DE3882182T2 - Wähl-Nebenstellenanlagesystem mit schnurlosen Fernsprechern. - Google Patents

Wähl-Nebenstellenanlagesystem mit schnurlosen Fernsprechern.

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DE3882182T2
DE3882182T2 DE88201771T DE3882182T DE3882182T2 DE 3882182 T2 DE3882182 T2 DE 3882182T2 DE 88201771 T DE88201771 T DE 88201771T DE 3882182 T DE3882182 T DE 3882182T DE 3882182 T2 DE3882182 T2 DE 3882182T2
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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein PABX Schnurlostelefonsystem mit einer Basisstation und einer Anzahl Handapparate, wobei die Basisstation und die Handapparate je einen Transceiver zur gegenseitigen Kommunikation miteinander mittels einer betreffenden Duplex-Funkverbindung aufweisen, wobei die Basisstation ein Mikro-Kontrollglied aufweist zur Steuerung des Systems und wobei jeder Handapparat ein Mikro-Kontrollglied aufweist zur Steuerung mehrerer Funktionen in dem Handapparat, wobei das Mikro-Kontrollglied in dem Handapparat einen Speicher aufweist, in dem ein n-Bit-Sicherheitsadresscode gespeichert ist, der während eines Anrufaufbauprotokolls mit der Basisstation zur Sicherheitsüberprüfung benutzt wird und wobei das Mikro-Kontrollglied in der Basisstation einen Speicher aufweist zum Speichern aller zugeordneten Sicherheitsadresscodes.
  • Ein typisches Schnurlostelefonsystem für den Heimgebrauch weist eine Basisstation auf, die mit dem öffentlichen Fernmeldenetz verbunden ist, sowie einen Handapparat, der durch eine Duplex-Funkverbindung mit der zugeordneten Basisstation kommuniziert. Der Handapparat enthält ein Tastenfeld, so daß die ausgehenden Verbindungen über die Funkverbindung mit der Basisstation und dann weiter über das öffentliche Fernmeldenetz hergestellt werden können. Entgegengesetzte Anrufe im öffentlichen Fernmeldenetz für einen Handapparat werden durch die Funkverbindung von der Basisstation mit den erforderlichen Steuerschaltungen übertragen. Wenn die Anzahl Schnurlostelefonsysteme die Anzahl zuzuordnender Funkkanäle überschreitet, gibt es die Gefahr einer Konfliktsituation zwischen den Benutzern. Die schlimmste Konfliktsituation ist vielleicht wohl diejenige, bei der ein Dritter mit einem Handapparat über die Basisstation der ersten Partei eine ausgehende Verbindung herstellen will, und zwar wegen der Tatsache, daß beide Parteien einen Handapparat haben, der in demselben Funkkanal arbeitet.
  • Die und andere Konfliktsituationen werden beschrieben in EP-B-0 196 834, in der ebenfalls beschrieben wird, daß jedes Schnurlostelefonsystem mit einer Sicherheitsanordnung versehen wird, wodurch jedes Basisstation/Handapparat-System eine Mehrfach-Bit-Adresse hat und diese Adresse einen Teil des Signalisierungsprotokolls beim Aufbauen der Funkverbindung zwischen der Basisstation und dem Handapparat bildet. In dieser Patentschrift wird beschrieben, wie die Mehrfach-Bit- Adresse und die Kanalnummer automatisch geändert werden können, wenn der Handapparat in einer Ablage an der Basisstation zum Aufladen eines aufladbaren Akkus in dem Handapparat abgelegt wird. Diese Adressen- und Nummeränderung erfolgt durch einen pseudo-beliebigen Nummergenerator, der periodisch wiederholt wird, so daß jede neue Nummer jeweils in einem Speicher in der Basisstation sowie in einem Speicher in dem Handapparat gespeichert wird. Eine Bestätigung des Empfangs der Informationen durch den Handapparat erfolgt dadurch, daß über die Ladungskontaktschnittstelle dieselben Informationen zu der Basisstation zurückgeschickt werden. Wenn das Akku wieder aufgeladen wird, bleiben beim Entfernen des Handapparates von der Ablage der Basisstation die jüngste Adresse (Sicherheit) und die jüngste Kanalnummer in den beiden Speichern ungeändert. Eine solche Anordnung bildet einen hohen Sicherheitsgrad.
