DE394896C - Vorrichtung zur mechanischen Regelung des Fadenanzuges an Stickmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur mechanischen Regelung des Fadenanzuges an Stickmaschinen

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DE394896C
DE394896C DEK84214D DEK0084214D DE394896C DE 394896 C DE394896 C DE 394896C DE K84214 D DEK84214 D DE K84214D DE K0084214 D DEK0084214 D DE K0084214D DE 394896 C DE394896 C DE 394896C
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zur mechanischen Regelung des Fadenanzuges an Stickmaschinen. Bei StiC7lcmaSChinen mit zweispitzigen Nadeln wird der Faiden nach Durchstecken der zweispitzigen Näidel durch den Stickereistoff abwechselnd nach der einen und anderen Seite angezogen, was durch verschiedene Maschinenteile bewerkstelligt werden kann, z. B. durch zum und vom Stickstoff fahrende Wagen oder durch sich drehende Nadelklappen beiderseits,des Stickereistoffs. Nun verkürzt sich aber der Faden mit jedem Stich je nach der Länge desselben, so daß auch der Weg des den Fadenanzug bewirkendem Maschinenteils mit der Abnahme der Länge des anzuziehenden Fadens verringert werden muB. Man hat schon .den Vorschlag gemacht, durch eine besondere Musterkarte einen die, Verkürzunig der Auszugsbewegung mitberücksichtigendie Vorrichtung zu steuern, was aber umständlich ist. Bei vorliegender Erfindung wirkt nun das Ausschwenken des Stickbodens selbst bei jedem Anzug des Fadens nach der einen oder anderen Seite j e nach der Größe des vorhergehenden Stiches mehr oder weniger auf die Vorrichtung ,ein, welche Eden Weg des den Fadenanzug bewirkenden Maschinenteils der Abnahme oder Länge des auszuziehenden Fadens entsprechend verkürzt. Hier(dürch- wird die Verwendung einer für jedes Muster besonders anzufertigenden Musterkarte unnötig.
  • In :der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung- an einer Stickmaschine mit .sich um ihre Achsen drehenden und in Länggsrichtung verschiebbaren Nadelkliuppen in zwai Ausfühnungsbeispiielen ,dargestellt, unter Weglassung von zum Verständnis der Erfindung nicht nötigen Teilen der Maschine.
  • Es zeigt: Abb. i zwei obere K .kuppen mit ihrer Drehvorrichtung, Abb. z einen Teil der Vdrrichtung zu:m Drehen der Klnppen und zur Regulierung der . Größe des Weges der den Fadenanzug bewirkenden -.%lascliinenteile von der Seite gesehen, A] 1). 3 eine Draufsicht auf (lensellxen bei den unteren Kluppen, Abb. 4, 5, 6 und 7 Einzelheiten, Abb. 8 einen Schnitt durch die -Nlasclli'ichateile des Antriel:.es ,des zweiten Ausführungsbeispiels, Abb. 9 einen Schnitt nach der Linie A-B der A151). 8, Al,.b. io, 12 und rd. Einzelheiten desselben, Ab. i i das Ein- und Ausschalten der Kupplung und Abb. 13 zwei Kluppen mit ihrer Drehvorrichtun.g und den wirkenden Teilen für den Fadenanzug dieses Ausführungsbeispiels.
  • Es ist heim ersten Ausführungsbeispiel i der Stickboden, 2 sind die olleren Kluppen, «-elche an Stangen 3 sitzen, die -durch Stirnräder d. und Kegelräder 5, von den Wellen 6 aus gedreht werden können. - _ -Auf den Wellen 6 sitzen unten Kegelgetriebe 7 (Abi?>. 3), welche vermittels KegeIräder 8 und Kettenrärl.er 9 und io (Abb. 2 und 3) angetrieben werden. Die Kegelräder 8 und Kettenräder 9 und io sitzen fest auf Hohlwellen, welche ihrerseits auf einer von der Hauptwelle angetriebenen Welle i i frei laufen. Die Nahen der Kettenräder 9 und io sind zu Hälften von Kupplin igen 12 und 13 ana.gebilrlet, Um nun abwechslungsweise die einen und die andern Kluppen 2 (Abb. i) und die ihnen entsprechen,den unteren Kluppen, welche - nicht dargestellt sind, zu drehen, müssen die Kettenräder 9 und io abwechselnd mit der Welle i i gekuppelt werden, und zwar der Länge des noch vorhandenen Fadlen.stückes entsprechend für längere oder kürzere Zeit.
