DE4028325C2 - Vorrichtung zum Regeln des Zündzeitpunktes für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
Vorrichtung zum Regeln des Zündzeitpunktes für eine BrennkraftmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln des Zündzeitpunktes
für eine Brennkraftmaschine.
Aus DE 36 29 197 A1 ist es bei einer Vorrichtung zur Steuerung
einer Brennkraftmaschine bekannt, eine Grund-Kraftstoffmenge in
Übereinstimmung mit ersten vorbestimmten Parametern der Maschine
zu berechnen, einen Grund-Zündzeitpunkt entsprechend zweiten
vorbestimmten Parametern der Maschine zu berechnen, einen Verzögerungswert
des Grund-Zündzeitpunktes in Übereinstimmung mit
dritten vorbestimmten Parametern der Maschine zu berechnen,
danach eine Kraftstoff-Inkrementalmenge unter Verwendung einer
einen positiven Differentialwert mit Bezug auf den Verzögerungswert
des Grund-Zündzeitpunkts aufweisenden Funktion zu berechnen,
ein aktuelles Luft/Kraftstoff-Verhältnis in Übereinstimmung
mit der durch die Kraftstoff-Inkrementalmenge korrigierten
Grund-Kraftstoffmenge einzustellen und schließlich einen aktuellen
Zündzeitpunkt in Übereinstimmung mit dem durch den Verzögerungswert
des Grund-Zündzeitpunkts korrigierten Grund-Zündzeitpunkt
zu steuern. Hierbei wird zunächst festgestellt, ob ein
Klopfen im Motor auftritt, worauf eine Verzögerung des Zündzeitpunkts
und gleichzeitig eine Anreicherung des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses
ausgeführt wird.
Aus DE 34 18 570 A1 ist es bei einer Anordnung zum Verhindern
des Klopfens in einem Verbrennungsmotor bekannt, zunächst ein
Klopfen des Motors festzustellen, und dann, wenn Klopfen auftritt,
das Luft/Kraftstoff-Gemisch anzureichern, um ein weiteres
Auftreten des Klopfens zu verhindern. Kann dies durch Anreicherung
des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses nicht erreicht werden, so
wird weiterhin der Zündzeitpunkt nachgestellt. Umgekehrt kann
auch so vorgegangen werden, daß zunächst der Zündzeitpunkt verstellt
und dann zusätzlich das Luft/Kraftstoff-Verhältnis angereichert
wird, wenn die erste Maßnahme ein Klopfen nicht wirksam
verhindert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung zum
Regeln des Zündzeitpunktes für eine Brennkraftmaschine so auszubilden,
daß ein Auftreten des Klopfens und ein damit verbundener
Leistungsabfall der Maschine vermieden wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale ds Anspruchs 1 gelöst.
Dadurch, daß ab Feststellen der Bedingung, daß die Maschine
unter hoher Last arbeitet, der Grund-Zündzeitpunkt verzögert
wird, bis dann nach Ablauf eines bestimmten Zeitintervalls, innerhalb
von dem festgestellt wird, ob die Bedingung hoher Last
weiterhin vorliegt, das Luft/Kraftstoff-Verhältnis angereichert
wird, während die Zündzeitpunktverzögerung gestoppt wird, kann
ein Auftreten von Klopfen verhindert werden. Damit wird nicht
zunächst Klopfen festgestellt und dann eine Gegenmaßnahme gegen
Klopfen eingeleitet, sondern es werden bereits vor dem möglichen
Auftreten von Klopfen Maßnahmen getroffen, die ein Auftreten des
Klopfens verhindern.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren
Ansprüchen angegeben.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung zum Regeln des
Zündzeitpunktes einer Brennkraftmaschine,
Fig. 2 ein Flußdiagramm eines Unterprogramms
zur Festlegung eines hochlastabhängigen
Zunahmekoeffizienten KWOT,
Fig. 3 ein Beispiel der Festlegung eines
Bezugswertes TWOT, der in dem
Unterprogramm von Fig. 2 benutzt wird,
Fig. 4 das Flußdiagramm eines Unterprogramms
zum Setzen eines Kennzeichens FHSFE, das
im Unterprogramm von Fig. 2 benutzt
wird,
Fig. 5(a) bis 5(c) Diagramme zur Erläuterung des Ablaufes
des in Fig. 4 dargestellten Programms,
Fig. 6 in einem Diagramm eine Tabelle zum
Bestimmen eines
Anreicherungskoeffizienten XWOT,
Fig. 7 in einem Diagramm die Arbeitsbereiche
der Maschine, die durch die
Maschinendrehzahl Ne und das
Kraftstoffeinspritzzeitintervall TOUT
begrenzt sind,
Fig. 8(a) bis 8(c) in Diagrammen ein Beispiel der
Festlegung des hochlastabhängigen
Zunahmekoeffizienten KWOT in den
Bereichen Ic1 und Ic2 in Fig. 7,
Fig. 9 das Flußdiagramm eines Unterprogramms
zum Verzögern des Zündzeitpunktes,
Fig. 10 in einem Diagramm eine Tabelle zum
Bestimmen des Maßes an Verzögerung des
Zündzeitpunktes,
Fig. 11 in einem Zeitdiagramm den zeitlichen
Ablauf der Ausführung der Korrektur des
Zündzeitpunktes usw. und
Fig. 12 in einem Diagramm die Beziehung zwischen
dem Luft/Kraftstoff-Verhältnis A/F und
dem Zündzeitpunkt ΘIG.
In Fig. 1 ist der Gesamtaufbau eines Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Regeln des
Zündzeitpunktes für eine Brennkraftmaschine dargestellt. In
Fig. 1 ist insbesondere eine Brennkraftmaschine 1 für ein
Kraftfahrzeug gezeigt. Mit dem Zylinderblock der Maschine
1 ist ein Ansaugrohr 2 verbunden, in dem quer ein
Drosselkörper 3 angeordnet ist, in den ein Drosselventil 3′
aufgenommen ist. Ein Sensor 4 für die Drosselventilöffnung
ΘTH ist mit dem Drosselventil 3′ verbunden und erzeugt ein
elektrisches Signal, das die wahrgenommene
Drosselventilöffnung angibt, wobei dieses Signal an einer
elektronischen Steuereinheit ECU 5 liegt. In jedem der
nicht dargestellten Zylinder der Maschine ist eine Zündkerze
17 angeordnet, die elektrisch mit der ECU 5 verbunden ist,
so daß diese den Zündzeitpunkt ΘIG steuert.
