DE3877328T2 - Elektrische verbinder. - Google Patents

Elektrische verbinder.

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DE3877328T2 DE8888309901T DE3877328T DE3877328T2 DE 3877328 T2 DE3877328 T2 DE 3877328T2 DE 8888309901 T DE8888309901 T DE 8888309901T DE 3877328 T DE3877328 T DE 3877328T DE 3877328 T2 DE3877328 T2 DE 3877328T2
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Isolationsverdrängungsbauteile und elektrische Verbinder.
  • Es sind viele Konstruktionen von elektrischen Verbindern bekannt. Bei manchen elektrischen Verbindern werden Isolationsverdrängungsanschlüsse verwendet. Isolationsverdrängungsanschlüsse verschiedener Konstruktionen sind gut bekannt. Bei der Anwendung derartiger Anschlüsse wird ein isolierter Leiter zwischen zwei freitragenden Federkontaktbauteilen hindurch nach unten gedrückt. Diese Bewegung verdrängt die Isolation von dem Bereich um den Leiter herum, so daß der Leiter in elektrischen Kontakt mit jedem der Kontaktbauteile kommt. Es ist üblich, Schneidkanten an den Kontaktbauteilen anzuordnen, die den Zweck erfüllen, in die Isolation einzuschneiden. Es ist jedoch nicht unbekannt, daß die Schneidkanten durch die Isolation und in den Leiter selbst einschneiden, was ggf. zu einem Bruch des Leiters führt. Die US-Patente 3 521 221 vom 21. Juli 1970 und 4 002 391 vom 11. Januar 1972 beschreiben Beispiele derartiger Anschlüsse. Bei anderen Anschlußkonstruktionen ist eine Quetschwirkung auf die Isolation angestrebt, um einen Kontakt mit dem Leiter selbst herzustellen. Derartige Anschlüsse können jedoch unbefriedigende Eigenschaften aufweisen, weil die Isolation statt verdrängt zu werden, zwischen dem Anschluß und dem Leiter eingefangen wird, wodurch die leitende Bahn verringert oder vollständig beseitigt wird.
  • Es ist erwünscht, daß Leiter mehrfach in Isolationsverdrängungsanschlüsse eingesetzt, aus diesen entfernt und ersetzt werden können. Entsprechend sollten die Anschlüsse nicht übermäßig beansprucht werden, wobei sie jedoch gleichzeitig eine erforderliche minimale Kontaktkraft zwischen dem Anschluß und dem Leiter ergeben müssen, um eine befriedigende und dauernde elektrische Verbindung zu schaffen. Diese Forderungen insgesamt wurden jedoch nur durch Isolationsverdrängungsanschlüsse erreicht, die nur eine Leitergröße zulassen.
  • Ein Isolationsverdrängungs-Anschlußbauteil mit einem Isolationsverdrängungsanschluß, wie er in dem US-Patent 4 682 835 vom 28. Juli 1987 auf den Namen S. Aujla et al. beschrieben ist, beseitigt die vorstehenden Probleme. Dieses spezielle Isolationsverdrängungs-Anschlußbauteil ist so konstruiert, daß es eine größere elastische Nachgiebigkeit zwischen den Kontaktbauteilen des Anschlusses ergibt und zu gleichförmiger verteilten Beanspruchungen führt, so daß der Anschluß mit einem weiten Bereich von Leitern verwendet werden kann, beispielsweise zwischen den Größen von 26 AWG und 18 AWG (0,4 bis 1,02 mm). Zusätzlich kann dieser spezielle Isolationsverdrängungsanschluß mehrfach zum Einsetzen, Entfernen und erneuten Einsetzen von Leitern verwendet werden. Weiterhin können Ersatzleiter andere Durchmesser aufweisen, ohne daß die elektrischen Betriebseigenschaften des Anschlusses beeinträchtigt werden. Es wurde jedoch festgestellt, daß obwohl das in dem US-Patent 4 682 835 beschriebene Anschlußbauteil über einen weiten Bereich von Temperaturen für die verschiedenen Leitergrößen arbeitet, bestimmte Probleme auftreten können, wenn Leiter mit größeren Durchmessern und einer dicken Isolation mit dem Anschluß bei besonders niedrigen Temperaturen verbunden werden. Es hat sich herausgestellt, daß in manchen Fällen diese niedrigen Temperaturen ein Hartwerden des Isolationsmaterials hervorrufen, so daß die Schneidkanten der Kontaktbauteile des Anschlusses nicht vollständig durch die Isolation hindurchschneiden, wodurch eine unbefriedigende elektrische Leiterbahn zwischen dem Anschluß und dem Leiter erzielt wird.