  • Es sind rd. (Abb. 2 und .4) die Festongabeln auf der einen Seite dies Stickbodens i, und r5 die Scheren zum AI-schneiden der Nädlinge auf der anderen Seite des Stickfladens. Wird z. B. der Faden, welcher bei diesem Ausführungsbei.spiel zum Ausziehen um die sich drehenden Kloppen aufgewickelt wird, bei anderen Beispielen durch das Ausfahren der Wagen mitgenommen wird, in der Richtung des Pfeiles 2- (in Alih. .f) angezogen, so zieht er den Stoff etwas in der gleichen Richtung (Ausschwenken .,des Stickbodens), wodurch die Festongabeln rd. in Richtung des Pfeiles v durch sdeü Stoff auch äüsgesclnvenkt werden. Die Größe des Ausscliwenkens des Stickbodens j ed.esmäl richtet sich dabei selbsttätig @danach, oll> vorher ein kurzer oder ein langer Stich gemacht -wurde. .Die Festongabeln 1.4 sind auf einer Winkelschiene 16 festgeschraubt, welche mit der drehbaren Welle 17 fest verbunden ist. Erfolgt der Fadenanzug mach der andieren Seite, so drückt der Stoff i auf die Scheren 15, und es erfolgt dort im umgekehrten Sinne eine Drehhewegung ;der dortigen Hebel 16. Federn 18 bringen -die Festongabeln 14 und Scheren: 15 nach erfolgtem Ausschlag wieder in die in Abb. d: gezeichnete normale Stellung zurück. i9 sind Stangen, welche die Ausschwenkungen der Hebel 16 der oberen Nadelreihe auf diejenigen der unteren Reihe Überträgen. Unter den Hebeln 16 liegen Hebel 2o und 21 (Abh. 3 und .4). Diese beiden Hebel sind (Abb. 3) auf einer Stange 22 fest, welche an ihrem Enden je eine federbelastete Klinke 23 und 24 besitzt. Diese Klinken greifen in Schalträder 25 .uad 26, schalten also diese Räder bei jedem Stich um einen kleinen Winkel. Das Schaltrad: 25 steht in Bewegungsverflindung mit einer achsial etwas v erschieNbaren Spindel 27, und das Schaltrad 26 steht in Bewegungsverbindung anit einer achsmal etwas verschiebbaren Spindel 28. Beide Spinfdleln sind conachsial und haben Gewinde entgegengesetzter Richtung und sind mit ihren einander zugekehrten Enden in einer ortsfesten Meiff.e 29 gelagert. Auf den Spindeln sitzen fest Nutenringe 30 und 31 und gem.tittert . .die Anschläge 32 und 33. Die Schalteinrichtung ist so beschaffen, daß durch die Teile 24,25 ]bzw. 23, 26, die Anschläge 32 und 33 unterbrechend, einander sich nähern, und zwar l ei jeder Schaltung beide um eine gleicheLänge, welche bei aufeinanderfolgenden Sc altungen, je nachdem vorher ein kurzer oder langer Stich ge#,macht.und so. der Stickboden mehr oder weniger ausgeschwungen wurde, kürzer oder größer ausfällt. Die Anschläge 32 und 33 greifen zu ihrer Führung anderend's lose tim ,eine Stange 3d.. Parallel zu den beiden SpiwIeln 27 und 28 liegt eine Spindel 35. E inerends sitzt auf aderselben ,mit Freilauf ein Kettenrad 36, welches durch die Kette 37 finit dein Kettenrad io in Betve@gttn@gsverbin,dung steht. Anderends sitzt auf der Spindel 35 das eine Rad 38 eines Umkehrgetriebes, welches unter Zwischenschaltung eines Freilaufes mit einem Kettenrad 3o in Bewegungsverbindung steht, das durch die Kette d.o in Beweg ingsverbiridung mit dem Kettenrad. 9 steht. Esn Freilauf ist auch beim Rad 36 vorhanden. Die Freiläufe sind so gewählt, claß der Spindel 35 durch das Raid,' 36= eine Drehung im einen, durch das Rad 38 eine Drehung im .anderen Sinne, j;e@v.eils unboeinflußt .durch das andere dieser Räder, erteilt- werden kann.
  • Auf der Spindel -35 ,sitzt eine Mutter 41, welche ebenfalls an-der _Stange 34 .geführt ist. Diese Mutter- wind also durch das Drehen der Spindel 35 nach der einen oder anderen Richtung verschoben; biss sie gegen einen der Anschläge 32 oder 33 anstößt und so entweder die Spindiel 27 oder 28 achsial verschiebt. In die Nutlenringe 3i rund 30 der Spindeln 28: und 27 greifen Gabeln der Hebel 42 unid 43 .ein, welche anf ortsfesten Zapfen 44 :sitzen . und mit Hebeln 45, 46 in starrer Verbindung stehen. _ Die letzteren greifen mit Rollen an-. ,den verschiebbaren Hälftender Kupplungen 12, und 13 an, -welche Hälften stets von der Welle r r gedreht werden, während, wie erwähnt, die Kettenräder 9 und to sowie die Kebelräder 9 atif Hohlwellen festgekeilt sind', welche ihrerseits auf der. Welle r r frei laufen.