  • In einem PABX-System ist die Situation anders als in einem Haus-System, bei dem die Basisstation die Möglichkeit haben soll, über betreffende Funkkanäle mit einer Anzahl Handapparate zu kommunizieren. In dem System ist es erwünscht, daß jeder Handapparat die Möglichkeit hat, über das öffentliche Fernmeldenetz Verbindungen zu machen und Anrufe zu empfangen sowie über die Basisstation mit anderen Handapparaten Wechselsprechverbindungen herzustellen. Deswegen ist ein Teil der Steuerungsfunktion der Basisstation die ständige Überprüfung, welche Kanäle und Handapparate frei sind. Bei dem schnurlosen PABX-System nach GB-A-2.116.622 wird der Zustand der jeweiligen Handapparate und Kanäle auf ähnliche Weise aktualisiert.
  • Als Teil der Sicherheitsanordnung kann außerdem eine Mehrfach-Bit-Adresse, z. B. eine 16-Bit-Adresse, jedes Handapparates in dem PABX-System geändert werden, und zwar auf die Art und Weise wie beschrieben in EP-B-0 196 834, wenn der Handapparat in den betreffenden Akku-Aufladeklemmen liegt. Ein Speicher in jedem Handapparat speichert die betreffende Adresse und den betreffenden Kanal. In der Basisstation soll jedoch ein Speicher die jüngste Nummer jedes Handapparates und den zugeordneten Kanal speichern. Ein Verfahren zur Vermeidung von Konfliktsituationen zwischen den Handapparaten benachbarter PABX-Systeme wäre, jeden Handapparat zyklisch zu adressieren und eine entsprechende Bestätigung zu erhalten, beispielsweise besetzt oder frei. Eine typische Signalisierungsrate ist 115 Bits/Sekunde und wenn vorausgesetzt wird, daß es 10 Handapparate gibt und das Signalisierungsprotokoll einen 25-Bit-Code aufweist, dann wären einschließlich einer gestatteten Zeit, z. B. 20 ms, für eine Bestätigung von jedem Handapparat, 3,2 Sekunden erforderlich um nur einen Zyklus durchzuführen, was unakzeptierbar ist.
  • Die Erfindung hat nun u. a. zur Aufgabe, die Möglichkeit zu schaffen eine Sicherheitsüberprüfung in einem PABX-Schnurlostelefonsystem schneller durchzuführen, während ein hoher Sicherheitsgrad beibehalten wird.
  • Nach der Erfindung weist das PABX-Schnurlostelefon nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 das Kennzeichen auf, daß das Mikro-Kontrollglied in der Basisstation dazu programmiert ist, an ihren zugeordneten Handapparaten Sicherheitsüberprüfungen durchzuführen, indem die Handapparate ständig abgetastet werden, wobei für jeden Handapparat m-Bits des n-Bit-Sicherheitsadresscodes verwendet werden, wobei m < n ist, und daß das Mikro-Kontrollglied in jedem Handapparat dazu programmiert ist, in Antwort auf den Empfang eines einwandfreien m-Bit-Sicherheitsadresscodes seine Zustandsinformationen zu übertragen, wobei diese Zustandsinformationen von der Basisstation empfangen und zum Aktualisieren der Zustandsinformationen der Handapparate in der Basisstation verwendet werden. Außerdem weist nach der Erfindung das Verfahren zum Betreiben eines PABX-Schnurlostelefonsystems nach dem Oberbegriff des Anspruchs 5 das Kennzeichen auf, daß während der Verbindungsaufbauprotokolle die gesamten n-Bit-Sicherheitscodes in Duplex-Funkverbindungen zwischen der Basisstation und den Handapparaten durch ständiges Abtasten verwendet werden, wobei für jeden Handapparat m-Bits des n-Bit-Sicherheitsadresscodes verwendet werden, wobei m < n ist, und daß jeder Handapparat in Antwort auf den Empfang eines einwandfreien m-Bit-Sicherheitscodes die Zustandsinformationen überträgt, die von der Basisstation empfangen und zum Aktualisieren der Zustandsinformationen der Handapparate in der Basisstation verwendet werden.
