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Vorrichtung zur mechanischen Regelung des Fadenanzuges an Stickmaschinen.
Bei StiC7lcmaSChinen mit zweispitzigen Nadeln wird der Faiden nach Durchstecken
der zweispitzigen Näidel durch den Stickereistoff abwechselnd nach der einen und
anderen Seite angezogen, was durch verschiedene Maschinenteile bewerkstelligt werden
kann, z. B. durch zum und vom Stickstoff fahrende Wagen oder durch sich drehende
Nadelklappen beiderseits,des Stickereistoffs. Nun verkürzt sich aber der Faden mit
jedem Stich je nach der Länge desselben, so daß auch der Weg des den Fadenanzug
bewirkendem Maschinenteils mit der Abnahme der Länge des anzuziehenden Fadens verringert
werden muB. Man hat schon .den Vorschlag gemacht, durch eine besondere Musterkarte
einen die, Verkürzunig der Auszugsbewegung mitberücksichtigendie Vorrichtung zu
steuern, was aber umständlich ist. Bei vorliegender Erfindung wirkt nun das Ausschwenken
des Stickbodens selbst bei jedem Anzug des Fadens nach der einen oder anderen Seite
j e nach der Größe des vorhergehenden Stiches mehr oder weniger auf die Vorrichtung
,ein, welche Eden Weg des den Fadenanzug bewirkenden Maschinenteils der Abnahme
oder Länge des auszuziehenden Fadens entsprechend verkürzt. Hier(dürch- wird die
Verwendung einer für jedes Muster besonders anzufertigenden Musterkarte unnötig.
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In :der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung- an einer Stickmaschine
mit .sich um ihre Achsen drehenden und in Länggsrichtung verschiebbaren Nadelkliuppen
in zwai Ausfühnungsbeispiielen ,dargestellt, unter Weglassung von zum Verständnis
der
Erfindung nicht nötigen Teilen der Maschine.
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Es zeigt: Abb. i zwei obere K .kuppen mit ihrer Drehvorrichtung, Abb.
z einen Teil der Vdrrichtung zu:m Drehen der Klnppen und zur Regulierung der . Größe
des Weges der den Fadenanzug bewirkenden -.%lascliinenteile von der Seite gesehen,
A] 1). 3 eine Draufsicht auf (lensellxen bei den unteren Kluppen, Abb. 4,
5, 6 und 7 Einzelheiten, Abb. 8 einen Schnitt durch die -Nlasclli'ichateile des
Antriel:.es ,des zweiten Ausführungsbeispiels, Abb. 9 einen Schnitt nach der Linie
A-B der A151). 8, Al,.b. io, 12 und rd. Einzelheiten desselben, Ab. i i das Ein-
und Ausschalten der Kupplung und Abb. 13 zwei Kluppen mit ihrer Drehvorrichtun.g
und den wirkenden Teilen für den Fadenanzug dieses Ausführungsbeispiels.
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Es ist heim ersten Ausführungsbeispiel i der Stickboden, 2 sind die
olleren Kluppen, «-elche an Stangen 3 sitzen, die -durch Stirnräder d. und Kegelräder
5, von den Wellen 6 aus gedreht werden können. - _ -Auf den Wellen 6 sitzen unten
Kegelgetriebe 7 (Abi?>. 3), welche vermittels KegeIräder 8 und Kettenrärl.er 9 und
io (Abb. 2 und 3) angetrieben werden. Die Kegelräder 8 und Kettenräder 9 und io
sitzen fest auf Hohlwellen, welche ihrerseits auf einer von der Hauptwelle angetriebenen
Welle i i frei laufen. Die Nahen der Kettenräder 9 und io sind zu Hälften von Kupplin
igen 12 und 13 ana.gebilrlet, Um nun abwechslungsweise die einen und die andern
Kluppen 2 (Abb. i) und die ihnen entsprechen,den unteren Kluppen, welche - nicht
dargestellt sind, zu drehen, müssen die Kettenräder 9 und io abwechselnd mit der
Welle i i gekuppelt werden, und zwar der Länge des noch vorhandenen Fadlen.stückes
entsprechend für längere oder kürzere Zeit.
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Es sind rd. (Abb. 2 und .4) die Festongabeln auf der einen Seite dies
Stickbodens i, und r5 die Scheren zum AI-schneiden der Nädlinge auf der anderen
Seite des Stickfladens. Wird z. B. der Faden, welcher bei diesem Ausführungsbei.spiel
zum Ausziehen um die sich drehenden Kloppen aufgewickelt wird, bei anderen Beispielen
durch das Ausfahren der Wagen mitgenommen wird, in der Richtung des Pfeiles 2- (in
Alih. .f) angezogen, so zieht er den Stoff etwas in der gleichen Richtung (Ausschwenken
.,des Stickbodens), wodurch die Festongabeln rd. in Richtung des Pfeiles v durch
sdeü Stoff auch äüsgesclnvenkt werden. Die Größe des Ausscliwenkens des Stickbodens
j ed.esmäl richtet sich dabei selbsttätig @danach, oll> vorher ein kurzer oder ein
langer Stich gemacht -wurde. .Die Festongabeln 1.4 sind auf einer Winkelschiene
16 festgeschraubt, welche mit der drehbaren Welle 17 fest verbunden ist. Erfolgt
der Fadenanzug mach der andieren Seite, so drückt der Stoff i auf die Scheren 15,
und es erfolgt dort im umgekehrten Sinne eine Drehhewegung ;der dortigen Hebel 16.
