DE3889424T2 - Dichtungsvorrichtung. - Google Patents

Dichtungsvorrichtung.

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    • E04D13/1473Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs specially adapted to the cross-section of the parts extending above the roof
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Dichtungsvorrichtung zur Schaffung einer Witterungsabdichtung zwischen einem länglichen Teil und einer nicht-ebenen Fläche, etwa einem Dach oder einer Wand eines Gebäudes oder ähnlichen Bauwerks
  • Gegenwärtig werden in Australien Dichtungsvorrichtungen für diesen Zweck verwendet, die ein mit einer Öffnung versehenes Sockelteil mit einem nicht metallischen, mit einer Öffnung versehenen Flanschelement aus elastischem Material aufweisen, das Fläche an Fläche mit einem ganz oder teilweise auf dem Umfang liegenden, von Hand verformbaren, unelastischen metallischen Flansch verklebt ist, sowie ein mit dem Sockelteil einteiliges Hülsenteil aus elastischem Material, das sich vom Sockelteil nach oben erstreckt, um das längliche Teil aufzunehmen. Das Sockelteil ist im Einsatz mit dem nicht-ebenen Dach oder der Wand verbunden und kann aufgrund seiner unelastischen, von Hand verformbaren Natur im Gebrauch verformt werden, so daß es sich an die Kontur der nicht-ebenen Fläche anpaßt und im wesentlichen diese deformierte Kontur beibehält. Das Hülsenteil weist einen Endabschnitt auf, der vom Sockelteil entfernt liegt und dazu bestimmt ist, das besagte längliche Teil in abdichtendem Zusammenwirken damit aufzunehmen, wenn die Dichtungsvorrichtung im Gebrauch ist. Das Hülsenteil zwischen dem besagtem entfernten Endabschnitt und dem Sockelteil ist vorzugsweise ausreichend flexibel, um im Gebrauch eine Fehlausrichtung zwischen dem Sockelteil und dem entfernten Endabschnitt der Hülse auszugleichen, die beim Einbau oder während der Lebensdauer der Dichtungsvorrichtung auftreten kann.
  • Eine Form einer Dichtungsvorrichtung der obenbeschriebenen, allgemeinen Bauweise ist im einzelnen im australischen Patent Nr. 514 247 beschrieben. Diese Dichtungsvorrichtung ist sehr wirksam, wenn sie für Rohre oder Leitungen mit einer Größe von bis zu etwa 400 mm Durchmesser oder ähnlich großen, rechteckigen Leitungen verwendet wird. Bei vielen Anwendungen, die in industriellen und kommerziellen Gebäuden angetroffen werden, ist es allerdings notwendig, um große Leitungen und Rohre herum abzudichten, wie sie bei Belüftungs- und Klimaanlagen verwendet werden, und eine Modifizierung der obenbeschriebenen Dichtungsvorrichtung zur Verwendung bei großen Rohren ist in der US-A-4664390 offenbart.
  • Beide obenbezeichneten, bekannten Konstruktionen erfordern, daß die Dichtungsvorrichtung mit dem länglichen Teil zusammengebaut wird, indem ein Endabschnitt des Teils durch das Hülsenteil der Dichtungsvorrichtung eingesetzt wird und dann die Dichtungsvorrichtung am länglichen Teil entlang bewegt wird, bis sie in die erforderliche Stellung relativ zum Dach- oder wandaufbau gelangt. Diese Art dieses Zusammensetzens erfordert, daß kein Bauteil auf dem länglichen Teil oder Teilen davon über die Außenfläche des länglichen Teils vorsteht, was die Bewegung der Hülse der Dichtungsvorrichtung entlang des länglichen Teils behindern würde.
  • Am Anfang einer Baukonstruktion ist es normalerweise möglich, das Einpassen der Dichtungsvorrichtung auf das längliche Teil vorzunehmen, bevor andere Bauteile, die das Einpassen der Dichtungsvorrichtung stören würden, daran befestigt werden. Allerdings können in Situationen, in denen es nicht möglich ist, den Endabschnitt des länglichen Teils durch die Hülse einzuschieben und die Dichtungsvorrichtung in ihre erforderliche Stellung zu bewegen, Dichtungsvorrichtungen der obenbeschriebenen Bauart nicht verwendet werden. Auch ist es häufig notwendig, eine Ersatzdichtung um ein längliches Teil anzubringen, das mit Geräten verbunden ist oder an dem eine Witterungsabdeckung oder Verstrebungen befestigt sind, was das Aufschieben des Hülsenabschnitts der Dichtungsvorrichtung am länglichen Teil entlang verhindert.
  • Es ist daher das Hauptziel der vorliegenden Erfindung, eine wirksame Witterungsabdichtung zur Verwendung auflänglichen Teilen zu schaffen, die sich durch Dächer oder ähnliche Flächen erstrecken, die eingebaut werden kann, während sich das längliche Teil an Ort und Stelle befindet und durch den Aufbau erstreckt und unabhängig von anderen Bauteilen oder Geräten, die mit dem länglichen Teil verbunden oder daran befestigt sein können.