  • In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden die m am wenigsten signifikanten Bits jedes Sicherheitsadresscodes verwendet. Dabei ist typisch n = 16 Bits und m = 8 Bits. Durch Verwendung von m Bits jedes Sicherheitsadresscodes während des Sicherheitsüberprüfungsvorgangs werden mehrere Vorteile erzielt, einschließlich der Tatsache, daß in dem Mikro-Kontrollglied der Basisstation weniger Speicherkapazität verwendet wird, wodurch es möglich ist, daß die Sicherheitsüberprüfung im Vergleich zu der jeweiligen Übertragung aller n-Bits schneller durchgeführt ist, und wobei Verbrauch von Akkustrom in den Handapparaten eingespart wird, weil der Empfanger nur eine kurze Zeit eingeschaltet zu sein braucht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung eines PABX-Systems mit einer Basisstation und fünf Handapparaten,
  • Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Basisstation,
  • Fig. 3 ein Blockschaltbild eines Handapparates,
  • Fig. 4 ein Frequenzdiagramm eines Kanals,
  • Fig. 5 das Protokoll einer Sicherheitsübertragung,
  • Fig. 6 eine Darstellung eines in dem Systemprotokoll verwendeten Codewortes,
  • Fig. 7 die Folge beim Durchführen einer Sicherheitsüberprüfung, wobei m von n Bits der Mehrfach-Bit-Sicherheitsadresse verwendet werden (wobei n > m).
  • In den Figuren sind entsprechende Elemente mit denselben Bezugszeichen angegeben.
  • Das in Fig. 1 dargestellte PABX-System weist eine Basisstation 10 auf, die über die Leitungen 12 mit dem öffentlichen Fernmeldenetz und mittels eines Kabels 14 mit dem Stromversorgungsnetz verbunden ist. Das System umfaßt weiterhin fünf Handapparate HS1 bis HS5. Jeder Handapparat HS1 bis HS5 kann mittels einer betreffenden Duplex-Funkverbindung mit der Basisstation kommunizieren. Die Basisstation 10 enthält Sendeempfänger in den Handapparaten HS1 bis HS5. Steuerung der Kommunikation erfolgt durch ein Mikro-Kontrollglied 16 in der Basisstation 10. Unter dessen Steuerung wird der Handapparat HS1 beispielsweise mit dem öffentlichen Fernmeldenetz verbunden, während es zwischen den Handapparaten HS2 und HS3 eine Wechselsprechverbindung gibt. Wegen der beschränkten Anzahl Funkkanäle für Schnurlostelefonsysteme und ebenfalls wegen des relativ geringen Abstandes von benachbarten PABX-Systemen, welche dieselben Kanäle verwenden müssen, hat jeder Handapparat seinen eigenen Mehrfach-Bit-Sicherheitsadresscode, z. B. einen 16-Bit- Binär-Adreßcode mit einer pseudo-beliebigen Nummer. Diese Nummer kann auf einfache Weise geändert werden. Beim Neuaufladen des Akkus in den Handapparaten, beispielsweise HS4 und HS5, erfolgt diese Aufladung dadurch daß der Handapparat in eine Fassung 18 in der Basisstation gestellt wird. Jede Fassung 18 hat eine elektrische Verbindung mit einem Akkuladegerät 20 in der Basisstation 10. Das Mikro-Kontrollglied 16 enthält einen Generator für einen pseudo-beliebigen Zahlcode, der die Sicherheitsadresse des oder jedes Handapparates durch Pulsierung des Ladestromes ändert. Damit das System für eine Anzahl Handapparate geeignet gemacht wird, ist der Codegenerator mit einer Anhaltvorkehrung versehen, so daß der Code sich nicht jeweils ändert, wenn der Handapparat wieder in den Zyklus der Programmierung und Betreibung der Handapparate in dem System gebracht wird. Mittels einer (nicht dargestellten) Tastatur in der Basisstation 10 kann gewünschtenfalls in jedem Handapparat des Systems eine Kennummer einprogrammiert werden.