Kraftstoffeinspritzventile 6, von denen nur eines
dargestellt ist, sind in dem Inneren des Ansaugrohres an
Stellen in der Mitte zwischen dem Zylinderblock der
Maschine 1 und dem Drosselventil 3′ und etwas stromaufwärts
von den jeweiligen Ansaugventilen eingesetzt, die nicht
dargestellt sind. Die Kraftstoffeinspritzventile 6 sind mit
einer nicht dargestellten Pumpe verbunden und elektrisch an
die ECU 5 angeschlossen, so daß ihr
Ventilöffnungszeitintervall durch Signale von der ECU 5
gesteuert wird.
Ein Sensor 8 für den absoluten Druck PBA im Ansaugrohr ist
in Verbindung mit dem Inneren des Ansaugrohres 2 an einer
Stelle unmittelbar stromabwärts vom Drosselventil 3′
angeordnet und liefert ein elektrisches Signal, das den
wahrgenommenen absoluten Druck im Ansaugrohr 2 wiedergibt,
der ECU 5. Ein Sensor 9 für die Temperatur TA der
angesaugten Luft sitzt im Ansaugrohr 2 an einer Stelle
stromabwärts vom Sensor 8 für den absoluten Druck und
liefert ein elektrisches Signal, das die wahrgenommene
Temperatur TA der angesaugten Luft wiedergibt, der ECU 5.
Ein Sensor 10 für die Maschinenkühlmitteltemperatur TW,
der aus einem Thermistor oder einem ähnlichen Bauelement
bestehen kann, ist im Zylinderblock der Maschine 1
angeordnet und liefert ein elektrisches Signal der ECU 5,
das die wahrgenommene Maschinenkühlmitteltemperatur TW
angibt. Ein Sensor 11 für die Maschinendrehzahl Ne und ein
Zylinderunterscheidungssensor 12 sind einer Nockenwelle
oder Kurbelwelle der Maschine 1 zugewandt angeordnet, die
nicht dargestellt ist. Der Sensor 11 für die
Maschinendrehzahl erzeugt einen Impuls als Signalimpuls für
den oberen Totpunkt jeweils an bestimmten
Kurbelwellenwinkeln, wenn sich die Kurbelwelle um 180°
dreht, während der Zylinderunterscheidungssensor 12 einen
Impuls bei einem bestimmten Kurbelwinkel eines bestimmten
Zylinders der Maschine erzeugt. Beide Impulse liegen an der
ECU 5.
Ein Drei-Wege-Katalysator 14 ist im Auspuffrohr 13
angeordnet, der mit dem Zylinderblock der Maschine 1
verbunden ist, um das Abgas von Schadstoffanteilen, wie
beispielsweise HC, CO und NOx zu reinigen. Ein
Sauerstoffsensor 15 als Abgaskonzentrationssensor befindet
sich im Auspuffrohr 13 an einer Stelle stromaufwärts vom
Drei-Wege-Katalysator 14, um die Konzentration des
Sauerstoffs in den Abgasen von der Maschine 1 zu ermitteln,
und liefert ein Signal der ECU 5, das die wahrgenommene
Sauerstoffkonzentration angibt.
Mit der ECU 5 ist weiterhin elektrisch ein Sensor 16 für
den Außenluftdruck PA verbunden, der ein elektrisches
Signal liefert, das den wahrgenommenen Außenluftdruck PA
angibt.
Die ECU 5 umfaßt eine Eingangsschaltung 5a mit der Funktion
der Wellenformung der Eingangssignale von den verschiedenen
Sensoren, der Verschiebung der Spannungspegel der
Sensorausgangssignale auf einen bestimmten Pegel, der
Umwandlung der analogen Signale von den Analogsensoren in
digitale Signale usw., eine Zentraleinheit CPU 5b, eine
Speichereinheit 5c, die die verschiedenen
Betriebsprogramme, die in der CPU 5b auszuführen sind, und
die Ergebnisse der Rechenvorgänge usw. speichert, und eine
Ausgangsschaltung 5d, die ein Treibersignal den
Kraftstoffeinspritzventilen 6 ausgibt.
Die CPU 5b arbeitet auf die obenerwähnten Signale von den
Sensoren ansprechend und bestimmt die Arbeitsverhältnisse,
unter denen die Maschine 1 arbeitet, beispielsweise den
Regelbereich für das Luft/Kraftstoff-Verhältnis, in dem die
Kraftstoffversorgung auf die ermittelte
Sauerstoffkonzentration in den Abgasen geregelt wird, und
die Bereiche mit offener Regelschleife und berechnet auf
der Grundlage der ermittelten Arbeitsverhältnisse das
Ventilöffnungszeitintervall oder das
Kraftstoffeinspritzzeitintervall TOUT, über das die
Kraftstoffeinspritzventile 6 zu öffnen sind, indem die
folgende Gleichung snychron mit der Eingabe der
Signalimpulse für den oberen Totpunkt in die ECU 5 benutzt
wird:
TOUT = Ti×K1×KWOT×KTW×K02+K2 , (1)
wobei Ti einen Grundwert des Kraftstoffeinspritzzeitintervalls
TOUT der Kraftstoffeinspritzventile 6
bezeichnet, der von einer Ti-Liste nach Maßgabe der
Maschinendrehzahl Ne und des Absolutdruckes PBA im
Ansaugrohr gelesen wird.
KWOT ist ein hochlastabhängiger Zunahmekoeffizient zum
Anreichern des Gemisches, wenn das Drosselventil 3′ nahezu
vollständig geöffnet ist, der so festgelegt wird, wie es
später anhand von Fig. 2 beschrieben wird.
