DE388461C - Selbsttaetige Verladeschaufel - Google Patents

Selbsttaetige Verladeschaufel

Info

Publication number
DE388461C
DE388461C DEE28084D DEE0028084D DE388461C DE 388461 C DE388461 C DE 388461C DE E28084 D DEE28084 D DE E28084D DE E0028084 D DEE0028084 D DE E0028084D DE 388461 C DE388461 C DE 388461C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shovel
frame
bolt
cross piece
piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE28084D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEF ESCHENGERD
Original Assignee
JOSEF ESCHENGERD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEF ESCHENGERD filed Critical JOSEF ESCHENGERD
Priority to DEE28084D priority Critical patent/DE388461C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE388461C publication Critical patent/DE388461C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets
    • E02F3/34Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets with bucket-arms, i.e. a pair of arms, e.g. manufacturing processes, form, geometry, material of bucket-arms directly pivoted on the frames of tractors or self-propelled machines
    • E02F3/358Bucket-arms pivoted on a turntable being part of a tractor frame or buckets arranged on a turntable supported by the arms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02FDREDGING; SOIL-SHIFTING
    • E02F3/00Dredgers; Soil-shifting machines
    • E02F3/04Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven
    • E02F3/28Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with digging tools mounted on a dipper- or bucket-arm, i.e. there is either one arm or a pair of arms, e.g. dippers, buckets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

  • Selbsttätige Verladeschaufel: Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Verladeschaufel, die mit ihrem Antriebsmotor, der sämtliche Schaufelbewegungen ausführt, schwingbar in einem Gestell gelagert ist. Derartige Verladeschaufeln bekannter Bauart -könnten eine selbsttätige Bewegung - nur -in ihrer senkrechten Längsebene ausführen, so daB- das Schaufelgut nur in einer und derselben Ebene gefördert werden konnte. Das Anwendungsgebiet dieser bekannten Schaufeln war daher nur "ein beschränktes.
  • ach ' der- Erfindung wird die Verlade- Schaufel während ihrer Hubbewegung auihrer ursprünglichen Längsebene seitlich herausgedreht und dabei gleichzeitig gekippt. Ferner kann die Anordnung so getroffen sein, daß Antriebsmotor und Schaufel um getrennte Drehpunkte schwingen, wobei der Drehpunkt der Schaufel während der Hubbewegung auch nacheinander verlegt «-erden kann. Mittels der vorliegenden Bauart wird daher eine den wirklichen und praktischen Erfordernissen entsprechende Schwing- und Wurfbewegung der Schaufel ermöglicht. Die Verladeschaufel kann daher sowohl zum Fortschaffen und Einfüllen des Gutes in Gien danebenstehenden Förderwagen o. dgl., wie auch zum Weitwurf, insbesondere für -\'ersatzarbeiten in der Grube, vorteilhaft verwendet werden.
  • _Xuf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar bei der Entleerung einer 'Schüttelrutsche und zum Versetzen des von der Rutsche geförderten Versatzgutes in die durch rlie hohlecigewinnurig entstandenen Hohlräume.
  • Es stellen dar: A66. i eine Seitenansicht der Schaufel, Abb. 2 die Hinteransicht, Abb. 3 die Vorderansicht und Abb. .1 den Grundriß.