  • Fig. 2 zeigt die Hauptelemente der Basisstation 10 zum Herstellen von Sprechverbindungen. An den Leitungen 12 des öffentlichen Fernmeldenetzes eintreffende Gespräche werden einem Sprachsender 22 zugeführt, der mit einem Modulator 24 verbunden ist. Die Sprache wird einer von einem Oszillator 26 erzeugten Trägerfrequenz aufmoduliert und das modulierte Ausgangssignal wird in einem HF-Leistungsverstärker 28 verstärkt. Das verstärkte Ausgangssignal wird einem Duplex-Filter 30 zugeführt, das mit einer Antenne 32 gekoppelt ist. Von einem Handapparat eintreffende Gespräche werden von der Antenne 32 detektiert und über das Duplex-Filter 30 einem anderen Filter 34 zugeführt. Das gefilterte Signal wird einem Empfänger 36 zugeführt, von dem die detektierte Sprache dem Sprachsender 22 und von dort den Leitungen 12 zugeführt wird.
  • Im Falle einer Wechselsprechverbindung wird der Ausgang des Sprachsenders 22 mit dem Modulator 24 verbunden, und zwar zur Übertragung des Signals zu dem Sendeempfanger des anderen Handapparates. Die Steuerung der Basisstation erfolgt über das Mikro-Kontrollglied 16.
  • Wenn ein Anruf von einem Handapparat in das öffentliche Fernmeldenetz übertragen werden soll, erfolgt das Wählen der Teilnehmernummer durch einen Wählkreis 38 unter Ansteuerung des Mikro-Kontrollgliedes 16. Das Wählen kann gewünschtenfalls durch DTMF (= Dual Tone Multiple Frequency = Mehrfrequenzwahl) erfolgen.
  • Mit Hilfe eines optoelektronischen Kopplers 40 wird von den Leitungen 12 zusätzliche Steuerinformation hergeleitet und dem Mikro-Kontrollglied 16 zugeführt.
  • Der in Fig. 2 dargestellte Handapparat weist eine Antenne 42 auf, die mit einem Duplex-Filter 44 verbunden ist.
  • Im Falle eines eintreffenden Signals, wird dieses bevor es einem Empfänger 28 zugeführt wird, in einem anderen Filter 46 gefiltert, wobei das Ausgangssignal des Empfängers einem Verstärker 50 zugeführt wird.
  • Ein Ausgehendes Signal zu der Basisstation wird in einem Verstärker 52 verstärkt, bevor es einem durch einen Modulator 54, einen Oszillator 56 und einen HF- Leistungsverstärker 58 gebildeten Sendeteil zugeführt wird.
  • Mit einem Mikro-Kontrollglied 62 ist ein Tastenfeld 60 verbunden, wobei Ausgänge des Gliedes 62 mit dem Empfänger 48, dem Modulator 54 bzw. einem weiteren Verstärker 64 verbunden sind.
  • Die Basisstation 10 und die Handapparate können von einem bekannten Konzept sein was den Sendeteil 24 bis 28 (Fig. 2) und 54 bis 58 (Fig. 3) anbelangt und es können handelsübliche ICs verwendet werden, wie MC3361 im Falle des Empfängers, wobei die Wahl sich auf die Betriebsfrequenz von etwa 900 MHz oder in dem 46 bis 49 MHz-Band bezieht.
  • Die Mikro-Kontrollglieder 16 und 62 sind von dem gleichen Typ wie PCD 3315/5xx mit einer Zeitbasis von 3,58 MHz. Die Verstärker 50, 52 und 64 können vom Typ TDA 7050 sein, der Sprachsender 22 (Fig. 2) kann von dem Typ TEA 1060 sein und der Wählkreis 38 kann einen DTMF-Wähler vom Typ 3312 enthalten.