  • Im Hinblick auf dieses Ziel wird erfindungsgemäß eine Dichtungsvorrichtung bereitgestellt zur Schaffung einer Witterungsabdichtung zwischen einem länglichen Teil und einer Hüllfläche, durch die sich das längliche Teil erstreckt, wie z. B. ein Dach oder eine Wand eines Gebäudes oder ähnlichen Bauwerks, wobei die Dichtungsvorrichtung ein mit einer Öffnung versehenes Sockelteil aus einem von Hand verformbaren, elastischen Material aufweist, um im Gebrauch auf die Fläche aufgesetzt angeordnet zu werden, wobei sich das längliche Teil durch die Öffnung erstreckt, sowie eine Hülse aus einem von Hand verformbaren, elastischen Material, die mit dem Sockelteil ein einheitliches Teil bildet und von einer Seite davon vorsteht, wobei das Hülsenteil die Öffnung im Sockelteil umgreift, so daß sich das längliche Teil im Gebrauch auch durch das Hülsenteil erstreckt, gekennzeichnet durch eine einteilig mit der Hülse und dem Sockelteil ausgebildete Rippe (25), die von der Außenfläche der Teile nach außen vorsteht, wobei sich die Rippe (25) im allgemeinen über die Länge der Hülse (11) und über die Breite des Sockelteils (10) herunter erstreckt, wodurch im Gebrauch die Wand der Hülse und des Sockelteils benachbart zur und über die volle Länge der Rippe geschlitzt ist oder sein kann, um ein Öffnen der Hülse und des Sockelteils zum Aufsetzen um das längliche Teil herum zu ermöglichen, sowie durch Spannmittel (33), die an der Hülse und am Sockelteil befestigt sind und sich parallel zur und über die Länge der Rippe erstrecken, so daß der Schlitz zwischen der Rippe und den Spannmitteln (33) liegt oder liegen kann, wobei die Spannmittel eine Reihe von Klemmteilen aufweisen, die streifenförmig miteinander verbunden sind, wobei die Verbindung zwischen den Klemmteilen in Längsrichtung flexibel ist, und wobei jedes Klemmteil einen Abschnitt (35, 37) zur Aufnahme und Umklammerung der Rippe (25) aufweist und nicht elastisch verformbar ist, wenn die Rippe umklammert wird, um die Rippe zu erfassen und dadurch den Schlitz dicht zu schließen, um die Hülse und das Sockelteil um das längliche Teil herum zu fixieren.
  • Die Spannmittel umfassen eine Anzahl von Spannelementen, die nebeneinander entlang der Länge und benachbart zur Rippe angeordnet sind, wodurch das Schließen des Schlitzes und das Festspannen des Hülsen- und Sockelteils durch die Spannmittel erreicht werden kann, um den Schlitz dicht zu schließen, unabhängig davon, daß die Rippe nach dem Aufsetzen der Dichtungsvorrichtung auf das längliche Teil einem nicht-geradlinigen, gebogenen oder gewundenen weg folgen kann. Die Spannmittel umfassen eine Reihe von Klemmteilen, die streifenartig aneinander befestigt sind, wobei die Verbindung zwischen benachbarten Klemmteilen ausreichend flexibel oder biegsam ist, daß jedes Klemmteil die Rippe umfassen und ergreifen kann, um einen abgedichteten Verschluß zu bilden, obwohl die Rippe einem nicht-geradlinigen weg folgen kann.
  • Vorzugsweise ist die Rippe längs der von den Spannmitteln entfernten Seite mit einem Absatz versehen, und die Klemmteile können dazu bestimmt sein, mit den Absätzen zusammenzuwirken, wenn sie die Rippe umfassen und ergreifen, wodurch die Festigkeit des Greifens und der Abdichtung zwischen den Spannmitteln und der Rippe vergrößert wird. Die Spannmittel können die Form einer Anzahl von im ganzen U-förmigen Klemmteilen aufweisen, wobei die Klemmteile miteinander entlang der Basis des U verbunden sind, um den erforderlichen Grad von Flexibilität des Streifens zu schaffen, um der nicht-geradlinigen Kontur der Rippe zu folgen. Die Klemmteile haben verlängerte Finger entlang einer Seite der Spannmittel, wobei die Finger am Hülsenund/oder Sockelteil befestigt sind, so daß sie in das Hülsenund/oder Sockelteil eingebettet oder damit verklebt sind.
  • Die in obiger weise aufgebaute Dichtungsvorrichtung ist zur Verwendung in herkömmlicher weise geeignet, indem der Endabschnitt des länglichen Teils durch das Hülsenteil eingesetzt wird und danach die Dichtungsvorrichtung am länglichen Teil entlanggeschoben wird, um die erforderliche Position einzunehmen. Die erfindungsgemäße Dichtungsvorrichtung kann allerdings zusätzlich dazu auf ein längliches Teil aufgesetzt werden, das an Ort und Stelle durch ein Dach oder eine ähnliche Fläche vorsteht, ohne daß sie von einem Endabschnitt des länglichen Teils auf dieses aufgestreift werden muß. Dies wird dadurch erreicht, daß der Monteur das Hülsen- und Sockelteil längsseits neben der Rippe oder entlang einer neben oder in der Rippe vorgesehenen Nut aufschlitzt. Der Monteur kann dann die Dichtungsvorrichtung öffnen und sie um das längliche Teil herum aufsetzen, so daß sich letzteres durch das Hülsenteil erstreckt. Danach bringt der Monteur die Spannmittel auf, um die beiden durch den Schlitz gebildeten Kanten entlang ihrer ganzen Länge zusammenzudrücken und abdichtend aneinanderzuhalten, so daß die Dichtungsvorrichtung wiederum ein integrales Bauteil wird.