Federn 18 bringen -die Festongabeln 14 und Scheren: 15 nach erfolgtem Ausschlag
wieder in die in Abb. d: gezeichnete normale Stellung zurück. i9 sind Stangen, welche
die Ausschwenkungen der Hebel 16 der oberen Nadelreihe auf diejenigen der unteren
Reihe Überträgen. Unter den Hebeln 16 liegen Hebel 2o und 21 (Abh. 3 und .4). Diese
beiden Hebel sind (Abb. 3) auf einer Stange 22 fest, welche an ihrem Enden je eine
federbelastete Klinke 23 und 24 besitzt. Diese Klinken greifen in Schalträder 25
.uad 26, schalten also diese Räder bei jedem Stich um einen kleinen Winkel. Das
Schaltrad: 25 steht in Bewegungsverflindung mit einer achsial etwas v erschieNbaren
Spindel 27, und das Schaltrad 26 steht in Bewegungsverbindung anit einer achsmal
etwas verschiebbaren Spindel 28. Beide Spinfdleln sind conachsial und haben Gewinde
entgegengesetzter Richtung und sind mit ihren einander zugekehrten Enden in einer
ortsfesten Meiff.e 29 gelagert. Auf den Spindeln sitzen fest Nutenringe
30 und 31 und gem.tittert . .die Anschläge 32 und 33. Die Schalteinrichtung
ist so beschaffen, daß durch die Teile 24,25 ]bzw. 23, 26, die Anschläge 32 und
33 unterbrechend, einander sich nähern, und zwar l ei jeder Schaltung beide um eine
gleicheLänge, welche bei aufeinanderfolgenden Sc altungen, je nachdem vorher ein
kurzer oder langer Stich ge#,macht.und so. der Stickboden mehr oder weniger ausgeschwungen
wurde, kürzer oder größer ausfällt. Die Anschläge 32 und 33 greifen zu ihrer Führung
anderend's lose tim ,eine Stange 3d.. Parallel zu den beiden SpiwIeln 27 und 28
liegt eine Spindel 35. E inerends sitzt auf aderselben ,mit Freilauf ein Kettenrad
36, welches durch die Kette 37 finit dein Kettenrad io in Betve@gttn@gsverbin,dung
steht. Anderends sitzt auf der Spindel 35 das eine Rad 38 eines Umkehrgetriebes,
welches unter Zwischenschaltung eines Freilaufes mit einem Kettenrad 3o in Bewegungsverbindung
steht, das durch die Kette d.o in Beweg ingsverbiridung mit dem Kettenrad. 9 steht.
Esn Freilauf ist auch beim Rad 36 vorhanden. Die Freiläufe sind so gewählt, claß
der Spindel 35
durch das Raid,' 36= eine Drehung im einen, durch
das Rad 38 eine Drehung im .anderen Sinne, j;e@v.eils unboeinflußt .durch das andere
dieser Räder, erteilt- werden kann.
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Auf der Spindel -35 ,sitzt eine Mutter 41, welche ebenfalls an-der
_Stange 34 .geführt ist. Diese Mutter- wind also durch das Drehen der Spindel 35
nach der einen oder anderen Richtung verschoben; biss sie gegen einen der Anschläge
32 oder 33 anstößt und so entweder die Spindiel 27 oder 28 achsial verschiebt. In
die Nutlenringe 3i rund 30 der Spindeln 28: und 27 greifen Gabeln der Hebel
42 unid 43 .ein, welche anf ortsfesten Zapfen 44 :sitzen . und mit Hebeln 45, 46
in starrer Verbindung stehen. _ Die letzteren greifen mit Rollen an-. ,den verschiebbaren
Hälftender Kupplungen 12, und 13 an, -welche Hälften stets von der Welle r r gedreht
werden, während, wie erwähnt, die Kettenräder 9 und to sowie die Kebelräder 9 atif
Hohlwellen festgekeilt sind', welche ihrerseits auf der. Welle r r frei laufen.
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Auf einer von,der 4!aitptwelle angetriebenen Welle 47 sitzt eine Nutenscheib.e
48 (Abb. 3 und 7). Diese Scheibe 48 hat eine Peripherienut 49,- welche an einer
Stelle zwei seitliche Abzweigungen 49a und 494 besitzt. An den Zusam:mentre-fstellen
5o @ der Abzweigungen sinid- zwei Weichenzungen 5 1 und_-52 drehbar gelagert,
welche durch ei @ne Stange _ 53 be lenkig miteinander verbunden sind. Die Stange
53 wird - durch -einen federnden Stift 54 j.e@veils in ihren Endstellungen gesichert.
