DE3886457T2 - Dose für photographische Filmpatronen. - Google Patents

Dose für photographische Filmpatronen.

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DE3886457T2 DE88110499T DE3886457T DE3886457T2 DE 3886457 T2 DE3886457 T2 DE 3886457T2 DE 88110499 T DE88110499 T DE 88110499T DE 3886457 T DE3886457 T DE 3886457T DE 3886457 T2 DE3886457 T2 DE 3886457T2
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Description

  • Diese Erfindung bezieht sich auf einen Behältergrundkörper für photographische Filmpatronen.
  • Der Körper eines konventionellen Behälters für eine photographische Filmpatrone wird hergestellt aus einem Polyethylenharz hoher Dichte, Homopolypropylenharz, das keine Ethylen-Einheit enthält, oder Polypropylenharz eines Blocktyps oder eines statistischen Typs, das ungefähr 2 Gewichtsprozent einer Ethylen-Einheit enthält, dessen Fließfähigkeit (melt flow rate) (MFR) ungefähr 10 g/10 min beträgt, um Festigkeit zu sichern und Kratzer und Fädenziehen beim Spritzguß-Verfahren zu verhindern. Da diese Harze eine geringe Transparenz haben, werden sie durch Vermischen mit einem Pigment gefärbt. Die Harze haben ebenso eine geringe Fluidität, und unvollständige Spritzteile und Schweißnähte (weld lines) können auftreten. Die mechanische Festigkeit und Dicke sind unzureichend. Folglich wird die Transparenz schlechter, die Abkühlungszeit wird verlängert, die Harzmenge nimmt zu und der Behältergrundkörper wird teuer.
  • Auf der anderen Seite hat der vorliegende Erfinder einen anderen Behältergrundkörper für eine photographische Filmpatrone fertiggestellt, die in Transparenz und Spritzguß- Formbarkeit (injection moldability) verbessert ist, wie in US- A-4, 639, 386 beschrieben ist. Jedoch entwickelt dieser Behälter einen schlechten Geruch beim Spritzguß-Verfahren, der durch anorganische und organische, hinzugefügte Keimbildner verursacht wird.
  • JP-A-61-73947 beschreibt einen Behältergrundkörper für eine Filmpatrone, welche Polypropylenharz, 0,05 bis 1 Gewichtsprozent eines Fettsäureamid-Gleitmittels und einen organischen Keimbildner umfaßt.
  • JP-A-62-138545 beschreibt eine Polypropylennarz-Zusammensetzung, die für die Herstellung von Lebensmittel-Verpackungsmaterialien geeignet ist, welche 0,05 bis 5 Gewichtsteile eines Dibenzylidensorbitols oder seinen Alkylderivaten enthalten, die oberflächlich erhitzt werden mit einem Stabilisator mit chlorabspaltenden Eigenschaften.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Behältergrundkörper für photographische Filmpatronen zu liefern, der keinen schlechten Geruch beim Spritzguß-Verfahren entwickelt und der ausgezeichnete mechanische Festigkeit, Transparenz und Formbarkeit hat.
  • Die besagte Aufgabe wird durch ein Harz erreicht, welches mehr als 70 Gewichtsprozent eines Polypropylenharzes, 0,01 bis 2 Gewichtsprozent eines Fettsäureamid-Gleitmittels und einen Keimbildner umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Keimbildner in einer Menge von 0,01 bis 1 Gewichtsprozent enthalten ist, mehr als 30% der Oberfläche des Keimbildners mit einem Stabilisator überzogen ist, der ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus aliphatischen Metallsalzen, Metallsalzen von Alkylmilchsäuren und Metallsalzen von Milchsäure, wobei der Stabilisator in dem Harz in einer Menge von 0,003 bis 5 Gewichtsprozent vorhanden ist, und das Harz ferner ein Antioxidationsmittel in einer Menge von 0,05 bis 1 Gewichtsprozent umfaßt.
  • Die Figuren 1 bis 3 sind Schnitt-Seitenansichten, die mehrere Beispiele des Behälters anzeigen, für die der Behältergrundkörper der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
  • Die Figuren 4 bis 6 sind perspektivische Ansichten, die mehrere Beispiele des Behältergrundkörpers verbunden mit dem Gehäuse des Behälters zeigen.
