DE400515C - Pressluftmaschine fuer bergmaennische Gewinnungsarbeiten - Google Patents
Pressluftmaschine fuer bergmaennische GewinnungsarbeitenInfo
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- DE400515C DE400515C DESCH66271D DESC066271D DE400515C DE 400515 C DE400515 C DE 400515C DE SCH66271 D DESCH66271 D DE SCH66271D DE SC066271 D DESC066271 D DE SC066271D DE 400515 C DE400515 C DE 400515C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01B—MACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
- F01B21/00—Combinations of two or more machines or engines
- F01B21/02—Combinations of two or more machines or engines the machines or engines being all of reciprocating-piston type
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Description
- Preßluftmaschine für bergmännische Gewinnungsarbeiten. Antriebsmaschine für bergmännische Gewinnungsarbeiten, insbesondere zum Schrämen, Bohren usw., müssen dem rauhen Betrieb unter Tage angepaßt sein. Solche Maschinen sind nur dann als brauchbar anzusehen, wenn sie Einfachheit mit Sicherheit für Dauerbetrieb und Unempfindlichkeit gegen Staub und Schmutz verbinden. Daneben ist auch, besonders für das Schrämen, noch eine Forderung zu erfüllen, die auf möglichst wenig Raumbedarf und geringes Gewicht geht und die höchstmögliche Leistung bei niedrigster Bauhöhe erzielt. Nach der Erfindung sollen diese Forderungen erfüllt werden durch eine Antriebsmaschine mit schwingenden Zylindern. Schwingende, reit Preßluft betriebene Zylinder sind an sich schon mehrfach verwendet worden. Man hat solche Maschinen auch schon mit hintereinander aufgereihten Zylindern versehen, die in ihrem Schwingzapfen die Steuerbohrungen trugen. Für den Betrieb unter Tage liegt jedoch in dem Umstand, daß die Steuerflächen nachgedichtet werden müssen, aber meist nur unvollkommen und umständlich dicht gehalten werden können, von vornherein ein Übelstand. Nach der Erfindung wird auf diese Antriebsart zurückgegriffen, aber vorgeschlagen, zwischen die, wie bekannt, hintereinander aufgereihten Zylinder besondere Steuerscheiben einzuschalten, in denen die Zylinder um Zapfen schwingen und die die Kanäle für Zu- und Abführung des Betriebsmittels sowie die Lager für die Kurbelwelle aufnehmen und zugleich Abstandhalter innerhalb des Gehäuses bilden. Für den Dauerbetrieb ist es hierbei von besonderem Vorteil, daß die Steuerscheiben mit den dazwischen angeordneten Zylindern durch einfache Bolzen zusammengehalten werden können, die durch Einschaltung von Federn die notwendige Nachgiebigkeit erhalten. Je nach dem Verschleiß ist damit während des Betriebes ein Nachdichten sämtlicher Zylinder an den Steuerflächen auf einmal ermöglicht. Hand in Hand mit der Nachstellbarkeit der Steuerscheiben kann eine Nachstellbarkeit der Ein- und Auslaßkanäle statthaben, die, zweckmäßig in einem Strang zusammengeführt, dem Nachstellen der Steuerscheiben folgen. Die seitliche Führung der Steuerscheiben im Maschinengehäuse ergibt gleichzeitig wieder eine Verstrebung des ganzen Aufbaues. Während der einfache Aufbau an sich schon Übersichtlichkeit des Betriebes gewährt, ergibt die nach der Erfindung gegebene Gruppierung auch eine niedrige Bauhöhe, die wenig mehr als den Durchmesser der schwingenden Zylinder beträgt. Eine derartige Maschine eignet sich infolgedessen besonders als Antriebsmaschine für Schrämeinrichtungen, wobei je nach Bedarf der Antrieb unmittelbar oder unter Zwischen= schaltung von Übersetzungsgetrieben erfolgen kann.
- In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Abb, i zeigt im Grundriß eine Ausführungsform der neuen Gruppierung. Abb. 2 ist ein Querschnitt dazu, und Abb. 3 zeigt ebenfalls den Grundriß einer Ausführungsform mit mehreren Zylinderreihen.