In der Nut 49 läuft -eine Rolle- 55 eines Hebels 56 -(A1ab.-2), welcher an .einer
drehbar gelagerten Welle 57 befestigt ist. Wenn die Weichenzunge 5 1 in Jer
irr <1Jyb. 7 ,gezeichneten Stellung sich befindet, so ist durch die Weichenizurnge.52
idie Abzweigung 49b abgeschlossen. Beim Drehen der Scheibe 48, gemäß Pfeilrichtung
(A11.' -7), wird also die Rolle 55 iri die Abzweigung 49a eingelenkt, stößt gegen
(die Zunge-5I, stellt die Weiche -um und läuft dann in der Nut 49 weiter. Bei der
nächsten Umdrehung läuft die Rolle 55 (Abb.2), da die Zunge 52 (Abli. 7) nunmehr
die Abzweigung 49a abschließt, ,in die Abzweigung 49b, stößt öl-,-en .die Zunge-
51 weg und stellt so abermals die Weiche um. Die Folge hiervon ist, daß die Welle
57 (Abt. 3 und 6) einmal in d'er einen Richtung und das andere Mal in der andern
Richtung aus ihrer Mittelliege heraus- und wieder in dieselbe zurückgedreht -wird.
Auf der Welle 57 sitzt ferner fest eine Kurbel 58, ;welche in einem Schlitz 59a
,eines Lenkers 59 angreift. Dieser Schlitz ist.so bemessen, daß seine Länge dien
Weg :des Kurbelzapfens von 58 hei der- einseitigen Ausschwenkung der Rolle 55 in
Nutenscheibe 48 (Abb. 7) entspricht,- so daß. jeweils .bei der Rückkehr der Rolle-55
in die igerade Nut 49 der Lenker 59 noch nicht mitgenommen wird, sondern erst bei
der nächsten Umdrehung rder l\TUt,enscheibe48 und Eintreten der Rolle.55-in-.die
andere Abzweigung der Nut. Der -Lenker .59 greift an Odem um- einen vertikalen Zapfen
6o drehbaren Hebelbi an, welcher horizontal hin- und hergedreht wird. Mit dem Hel:el
.6r ist ein Wilikel 62, starr verbunden (Abb. 3 Land 6), welcher an
den Enden seiner c eiden Schenkel aufrechtstehende Schneiden 63 und 64 besitzt.
Befindet sich (das Winkelstück 62- in -der Lage nach Ab!b: 3, so,greift t.die eine
Schneilde 6.4 hinter einen ,im. Hebel 46 vertikal fadened a_ ngeondneten Keilstift
65, so daß ,der Hebel 46 in ider gezeichneten Stellung entgegen d ern Zug der Feder
66 gehalten wird, und so die Ktippl(tlng r-3 in geöffnetem Zustande ,gesichert ist.
- Die Schneiide 63, des Hebels 62 liegt hierbei vor ,dem entsprechenden Stift 67
.des Hebelos 45, so daß hier die Feder 68, die Kuppltitig.r2 in geschlossenem Zustande
hält. Erfolgt mtndurch iden Anstoß der Mutter ,4r an Aden iAnschlag 33 eine achsiäl.e
Verschiebung der Spinidel 28-, so tritt durch Nutenring 31 und Hebel 42, 45 ein
-Auskuppeln von iz, somit Stillstand des Kettenantriebes 9, 40, 39 ein, so @daß
auch die Spindel 35 zum Stillstand kommt. Nun läuft al:er die Hauptantriebswelle
-47 Mit -der Nutenscheibe 48 weiter, und sobald die Rolle 55 in die AbäiNneigung-49b
(Abb. 7) belangt, wird durch. die Teile 56, 57, .58, 59 und 6i (Abb. 2' und 3) Ader
Sperrhebel 62 umgeschaltet. Der bis zu diesem Mornent durch Mutter 41 gesperrte
Hebel 42, 45 wind nun durch die Schnei;cl,e 63 gesperrt, während infolge Freigebung
des Hebels d3, 46 durch Scbrnei,de 64 die Kupplung r3 eingeschal_tet wind, welche
den Ketbenantrieb r0, 37, 36 in Bewegung setzt und durch.,die Spindel 35 die Mutter
41 wieder in' umgekehrter Richtung 1-ewegt, bis sie am Anschlag 32 anstößt. Das
Ein- und Ausluippeln und damit die Begrenzung der Wickelperioden für die Kloppen
auf der -einen sowohl als auf der -anidern Seite-rles ,Stickereistoff.as erfolgt
abwechselnd in genau gleicher Weise.