  • Wenn die Dichtungsvorrichtung geschlitzt und auf ein sich durch ein Dach erstreckendes, längliches Teil aufgesetzt wird, wie oben beschrieben, ist die zusammengespannte Rippe so positioniert, daß sie sich in Bezug auf das längliche Teil auf der abwärtsbefindlichen Seite des Dachs befindet, wodurch die Gefahr einer Wasserundichtigkeit durch den wieder geschlossenen Schlitz vermindert wird. Die Spannmittel, die vorgesehen sind, um die beiden Kanten des Schlitzes abdichtend zusammenzuhalten, sind indessen so ausgelegt, daß sie gegen eine Wasserundichtigkeit dadurch voll wirksam sind.
  • Die obenbeschriebene Dichtungsvorrichtung hat einen Aufbau, bei dem die Hülse rohrförmig, vorzugsweise konisch zulaufend ist, wobei das Sockelteil die Form eines ringförmigen Flansch hat. In dieser Form muß das Hülsen- und Sockelteil benachbart zur Rippe geschlitzt werden, wenn die Dichtungsvorrichtung in einer Situation aufgesetzt werden soll, in der die Hülse nicht über einen Endabschnitt des länglichen Teils geschoben werden kann. Es versteht sich, daß die Dichtungsvorrichtung bereits von Anfang an mit geschlitztem Hülsen- und Sockelteil gebaut sein kann.
  • In einer alternativen Konstruktion kann das Hülsen- und Sockelteil in einer im allgemeinen flachen Form segmentartiger Gestalt hergestellt werden, wobei sich die Rippe entlang einer radialen Kante und die Spannmittel entlang der anderen radialen Kante erstrecken. Beim nachfolgenden Gebrauch werden die beiden radialen Kanten der flachen, segmentartigen Form zusammengebracht und aneinandergespannt, so daß sie entlang der Länge der besagten Kanten aneinanderstoßen und dadurch eine konische Form bilden. Das weitere Ende der konischen Form bildet das Sockelteil, und das engere Ende bildet eine Öffnung, um das längliche Teil in abdichtendem Zusammenwirken aufzunehmen.
  • Diese in der Herstellung flache Form der Dichtungsvorrichtung reduziert die Herstellungskosten wesentlich, da die segmentartige Form in einer relativ flachen Gesenkform hergestellt werden kann. Diese Form vermindert auch Verpackungs-, Lagerungs- und Transportkosten. Wenn diese flache Form hergestellt und dann in konische Form gerollt wird, ist das Sockelteil oder der Flansch anfänglich eine Fortsetzung der konischen Form der Hülse und wird dann beim Einbau verformt, so daß er sich vom unteren Endabschnitt der Hülse nach außen erstreckt, um den Flansch zu bilden, der durch eine geeignete Befestigungsvorrichtung mit der das längliche Teil umgebenden Hülle oder dem Bauwerk zu befestigen ist.
  • Ein separater Metallring oder ein anderes geeignetes, nichtelastisches, von Hand verformbares Material kann vorgesehen sein, um beim Einbau auf das Sockelteil um die Hülse herum aufgesetzt zu werden. Die Befestigungsvorrichtungen wie Schrauben, Nieten oder Bolzen sind durch geeignete Öffnungen eingesetzt, die im Ring, im Sockelteil und in der Hülle oder dem Bauwerk vorhanden sind oder beim Einbau angebracht werden, so daß das Sockelteil zwischen dem Ring und der Hülle oder dem Bauwerk eingespannt ist, um eine wirksame Dichtung zu bilden.
  • Vorzugsweise sind am Sockelteil, das aus einem elastischen Material hergestellt ist, entlang wenigstens eines Teils seiner Länge ein Teil oder Teile aus unelastischem, von Hand verformbarem Material, etwa aus einem weichen Metall, befestigt und können dazu bestimmt sein, von Hand in wenigstens einer Richtung gedehnt zu werden, wobei sie, wenn sie so gedehnt sind, in der Lage sind, den Abschnitt des elastischen Materials, an dem sie befestigt sind, in entsprechender weise gedehnt zu halten.
  • Vorzugsweise ist das von Hand verformbare Teil, das in einer Richtung gedehnt werden kann, so eingerichtet, daß das von Hand verformbare Teil auch zusammengedrückt werden kann. Insbesondere kann das Teil dafür eingerichtet sein, daß es entlang einer Kante gedehnt und entlang der gegenüberliegenden Kante zusammengedrückt wird. Dies ermöglicht, daß ein Abschnitt des Teils in dessen Ebene in eine gebogene oder gekrümmte Form verformt wird. Das Teil oder die Teile sind auch in der zu ihrer Ebene normalen Richtung verformbar, so daß sie entlang ihrer Länge einer Kontur folgen können. Diese Formgebung des Teils kann unabhängig von oder in Kombination mit einem Dehnen oder Zusammendrücken des Teils ausgeführt werden.
  • Vorzugsweise ist das unelastische, von Hand verformbare Teil mit einer Anzahl von Unterbrechungen entlang wenigstens einer Kante versehen, weil sich diese Kante im wesentlichen in Richtung der erwünschten Dehnung erstreckt, wodurch das Teil durch Vergrößern der Breite der Unterbrechung wenigstens entlang eines Abschnitts der Länge des Teils gedehnt wird. Die Unterbrechungen sind bevorzugt entlang beider gegenüberliegender Kanten des Teils vorgesehen, wobei sich die Unterbrechungen abwechselnd von gegenüberliegenden Kanten des Teils erstrecken. Die Unterbrechungen haben vorzugsweise die Form von Schlitzen, die sich von gegenüberliegenden Kanten über mehr als die halbe Breite des Teils erstrecken oder sich zumindest in Richtung der Breite des Teils überlappen, vorzugsweise in der in Längsrichtung zentralen Zone des Teils.
