DE4008155C2 - Piezoelektrische Nadelauswahleinrichtung - Google Patents
Piezoelektrische NadelauswahleinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine piezoelektrische Nadelauswahleinrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus der GB-PS 1 227 169 ist eine Nadelauswahleinrichtung dieser Art
bekannt. Zum Betätigen der Musterplatinen dient jeweils ein
Resonanzkörper, der einen zwischen einer Membran und einem
Gegengewicht befindlichen piezoelektrischen Wandler aufweist. Zum
Bewegen der Musterplatine wird der Resonanzkörper mit einer seiner
natürlichen Resonanz entsprechenden Frequenz gespeist, so daß der
Resonanzkörper zum Schwingen angeregt wird und mit dem
verschiebbaren Kolben in die Bewegungsbahn der Musterplatinen reicht.
Der Aufbau dieses Resonanzkörpers ist kompliziert, sein
Betriebsverhalten ist im Hinblick auf die Bewegungsgeschwindigkeit des
Nadelzylinders nicht unproblematisch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine piezoelektrische
Nadelauswahleinrichtung für eine Rundstrickmaschine der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, daß bei hoher
Ansprechempfindlichkeit ein genügend hoher Bewegungshub des
verschiebbaren Kolbens erreicht wird.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die im
Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale. Die
naturgemäß sehr geringen Bewegungshübe der piezoelektrischen Wandler
werden zunächst dadurch vergrößert, daß ein Stapel von linear
wirkenden piezoelektrischen Elementen vorgesehen wird. Eine weitere
Vergrößerung des Bewegungshubs erfolgt durch die mechanische
Verstärkungseinrichtung aus einarmigen Hebeln, deren freies Ende
jeweils in der Nähe des Schwenkpunkts eines benachbarten Hebels
angreift. Abhängig von dem Verhältnis der Hebelarme und der Anzahl
von Hebeln ergibt sich dann eine entsprechend große Verstärkung des
durch den Stapel der piezoelektrischen Elemente erreichten
Bewegungshubs.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht mit teilweise geschnitten dargestellten
Teilen einer piezoelektrischen Nadelauswahlrichtung;
Fig. 2 eine Vertikal-Schnittansicht durch die Nadelauswahleinrichtung
nach Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Nadelauswahleinrichtung nach Fig. 1
von links;
Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, die jedoch
in vergrößertem Maßstab;
Fig. 5 eine auseinandergezogene Darstellung eines
Paars von piezoelektrischen Aktuatoren und
einer dazugehörigen Einrichtung in der Nadelauswahleinrichtung
nach Fig. 1;
Fig. 5A eine Vertikal-Schnittansicht eines Paares piezoelektrischer
Aktuatoren;
und
Fig. 6 eine perspektivische Teildarstellung einer
geringfügigen Modifizierung der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5.
Fig. 1 und 2 zeigen einen aufrecht stehenden Nadel- oder Strickzylinder
1, der an einer nicht dargestellten Plattform
einer Rundstrickmaschine um seine eigene Achse drehbar
montiert ist. Der Strickzylinder 1 besitzt auf seiner
Oberfläche mehrere nutenartige Führungen 2, die sich
parallel zur Zylinderachse erstrecken. In den Führungen
2 sind verschieblich Musterplatinen 3 aufgenommen, an
denen Nadelfüße 3a ausgebildet sind, die selektiv an
dem Strickzylinder 1 mit im folgenden näher erläuterten
Mitteln nach oben und nach unten bewegbar sind. Die
Auf- und Abbewegung der Musterplatinen 3 führt zu der
gleichen Bewegung der üblichen, nicht dargestellten,
Stricknadeln der Maschine.
Wie auch in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, ist ein
etwa rechtwinkliges Traggestell 4 an einer Unterlage
B in unmittelbarer Nachbarschaft des Strickzylinders 1
montiert, um die verschiedenen Komponenten des piezoelektrischen
Nadelwählers zu lagern. Das Gestell 4
besitzt eine relativ dicke Rückenplatte 6, an der fest
in Form eines Kragbalkens mehrere Paare oberer und
unterer, als Halter ausgebildete Gehäuse 14 und 15 für Paare piezoelektrischer
Aktuatoren 17 und 18 festgelegt sind.