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Da nun bei j edem Stich die Ausschwenkttngen des Stoffes durch die
Teile 14 unld 15 in bereits beschriebener Weise auf dliie Schaltklinken 25 un(d'
26 2uvd damit auf die Spindeln ä7 .und 28 übertragen werden, sfo nähern sich..die
Anschläge 32 und 33 bei jedem Stich gleich viel :dem Fadenverbrauch der Miiffe 29,
das eine Malmehr, dass andere Mal weniger,, j e nach ,der Länge des vorhergehenden-
Stiches und der sich- hiernach richtenlden Größe ,des
Ausschwenkens
!des Stickbodens. Sind -,die Anschläge 32 und 33 bei der Muffe 29 angelangt, so
ist der Nädling abgestickt. Durch das gegenseitige Sichnäherrücken der Anschläge
32 und 33 wird der Weg der Mutter 4i mit jedem Stich verkürzt. Somit wenden auch
die Wickelperioden der Kluppen sowohl auf der einen als auch auf der andern Seite
des Stoffes kürzer, d. h. im Verhältnis zum Fadenverbrauch verringert. Der vorliegende
Erfindungsgegenstand ermöglicht also die Regulierung des für sämtliche Sticharten,
die beim Sticken vorkommen.
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Es ist nicht nötig, daß die Regelung der FaJenanzugslänge unter Benutzung
der Festongabeln und der Scheren erfolgt, sondern es können auch andere von den
Ausschwenkungen des Stickereistoffes beeinflußte Teile die Bewegung des Stoffes
beim Anzug auf die Vorrichtung übertragen.
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Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb.8 bis 14 ist die Maschine im
allgemeinen symmetrisch gebaut, weshalb den Teilen auf der einen Seite der Maschine
gleiche oder ähnliche Teile auf der andern Seite 'der Maschine entsprechend mit
der gleichen Bezugszahl unter Hinzufügung des Index a bezeichnet -werden.
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Es sind (Abb. 8) 71 und 71a, 72, 73 und 74 Antriebswellen,
welche drehbar in den Lagern 76 und 76a, 77 und 77a, 78 lind 78a, 79
und 79a
sowie 80 gelagert sind. Auf der Welle 72 ist vermittels eines Keiles 82 eine
Riemenscheibe 81 und ein Zahnkolben 83 fest angeordnet. Erstere wird von irgendeiner
Kraft, z. B. von-einem Motor, angetrieben. Der Zahnkolben 83 greift in ein Zahnrad
84 ein, welches durch einen Keil 85 auf der Hauptwelle 73 sitzt. Auf letzterer sitzen
ferner, durch Keile 87 und 87a befestigt, Fadenleiterexzenter 86 und 86a. Ferner
sitzen auf ihr, durch einen .Keil 9o befestigt, ein Abdruckexzenter 88 und zwei
Nadelexzenter 89.
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Auf einer parallel zu den genannten Wellen angeordneten Welle 75 sind
drehbar - zwei Fadenleiterhebelgi und 91a gelagert(Abb,8, 9 und i i), in deren einen
Enden Zapfen 93
und 93a fest sind, auf welchen Rollen 92 und 92a (Abb. 14)
achsfal verschiebbar gelagert sinkl. Federn 94 und 94a drücken die Rollen 92 und
92a den Fadenleiterexzentern 86 und 86a 3i. Die achsiale Bewegung der Rollen 92
und 92a ist nach dler einen Seite durch Köpfe der Zapfen 93 und 93a und nach der
andern Seite durch die Köpfe von Schrauben 95 und 95a :begrenzt. Die Fadenleiterex.zenter
86 und 86a haben den Rollern 92 und 92a zu seitlich j e eine konzentrische NTut
98 bzw. 98a :sowie je einen die Nut etwas überdeckenden Sperring 97 und welcher
(Abb. 9) bei Z eine Aussparung hat, durch -welche die Rollen 92 .bzw. 92a in die
Nuten 98 und 98a teilweüse eingreifen können. Die Rollen 92 und 92a haben Rillen
96 und 96a (M-b. 8 und 14), in welche beim Drehen der Exzenter 86 und 86a die Ränder
der Sperrringe 97 und 97a eingreitfem. Die der Achse 73 am nächsten liegenden Laufbahnen
der Nuten 98 und 98a besitzen (Abb. 9) eine kleine Erhöhung Y, auf welche die Rollen
,der Fadenleiterhdbel9i und gia auflaufen können. Nach Überschreiten der ErhöhungenY
werden ,die Rollen 92 und 92a durch die Federn 94 und 94a auf die äußeren Laufflächen
der Exzenter 86 und 86a gebracht.- Dadurch erhalten beim weiteren Drehen der Exzenter
86 und 86a die Fadenleiberhebelgi und 91a entsprechende Ausschläge. Diese Ausschläge
der Fadenleiterhebel erfolgen abwechselnd.
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Die Fadenleiterhebeil 9i und gia wirken auf den Fadenleiter, der eine
Welle ioi (Abb. 13), Hebel i02 und Fadenleifierstange i03 aufweist, welch letztere
den Fad ien beim Auszug so führt, daß er von einem Wickel:zylinldter 130 erfaßt
und! aufg@envickelt werden kann-. Dazu sind die Hebel gi und giä je. durch ein an
ihnen angreifendes Stahlband 99 (Abb, 9) mit einem Mng ioo rund der Fadenleiterwelle
ioi verbunden. Das Stahlbanrd, isst einerends am Ring ioo fest und! zum, Teil auf
@diesen aufgewickelt. Der Ring ioo sitzt fest auf der Welle ioi. Steigt die Rolle
92 das Fadenleiterhebels 91 auf die Außenkurve des Exzenters 86, so wird das -Stahlband,
99 abwärts gezogen, wodurch der Ring ioo mit der Welle ioi gedreht wird. In Abb.