  • Das unelastische, von Hand verformbare Teil kann am Sockelteil durch Ankleben an eine Fläche des elastischen Materials auf- oder eingelegt befestigt werden, wobei eine Fläche des Teils freiliegt. Alternativ kann das verformbare Teil in das elastische Material des Sockelteils eingebettet sein. Wenn das verformbare Teil in das Sockelteil eingebettet ist, ist es vorzugsweise so, daß wenigstens eine Fläche davon an das elastische Material des Sockelteils angeklebt ist.
  • In einer Konstruktion, in der die Dichtungsvorrichtung in der obenbeschriebenen, flachen, segmentartigen Form hergestellt wird, verkleinert sich das Teil aus verformbarem Material in seinem effektiven Durchmesser, wenn die radialen Kanten der Segmentform zusammengebracht und zusammengespannt werden, um die konische Hülse und den Sockelflansch zu bilden. Das Teil aus verformbarem Material ist daher mit den obenbeschriebenen Schlitzen versehen, um dem Teil damit das Ausmaß an Ausdehnbarkeit und Zusammendrückbarkeit in Umfangsrichtung zu geben, um die erforderliche Formgebung des Sockelflansch zu einem vollständigen Ring zu ermöglichen, der sich im allgemeinen vom weiteren Ende der konischen Hülse nach außen erstreckt.
  • Das von Hand verformbare Teil kann ein Streifen aus Metall, etwa Aluminium, mit sich von einer oder von beiden Längskanten des Streifens erstreckenden Schlitzen sein. Das Ausmaß der Dehnung, die das Teil ohne Reißen erreichen kann, steigt mit der Länge und Anzahl der Schlitze in dem Teil.
  • Eine praktische Anordnung der Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, die die Erfindung zeigen, wobei diese auf eine Dichtungsvorrichtung der Art angewendet ist, die allgemein in der australischen Patentschrift 514247 offenbart ist.
  • Es zeigt:
  • Fig. 1 eine perspektivische Ansicht von oben auf die erfindungsgemäße Dichtungsvorrichtung;
  • Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die in Fig. 1 gezeigte Dichtungsvorrichtung, wenn diese an ein längliches, rohrförmiges Teil angebaut ist;
  • Fig. 3 eine bruchstückhafte Ansicht eines Abschnitts des Hülsenteils der Dichtungsvorrichtung, wobei die erfindungsgemäße Rippe und die Spannmittel darin eingegliedert sind;
  • Fig. 4 eine Ansicht einer alternativen Ausführungsform der Dichtungsvorrichtung, so wie sie hergestellt wird;
  • Fig. 5 eine schematische Ansicht der in Fig. 4 gezeigten Dichtungsvorrichtung, so wie sie verwendet wird;
  • Fig. 6 ein bruchstückhafte Ansicht eines Abschnitts der in
  • Fig. 4 gezeigten Dichtungsvorrichtung, wobei sich der Klemmstreifen im zusammengebauten Zustand befindet.
  • Die in Fig. 1 gezeigte Dichtungsvorrichtung weist einen ringförmigen Sockelflansch 10 aus elastischem, leicht verformbaren Material auf, etwa Natur- oder Synthesekautschuk, der damit einteilig eine Hülse 11 des gleichen Materials hat, die sich von der Oberseite des Sockelflansch aus erstreckt. Die Hülse 11 hat einen konischen Abschnitt 18, der zum oberen, offenen Ende 12 zuläuft. Die Wand der Hülse 11 ist ausreichend flexibel, um eine Fehlausrichtung des oberen Endabschnitts 12 relativ zu den anderen Teilen der Dichtungsvorrichtung auszugleichen, wie dies bei normaler Verwendung notwendig sein kann.
  • Das engere, obere Ende 12 der Hülse 11 ist normalerweise offen und hat einen solchen Durchmesser, daß es durch Dehnen erweitert werden muß, um auf ein in bestimmter weise bemessenes, längliches Teil zu passen. Als Ergebnis der Dehnung stellt die Hülse einen dichten Kontakt mit dem länglichen Teil her.
  • Entlang des konischen Abschnitts 18 sind außen eine Anzahl von in Umfangsrichtung laufenden Graten 14 mit gegenseitigem Abstand angeordnet, die anzeigen, wo die Hülse abgeschnitten werden kann, um auf größere längliche Teile unterschiedlichen Durchmessers zu passen. Die Grate bilden auch eine Verstärkung um die Kante des offenen Endes der so gebildeten Hülse herum.
  • Wie teilweise aus Fig. 1 ersichtlich, ist eine Rippe 25 an der Außenfläche des Hülsenteils 11 nach unten verlaufend vorgesehen, die sich von dessen oberem Rand bis zur Unterseite des Hülsenteils und dann horizontal quer über die Oberseite des Sockelflanschs 10 bis zu dessen äußerer Kante erstreckt. Obwohl nicht in den Zeichnungen dargestellt, ist die Verbindungszone der Hülse 11 mit dem Flansch 10, durch die die Rippe 25 verläuft, anstelle der an dieser Verbindung normalerweise vorgesehenen, relativ scharfen Ecke vorzugsweise mit einer großzügigen Ausrundung versehen.