K₀₂ ist ein Korrekturkoeffizient für die Regelung des
Luft/Kraftstoff-Verhältnisses, dessen Wert auf die
Sauerstoffkonzentration in den Abgasen während der Regelung
bestimmt wird, während er dann, wenn die Maschine in
anderen Bereichen, d. h. in den Bereichen mit offener
Regelschleife, als dem Regelbereich arbeitet, auf jeweils
bestimmte angemessene Werte gesetzt wird.
K₁ undK₂ sind weitere Korrekturkoeffizienten und
Korrekturvariablen, die auf der Grundlage der verschiedenen
Maschinenparametersignale auf solche Werte berechnet
werden, daß die Charakteristiken der Maschine, wie
beispielsweise der Kraftstoffverbrauch und das
Beschleunigungsvermögen, in Abhängigkeit von den
Arbeitsverhältnissen der Maschine optimiert sind.
Die CPU 5b bestimmt weiterhin den Zündzeitpunkt ΘIG auf
der Grundlage eines Grundzündzeitpunktes ΘIGMAP, der von
einer Liste auf der Grundlage der Maschinendrehzahl Ne und
des Absolutdruckes PBA im Ansaugrohr gelesen wird.
Über die Ausgangsschaltung 5d liefert die CPU 5b den
Kraftstoffeinspritzventilen 6 Treibersignale entsprechend
dem Kraftstoffeinspritzzeitintervall TOUT, das in der oben
beschriebenen Weise berechnet wurde und über das die
Kraftstoffeinspritzventile 6 geöffnet werden, wobei über
die Ausgangsschaltung 5d die CPU 5b die Zündkerzen 17
gleichfalls mit Treibersignalen entsprechend dem in der
oben beschriebenen Weise bestimmten Zündzeitpunkt ΘIG
versorgt.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel umfaßt die ECU 5
eine Festlegungseinrichtung für den Zündzeitpunkt, eine
Regeleinrichtung für das Luft/Kraftstoff-Verhältnis, eine
Detektoreinrichtung für die Hochlastverhältnisse, eine
Anreicherungseinrichtung für das Luft/Kraftstoff-Verhältnis
und eine Verzögerungseinrichtung für den Zündzeitpunkt.
Fig. 2 zeigt ein Unterprogramm zum Berechnen des
hochlastabhängigen Zunahmekoeffizienten KWOT. Dieses
Programm wird synchron mit der Eingabe jedes Signalimpulses
für den oberen Totpunkt in die ECU 5 ausgeführt.
In einem Schritt 201 wird der hochlastabhängige
Zunahmekoeffizient KWOT unter Verwendung der folgenden
Gleichung berechnet:
KWOT = 1+CWOT/32 , (2)
wobei CWOT ein Interpolationskoeffizient ist, der von der
Maschinendrehzahl Ne und dem Absolutdruck im Ansaugrohr
abhängt und zusammen mit dem Grundwert Ti des
Kraftstoffeinspritzzeitintervalls in der Ti-Liste
gespeichert ist.
In einem Schritt 202 wird ein TWOT-Unterprogramm
ausgeführt, um den ersten bis dritten Bezugswert TWOT1 bis
TWOT3 als Bezugswert TWOT zu berechnen und einen
Maschinenarbeitsbereich, der im folgenden als WOT-Bereich
bezeichnet wird, zu bestimmen, in dem die Kraftstoffversorgung
aufgrund der hohen Last an der Maschine erhöht
werden sollte.
Der erste bis dritte Bezugswert TWOT1, TWOT2 und TWOT3
werden grundsätzlich nach Maßgabe der Maschinendrehzahl Ne
festgelegt, wie es in Fig. 3 dargestellt ist, und in
Abhängigkeit von der Maschinenkühlmitteltemperatur TW und
dem Außenluftdruck PA korrigiert. Wenn gemäß Fig. 3 die
Maschinendrehzahl Ne nicht über einem Bezugswert NHSFE von
beispielsweise 2500 Umdrehungen pro Minute liegt, d. h.,
wenn NeNHSFE ist, dann ist der zweite Bezugswert TWOT2
gleich dem ersten Bezugswert TWOT1. Der dritte Bezugswert
TWOT3 wird weiterhin auf einen Wert gesetzt, der dadurch
erhalten wird, daß ein bestimmter Wert vom zweiten
Bezugswert TWOT2 abgezogen wird.
In einem Schritt 203 wird das in Fig. 4 dargestellte
FHSFE-Unterprogramm ausgeführt. Das FHSFE-Unterprogramm
wird dazu ausgeführt, ein erstes Kennzeichen FHSFE zu
setzen, das dazu dient, die Kraftstofferhöhung im WOT-
Bereich in den Schritten 217 und 222 umzuschalten, wie es
später beschrieben wird.
In Fig. 4 wird in einem Schritt 401 ermittelt, ob das
Kraftstoffeinspritzzeitintervall TOUT, das nach der
Gleichung (1) erhalten wird, länger als der dritte
Bezugswert TWOT3 ist oder nicht. Wenn die Antwort auf
diese Frage positiv ist, d. h., wenn TOUT<TWOT3 ist, dann
wird in einem Schritt 402 ermittelt, ob der Zählwert eines
tWOT3-Zeitgebers kleiner als ein Bezugszeitintervall TBASE
von beispielsweise 30 s ist oder nicht. Wenn die Antwort
auf diese Frage positiv ist, d. h., wenn tWOT3<TBASE ist,
dann wird der tWOT3-Zeitgeber dazu gebracht, in einem
Schritt 403 aufzuzählen, und geht anschließend das Programm
auf einen Schritt 404 über, wohingegen dann, wenn die
Antwort negativ ist, d. h., wenn tWOT3TBASE ist, das
Programm auf den Schritt 404 springt. Wenn die Bedingung
TOUT<TWOT3 erfüllt ist, dann wird durch die Schritte 401
bis 403 der tWOT3-Zeitgeber dazu gebracht, so lange
aufzuzählen, bis das Bezugszeitintervall TBASE erreicht
ist.