  • Auf einer von,der 4!aitptwelle angetriebenen Welle 47 sitzt eine Nutenscheib.e 48 (Abb. 3 und 7). Diese Scheibe 48 hat eine Peripherienut 49,- welche an einer Stelle zwei seitliche Abzweigungen 49a und 494 besitzt. An den Zusam:mentre-fstellen 5o @ der Abzweigungen sinid- zwei Weichenzungen 5 1 und_-52 drehbar gelagert, welche durch ei @ne Stange _ 53 be lenkig miteinander verbunden sind. Die Stange 53 wird - durch -einen federnden Stift 54 j.e@veils in ihren Endstellungen gesichert. In der Nut 49 läuft -eine Rolle- 55 eines Hebels 56 -(A1ab.-2), welcher an .einer drehbar gelagerten Welle 57 befestigt ist. Wenn die Weichenzunge 5 1 in Jer irr <1Jyb. 7 ,gezeichneten Stellung sich befindet, so ist durch die Weichenizurnge.52 idie Abzweigung 49b abgeschlossen. Beim Drehen der Scheibe 48, gemäß Pfeilrichtung (A11.' -7), wird also die Rolle 55 iri die Abzweigung 49a eingelenkt, stößt gegen (die Zunge-5I, stellt die Weiche -um und läuft dann in der Nut 49 weiter. Bei der nächsten Umdrehung läuft die Rolle 55 (Abb.2), da die Zunge 52 (Abli. 7) nunmehr die Abzweigung 49a abschließt, ,in die Abzweigung 49b, stößt öl-,-en .die Zunge- 51 weg und stellt so abermals die Weiche um. Die Folge hiervon ist, daß die Welle 57 (Abt. 3 und 6) einmal in d'er einen Richtung und das andere Mal in der andern Richtung aus ihrer Mittelliege heraus- und wieder in dieselbe zurückgedreht -wird. Auf der Welle 57 sitzt ferner fest eine Kurbel 58, ;welche in einem Schlitz 59a ,eines Lenkers 59 angreift. Dieser Schlitz ist.so bemessen, daß seine Länge dien Weg :des Kurbelzapfens von 58 hei der- einseitigen Ausschwenkung der Rolle 55 in Nutenscheibe 48 (Abb. 7) entspricht,- so daß. jeweils .bei der Rückkehr der Rolle-55 in die igerade Nut 49 der Lenker 59 noch nicht mitgenommen wird, sondern erst bei der nächsten Umdrehung rder l\TUt,enscheibe48 und Eintreten der Rolle.55-in-.die andere Abzweigung der Nut. Der -Lenker .59 greift an Odem um- einen vertikalen Zapfen 6o drehbaren Hebelbi an, welcher horizontal hin- und hergedreht wird. Mit dem Hel:el .6r ist ein Wilikel 62, starr verbunden (Abb. 3 Land 6), welcher an den Enden seiner c eiden Schenkel aufrechtstehende Schneiden 63 und 64 besitzt. Befindet sich (das Winkelstück 62- in -der Lage nach Ab!b: 3, so,greift t.die eine Schneilde 6.4 hinter einen ,im. Hebel 46 vertikal fadened a_ ngeondneten Keilstift 65, so daß ,der Hebel 46 in ider gezeichneten Stellung entgegen d ern Zug der Feder 66 gehalten wird, und so die Ktippl(tlng r-3 in geöffnetem Zustande ,gesichert ist. - Die Schneiide 63, des Hebels 62 liegt hierbei vor ,dem entsprechenden Stift 67 .des Hebelos 45, so daß hier die Feder 68, die Kuppltitig.r2 in geschlossenem Zustande hält. Erfolgt mtndurch iden Anstoß der Mutter ,4r an Aden iAnschlag 33 eine achsiäl.e Verschiebung der Spinidel 28-, so tritt durch Nutenring 31 und Hebel 42, 45 ein -Auskuppeln von iz, somit Stillstand des Kettenantriebes 9, 40, 39 ein, so @daß auch die Spindel 35 zum Stillstand kommt. Nun läuft al:er die Hauptantriebswelle -47 Mit -der Nutenscheibe 48 weiter, und sobald die Rolle 55 in die AbäiNneigung-49b (Abb. 7) belangt, wird durch. die Teile 56, 57, .58, 59 und 6i (Abb. 2' und 3) Ader Sperrhebel 62 umgeschaltet. Der bis zu diesem Mornent durch Mutter 41 gesperrte Hebel 42, 45 wind nun durch die Schnei;cl,e 63 gesperrt, während infolge Freigebung des Hebels d3, 46 durch Scbrnei,de 64 die Kupplung r3 eingeschal_tet wind, welche den Ketbenantrieb r0, 37, 36 in Bewegung setzt und durch.,die Spindel 35 die Mutter 41 wieder in' umgekehrter Richtung 1-ewegt, bis sie am Anschlag 32 anstößt. Das Ein- und Ausluippeln und damit die Begrenzung der Wickelperioden für die Kloppen auf der -einen sowohl als auf der -anidern Seite-rles ,Stickereistoff.as erfolgt abwechselnd in genau gleicher Weise.
  • Da nun bei j edem Stich die Ausschwenkttngen des Stoffes durch die Teile 14 unld 15 in bereits beschriebener Weise auf dliie Schaltklinken 25 un(d' 26 2uvd damit auf die Spindeln ä7 .und 28 übertragen werden, sfo nähern sich..die Anschläge 32 und 33 bei jedem Stich gleich viel :dem Fadenverbrauch der Miiffe 29, das eine Malmehr, dass andere Mal weniger,, j e nach ,der Länge des vorhergehenden- Stiches und der sich- hiernach richtenlden Größe ,des Ausschwenkens !des Stickbodens. Sind -,die Anschläge 32 und 33 bei der Muffe 29 angelangt, so ist der Nädling abgestickt. Durch das gegenseitige Sichnäherrücken der Anschläge 32 und 33 wird der Weg der Mutter 4i mit jedem Stich verkürzt. Somit wenden auch die Wickelperioden der Kluppen sowohl auf der einen als auch auf der andern Seite des Stoffes kürzer, d. h. im Verhältnis zum Fadenverbrauch verringert. Der vorliegende Erfindungsgegenstand ermöglicht also die Regulierung des für sämtliche Sticharten, die beim Sticken vorkommen.
