DE389680C - Einrichtung zum Paraffinieren oder Schlichten von Faeden - Google Patents

Einrichtung zum Paraffinieren oder Schlichten von Faeden

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DE389680C
DE389680C DEM76053D DEM0076053D DE389680C DE 389680 C DE389680 C DE 389680C DE M76053 D DEM76053 D DE M76053D DE M0076053 D DEM0076053 D DE M0076053D DE 389680 C DE389680 C DE 389680C
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DE
Germany
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thread
rings
liquid
waxing
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DEM76053D
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English (en)
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Machinenfabrik Schweiter AG
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Machinenfabrik Schweiter AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H71/00Moistening, sizing, oiling, waxing, colouring or drying filamentary material as additional measures during package formation
    • B65H71/007Oiling, waxing by applying liquid during spooling
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Paraffinieren oder Schlichten von Fäden. Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum Paraffinieren oder Schlichten von Fäden mit Paraffin- oder Schlichtelösung, sie sie besonders für Spul- und ähnliche Textilmaschinen Verwendung finden sollen und bei denen eine in Drehung versetzte Auftragscheibe die aufzutragende Flüssigkeit an den Faden abgibt.
  • Da bei dieser Art Vorrichtungen der Faden die Auftragscheibe stets nur mit der einen Seite berührt, so erfolgt das Auftragen der Flüssigk :eit nicht in genügend gleichmäßiger Art und Weise. Es ist daher versucht worden, diese Nachteile der an sich gut arbeitenden Auftrageinrichtung zu beseitigen.. So ist vorgeschlagen «-orden, gegen den Umfang der Auftragscheibe eine zweite zu drücken und den Faden zwischen' beiden hindurchzurühren. Die zweite Scheibe erhält genügend Flüssigkeit von der ersten und gibt sie an den Faden ab, so daß diesier auf dein ganzen Umfang mit' Flüssigkeit gleichmäßig benetzt wird. Ein anderer Vorschlag geht dahin, mit der Auftragscheibe ein gegen deren Umfang regelbar gedrücktes Filzpolster zu verwenden, dem die aufzutragende Flüssigkeit zugeführt wird, und den Faden zwischen Auftragscheibe und Polster hindurchzuführen. Auch hierdurch wird eine gleichmäßige Bestreichung des Fadens gewährleistet. Diese bekannten Einrichtungen nun beanspruchen den Faden in ziemlich erheblichem Maße. Infolgedessen lassen sie sich nur verwenden, wenn es sich um verhältnismäßig starke Woll- oder Baumwollgarne handelt. Feinere Fäden, beispielsweise Seide, würden die Beanspruchung nicht aushalten und reißen.
  • Der Zweck der Erfindung ist es daher, die gestellte Aufgabe mit anderen Mitteln zu lösen und dadurch eine Vorrichtung zu Schaffen, mit Hilfe welcher es möglich ist, auch die feinsten und empfindlichsten Fäden gleichmäßig mit einer Paraffin- oder Schlichte-. lösung zu bestreichen. Dieser Zweck soll dadurch erreicht werden, daß auf der Auftrag-Scheibe Ringe vorgesehen sind, zwischen denen der Faden hindurchgeht und die nach Art der bekannten Schin:ierringe den Faden auch seitlich benetzen. Um hierbei eine Gewähr dafür zu bieten, daß .die Ringe gegeneinander gedrängt werden und den Faden unter leichtem Druck zwischen sich hindurchlassen, sind diese auf einer mit gegenemander geneigten Flächen versehenen Umfangrinne der Auftragscheibe gelagert, an deren tiefsten Stelle sich die Flüssigkeit ansammelt.
  • In der Zeichnung ist ein Aüsführ,ungsbeispiel- des- Erfindungsgegenstandes durch Abb. r im Aufriß bei entfernter Deckplatte, durch AbU.a in der linken Stirnansicht, durch Abb.3 in einem wagere.hten Schnitt und durch Abb.4 in einem senkrechten Schnitt dargestellt. Ahle. 5 ist eine teilweise Rückansicht des .-Apparates. Ahb. (i ist. ein Schnitt nach der Linie I-1 der AM). 1. und Abb. 7 bis io sind Schnitte nach den Linien I1-11, 111-1I1, IV-IV und V-_' der Ahh. i.
  • In einem vorn durch eine Deckplatte 1 und oben durch einen gewölbten Deckel 2 abschließbaren GellätiSe 3 zur Aufnahme einer Flüssigkeit, z. B. verflüssigtes Paraffin, ist eine Welle 4. wagerecht gelagert. Diese Welle trägt ein Schaltrad 5, in welches eine auf eitlem lose auf der Welle sitzenden [J-fiirniigell Schalthebel 0 angebrachte Schaltklinke eingreift. 7" ist eine Sperrklinke. Eine von einem Exzenter o. dgl. inlt veränderlichem Hut> hebbare Stange 8 erteilt dein Hebel Schaltbewegungen, während eine Feder 9 die Schaltklinke 7 jeweils wieder zurückzieht.
  • Auf der Welle d. sitzt ferner eine Scheibe 1o finit Randflanschen und Rinne i i, die zwei gegeneinander geneigte Flächen aufweist. Die Scheibe i o taucht mit dem unteren Teil in die Flüssigkeit. Auf jeder Fläche der Rinne i i ruht ein ebenfalls in die Flüssigkeit tauchender Schmierring 12, «-elche Ringe durch die Neigung der Rilinenflächen leicht gegeneinander gedrückt werden. Für den -',Ziehtgebrauch der Ringe 12 hei feinen Fäden, z. B. Seide, lrerden die Ringe 12 all einem am Gehäuse 3 befestigten Haken 13 aufgehängt, in welchem Falle nur die Scheitle io zuni Bestreichen des Fadens dient. 14 ist ein Flüssigkeitsstandrohr und 15 eine an einem Träger 16 in der Höhe verstellbar angebrachte Führungsrolle für den Faden. Der Träger sitzt auf einem Gewindebolzen 17 (Ahb. 6), der in eine i111 Gehäuse 3 drehbar gelagerte und mittels einer Stellschraube 18 feststellbare Hülse i9 exzentrisch eingeschraubt ist. Durch Drehung der Hülse i9 mittels des Bolzens 17 kann der Träger 16 in der Höhe eingestellt werden.
  • Ain Ausgangsende der Vorrichtung ist ein Fadenreiniger 2o in der Hölle verstellbar allgeordnet. Derselbe besitzt einen all (las Gehäuse anschraubharen Bügel 21 finit auswärts federnden Schenkeln, die durch eine Schraube z2 gegeneinander bewegt \ver(len können. Jeder Schenkel trägt einen Abstreifer 23, zwischen «-elchen Abstreifern der Fallen 24 durchtritt. Durch die Schraube 22 kann somit die Breite des durch die Abstreifer 23 gebildeten Durchschnittsspaltes geregelt werden. Der austretende Faden läuft über eine lose auf der Schraube 22 sitzende Führungsrolle 25. Durch I-Eilier- oder Tieferatellen der Führungsrolle 15 und des Fadenreinigers :=o kann der Grad der Tangierung des Fadens an der Scheibe io geregelt werden. :6 ist die übliche Ausschaltstange, die bei= Fadenbruch durch den nach außen kippenden Tr:iger 16 verschoben «-irl.
  • Wenn nur die Scheibe io zum Betreichen (les Fadens benutzt wird, inuß der Flüssigkeitsstand im Behälter sol hoch sein, lall (lie Scheibe in dieselbe eintaucht und ani Umfang die zum Bestreichen des Fadens nötige Flüssigkeit mitnimmt (s. Abh. 7), wob(4 sich letztere all der tiefsten Stelle der Rinne i i ansammelt. Wenn jedoch die Ringe 12 zum Bestreichen des Fadens benutzt werden, so kann der Flüssigkeitsspiegel ini Benälter so tief gehalten sein, daß nur die Ringe: in die Flüssigkeit tauchen, die Scheibe dagegen leicht. Die Ringe 12 llelllllell die Flüssigkeit finit nach oben und geben sie zuerst an die untere Seite des durchlaufeild en Fadens (Abb. 8), dann all die Mitte (Abis. und zuletzt all die obere Seite des Fadens a1) (Ahb. i o). Die Bestraichung des Faden: durch die Ringe ist somit eilte ausgiebigere als jene ohne sie. Für den Durchlaß des Fadens durch den Apparat ist iin Deckel 2 ein Län nsschlitz 27 vorgesehen. Nachdem ;ler Faden die Scheibe io berührt hat. gellt. er nochmals zwischen den Ringen 12 hindurch und dann (furch den Fadenreiniger 2o, der allfällige Unreinigkeiten vorn Faden anstreift. Das Bestreichen des Fadens vollzieht sich rasch und gleichmäßig. Statt durch ein Schalt-tverk kann die Scheibe io auch durch ein anderes Getriebe, z. B. ein Schnekkenrad oder Zahnradgetriebe, gedreht werden.