In einem Schritt 404 wird ermittelt, ob das zweite
Kennzeichen FPT gleich 0 ist oder nicht. Wenn die Antwort
auf diese Frage negativ ist, d. h., wenn FPT=1, dann
springt das Programm auf einen Schritt 409, während dann,
wenn die Antwort positiv ist, d. h., wenn FPT=0, das
Programm auf einen Schritt 405 übergeht. Diesbezüglich ist
das zweite Kennzeichen FPT gleich 0 gesetzt, wenn die
Antwort auf die Frage des Schrittes 401 negativ ist, d. h.,
wenn die Bedingung TOUTTWOT3 erfüllt ist. Wenn daher die
Antworten auf beide Fragen der Schritte 401 und 404 positiv
sind, bedeutet das, daß die Maschinenarbeitsverhältnisse
gerade von einem Zustand, in dem die Bedingung TOUTTWOT3
erfüllt ist, auf einen Zustand übergegangen sind, in dem
die Bedingung TOUT<TWOT3 erfüllt ist.
In einem Schritt 405 wird ein integriertes Zeitintervall
tWOTX nach der folgenden Gleichung (3) berechnet:
tWOTX = tWOTX-(TWOT3RAM-tPT)
= tWOTX+(tPT-tWOT3RAM) (3)
= tWOTX+(tPT-tWOT3RAM) (3)
Das integrierte Zeitintervall tWOTX wird dadurch erhalten,
daß ein Zeitintervall aufaddiert wird, das dadurch erhalten
wird, daß ein Zeitintervall, über das die Bedingung
TOUT<TWOT3 das letzte Mal erfüllt war, von einem
Zeitintervall abgezogen wird, über das die Bedingung
TOUTTWOT3 das letzte Mal erfüllt war.
Anschließend wird in einem Schritt 406 ermittelt, ob das
integrierte Zeitintervall tWOTX, das im Schritt 405
erhalten wurde, länger als das Bezugszeitintervall TBASE
ist oder nicht. Wenn die Antwort auf diese Frage negativ
ist, d. h., wenn tWOTXTBASE ist, dann springt das
Programm auf einen Schritt 408, wohingegen dann, wenn die
Antwort positiv ist, d. h., wenn tWOTX<TBASE ist, das
integrierte Zeitintervall tWOTX in einem Schritt 407 auf
das Bezugszeitintervall TBASE gesetzt wird und das Programm
anschließend auf den Schritt 408 übergeht. In den Schritten
406 und 407 wird der Maximalwert des integrierten
Zeitintervalls TWOTX auf das Bezugszeitintervall TBASE
gesetzt. Dann wird im Schritt 408 das zweite Kennzeichen
FPT auf 1 gesetzt und wird der Zählwert des tPT-Zeitgebers
im Schritt 409 auf 0 rückgesetzt, woraufhin in einem
Schritt 410 ermittelt wird, ob der Zählwert des tWOT3-
Zeitgebers gleich dem oder größer als das integrierte
Zeitintervall tWOTX ist. Wenn die Antwort auf diese Frage
positiv ist, d. h., wenn tWOT3tWOTX ist, dann wird das
erste Kennzeichen FHSFE im Schritt 411 auf 1 gesetzt,
wohingegen dann, wenn die Antwort negativ ist, d. h., wenn
tWOT3<tWOTX ist, das erste Kennzeichen FHSFE in einem
Schritt 418 auf 0 gesetzt wird und anschließend das
vorliegende Programm beendet wird.
Wenn andererseits die Antwort auf die Frage des Schrittes
401 negativ ist, d. h., wenn TOUTtWOT3 ist, dann wird in
einem Schritt 412 ermittelt, ob der Zählwert des tPT-
Zeitgebers kleiner als das Bezugszeitintervall TBASE ist
oder nicht. Wenn die Antwort auf diese Frage positiv ist,
d. h., wenn tPT<TBASE ist, dann wird der tPT-Zeitgeber dazu
gebracht, in einem Schritt 413 aufzuzählen, woraufhin das
Programm auf einen Schritt 414 übergeht, wohingegen dann,
wenn die Antwort negativ ist, das Programm auf den Schritt
414 springt. In den Schritten 401, 412 und 413 wird unter
der Bedingung TOUTTWOT3 der tPT-Zeitgeber somit dazu
gebracht, aufzuzählen, bis das Bezugszeitintervall TBASE
erreicht ist.
Im Schritt 414 wird ermittelt, ob das zweite Kennzeichen
FPT gleich 0 ist oder nicht. Wenn die Antwort auf diese
Frage positiv ist, d. h., wenn FPT=0, springt das Programm
auf einen Schritt 417, wohingegen dann, wenn die Antwort
negativ ist, d. h., wenn FPT=1, was bedeutet, daß die
Bedingung TOUT<TWOT3 in der letzten Schleife erfüllt
war, der Zählwert des tWOT3-Zeitgebers in einem Schritt 415
als Zeitintervall tWOT3RAM in einem Speicher mit direktem
Zugriff RAM der Speichereinrichtung 5c gespeichert wird
und das zweite Kennzeichen FPT in einem Schritt 416 auf 0
gesetzt wird, woraufhin das Programm auf den Schritt 417
übergeht. Im Schritt 417 wird der Zählwert des tWOT3-
Zeitgebers auf 0 rückgesetzt, woraufhin in einem Schritt
418 das erste Kennzeichen FHSFE auf 0 gesetzt wird und
anschließend das vorliegende Programm beendet wird.