13 ist der Fadenleiter rosa, 102a, 103a in den Endstellungen punktiert eingezeichnet,
während die ausgezogene Stellung .dem Beginn der Wickelperiode des Fald Cents durch
den Zylinder 130a auf der rechten Maschinenseite entsprricht.
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Da nun ;der Fadenanzug abwechslungsweise auf der linken und rechten
Maschinenseite erfolgen muß, d -ürfen auch .die Fad enleiterstangeru
103
und 103a nur abwechslungsweise ausschlagen, und zwar 103 beim Anzug des Fadens nach
links unk, io3a beim Anzug des Fadens nach rechts. Dies wird dadurch erreicht, daß
die Rolle 92 (Abb. 9 und 14) abwechslungsweise idas eine Mal auf dien äußern Umfang
ödes Exzenters 86, das, -andere Mal in der seitlichen Nut 98 des Exzenters
86 läuft, so daß der Ausschlag der Fadenleiterhebelgi und, 91a nur abwechslungsweise
erfolgt. Die beiden Exzenter 86 und 86a (Abb. 8) sind auf der Welle 73 in gleicher
Stellung festgekeilt. Die Rollern 92 und 92a sind aber so angebracht, daß entsprechend
Odem Fadenanzug nach
| links die Rolle 92 auf id(em äußeren Umfang |
| ,des Exzenters 86 läuft und Rolle 920 in der |
| Nut 98a des Exzenters 86a, wiie dies in |
| Abb. 8 ,gezeigt ist, auvd' umgekehrt .beim Fa- |
| denanzug nach rechts. Die Fadenleiter- |
| hebelgi und gia bestimmen auch den Beginn |
| der Wickelperioden mittels einer Kupplung |
| gemäß Abl). 11. |
| Hebel 104 und io4a sind um, ortsfeste |
| Zapfen Ios und io5a an einer Traverse Zoo |
| (Abb.9 und ii) gelagert. Seitliche Na- |
| sen i06 und io6a :dieser Hebel liegen über |
| je einem Knickhebel i07, i08 bzw. 107a, rosa, |
| welche zur Betätigung einer Kupplung dienen |
| sollen. Ein Gabelhebel 114 (Abb. 8, 9 und i i) |
| ist .an einem an der Traverse 2oo festen La- |
| ger 8o um @ einen vertikalen Zapfen i09 |
| schwenkbar gelagert und !greift in -eine Nut |
| einer Kupplungshülse i io, welche auf der |
| Welle 72 achsial verschiebbar aufgekeilt ist. |
| Zwischen der Kupplungshülse iio (Abb. 8) |
| und seitlich auf der Wella 72 (drehbar sitzen- |
| ,den .Zahnrädern 112 und, II2a sind Expan- |
| sionisringe i i i und I I I a (Abb. i i) angeord- |
| net, welche an einer Stelle keilförmig aufge- |
| schnitten sind. In diese Öffnungen greifen |
| Ktile I13 (und- I I 3a .ein, welche fest mit der |
| Kupplungshülse i i o verbunden siücl. Wind |
| letztere abwechslungsweise iachsiial nach |
| rechts und links verschoben, :so wenden die |
| Keile I13 und I 13a in die Öffnungen der Ex- |
| pansionsringe i i i und - i i i a gedrückt, so daß |
| einmal das Zahnrad 1I2 und (ein anderes Mal |
| das Zahnraids I.i2a mit der Kupplungshülse iio |
| gekuppelt -wird. Damit beim Lösen der Kupp- |
| lung (die Expansionsringe i i i und I I Ia sich |
| nicht acheial verschieben, sind, an den Innen- |
| seiten der Zahnräder 112 und 1,2a einige |
| vorstehende Pilättchen 161 und I6Ia (AM. Ir) |
| angebracht. |
| Die obenenwähnten Knickhebel 107, 108 |
| und 107a und io8a sind agf an der Tra- |
| verse Zoo festen Zapfen i i5 und I I5a 'dreh- |
| bar gelagert und ihre Teile durch Zapfen z16 |
| lind 116a lyeivegl@ich miteinander verlbunden. |
| Sie greifen an eünem Zapfen 117 (Alb. 9) tles |
| Kupplungshebels 114 an. Hebt sich nein |
| einer (der 'Fadern1eiterhebeL 9i .oder gia, .so |
| wird! der Hebel 104 oder io4a etwas gedreht |
| (Alb. i i) und die Nase i06 oder io6a drückt |
| alif .den Knickhebel 107,108 bzw. 107a, Io8a, |
| wodurch eine Verschiebung der Gabel 114 |
| lind der Kupplungshülse LIo erfolgt und so |
| ein Schliuß der Kupplung links oder rechts. |
| Zum Kuppeln wind eicht der ganze Weg |
| ,der Fadenleiterhebel 9i und gia benötigt, son- |
| dern die mit den Fadenleiterhebeln 9i und 9Ia |
