DE402369C - Antriebsvorrichtung fuer Werkzeugmaschinen mit hin und her bewegtem Werkzeug oder Werkstueck - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Werkzeugmaschinen mit hin und her bewegtem Werkzeug oder Werkstueck

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DE402369C
DE402369C DES60534D DES0060534D DE402369C DE 402369 C DE402369 C DE 402369C DE S60534 D DES60534 D DE S60534D DE S0060534 D DES0060534 D DE S0060534D DE 402369 C DE402369 C DE 402369C
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DE
Germany
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machine tools
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DES60534D
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/02Driving main working members
    • B23Q5/027Driving main working members reciprocating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 18. SEPTEMBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 402369 -KLASSE 49 b GRUPPE
(S605341140b1)
oder Werkstück.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1921 ab.
Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrich- > tung für Werkzeugmaschinen mit hin und. her bewegtem Werkzeug oder Werkstück. Die Vorrichtung besteht aus einem Umkehrgetriebe und einem Motor, dessen Aktionsund Reaktionsteil abwechselnd umlaufen; das Umkehrgetriebe besteht aus einer achsial un,·· verschiebbaren, drehbar gelagerten Scheibe, ζ. Β. einer Riemenscheibe, einem Zahnrad
o. dgl., sowie zwei Kupplungen und zwei Bremsen. Die eine Hälfte jeder Bremsvor< richtung ist mit einer Kupplungshälfte fest verbunden.
Sowohl der Motor als auch das Umkehr^ getriebe sind bekannt. Neu ist, daß der Aktkmsteil des Motors mit dem einen, einen Teil einer Kupplung 'und einer Bremse zu* | gleich bildenden Gliede und der Reaktionsteil mit dem anderen, ebenso beschaffenen j
Teil des Umkehrgetriebes verbunden ist; da- ' bei hat der eine beider Motorteile ein bedeutend größeres Gewicht oder, genauer ge,-sagt, bedeutend größeres Trägheitsmoment als der andere.
Für den Antrieb der bezeichneten Werkzeugmaschinen. bietet diese Vereinigung den. Vorteil, daß, wenn beim Arbeiten des Werkzeuges der schwerere Motorteil der laufende ist, Unregelmäßigkeiten in dem dem Werkzeug sich entgegensetzenden Widerstände vergleichsweise leicht überwunden werden. Dieser Vorteil macht sich besonders bemerkbar bei kleinen Hobelmaschinen mit ruhendem, zu bearbeitendem Stück und hin und her be/-wegtem Werkzeug. Der Arbeitshub des Werkzeuges vollzieht sich beim Abhobeln einer hinsichtlich ihrer Dicke und Härte unregelmäßigen Gußhaut und auch nur beim Überschreiten harter Stellen des Gusses unter der Wirkung der in dem schweren Motorteil aufgespeicherten lebendigen Kraft sehr ruhig.
Es besteht ferner die Möglichkeit, den Stromzufluß zu dem Motor während jedes Arbeitshubes so rechtzeitig abzusteEen, daß dieiEih dem laufenden schweren Motorteil enthaltene lebendige Kraft auf dem letzten Teil der Arbeitsbewegung des Werkzeuges nutzbringend aufgezehrt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. 81 ist der induzierte, 82
ίο der induzierende Teil eines Elektromotors. Der Teil 81 sitzt fest auf der Welle! 4, die' sich in ihren Lagern drehen und mittels des Hebels 16 achsial verschieben läßt. Auf dieser Welle sitzt drehbar, aber unverschiebbar die Scheibe 3, welche an dem einen Ende einen Teil einier Bremse und am anderen Ende einen Teil einer Kupplung, ζ. Β. einer Reibungskupplung, bildet. In der Scheibe 3 sind die Feldmagnete 82 des Motors ange-
ao ordnet. Der Strom wird dem Motor durch in der Zeichnung nicht angegebene Schleife ringe zugeführt. Auf der Welle 4 oder, .wie bei dem gezeichneten Aueführungsbeispiel, auf der verlängerten Nabe der Scheibe 3 sitzt drehbar die Seilscheibe 1, welche durch nur teilweise und schematisch angedeutete Rollen 18 an achsialer Verschiebung gehindert wird. Die Scheibe 1, die eine Seil- oder Riemenscheibe oder auch ein Zahnrad sein kann, ist auf ihren beiden Seiten als Kupplung ausge* bildet. Gewöhnlich wird die Scheibe 1 als das kleine Antriebszahnräd für die anzutreibende Werkzeugmaschine ausgebildet werden. Dieses Rad liegt zwischen den beiden Kupplungsteilen, die wechselweise mit ihm fest verbunden werden. Auf der Welle 4 sitzt ferner 1 achsial unverschiebbar und auch undrehbai eine Scheibe ro, die auf der der Scheibe r zugekehrten Seite als Kupplungsteil und auf ihrer anderen Seite als Bremsteil ausgebildet ist. "Es sind außerdem noch die beiden undrehbaren und achsial unverschiebbaren Bremsscheiben 17 und 19 angeordnet.
Wenn das Werkzeug arbeiten, also einen Span abheben soll, wird die Wellet so verschoben, daß die Scheibe 3 mit der Scheibe 1 und die Scheibe. 10 mit der Scheibe 19 in Eingriff kommt. Soll das Werkzeug wieder zurückgehen, so wird die Welle 4 in der entgegengesetzten Richtung verschoben, damit die Scheibe 3 mit der Scheibe 17 und die Scheibe 10 mit der Scheibe 1 in Eingriff kommt. Die Umlaufrichtungen der Scheibe 1 sind in beiden Fällen entgegengesetzt.

Claims (1)

  1. 55 Patent-Anspruch:
    Antriebsvorrichtung für Werkzeugmaschinen mit hin und her bewegtem Werkzeug oder Werkstück und Antrieb durch einen Motor mit drehbar gelagertem, getriebenem und widerstehendem Teil, dadurch gekennzeichnet, daß der eine (10) der beiden für entgegengesetzte Drehung bestimmten Teile (10,3) eines Umkehrgetriebes, welcher auf der einen Seite als Kupplungsteil und auf der anderen Seite als Bremsteil ausgebildet ist, mit dem einen drehbaren Teil (81) des Motors und der andere ebenso gebaute Teil (3) des Umkehrgetriebes mit dem anderen drehbaren Teil (82) des Motors fest verbunden ist.
DES60534D 1921-05-08 1921-05-08 Antriebsvorrichtung fuer Werkzeugmaschinen mit hin und her bewegtem Werkzeug oder Werkstueck Expired DE402369C (de)

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