Im folgenden wird anhand von Fig. 5 der Ablauf des in Fig. 4
dargestellten Programms im einzelnen beschrieben. Die
ausgezogene Linie a in Fig. 5 zeigt die Arbeitsverhältnisse
der Maschine, bei denen das Kraftstoffeinspritzzeitintervall
TOUT mit der Zeit um den dritten Bezugswert TWOT3
schwankt. Das integrierte Zeitintervall tWOTX wird
unmittelbar nach einem Übergang des Kraftstoffeinspritzzeitintervalls
TOUT vom Zustand TOUTTWOT3 auf den
Zustand TOUT<TWOT3, d. h. zu den Zeitpunkten t₁, t₃, t₆,
t₆ und t₁₀ der Kurve a in Fig. 5 berechnet. Die zu diesen
Zeitpunkten berechneten integrierten Zeitintervalle tWOTX1
bis tWOTX5 sind in Fig. 5c dargestellt. T₁ bis T₉ in Fig. 5c
sind Zeitintervalle, die auch in Fig. 5a dargestellt
sind. T₁ ist beispielsweise das Zeitintervall zwischen den
Zeitpunkten t₁ und t₂, das bei dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel 15 Sekunden lang ist.
Es sei zum Zeitpunkt t₁ angenommen, daß die Summe der Zeitintervalle
vor dem Zeitpunkt t₁, während die Bedingung
TOUTTWOT3 erfüllt ist, beträchtlich länger als die
Summe der Zeitintervalle vor diesem Zeitpunkt ist, in denen
die Bedingung TOUT<TWOT3 erfüllt war. Das integrierte
Zeitintervall tWOTX zum Zeitpunkt t₁ wird daher gleich
TBASE angenommen.
Zum Zeitpunkt t₃ werden das integrierte Zeitintervall
TWOTX1, das das letzte Mal erhalten wurde, ein Zeitintervall
t₁ (=tWOT3RAM), über das die Bedingung TOUT<TWOT3
ununterbrochen das letzte Mal erfüllt war, und ein Zeitintervall
T₂ (=tPT), über das die Bedingung TOUTTWOT3
das letzte Mal ununterbrochen erfüllt war, in die obige
Gleichung 3 eingesetzt, um das integrierte Zeitintervall
tWOTX2 zu erhalten. In diesem Fall ist das integrierte
Zeitintervall tWOTX2 gleich 25 Sekunden, so daß das erste
Kennzeichen FHSFE von 0 auf 1 zum Zeitpunkt t₄ umgestellt
wird, wenn 25 Sekunden (=T₃) nach dem Zeitpunkt t₃ abgelaufen
sind (siehe Schritte 410, 411 und 418 in Fig. 4).
Wenn danach das Zeitintervall TOUT kürzer als der dritte
Bezugswert TWOT3 zum Zeitpunkt t₅ wird, dann wird das
erste Kennzeichen FHSFE von 1 auf 0 umgestellt.
Zum Zeitpunkt t₆ beträgt das Zeitintervall, über das die
Bedingung TOUT<TWOT3 das letzte Mal ununterbrochen
erfüllt war, 45 Sekunden (T₃+T₄). Da jedoch der maximale
Zählwert von tWOT3 gleich dem Bezugszeitintervall TBASE
ist, wird das integrierte Zeitintervall zum Zeitpunkt t₆
unter Verwendung des Bezugszeitintervalls TBASE anstelle
des Zeitintervalls T₃+T₄ berechnet, über das die Bedingung
TOUT<TWOT3 tatsächlich ununterbrochen erfüllt war.
Zu den Zeitpunkten t₈ und t₁₀ werden die integrierten
Zeitintervalle tWOTX4 und tWOTX5 in der gleichen Weise
berechnet, wie es oben beschrieben wurde. Da das
integrierte Zeitintervall tWOTX5 zum Zeitpunkt t₁₀ 15 s
beträgt, wird das erste Kennzeichen FHSFE von 0 auf 1 zum
Zeitpunkt t₁₁ umgestellt, wenn 15 Sekunden (=T₁₀) nach dem
Zeitpunkt t₁₀ abgelaufen sind.
Wenn in diesem Zusammenhang das Zeitintervall, über das die
Bedingung TOUT<TWOT3 ununterbrochen erfüllt war, kürzer
als das integrierte Zeitintervall tWOTX (T₁, T₆ und T₈ in
Fig. 5a) ist, dann wird das erste Kennzeichen FHSFE auf 0
gehalten.
Bis somit bei dem in Fig. 4 dargestellten Unterprogramm ein
integriertes Zeitintervall tWOTX von einem Zeitpunkt an
abgelaufen ist, an dem die Maschinenarbeitsverhältnisse vom
Zustand TOUTTWOT3 auf den Zustand TOUT<TWOT3
übergegangen sind, wobei das integrierte Zeitintervall
TWOTX dann berechnet wird, wird das erste Kennzeichen FHSFE
auf 0 gehalten, wohingegen nach Ablauf des integrierten
Zeitintervalls tWOTX bei erfüllter Bedingung TOUT<TWOT3
das erste Kennzeichen FHSFE auf 1 gehalten wird.
