DE395404C - Feuerschutzvorrichtung fuer kinematographische Vorfuehrungsapparate - Google Patents

Feuerschutzvorrichtung fuer kinematographische Vorfuehrungsapparate

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DE395404C
DE395404C DEW62160D DEW0062160D DE395404C DE 395404 C DE395404 C DE 395404C DE W62160 D DEW62160 D DE W62160D DE W0062160 D DEW0062160 D DE W0062160D DE 395404 C DE395404 C DE 395404C
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    • G—PHYSICS
    • G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14—Details
    • G03B21/18—Fire preventing or extinguishing

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  • Projection Apparatus (AREA)
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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 17. MAI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 395404 KLASSE 57a GRUPPE 37
(W62160
Rudolf Wehler in Berlin-Siidende.
Feiierschutzvorrichtung für kinematographische Vorführungsapparate. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1922 ab.
Wenn bei einem Vorführungsapparat das j hindern, wird meistens eine Feuerschutzklappe
Bildband längere Zeit vor dem Bildfenster ' oberhalb des Bildfensters angelenkt, welche
stehenbleibt, so tritt durch die von der j bei bewegtem Film in die Höhe gehoben wird,
Lampe kommenden Strahlen eine Entzündung i dagegen vor das Fenster herunterfällt, wenn
des Films ein. Um diese Entzündung zu ver- j der Film stillsteht. Das In-die-Höhe-Heben
der Schutzklappe bei laufendem Film geschieht in der Regel durch eine Vorrichtung, welche durch das von dem Motor angetriebene Werk für die Fortführung des Films angetrieben wird und die Feuerschutzklappe, so lange der Antriebsmotor läuft, hochhält, bei stillstehendem Motor aber wieder vor das Bildfenster fallen läßt. Die meisten Brände bei Vorführungsapparaten entstehen nun dadurch, daß der ίο Film zwischen dem Bildfenster und der MaI-theserkreuz-Sch altrolle reißt. Hierbei läuft das Antriebswerk weiter, und infolgedessen wird auch die Feuerschutzklappe am Bildfenster in der Höhe gehalten. Der untere Teil des Bildbandes wird weitergezogen, während der obere Teil vor dem Bildfenster stehenbleibt und der Hitze des^Lichtkegels ausgesetzt ist.
Dieser Fall kann bei solchen Vorrichtungen ao leicht eintreten, bei welchen die Tastvorrichtung zur Steuerung der Sicherungseinrichtung am Film zwischen der Vorwickelrolle und dem Bildfenster angebracht ist. Auch Einrichtungen, bei denen der Taster an beliebigen Stellen der Filmaufwickel vorrichtung angebracht ist, verhüten nicht das Eintreten der oben beschriebenen Gefahr. Besonders werden Sicherheitsvorrichtungen auch dadurch unzuverlässig, daß bei dem Reißen des Bildbandes eine Vorriehtung in Tätigkeit gesetzt werden muß, welche erst ihrerseits wieder das Ausschalten des Antriebsmotors bewirkt.
Nach der Erfindung ist bei einem Vorführungsapparat, bei dem der Film von oben nach unten am Bildfenster vorbeigezogen wird, unmittelbar an der Austrittsöffnung des zum Bildfenster gehörigen Führungskanals eine an sich bekannte Wippe angebracht, welche, wenn der Film abreißt, durch ihre Drehung unmittelbar den Strom des Antriebsmotors unterbricht. Der Motor wird hierdurch sofort stillstehen und infolgedessen auch die Schutzklappe vor dem Film fallen, so daß eine Entzündung des vor dem Bildfenster verbleibenden Endes des Bildbandes verhütet wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Vorrichtung nach der Erfindung in Ansicht und
Abb. 2 einen Schnitt nach A-A der Abb. 1.
Vor dem Filmfenster α wird das Filmband b von oben nach unten vorbeigezogen. Eine Wippe c ist auf der Welle d, welche bei e drehbar gelagert ist, durch Schrauben f be- 55 festigt. An dem einen Ende der Welle d ist ein Kontakthebel g starr befestigt. Der Hebel g trägt ein Kohlenstück h, während an der Befestigungsplatte der Vorrichtung an dem Vorführungsapparat ein Kohlenstück i ange- 60 bracht ist. Die Stromzuleitung des Antriebsmotors ist durch das Kabel k mit der Schraube g1 am Hebel g und durch das Kabel I mit der Schraube i1 mit dem Kohlenstift i verbunden. Das Bildband b wird, solange 65 es nicht gerissen ist, die Wippe c in der aus Abb. ι und 2 ersichtlichen Stellung halten, wobei der Stromkreis des Motors durch das Nebeneinanderliegen der Kohlen h und i geschlossen ist. Wenn dagegen das Bildband gerissen und 70 der unterhalb des Bildfensters befindliche Teil durch die Antriebsvorrichtung weggezogen worden ist, so wird die Wippe c in der Richtung des Pfeiles χ ausschwingen, und die Kohle h wird sich in der Richtung des Pfeiles y 75 von der Kohle i wegbewegen und den Stromkreis des Antriebsmotors unterbrechen. Der Antriebsmotor und somit die Vorrichtung, welche die Feuerschutzklappe am Bildfenster in die Höhe hebt, wird sofort stillstehen, und 80 die Feuerschutzklappe wird vor das Bildfenster herunterfallen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    i.TFeuerschutzvorrichtung für kinematographische Vorführungsapparate, bei welcher durch die Antriebsvorrichtung für die Schaltung des Bildbandes eine Feuerschutzklappe von dem Bildfenster abgehoben und beim Stillsetzen der Antriebsvorrichtung wieder vor das Bildfenster zurückgeführt wird, gekennzeichnet durch einen von dem Film unmittelbar nach seinem Austritt aus dem Führungsschacht gesteuerten Unterbrecher für den Motorstromkreis, der in an sich bekannter Weise als Hebel in Verbindung mit einer an dem Film tastenden Wippe (c) ausgebildet ist und, wenn der Film reißt und die Wippe freigibt, mit dieser um ihre Achse (d) ausschwingt und die Kontakte (i) im Motorstromkreis voneinander trennt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEW62160D 1922-09-28 1922-09-28 Feuerschutzvorrichtung fuer kinematographische Vorfuehrungsapparate Expired DE395404C (de)

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