- Die Zylinder io schwingen in bekannter Weise um Zapfen i i und gelangen mit ihren Kanälen abwechselnd in Verbindung mit den Zti- und Abführbohrungen für das Betriebsmittel während ihres Schwingens. Die Zapfen ii sind in den Steuerscheiben 12 gelagert, die auch die Zuleitungsschlitze 13 und die Ableitungsschlitze 14 für das Betriebsmittel erhalten. Die Zylinder io erhalten dadurch nur die einfachen Bohrungen 15 zur Vermittlung des Vberleitens des Betriebsmittels während ihres Ausschwingens und währenddem in den Zylindern die Kolben 16 hin und her gehen. Die Kolbenstangen 17 sind in üblicher Weise jeweils mit der zugehörigen Kurbel 18 der Welle i 9 verbunden, die in den Steuerscheiben mit Spiel verlagert ist. Die Steuerscheiben i-- werden im gesamten durch Bolzen zusammengefaßt, wobei Federn 21 die nötige Spannung vermitteln können und der Anzug und die Verstellung mittels einfacher Muttern o. dgl. 22 erfolgt. Der Nachstellbarkeit der Steuerscheiben 12 zur Erhaltung gleichbleibender Dichtverhältnisse ist die Anordnung der Überleitungsstücke 24 für das Betriebsmittel angepaßt. Diese sitzen in Ausnehmungen der Rippen 23 der Steuerscheiben und können über der Zuleitung 25 und der Ableitung 27 mit Hilfe von Stopfbüchsen 26 verstellt und gedichtet werden. Die Steuerscheiben legen sich auf den Seiten mit ihren Rippen 23 am Gehäuse 28 an und ergeben hier eine gute Führung und Stabilisierung der ganzen Einrichtung. Die Lager 29 des Gehäuses 28 für die Kurbelwelle i9 sind ebenso der Nachstellbarkeit angepaßt wie die Lager in den Rippen 23 der Steuerscheiben 12. Je nach Bedarf kann die Kurbelwelle i 9 unmittelbar mit der Fassung 3o des Arbeitswerkzeugs verbunden sein oder unter Zwischenschaltung eines übersetzungsgetriebes 31.
- Nach der Ausführung gemäß Abb.3 ist der Grundsatz der Erfindung erhalten; lediglich darin ist hier eine Änderung eingetreten, daß die einzelnen, den mehrfachen Zylinderreihen entsprechenden mehrfachen Zuleitungsstränge für das Betriebsmittel in einen Ansc1ilu13 32 zusammengeführt sind.
- Der Betrieb gestaltet sich mit einer derartigen :Maschine wie folgt: Das vom Anschluß 32 her eingeführte Betriebsmittel gelangt durch die einzelnen Stränge 25 über die Stutzen 24 in die Kanäle 13 der Steuerscheiben 12 und von hier beim Überdecken der Bohrung 15 im Zylinder vor den Kolben 16, diesen gegen die Kurbel treibend. Bei Hubumkehr ist Bohrung 15 mit dem Schlitz 14 der zugehörigen Steuerscheibe 12 in Deckung gebracht, so daß das Betriebsmittel nach Arbeitsleistung über die Stränge 27 auspuffen kann. Soweit es erforderlich ist, kann während des Betriebs durch Nachstellen der Muttern 22 stets für die richtige Spannung an den Gleitflächen zwischen Zylindern und Steuerscheiben gesorgt werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsmaschine für bergmännische Gewinnungsarbeiten mit reihenweiser Hintereinanderschaltung schwingender Preßluftarbeitszylinder, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitszylinder unter Zwischenschaltung von Steuerscheiben, die die Kanäle für die Zu- und Ableitung des Betriebsmittels, die Zapfen der schwingenden Zylinder und die Lager der Kurbelwelle aufnehmen und die Führung im Maschinengehäuse übernehmen, derart hintereinander geschaltet sind, daß sie im gesamten zu einem geschlossenen Arbeitskörper verspannt werden können.
- 2. Antriebsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheiben (12@ durch die verspannenden Bolzen (2o) unter Federdruck nachstellbar angeordnet sind, so daß die Zylinderreihe im gesamten verspannt und bezüglich der Steuerflächen nachgestellt werden kann.
- 3. Antriebsmaschine nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Steuerscheiben (12) mündenden Ein- und Auslässe je an einem gemeinsamen Strang (25, 27) angeschlossen sind und dem durch Verschleiß usw. veränderlichen Abstand der Steuerscheiben voneinander durch verschiebbare und nachstellbare Stutzen (24) und Stopfbüchsen (26) folgen.
- 4. Antriebsmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung der Steuerscheiben 12 im Maschinengehäuse (28) und der Kurbelwelle (i9) in den Lagern der Steuerscheiben (i--) mit solchem Spiel erfolgt, daß die Nachstellung der Scheiben und Zylinder als geschlossenem Arbeitskörper nicht behindert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH66271D DE400515C (de) | 1922-11-05 | 1922-11-05 | Pressluftmaschine fuer bergmaennische Gewinnungsarbeiten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH66271D DE400515C (de) | 1922-11-05 | 1922-11-05 | Pressluftmaschine fuer bergmaennische Gewinnungsarbeiten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE400515C true DE400515C (de) | 1924-08-15 |
Family
ID=7438812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH66271D Expired DE400515C (de) | 1922-11-05 | 1922-11-05 | Pressluftmaschine fuer bergmaennische Gewinnungsarbeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE400515C (de) |
-
1922
- 1922-11-05 DE DESCH66271D patent/DE400515C/de not_active Expired
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