  • Das Polypropylenharz kann ein Homopropylenharz oder ein Copolymerharz aus Propylen und α-Olefin sein, dessen α-Olefin- Gehalt weniger als 10 Gewichtsprozent beträgt. Bevorzugt umfassen Polypropylenharze Propylen-α-olefin-Copolymerharze mit einem Propylengehalt von 90 bis 99 Gewichtsprozent, die durch Verwendung einer chlor-enthaltenden Verbindung wie Titantrichlorid oder Diethylaluminiummonochlorid als ein Katalysator hergestellt werden, und statistische Propylenethylen-Copolymer-Harze sind besonders bevorzugt. Die MFR des Polypropylenharzes liegt in dem Bereich von 12 bis 80 g/10 min, bevorzugt 16 bis 60 g/10 min, noch bevorzugter 20 bis 50 g/10 min, die nach ASTM D-1238 bei 230ºC unter einer Belastung von 2160 g gemessen wird. Die Molekulargewichtsverteilung ist bevorzugt 2 bis 5 (gewichtsdurchschnittliches Molekulargewicht w/zahlendurchschnittliches Molekulargewicht n durch das GPC-Verfahren).
  • Andere thermoplastische Harze können mit dem Polypropylenharz vermischt werden. Ein bevorzugtes thermoplastisches Harz unter den Polyolefinharzen ist lineares Polyethylenharz niedriger Dichte.
  • Das Fettsäureamid-Gleitmittel verbessert die Spritzguß- Formbarkeit, besonders die Fluidität des Harzes und Freisetzungsfähigkeit der Gießform (mold releasability). Es läuft aus, um eine Membran des Fettsäureamides auf der Oberfläche des Behältergrundkörpers zu bilden, und verhindert dabei den Abrieb und das Blockieren des Behältergrundkörpers. Außerdem macht es die innere Oberfläche gleitfähig und verbessert so die Freisetzungsfähigkeit der Gießform, verhindert das Bocken (bucking) und erleichtert die Entfernung der photographischen Filmpatrone. Der Gehalt des Gleitmittels beträgt 0,01 bis 2 Gewichtsprozent. Wenn der Gehalt weniger als 0,01 Gewichtsprozent beträgt, sind die obigen Effekte unzureichend, indem besonders Probleme im Fall der Harzzusammensetzung verursacht werden, dessen Tropfstärke beachtlich erhöht ist. Dagegen tritt, wenn der Gehalt über 2 Gewichtsprozent liegt, ein Schlupf der Extruderschnecke auf, und die Spritzmenge wird vermindert. Der gegossene Behältergrundkörper ist klebrig und Staub kann an der Oberfläche haften, und er fühlt sich schlechter an. Die Transparenz ist ebenso herabgesetzt.
  • Beispiele kommerzieller Gleitmittel, die für die vorliegende Erfindung geeignet sind, umfassen:
  • Ölsäureamid-Gleitmittel; "ARMOSLIP-CP" (Lion akzo Co., Ltd.), "NEWTRON" und "NEWTRON P" (Nippon Fine Chemical Co., Ltd.), "AMIDE-O" (Nitto Kagaku K.K.), "DIAMID O-200" und "DIAMID G-200" (Nippon Kasei Chemical Co., Ltd.), "ALFLOW E-10" (Nippon Oil and Fats Co., Ltd.).
  • Erucasäureamid-Gleitmittel; "ALFLOW P-10" (Nippon Oil and Fats Co., Ltd.), "NEWTRON S" (Nippon Fine Chemical Co. Ltd.).
  • Stearinsäureamid-Gleitmittel; "ALFLOW S-10" (Nippon Oil and Fats Co., Ltd.), "NEWTRON S" (NIPPON Fine Chemical Co., Ltd.), "DIAMID 200" (Nippon Kasei Chemical Co., Ltd.).
  • Stearylerucasäureamid-Gleitmittel; "SNT" (Nippon Fine Chemical Co., Ltd.).
  • Bis-Fettsäureamid-Gleitmittel: "BISAMIDE" (Nitto Kagaku K.K.), "DIAMID-200 BIS" (Nippon Kasei Chemical Co., Ltd.), "ARMOWAX-EBS" (Lion Akzo Co., Ltd.).
  • Behensäureamid; "BNT" (Nippon Fine Chemical Co., Ltd.).
  • Zwei oder mehr Fettsäureamid-Gleitmittel können kombinert werden.