Die Paare von
Aktuatorhaltern 14 und 15 erstrecken sich bei dieser
Ausführungsform horizontal, oder, allgemeiner gesprochen,
in rechtem Winkel zur Richtung
der Drehachse des Streckzylinders 1.
Fig. 5 zeigt ein solches Paar oberer und unterer Gehäuse
14 und 15 zusammen mit den piezoelektrischen
Aktuatoren 17 und 18,
und einigen weiteren, direkt dazugehörigen
Teilen. Aus dieser Figur ersieht man ebenso
wie aus den Fig. 1, 2 und 4, daß jedes Paar von Gehäusen
14 und 15 einstellbar beweglich ist bezüglich
des Gestells 4 in Richtung auf den Strickzylinder 1
und von diesem weg, indem Stellschrauben 16 manipuliert
werden, die von ihren Enden hinter der Rückplatte 6
abstehen.
Die von den Gehäusen 14 und 15 getragenen
piezoelektrischen Aktuatoren 17 und 18 bestehen jeweils
aus einem Schichtaufbau, der eine geeignete Anzahl
von flachstückartigen piezoelektrischen Elementen
aufweist, die vertikal orientiert sind und zu einem
horizontalen Stapel erforderlicher Länge gestapelt sind.
Das Anlegen von Spannungsimpulsen an die piezoelektrischen
Aktuatoren 17 und 18 über Leitungspaare 17a und
18a führt zu momentanen Änderungen in den Längsabmessungen
der Stapel von piezoelektrischen Elementen, wie im
folgenden detailliert erläutert werden wird. Die piezoelektrischen
Aktuatoren 17 und 18 werden von einem elektronischen
Steuersystem E (Fig. 5) gesteuert.
An die zu dem Strickzylinder 1 orientierten vorderen
Enden der piezoelektrischen Aktuatoren 17 und 18 sind
Kolben 19a und 19b zylindrischer Form gekoppelt, die
durch Führungslöcher in den vorderen Enden der Aktuatorhalter
14 und 15 nach hinten und nach vorn beweglich
sind. jedes Paar von Kolben 19a und 19b wird durch das
zugehörige Paar von piezoelektrischen Aktuatoren 17
und 18 nach vorn verlagert in Anlage
mit einem Paar von Anschlägen 21a und 21b eines zugehörigen
Nadelwählhebels 21, der noch zu beschreiben ist.
Die horizontalen Positionen der Kolben 19a und 19b
bezüglich des zugehörigen Nadelwählhebels 21 sind
justierbar mit Hilfe der Justierschrauben 16, um einen
exakten Kontakt mit den Anschlägen 21a und 21b zu
erreichen.
Wie aus den Fig. 2, 4 und 5 hervorgeht, besitzt jedes
Paar von Aktuatorhaltern 14 und 15 Magnete 20a und 20b
flacher, quadratischer Form, die an ihren Vorderenden
angebracht sind, um das Paar von Anschlägen 21a und
21b eines zugehörigen Nadelwählhebels 21 anzuziehen.
Es ist deshalb wesentlich, daß mindestens die Anschläge
21a und 21b jedes Nadelwählhebels 21 aus magnetischem
Material bestehen. Die Magnete 20a und 20b sind zentrisch
mit einer Bohrung versehen, durch die hindurch die
Kolben 19a und 19b lose oder in Gleiteingriff hindurchgehen,
um etwas nach vorne vor die Magnete vorzustehen.
angetrieben durch die piezoelektrischen
Aktuatoren 17 und 18 drückt jedes Paar von Kolben 19a
und 19b abwechselnd die Anschläge 21a und 21b eines
der Nadelwählhebel 21 über die Magnete 20a und
20b.
Vorzugsweise sollten die Kolben 19a und 19b etwa
0,10 bis 0,15 mm über die Magnete 20a bzw. 20b nach
vorne vorstehen, wenn die piezoelektrischen
Aktuatoren 17 und 18 nicht erregt sind. Deshalb wird
jeder Nadelwählhebel 21 dann, wenn er zu einem der
Magnete 20a und 20b hingezogen wird, entsprechend der
Distanz von den Magneten in Abstand gehalten. Dieser
Abstand trägt wesentlich bei zu dem raschen, gezielten
und fehlerfreien Betrieb der Nadelwählhebel 21
ansprechend auf die Stoßwirkung durch die Kolben 19a
und 19b, die aus der folgenden Beschreibung deutlicher
hervorgeht.