  • Das die Schaufel uns die Antriebsvorrichtung aufnehmende Gestell besteht aus zwei senkrechten, oben durch ein Joch 31 und unten U-förmig miteinander verbundenen Stützen i o, die durch einen Bolzen 9 in einer Gabel 8 kippbar gelagert sind. Die Gabel 8 ist in wagerechter Ebene mittels Stirnkugellagers .2 drehbar, das an einem Untergestell befestigt ist. Durch vier Paar Klemmlaschen 3 sind an der Schüttelrutsche 4 die das Untergestell bildenden Tragbügel 5 befestigt, die beispielsweise mittels ihrer übergreifenden Enden 5a an der Rutsche festgeklemmt werden. An den Tragbügeln 5 ist das die Gabel 8 tragende Kugellager 2 sowie ein an dem Kugellager festgeschraubter Ring 7 um einen Bolzen i drehbar angebracht. Durch zwei mit Löchern versehene Arme 12 kann das Kugellager :2 zusammen mit dem teilweise als Zahnkranz ausgebildeten Ring 7 je nach der Neigung der Schüttelrinne verstellt und nach Einstellen in die wagerechte Lage durch Bolzen 6 an dem Untergestell 5 festgelegt werden. Der Ring 7 ist ungefähr zur Hälfte als Zahnkranz ausgebildet, in den ein Zahnsektor 14 eingreift, während die andere Hälfte 7a des Ringes nach der Mitte zu ansteigt und eine schiefe Ebene bildet, auf der sich das Gestell io mittels einer Rolle i i stützen kann.
  • Als Antriebsmotor ist im vorliegenden Ausführungsbeispiele ein einseitig wirkender Kolbenmotor gewählt worden, der vorteilhaft mit Preßluft betrieben wird. Doch kann auch Dampf oder Elektrizität zum Antrieb der Schaufel verwendet werden. Der Motorzylinder 3o hängt mit seinen beiden seitlichen "Zapfen 2o in Schwinghebeln 21, die mittels Zapfen 22 in seitlichen Armen i9 der Gestellstützen io gelagert sind und ein Widerlager an den Ansätzen iga der Gestellarme 19 finden. Die Kolbenstange 39 des Kolbens 37 des Motors ist an ihrem vorderen Ende einerseits durch Zapfen 23 mit einem Lenkerpaar 70, anderseits mit ihrem Ansatz 27 durch einen Bolzen 2d. mit einem zur Führung der Schaufel 85 dienenden Kreuzstück 9o verbunden, das durch den vorderen Motorflansch 28 hindurchgeht und darin geführt ist. Ferner findet das Kreuzstück go mit seinem Querbalken eine Führung auf den unteren ,#otorschraubenbolzen 36. Die eigentliche Schaufel 85 besteht aus einem muldenförmigen Schaufelblech, das sich in der Form der Schüttelrinne anpaßt und durch Rollen 86 auf dem Boden der Schüttelrinne geführt ist. Der Schaufelstiel 85a ist einerseits durch zwei gebogene Arme 88 mit den Zapfen goa des Kreuzstückes 9o verbunden, anderseits durch einen Bolzen 89 an dem Lenkerpaar 7o angelenkt, dessen obere Enden durch einen Bolzen 71 mit einem Laschenkreuz verbunden sind.
  • Das Laschenkreuz 64 ist mit seinem mittleren Arm durch Bolzen 9i schwingbar mit einer .Laschenführung 69 verbunden, die aus einem Stück mit zwei gekröpften Armen 65 besteht. Diese sind auf Vierkantzapfen Goa von zwei Kurbelachsen 6o aufgesetzt, die in i Lagern 61 des Gestelles gelagert sind. In der Ruhestellung liegen die Arme 65 mit ihren umgebogenen Enden 65a gegen ihre Widerlager, die aus Ansätzen;. des Gestelles bestehen. Das Laschenkreuz 64 besitzt ferner ein Querstück 64a mit zwei seitlichen Zapfen 6.4e (Abb. 2), über die mittels eines Auges 674 Federbolzen 67b greifen. Das untere Ende der Federbolzen ist in einem Führungsauge 92 gelagert, das an dem Rücken des Führungsgehäuses 69 angebracht ist. Die auf den Bolzen 67b sitzenden Federn 67 sind somit zwischen dem Laschenkreuz 64 und dem Auge 92 der Laschenführung 69 gespannt.