  • Das Antioxidans verhindert Farbprobleme zur Zeit der Temperaturentwicklung. Es wird in einer Menge von 0,05 bis 1 Gewichtsprozent hineingemischt. Wenn der Gehalt über 1 Gewichtsprozent liegt, übt es einen schlechten Einfluß auf den photographischen Film durch die Oxidations-Reduktionsreaktion aus, wie Verschleiern und Zunahme oder Abnahme der Empfindlichkeit. Ein bevorzugter Gehalt ist 0,05 bis 0,5 Gewichtsprozent. Es gibt zum Beispiel Phenol-Antioxidantien, Phosphit-Antioxidantien, schwefel-enthaltende Antioxidantien, und bevorzugte Antioxidantien sind Phenol-Antioxidantien und Phosphit-Antioxidantien. Die Phenol-Antioxidantien umfassen n-Octadecyl-3- (3',5'-di-t-butyl-4'-hydroxyphenyl)propionat, 2,6-Di-t-butyl-4- methylphenol, 2,6-Di-t-butyl-p-cresol (BHT), 2,2' -Methylen- bis(4-methyl-6-t-butylphenol), 4,4-Thiobis(3-methyl-6-t-butyl- phenol), 4,4'-Butylidenbis (3-methyl-6-t-butylphenol), Stearyl- β-(3,5-di-4-butyl-4-hydroxyphenyl)propionat, 1,1,3-Tris(2- methyl-4-hydroxy-5-t-butylphenyl)butan, 1,3,5-Trimethyl-2,4,6- tris (3, 5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)benzol, Tetrakis [methylen- 3- (3',5'-di-t-butyl-4'-hydroxyphenyl) propionat]methan. Die Phosphit-Antioxidantien umfassen Trinonylphenylphosphit und Triphenylphosphit. Die schwefel-enthaltenden Antioxidantien umfassen Dilaurylthiodipropionat und Distearylthiopropionat. Unter diesen besonders bevorzugten Antioxidantien sind BHT, Dilaurylthiodipropionat und Distearylthiopropionat. Dialkylphosphat ist auch besonders bevorzugt, obgleich es nicht zu den obigen drei Antioxidantien-Gruppen gehört. Die besonders bevorzugten Antioxidantien werden vorzugsweise kombiniert.
  • Der organische Keimbildner verbessert die Spritzguß- Formbarkeit, Festigkeit, Transparenz und mechanische Festigkeit. Der organische Keimbildner umfaßt Carbonsäuren, Dicarbonsäuren, ihre Salze und Anhydride, Salze und Ester aromatischer Sulfonsäuren, aromatische Phosphinsäuren, aromatische Phosphonsäuren, aromatische Carbonsäuren und ihre Aluminiumsalze, Metallsalze aromatischer Phosphorsäuren, Alkylalkohole mit 3 bis 30 Kohlenstoffatomen, Kondensationsprodukte eines mehrwertigen Alkohols und ein Aldehyd und Alkylamine. Beispiele sind Aluminium-p-t-butylbenzoat, Aluminiumhydroxy-di-p-t- butylbenzoat, 1,3,2,4-Dibenzylidensorbitol, di-substituiertes Benzylidensorbitol, dargestellt durch die folgende Formel:
  • worin R&sub1; und R&sub2; eine Alkylgruppe oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder ein Halogen bedeutet, und in und n 0 bis 3 sind und m+n≥1 ist, (wie 1,3,2,4-Di(methylbenzyliden)sorbitol, 1,3,2,4-Di(ethylbenzyliden) sorbitol, 1,3,2,4-Di(propylbenzyliden) sorbitol, 1,3,2,4-Di(methoxybenzyliden)sorbitol, 1,3,2,4-Di(ethoxybenzyliden) sorbitol, 1,3,2,4-Di(p-methylbenzyliden) sorbitol, 1,3,2,4-Di(p-Chlorbenzyliden)sorbitol1 1,3,2,4-Di(alkylbenzyliden) sorbitol und 1,3,2,4-Bis(methylbenzyliden) sorbitol); N-(2-Hydroxyethyl) stearylamin, dargestellt durch die folgende Formel:
  • worin R&sub3; eine Alkylgruppe mit 8 bis 30 Kohlenstoffatomen bedeutet und k und l 0 bis 10 sind und k+l≥1 ist.
  • Metallsalze wie ein Lithiumsalz, ein Natriumsalz, ein Kaliumsalz, ein Calciumsalz und ein Magnesiumsalz von 1,2-Di- hydroxystearinsäure, Stearylalkohol, Laurylalkohol, Natriumbenzoat, Benzoesäure und Sebacinsäure. Bevorzugte Keimbildner sind Dibenzylidensorbitol, die Derivate davon und Tribenzylidensorbitol, und Dibenzylidensorbitol und seine konkret aufgezählten Derivate sind besonders vorzuziehen. Der Gehalt der organischen Keimbildner beträgt 0,01 bis 1 Gewichtsprozent. Wenn der Gehalt weniger als 0,01 Gewichtsprozent beträgt, ist die Wirkung des Keimbildners unzureichend. Während, wenn der Keimbildner über 1 Gewichtsprozent zugegeben wird, ist die Wirkung der überschüssigen Menge des Keimbildners kleiner.