Nach Ausführung des oben beschriebenen FHSFE-Unterprogramms
wird gemäß Fig. 2 in einem Schritt 204 ermittelt, ob die
Maschinendrehzahl Ne über einem ersten bestimmten Wert
NWOT0 von beispielsweise 600 Umdrehungen pro Minute liegt
oder nicht. Wenn die Antwort auf diese Frage positiv ist,
d. h., wenn Ne<NWOT0 ist, dann wird in einem Schritt 205
ermittelt, ob die Maschinenkühlmitteltemperatur TW unter
einem ersten bestimmten Wert TWWOTE von beispielsweise
114°C liegt. Wenn die Antwort auf diese Frage positiv ist,
d. h., wenn TW<TWWOTE ist, dann wird in einem Schritt 206
ermittelt, ob die Maschinendrehzahl Ne über dem Bezugswert
NHSFE liegt oder nicht. Wenn die Antwort auf diese Frage
negativ ist, d. h., wenn NeNHSFE ist, dann wird in einem
Schritt 207 ermittelt, ob die Drosselventilöffnung ΘTH
kleiner als ein bestimmter Wert ΘWOT1 von beispielsweise
50° ist oder nicht. Wenn die Antwort auf diese Frage
positiv ist, d. h., wenn ΘTH<ΘWOT1 ist, dann wird in einem
Schritt 208 bestimmt, ob das
Kraftstoffeinspritzzeitintervall TOUT länger als der erste
Bezugswert TWOT1 ist oder nicht. Wenn die Antwort auf diese
Frage negativ ist, d. h., wenn TOUTTWOT1 ist (Bereich IIb
in Fig. 7), dann wird ein tWOT1-Zeitgeber (Abzähler), der
später beschrieben wird, auf ein bestimmtes Zeitintervall
tWOT1 von beispielsweise 10 Sekunden gesetzt und in einem
Schritt 209 in Gang gesetzt. Dann wird ein
hochlastabhängiger Zunahmekoeffizient KWOT auf 1,0 (keine
Korrektur) im Schritt 211 gesetzt und wird gleichzeitig ein
drittes Kennzeichen FWOT auf 0 im Schritt 212 gesetzt um
anzuzeigen, daß KWOT gleich 1,0 ist. Dann wird in einem
Schritt 235 bestimmt, ob die Maschinendrehzahl Ne über
einem zweiten bestimmten Wert NEXM von beispielsweise 5500
Umdrehungen pro Minute liegt oder nicht. Wenn die Antwort
auf diese Frage negativ ist, d. h., wenn NeNEXM ist, dann
wird ein tEXM-Zeitgeber (Abzähler), der später beschrieben
wird, auf ein bestimmtes Zeitintervall von beispielsweise
5 Minuten gesetzt und in einem Schritt 236 in Gang gesetzt,
woraufhin das vorliegende Programm beendet wird. Wenn die
Antwort auf die Frage des Schrittes 235 negativ ist, d. h.,
wenn Ne<NEXM ist, dann wird das Programm sofort beendet.
Wie es oben beschrieben wurde, wird im Bereich IIb in Fig. 7
der hochlastabhängige Zunahmekoeffizient KWOT auf 1,0
gesetzt, um die Kraftstoffversorgung nicht zu erhöhen.
Wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 208 positiv
ist, d. h., wenn TOUT<TWOT1 ist (Bereich Ib in Fig. 7),
dann wird in einem Schritt 210 ermittelt, ob der Abzählwert
des tWOT1-Zeitgebers, der im Schritt 209 ausgelöst wurde,
gleich 0 ist oder nicht. Wenn die Antwort auf diese Frage
negativ ist, d. h., wenn tWOT1<0 ist, was bedeutet, daß das
bestimmte Zeitintervall tWOT1 nach Übergang der
Maschinenbetriebsverhältnisse vom Bereich IIb auf den
Bereich Ib in Fig. 7 noch nicht abgelaufen ist, geht das
Programm auf den Schritt 211 über.
Wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 207 negativ
ist, d. h., wenn ΘTHΘWOT1 ist, was bedeutet, daß das
Drosselventil im wesentlichen vollständig geöffnet ist,
oder wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 210
positiv ist, d. h., wenn tWOT1 gleich 0 ist, was bedeutet,
daß das bestimmte Zeitintervall tWOT1 nach Übergang der
Maschinenbetriebsverhältnisse vom Bereich IIb auf den
Bereich Ib in Fig. 7 abgelaufen ist, geht das Programm auf
einen Schritt 216 über, der später beschrieben wird.
Wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 206 positiv
ist, d.h., wenn Ne<NHSFE ist, dann wird in einem Schritt
214 ermittelt, ob die Maschinenkühlmitteltemperatur TW
unter dem zweiten bestimmten Wert TWHSFE von
beispielsweise 100°C liegt oder nicht. Wenn die Antwort
auf diese Frage positiv ist, d. h., wenn TW<TWHSFE ist,
dann wird in einem Schritt 215 ermittelt, ob das
Kraftstoffeinspritzzeitintervall TOUT größer als der zweite
Bezugswert TWOT2 ist oder nicht. Wenn die Antwort auf
diese Frage negativ ist, d. h., wenn TOUTTWOT2 ist
(Bereich IIc1 oder IIc2 in Fig. 7), dann geht das Programm
auf den Schritt 211 über, in dem der hochlastabhängige
Zunahmekoeffizient KWOT auf 1,0 gesetzt wird, wohingegen
dann, wenn die Antwort negativ ist, d. h. TOUT<TWOT2 ist,
in einem Schritt 216 ermittelt wird, ob das
Kraftstoffeinspritzzeitintervall TOUT größer als der erste
Bezugswert TWOT1 ist oder nicht.
Wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 215 positiv
ist und wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 216
negativ ist, d. h., wenn TWOT2<TOUTTWOT ist (Bereich
Ic2 in Fig. 7), dann wird in einem Schritt 217 ermittelt,
ob das erste Kennzeichen FHSFE gleich 1 ist oder nicht.
Wenn die Antwort auf diese Frage negativ ist, d. h., wenn
FHSFE gleich 0 ist, dann geht das Programm auf den Schritt
211 über, in dem der hochlastabhängige Zunahmekoeffizient
KWOT gleich 1,0 gesetzt wird, wohingegen dann, wenn die
Antwort positiv ist, d. h., wenn FHSFE gleich 1 ist, in einem
Schritt 218 ermittelt wird, ob der
maschinenkühlmitteltemperaturabhängige Zunahmekoeffizient
KTW größer als der hochlastabhängige Zunahmekoeffizient
KWOT ist, der im Schritt 201 erhalten wurde. Wenn die
Antwort auf diese Frage positiv ist, d. h., wenn KTW<KWOT
ist, dann wird der Zählwert des tWOT1-Zeitgebers in einem
Schritt 219 auf 0 gesetzt und geht anschließend das
Programm auf den Schritt 211 über. Wenn somit die
Maschinentemperatur niedrig ist und KTW größer ist als der
berechnete Wert KWOT ist, dann wird KWOT auf 1,0 gesetzt,
d. h., wird die Kraftstoffversorgung durch den
hochlastabhängigen Zunahmekoeffizienten KWOT nicht erhöht.
Wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 218 negativ
ist, d. h., wenn KTWKWOT ist, dann wird ein
Anreicherungskoeffizient XWOT in einem Schritt 225 von
einer XWOT-Tabelle, beispielsweise der in Fig. 6
dargestellten Tabelle, nach Maßgabe der
Maschinenkühlmitteltemperatur TW gelesen und wird in einem
Schritt 226 der im Schritt 201 erhaltene Wert KWOT (oder in
einem Schritt 221, der später beschrieben wird) mit dem
Anreicherungskoeffizienten XWOT multipliziert. In der in
Fig. 6 dargestellten XWOT-Tabelle sind die
Anreicherungskoeffizienten XWOT so festgelegt, daß die
Werte XWOT0 bis XWOT3, beispielsweise 1,0 bis 1,25, des
Anreicherungskoeffizienten XWOT mit steigender
Maschinenkühlmitteltemperatur TW zunehmen. In den
Bereichen TW<TWWOT0 und TW<TWWOT3 wird der
Anreicherungskoeffizient XWOT auf die Werte XWOT0 und XWOT3
jeweils gesetzt, und im Bereich TWWOT0<TW<TWWOT3 wird
bezüglich anderer Werte von TW als der Werte TWWOT1 und
TWWOT2 der Anreicherungskoeffizient XWOT durch
Interpolation berechnet.
Bei hoher Maschinentemperatur wird in den Schritten 225 und
226 der Koeffizient KWOT durch den
Anreicherungskoeffizienten XWOT erhöht, um dadurch die
Kraftstoffversorgung weiter zu erhöhen, so daß die Maschine
durch den Kraftstoff wirksamer gekühlt werden kann und der
Kühler geschützt werden kann.
In einem Schritt 227 wird dann ermittelt, ob der
hochlastabhängige Zunahmekoeffizient, der im Schritt 226
erhöht wurde, größer als der obere Grenzwert KWOTX von
beispielsweise 1,25 ist oder nicht. Wenn die Antwort auf
diese Frage negativ ist, d. h., wenn KWOTKWOTX ist, dann
springt das Programm auf einen Schritt 229, wohingegen
dann, wenn die Antwort positiv ist, d. h., wenn KWOT<KWOTX
ist, der Wert KWOT in einem Schritt 228 auf den oberen
Grenzwert KWOTX gesetzt wird und das Programm anschließend
auf den Schritt 229 übergeht. Im Schritt 229 wird der
maschinenkühlmitteltemperaturabhängige Zunahmekoeffizient
KTW auf 1,0 gesetzt (Nichtkorrektur) und wird anschließend
das dritte Kennzeichen FWOT in einem Schritt 230 auf 1
gesetzt. In einem Schritt 231 wird der Zählwert des tWOT1-
Zeitgebers auf 0 gesetzt, und es wird anschließend in einem
Schritt 233 ermittelt, ob der Abzählwert des tEXM-
Zeitgebers, der im Schritt 236 ausgelöst wurde, gleich 0
ist oder nicht. Wenn die Antwort auf diese Frage positiv
ist, d. h., wenn tEXM gleich 0 ist, was bedeutet, daß das
bestimmte Zeitintervall tEXM abgelaufen ist, nachdem die
Maschinendrehzahl Ne den zweiten bestimmten Wert NEXM
überschritten hat, wird in einem Schritt 233 ermittelt, ob
der hochlastabhängige Zunahmekoeffizient KWOT kleiner als
ein bestimmter Anreicherungswert KWOTH von
beispielsweise 1,25 ist oder nicht, was ein
Luft/Kraftstoff-Verhältnis zur Folge hätte, das annähernd
gleich 11,0 ist. Wenn eine der beiden Antworten auf die
Fragen der Schritte 232 und 233 negativ ist, d. h., wenn tEXM<0
oder KWOTKWOTH ist, dann wird das Programm sofort
beendet, wohingegen dann, wenn die Antwort auf die Frage
des Schrittes 233 positiv ist, d. h., wenn KWOT<KWOTH ist,
der Koeffizient KWOT in einem Schritt 234 auf den
bestimmten Anreicherungswert KWOTH gesetzt wird und das
Programm anschließend auf den Schritt 235 übergeht.
Wenn die Maschine fortgesetzt über das bestimmte
Zeitintervall tEXM auf einer hohen Drehzahl gelaufen ist
(Ne<NEXM), dann wird in den Schritten 232 bis 236 der
hochlastabhängige Zunahmekoeffizient KWOT auf einen Wert
gesetzt, der gleich dem oder größer als der bestimmte
Anreicherungswert als KWOTH ist, um dadurch die Maschine
durch den Kraftstoff wirksamer zu kühlen und somit die
Lebensdauer des Drei-Wege-Katalysators 14 zu verlängern und
das Auftreten von Rissen oder Beschädigungen im Auspuffrohr
zu vermeiden.
Wenn andererseits die Antwort auf die Frage des Schrittes
216 positiv ist, d. h., wenn TOUT<TWOT1 ist (Bereich Ic1 in
Fig. 7), dann wird in einem Schritt 220 ermittelt, ob das
erste Kennzeichen FHSFE gleich 1 ist oder nicht. Wenn die
Antwort auf diese Frage positiv ist, d. h., wenn FHSFE gleich
1 ist, dann geht das Programm auf den Schritt 218 über,
wohingegen dann, wenn die Antwort negativ ist, d. h., wenn
FHSFE gleich 0 ist, der hochlastabhängige Zunahmekoeffizient
KWOT, der im Schritt 201 erhalten wurde,
mit einem bestimmten Lernkoeffizienten XWOTL von
beispielsweise 0,93 in einem Schritt 221 multipliziert
wird und das Programm anschließend auf den Schritt 218
übergeht.