  • Der Ring 13 ist mit der Oberseite des Sockelflanschs 10 verklebt und ist von unelastischer, von Hand verformbarer Beschaffenheit, so daß er den Sockelflansch in einer konturierten Form halten kann, wenn gewünscht. Der Ring 13 ist bei 15 geschlitzt, um die Rippe 25 und den Klemmstreifen 32 bereitzustellen.
  • Benachbart zu den Rippen 25 befindet sich ein Klemmstreifen 32, der mit dem Kautschuk der Hülse und des Sockelflanschs verklebt oder darin eingebettet ist und dazu bestimmt ist, mit der Rippe 25 zusammenzuwirken, um einen dichten Verschluß eines Schlitzes in der Hülse und des Flanschs zu bilden, wie nachfolgend beschrieben. In Fig. 1 und 2 ist ein mittlerer Bereich des Klemmstreifens 32 weggebrochen, um die darunter befindliche Rippe 25 zu zeigen.
  • Wie Fig. 3 zeigt, ist die Rippe 25 mit einem Ansatz 24 versehen, der die Rippe in einen Halsabschnitt 29 und einen Kopfabschnitt 30 unterteilt. Der Ansatz 24 verläuft vorzugsweise über die gesamte Länge der Rippe 25, kann aber an ausgewählten Stellen entlang der Länge der Rippe unterbrochen sein, ohne daß darunter die Wirkung der Erfindung leidet.
  • In der dargestellten Form besteht der Klemmstreifen 32 aus einer Reihe U-förmiger Klemmelemente 33, die nebeneinanderliegend durch Stegelemente 34 miteinander verbunden sind. Die Arme 35 und 36 des U der Klemmelemente 33 sind in ihrem anfänglichen Zustand von der Basis auswärts gerichtet, wobei die freien Enden 37 der Arme 35 nach innen gedreht sind. Die Klemmelemente in dieser Konfiguration sind in den oberen beiden Elementen in Fig. 3 dargestellt. Wenn die Arme 35 und 36 der U-förmigen Klemmelemente 33 so ausgebreitet sind, kann der Kopfabschnitt 30 der Rippe 25 zwischen den Armen 35 und 36 aufgenommen werden, und die Endabschnitte 37 der Arme 36 können in den Halsabschnitt 29 an der Basis der Rippe 25 unterhalb des Absatzes 24 eingesetzt werden.
  • Die U-förmigen Klemmelemente 33 des Klemmstreifens 32 haben jeweils eine seitliche Erweiterung auf einer Seite, die eine Anzahl von Fingern 42 bilden, welche an der Hülse 11 und am Sockelflansch 10 befestigt sind, um die Befestigung des Klemmstreifens 32 daran zu bewirken. Die Finger können an der Außenfläche der Hülse und des Sockelflanschs angeklebt sein, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt, oder mit oder ohne Kleben darin eingebettet sein. Die Schaffung einer Reihe von Fingern anstelle eines fortlaufenden Streifens erhält die Flexibilität des Klemmstreifens 32 aufrecht, die daher kommt, daß die Klemmelemente untereinander lediglich durch die Stegelemente 34 verbunden sind. Vorzugsweise ist ein Gummistreifen, z. B. der mit der Wand der Hülse einteilige Streifen 38, innerhalb des Klemmstreifens 32 entlang der Seite angeordnet, die durch die Finger an der Hülse befestigt wird. Wenn die Rippe 25 durch die Klemmelemente umfaßt wird und die Elemente geschlossen werden, um die Rippe fest zu erfassen, wird die Rippe 25 gegen den Gummistreifen gedrückt, um die Dichtungsqualität dazwischen zu erhöhen.
  • Der Klemmstreifen 32 des Klemmelements 33 kann vorzugsweise aus einem einstückigen Metall streifen hergestellt sein, wobei die Stegelemente 34 die erforderliche Flexibilität zwischen benachbarten Spannelementen schaffen, so daß der Klemmstreifen der Konturform des Hülsenteils und des Sockelflanschs genau folgt, wenn sie sich unter Einsatzbedingungen auf das längliche Teil und die Dachhaut aufgesetzt befinden. In einer alternativen Bauart kann das Klemmelement 33 in Form von individuellen Bauteilen hergestellt sein, die an der Hülse und dem Sockelflansch befestigt sind und/oder auch auf einen Verstärkungsstreifen eines geeigneten; flexiblen Materials aufgefügt sind, z. B. ein elastisches Kunststoffmaterial, das auf die jeweiligen Klemmelemente gegossen oder extrudiert werden kann, um sie in Form eines Streifens festzuhalten.
  • Aufgrund der vorangehenden Beschreibung ist zu würdigen, daß die Schaffung der Rippe 25 und des Klemmstreifens 32 die ursprüngliche Konstruktion der Dichtungsvorrichtung nicht stört und daß die Dichtungsvorrichtung dementsprechend in ähnlicher weise wie der Stand der Technik verwendet werden kann, wie in der vorveröffentlichten australischen Patentschrift 514247, auf die oben bezug genommen wurde, beschrieben ist. In dieser bekannten Verwendungsart wird die Dichtungsvorrichtung auf das längliche Teil von einem Ende davon aufgeschraubt, wobei daher das längliche Teil frei von jeglichen Vorsprüngen oder Befestigungseinrichtungen sein mußte, die verhindern würden, daß die Dichtungsvorrichtung vom Ende des länglichen Teils zur gewünschten Position benachbart zum Dach oder der Fläche, durch die das längliche Teil verläuft, bewegt wird.