  • Weiterhin sind die Anschlußbauteile, wie sie in dem US-Patent 4 682 835 beschrieben sind, für elektrische Verbinderkonstruktionen brauchbar, die minimale Außenabmessungsforderungen haben, so daß derartige Verbinder in bestimmten Fällen mit hoher Dichte zusammengebaut werden können. Ein Beispiel eines elektrischen Verbinders ist in der britischen Patentanmeldung 2173650 A vom 15. Oktober 1986 auf den Namen von G. Debortoli et al. und in dem entsprechenden US-Patent 4 652 071 vom 24. März 1987 beschrieben. Wie dies aus den beiden letzteren Dokumenten zu erkennen ist, werden die Verbinder zum Verbinden von Einführungsleitungen von einem Verteilerkabel zu dem Anwesen eines Kundens verwendet, und sie sind mit engem Abstand voneinander angeordnet, so daß sie in einem geeigneten Gehäuse befestigt werden können, das beispielsweise auf einem Tragpfosten gehaltert oder von einem Kabeltragseil getragen wird. Wenn die in dem US-Patent 4 682 835 beschriebenen Anschlußbauteile bei derartigen Verbindern verwendet werden, so ergibt sich eindeutig nur ein geringer Abstand zwischen den Anschlüssen und den Innenoberflächen des Verbindergehäuses. Wenn daher die freitragenden Bauteile des Anschlusses durch eine nicht durchschnittene hartgewordene Isolation auf einem Leiter weiter als erwünscht auseinandergedrückt werden, so können die Kontaktbauteile das Schließen des Verbinders während der nach unten gerichteten Bewegung eines Verschlußteils auf den Verbinderkörper behindern, so daß ein vollständiges Schließen des Verbinders unmöglich werden kann. Weiterhin können Schäden an den Kontaktbauteilen oder dem Verbinderkörper entstehen und es kann ein vollständiges Fehlen eines Kontaktes mit dem Leiter selbst hervorgerufen werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, einen elektrischen Verbinder zu schaffen, der die vorstehenden Probleme beseitigt. Die vorliegende Erfindung ergibt weiterhin einen elektrischen Verbinder, der ein derartiges Isolationsverdrängungs-Anschlußbauteil enthält.
