DE40119C - Neuerungen an Mikrophonen - Google Patents

Neuerungen an Mikrophonen

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DE40119C
DE40119C DENDAT40119D DE40119DA DE40119C DE 40119 C DE40119 C DE 40119C DE NDAT40119 D DENDAT40119 D DE NDAT40119D DE 40119D A DE40119D A DE 40119DA DE 40119 C DE40119 C DE 40119C
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cones
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Siemens and Halske AG
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Siemens and Halske AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones

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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)
  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
SIEMENS & HALSKE in BERLIN. Neuerungen an Mikrophonen.
• Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. December 1886 ab.
Die bisherigen Mikrophone leiden in sehr störendem Grade an dem Uebelstande, dafs die Berührungsstellen zwischen den Kohlenstücken, welche von dem primären Strome des Volta-Inductors, dessen secundäre Ströme die zur Tonbildung in dem empfangenden Telephon dienenden Wechselströme bilden, durchlaufen werden^ die für die beste Wirkung durch Einregulirung bewirkten Zustände nicht dauernd beibehalten. Die Ursachen dieser schädlichen Zustandsänderungen liegen in Veränderungen der Temperatur der durch die Schallwellen der Luft in Mitschwingung gesetzten Membran oder Platte, welche deren Form verändern und dadurch den Druck, der auf den Contactstellen lastet, abändern, in Veränderungen der Zahl und des Leitungswiderstandes der Berührungsstellen und des Verhältnisses des Druckes zur Masse der bewegten Theile durch Erwärmung, durch Stöfse oder durch besonders heftige Tonschwingungen. .
Es folgt daraus, dafs die Mikrophone trotz bester Regulirung oft schnarrende und höchst störende Nebengeräusche geben, welche die zu übertragenden Stimmlaute unangenehm und die-Sprache unverständlich machen. In der vorliegenden Erfindung ist diesem Uebelstande dadurch begegnet, dafs die durch die schwingende Membran, welche selbst aus einer Kohlenplatte besteht oder mit einer Kohlenplatte fest verbunden ist, in Mitschwingung versetzte Kohlenmasse auf einer schiefen Ebene gelagert ist, auf der sie hinabgleitet und mit stets gleichem Drucke gegen die Kohlenmembran geprefst wird.. Diese schiefe Ebene kann selbst aus Kohle bestehen und dann in den Leitungskreis des" Stromes eingeschaltet sein. Es ist aber in der Regel vorzuziehen, die schiefe Ebene aus Metall oder einem politurfähigen Nichtleiter, wie Glas oder Porcellan, herzustellen. Es mufs dann die mitschwingende Kohlenmasse direct durch einen metallischen Leiter ohne wesentliche Federkraft, wie z. B. Silberlahn oder eine feine, lange Spirale aus Kupferdraht oder dergleichen, in den Leitungskreis eingeschaltet werden.
. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsfofm des Mikrophons ist α α eine gewöhnliche Telephonmembran, auf der die Kohlenplatte b b befestigt ist. Die mitschwingende Kohlenmasse C ' hat die Form eines rechtwinkligen Kegels, Fig. 4, dessen Spitze durch die Spirale d aus feinem Kupferdraht, welche die Einschaltung des Kegels in den Stromkreis bewirkt, verbunden ist. Der Kegel ist umgeben mit dem Hohlkegel e aus Glas, Porcellan oder einem anderen Stoff. Dieser massive Hohlkegel ist im Gestell des Apparates befestigt und wird so nahe an den Kohlenkegel gebracht, dafs nur ein kaum mefsbarer Zwischenraum zwischen den Kegelwandungen besteht. · Erhält nun die schwingende Membran eine senkrechte Lage, so gleitet der Kohlenkegel mit einem stets constant' bleibenden Druck gegen die an der schwingendem Membran befestigte Kohlenplatte.

Claims (1)

  1. Die benutzte Hohlkegelform für die schiefe Ebene gewährt noch den grofsen Vortheil, dafs man durch einfache, beliebig grofse Drehung des ganzen Telephons die wirksamen Berührungsstellen verändern kann, ohne in den Druck- und Massenverhältnissen etwas zu ändern. Sie gewährt ferner den Vortheil, dafs man beliebig viele Kohlenkegel in einander stecken kann und dadurch die Zahl der parallel oder hinter einander vom Strom zu durchlaufenden Contactstellen beliebig .modificiren kann. Fig. ι zeigt das Mikrophon mit einem massiven Kohlenkegel, Fig. 2 mit drei parallel, Fig. 3 ein solches mit drei hinter einander vom Strom durchlaufenen Kohlenkegeln.
    Pateνt-AnSPROCH :
    Bei Mikrophonen die Anwendung eines Kohlenkegels oder einer Anzahl in einander gesteckter Hohlkegel, deren Basis auf einer Kohlenplatte ruht,· welche an der Membran central befestigt ist, während die äufsere Seitenfläche des Konus in einem feststehenden Hohlkegel aus leitendem oder nicht leitendem Material gebettet ist, zum Zwecke, durch Drehen des ganzen Apparates um die Kegelachse neue Berührungspunkte zwischen der Kohlenplatte und den Kegeln zu schaffen und dabei die Kohlenkegel stets mit gleichem Druck gegen die Kohlenplatte zu pressen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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