  • In Fig. 4 enthält ein Kanal in dem 46 bis 49 MHz-Band 15 kHz. Das Sprachsignal hat eine Bandbreite zwischen 300 Hz und 3400 Hz und die Steuerinformation wird als auf einer Pilotfrequenz von 7,0 kHz zentriertes Frequenzumtastsignal, wobei z. B. "1" = 6,7 kHz und "1" = 7,3 kHz ist, gesendet.
  • Wegen der Tatsache, daß die vorliegende Erfindung sich primär mit Sicherheit befaßt, werden Einzelheiten der jeweiligen Schaltfolgen und Protokolle der Kürze halber nicht gegeben.
  • Zum Schützen des PABX-Systems vor unerlaubtem Gebrauch wird beim Empfang eines Anrufes der in einem Speicher in dem Mikro-Kontrollglied 16 der Basisstation 10 gespeicherte Sicherheitscode des Handapparates, für den der Anruf bestimmt ist, übertragen und wird von dem Handapparat empfangen (im wesentlichen von allen Handapparaten, die auf diesem Kanal arbeiten und das übertragene Signal empfangen). Der (die) Handapparat(e) vergleich(en)t den empfangenen Sicherheitscode mit dem in einem dem Mikro-Kontrollglied 62 zugeordneten Speicher gespeicherten Sicherheitscode (Fig. 3). Wenn der Code stimmt wird der Duplex-Kanal für das Telefongespräch zwischen dem adressierten Handapparat und der Basisstation freigegeben.
  • Wenn von einem Handapparat aus eine ausgehende Verbindung hergestellt werden soll, überträgt der Handapparat zunächst dessen Sicherheitscode mit der nachfolgenden zu wählenden Teilnehmernummer. In der Basisstation wird der empfangene Sicherheitscode mit dem für diesen Handapparat gespeicherten Sicherheitscode verglichen und, wenn dies stimmt, wird die Selektionsinformation weitergeleitet.
  • Wie bereits erwähnt, wird jeweils, wenn der Akku eines Handapparates aufgeladen wird, der in diesem Handapparat gespeicherte Sicherheitscode geändert. Insbesondere werden die Sicherheitscodes in einem geeigneten Code, wie dem "Manchester"-Code, übertragen, wobei nach jedem Bit dessen Komplement übertragen wird. Ungeachtet der angewandten Codierung ist es für das Mikro-Kontrollglied 62 in dem Handapparat notwendig, daß es, während der Zeit, in der der Sicherheitscode gesendet wird, zu dem Mikro-Kontrollglied 16 in der Basisstation synchronisiert ist. Das Mikro- Kontrollglied 62 ist imstande zu detektieren, wenn die 16 Bits des Sicherheitscodes übertragen worden sind. Danach aktiviert das Mikro-Kontrollglied 62 den Sendeteil des Handapparates und der Sicherheitscode wird über eine Funkverbindung zum Mikro- Kontrollglied 16 der Basisstation zurückgeschickt.
  • Der alte Sicherheitscode wird von dem neuen Sicherheitscode überschrieben, wenn das übertragene Codewort dem empfangenen Codewort entspricht. Bis dahin gilt das alte Codewort. Also, das Abheben des Handapparates während der Codeübertragung hat für den Gebraucher keine Folgen, weil der zuletzt eingeschriebene Sicherheitscode nach wie vor gilt.
  • Wenn der empfangene Code nicht stimmt, wird der Vorgang wiederholt solange der zurückgesendete Code dem von der Basisstation gesendeten Code nicht entspricht. Diese Technik ist nützlich zum Bestätigen, daß der Akku des Handapparates wenigstens bis zu einem beliebigen minimalen Ausmaß neu aufgeladen ist, weil er zum Rücksenden des Sicherheitscodes zu der Basisstation über eine Funkverbindung genügend Leistung haben muß. Das zyklische Ändern aufeinanderfolgender Sicherheitscodes kann alle 9,4 ms erfolgen.