| in Berührung kommenden ,Schenkel der Win- |
| ILelhebe1104 und Po4A @(Abb. ii) sind so ge- |
| staltet, diaß die Fadenlniterhebelgz und 91a |
| nacli erfolgter Kupplung noch an id'en Gleit- |
| flächen 11,8 und ii8aentlang gleiten und so- |
| mit gleichzeitig .eine. Sperrittng der Kupplung |
| erzielt wird @(Abb. ii links). |
| Die obererwähnten Zahnräder 112 und i I 2a |
| sitzen, wie gesagt, freilaufend auf der |
| Welle 72 (Ablb. 8). Sie greifen in Zahnkol- |
| ben iäo tiecl I2oa Bein, -welche fest auf den |
| Wellen 71 !find 71a sitzen. Wird nun beispiels- |
| weise dass Zahnraid' 1'12 durch (dien Expan- |
| s'ionsring iP1 und die I<-uppl@xngshiilSs,e 1i0, |
| wie oben beschrieben, mit der Welle 72 ge- |
| kuppelt, so Überträgt (das 7alinraidlII2 die |
| Drehbewegung durch Iden Zahnkolben i20, die |
| Welle 71, .einem Winkeltrieb 121, 122 auf eine |
| Welle P23 (Abb. 1-3), (durch .Kegeltrie'b(124, |
| 125, Zapfen 126, Zahnräder 127- und 128 auf |
| sämtliche Kluppen129 und Wickelzylinder 13o |
| auf der linken Maschinenseite (vgl. Patent |
| 373416), wodurch @die Fäden auf ,die Zylinder |
| gewickelt und somit angezogen werden. Ganz |
| analog dreht Zahnrad I I2a nach Eiinkuppeln |
| der rechten Seite (den Zahnkolben 120a und da- |
| mit durch yVielle7Ia, Wirnkeltrieb i2ia, I22a, |
| Welle 123a, Kegeltrieb 124a, 125a (Abb. 13), |
| Zapfern 12611 und Zahnräder 127a und; r28a, die |
| Kluppen 1291' und Wickelzylinder 13o11 auf |
| ,der rechten Maischinenseite. |
| Damit nun idi.ese Drehbewegungen mit dem |
| vollendetem Fädenanzug aufhören, muß irn |
| gleichen Augenblick die Kupplung ausge- |
| schaltet wenden. Dies geschieht zwamg- |
| läufig wie folgt: Wird beispielsweise das |
| Zahnrad ii2 der linken Seite der Maschine |
| (Abb. 8) mit der Welle 72 gekuppelt, so dreht |
| sich auch das mit ihm starr verbundene Zahn- |
| rad i19, und dieses treibt ein Zahnrad 131, |
| welches frei laufend auf der Nabe :eines Schalt- |
| rades( 132 gelagerf .ist. Seitlich sind am Zahn- |
| rad! 1-31 Schalltklinken 133 angeordnet |
| (Abb. i2); -welche mit ihm: umbatufen. Jede |
| Klinke 133 wird durch eine Feder 134 in ;das |
| Schaltrald-13,2 gadrückt. Die Kleinken 133 |
| siild zur Zahnung des Schaltrades( I(32 so an- |
| geordnet," daß immer nur (eine einzige der |
| Kliniken 133 eingreift. Das Rad z31 nimmt |
| idurcheine (der Klinken 133 also aiucb das |
| Schaltraid 132 mit, mit dessen Nabe (Alb. 8 |
| und 14) ein Alnvurfhelyel 135 verbunden ist. |
| Dieser Hebel 135 hat eine A,bschrägung 136, |
| welche beim Drehen dies Hebels an die Rolle 92 |
| anschlägt und diese zurüoMreht Ibis über den |
| Rand .des Exzentiers 86 hinaus, worauf eine |
| Felder 137 (Alb. 13) (den Fadenleiterhebel i02 |
| und durch (die Teile ioi, ioo und 99 (Alb. 9), |
| den Fiadenleiterhebe191 (Abb.8 und 9) so |
| bewegt, -daß (die Rolle g2 wieder bereitsteht |
| fier den Eintritt -in die seitliche Nut des Fa- |
| denleiterexzentens 86. Sobalid der Fuden=- |
| leiterhebel 91 aus der Stellung nach- Abb. z i |
nach unten tgehend an der Fläche i 18 des Hebels 1o4 vorbei ist,
kann der Hebel 1o4 sich -etwas frei drehen Ein der Stellung, in der in Abb. i i
der Hebel io4a gezeichnet ist, so daß der Zug der Feder
138 den Knickhebel
1o7, 1o8 in die Stellring nach io7a und io8a knicken kann, wodurch die Kupplungsliül.se
i i o aus der Stellung, nach Ahb. i i ausgekuppelt wird. Zahnrad i 12 und die von
ihm angetriebenen Teile stehen also still, und damit ist die Wickelperiode der linken
Maschinenseite beendigt. Ganz ähnlich erfolgt das Aiisktippeln des Zahnrades i 12a,
wodurch die Wickelperiodie der rechten Maschinen= Seite .beendigt wind.