  • Entsprechend schafft die vorliegende Erfindung einen elektrischen Verbinder mit einem Isolierkörper, einem Verschlußbauteil und einem Isolationsverdrängungs-Anschlußbauteil, wobei das Anschlußbauteil zwei freitragende Federkontaktbauteile aufweist, die sich von einer Basis aus erstrecken und die mit Abstand voneinander angeordnete und einander gegenüberstehende Innenkanten zur Bildung eines Leiteraufnahmeschlitzes zwischen den Kontaktbauteilen sowie freie Enden mit Isolationsschneidkanten aufweisen, wobei das Anschlußbauteil in einer Betriebsstellung mit seiner Basis in dem Isolierkörper anzuordnen ist und das Verschlußteil in eine Position zum Verschließen des Isolierkörpers bewegbar ist und Kanalteile zur Führung eines elektrischen Leiters und der freien Enden der Kontaktbauteile in eine Drahtanschlußposition aufweist, wobei der elektrische Verbinder dadurch gekennzeichnet ist, daß jedes Kontaktbauteil einen nach außen gerichteten Vorsprung an seiner Außenkante an einer von der Basis und von seinem freien Ende aus entfernten Position aufweist, daß der Vorsprung in dem Isolationskörper angeordnet ist, wenn sich das Anschlußbauteil in der Betriebsstellung befindet, und daß die Vorsprünge gegen den Isolierkörper wirken, um die Kontaktbauteile während der Auseinanderbewegung ihrer freien Enden zu versteifen, so daß ein Eingriff der freien Enden mit den Seiten der Kanalteile verhindert wird.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Vorsprünge eine konvexe Krümmung auf, so daß sie eine Abrollwirkung auf die Wand des Hohlraumes des Körpers des Verbinders hervorrufen können, und weiterhin sollten die Vorsprünge vorzugsweise zwischen den nach oben geneigten Außenkanten der unteren Abschnitte und den nach oben und nach außen geneigten Außenkanten der oberen Abschnitte der Kontaktbauteile angeordnet sein.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird in Form eines Beispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert, in denen:
  • Fig. 1 eine isometrische Ansicht eines bekannten Isolationsverdrängungsanschlusses ist,
  • Fig. 2 eine Querschnittsansicht durch einen bekannten Verbinder mit einem Verschlußteil in der zurückgezogenen Stellung ist,
  • Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht ist, wobei sich das Verschlußteil in einer Betriebsstellung befindet, in der zwei Leiter angeschlossen sind,
  • Fig. 4 eine Querschnittsansicht entlang der Linie IV-IV nach Fig. 2 in größerem Maßstab durch zwei Seite an Seite angeordnete bekannte Verbinder ist, die jeweils zwei der in Fig. 1 gezeigten Anschlüsse aufweisen, wobei die linken und rechten Seiten zwei unterschiedliche Stufen beim Verbinden eines Verbinders mit isolierten Leitern zeigen,
  • Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht ist, die zwei weitere Stufen beim Verbinden des bekannten Verbinders mit den Leitern zeigt,
  • Fig. 6 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht eines Isolationsverdrängungsanschlusses gemäß der Ausführungsform,
  • Fig. 7 eine Querschnittsansicht entlang der Linie VII-VII nach Fig. 6 in größerem Maßstab ist, und
  • Fig. 8 eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht durch einen elektrischen Verbinder der Ausführungsform ist, wobei zwei Stufen beim Verbinden des Verbinders mit zwei Leitern gezeigt sind.
  • Wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, weist ein Isolationsverdrängungs-Anschlußbauteil 10 nach dem stand der Technik eine Konstruktion auf, wie sie in dem US-Patent 4 682 835 vom 28. Juli 1987 von S. Aujla et al. beschrieben ist. Das Anschlußbauteil 10 umfaßt ein Basisteil 12, von dem sich ein Anschluß nach oben erstreckt, der zwei freitragende Federkontaktbauteile 14 umfaßt. Das Anschlußbauteil ist aus flachem Streifenleitermaterial geformt, wobei sich die Kontaktbauteile 14 in Breitenrichtung in einer gemeinsamen Ebene von einem zwischen diesen ausgebildeten Schlitz 16 fort erstrecken. Jedes Kontaktbauteil weist obere und untere Abschnitte 18 bzw. 20 auf. Zwischen den unteren Abschnitten 20 ist der Schlitz 16 an einem unteren Schlitzabschnitt 16a breiter als ein oberer Schlitzabschnitt 16b, der zwischen den oberen Abschnitten 18 der Kontaktbauteile liegt.
