DE391771C - Vorrichtung zum Einfuehren von Arzneizubereitungen in Koerperhoehlen - Google Patents

Vorrichtung zum Einfuehren von Arzneizubereitungen in Koerperhoehlen

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DE391771C
DE391771C DEM81175D DEM0081175D DE391771C DE 391771 C DE391771 C DE 391771C DE M81175 D DEM81175 D DE M81175D DE M0081175 D DEM0081175 D DE M0081175D DE 391771 C DE391771 C DE 391771C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M31/00Devices for introducing or retaining media, e.g. remedies, in cavities of the body

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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Einführen von Arzneizubereitungen in Körperhöhlen. Es gibt Vorrichtungen zum Einführen von Arzneien in Körperhöhlen, bei denen sich am einen Ende eines Einführungsrohres ein Gummiball befindet, welcher die zum Einführen der Arznei dienende Druckluft liefert, während am anderen Ende des Einführungsrohres ein zweiter Gummiballon vorhanden ist, der zusammen mit der Arznei in die Körperhöhle gedrückt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird die Einführungsvorrichtung so ausgebildet, daß der zuletzt erwähnte Gummiballon beim Herausdrücken der Arznei in dem Einführungsrohr verbleibt und nicht mit der Arznei in die Körperhöhle hineingedrückt wird.
  • Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele der Erfindung dar.
  • Ein Gummiballon A ist an .der Einführungsröhre B befestigt. Am Ende der Einführungsröhre B befindet sich ein spitzer oder gewölbter Kegel G, der durch ein oder mehrere Löcher das Austreten der Arzneizubereitungen gestattet. Zwecks Reinigung der Austrittslöcher ist dieser Teil zweckmäßig abschraubbar an der Einführungsröhre B befestigt. An dem vorderen Teil der Einführungsröhre B befindet sich ein zweiter Gummiballon D (zweckmäßig in schlauchartiger oder birnenförmiger Form. Letzterer ist bei den beiden Ausführungsformen nach Abb. i und 2 derart mit tler Wandung rler.Einführungsröhre I3 verbunden, daß Luft oder Flüssigkeit aus dem Hohlraum der Einführungsröhre B nicht in das Innere des Gummiballons D treten kann. Eine dünne, aus Nietall oder gleichfalls aus Gummi hergestellte Röhre E führt bei Abb. i aus dem unteren Teil des Gummiballons D durch die Einführungsröhre B in den hinteren Teil der Einführungsröhre, wo sie durch die Wandung nach außen tritt. Diese Stelle muß selbstverständlich völlig luft- und wasserdicht abgeschlossen sein. Ein am äußeren Teil der Füllungsröhre E angebrachter Hahn oder eine sonstige Verschlußvorrichtung F gestattet das öffnen und Schließen der Füllungsröhre E je nach Belieben. Zwecks bequemer Füllung des kleinen inneren Ballons D ist die Füllungsröhre E außerhalb des Hahnes I# hei G derart ausgebildet, daß man eine Tube 7' durch Anschrauben an ein Schraubgewinde dicht abschließend mit der Einführungsröhre B in Verbindung bringen kann. Durch den üblichen Fingerdruck auf die Tule wird nun der Inhalt zur Entleerung gebracht. Der Inhalt der Tube tritt bei geöffneter Halmstellung durch die Einführungsröhre E in den birnenförmigen Gummiballon D.
  • Die beendete Füllung dieses Ballons wird dadurch angezeigt, daß der Tubeninhalt bei Hochhalten des ganzen Spritzapparates an den öffnungssteilen bei C heraustritt.
  • Nachdem der birnenförmige Ballon D gefüllt ist, wird der Hahn F geschlossen. Die Spritzvorrichtung wird in die Körperhöhle eingeführt und der Inhalt des kleinen Ballons D wird dadurch zur Entleerung gebracht, daß :nan mit der Hand den größeren Ballon A zusammendrückt. Die komprimierte Luft, die sich in dem Ballon A und in der Einführungsröhre B befindet, wird nun den Gummiballon D zur Hergabe seines Inhaltes zwingen, da die komprimierteLuft die Wandungen des Gummiballons D zusammendrückt: Selbstverständlich kann man an Stelle komprimierter Luft auch Flüssigkeiten verwenden.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 2 erfolgt die Füllung des Gummiballons D dadurch, daß in den Kegel C eine Röhre H bis nahe an den Grund des Balikörpers eingeführt wird, .die oben evtl. Schraubengewinde für das Ansetzen .der Tube T aufweist. Beim Drükken auf den großen Ballon A wird die Mündung der Röhre K durch Anlegen der Wandung des Gummiballons D auf I selbsttätig verschlossen, so daß die Masse aus dem zusam-:nengedrückten Gummiball D durch die Löcher <les Kegels C ausgepreßt wird.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 3 ist die Masse durch das Füllrohr E in einen Raum R eingefüllt, der vorn in dem Einführungsrohr durch eine Wand W abgetrennt ist und den Gummiballon D enthält, der im allgemeinen flach liegt und durch den Ballon A aufgebläht wird, so daß dann die Masse aus C austritt. Hier ist die Einrichtung also so, daß die auszuspritzende Flüssigkeit sich um einen Gummiballon herum befindet, der durch Druck eines größeren Gummiballons ausgedehnt wird und dadurch die- ihn umgebende Flüssigkeit zum Austritt durch die Öffnungslöcher zwingt.
  • Die Reinigung der Spritze erfolgt in einfacher Weise durch Aufsaugen von antiseptisch wirkenden Lösungen Lind Ausspritzen derselben in bekannter `'eise durch Zusammendrükken und Freilassen des großen Druckballons. Der Apparat kann ganz aus Hartgummi hergestellt sein oder auch teilweise aus Glas.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einführen von Arzneizubereitungen in Körperhöhlen u. dgl. mit Hilfe eines Rohres, .das im Vorderteil einen zur Abgabe des Arzneistoffes dienenden Gum?niballon enthält, dessen Form oder Volumen von der Druckluft eines an das Rohr angeschlossenen Gummiballons verändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der im Vorderteil des Rohres befindliche Gummiballon bei seiner Formveränderung im Rohre verbleibt und lediglich den Arzneistoff herausdrückt.
  2. 2. Vorrichtung nach - Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Arzneizuleitung (E) durch .das Rohr (B) zu dem im Vorderteil desselben befindlichen Ballon (D) führt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von der Spitze (C) des Rohres (B) aus ein Einfüllrohr (K) für den Arzneistoff bis nahe an den Grund des Ballonkörpers (D) führt. d.. Vorrichtung nach Anspruch i, -dadurch gekennzeichnet, daß-die Einfüllung des Arzneistoffes -in einen den Gummi= schlauch (D) umgehenden abgetrennten Raum (R) vor der Mündung (C) erfolgt, aus dem der Arzneistoff .durch die Mündung (C) austritt, wenn der Gummischlauch (D) durch den Ballon (A) aufgebläht wird.
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