  • Die Oberfläche des organischen Keimbildners ist vorher mit dem folgenden Stabilisator überzogen worden, um die Hitzestabilität des organischen Keimbildners zu verbessern und die Geruchsbildung zu verhindern. Der Stabilisator wird aus der Gruppe ausgewählt, die aus aliphatischen Metallsalzen, Metallsalzen von Alkylmilchsäuren und Metallsalzen der Milchsäure besteht. Die aliphatischen Metallsalze sind Metallsalze von Fettsäuren mit 7 bis 32, bevorzugt 11 bis 26, Kohlenstoffatomen. Die Metallsalze sind Alkalimetallsalze, wie ein Natriumsalz und ein Kaliumsalz, Erdalkalimetallsalze wie ein Magnesiumsalz und ein Calciumsalz, Salze der Zinkelement- Familie wie ein Zinksalz, und Salze der Aluminiumelement- Familie wie ein Aluminiumsalz. Beispiele des aliphatischen Metallsalzes sind Calciumstearat, Aluminiumstearat, Zinkstearat, Natriumstearat, Magnesiumstearat und Calciumbehenat. Die Alkylmilchsäuren sind Kondensate der Milchsäure und einer Fettsäure mit 7 bis 32, bevorzugt 11 bis 26, Kohlenstoffatomen, die bei der Dehydratation zwischen der Hydroxylgruppe der Milchsäure und der Carboxylgruppe der Fettsäure gebildet werden. Beispiele der Alkylmilchsäure sind Stearylmilchsäure und Laurylmilchsäure. Während der obigen Dehydratation tritt gewöhnlich die Dehydratation zwischen Milchsäure-Molekülen auf, und zum Beispiel umfaßt Stearylmilchsäure Stearyllactylmilchsäure und dergleichen. Das Metallsalz kann aus den oben erwähnten ausgewählt werden. Beispiele des Metallsalzes der Alkylmilchsäure sind Calciumstearyllactat und Calciumlauryllactat. Das Metall des Metallsalzes der Milchsäure kann aus den oben erwähnten ausgewählt werden, und Beispiele des Metallsalzes der Milchsäure sind Calciumlactat und Bariumlactat.
  • Unter diesen ist Calciumstearat das am meisten bevorzugte. Die zugemischte Menge des Stabilisators beträgt 30 bis 500 Gewichtsprozent, bevorzugt 100 bis 300 Gewichtsprozent des organischen Keimbildners. Jedoch kann der Stabilisator auch für andere Zwecke hinzugefügt werden, wie zur Verbesserung der Freisetzungsfähigkeit der Gießform. Daher beträgt der Gehalt des Stabilisators gewöhnlich 0,003 bis 5 Gewichtsprozent, bevorzugt 0,01 bis 3 Gewichtsprozent.
  • Die Behandlung mit dem Stabilisator kann durch jedes Verfahren durchgeführt werden, das fähig ist, mehr als 30% der Oberfläche des organischen Keimbildners zu überziehen. Als ein bevorzugtes Verfahren wird der Stabilisator mit dem organischen Keimbildner durch ein bekanntes Verfahren gemischt, wie die Verwendung einer Kugelmühle oder einer Strahlmühle, und die Mischung wird unter Rühren oder einem anderen Mischungsverfahren bei einer Temperatur erhitzt, die höher ist als der Schmelzpunkt des Stabilisators, aber niedriger als der Schmelzpunkt des organischen Keimbildners, um den organischen Keimbildner mit dem geschmolzenen Stabilisator zu überziehen. Nach dem Abkühlen wird die Mischung zerstoßen oder gemahlen. Die Behandlung kann durch Schmelzmischung, Pulvermischung, Mischung durch Zerstoßen (crush blending) oder dergleichen durchgeführt werden Die Biegefestigkeit des Harzes, aus dem der Behältergrundkörper der Erfindung zusammengesetzt ist, ist bevorzugt höher als 784 532 kPa (8 000 kg/cm²), insbesondere höher als 980 665 kPa (10 000 kg/cm²) (ASTM D-790). Außerdem ist die Kerbschlagzähigkeit (notched Izod impact strength) bevorzugt höher als 2,0 kg.cm/cm, insbesondere höher als 3,5 kg.cm/cm (ASTM D- 256, bei 20ºC)