  • Wenn ein Handapparat der Fassung 18 entnommen (Fig. 1) und eingeschaltet wird, werden zu der Basisstation 10 Sicherheitscodes übertragen. Die empfangenen Codes werden von dem Mikro-Kontrollglied 16 in der Basisstation 10 überprüft und im Fall einer Übereinstimmung wird der Sender der Basisstation eingeschaltet und sendet ein Bestätigungssignal. Damit nun Zeit geschaffen wird zur Überprüfung des Sicherheitscodes und zum Einschalten des Sendeoszillators 26 (Fig. 2) ist eine Wartezeit von 20 ms eingebaut bevor die Bestätigung gesendet wird.
  • Fig. 5 zeigt ein 25-Bit-Codewort 66, das von dem Handapparat übertragen wird, wenn dies eingeschaltet wird, ebenso wie ein 4-Bit-Bestätigungssignal 68, das von der Basisstation übertragen wird. Das Codewort 66 enthält ein Synchronisationsbit 70, acht Bits 72 mit Information und ein 16-Bit-Sicherheitswort 74. Dieses Codewort 66 wird mit einer Bitrate von 115 Bits/Sekunde von dem Handapparat gesendet. Der Handapparat wartet 64 ms und wenn in dieser Zeit keine Bestätigung eingetroffen ist wird das Senden des Codewortes 66, unter der Voraussetzung, daß der Handapparat noch eingeschaltet ist und daß eine Bestätigung empfangen worden ist. Das Bestätigungssignal weist eine Instruktion auf, daß Wahldaten gesendet werden müssen.
  • Die Wahldaten sind entsprechend einem Byte-orientierten Format formuliert, damit gewährleistet wird, daß das ganze System einwandfrei funktioniert.
  • Das Byte-orientierte Format enthält: (1) ein erstes halbes Byte
  • (2) ein zweites halbes Byte, und
  • (3) Folgebytes.
  • Fig. 6 zeigt ein erstes Codewort, das von einem Handapparat zu einer Basisstation übertragen wird. Dieses Codewort besteht aus vier Teilen. Der erste Teil enthält den 16-Bit-Sicherheitsadresscode 76, der zweite Teil 78 enthält Selektionsinformation zur DTMF-Selektion, wenn diese Art von Wählen zur Verfügung steht, der dritte Teil 80 weist Selektionsinformation zur Impulswahlselektion, wenn diese Art von Wählen zur Verfügung steht, und der vierte Teil 82 ist die Kennummer des Handapparates des anrufenden Teilnehmers. Zur Synchronisation ist es notwendig, daß dem ersten übertragenen Codewort einige Synchronisationsimpulse vorhergehen.
  • In dem zweiten Codewort wird die betreffende Wahlinformation gesendet, beispielweise der Fernwahlcode und die Nummer des angerufenen Teilnehmers. Zum Ausschalten der Unzulänglichkeiten des Funkkanals wird zur Übertragung über den Funkkanal Redundanz angewandt.
  • Wenn die Basisstation einen Anruf für einen ihrer Handapparate empfängt, überträgt sie ein Codewort mit dem 16-Bit-Sicherheitscode des Handapparates und ggf. mit der Kennummer des Handapparates. Die Kennummer ist in solchen Fällen notwendig, wo es zwei oder mehr Nebenanschlüsse bildende Handapparate gibt, denen alle dieselbe Sicherheitsnummer zugeordnet ist. Der adressierte Handapparat bestätigt den Empfang des Codewortes und aktiviert gleichzeitig den Mikrophonverstärker und den Audioverstärker.
