DE39893C - Putzvorrichtung für Karden mit endloser Deckelkette - Google Patents
Putzvorrichtung für Karden mit endloser DeckelketteInfo
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- DE39893C DE39893C DENDAT39893D DE39893DA DE39893C DE 39893 C DE39893 C DE 39893C DE NDAT39893 D DENDAT39893 D DE NDAT39893D DE 39893D A DE39893D A DE 39893DA DE 39893 C DE39893 C DE 39893C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G15/00—Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
- D01G15/76—Stripping or cleaning carding surfaces; Maintaining cleanliness of carding area
- D01G15/78—Arrangements for stripping flats
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 76: Spinnerei.
Bei Karden mit endloser Deckelkette wird bisher der Putzapparat oberhalb der Abnehmertrommel
angebracht, so dafs die Deckel sich in gleichem Sinne bewegen wie die Trommel und während der ganzen Dauer des Zusammenarbeitens
der Deckel mit der Trommel Schalen, Blätter und sonstige Unreinigkeiten zwischen
Trommel und Deckelbeschlag verbleiben und diese Unreinigkeiten theilweise vermählen,
gröfstentheils aber von der Trommel mitgerissen werden.
Zur Vermeidung dieses Uebelstandes wird nach vorliegender Erfindung eine Putzvorrichtung
von eigenthümlicher Einrichtung oberhalb der Vertheilungswalze (Arbeiter oder Wender)
angebracht, während die Deckel sich entgegengesetzt zur Drehung der Trommel bewegen.
Demgemäfs wird oberhalb der Abnehmerwalze die Anordnung einer Bürste ermöglicht,
so dafs die Deckel der Trommel ganz rein übergeben werden; die Unreinigkeiten des zu kardirenden Materials werden bei
dessen Eintritt in den Räum zwischen Deckel und Trommel erfafst und sofort ausgeschieden.
Auf diese Weise wird also nicht nur eine wesentlich bessere Arbeit erzielt, sondern auch
der Kratzenbeschlag erheblich geschont.
Die Putzvorrichtung ist auf beiliegender Zeichnung durch Fig. 1 in ihren wesentlichen
Theilen und ihrer Anordnung an einer Krempel veranschaulicht. Die Fig. 2, 3, 4 und 5 zeigen
verschiedene Stellungen der Theile der Vorrichtung während ihrer Arbeit. Fig. 6 zeigt
die Putzvorrichtung in vorderer Ansicht. Der Antrieb der in Richtung des Pfeiles, entgegengesetzt
der Drehung der Trommel bewegten Deckelkette erfolgt in bekannter Weise. Von der Welle der Walze / aus erhält das mit
Stiften oder Vorsprüngen besetzte Rad A seine Drehung. Diese Stifte 0 wirken auf den Hebel
K, der mit einem Zahnsegment versehen ist, welches mit einem auf der Welle des Putzkammes
Q sitzenden Zahnsegment M in Eingriff steht, Fig. ι. Zweckmäfsig wird auf beiden
Seiten der Maschine ein Rad A und ein Hebel K angeordnet, so dafs die Welle des Putzkammes
Q. dann zwei Zahnsegmente M erhält, wie Fig. 6 zeigt.
Trifft bei der Drehung des Rades A in Richtung des Pfeiles, Fig. 1, ein Stift 0 den Hebel
.KT, so bewirkt der letztere eine Senkung des Kammes, Fig. 2 und 3, wobei die Feder L
gespannt wird. Sobald nun der betreffende Stift 0 den Hebel K freigiebt, Fig. 4, schnellt
die Feder den Kamm Q. nach aufwärts. Die Stifte 0 sind nun so angeordnet und die
Drehung des Rades A erfolgt in solcher Weise, dafs bei der Abwärtsbewegung des Kammes Q.
der Beschlag desselben gerade durch eine Lücke zwischen zwei Deckeln, Fig. 2, hindurchgeht,
also den Beschlag der letzteren gar nicht berührt. Dahingegen giebt der Stift 0 den Hebel
K in einem solchen Augenblicke frei, dafs bei der durch die Feder L veranlafsten Aufwärtsbewegung
des Kammes Q. der betreffende Deckel die richtige Lage zum Putzen einnimmt,
wie Fig. 4 zeigt. Der Putzkämm Q. hebt sich nun so weit, dafs er in den Bereich des Gegenkammes
P. Fig. 5, tritt, welcher den Abfall abnimmt und denselben in bekannter Weise
in einen mit beweglichen Deckeln versehenen Behälter η befördert. Die beschriebene An-
Ordnung der Putzvorrichtung ermöglicht nun, oberhalb der Abnehmerwalze eine Bürstenwalze
m anzubringen, welche den freien Staub aus den Deckeln bürstet und selbst durch
einen festen Kamm i gereinigt wird, so dafs die Deckel ganz rein der Trommel wieder zugeführt
werden.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Eine Putzvorrichtung für Karden mit endloser, der Drehung der Trommel entgegengesetzt bewegter Deckelkette, bestehend aus einem oberhalb der Vertheilungswalze (oder der Arbeiter und Wender) angeordneten schwingenden Putzkamm (QJ, welcher in Uebereinstimmung mit der Bewegung der Deckelkette durch einen Mechanismus so nach abwärts bewegt wird, dafs er keinen Deckelbeschlag trifft, durch Einwirkung einer Feder aber hochgeschnellt wird, so dafs er die Reinigung eines Deckels bewirkt, durch welche Einrichtung die Anordnung einer Bürstenwalze fm) oberhalb der Abnehmerwalze ermöglicht wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39893C true DE39893C (de) |
Family
ID=315488
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39893D Expired - Lifetime DE39893C (de) | Putzvorrichtung für Karden mit endloser Deckelkette |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39893C (de) |
-
0
- DE DENDAT39893D patent/DE39893C/de not_active Expired - Lifetime
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