  • Es ist nicht nötig, daß die Regelung der FaJenanzugslänge unter Benutzung der Festongabeln und der Scheren erfolgt, sondern es können auch andere von den Ausschwenkungen des Stickereistoffes beeinflußte Teile die Bewegung des Stoffes beim Anzug auf die Vorrichtung übertragen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.8 bis 14 ist die Maschine im allgemeinen symmetrisch gebaut, weshalb den Teilen auf der einen Seite der Maschine gleiche oder ähnliche Teile auf der andern Seite 'der Maschine entsprechend mit der gleichen Bezugszahl unter Hinzufügung des Index a bezeichnet -werden.
  • Es sind (Abb. 8) 71 und 71a, 72, 73 und 74 Antriebswellen, welche drehbar in den Lagern 76 und 76a, 77 und 77a, 78 lind 78a, 79 und 79a sowie 80 gelagert sind. Auf der Welle 72 ist vermittels eines Keiles 82 eine Riemenscheibe 81 und ein Zahnkolben 83 fest angeordnet. Erstere wird von irgendeiner Kraft, z. B. von-einem Motor, angetrieben. Der Zahnkolben 83 greift in ein Zahnrad 84 ein, welches durch einen Keil 85 auf der Hauptwelle 73 sitzt. Auf letzterer sitzen ferner, durch Keile 87 und 87a befestigt, Fadenleiterexzenter 86 und 86a. Ferner sitzen auf ihr, durch einen .Keil 9o befestigt, ein Abdruckexzenter 88 und zwei Nadelexzenter 89.
  • Auf einer parallel zu den genannten Wellen angeordneten Welle 75 sind drehbar - zwei Fadenleiterhebelgi und 91a gelagert(Abb,8, 9 und i i), in deren einen Enden Zapfen 93 und 93a fest sind, auf welchen Rollen 92 und 92a (Abb. 14) achsfal verschiebbar gelagert sinkl. Federn 94 und 94a drücken die Rollen 92 und 92a den Fadenleiterexzentern 86 und 86a 3i. Die achsiale Bewegung der Rollen 92 und 92a ist nach dler einen Seite durch Köpfe der Zapfen 93 und 93a und nach der andern Seite durch die Köpfe von Schrauben 95 und 95a :begrenzt. Die Fadenleiterex.zenter 86 und 86a haben den Rollern 92 und 92a zu seitlich j e eine konzentrische NTut 98 bzw. 98a :sowie je einen die Nut etwas überdeckenden Sperring 97 und welcher (Abb. 9) bei Z eine Aussparung hat, durch -welche die Rollen 92 .bzw. 92a in die Nuten 98 und 98a teilweüse eingreifen können. Die Rollen 92 und 92a haben Rillen 96 und 96a (M-b. 8 und 14), in welche beim Drehen der Exzenter 86 und 86a die Ränder der Sperrringe 97 und 97a eingreitfem. Die der Achse 73 am nächsten liegenden Laufbahnen der Nuten 98 und 98a besitzen (Abb. 9) eine kleine Erhöhung Y, auf welche die Rollen ,der Fadenleiterhdbel9i und gia auflaufen können. Nach Überschreiten der ErhöhungenY werden ,die Rollen 92 und 92a durch die Federn 94 und 94a auf die äußeren Laufflächen der Exzenter 86 und 86a gebracht.- Dadurch erhalten beim weiteren Drehen der Exzenter 86 und 86a die Fadenleiberhebelgi und 91a entsprechende Ausschläge. Diese Ausschläge der Fadenleiterhebel erfolgen abwechselnd.
  • Die Fadenleiterhebeil 9i und gia wirken auf den Fadenleiter, der eine Welle ioi (Abb. 13), Hebel i02 und Fadenleifierstange i03 aufweist, welch letztere den Fad ien beim Auszug so führt, daß er von einem Wickel:zylinldter 130 erfaßt und! aufg@envickelt werden kann-. Dazu sind die Hebel gi und giä je. durch ein an ihnen angreifendes Stahlband 99 (Abb, 9) mit einem Mng ioo rund der Fadenleiterwelle ioi verbunden. Das Stahlbanrd, isst einerends am Ring ioo fest und! zum, Teil auf @diesen aufgewickelt. Der Ring ioo sitzt fest auf der Welle ioi. Steigt die Rolle 92 das Fadenleiterhebels 91 auf die Außenkurve des Exzenters 86, so wird das -Stahlband, 99 abwärts gezogen, wodurch der Ring ioo mit der Welle ioi gedreht wird. In Abb. 13 ist der Fadenleiter rosa, 102a, 103a in den Endstellungen punktiert eingezeichnet, während die ausgezogene Stellung .dem Beginn der Wickelperiode des Fald Cents durch den Zylinder 130a auf der rechten Maschinenseite entsprricht.