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Die Regelung des Fadenanzuges wird nun bei diesem durch Verstellen
der Abwurfhebel 135 und 135a erreicht, und zwar ebenfalls durch den Fadenanzug und
.die damit erfolgende Ausschwenlung ides Stoffes. In Abb. 13 bezeichnet 14o den
Stickboden. Der Faden 139 ist auf der linken blascliinenis,eite aurf dein Wickelzylinder
13o aufgewickelt, und die Nadel ist in der Kloppe der Stange 129a auf der rechten
Maschinenseite festgehalten, in Bereitstellung für die Wickelperiode und` den Anzug
des Fadens auf dieser Seite. Die Stellung des Fadenleiters 102a 103a in ausgezogenen
1:inien entspricht der Stellung von Hebel 91a, welche in Abb. 9 nicht gezeichnet,
aber genau gleich @derjenigen, des Hebels 9i in Abb. 9 ist. Die Stellungen des Fadenleiterhebels:9la,
des Kniehebels 104a und des Knickhebels 1077, 108a entsprechen den Stellungen, in
welchen in Ab. i i die Teile 9i, 1o4, 1o7 und io8 gezeichnet sind. Die rechte Kupplungsseite
ist also eingeschaltet, und es kann gewickelt werden. Während in Abb. 8 Antriebsteile
der linken und. rechten Maschinenseite gezeichnet sind, zeigt Abb. 9 nur solche
der linken Maschinenseite. Zum besseren Verständnis der nachfolgenden Beschreibung
müssen nun an Stelle der mit Index a erwähnten Ziffern. die entsprechenden Ziffern
ohne Index in Abds. 9 angenommen wenden. Die Rolle 92a ist auf Punkt L (Abb. 9)
,des äußeren Umfanges des Exzenters 86a angelangt. Dann beginnt die Wickelperiode.
Die Kurve ,des Exzenters 86a steigt bis Punkt K langsam an. Dadurch wird die Fadenleiterstange
103a' (Abb. 13) gleichmäßig und langsam gehoben, und: die Fäden werden in regelmäßiger
Spirale auf die Wickelzylinder 130a bewickelt. Steht die Rolle 92a auf Punkt K des
Exzenters 86a, so hat dieser seinen größten Hub. Dann ist auch die Fadenleiterstange
103a in die obere Endstellung angelangt. In diesem Augenblick wird dann die Wickelperiode
li0endet durch Abwerfen (achsiale Verschiebung) der Rolle 929 vermittels des Abwurfhebels
135a.
-
Da'init nun der Abwurfhebel 135a von der Ausgangsstellung in derselben
Zeit bis zur Rolle 92a gelangen kann, während welcher die Rollee 92a auf dem Exzenter
86a von L bis K
abläuft, müssen der Abwurfhebel i 35a und mit ihm das
Schaftraid 132a schneller gedreht werden ,als das :Exzenter 86a. Dies wird erzielt
durch das Übers taungsverhältnis des Zahnrades i i 9a (A1-"b.8) zum Zahnra0 i 3
i a gegenüber dem übemsetzungsverhältnis von Zahnkolben 83 zum. Zahnrad 84. Solange
die rechte Kupplungsseite eingeschaltet ist, wird der Abwurfhebel 135a durch Schaltrad
132a, Klinken 133a und, Zahnrad 131a zwangläuig gedreht. Anderseits ist am Schneckenrad
i 54a ein nicht dargestellter Anschlag angebracht, der :das Schaltraid 132a und
somit den Abwurfhebel 135a an bestimmter Stelle fixiert, wenn die rechte Maschinenseite
ausgekuppelt -ist.