  • Außenkanten 22 der unteren Abschnitte der Kontaktbauteile erstrecken sich von dem Basisteil aus nach oben, während sie sich zur Innenseite des Anschlusses hin erstrecken, so daß die Breite der unteren Abschnitte in der gezeigten Weise fortschreitend abnimmt. Umgekehrt erstrecken sich die Außenkanten 24 der oberen Abschnitte 18 der Kontaktbauteile von den Kanten 22 aus nach oben, während sie sich von dem Anschluß aus nach außen erstrecken, so daß effektiv eine leichte Erweiterung der oberen Abschnitte in Richtung auf ihre oberen Enden hervorgerufen wird. Die Oberkanten 26 der Kontaktbauteile sind in Richtung auf den Schlitz 16 nach unten geneigt und verbinden sich mit den Innenkanten 28 der Kontaktbauteile, um Schneidkanten, eine an jeder Seite der Öffnung zum Schlitz 16 hin, zu bilden. Eines der Kontaktbauteile ist mit einem sich nach innen erstreckenden Vorsprung 32 versehen, der oberhalb des eine größere Breite aufweisenden Abschnittes 16a des Schlitzes angeordnet ist. Dieser Vorsprung kommt mit der gegenüberliegenden Innenkante 28 des Kontaktbauteils in Eingriff und ist so ausgebildet, daß ein Druck gegen diese Kante in Öffnungsrichtung der Kontaktbauteile ausgeübt wird, um diese vorzubelasten. Dies stellt sicher, daß die Kontaktbauteile eine ausreichende Greifbelastung auf einen Leiter mit geringem Durchmesser, beispielsweise AWG 26 (0,4 mm) ausüben, wenn ein derartiger Leiter zwischen sie eingeführt wird. Vorzugsweise ist dieser Vorsprung durch Verpressen gebildet, wie dies in dem oben erwähnten US-Patent 4 682 835 beschrieben ist.
  • Wie dies weiterhin in dem US-Patent 4 682 835 beschrieben ist, sind die oberen Abschnitte der Kontaktbauteile dünner als die unteren Abschnitte. Dies dient dazu, die Kraft zu verringern, die erforderlich ist, um einen Leiter zwischen die Kontaktbauteile zu drücken, während gleichzeitig sichergestellt wird, daß die unteren Abschnitte des Anschlusses eine ausreichende Querschnittsfläche aufweisen, um die erforderlichen elastischen Biegeeigenschaften zu erzielen, damit dieser Anschluß mit Leitern über einen weiten Bereich von Durchmessern, beispielsweise zwischen 18 und 26 AWG (1,02 - 0,4 mm) verwendet werden kann. Tatsächlich werden die oberen Abschnitte in ihrer Dicke in zwei Stufen verringert. Eine erste Verringerung der Dicke erfolgt geringfügig oberhalb des Vorsprunges 32, wie dies am besten aus Fig. 1 zu erkennen ist, und eine weitere Verringerung der Dicke erfolgt oberhalb einer geneigten Kante 34, wobei sich diese weitere Verringerung über einen im wesentlichen dreieckigen Bereich 35 zur Oberkante 26 jedes oberen Abschnittes erstreckt. Wie dies in dem vorstehend genannten US-Patent 4 682 835 beschrieben ist, ergibt die verringerte Dicke oberhalb der Kante 34 eine bessere Schneidwirkung während des anfänglichen Einsetzens eines Einführungsdrahtes, insbesondere eines Einführungsdrahtes mit großem Durchmesser, wie z.B. 18 AWG (1,02 mm).
  • Die Anschlußbauteile 10 weisen weiterhin relativ kurze freitragende Federkontaktbauteile eines unteren Isolationsverdrängungsanschlusses auf, die sich von dem Basisteil 12 aus nach unten erstrecken.