  • In einem PABX-System mit Schnurlostelefonen ist es erwünscht, daß die Basisstation den Zustand jedes der Handapparate überwacht, damit beispielsweise bekannt ist, welcher Apparat sich in der Bereitschaftslage befindet, welcher Apparat eine Verbindung mit dem öffentlichen Fernmeldenetz, oder eine Verbindung in der Wechselsprechbetriebsart hat. Um dies zu überwachen wird jeder Handapparat vom Mikro-Kontrollglied zyklisch abgefragt, wobei der Kontrollteil jedes Kanals benutzt, d. h. die FSK-Signalisierung zentriert um 7,0 kHz. Damit die Zeit zum Überprüfen so wirtschaftlich wie möglich benutzt wird, wobei die Bitrate von 115 Bits/Sekunde und der Wunsch der Beibehaltung eines hohen Sicherheitsgrades berücksichtigt werden sollen, werden die Kanäle von dem Mikro-Kontrollglied 16 sequentiell abgetastet, und zwar dadurch, daß m der n Bits (wobei n > m) des Sicherheitscodes übertragen werden. Dies ist in Fig. 7 dargestellt, wobei vorausgesetzt wird, daß das PABX-System zehn Kanäle C1 bis C10 hat. Im Fall eines 16-Bit-Sicherheitscodes, ist m = 8. Die 8 Bits können entweder die am wenigstens signifikanten Bits des Codes sein, oder die signifikantesten Bits, oder aber Bits, die aus einem Teil zwischen den am wenigsten signifikanten Bits und den signifikantesten Bits gewählt worden sind. Das Sicherheitsabtasten unter Verwendung von m aus n Bits wird gegenüber der Verwendung aller n Bits bevorzugt, weil dabei viel weniger Pufferspeicherkapazität in dem Mikro-Kontrollglied 16 der Basisstation reserviert zu werden braucht, wobei die auf diese Weise eingesparte Speicherkapazität für andere Aktivitäten des Mikro-Kontrollgliedes benutzt werden kann. Eine weitere Einsparung an Zeit und Speicherkapazität läßt sich dadurch erzielen, daß keine Sicherheitsüberprüfung durchgeführt wird in denjenigen Kanälen, die sich in der Wechselsprechbetriebsart befinden. Auf jeden Fall kann die Sicherheitsüberprüfung, die vorzugsweise jede oder alle zwei Sekunden durchgeführt werden soll, in weniger als nur einer Sekunde, insbesondere innerhalb von 10/115 Sekunde erledigt werden.
  • In den Handapparaten wird durch diese Maßnahme ebenfalls Akkustrom eingespart, weil der Empfänger in jedem Handapparat in der Bereitschaftslage, im Vergleich zu dem Zustand, in dem n Bits des Sicherheitscodes übertragen werden, nur während etwa der halben Zeit eingeschaltet zu sein braucht.
  • Die Handapparate antworten auf die Sicherheitsüberprüfung dadurch, daß sie zusammen mit einer Angabe ihres Zustandes dieselben m Bits senden, die von der Basisstation übertragen wurden. Wenn die Antwort übertragen worden ist, werden die Sender in den Handapparaten abgeschaltet.
  • Wenn während der Sicherheitsüberprüfung ein Handapparat eine Verbindung herstellen will oder eine Basisstation einen Anruf für einen Handapparat empfängt, wird der Verbindungsaufbau zwischen der Basisstation und dem Handapparat verzögert, bis die Sicherheitsüberprüfung erledigt ist. Wenn die Verzögerung kürzer ist als eine Sekunde, liegt dies innerhalb der Spezifikation vieler national genehmigter Telefonsysteme.