Fig. 2 zeigt am besten mehrere, im vorliegenden Fall
acht, Wellen oder Schwenkstifte 22, die starr an
dem vorderen Ende des Gestells 4 gelagert sind. Jede
Welle 22 erstreckt sich in horizontaler Richtung, und
sämtliche Wellen befinden sich in einer vertikalen
Ebene. An diesen Wellen 22 sind schwenkbar die genannten
Nadelwählhebel 21 montiert, die die Aufgabe
haben, die horizontale Bewegung der Kolben 19a und
19b umzusetzen in die Vertikalbewegung der Nadelplatinen
am Strickzylinder 1. Jeweils in Form eines
flachgelegten "T" in der Darstellung nach Fig. 4,
besitzen die Nadelwählhebel 21 jeweils ein Paar von
Anschlägen 21a und 21b an ihrem hinteren Ende. Jedes
Paar von Anschlägen 21a und 21b ist mit einem geeigneten
stumpfen Winkel zueinander ausgebildet,
damit ein korrekter Kontakt mit dem Paar von Kolben
19a und 19b eines zugehörigen Paares piezoelektrischer
Aktuatoren 17 und 18 zustandekommt. Man sieht also,
daß jeder Nadelwählhebel 21 auf einer der Wellen
22 bidirektional verschwenkt wird, wenn das zugehörige
Paar von Kolben die Anschläge 21a und 21b abwechselnd
stößt.
Jeder Nadelwählhebel 21 läuft am anderen Ende aus in
einen Finger 21c, der aus einem verschleißbeständigen
Material besteht, z. B. aus einer
ultraharten Legierung oder aus Keramikmaterial. Die
Finger 21c der Nadelwählhebel 21 kommen selektiv in
Eingriff mit den Nadelfüßen 3a der Musterplatinen 3,
wenn eine Schwenkbewegung der Nadelwählhebel um die
Wellen 22 stattfindet.
Der Strickzylinder 1 mit in darauf befindlichen Musterplatinen
3 dreht sich mit hoher Geschwindigkeit in
Richtung des Pfeils in Fig. 1, wenn die Rundstrickmaschine
in Betrieb ist.
Das elektronische Steuersystem E
dient dazu, die piezoelektrischen Aktuatoren
17 und 18 selektiv zu erregen, abhängig von einem
gewünschten Muster, welches das Strickgut aufweisen
soll. Jedes ausgewählte Paar von piezoelektrischen
Aktuatoren 17 und 18 wird abwechselnd mit elektrischen
Impulssignalen erregt.
Es sei nun angenommen, daß an den einen piezoelektrischen
Aktuator 17 soeben ein Spannungsimpuls
angelegt wurde. Augenblicklich setzt der piezoelektrische
Aktuator diese elektrische Energie um in
mechanische Energie, so daß sich der Aktuator um
etwa 20 bis 50 µm ausdehnt. Dieser Ausdehnung des
piezoelektrischen Aktuators 17 stößt impulsartig
den zugehörigen Kolben 19a und Richtung auf den
Strickzylinder 1. Auf diese Weise nach vorn gestoßen,
drückt der Kolben 19a gegen den Anschlag 21a des
zugehörigen Nadelwählhebels 21, und zwar gegen die
Anziehungskraft des Magneten 20a. Da der andere
piezoelektrische Aktuator 18 nun im nicht-erregten
Zustand ist, dreht sich der Nadelwählhebel 21 im
Gegenuhrzeigersinn (Fig. 2 und 4) um die Welle 22.
Daraufhin wirkt der Finger 21c des Nadelwählhebels
21 auf den Nadelfluß 3a an einem der Nadelplatinen 3
am Strickzylinder 1 ein.
Aus der obigen Beschreibung ist ersichtlich, daß das
Erregen des anderen piezoelektrischen Aktuators 18
jedes Paars von Aktuatoren 17, 18 zu einer Schwenkbewegung
des zugehörigen Nadelwählhebels 21 im Uhrzeigersinn
(Fig. 2 und 4) führt.