  • Der Behältergrundkörper der Erfindung kann jede Form haben, die fähig ist, eine photographische Filmpatrone darin zu plazieren. Zum Beispiel sind die Behälter, die in den Figuren 1 bis 3 veranschaulicht sind, bevorzugt im Hinblick auf Versiegelung und einfache Abtrennung. Insbesondere haben die Behälter der Figuren 1 und 2 den Vorteil, daß die Kappe leicht mit einer Hand abgetrennt werden kann. Der Behälter von Figur 1 besteht aus einem Behältergrundkörper 1 und einer Kappe 2. Der Behältergrundkörper 1 ist zylindrisch, und eine passende Rille 4, deren Querschnitt ein kreisförmiger Bogen ist, wird um die Umgebung der Öffnung herum auf der Innenseite einer peripheren Wand 3 gebildet, die in der inneren Richtung verdickt ist. Eine Kerbe 6 wird im Zentrum des Bodens 5 gebildet, ohne eine Angußstelle 7 (gate mark) zu überragen. Die Tiefe der Kerbe 6 beträgt gewöhnlich 0,5 bis 5 mm, bevorzugt 1 bis 3 mm. Die Kappe 2 umfaßt einen obersten Plattenteil und einen kurzen, röhrenförmigen, peripheren Wandteil, der in den Behältergrundkörper eingepaßt ist. Die Kerbe wird im Zentrum der oberen Seite der Kappe 2 gebildet, ohne die Angußstelle zu überragen, und eine Rippe 8 wird um die Umgebung des Zentrums des peripheren Wandteils herum gebildet, um in eine passende Rille 4 zu passen.
  • Der Behältergrundkörper 1 von Figur 2 ist derselbe wie der von Figur 1, außer daß der Öffnungsteil der peripheren Wand 3 bis zur Außenseite erweitert ist. Die Kappe 2 in Figur 2 ist auch dieselbe wie in Figur 1, außer daß der Angußteil auf der gegenüberliegenden Seite angebracht ist, und die Kerbe für die Angußstelle nicht gebildet wird. Der Behältergrundkörper 1 von Figur 3 ist ebenso zylindrisch und eine Rippe 9, deren Querschnitt ein kreisförmiger Bogen ist, wird auf der äußeren Kante der Öffnung gebildet. Der Boden 5 des Behältergrundkörpers 1 ist in drei Stufen eingedrückt, und eine Angußstelle 7 ist im Zentrum von Kerbe 6 vorhanden. Die Kappe 2 umfaßt einen obersten Plattenteil, einen kurzen, röhrenförmigen, peripheren Wandteil und einen kurzen, röhrenförmigen Randteil. Der gegenüberliegende Kanalteil 10, der von dem Rand des obersten Plattenteils gebildet wird, der Randteil und der periphere Wandteil ist auf die Öffnungskante des Behältergrundkörpers 1 eingepaßt und fixiert durch Einrastenlassen der Rippe, deren Querschnitt ein kreisförmiger Bogen ist, welcher auf der inneren Kante des Randteils mit der Rippe 9 des Behältergrundkörpers gebildet wird. Auf der anderen Seite kann der Behältergrundkörper der Erfindung mit dem Gehäuse des Behälters kombiniert werden, wie in Figur 4 bis 6 gezeigt wird. In den Darstellungen wird die Transparenz des Materials, aus dem der Behältergrundkörper zusammengesetzt ist, wirkungsvoll gezeigt, und die Verpackungskosten können weiter gesenkt werden. Der kombinierte Behältergrundkörper von Figur 4 ist zylindrisch, der von Figur 5 ist rechteckig, und der von Figur 6 ist ein Schachtel-förmiger mit einem kreisförmigen Raum zur Aufnahme einer photographischen Filmpatrone.
  • Der Behältergrundkörper der Erfindung wird durch ein Spritzgußverfahren geformt, wie Spritzguß-Blasverfahren (injection blow molding), Vakuum-Spritzgußverfahren zwischen den Gießformen (inter mold vaccuum injection molding) und Formgießen durch Übereinanderpressen (stack molding), indem ein Mehrfachhohlraum ebenso wie ein gewöhnliches Spritzgußverfahren verwendet wird.
  • Bevorzugte Materialien der Kappe sind elastischer als der Behältergrundkörper, und Harze schließen bevorzugt die ein, die aus Polyethylenharz niedriger Dichte, L-LDPE-Harz oder einer Mischung davon zusammengesetzt sind, welche 0,05 bis 2 Gewichtsprozent eines Fettsäureamid-Gleitmittels enthalten.
