es in Fig. 5 zu erkennen ist, tiefer in das Mittelteil 34 der Übergangs-Z-Schiene 20, wenn man sich von dem Einlaß- oder Eintrittsende 70 zu dem Austritts- oder Auslaßende 72 bewegt. Außerdem nimmmt, wie es in Fig. 4 dargestellt ist, bei jedem der Einsätze wie dem Einsatz 60 die Versetzungsstrecke ab der Mittelachse ab, wenn der Abstand von dem Einlaßende 70 zunimmt. Daher wird der vertikale Abstand der Ränder kleiner, wenn der horizontale Abstand verringert wird, und führt zu der Überlappungsposition.
  • An dem Eintrittsende 70 ist die Übergangs-Z-Schiene mit einem Einsatzblock oder -körper 80 versehen, der am besten in den Fig. 4 und 6 dargestellt ist. Der Einsatzkörper 80 wird in einer Ausnehmung 82 in dem Mittelteil der Übergangs-Z- Schiene durch mit Gewinde versehene Befestigungselemente wie Innensechskant-Kopfschrauben 84 festgehalten.
  • Wegen der Materialien, die für die Einsätze wie 64 und 66 benutzt werden, ist es möglich und erwünscht, diese in kleinen Streifen auszubilden, welche sich nicht über die volle Länge der Komponente oder des Teils 20 erstrecken. Somit kann der Streifen wie 64 in drei oder mehr Abschnitte wie die Abschnitte 64a, 64b und 64c unterteilt werden, die Ende an Ende miteinander verbunden werden.
  • Der zentrale Körper jeder der Komponenten wie 20, 22 und 24 wird aus Materialien hergestellt, die nichtleitfähig und nichtmagnetisch sind. Diese erbringen den Vorteil, die Funkenbildung zu verringern, wenn sich der Zuschnitt zwischen den Elementen zu den Schweißrollen bewegt, was den Vorteil geringeren Verschleißes der Führungen sowie verringerten Verschleiß von anderen bewegten Teilen in der allgemeinen Nähe der Maschine mit sich bringt. Durch die Herstellung aus nichtmagnetischem Material kommt es zu keiner Erzeugung von magnetischen Kräften, die sich dem Führen der Ränder in den Nuten 40 und 42 widersetzen. Tatsächlich kann die Verwendung von nichtmagnetischen Z-Schienen bewirken, daß die Dosenränder fester in die Nuten gerollt werden, wogegen eine magnetische Z-Schiene Kräfte verursachen kann, die der festeren Bewegung in die Nuten entgegenwirken.
  • Der zentrale Teil oder Körper 34 wird aus einem nichtmagnetischen und nichtleitfähigen Material hergestellt. Für diesen Teil hat sich glasfaserverstärktes Epoxy als geeignet erwiesen. An dem Eintrittsende 70 ist der Einsatz oder Körper 80, der ebenfalls nichtmagnetisch ist und vorzugsweise aus einem Hartmetallverschleißblock besteht, wie oben erwähnt, in der Ausnehmung 82 durch die mit Gewinde versehenen Befestigungselemente 84 mechanisch befestigt. Die Einsätze wie 64 und 66 bestehen vorzugsweise aus einem Keramikmaterial, welches ein Siliciumnitrid, Aluminiumoxid oder anderes abriebfestes, nichtleitfähiges Material sein kann. Diese Einsätze wie 64, ob sie eine Länge haben, die gleich der gesamten Länge der Komponente ist, oder ob sie in Abschnitte unterteilt sind, die wie oben erwähnt miteinander verbunden sind, werden in den Schlitzen durch einen Klebstoff befestigt.
  • Der Hartmetalleintrittsblock 80 wird statt der oben erwähnten Keramikstreifen benutzt, weil er stoßfest, verschleißfest ist und leicht spanabhebend bearbeitet werden kann, z.B. durch einen Erosionsprozeß wie einen Funkenerosionsprozeß, um die gewünschten komplexen Formen für die Eintrittsführung herzustellen. Das Hartmetall, das elektrisch leitfähig sein kann, ist von dem Gestell der Schweißvorrichtung durch das umgebende Epoxymaterial des Z-Schienenkörpers isoliert.