  • Da nun ;der Fadenanzug abwechslungsweise auf der linken und rechten Maschinenseite erfolgen muß, d -ürfen auch .die Fad enleiterstangeru 103 und 103a nur abwechslungsweise ausschlagen, und zwar 103 beim Anzug des Fadens nach links unk, io3a beim Anzug des Fadens nach rechts. Dies wird dadurch erreicht, daß die Rolle 92 (Abb. 9 und 14) abwechslungsweise idas eine Mal auf dien äußern Umfang ödes Exzenters 86, das, -andere Mal in der seitlichen Nut 98 des Exzenters 86 läuft, so daß der Ausschlag der Fadenleiterhebelgi und, 91a nur abwechslungsweise erfolgt. Die beiden Exzenter 86 und 86a (Abb. 8) sind auf der Welle 73 in gleicher Stellung festgekeilt. Die Rollern 92 und 92a sind aber so angebracht, daß entsprechend Odem Fadenanzug nach
    links die Rolle 92 auf id(em äußeren Umfang
    ,des Exzenters 86 läuft und Rolle 920 in der
    Nut 98a des Exzenters 86a, wiie dies in
    Abb. 8 ,gezeigt ist, auvd' umgekehrt .beim Fa-
    denanzug nach rechts. Die Fadenleiter-
    hebelgi und gia bestimmen auch den Beginn
    der Wickelperioden mittels einer Kupplung
    gemäß Abl). 11.
    Hebel 104 und io4a sind um, ortsfeste
    Zapfen Ios und io5a an einer Traverse Zoo
    (Abb.9 und ii) gelagert. Seitliche Na-
    sen i06 und io6a :dieser Hebel liegen über
    je einem Knickhebel i07, i08 bzw. 107a, rosa,
    welche zur Betätigung einer Kupplung dienen
    sollen. Ein Gabelhebel 114 (Abb. 8, 9 und i i)
    ist .an einem an der Traverse 2oo festen La-
    ger 8o um @ einen vertikalen Zapfen i09
    schwenkbar gelagert und !greift in -eine Nut
    einer Kupplungshülse i io, welche auf der
    Welle 72 achsial verschiebbar aufgekeilt ist.
    Zwischen der Kupplungshülse iio (Abb. 8)
    und seitlich auf der Wella 72 (drehbar sitzen-
    ,den .Zahnrädern 112 und, II2a sind Expan-
    sionisringe i i i und I I I a (Abb. i i) angeord-
    net, welche an einer Stelle keilförmig aufge-
    schnitten sind. In diese Öffnungen greifen
    Ktile I13 (und- I I 3a .ein, welche fest mit der
    Kupplungshülse i i o verbunden siücl. Wind
    letztere abwechslungsweise iachsiial nach
    rechts und links verschoben, :so wenden die
    Keile I13 und I 13a in die Öffnungen der Ex-
    pansionsringe i i i und - i i i a gedrückt, so daß
    einmal das Zahnrad 1I2 und (ein anderes Mal
    das Zahnraids I.i2a mit der Kupplungshülse iio
    gekuppelt -wird. Damit beim Lösen der Kupp-
    lung (die Expansionsringe i i i und I I Ia sich
    nicht acheial verschieben, sind, an den Innen-
    seiten der Zahnräder 112 und 1,2a einige
    vorstehende Pilättchen 161 und I6Ia (AM. Ir)
    angebracht.
    Die obenenwähnten Knickhebel 107, 108
    und 107a und io8a sind agf an der Tra-
    verse Zoo festen Zapfen i i5 und I I5a 'dreh-
    bar gelagert und ihre Teile durch Zapfen z16
    lind 116a lyeivegl@ich miteinander verlbunden.
    Sie greifen an eünem Zapfen 117 (Alb. 9) tles
    Kupplungshebels 114 an. Hebt sich nein
    einer (der 'Fadern1eiterhebeL 9i .oder gia, .so
    wird! der Hebel 104 oder io4a etwas gedreht
    (Alb. i i) und die Nase i06 oder io6a drückt
    alif .den Knickhebel 107,108 bzw. 107a, Io8a,
    wodurch eine Verschiebung der Gabel 114
    lind der Kupplungshülse LIo erfolgt und so
    ein Schliuß der Kupplung links oder rechts.
    Zum Kuppeln wind eicht der ganze Weg
    ,der Fadenleiterhebel 9i und gia benötigt, son-
    dern die mit den Fadenleiterhebeln 9i und 9Ia
    in Berührung kommenden ,Schenkel der Win-
    ILelhebe1104 und Po4A @(Abb. ii) sind so ge-
    staltet, diaß die Fadenlniterhebelgz und 91a
    nacli erfolgter Kupplung noch an id'en Gleit-
    flächen 11,8 und ii8aentlang gleiten und so-
    mit gleichzeitig .eine. Sperrittng der Kupplung
    erzielt wird @(Abb. ii links).