Dadurch wirken die Nadelwählhebel 21
auf die gewünschten Musterplatinen 3 ein und veranlassen
sie, sich am Strickzylinder 1 nach oben oder nach
unten zu bewegen.
Das Ausmaß der Verlängerung
der Aktuatoren ist proportional zu der ursprünglichen Länge,
die durch die vorhandenen Elemente in jedem gestapelten
piezoelektrischen Aktuator definiert wird.
Folglich lassen sich die piezoelektrischen Aktuatoren
in einfacher Weise so konstruieren, daß ein ausreichend großer Hub für die Längsbewegung der Nadelplatinen
3 zwischen ihrer Arbeitsstellung und ihrer
Ruhestellung gewährleistet ist.
Ein anderer hervorzuhebender Vorteil der Erfindung
liegt in der Verwendung von Magneten 20a und 20b in
Kombination mit den piezoelektrischen Aktuatoren 17
und 18. Diese Magnete besitzen eine Bohrung, durch die
hindurch die Kolben 19a und 19b normalerweise um
etwa 0,10 bis 0,15 mm nach vorn vorstehen. Selektiv
durch den jeweiligen Magneten 20a und 20b angezogen,
sind also die Anschläge 21a und 21b gleichwohl
von den Magneten beabstandet, so daß die Nadelwählhebel
21 leicht in entgegengesetzte Richtungen verschwenkt
werden können, wenn die Kolben 19a und 19b
durch die piezoelektrischen Aktuatoren 18 und 19
nach vorn gestoßen werden. Dieses rasche Ansprechen
der Nadelwählhebel 21 führt zu ihrem exakten Betrieb
ohne Fehler.
Fig. 5A zeigt
Mittel zum Erhöhen des Hubs der Kolben 19a und 19b.
Das Gehäuse 14
enthält eine mechanische Verstärkungseinrichtung 30a zwischen
dem piezoelektrischen Aktuator 17 und dem Kolben 19a, und
in ähnlicher Weise enthält das Gehäuse 15 in sich
eine Verstärkungseinrichtung 30b zwischen
dem piezoelektrischen Aktuator 18 und dem Kolben 19b.
Die Verstärkungseinrichtung 30a umfaßt ein als Hebel
dienendes erstes vertikales Biegeelement 31a, das an der oberen
Wand des Gehäuses 14 durch einen verdünnten Abschnitt
befestigt ist, ein zweites vertikales Biegeelement 32a,
das an der unteren Wand des Gehäuses 14 über einen
verdünnten Abschnitt befestigt ist und ein drittes vertikales
Biegeelement 33a, das an der oberen Wand des Gehäuses
14 durch einen verdünnten Abschnitt befestigt
ist. Das erste Biegeelement 33a besitzt einen einstückig
mit ihm ausgebildeten und über einen verdünnten Abschnitt
verbundenen Abschnitt 34a, der an der Stirnseite des
piezoelektrischen Aktuators 17 anliegt. Das erste Biegeelement
31a trägt an seinem freien Ende ein Anschlagstück
35a, welches in gleitender Anlage mit dem zweiten Biegeelement
32a steht. In ähnlicher Weise trägt das zweite
Biegeelement 32a an seinem freien Ende ein Anschlagstück
36a, welches in gleitender Anlage mit dem dritten Biegeelement
33a steht. Das hintere Ende des Kolbens 19a ist
in das dritte Biegeelement 33a eingepaßt, und ein
elastischer O-Ring 37a befindet sich zwischen dem Element
33a und der Vorderwand des Gehäuses 14.
Die Verstärkungseinrichtung 30b umfaßt die
gleichen Elemente, die oben beschrieben wurden, mit der
Ausnahme, daß diese Elemente symmetrisch zu den Elementen
in dem Halter 14 in bezug auf eine horizontale Ebene
zwischen den beiden Gehäusen 14 und 15 angeordnet sind.
Die äquivalenten Merkmale innerhalb des Gehäuses 15 sind
mit den gleichen Bezugszeichen versehen, wobei jedoch
statt des Zusatzes "a" der Zusatz "b" verwendet ist.