  • Obwohl festgestellt wurde, daß das in Fig. 1 gezeigte bekannte Anschlußbauteil besonders wirksam bei der Herstellung eines guten elektrischen Kontaktes mit Einführungsdrähten zwischen 26 und 18 AWG ist, traten gelegentlich Probleme auf, wenn diese Anschlußbauteile in elektrischen Verbindern mit minimalen Außenabmessungen und in besonders kalten Umgebungen, beispielsweise ungefähr -40º C verwendet wurden. Derartige Probleme können auftreten, wenn das Anschlußbauteil als Teil eines elektrischen Verbinders der Konstruktion verwendet wird, wie sie in dem US-Patent 4 652 071 und der entsprechenden britischen Patentanmeldung 2173650 A beschrieben ist. Bei diesem speziellen Verbinder 40 weist, wie dies in den Fig. 2 und 3 gezeigt ist, ein Gehäuse einen Isolierkörper 42 und ein Verschlußteil 44 auf. Der Isolierkörper 42 weist ein Basisteil 46 mit zwei Hohlräumen 48 zur Aufnahme von mit Abstand voneinander angeordneten Anschlußbauteilen 10 (s. Fig. 4) auf. In Richtung auf den Boden des Basisteils 46 sind zwei Einlaßkanäle für isolierte Leiter 52 eines (nicht gezeigten) Verteilerkabels angeordnet.
  • Die Anschlußbauteile sind in den Hohlräumen 48 so angeordnet, daß sich ihre oberen Abschnitte 18 über das Basisteil hinaus nach oben erstrecken und zwischen umgebenden Wänden 55 des Körpers liegen.
  • Das Verschlußteil 44 ist mit zwei mit Abstand voneinander angeordneten Kanälen 56 zur Aufnahme von isolierten Einführungsdrähten in Drahtanschlußpositionen in dem Verschlußteil versehen. Zusätzlich ist das Verschlußteil mit einem Einführungskanal 58 und einem Austrittskanal 60 versehen, die über den Kanal 56 hinweg miteinander ausgerichtet sind und die auch mit den oberen Abschnitten der Anschlußbauteile 10 ausgerichtet sind.
  • Das Verschlußteil 44 ist zwischen eine zurückgezogenen und oberen, in Fig. 2 gezeigten Position, und einer unteren vollständig eingeschlossenen oder Betriebsstellung nach Fig. 3 durch Drehen einer Schraube 62 beweglich. Diese Schraube wird drehbar durch das Verschlußteil festgehalten und in einer Schraubgewindebohrung aufgenommen, die durch das Basisteil des Körpers hindurch läuft.
  • Bei Verwendung des bekannten Verbinders und des Anschlußbauteils können die Leiter 52 mit den unteren Kontaktteilen 36 der Anschlüsse verbunden werden, bevor die Einführungsdrähte eingesetzt werden. Dies wird dadurch erreicht, daß das Verschlußteil in der in den genannten Patenten beschriebenen Weise nach unten bewegt wird, so daß es mit Einrichtungen zum Drücken der Kontaktbauteile von einer Rast- oder zurückgezogenen Stellung (die in Fig. 2 und der linken Seite der Fig. 4 und 5 gezeigt ist) nach unten und in seine Betriebsstellung in Eingriff kommt (die in Fig. 3 und der rechten Seite der Fig. 4 und 5 gezeigt ist). Diese Preßeinrichtungen können die Form eines Blockes 64 haben, der in die breiteren Abschnitte 16a der Schlitze eingesetzt ist. Die Unterseite des Verschlußteils kommt mit diesen Blöcken 64 in Eingriff und drückt die Anschlußbauteile 10 nach unten, so daß die Leiter 52 zwischen den unteren Kontaktbauteilen 36 in Eingriff kommen, während ihre Isolation abgestreift wird, um einen elektrischen Kontakt mit den Anschlußbauteilen 10 zu erzielen. Das Verschlußbauteil wird dann angehoben, damit die Einführungsdrähte 66 in den Kanal 56 und über die Oberseiten der Anschlußbauteile 10 im wesentlichen in Ausrichtung mit den Schlitzen 16 eingesetzt werden können. Dies ist in der linken Seite der Fig. 5 gezeigt. Das Verschlußteil wird erneut nach unten in seine Haltestellung bewegt, um die Einführungsdrähte zwischen den oberen Abschnitten der Anschlußbauteile nach unten zu drücken, so daß diese an den Schneidkanten 30 durch die Isolation hindurchschneiden, wobei die Leiter in die oberen Abschnitte 16b der Schlitze gedrückt werden.