    Die obererwähnten Zahnräder 112 und i I 2a
    sitzen, wie gesagt, freilaufend auf der
    Welle 72 (Ablb. 8). Sie greifen in Zahnkol-
    ben iäo tiecl I2oa Bein, -welche fest auf den
    Wellen 71 !find 71a sitzen. Wird nun beispiels-
    weise dass Zahnraid' 1'12 durch (dien Expan-
    s'ionsring iP1 und die I<-uppl@xngshiilSs,e 1i0,
    wie oben beschrieben, mit der Welle 72 ge-
    kuppelt, so Überträgt (das 7alinraidlII2 die
    Drehbewegung durch Iden Zahnkolben i20, die
    Welle 71, .einem Winkeltrieb 121, 122 auf eine
    Welle P23 (Abb. 1-3), (durch .Kegeltrie'b(124,
    125, Zapfen 126, Zahnräder 127- und 128 auf
    sämtliche Kluppen129 und Wickelzylinder 13o
    auf der linken Maschinenseite (vgl. Patent
    373416), wodurch @die Fäden auf ,die Zylinder
    gewickelt und somit angezogen werden. Ganz
    analog dreht Zahnrad I I2a nach Eiinkuppeln
    der rechten Seite (den Zahnkolben 120a und da-
    mit durch yVielle7Ia, Wirnkeltrieb i2ia, I22a,
    Welle 123a, Kegeltrieb 124a, 125a (Abb. 13),
    Zapfern 12611 und Zahnräder 127a und; r28a, die
    Kluppen 1291' und Wickelzylinder 13o11 auf
    ,der rechten Maischinenseite.
    Damit nun idi.ese Drehbewegungen mit dem
    vollendetem Fädenanzug aufhören, muß irn
    gleichen Augenblick die Kupplung ausge-
    schaltet wenden. Dies geschieht zwamg-
    läufig wie folgt: Wird beispielsweise das
    Zahnrad ii2 der linken Seite der Maschine
    (Abb. 8) mit der Welle 72 gekuppelt, so dreht
    sich auch das mit ihm starr verbundene Zahn-
    rad i19, und dieses treibt ein Zahnrad 131,
    welches frei laufend auf der Nabe :eines Schalt-
    rades( 132 gelagerf .ist. Seitlich sind am Zahn-
    rad! 1-31 Schalltklinken 133 angeordnet
    (Abb. i2); -welche mit ihm: umbatufen. Jede
    Klinke 133 wird durch eine Feder 134 in ;das
    Schaltrald-13,2 gadrückt. Die Kleinken 133
    siild zur Zahnung des Schaltrades( I(32 so an-
    geordnet," daß immer nur (eine einzige der
    Kliniken 133 eingreift. Das Rad z31 nimmt
    idurcheine (der Klinken 133 also aiucb das
    Schaltraid 132 mit, mit dessen Nabe (Alb. 8
    und 14) ein Alnvurfhelyel 135 verbunden ist.
    Dieser Hebel 135 hat eine A,bschrägung 136,
    welche beim Drehen dies Hebels an die Rolle 92
    anschlägt und diese zurüoMreht Ibis über den
    Rand .des Exzentiers 86 hinaus, worauf eine
    Felder 137 (Alb. 13) (den Fadenleiterhebel i02
    und durch (die Teile ioi, ioo und 99 (Alb. 9),
    den Fiadenleiterhebe191 (Abb.8 und 9) so
    bewegt, -daß (die Rolle g2 wieder bereitsteht
    fier den Eintritt -in die seitliche Nut des Fa-
    denleiterexzentens 86. Sobalid der Fuden=-
    leiterhebel 91 aus der Stellung nach- Abb. z i
    nach unten tgehend an der Fläche i 18 des Hebels 1o4 vorbei ist, kann der Hebel 1o4 sich -etwas frei drehen Ein der Stellung, in der in Abb. i i der Hebel io4a gezeichnet ist, so daß der Zug der Feder 138 den Knickhebel 1o7, 1o8 in die Stellring nach io7a und io8a knicken kann, wodurch die Kupplungsliül.se i i o aus der Stellung, nach Ahb. i i ausgekuppelt wird. Zahnrad i 12 und die von ihm angetriebenen Teile stehen also still, und damit ist die Wickelperiode der linken Maschinenseite beendigt. Ganz ähnlich erfolgt das Aiisktippeln des Zahnrades i 12a, wodurch die Wickelperiodie der rechten Maschinen= Seite .beendigt wind.
  • Die Regelung des Fadenanzuges wird nun bei diesem durch Verstellen der Abwurfhebel 135 und 135a erreicht, und zwar ebenfalls durch den Fadenanzug und .die damit erfolgende Ausschwenlung ides Stoffes. In Abb. 13 bezeichnet 14o den Stickboden. Der Faden 139 ist auf der linken blascliinenis,eite aurf dein Wickelzylinder 13o aufgewickelt, und die Nadel ist in der Kloppe der Stange 129a auf der rechten Maschinenseite festgehalten, in Bereitstellung für die Wickelperiode und` den Anzug des Fadens auf dieser Seite. Die Stellung des Fadenleiters 102a 103a in ausgezogenen 1:inien entspricht der Stellung von Hebel 91a, welche in Abb. 9 nicht gezeichnet, aber genau gleich @derjenigen, des Hebels 9i in Abb. 9 ist. Die Stellungen des Fadenleiterhebels:9la, des Kniehebels 104a und des Knickhebels 1077, 108a entsprechen den Stellungen, in welchen in Ab. i i die Teile 9i, 1o4, 1o7 und io8 gezeichnet sind. Die rechte Kupplungsseite ist also eingeschaltet, und es kann gewickelt werden. Während in Abb. 8 Antriebsteile der linken und. rechten Maschinenseite gezeichnet sind, zeigt Abb. 9 nur solche der linken Maschinenseite. Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Beschreibung müssen nun an Stelle der mit Index a erwähnten Ziffern. die entsprechenden Ziffern ohne Index in Abds. 9 angenommen wenden. Die Rolle 92a ist auf Punkt L (Abb. 9) ,des äußeren Umfanges des Exzenters 86a angelangt. Dann beginnt die Wickelperiode. Die Kurve ,des Exzenters 86a steigt bis Punkt K langsam an. Dadurch wird die Fadenleiterstange 103a' (Abb. 13) gleichmäßig und langsam gehoben, und: die Fäden werden in regelmäßiger Spirale auf die Wickelzylinder 130a bewickelt. Steht die Rolle 92a auf Punkt K des Exzenters 86a, so hat dieser seinen größten Hub. Dann ist auch die Fadenleiterstange 103a in die obere Endstellung angelangt. In diesem Augenblick wird dann die Wickelperiode li0endet durch Abwerfen (achsiale Verschiebung) der Rolle 929 vermittels des Abwurfhebels 135a.