Wenn der piezoelektrische Aktuator 17 erregt wird und
sich ausdehnt, so veranlaßt seine Vorwärtsbewegung eine
Drehung oder eine Verschwenkung des ersten Biegeelements
31a im Uhrzeigersinn, wodurch wiederum das zweite Biegeelement
32a durch das Anschlagstück 35 im Gegenuhrzeigersinn
verschwenkt wird. In ähnlicher Weise wird über das
Anschlagstück 36a das dritte Biegeelement 33a im
Uhrzeigersinn verschwenkt. Deshalb wird der Kolben 19a um
ein Stück nach vorne gestoßen, welches von der
Einrichtung 30 vervielfacht ist, weil die Einrichtung 30a
aufgrund ihrer Hebelwirkung die Bewegung vervielfacht.
Der O-Ring 37a dient zum Zurückdrücken der Biegeelemente,
wenn der piezoelektrische Aktuator 17 entregt wird. Die
gleiche Funktion kommt der Bewegungs-Vervielfachung 30b
zu. Es versteht sich, daß die Bewegungs-Verstärkungseinrichtungen
30a und 30b eine raschere und zuverlässige
Strickweise ermöglichen.
Fig. 6 zeigt eine geringfügige Modifizierung der Ausführungsform
nach Fig. 1 bis Fig. 5. Der modifizierte
Nadelwähler weist Platten 23a und 23b aus Weicheisen
oder dergleichem magnetischen Material auf, die an den
Vorderseiten der Magneten 20a und 20b in jedem Paar
von Gehäusen 14 und 15 befestigt sind. Jedes
paar von Magneten 20a und 20b übt Kräfte auf die
Anschläge 21a bzw. 21b des zugehörigen Nadelwählhebels
21 über die magnetischen Platten 23a und 23b aus.
Die anderen Einzelheiten des Aufbaus entsprechen der
Ausführungsform, die in den Fig. 1 bis 5 dargestellt
ist.
Die magnetischen Platten 23a und 23b sind dafür vorgesehen,
die Effekte der magnetischen Flüsse zu
mildern, die zurückzuführen sind auf die auf den
Kolben 19a und 19b sitzenden Magnete 20a und 20b, damit
ein Zurückprellen der Anschläge 21a und 21b verändert
wird. Untersuchungen haben gezeigt, daß die Magnetplatte
23a und 23b eine gezieltere, fehlerfreiere
Betriebsweise der Nadelwählhebel 21 gewährleisten.
Claims (4)
1. Piezoelektrische Nadelauswahleinrichtung für eine
Rundstrickmaschine mit einem drehbaren Nadelzylinder und darin
verschieblich gelagerten Musterplatinen, welche von
piezoelektrischen, ein Gehäuse und einen darin gelagerten, radial
zum Nadelzylinder verschiebbaren Kolben (19a, 19b) aufweisenden
Wandlern betätigbar sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Gehäuse (14) ein Stapel von linear wirkenden
piezoelektrischen Elementen (17, 18), welche bei Anlegen einer
elektrischen Spannung eine Längenänderung ausführen,
und eine mechanische Verstärkungseinrichtung vorgesehen sind,
welche mit einer Abfolge von jeweils in der Nähe ihres
Schwenklagers betätigten einarmigen Hebeln (31a, 32a, 33a, 34a)
diese Längenänderung in eine zur Nadelauswahl geeignete
Bewegungsgröße des Kolbens (19a, 19b) umsetzt.
2. Piezoelektrische Nadelauswahleinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils ein Paar von Gehäusen (14, 15) mit einem schwenkbar
gelagerten Auswahlelement (21, 21a, 21b) zusammenwirkt.
3. Piezoelektrische Nadelauswahleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch
einen elastischen O-Ring (37a, 37b), der zwischen dem am weitesten
vorn gelegenen einarmigen Hebel (33a, 33b) und einer Vorderwand
des Gehäuses (14) liegt.
4. Piezoelektrische Nadelauswahleinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der am weitesten vorn liegende einarmige Hebel (33a, 33b) den
zugehörigen verschiebbaren Kolben (19a) trägt.
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1990
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