  • Das Laschenführungsgehäuse 69 hat eine trapezartige Form (Abb. i). Es besteht zunächst aus zwei den Rücken der Führung bildenden Vierkanteisen 69, die mit den vorgenannten gekröpften Armen 65 aus einem Stück bestehen. An den geraden Rücken 69 schließen sich bogenförmige Stücke 69b an, welche einen Schlitz zwischen sich lassen, durch den die beiden Angriffslaschen 7o nebst Bolzen 23 sich hindurchbewegen können. Die Stirnteile 69e (Abb. i) des Führungsstückes bilden dagegen einen um die Materialstärke verengten Schlitz, der die Laschen 7o nicht hindurchläßt, so daß sie sich bei ihrer Drehbewegung gegen die Stirnteile 69e legen und das ganze Führungsgehäuse 69 mitnehmen. Zwischen den beiden oberen Schenkeln 69a des Führungsgehäuses ist ein Anschlag 69d eingenietet, gegen den - sich das Laschenkreuz 64 legen kann.
  • Beim Vorstoßen des Kolbens 37 aus seiner Stellung in Abb. i erhält die Schaufel 85 infolge der Verbindung des Schaufelstieles mit der Kolbenstange 39 ebenfalls einen Vorstoß und wird ein Stück - etwa 30 cm - in der durch die Einstellung des _ Stirnkugellagers 2 gegebenen Richtung vorbewegt, so daß die Schaufel das Schüttgut aufzunehmen vermag. Die weitere Fortbewegung der Laschen 70 um ihre Drehachse 71 am Laschenkreuz 64 bewirkt das Anheben der Schaufel.
  • Die Lenker oder Laschen 70 gleiten hierbei durch den bogenförmigen Teil 69v des Laschenführungsgehäuses 69; um dies gut zu ermöglichen, ist die Kolbenstange 39 auf etwa ein Viertel ihrer Länge seitlich abgeflacht.
  • An den beiden nach oben stehenden, durch ein Flacheisen 62 miteinander verbundenen Armen hob (Abb. 2 und 3) der Kurbelachsen 6o ist durch Bolzen 25 ein Riegel 63 schwingbar gelagert, der in der Ruhelage nach unten hängt und gegen eine Nase 68 (Abb. i) des Laschenkreuzes 64 zu liegen kommt, sowie durch eine kleine Feder gegen das Flacheisen 62 gehalten wird. Beim Vorstoßen der Kolbenstange 39 und Anheben der Schaufel 85 wird somit das Kreuzstück 64 und damit das Gehäuse 69 durch den Riegel 63 mit den Kurbelachsen 6o verriegelt, derart, daß das Kreuzstück 64 nebst dem Gehäuse 69 um,die Drehachse der Kurbelachsen 6o schwingt.
  • Bei der weiteren Drehung der Laschen 70 legen sich diese gegen die Stirn 69c ihres Führungsgehäuses 69. - Infolge des hierdurch bewirkten Anhebens des Führungsstückes 69 werden die mit letzterem aus einem Gußstück hergestellten gekröpften Arme 65 und mit ihnen die Kurbelachsen 6o gedreht.
  • Auf dem Vierkantzapfen einer der Kurbelachsen 6o sitzt ein gebogener Arm 18 (Abb. i), auf dem ein Stellschuh 17 verschoben werden kann Durch den Stellschuh 17 wird das Maß der Drehung der ganzen Vorrichtung in wagerechter Ebene bestimmt. An dem Stellschuh 17 greift nämlich eine Stange 16 an, die durch den Bolzen 15 mit dem Zahnsektor 14 verbunden ist. Dieser hat eine elliptische Gestalt und ist in seinem Mittelpunkt um den Bolzen 13 am Gestell i o drehbar. In der Normalstellung steht der Zahnsektor 14 mit seiner großen Achse nach unten. Bei der Abwärtsbewegung der Stange 16, die durch die vorerwähnte Drehung der Kurbelachsen 6o herbeigeführt wind, wird somitdas Gestell der Schaufel nicht nur in dem Stirnkugellager 2 um eine senkrechte Achse gedreht, sondern die Vorrichtung wird infolge der elliptischen Form des Sektors 14 auch gleichzeitig um die Kippachse 9 nach der Seite des Zahnsektors hin herübergekippt und auf die Seite geneigt, so daß bei der nach oben schwingenden Bewegung der Schaufel 85 das in ihr befindliche Schüttgut infolge der Zentrifugalkraft nicht eher herausgeschleudert wird, bis es durch die nunmehr einsetzende Wurfbewegung nach einem an der Seite der Schüttelrutsche liegenden Ort geworfen wird. In seiner Schrägstellung wird das Gestell io durch die Rolle i i gestützt, die bei der Drehung ,des Gestelles auf die schiefe Ebene 7" aufläuft.