  • Da'init nun der Abwurfhebel 135a von der Ausgangsstellung in derselben Zeit bis zur Rolle 92a gelangen kann, während welcher die Rollee 92a auf dem Exzenter 86a von L bis K abläuft, müssen der Abwurfhebel i 35a und mit ihm das Schaftraid 132a schneller gedreht werden ,als das :Exzenter 86a. Dies wird erzielt durch das Übers taungsverhältnis des Zahnrades i i 9a (A1-"b.8) zum Zahnra0 i 3 i a gegenüber dem übemsetzungsverhältnis von Zahnkolben 83 zum. Zahnrad 84. Solange die rechte Kupplungsseite eingeschaltet ist, wird der Abwurfhebel 135a durch Schaltrad 132a, Klinken 133a und, Zahnrad 131a zwangläuig gedreht. Anderseits ist am Schneckenrad i 54a ein nicht dargestellter Anschlag angebracht, der :das Schaltraid 132a und somit den Abwurfhebel 135a an bestimmter Stelle fixiert, wenn die rechte Maschinenseite ausgekuppelt -ist.
  • Bei jedem Anzug ides Fadens schwenkt der Stickboden 140 (iAhb. 13) mehr oder weniger aus, z. B. in idie gestrichelte Lage nach links oder rechts. Die vordem .Stickboden steh enden Festongaheln 141, welche auf einer Winkelschiene 142 befestigt sind, ,die auf einer schwend-,baren Welle 143a fest ist, machen die Ausschw enkung des Stickbodens reit, wodurch ein Helyel 144a einen Ausschlag macht. An Zapfen 145a sind Stangen, 146a und 147a gelenkig gelagert, welche tdie vorhin genannten Ausschwenkungen des oberen und unteren Stidlcbodens auf das Schaltrad r62a übertragen (in Abb. 9 und io für die linkeaschinenseite ohne Index a eingezaichnet). Die Stange 147a Besitzt am bunteren Ende (Abb. 9 und io) eine Schaltklinke, welche in ein Schaltrad 162a eingreift, .das gleichzeitig mit dem Ausschwenken des Stickbodens abwärts gedreht wird. Beim Zurückgehen ,des Sticklodens in die Normallage wird edier Hebel 144a von einer Feder 148a in die normale, wagrechte Lage zurückgebracht so daß die Festongabedn 141 .aus ,der in Ahli. 13 punktierten Lage wieder in die ausgezogen gezeichnete Lage zurückgehen. Eine Feader 149a (1d.9 in Abb. io) .sorgt dafür, @daß der Klinkenhelyel 147a 1n1 Eingriff mit Schaltrad 162a bleibt. Durch Drehen des Schaltrades 162a (162 in Abb. 9) werden id'ie Wellen 150a (150 in Abb. 9) und ;damit das Winkelgetriebe 151a, 152a und durch diiie Welle 74 ein Winkelgetriebe 151, 152 sowie Schnecken 153 und- 153a mitgedreht. Letztere greifen in Sclineckenräder 154a und 154 ein, und diese werden je nach der Größe ,des Ausschwenkens des Stickbodens gedreht. An den: Schneakenräidern 154.9 ,und 154 sind seitlich Klinken 155a (155 in
    Abb. r2) angeond'net, welche ebenfalls in die
    Schalträder 132a und, 132 eingreifen und
    diese in idergleichen Richtung drehen wie die
    Klinken am Zahnrad 131 und 1.31a. Diese
    Schalträder wenden ibeim Drehen der
    Schneckenrärcler.154a und 154 mitgenommen,
    wodurch die Abwurfhebel 135a und 135 vor-
    gestellt wier(dien, umabhängig von der diirch die
    Räder 119a und 119, 131a und 131 und ,durch
    die Kliniken 133a und 1,33 übermittelten Dreh-
    be-,vegung. Durch Idas Vorstellen Bier Abwurf-
    hebel 135a und 135 im Sinne der in Abb. 9
    durch Pfeil angegebenen Richtung wind- der
    Weg ziu Iden Rollen92 und 92a mit jedem
    Stich entsprechend dem verbrauchten Faden
    verkürzt. Die Rollen 92 mild 92a werden
    früher abgeworfen u n;d idamit die Widkelpe-
    riaden kürzer. Beim Anzug der Fäden auf
    die linke iMaschinenseite wind durch d-i-e Aus-
    achwenkung ides Stickbodens nach links .die
    Schere 156, die am ;Support 157 (Abt. 13) I:e-
    festigt ist, mitgenommen. Fis zeigt Abb. 1o
    deren Verbindung bis zum Schaltrad 162. Inm
    übrigen erfolgt Idas Ein- und Auskuppeln
    für idie linke Maschinenseite ganz ähnlich wie
    für die rechte.