  • Wenn allerdings gewünscht ist, die Dichtungsvorrichtung auf ein bereits an Ort und Stelle befindliches, durch ein Dach oder eine ähnliche Fläche verlaufendes, längliches Teil aufzusetzen, das mit anderen Bauteilen oder Geräten verbunden ist, die das Aufsetzen der Dichtungsvorrichtung über das Ende des länglichen Teils verhindern, dann kann der Monteur die Hülse und den Sockelflansch zwischen der Rippe 25 und dem Klemmstreifen 32 über die gesamte Länge der Rippe 25 aufschlitzen. In diesem Fall wird das Hülsenteil 11 und der Flansch 10 vollständig entlang einer Seite durchtrennt, so daß die Dichtungsvorrichtung geöffnet und um das längliche Teil herum aufgesetzt werden kann, ohne daß es nötig ist, das längliche Teil durch das Hülsenteil und den Flansch hindurchzustecken. Nachdem die Dichtungsvorrichtung so mit dem länglichen Teil zusammengesetzt ist, werden die Enden des Schlitzes zusammengebracht, und der Klemmstreifen 32 wird so angeordnet, daß er die Rippe 25 umgreift, um den Zusammenhang des Hülsenteils 11 und des Sockelflanschs 10 wiederherzustellen.
  • Der Monteur kann dann die Klemmelemente schließen, indem die Arme 35 und 36 unter Verwendung einer Zange oder eines ähnlichen Handwerkzeugs nach innen umgebogen werden. Dies bringt die Arme 35 und 36 in eine im allgemeinen parallele Beziehung, wie bei 39 in Fig. 3 gezeigt, wodurch die Kanten des Schlitzes fest zusammengedrückt werden, um eine Dichtung zu bilden. Es ist wichtig, daß der Endabschnitt 37 der Arme 35 den Halsabschnitt 29 der Rippe einklemmt und fest unterhalb des Kopfabschnitts 30 sitzt, wenn die Arme der Klemmelemente so zusammengedrückt werden. Diese verschiedenen Interaktionen zwischen den Klemmelementen und der Rippe stellen sicher, daß das Klemmelement nicht zufällig aus der Rippe 25 herausbewegt wird, und die Rippe 25 wird fest zusammengedrückt, um eine wirksame, witterungsdichte Abdichtung dazwischen zu bilden.
  • In der oben beschriebenen Konstruktion sind die Hülse 11 und der Sockelflansch 10 benachbart zur Rippe 25 geschlitzt, wenn die Dichtungsvorrichtung eingebaut werden soll, wobei es sich allerdings versteht, daß die Dichtungsvorrichtung mit bereits geschlitzter Hülse und Sockelflansch hergestellt werden kann, wobei der Klemmstreifen einteilig damit ausgebildet ist und sich entlang einer Kante des Schlitzes erstreckt und sich die Rippe entlang der anderen Kante des Schlitzes erstreckt.
  • In einer weiteren alternativen Konstruktion, die in Fig. 4 der Zeichnungen erläutert ist, kann die Dichtungsvorrichtung in Form eines im allgemeinen flachen Kautschukformlings segmentförmiger Gestalt hergestellt werden. In der dargestellten Form weist das Segment ungefähr 270 Winkelgrad auf, so daß die beiden radialen Kanten 50 und 51 einen Winkel von etwa 90º einschließen. Eine Rippe 65 und ein Klemmstreifen 62, die im allgemeinen wie zuvor beschrieben aufgebaut sind, sind in einer ähnlichen weise wie oben beschrieben entlang der Kanten 50 und 51 angeordnet.
  • Entlang der Umfangszone 49 des flachen Formlings ist ein Metallstreifen 58 am Kautschukformling befestigt. Der Streifen 58 kann auf die Oberfläche des Formlings aufgeklebt sein, darin eingelegt oder eingebettet sein, mit oder ohne Verkleben zwischen Metall und Kautschuk. Der Streifen 58 hat Schlitze 60, die sich von jeder der Längskanten 61 des Streifens hineinerstrecken. Die Verbindung der Schlitze mit der Kante des Streifens ist abgerundet, um die Gefahr zu vermindern, daß die Ecken den Kautschuk durchstoßen. Der Metallstreifen kann in Längsrichtung gedehnt werden, indem eine Spannung auf den Streifen ausgeübt wird, um die Schlitze 60 zu öffnen, d. h. zu verbreitern. Dieses Dehnen des Streifens ist ein unelastisches Dehnen und bewirkt ein ähnliches Dehnen des Kautschuks des Formlings in der Zone des Metallstreifens. Die Arbeitsweise des geschlitzten Metallstreifens ist weiter oben in dieser Beschreibung weiter erläutert.
  • Wenn die flache, geformte Dichtungsvorrichtung eingesetzt werden soll, werden die beiden radialen Kanten 50 und 51 in eine ineinanderstoßende Beziehung um das längliche Teil herum gebracht, und der Klemmstreifen 62 und die Rippe 65 werden zusammenwirkend miteinander in Eingriff gebracht, um eine abgedichtete Fuge zwischen den Kanten 50 und 51 zu bilden. Auf diese weise wird eine im ganzen konisch geformte Hülse 11a gebildet, wobei die Umfangszone 49, die den Metallstreifen 58 trägt, im allgemeinen gemeinsam mit der Hülse 11a verläuft, wie in Fig. 5 gezeigt. Die Länge der Umfangszone 49 kann dann an der unteren Kante durch Dehnen des Metallstreifens 58 vergrößert werden, um die Breite der Schlitze 60 zu vergrößern und dadurch die Umfangslänge der unteren Kante der Umfangszone zu vergrößern. Die Fähigkeit, die Länge auf unelastische weise zu vergrößern, ermöglicht es, daß die Umfangszone in einen ringförmigen Flansch 10a verformt wird, der um das untere, weiter Ende der Hülse 11a und koaxial dazu nach außen vorsteht, wie gestrichelt in Fig. 5 gezeigt.