  • In dem Behältergrundkörper der Erfindung verleiht das Polypropylenharz Transparenz, Festigkeit und Spritzguß-Formbarkeit, und das Fettsäureamid-Gleitmittel verbessert die Spritzguß-Formbarkeit, die Harz-Fluidität und die Gleiteigenschaften unter den gegossenen Gegenständen, um die Entwicklung von Blockieren, statischer Aufladung, Abrieb und weißem Pulver zu verhindern, ohne die photographische Eigenschaft und Transparenz zu verschlechtern. Das Antioxidans verhindert Gelbfärbung, Färbung und Zersetzung des Harzes, und der organische Keimbildner verbessert Transparenz, Festigkeit, Tropfstärke und Spritzguß-Formbarkeit, ohne einen schlechten Geruch zu entwickeln. Der Behältergrundkörper der Erfindung ist ausgezeichnet in Tropfstärke, Transparenz und Geruch. Die Spritzguß- Formbarkeit ist ebenso ausgezeichnet, wegen der guten Harz Fluidität und der hohen Kristallisationstemperatur. Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung.
  • Beispiele
  • Drei Beispiele des Behältergrundkörpers der Erfindung, fünf Vergleichs-Behältergrundkörper und ein konventioneller Behältergrundkörper wurden durch Verwendung der Formmaschine "Nestal" (Sumitomo Heavy Industries Ltd.) bei einem Form- Klemmdruck (mold clamping pressure) von 150 000 kg (150 t) gegossen. Der Typ der Gießrinne (runner) ist eine heiße Gießrinne, und die Anzahl des Gießens pro Mal war 24. Die Form der jeweiligen Behältergrundkörper war dieselbe, wie in Figur 1 gezeigt, und die Wanddicke betrug durchschnittlich 0,7 mm.
  • Der Behältergrundkörper von Beispiel I war aus einem Harz zusammengesetzt, das aus 99,35 Gewichtsprozent eines statistischen Propylen-Ethylen-Copolymerharzes bestand, welches zusammengesetzt war aus 96,5 Gewichtsprozent Propylen-Einheiten und 3,5 Gewichtsprozent Ethylen-Einheiten mit einer MFR von 38 g/10 min und einer Molekulargewichtsverteilung ( w/ n) von 3,3 zusammengesetzt war, hergestellt durch ein Dampfphasenverfahren, 0,3 Gewichtsprozent Ölsäureamid-Gleitmittel, 0,05 Gewichtsprozent 2,6-Di-t-butyl-p-cresol, 0,1 Gewichtsprozent Tetrakis [Methylen-3-(3',5'-di-t-butyl-4'-hydroxyphenyl) propionat]methan, 0,05 Gewichtsprozent Dilaurylthiodipropionat und 0,15 Gewichtsprozent 1,3,2,4-Di (methylbenzyliden) sorbitol, dessen Oberfläche vorher mit Calciumstearat behandelt worden war. Die Behandlung mit Calciumstearat wurde wie folgt durchgeführt. Calciumstearat wurde in gleichen Gewichtsteilen zu 1,3,2,4-Di(methylbenzyliden) sorbitol hinzugegeben und unter Verwendung einer Kugelmühle gut gemischt. Dann wurde die Mischung erhitzt, so daß nur Calciumstearat schmolz, und es wurde gut gerührt, um die Sorbitol-Verbindung vollständig mit Calciumsterarat zu überziehen. Nach Abkühlen wurde die überzogene Mischung zerstoßen.
  • Der Behältergrundkörper von Beispiel II war aus einem Harz zusammengesetzt, das aus 89,35 Gewichtsprozent eines statistischen Propylen-Ethylen-Copolymerharzes bestand, welches zusammengesetzt war aus 98 Gewichtsprozent Propylen-Einheiten und 2 Gewichtsprozent Ethylen-Einheiten mit einer MFR von 40 g/10 min und einer w/ n von 3,0, hergestellt durch ein Dampfphasen-Verfahren, 10,00 Gewichtsprozent eines L-LDPE- Harzes, das ein Copolymer von Ethylen und 4-Methylpenten-1 mit einer MFR von 8 g/10 min (ASTM D-1238, bei 190ºC), einer Dichte von 0,920 g/cm³ (ASTM D-1505) und einer w/ n von 3,0 ist, und demselben Gehalt desselben Gleitmittels, Antioxidantien und organischen Keimbildners wie in Beispiel I.