  • Die Wurfbewegung erfolgt in nachstehender Weise: Bei dem Ausschwingen der Schaufel 85 und des sie antreibenden Gestänges werden die Kurbelachsen 6o nebst dem Riegel 63 durch den Eingriff mit dem Kreuzstück 64 nach hinten zu gedreht. Kurz ehe der Kolben 37 seinen Hub beendet hat, schlägt der Riegel 63 gegen einen Anschlag 26 des Gestelljoches 31 (Abb. i). Bis zu diesem Augenblick hat sich das Gehäuse 69 um etwa 9o° nach oben gedreht, und zwar in die Stellung 69' (Abb. i), wobei das Laschenkreuz 64 und die Laschen 7o die Stellung 64' bzw. 70' (Abb. r) einnehmen.
  • Sobald der Riegel 63 gegen den Anschlag 26 anschlägt, rutscht bei weiterer Drehung die Nase 68 des Laschenkreuzes 64 hinter den Riegel 63 weg; infolgedessen wird der Drehpunkt der schwingenden Schaufel plötzlich aus den Achsen 6o in den Drehpunkt 9i des Laschenkreuzes 64 am Führungsgehäuse 69 verlegt. Der Riegel 63 wird darauf durch seine Feder wieder gegen das Verbindungsstück 62 gezogen. Durch den plötzlichen, infolge der Drehpunktverlegung entstehenden Ruck werden die ein Kniehebelpaar bildenden Teile 70 und 64 nahezu in die gestreckte Lage gebracht, indem die Laschen 70 um ihren Drehpunkt 71 am Laschenkreuz 64 plötzlich nach vorn in die Stellung 6q." bzw. 70" (Abb. i) gestoßen werden, so daß das in der Schaufel liegende Schüttgut aus der Schaufel herausgeschleudert wird. Diese Wurfbewegung wird noch durch den in seinen Lagern schwingenden Motor mit unterstützt. Der Kolben 37 macht einen letzten heftigen Vorstoß bis ans Hubende und stößt die Schaufel nach vorn.
  • Bei der Streckbewegung der Laschen 70 sind gleichzeitig die Federn 67 gespannt worden, die zwischen dem Laschenkreuz 64 und dem Führungsgehäuse 69 :befestigt sind. Durch diese gespannten Federn 67 wird das Laschenkreuz 64 wieder zurückgezogen, bis es -gegen den Anschlag 69d des Führungsgehäuses 69 anschlägt. Das Kniehebelpaar 64, 70 wird dadurch eingL-knickt, so daß der wirksame Hebelärm, an dem sich die nunmehr entleerte Schaufel dreht, verkürzt wird. Die Rückbewegung der Schaufel und der Antriebsteile erfolgt durch das Eigengewicht der Schaufel und des Motors. Die Laschen 7o legen sich gegen den Rücken des Führungsgehäuses 69 und drücken es nach unten. Das Laschenkreuz 64 legt sich wieder mit seiner Nase 68 gegen den Riegel 63, wodurch es gegen weitere Abwärtsdrehung gehalten wird. Gleichzeitig haben sich auch die Kurbelachsen 6o zurückgedreht und haben dabei die Stange i 6 angehoben, die den Zahnsektor 14 und das Gestell in seine aufrechte Lage zurückführt. Infolge des kürzeren Hebelarmes beschreibt die Schaufel auf ihrem Abwärtsgang einen kürzeren Weg, so daß sie vor das in der Rutsche 4 anrückende Massengut gelangt.