  • Insgesamt ist der vorstehende Vorgang erfolgreich, doch entstehen, wie im folgenden beschrieben wird, Probleme bei niedrigen Temperaturen mit stark isolierten Einführungsdrähten mit einem Durchmesser gemäß 18 AWG (0,102 mm).
  • Wie dies in der linken Seite der Fig. 5 gezeigt ist, befindet sich das Verschlußteil 44 in seiner oberen zurückgezogenen Stellung, wobei die beiden stark isolierten 18 AWG-Einführungsdrähte 66 an ihrem Platz in den Kanälen 56 bereit zur Verbindung mit den Anschlußbauteilen 10 angeordnet sind. Wie dies in der rechten Seite der Fig. 5 gezeigt ist, kann während des Absenkens des Verschlußteils 44 unter außerordentlich kalten Wetterbedingungen die Isolation ausreichend steif und hart sein, um der Schneidwirkung durch die Schneidkanten 30 der Anschlußbauteile zu widerstehen, so daß die Schneidkanten nur teilweise durch die Isolation hindurchdringen. Abgesehen davon, daß ein unbefriedigender oder vollständig fehlender elektrischer Kontakt mit einem Einführungsdraht hervorgerufen wird, kann ein derartiger Fall dazu führen, daß die oberen Abschnitte der Anschlußbauteile ausreichend weit voneinander fort gedrückt werden, so daß sich ein oder mehrere der oberen Abschnitte nach außen bewegen und mit den vertikalen Wänden des Kanals 56 in Eingriff kommen und diese verklemmen, so daß die Kontaktbauteile 14 beschädigt werden und/oder eine weitere Abwärtsbewegung des Verschlußteils eingeschränkt wird. Die rechte Seite der Fig. 5 zeigt einen derartigen Fall hinsichtlich der oberen Abschnitte der Bauteile 10, von denen einer in die Wände der Kanäle 56 eingebettet ist. Ein derartiges großes Ausmaß der Bewegung ergibt sich aufgrund der nach außen gerichteten elastischen Biegung der Kontaktbauteile um ihr Basisteil, die nicht durch die Wände des Hohlraums 48 beschränkt ist, weil sich die geneigten Außenkanten der unteren Abschnitte von diesen Wänden entfernen.
  • Die vorliegende Erfindung ergibt einen elektrischen Verbinder, der so konstruiert ist, daß das vorstehende Problem weitgehend verringert ist. Wie dies in Fig. 6 gezeigt ist, weist ein Anschlußbauteil 70 eines elektrischen Verbinders 74 (Fig. 8) gemäß einer Ausführungsform der Erfindung grundlegend die gleiche Struktur wie das vorstehend beschriebene Anschlußbauteil 10 auf. Die gleiche Bezugsziffern werden für identische Teile verwendet. Das Anschlußbauteil 70 unterscheidet sich jedoch grundlegend von dem bekannten Anschlußbauteil dadurch, daß es zwei nach außen gerichtete Vorsprünge 72 aufweist, die sich jeweils von der Außenkante jedes Kontaktbauteils an einer Position erstrecken, die einen Abstand von dem Basisteil aufweist. Diese Vorsprünge können an irgendeiner Stelle in Abstand von der Basis liegen, um den Kontaktbauteilen eine zusätzliche Steifigkeit zu verleihen und um ihrer nach außen gerichteten Bewegung zu widerstehen, wie dies beschrieben wird. Es wird jedoch bevorzugt, daß, wie dies bei der Ausführungsform gezeigt ist, die Vorsprünge zwischen den nach oben und nach innen geneigten Außenkanten 23 der unteren Abschnitte und den nach oben und nach außen geneigten Außenkanten 24 der oberen Abschnitte der Kontaktbauteile angeordnet sind. Wie dies weiterhin gezeigt ist, ist es vorzuziehen, daß jeder Vorsprung eine Oberfläche mit konvexer Krümmung aufweist.