  • Der Behältergrundkörper von Beispiel III war aus einem Harz zusammengesetzt, das aus 99,35 Gewichtsprozent eines statistischen Propylen-Ethylen-Copolymerharzes bestand, welches zusammengesetzt war aus 97 Gewichtsprozent Polypropylen- Einheiten und 3 Gewichtsprozent Ethyleneinheiten mit einer MFR von 30 g/10 min und einer w/ n von 3,5, hergestellt durch ein Lösungsverfahren, und demselben Gehalt desselben Gleitmittels, Antioxidantien, organischen Keimbildner wie in Beispiel I.
  • Der Vergleichs-Behältergrundkörper I war aus demselben statistischen Propylen-Ethylen-Copolymerharz zusammengesetzt, wie es in Beispiel II allein verwendet wurde.
  • Der Vergleichs-Behältergrundkörper II war aus demselben statistischen Propylen-Ethylen-Copolymerharz zusammengesetzt, wie es in Beispiel III allein verwendet wurde.
  • Der Vergleichs-Behältergrundköper III war aus einem Harz zusammengesetzt, das aus 99,5 Gewichtsprozent desselben statistischen Propylen-Ethylen-Copolymerharzes und demselben Gehalt desselben Gleitmittels und Antioxidantien wie in Beispiel II bestand. Es wurde kein organischer Keimbildner zugesetzt.
  • Der Vergleichs-Behältergrundkörper IV war aus einem Harz zusammengesetzt, das aus 99,65 Gewichtsprozent desselben statistischen Propylen-Ethylen-Copolymerharzes und demselben Gehalt an Antioxidantien und organischen Keimbildner bestand wie in Beispiel III. Es wurde kein Keimbildner zugesetzt.
  • Der Vergleichs-Behältergrundkörper V war derselbe wie in Beispiel III, außer daß das 1,3,2,4-Di(methylbenzyliden)- sorbitol nicht mit einem Stabilisator behandelt war.
  • Der konventionelle Behältergrundkörper I war aus einem Harz zusammengesetzt, das aus 99,5 Gewichtsprozent Homopolypropylenharz mit einer MFR von 9 g/10 min und einer w/ n von 3,5, 0,3 Gewichtsprozent Calciumstearat als Gleitmittel, und 0,2 Gewichtsprozent von 2,6-Di-t-butyl-p-cresol (BHT) als Antioxidans bestand.
  • Jede Harz-Zusammensetzung der obigen Behälter wird in Tabelle 1 zusammengefaßt, und verschiedene Eigenschaften des Behälters werden in Tabelle 2 gezeigt. Tabelle 1 ERFINDUNG Vergleichend Konventionell Polypropylenharz Ethylengehalt (Gew.%) Anderes Harz Gehalt (Gew.%) Gleitmittel Antioxidans Keimbildner Stabilisator Ölsäureamid Arten behandelt Ca-stearat nicht behandelt Tabelle 2 Erfindung Vergleichend Konventionell Spritzguß-Formbarkeit Geruch Rißbildung Transparanz
  • Die Bewertungen in Tabelle 1 wurden wie folgt durchgeführt:
  • A besonders ausgezeichnet B ausgezeichnet C brauchbar C Probleme verursachend E unbrauchbar
  • Die Testverfahren waren wie folgt Molekulargewichtsverteilung (Mw/Mn):
  • Jedes Harz wurde in o-Dichlorbenzol gelöst, und die Molekulargewichtsverteilung wurde durch Gelpermeations- Chromatographie (GPC) durch Verwendung einer gemischten Polystyrolgel-Säule gemessen. Der Wert in der Tabelle wird dargestellt durch
  • Gewichtsdurchschnittliches Molekulargewicht (Mw)
  • Zahlendurchschnittliches Molekulargewicht (Mn)
  • Spritzguß-Formbarkeit:
  • Beurteilt durch die Gewichtsverteilung der Produkte, die Bildung von unvollständigen Spritzteilen, die Bildung einer Einsackstelle am Boden und von Fädenziehen, Harzresten am Eingußkanal (gate), die Bildung einer Krummung und ähnlichem.
  • Geruch:
  • Beurteilt nach dem menschlichen Geruchssinn um die Gießform herum während des Gießens jedes Behältergrundköpers.
  • Rißbildung:
  • Eine Patrone, die 36 Bilder eines photographischen Films enthielt, wurde in jeden Behälter plaziert, und eine Kappe wurde befestigt. Der Behälter wurde auf einen Betonboden aus einer Höhe von 5 in bei 10ºC fallengelassen, und die Anzahl der gerissenen Behältergrundkörper Pro 100 Stück wurde in Tabelle 2 gezeigt.