  • Das Wiedervorstoßen des Kolbens 37 und Wiederantreiben der Schaufel 85 erfolgt selbsttätig durch das in der Rutsche 4 anrückende Massengut. Bei der Abwärtsbewegung der Schaufel geht diese in eine Ruhelage, bei der der Kolben noch nicht vollständig seinen Rückhub ausgeführt hat. Auf einer in den beiden Motorflanschen 28 und 34 gelagerten Stange 41 ist eine Steuermuffe 42 mit zwei Bunden 42a und 42b verschiebbar, die durch das Schaufelführungskreuz 88 mittels seiner Klaue 55 (Abb. 2) hin und her gezogen wird. An dem hinteren Ende der Steuermuffe 42 sitzt ein gewölbter Nocken 43, der eine Rolle 44 des mit dem Steuerhebel 54 (Abb. 2) verbundenen Stößels 46 beeinflußt. Die Achse 47 der Rolle 44 hat an jedem Ende ein Auge zur Durch-, führung von Federbolzen 48 mit den auf die Absperrung des Drehschiebers 4o gerichteten Federn 49. Die Rollenachse 4.7 ist an einem Ende umgebogen und bildet einen Sperriegel So, der in einen Ausschnitt 5 i (Abb. r) eines Federbolzens 52 faßt, der einerseits in dem Motorflansch 34 geführt ist, anderseits mit seinem anderen, hakenförmig umgebogenen Ende 53 (Abb. 2) in eine Durchbohrung des Bundes 42b der Steuermuffe 42 hineinsteht.
  • Das in der Rutsche 4 anrückende Massengut drückt die Schaufel 85 zurück, so daß das Schaufelführungskreuz 88 mit seiner Klaue 55 die Steuermuffe 42 und damit den Nocken 43 zurückschiebt, der die Rolle 44 hochdrückt, so daß das Steuerventil für den Kolbenmotor geöffnet wird. Sobald beim Anheben der Rolle 44 das Ende So ihrer Achse 47 aus dem Ausschnitt 51 des Federbolzens 52 sich herauszieht und dadurch den Bolzen 52 freigibt, schnellt durch die Kraft der auf dem Bolzen Sä sitzenden Feder 45 der Bolzen 52 in die Stellung gemäß Abb. i zurück und zieht mit seinem hakenförmigen Ende 53 die Steuermuffe 4.2 nebst Nocken 43 mit, so daß der Drehschieber 4o zum Einlassen des Treibmittels in den Kolbenmotor schnell und vollständig geöffnet wird. In dieser Weise wird die zum öffnen des Ventils etwa nicht ausreichende Kraft der in der Rutsche anrückenden Masse .durch die Kraft der Feder 45 verstärkt. Anderseits gelangt die Schaufel nur dann in Tätigkeit, wenn sich Massengut in der Rutsche vorfindet.
  • Ebenso erfolgt die Absperrung des Treibmittels nach vollendetem Arbeitshub des Kolben 37 selbsttätig durch die Klaue 55 des Kreuzstückes 88, die gegen den Bund 42a der Steuermuffe 42 anschlägt und dadurch den Nocken 43 zurückzieht, so (laß durch die Federn 49 das Ventil 40 geschlossen wird. Um den Rücklauf des Kolbens 37 nicht durch Kompression im Zylinder zu hemmen, sind im Kolben einige Rückschlagv entile 38 eingenietet.
  • Bei stärkerem Einfallen der Rutsche 4 kann es vorkommen, daß die Drehung .der Schaufel 85 zu früh einsetzt, so daß diese nicht aus der Rutsche herausgelangen kann. Um dies zu vermeiden, werden die den Motor tragenden Gestellarme i9 dreh- und einstellbar an den Stützen i o angeordnet und die Ansätze 74 aus einem Stück mit den Armen i9 gemacht. Alsdann lassen sich die Arme i9 parallel zur Längsrichtung der Rutsche einstellen, so daß die -einzelnen Teile in den richtigen Zeitpunkten und an richtiger Stelle arbeiten.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Verladeschaufel, die mit ihrem sämtliche Schaufelbewegungen ausführenden Motor schwingbar in einem Gestell gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das ganze Gestell (io) während der Hubbewegung der Schaufel auf seiner Unterlage um eine senkrechte Achse gedreht und ,gleichzeitig auch nach der Seite herübergekippt wird.