  • Weiterhin ist bei der Ausführungsform, jedoch nicht absolut erforderlich für die vorliegende Erfindung, die Oberkante 26 jedes Kontaktbauteils als Schneidkante 32 entlang des eine verringerte Stärke aufweisenden Bereiches 35 ausgebildet. Die Schneidkante ist vorzugsweise mit einem eingeschlossenen Winkel zwischen 26º und 30º ausgebildet, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist.
  • Der Verbinder 74 weist weiterhin einen Isolierkörper 76 und ein Veschlußteil 78 auf, die von der gleichen Konstruktion sind, wie sie anhand der Fig. 2 - 5 beschrieben wurde. Hinsichtlich der Teile des Körpers 76 und des Verschlußteils 78 werden die gleichen Bezugsziffern verwendet, wie in den Fig. 2 - 5.
  • Wie dies aus Fig. 8 zu erkennen ist, wird, wenn die Anschlußbauteile sich in ihren unteren oder Betriebsstellungen in dem Körper 76 befinden und einen elektrischen Kontakt mit den Leitern 52 hergestellt haben, das Verschlußteil 78 in seine angehobene Position zurückgeführt, wie dies in der linken Seite der Fig. 8 gezeigt ist.
  • In dieser Position weisen die Außenkanten 22 der unteren Abschnitte der Kontaktbauteile einen Abstand von den Wänden der Hohlräume 48 auf. Die nach außen gerichteten Vorsprünge 72 erstrecken sich jedoch in Richtung auf diese Wände und können einen geringen Abstand von diesen haben. Nachdem die stark isolierten 18 AWG-Einführungsdrähte 66 in die Kanäle 56 des Verschlußteils eingesetzt wurden, wie dies in der linken Seite der Fig. 8 gezeigt ist, wird das Verschlußteil nach unten in seine vollständig verriegelte Stellung bewegt, die in der rechten Seite der Fig. 8 gezeigt ist. Während dieser nach unten gerichteten Bewegung werden die Einführungsdrähte in Berührung mit den oberen Oberflächen 26 der Kontaktbauteile bewegt, und das Verschlußteil drückt die Einführungsdrähte nach unten, so daß die Schneidkanten 30 durch die Isolation 80 der Leiter hindurchschneiden. Die Schneidwirkung wird durch die Schneidkanten 35 unterstützt, die durch die Außenbereiche der Isolation hindurchschneiden. Während die Leiter nach unten bewegt werden, bewegen sich die Drähte zwischen die oberen Abschnitte der Kontaktbauteile, um deren Auseinanderspreizen zu bewirken und um die 18 AWG-Drähte 82 zwischen diesen aufzunehmen. Während dieser Bewegung kommen die Vorsprünge 72 mit den Wänden der Hohlräume 78 in Eingriff, um die Kontaktbauteile zu versteifen und ihren Widerstand gegen eine nach außen gerichtete Verformung zu vergrößern. Als Ergebnis bewirkt, selbst wenn die Einführungsdrähte bei extrem niedrigen Temperaturen, beispielsweise und ungefähr -40ºC herum eingesetzt werden, der Widerstand gegen eine nach außen gerichtete Bewegung, der durch den Eingriff der Vorsprünge mit den Hohlraumwänden hervorgerufen wird, in wirkungsvoller Weise, daß die Schneidkanten 30 durch die Isolation 80 der Leiter hindurchgelangen. Entsprechend ist die Öffnung der Kontaktbauteile nicht übermäßig, die Isolation wird vollständig aus dem Bereich um die Leiterdrähte entfernt, der in Ausrichtung mit den Schneidkanten 30 steht, und die freigelegten Bereiche der Leiterdrähte gelangen in die oberen Abschnitte 16b der Schlitze, um die Herstellung eines guten elektrischen Kontaktes mit den Kontakbauteilen 14 zu ermöglichen. Ein schlechter oder fehlender Kontakt der Kontaktbauteile mit dem Leiter wird ebenfalls vermieden. Die Kontaktbauteile können sich daher nicht nach außen gegen die Wände der Kanäle 56 bewegen, so daß die oberen Abschnitte nicht in die Bahn des Verschlußteils gelangen können und dessen Bewegung in die vollständig verriegelte oder Betriebsstellung nicht verhindern können. Während der nach außen gerichteten Bewegung der Kontaktbauteile rollen die Vorsprünge 72 auf ihren konvexen Oberflächen auf den Wänden der Hohlräume 48 ab, wobei diese Vorsprünge somit als Gelenkpunkte wirken, während sie es immer noch den Kontaktbauteilen ermöglichen, sich entlang ihrer gesamten Länge zu biegen, jedoch in einer geringfügig anderen Weise als in dem Fall, in dem die Vorsprünge 72 nicht vorgesehen sind, wie dies bei den bekannten Anschlußbauteilen der Fall ist, die weiter oben beschrieben wurden. Die Vorsprünge 72 wirken nicht als Verankerungen zur Verkürzung der Länge der Kontaktbauteile, sondern ermöglichen es den Kontaktbauteilen immer noch, von dem Basisteil aus zu biegen.