Claims (8)

1. PABX Schnurlostelefonsystem mit einer Basisstation (10) und einer Anzahl Handapparate (HS&sub1;, . . . ,HS&sub5;), wobei die Basisstation und die Handapparate je einen Transceiver (22 . . . 36; 42 . . . 58) zur gegenseitigen Kommunikation miteinander mittels einer betreffenden Duplex-Funkverbindung aufweisen, wobei die Basisstation ein Mikro-Kontrollglied (16) aufweist zur Steuerung des Systems und wobei jeder Handapparat ein Mikro-Kontrollglied (62) aufweist zur Steuerung mehrerer Funktionen in dem Handapparat, wobei das Mikro-Kontrollglied in dem Handapparat einen Speicher aufweist, in dem ein n-Bit-Sicherheitsadresscode (74) gespeichert ist, der während eines Anrufaufbauprotokolls mit der Basisstation zur Sicherheitsüberprüfung benutzt wird und wobei das Mikro-Kontrollglied in der Basisstation einen Speicher aufweist zum Speichern aller zugeordneten Sicherheitsadresscodes, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikro-Kontrollglied in der Basisstation dazu programmiert ist, an ihren zugeordneten Handapparaten Sicherheitsüberprüfungen durchzuführen, indem die Handapparate ständig abgetastet werden, wobei für jeden Handapparat m-Bits des n-Bit-Sicherheitsadresscodes verwendet werden, wobei m < n ist, und daß das Mikro-Kontrollglied in jedem Handapparat dazu programmiert ist, in Antwort auf den Empfang eines einwandfreien m-Bit-Sicherheitsadresscodes seine Zustandsinformationen zu übertragen, wobei diese Zustandsinformationen von der Basisstation empfangen und zum Aktualisieren der Zustandsinformationen der Handapparate in der Basisstation verwendet werden.
2. System nach Anspruch 1, wobei die Sicherheitsüberprüfung unter Verwendung der m am wenigsten signifikanten Bits jedes Sicherheitsadresscodes durchgeführt wird.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, wobei n = 16 und m = 8 ist.
4. System nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei jeder Handapparat einen aufladbaren Akku enthält, die Basisstation Mittel (20) aufweist zum vorort Aufladen des Akkus in jedem Handapparat, wobei das Mikro-Kontrollglied (16) einen pseudobeliebigen Zähler aufweist, der über die Kontakte des Akkuladegeräts und den Akku mit dem Mikro-Kontrollglied (62) in dem Handapparat gekoppelt ist, so daß der Sicherheitsadreßcode (74) des Handapparates während des Akkuladevorgangs geändert wird, wobei das Mikro-Kontrollglied in dem Handapparat dafür sorgt, daß der Transceiver den neuen Sicherheitsadreßcode über die Duplex-Funkverbindung zu der Basisstation überträgt, wobei das Mikro-Kontrollglied Mittel aufweist zum Vergleichen des empfangenen Sicherheitscodes mit dem über die Akkuladekontakte dem Handapparat zugeführten Code und wobei diese Mittel bei Übereinstimmung dafür sorgen, daß der alte in den Speichern der Mikro-Kontrollglieder der Basisstation und des betreffenden Handapparates gespeicherte Code durch den neuen überschrieben wird.
5. Verfahren zum Betreiben eines PABX-Schnurlostelefonsystems mit einer Basisstation (10) und einer Anzahl Handapparate (HS&sub1;, . . . ,HS&sub5;), wobei jeder Handapparat einen n-Bit-Sicherheitsadreßcode (74) aufweist, der ebenfalls in der Basisstation gespeichert ist, wobei während der Verbindungsaufbauprotokolle die gesamten n-Bit- Sicherheitscodes in Duplex-Funkverbindungen zwischen der Basisstation und den Handapparaten verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Basisstation durch ständiges Abtasten der Handapparate Sicherheitsüberprüfungen an denselben durchführt, wobei für jeden Handapparat m-Bits des n-Bit-Sicherheitsadresscodes verwendet werden, wobei m < n ist, und daß jeder Handapparat in Antwort auf den Empfang eines einwandfreien m-Bit-Sicherheitscodes die Zustandsinformationen überträgt, die von der Basisstation empfangen und zum Aktualisieren der Zustandsinformationen der Handapparate in der Basisstation verwendet werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die bei der Sicherheitsüberprüfung gehörende Signalisierung in einem Teil des Kanalfrequenzbandes über dem, der für Sprache benutzt wird, durchgeführt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, wobei die m am wenigsten signifikanten des Sicherheitsadreßcodes verwendet werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei n = 16 und m = 8 ist.
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