-
Bei jedem Anzug ides Fadens schwenkt der Stickboden 140 (iAhb. 13)
mehr oder weniger aus, z. B. in idie gestrichelte Lage nach links oder rechts. Die
vordem .Stickboden steh enden Festongaheln 141, welche auf einer Winkelschiene 142
befestigt sind, ,die auf einer schwend-,baren Welle 143a fest ist, machen die Ausschw
enkung des Stickbodens reit, wodurch ein Helyel 144a einen Ausschlag macht. An Zapfen
145a sind Stangen, 146a und 147a gelenkig gelagert, welche tdie vorhin genannten
Ausschwenkungen des oberen und unteren Stidlcbodens auf das Schaltrad r62a übertragen
(in Abb. 9 und io für die linkeaschinenseite ohne Index a eingezaichnet). Die Stange
147a Besitzt am bunteren Ende (Abb. 9 und io) eine Schaltklinke, welche in ein Schaltrad
162a eingreift, .das gleichzeitig mit dem Ausschwenken des Stickbodens abwärts gedreht
wird. Beim Zurückgehen ,des Sticklodens in die Normallage wird edier Hebel 144a
von einer Feder 148a in die normale, wagrechte Lage zurückgebracht so daß die Festongabedn
141 .aus ,der in Ahli. 13 punktierten Lage wieder in die ausgezogen gezeichnete
Lage zurückgehen. Eine Feader 149a (1d.9 in Abb. io) .sorgt dafür, @daß der Klinkenhelyel
147a 1n1 Eingriff mit Schaltrad 162a bleibt. Durch Drehen des Schaltrades 162a (162
in Abb. 9) werden id'ie Wellen 150a (150 in Abb. 9) und ;damit das Winkelgetriebe
151a, 152a und durch diiie Welle 74 ein Winkelgetriebe 151, 152 sowie Schnecken
153 und- 153a mitgedreht. Letztere greifen in Sclineckenräder 154a und 154 ein,
und diese werden je nach der Größe ,des Ausschwenkens des Stickbodens gedreht. An
den: Schneakenräidern 154.9 ,und 154 sind seitlich Klinken 155a (155 in
| Abb. r2) angeond'net, welche ebenfalls in die |
| Schalträder 132a und, 132 eingreifen und |
| diese in idergleichen Richtung drehen wie die |
| Klinken am Zahnrad 131 und 1.31a. Diese |
| Schalträder wenden ibeim Drehen der |
| Schneckenrärcler.154a und 154 mitgenommen, |
| wodurch die Abwurfhebel 135a und 135 vor- |
| gestellt wier(dien, umabhängig von der diirch die |
| Räder 119a und 119, 131a und 131 und ,durch |
| die Kliniken 133a und 1,33 übermittelten Dreh- |
| be-,vegung. Durch Idas Vorstellen Bier Abwurf- |
| hebel 135a und 135 im Sinne der in Abb. 9 |
| durch Pfeil angegebenen Richtung wind- der |
| Weg ziu Iden Rollen92 und 92a mit jedem |
| Stich entsprechend dem verbrauchten Faden |
| verkürzt. Die Rollen 92 mild 92a werden |
| früher abgeworfen u n;d idamit die Widkelpe- |
| riaden kürzer. Beim Anzug der Fäden auf |
| die linke iMaschinenseite wind durch d-i-e Aus- |
| achwenkung ides Stickbodens nach links .die |
| Schere 156, die am ;Support 157 (Abt. 13) I:e- |
| festigt ist, mitgenommen. Fis zeigt Abb. 1o |
| deren Verbindung bis zum Schaltrad 162. Inm |
| übrigen erfolgt Idas Ein- und Auskuppeln |
| für idie linke Maschinenseite ganz ähnlich wie |
| für die rechte. |
| Wenden min Bilattstiche gesticltt, so wenden |
| die Abnvitt,rfhebe1135 Und 135a entsprechend |
| der Gatterbewegung (d. h. entsprechend der |
| Stichlänge) vorgestellt. Wenden Lochstiche |
| gemacht, so 'ist der Fadenverbrauch in der |
| Regel kleiner al=s ,die G attenbewegtmg und die |
| Distanz .von zwei aufeinanderfolgeniden |
| Durchtritten Bier Nadel idurch den Stoff, da |
| man vor @d'em Stickender Löcher den Stick- |
| boden stellenweisse teilweise mit ,dem Bohr- |
| apparat (mit dien Bohrspitzen) zerschneidet. |
| Der Fadien wird nun nach idem Durchziehen |
| durch das Zentrum eines Loches ausgezogen, |
| bis ihm .dies zerschnittene Gewebe Widerstand |
| leistet, und ,erst von [da an schwenkt kei wei- |
| terem Anzug .des Fafdens ider .Stoff aus und |
| verursacht ein Vorstellen der Abwurfhebel 135 |
| und 135a. Die Einrichtung des beschrieben=en |
| Erfin@dhingsigegenstandes @ermäglicht also Iden |
| Fadenanzuig für alle Sticharten, idie beim |
| Stilken vorkommen. |
| Das in Abb. 8 gezeichnete Hand rud 158 |
| dient zum Einstellen oder Maschine von Hand. |
| Die Stangen 159 und 16o blinden Verbindiun- |
| gen zwischen Iden Stockwerken der Maschine. |
| Die 'Hebel 144 und 144a_ (Abt. 13) besitzen |
| Schlitze, in welchen ;die Zapfen 145 und 145a |
| verschollen wenden können. Sinid idie Zap- |
| fen 145 und 145a nahe bei Iden Wellen 143 |
| un=d 143a, so ibewirktdies (gbb. i o) ein |
| kurzes Schalten 6-es Klinkenhebels 147 bzw. |
| 14711 am Schaltrad 162 bzw. 162a. Ver- |
| größert inian den Abstand von Zapfen 145 |
| und 145a zu .den Wellen 143 und 143a,. so ver- |
| größert sich auch ider. Schalthub an den |
| Schalträdern 162 bzw. 162a. |