  • In einer bevorzugten Bauart weist der Klemmstreifen, wie in Fig. 6 gezeigt, eine Anzahl von U-förmigen, untereinander durch Stegabschnitte 64 verbundenen Klemmelementen 63 auf. Die jeweiligen Arme 65 und 66 eines jeden Klemmelements sind gleich aufgebaut, aber in entgegengesetztem Sinne, mit jeweils nach innen gerichteten Endabschnitten 67 und 68. während des Abformens der Hülse und des Sockelflanschs bei einer der zuvor beschriebenen Ausführungsformen der Dichtungsvorrichtung werden die nach innen gerichteten Endabschnitte 67 der Arme 65 im Kautschuk des Formlings von Hülse und Sockelflansch eingebettet. Als Ergebnis dieses Einbettens der Endabschnitte der Arme 65 in den Formling wird der Klemmstreifen fest an den Formling angefügt, wobei sich der Abschnitt 69 des Formlings durch die Schlitze 70 erstreckt, die zwischen benachbarten Klemmelementarmen 65 gebildet werden. So wird ein fortlaufender Kautschukstreifen 71 innerhalb der Klemmelemente benachbart zu den Armen 65 gebildet.
  • Die Befestigung des Klemmstreifens mit Hülse und Flansch wie oben beschrieben dient hauptsächlich dazu, diesen vor dem Einbau an der Baugruppe zu halten. Beim Einbau bewirkt das Schließen der Klemmelemente um die Rippe 25, um die beiden Kanten der Hülse und des Flanschs zusammenzuklemmen, eine dauerhafte Befestigung des Klemmstreifens am Formling, der die Hülse und den Sockelflansch bildet.
  • In jeder der oben beschriebenen Bauarten der Dichtungsvorrichtung wird der Sockelflansch beim Einbau von Hand verformt, um der Konturform der Fläche, an die er angepaßt werden soll, genau zu folgen. Der Sockelflansch wird an einer Hüllfläche oder einem anderen Bauteil, durch das sich das längliche Teil erstreckt, mit Schrauben, Bolzen oder Nieten befestigt, die durch den Sockelflansch und die Hüllfläche verlaufen. Wenn die geschlitzte Form des Metallstreifens im Sockelflansch verwirklicht ist, gehen die Schrauben, Bolzen oder Nieten durch einen Teil des Metallstreifens oder durch eine Unterlegscheibe oder ähnliches. Der Einbau der Schrauben, Bolzen oder Nieten bewirkt ein Klemmen oder Zusammendrücken des elastischen Materials des Sockelflanschs zwischen dem Metall streifen und der Hüllfläche, um eine wirksame witterungsdichte Abdeckung dazwischen zu schaffen. Wenn gewünscht, kann eine Dichtmasse oder ähnliches zwischen der Hüllfläche und dem Sockelflansch verwendet werden.
  • Wie oben angesprochen, wird die Dichtungsvorrichtung vorzugsweise so eingebaut, daß deren Seite, auf der sich die Rippe und die Spannmittel befinden, auf der unteren oder stromabgelegenen Seite in bezug auf den Wasserabfluß auf dem Dach oder der Hüllfläche angeordnet sind. Dies führt dazu, daß der Schlitz benachbart zur Rippe in bezug auf die Wasserströmung stromab weist, wodurch die Gefahr einer Leckage aufgrund eines fehlerhaften Einbaus oder einer Beschädigung nach dem Einbau vermindert wird.
  • In der in Fig. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform ist eine Faltung 70 an der Verbindung der Hülse 11a und des Sockelflansch 10a während des Abformens der Dichtungsvorrichtung ausgebildet. Die Faltung 70 hat ihre größte Höhe am mittleren Abschnitt der Länge querab der Faltung und nimmt in Richtung auf jedes ihrer Enden allmählich ab.
  • Wie in Fig. 4 ersichtlich, hört die Faltung 70 in einer kurzen Entfernung von den jeweiligen radialen Kanten 50 und 51 auf. Dies führt dazu, daß eine Öffnung auf jeder Seite des Grats freibleibt, der durch die Anordnung von Klemmelementen und Rippe der Dichtungsvorrichtung beim Einbau gebildet wird. Dementsprechend liegt dieser Grat stromabseitig auf der eingebauten Dichtungsvorrichtung, so daß sich Wasser, das sich zwischen der Faltung 70 und der Hülse 11a sammelt, frei um die jeweiligen Enden der Faltung daraus ablaufen kann.
  • Diese Faltungsform kann auch in der unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschriebenen Dichtungsvorrichtung verwirklicht werden. Ein weiterer Vorteil der Faltung 70 ist der, daß sie eine vergrößerte Flexibilität zwischen der Hülse und dem Sockelflansch bewirkt, um eine relative Fehlausrichtung und Bewegung zwischen diesen Teilen aufzunehmen.