  • Wenn die Vorsprünge 72 einen Abstand von den Seitenwänden der Hohlräume 28 aufweisen, so können die Kontaktbauteile in ihrer üblicheren Weise arbeiten, wenn andere Einführungsdrähte mit geringeren Durchmessern zwischen den Kontaktbauteilen eingesetzt werden.

Claims (4)

1. Elektrischer Verbinder mit einem Isolierkörper, einem Verschlußteil und einem Isolationsverdrängungs-Anschlußbauteil, das zwei freitragende Federkontaktbauteile aufweist, die sich von einem Basisteil aus nach oben erstrecken und mit mit Abstand voneinander angeordnete und gegenüberstehende Innenkanten zur Bildung eines Leiteraufnahmeschlitzes zwischen den Kontaktbauteilen und freie Enden mit Isolationsschneidkanten aufweisen, wobei das Anschlußbauteil in einer Betriebsstellung mit seinem Basisteil in dem Isolierkörper anzuordnen ist und das Verschlußteil in eine Position zum Verschließen des Isolierkörpers bewegbar ist und Kanalteile zur Führung eines elektrischen Leiters und der freien Enden der Kontaktbauteile in eine Drahtanschlußstellung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kontaktbauteil (14) einen nach außen gerichteten Vorsprung (72) an seiner Außenkante (22) in einer Position aufweist, die einen Abstand von dem Basisteil (12) und von seinem freien Ende (18) aufweist, daß der Vorsprung innerhalb des Isolierkörpers (76) liegt, wenn sich das Anschlußbauteil (70) in seiner Betriebsstellung befindet, und daß die Vorsprünge gegen den Isolierkörper wirken, um die Kontaktbauteile während der Auseinanderbewegung ihrer freien Enden zu versteifen, so daß ein Eingriff der freien Enden mit den Seiten der Kanalteile (56,58,60) verhindert wird.
2. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Vorsprung (72) eine Oberfläche mit konvexer Krümmung aufweist.
3. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Kontaktbauteil einen unteren, sich an einer Seite seines Vorsprunges (72) zur Basis hin erstreckenden Abschnitt (20) und einen an der anderen Seite des Vorsprunges liegenden oberen Abschnitt (18) aufweist, daß die unteren Abschnitte der Kontaktbauteile nach oben und nach innen geneigte Außenkanten (22) aufweisen, während die oberen Abschnitte nach oben und nach außen geneigte Außenkanten (24) aufweisen, und daß die Vorsprünge eine konvexe Krümmung aufweisen und zwischen den Außenkanten der unteren Abschnitte und der Außenkanten der oberen Abschnitte der Kontaktbauteile angeordnet sind.
4. Elektrischer Verbinder nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (16) zwischen den Kontaktbauteilen (14) zwischen den unteren Abschnitten der Kontaktbauteile breiter ist als zwischen deren oberen Abschnitten, und daß der Vorsprung oberhalb des breiteren Teils des Schlitzes angeordnet ist.
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