  2. 2. Verladeschaufel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der einseitig wirkende Antriebsmotor (30, 37) und die in bekannter Weise gelenkig mit der Kolbenstange (39) des Motors verbundene Schaufel (85) während der Hubbewegung um getrennte Drehpunkte (22 bzw. 6o) schwingen.
  3. 3. Verladeschaufel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Hubbewegung der Schaufel (85) der Drehpunkt derselben nacheinander verlegt wird.
  4. 4. Verladeschaufel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den schwingenden Antriebsmotor (30, 37) tragende Gestell (io) mittels eines Kippgelenkes (8, 9) - drehbar auf einem von einem Untergestell getragenen Stirnkugellager (2) verankert ist, wobei die Kolbenstange (39) des Motors mit dem Schaufelstiel (85d) durch Lenker (70) verbunden ist, die drehbar an einem in der Normallage durch Anschläge (74) am Gestell gehaltenen Kreuzstück (64) angebracht sind, das mit am Gestell gelagerten Kurbelachsen (6o) in Verbindung steht, an denen eine Treibstange (16) zum Antrieb eines Zahnsektors (14) angreift, der durch Eingriff in einen Zahnkranz (7) des Untergestelles-das drehbare Schaufelgestell um eine senkrechte Achse dreht.
  5. 5. Verladeschaufel nach Anspruch z und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnsektor (14) ellipsenförmig ist und vor Beginn seiner Drehung mit seiner großen Achse nach unten steht, so daß bei der durch den Zahnsektor (14) erfolgten Drehung des Schaufelgestelles (io) auf dem Stirnkugellager (2) das Gestell gleichzeitig durch Drehung in dem Gelenk (8, 9) nach einer Seite herüberkippt, wobei das Gestell auf der anderen Seite mittels einer Rolle (ii) auf eine schiefe Ebene (7a) des Untergestelles aufläuft, worauf die Teile durch ihr Eigengewicht sich wieder in die Anfangslage bewegen.
  6. 6. Schaufel nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die mit dem Schaufelstiel (85d) verbundenen Lenker (70) tragende Kreuzstück (64) durch einen mit den Kurbelachsen (6o) drehbar verbundenen, hebelartigen Riegel (63) mit den Kurbelarmen (6o) und einem in fester Verbindung damit stehenden Führungsgehäuse (69) verriegelt ist, so daß beim Ausschwingen der Schaufel die Lenker (70) sich zunächst um ihren Drehpunkt (71) am Kreuzstück (64) drehen, bis sie gegen die vorderen Laschen (69c) des Führungsgehäuses stoßen und dieses mitnehznen, so daß nunmehr die Schaufel sich um die Schwingungsachse (6o) des Gehäuses (69) dreht und beim ruckartigen Anhalten der Kolbenbewegung das in ihr liegende Schüttgut abschleudert.
  7. 7. Schaufel nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bahn des Riegels (63) ein Anschlag (26) am Gestell angebracht ist, gegen -den der Riegel (63) kurz vor dem Hubende des Motorkolbens anschlägt, so daß das Kreuzstück (64) unter .dem Riegel (63) hinweggleitet und die Schaufel nunmehr plötzlich mit ihrem Hubgestänge um einen vorwegliegenden Drehpunkt (9i) des Kreuzstückes (64) am Führungsgehäuse (69) schwingt, wobei das Kniehebelpaar (7o, 64) in eine nahezu gestreckte Lage ausschwingt, so daß durch den entstehenden Ruck, in Verbindung mit dem letzten Vorstoß des Motorkolbens das Gut aus der Schaufel in die Wurfrichtung herausgeschleudert wird. B.