Claims (14)

1. Dichtungsvorrichtung zur Schaffung einer Witterungsabdichtung zwischen einem länglichen Teil und einer Hüllfläche, durch die sich das längliche Teil erstreckt, wie z. B. ein Dach oder eine Wand eines Gebäudes oder ähnlichen Bauwerks, wobei die Dichtungsvorrichtung ein mit einer Öffnung versehenes Sockelteil (10) aus einem von Hand verformbaren, elastischen Material aufweist, um im Gebrauch auf die Fläche aufgesetzt angeordnet zu werden, wobei sich das längliche Teil durch die Öffnung erstreckt, sowie eine Hülse (11) aus einem von Hand verformbaren, elastischen Material, die mit dem Sockelteil ein einheitliches Teil bildet und von einer Seite davon vorsteht, wobei das Hülsenteil die Öffnung im Sockelteil umgreift, so daß sich das längliche Teil im Gebrauch auch durch das Hülsenteil erstreckt, gekennzeichnet durch eine einteilig mit der Hülse und dem Sockelteil ausgebildete Rippe (25), die von der Außenfläche der Teile nach außen vorsteht, wobei sich die Rippe (25) im allgemeinen über die Länge der Hülse (11) und über die Breite des Sockelteils (10) herunter erstreckt, wodurch im Gebrauch die Wand der Hülse und des Sockelteils benachbart zur und über die volle Länge der Rippe geschlitzt ist oder sein kann, um ein Öffnen der Hülse und des Sockelteils zum Aufsetzen um das längliche Teil herum zu ermöglichen, sowie durch Spannmittel (33), die an der Hülse und am Sockelteil befestigt sind und sich parallel zur und über die Länge der Rippe erstrecken, so daß der Schlitz zwischen der Rippe und den Spannmitteln (33) liegt oder liegen kann, wobei die Spannmittel eine Reihe von Klemmteilen aufweisen, die streifenförmig miteinander verbunden sind, wobei die Verbindung zwischen den Klemmteilen in Längsrichtung flexibel ist, und wobei jedes Klemmteil einen Abschnitt (35, 37) zur Aufnahme und Umklammerung der Rippe (25) aufweist und nicht elastisch verformbar ist, wenn die Rippe umklammert wird, um die Rippe zu erfassen und dadurch den Schlitz dicht zu schließen, um die Hülse und das Sockelteil um das längliche Teil herum zu fixieren.
2. Witterungsabdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Klemmteil einen im allgemeinen U-förmigen Querschnitt aufweist und die Klemmteile mit gegenseitigem Abstand am unteren Abschnitt des U unter Bildung eines U-förmigen Streifens miteinander verbunden sind, wobei ein Schenkel eines jeden U-förmigen Klemmteils an der Hülse oder am Sockelteil befestigt ist.
3. Witterungsabdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der besagte, jeweils ein Schenkel einen Endabschnitt aufweist, der nach innen in Richtung auf den anderen Schenkel des Klemmteils gedreht ist, wobei der nach innen gedrehte Abschnitt eines jeden Klemmteils in der Hülse oder im Sockelflansch eingebettet ist.
4. Witterungsabdichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein ringförmiges Teil aus unelastischem, verformbaren Metall um die Hülse herum angeordnet ist und flächig mit dem Sockelteil verbunden ist, wodurch das Sockelteil eine beliebige, dem ringförmigen Teil gegebene Konturform aufnimmt und beibehält.
5. Witterungsabdichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Teil so ausgebildet ist, daß es von Hand in Umfangsrichtung dehnbar ist.
6. Witterungsabdichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Teil darin ausgebildete, einen Abstand in Umfangsrichtung aufweisende Spalten oder Schlitze hat, die sich von einem Rand des Teils quer zur Dehnungsrichtung erstrecken.
7. Witterungsabdichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Spalten oder Schlitze von entgegengesetzten Rändern des ringförmigen Teils aus erstrecken.
8. Witterungsabdichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Spalten oder Schlitze abwechselnd von gegenüberliegenden Rändern des ringförmigen Teils aus erstrecken.
9. Witterungsabdichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse und das Sockelteil so ausgebildet sind, daß sich der Schlitz benachbart zu der Rippe und über deren Länge erstreckt.
10. Witterungsabdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse und das Sockelteil einteilig in allgemein ebener Form mit segmentierter Gestalt geformt sind und zwei im wesentlichen radiale Ränder haben, wobei sich die Rippe entlang des einen radialen Rands und die Spannmittel entlang des anderen radialen Rands erstrecken.
11. Witterungsabdichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der sich zwischen den radialen Rändern erstreckende Umfangsrandabschnitt mit einer seiner Stirnflächen mit einem fortlaufenden Metallstreifen verbunden ist, der in Umfangsrichtung unelastisch dehnbar ist, wodurch der Streifen gedehnt wird, wenn der Umfangsrandabschnitt zur Bildung des Sockelteils nach außen verformt wird, und dadurch das Sockelteil in dieser Anordnung festhält.
12. Witterungsabdichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallstreifen mit in Umfangsrichtung einen gegenseitigen Abstand aufweisenden Spalten oder Schlitzen ausgebildet ist, die sich von wenigstens einem Rand des Streifens quer zur Dehnungsrichtung erstrecken.
13. Witterungsabdichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schlitze oder Spalten von gegenüberliegenden Rändern des Streifens aus erstrecken.
14. Witterungsabdichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Spalten oder Schlitze abwechselnd von gegenüberliegenden Rändern des Streifens aus erstrecken.
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