  • Transparenz:
  • Jeder Behältergrundkörper wurde allmählich weiter von der Transparenz-Untersuchungstabelle eines weißen Papiers bewegt, auf dem parallele Linien, jede mit 0,5 nimm Dicke, in einem Intervall von 2 mm gezogen waren. Die Transparenz wird ausgedrückt als der Abstand (cm), in dem die parallelen Linien nicht gesehen werden.

Claims (7)

1. Behältergrundkörper für photographische Filmpatronen, zusaminengesetzt aus einem Harz, welches mehr als 70 Gewichtsprozent eines Polypropylenharzes, 0,01 bis 2 Gewichtsprozent eines Fettsäureamid-Gleitmittels und einen Keimbildner umfaßt, dadurch gexennzeichnet, daß der Keimbildner in einer Menge von 0,01 bis 1 Gewichtsprozent enthalten ist, mehr als 30 Prozent der Oberfläche des Keimbildners mit einem stabilisator überzogen ist, der ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus aliphatischen Metallsalzen, Metallsalzen von Alkylmilchsäuren und Metallsalzen von Milchsäure, wobei der Stabilisator in dein Harz in einer Menge von 0,003 bis 5 Gewichtsprozent vorhanden ist, und das Harz ferner ein Antioxidationsmittel in einer Menge von 0,05 bis 1 Gewichtsprozent umfaßt.
2. Behältergrundkörper nach Anspruch 1, worin das Polypropylenharz ein Propylen-α-Olefin-Copolymerharz ist, dessen Propylengehalt 90 bis 99 Gewichtsprozent beträgt.
3. Behältergrundkörper nach Anspruch 1, worin die Fließfähigkeit des Polypropylenharzes 12 bis 80 g/10 min, gemessen nach ASTM D-1238 bei 230ºC unter einer Belastung von 2160 g, beträgt.
4. Behältergrundkörper nach Anspruch 1, worin der organische Keimbildner ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Carbonsäuren, Dicarbonsäuren, ihren Salzen und Anhydriden, salzen und Estern von aromatischen sulfonsäuren, aromatischen Phosphinsäuren, aromatischen Phosphonsäuren, aromatischen Carbonsäuren und ihren Aluminiumsalzen, Metallsalzen von aromatischen Phosphorsäuren, Alkylalkoholen mit 3 bis 30 Kohlenstoffatomen, Kondensationsprodukten aus einem mehrwertigen Alkohol und einem Aldehyd und Alkylaminen.
5. Behältergrundkörper nach Anspruch 1, worin der organische Keimbildner ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Aluminium-p-t-butylbenzoat , Aluminium-hydroxy- di-p-t-butylbenzoat, 1,3,2,4-Dibenzylidensorbitol, disubstituiertem Benzyliden-Sorbitol, das durch die folgende Formel dargestellt ist
worin R&sub1; und R&sub2; eine Alkylgruppe oder eine Alkoxygruppe mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder ein Halogen bedeuten, und m und n 0 bis 3 sind und m+n> 1 ist;
N-(2-Hydroxyethyl)-stearylamin, das durch die folgende Formel dargestellt ist:
worin R&sub3; eine Alkylgruppe mit 8 bis 30 Kohlenstoffatomen bedeutet und k und l 0 bis 10 sind und k+l> 1 ist;
Metallsalzen von 1,2-Dihydroxystearinsäure, Stearylalkohol, Laurylalkohol, Natriumbenzoat, Benzoesäure und sebacinsäure.
6. Behältergrundkörper nach Anspruch 1, worin der organische Keimbildner ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Dibenzylidensorbitol, 1,3,2,4- Di (methylbenzyliden) sorbitol, 1,3, 2,4- Di(ethylbenzyliden)sorbitol, 1,3,2,4- Di (propylbenzyliden) sorbitol, 1,3,2,4-Di- (methoxybenzyliden) sorbitol, 1,3,2,4- Di(ethoxybenzyliden)sorbitol, 1,3,2,4-Di-(p-methylbenzyliden) sorbitol, 1,3,2,4-Di-(p-chlorbenzyliden) sorbitol, 1,3,2,4-Di (p-methoxybenzyliden)-sorbitol, 1,3,2,4-Di-(alkylbenzyliden)sorbitol und 1,3,2,4- Bis(methylbenzyliden) sorbitol und Tribenzylidensorbitol.
7. Behältergrundkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, worin der Stabilisator ausgewählt ist aus der Gruppe bestehend aus Calciumstearat, Aluminiumstearat, Zinkstearat, Natriurnstearat, Magnesiumstearat, Calciumbehenat, Calciumstearyllactat, Calciumlauryllactat, Calciumlactat und Bariumlactat.
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