  8. Schaufel nach Anspruch z und 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorschnellen der Lenker (70) und des Kreuzstückes (64) in die gestreckte Lage die zwischen dem Kreuzstück (64) und dem Führungsgehäuse (69) befestigten Federn (67) gespannt werden, die nach erfolgtem Abwurf des Gutes .das Kreuzstück (64) wieder zurückziehen und in die Verriegelungsstellung bringen, worauf durch das Gewicht der niedergehenden Schaufel die Lenker (70) sich gegen den Rücken des Führungsgehäuses (69) legen, so daß das Kniehebelpaar (7o, 6q.) wieder einknickt und somit der wirksame Hebelarm der Schaufel auf ihrem Abwärtsgang verkürzt wind, damit die Schaufel vor das aufzuhebende Schaufelgut gelangt.
  9. 9. Schaufel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß die Steuerung des Antriebsmotors selbsttätig durch das in der Schüttelrutsche anrückende Massengut erfolgt, indem dieses die Schaufel (85) zurückbewegt, so daß das mit der Schaufel verbundene Führungsstück (88) einen Steuerpocken (43) bewegen kann. io. Schaufel nach Anspruch i und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft des in der Schüttelrutsche vorrückenden, das Einströmventil (40) öffnenden Massengutes durch Federkraft verstärkt wird, indem beim Anheben einer Steuerrolle (44) durch den Steuernocken (43) die Achse (47) der Rolle (44) einen Federbolzen (52) freigibt, der durch die Kraft seiner Feder (45) und mittels Anschlages o. dgl. eine mit dem Steuernocken (43) verbundene Steuermuffe (42) antreibt.
DEE28084D 1922-05-12 1922-05-12 Selbsttaetige Verladeschaufel Expired DE388461C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE28084D DE388461C (de) 1922-05-12 1922-05-12 Selbsttaetige Verladeschaufel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE28084D DE388461C (de) 1922-05-12 1922-05-12 Selbsttaetige Verladeschaufel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE388461C true DE388461C (de) 1924-01-14

Family

ID=7073108

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE28084D Expired DE388461C (de) 1922-05-12 1922-05-12 Selbsttaetige Verladeschaufel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE388461C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3809546A1 (de) Mechanismus zum betaetigen einer verschluss- und zurueckhalteklappe
DE1805143B2 (de) Fahrbare Vorrichtung zum Abscheren, Entasten und Transportieren von Baumstämmen
DE388461C (de) Selbsttaetige Verladeschaufel
DE235330C (de)
DE197879C (de)
DE495441C (de) Kniehebelpresse
DE489247C (de) Aus einem oberen und einem unteren Teil bestehende und im unteren Teil schwingbar gelagerte Verladeschaufel
DE803408C (de) Lademaschine
DE565031C (de) Schaufelmaschine
DE1923779B2 (de) Vorrichtung zur selbsttaetigen regelung der fahrgeschwindigkeit selbstfahrender maehdrescher in abhaengigkeit von belastungsaenderungen
DE108827C (de)
DE87067C (de)
DE224524C (de)
DE337625C (de) Wurfschaufel zum Austragen des Foerderguts bei Foerderrinnen
DE39596C (de) Treibapparat für Schiffe
DE402238C (de) Selbsttaetige Verladeschaufel
DE868004C (de) Kippvorrichtung fuer Selbstentlader
DE74208C (de) Selbsttätige Getreidewaage
DE598332C (de) Hebebuehne fuer Motorraeder
DE80847C (de)
DE285176C (de)
CH248143A (de) Wendepflug für Traktorantrieb.
DE569543C (de) Ruettelvorrichtung
DE2133680C (de) Vorrichtung zum Abschneiden des Kopfes oder der Kragenknochen von Fischen
AT105378B (de) Vorrichtung zur Ausführung der Schreitbewegungen von Vierfüßlern.