    Wenden min Bilattstiche gesticltt, so wenden
    die Abnvitt,rfhebe1135 Und 135a entsprechend
    der Gatterbewegung (d. h. entsprechend der
    Stichlänge) vorgestellt. Wenden Lochstiche
    gemacht, so 'ist der Fadenverbrauch in der
    Regel kleiner al=s ,die G attenbewegtmg und die
    Distanz .von zwei aufeinanderfolgeniden
    Durchtritten Bier Nadel idurch den Stoff, da
    man vor @d'em Stickender Löcher den Stick-
    boden stellenweisse teilweise mit ,dem Bohr-
    apparat (mit dien Bohrspitzen) zerschneidet.
    Der Fadien wird nun nach idem Durchziehen
    durch das Zentrum eines Loches ausgezogen,
    bis ihm .dies zerschnittene Gewebe Widerstand
    leistet, und ,erst von [da an schwenkt kei wei-
    terem Anzug .des Fafdens ider .Stoff aus und
    verursacht ein Vorstellen der Abwurfhebel 135
    und 135a. Die Einrichtung des beschrieben=en
    Erfin@dhingsigegenstandes @ermäglicht also Iden
    Fadenanzuig für alle Sticharten, idie beim
    Stilken vorkommen.
    Das in Abb. 8 gezeichnete Hand rud 158
    dient zum Einstellen oder Maschine von Hand.
    Die Stangen 159 und 16o blinden Verbindiun-
    gen zwischen Iden Stockwerken der Maschine.
    Die 'Hebel 144 und 144a_ (Abt. 13) besitzen
    Schlitze, in welchen ;die Zapfen 145 und 145a
    verschollen wenden können. Sinid idie Zap-
    fen 145 und 145a nahe bei Iden Wellen 143
    un=d 143a, so ibewirktdies (gbb. i o) ein
    kurzes Schalten 6-es Klinkenhebels 147 bzw.
    14711 am Schaltrad 162 bzw. 162a. Ver-
    größert inian den Abstand von Zapfen 145
    und 145a zu .den Wellen 143 und 143a,. so ver-
    größert sich auch ider. Schalthub an den
    Schalträdern 162 bzw. 162a.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur mechanischen Re- igelung. -des Faidenanvuges an Stickma- sch-inen mit zweispitzigen Nadeln, da- durch gekennzeichnet, daßdurch (das- Aus- schweivhen ,des Stickbadens (1) bei jedem Anzug [dies Fadens nach der einen oder anderen Seite ein Anschlag (15, 14) je nach ,der Größe der Atusschwenkung des Stoffes, mitbewegt wird, von welcher Be- wegung idie mechanische Regelung des Fadlenanzuges abgeleitet wird. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, idaß für, idie auf jeder Seite ides Stidkbodens (i) liegenden, das Ausziehen besorgenden Maschinen- teile (2 bis 8) je eine Kupplungsseite (12, 1,3) zum zeitveisen Kuppeln derselben an den Hauptantrieb (i l) vorgesehen ist, wo- ,hei die .Ausrückung der Kupplungen mit Hilfe zweier Anschläge (32, 33) erfolgt, welche vorn Stickl=oden (1) aus verstellt wenden. 3. Vorrichtung nach Anspruch i unid 2, dadurch gekennzeichnet,.daß durch ver- stellbare Übersetzungen (16a, 2o, 21) das Verhältnis der Ausschwenktingen des Stickbadens (1) zur Fadienschalt'vorricli- tung geändert wenden kann. 4. Vorrichtung nach Anspruch i und( 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spin- 'del (35) je nach Einschaltung der einen (12) 'oder anderen Kuppliung (13) in Bier einen oder anidern Richtung gedreht wind und so eine auf ihr sitzende Mut- ter (41) verschiebt, die mit Anschlä- gen (32, 33) der K'tipphirnben (12, 13) zu- sainmenwirkt. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, 2 und 4; gekennzeichnet durch eine mit Nutabzweigungen (49a, 49@) versehene Nutenscheibe (48)"d-er-en an .den Abzweig- stellen angeordnete Weichen (51, 52) von ,der in der Nut laufenden Rolle (55) um- gesteuert werden. `6. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 4 und 5, @dadiurch gekennzeichnet, daß die Anischläige (32, 33) auf Spinideln (27, 28)- aufgernuttert sind, die abwechselnd von der Stoffbahn (i) au=s geldreht werden.
DEK84214D 1921-12-09 1922-12-07 Vorrichtung zur mechanischen Regelung des Fadenanzuges an Stickmaschinen Expired DE394896C (de)

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FR559450A (fr) 1923-09-15
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