  • Die Keramikstreifen wie 64 besitzen üblicherweise eine relativ geringe Schlagfestigkeit, haben aber eine ausgezeichnete Verschleißfestigkeit und sind sowohl elektrisch als auch magnetisch inert. Da das Material nichtmagnetisch und nichtleitfähig ist, ist es keiner Funkenerosion ausgesetzt, und deshalb wird die Lebensdauer dieses Teils stark verlängert. Die keramischen Komponenten werden, nachdem sie in die Schlitze eingeführt worden sind, anschließend mit den Führungsnuten lediglich durch herkömmliche Schleifausrüstung versehen und können nach dem Zusammenbau in dem Z- Schienenkörper auf eine sehr genaue Toleranz geschliffen werden. Es sei angemerkt, daß die Herstellung von komplexen Formen aus Keramik mit präzisen Toleranzen, wie z.B. der Einführungsteil, der in dem Hartmetallblock 80 hergestellt wird, ein relativ teurer Vorgang wäre.
  • Die Z-Schiene oder zweite Schienenkomponente wie 22 hat einen Körperteil 90 mit Schlitzen zum Aufnehmen von Einsätzen wie 92. In dieser Anordnung kann der Körperteil 90 aus einem glasfaserverstärkten Epoxy bestehen, und die Einsätze können aus Hartmetall bestehen, in welchem die Führungsnuten dann gebildet werden. Das Kopfstück 24 kann ebenfalls einen Körper 94 haben, der Einsätze 96 aufnehmende Schlitze hat. Wiederum besteht der Körper 94 aus einem glasfaserverstärkten Epoxy, und die Einsätze bestehen aus Hartmetall. Da die Körperteile wie 90 und 94 aus einem Epoxymaterial oder einem anderen nichtleitfähigen und nichtmagnetischen Material bestehen, sind die Hartmetallstreifen 92 und 96, obgleich sie elektrisch leitfähig sind, von jedwedem Stromkreis isoliert und werden daher keine Funkenbildung oder eine minimale Funkenbildung hervorrufen. Es dürfte klar sein, daß die Verwendung der Glasfaserverstärkungen für die Körper wie 90 und 94 ein Beispiel der bevorzugten Ausführungsform ist, daß jedoch andere Materialien, die sowohl nichtmagnetisch als auch nichtleitfähig sind und eine ausreichende Festigkeit haben, benutzt werden können.

Claims (13)

1. Ausrichtwerkzeug (9) für eine Maschine zum Schweißen von metallischen zylindrischen Dosen, wobei ebene metallische Dosenzargenzuschnitte zu Zylindern (48) geformt werden und deren überlappende Ränder (44, 46) durch Nahtschweißen miteinander verbunden werden, wobei das Werkzeug wenigstens eine langgestreckte Schienenkomponente (20, 22, 24) hat, die zwei sich in Längsrichtung erstreckende entgegengesetzte Seiten (36, 38) aufweist, wobei jede Seite einen langgestreckten Schlitz (60, 62) und eine sich in Längsrichtung erstreckende Nut (40, 42), welche durch in den Schlitzen befestigte Einsätze gebildet ist, hat, wobei die Nuten die Ränder (44, 46) des Dosenzuschnitts aufnehmen, um die Ränder in eine Position für das Nahtschweißen zu führen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenkomponente (20, 22, 24) aus einem nichtleitfähigen, nichtmagnetischen Material besteht und in jedem Schlitz (60, 62) ein Einsatz (64, 66, 92, 96) wenigstens aus einem Material, das nichtmagnetisch und von dem der Schienenkomponente verschieden ist, befestigt ist, wobei jede Nut (40, 42) vollständig in dem betreffenden Einsatz gebildet ist.
2. Ausrichtwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (34) der Schienenkomponente aus einem glasfaserverstärkten Epoxid besteht und die Einsätze (64, 66, 92, 96) aus Hartmetall sind.
3. Ausrichtwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (64, 66, 92, 96) aus Keramikstreifen gebildet sind.
4. Ausrichtwerkzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Keramikstreifen aus Abschnitten (64a, 64b, 64c) besteht.
5. Ausrichtwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Eintrittsende (70) einer Schienenkomponente (20) eine Ausnehmung (82) hat, die einen nichtmagnetischen, schlagfesten, verschleißbeständigen Eintrittsblock (80) aufnimmt.
6. Ausrichtwerkzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der nichtmagnetische, schlagfeste Eintrittsblock (80) aus nichtmagnetischem Hartmetall besteht und daß die Einsätze (64, 66) aus einem nichtleitfähigen und nichtmagnetischen Keramikmaterial bestehen.
7. Ausrichtwerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienenkomponente (20) aus glasfaserverstärktem Epoxid besteht.
8. Ausrichtwerkzeug (9) fur eine Maschine zum Schweißen von metallischen zylindrischen Dosen, wobei ebene metallische Dosenzargenzuschnitte zu Zylindern (48) geformt werden und an ihren überlappenden Rändern (44, 46) durch Nahtschweißen miteinander verbunden werden, wobei das Werkzeug eine Übergangsschienenkomponente (20) hat, die zwei sich in Längsrichtung erstreckende entgegengesetzte Seiten (36, 38) aufweist, und eine zweite Schienenkomponente (22), die zwei sich in Längsrichtung erstreckende entgegengesetzte Seiten (36, 38) aufweist, wobei jede der entgegengesetzten Seiten einen langgestreckten Schlitz (60, 62) und eine sich in Längsrichtung erstreckende, durch in den Schlitzen befestigte Einsätze gebildete Nut (40, 42) hat, wobei die Übergangsschienenkomponente (20) ein Eintrittsende (70) und ein Austrittsende (72) hat, wobei die zweite Schienenkomponente (22) eine Eintrittsendeposition zum Empfangen einer Dose hat, die an dem Austrittsende (72) der Übergangsschienenkomponente (20) abgegeben wird, wobei die Nuten (40, 42) die Ränder (44, 46) der Dosenzuschnitte aufnehmen und die Ränder in eine Position zum Nahtschweißen führen, wenn sich die Dosenzuschnitte von dem Eintrittsende (70) der Übergangsschiene (20) zu dem Austrittsende der zweiten Schienenkomponente (22) bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsschienenkomponente (20) und die zweite Schienenkomponente (22) jeweils aus einem nichtmagnetischen, nichtleitfähigen Material gebildet sind und in jedem Schlitz (60, 62) der Übergangsschienenkomponente (20) und der zweiten Schienenkomponente (22) ein Einsatz (64, 66, 92) wenigstens aus einem Material, das nichtmagnetisch und von dem der betreffenden Schienenkomponente (20, 22) verschieden ist, befestigt ist, wobei jede Nut (40, 42) vollständig in dem betreffenden Einsatz gebildet ist.
9. Ausrichtwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsschienenkomponente (20) an dem Eintrittsende (70) eine Querausnehmung (82) hat, die einen Eintrittsblock (80) aus einem nichtmagnetischen, schlagfesten, verschleißbeständigen Material aufnimmt, und daß die sich in Längsrichtung erstreckenden Nuten (40, 42) der Übergangsschienenkomponente (20) einen in dem Eintrittsblock (80) gebildeten Eintrittsteil haben.
10. Ausrichtwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einsätze (64, 66) der Übergangsschienenkomponente (20) aus einem Material sind, das nicht leittfähig und nichtmagnetisch ist, und daß die Einsätze (92) der zweiten Schienenkomponente (22) und der Eintrittsblock (80) aus Hartmetall bestehen.
11. Ausrichtwerkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Einsatz (64, 66) der Übergangsschienenkomponente (20) aus einem Keramikmaterial besteht.
12. Ausrichtwerkzeug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Keramikeinsätze (64, 66) aus miteinander verbundenen Abschnitten (64a, 64b, 64c) gebildet ist.
13.Ausrichtwerkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsschienenkomponente (20) und die zweite Schienenkomponente (22) aus glasfaserverstärktem Epoxy bestehen.
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