Claims (2)

  1. PATEIN T-AxsPRü eHE: i. Einrichtung zuni Paraffinieren (-)der Sehlichten toll Fäieii mit Paraffin- oder Schlichtelösung unter @-erw2il(itilig einer in Drehung versetzten Auftragscheihe, i111 besonderen für Spul- und ähnliche Textilmaschinen, dadurch gel:enilzeiclinet. daß auf der Auftxagscheibe Ringe vorgesellen sind, zwischzii denen der Faden hindurchgellt und die nach Art der bekannten Schmierringe den Fallen auch seitlich benetzen.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, (ladurch gekennzeichnet, daß die Ringe auf einer mit gegeneinander geneigten chen versehenen Umfangsrinne gelagert sind, all deren tiefsten Stelle sich die Fliisigkeit ansammelt.
DEM76053D 1921-11-05 1921-12-16 Einrichtung zum Paraffinieren oder Schlichten von Faeden Expired DE389680C (de)

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CH389680X 1921-11-05

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DEM76053D Expired DE389680C (de) 1921-11-05 1921-12-16 Einrichtung zum Paraffinieren oder Schlichten von Faeden

Country Status (1)

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DE (1) DE389680C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740392C (de) * 1940-06-26 1943-10-20 Barmag Barmer Maschf Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang
DE746206C (de) * 1940-06-26 1944-05-27 Barmag Barmer Maschf Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740392C (de) * 1940-06-26 1943-10-20 Barmag Barmer Maschf Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang
DE746206C (de) * 1940-06-26 1944-05-27 Barmag Barmer Maschf Vorrichtung zur Nachbehandlung von Kunstseidefaeden im fortlaufenden Arbeitsgang

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