Wenn eine der Antworten auf die Fragen der Schritte 204,
205 und 214 negativ ist, d. h., wenn NeNWOT0 oder TWTWWOTE
oder TWTWHSFE ist, dann wird der Zählwert des
TWOT3-Zeitgebers (siehe Fig. 4) in einem Schritt 222 auf
das Bezugszeitintervall TBASE gesetzt und wird anschließend
in einem Schritt 223 ermittelt, ob das
Kraftstoffeinspritzzeitintervall TOUT größer als der erste
Bezugswert TWOT1 ist oder nicht. Wenn die Antwort auf diese
Frage negativ ist, d. h., wenn TOUTTWOT1 ist (Bereich IIa
in Fig. 7), dann geht das Programm auf den Schritt 219
über, wohingegen dann, wenn die Antwort positiv ist, d. h.,
wenn TOUT<TWOT1 ist (Bereich Ia in Fig. 7), in einem
Schritt 224 ermittelt wird, ob die
Maschinenkühlmitteltemperatur TW über einem bestimmten Wert
TWWOT0 in der XWOT-Tabelle liegt oder nicht. Wenn die
Antwort auf diese Frage negativ ist, d. h., wenn TWTWWOT0
ist, dann geht das Programm auf den Schritt 218 über,
wohingegen dann, wenn die Antwort positiv ist, d. h., wenn TW<TWWOT0
ist, das Programm auf den Schritt 225 übergeht.
Bei dem oben beschriebenen Programm von Fig. 2 wird der
hochlastabhängige Zunahmekoeffizient KWOT beispielsweise
in der folgenden Weise festgelegt:
- (1) Im Bereich Ic2 in Fig. 7 wird gemäß ausgezogener Linie in Fig. 8a und gemäß b und c₁ i) bis zum Zeitpunkt t₃₃, an dem das erste Kennzeichen FHSFE von 0 auf 1 gesetzt wird (wenn das integrierte Zeitintervall tWOTX vom Zeitpunkt t₃₀ abgelaufen ist, an dem das Kraftstoffeinspritzzeitintervall TOUT gleich dem dritten Bezugswert TWOT3 wurde), KWOT gleich 1,0 gesetzt und ist ii) nach dem Zeitpunkt t₃₃ KWOT=KWOT2=KWOT0×XWOT, vorausgesetzt, daß KWOT0 ein Wert von KWOT ist, der im Schritt 201 erhalten wurde.
- (2) Im Bereich Ic1 in Fig. 7 wird gemäß unterbrochener Linie in Fig. 8a und gemäß b und c₂ i) vom Zeitpunkt t₃₂, an dem die Maschinenarbeitsverhältnisse in den Bereich Ic₁ eingetreten sind, bis zum Zeitpunkt t₃₃, an dem das erste Kennzeichen FHSFE von 0 auf 1 geändert wurde, KWOT=KWOT1 =KWOT0×XWOTL×XWOT gesetzt und ist ii) nach dem Zeitpunkt t₃₃ KWOT gleich KWOT2.
Wenn das Gemisch in Abhängigkeit von der
Maschinentemperatur (XWOT=1,0) nicht angereichert wird,
dann werden die Werte von KWOT1 und KWOT2 so festgelegt,
daß das Luft/Kraftstoff-Verhältnis gleich 13,5 und 12,5
jeweils ist.
Für KWOT=1,0, d. h. für Maschinenarbeitsverhältnisse in
den Bereichen IIa, IIb, IIc₁ und IIc₂ in Fig. 7 oder im
Bereich Ic₂ und mit dem ersten Kennzeichen FHSFE=1
erfolgt eine Regelung des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses
durch den Regelkorrekturkoeffizienten K₀₂ auf die
Sauerstoffkonzentration in den Abgasen, wodurch
ausgezeichnete Abgasemissionsverhältnisse gewährleistet
sind. In anderen Fällen, d. h., wenn die
Maschinenarbeitsverhältnisse im Bereich Ic₁ in Fig. 7
liegen oder im Bereich Ic₂ liegen und gleichzeitig das
erste Kennzeichen FHSFE gleich 1 ist, wird der
Regelkorrekturkoeffizient K₀₂ auf 1,0 gesetzt
(Nichtkorrektur), so daß die Regelung auf die
Sauerstoffkonzentration in den Abgasen nicht erfolgt.
Fig. 9 zeigt das Flußdiagramm eines Unterprogramms
bezüglich des Zündzeitpunktes ΘIG. Dieses Programm wird
auf die Eingabe jedes Signalimpulses für den oberen
Totpunkt in die ECU 5 und synchron damit ausgeführt.
In einem Schritt 901 wird ermittelt, ob der Zählwert des
tWOT1-Zeitgebers, der im Schritt 209 in Fig. 2 ausgelöst
wurde, gleich 0 ist oder nicht. Wenn die Antwort auf diese
Frage positiv ist, dann wird in einem Schritt 902
ermittelt, ob das erste Kennzeichen FHSFE, das durch das
FHSFE-Unterprogramm von Fig. 4 gesetzt wird, gleich 0 ist
oder nicht. Wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes
901 negativ ist oder wenn beide Antworten auf die Fragen
der Schritte 901 und 902 positiv sind, dann wird ein CHSIG-
Zähler (Abzähler) auf einen bestimmten Wert von
beispielsweise 3 in einem Schritt 903 gesetzt und geht das
Programm anschließend auf einen Schritt 904 über,
wohingegen dann, wenn die Antwort auf die Frage des
Schrittes 901 positiv und die Antwort auf die Frage des
Schrittes 902 negativ ist, das Programm auf den Schritt 904
springt. Im Schritt 904 wird ermittelt, ob das
Kraftstoffeinspritzzeitintervall TOUT größer als der zweite
Bezugswert TWOT2 ist oder nicht. Wenn die Antwort auf
diese Frage negativ ist, dann wird in einem Schritt 905 der
CHSIG-Zähler auf 0 gesetzt, woraufhin das vorliegende
Programm beendet wird.
Wenn die Antwort auf die Frage des Schrittes 904 positiv
ist, d. h., wenn TOUT<TWOT2, was bedeutet, daß die
Maschinenarbeitsverhältnisse im WOT-Bereich liegen, dann
wird in einem Schritt 906 ermittelt, ob der Zählwert des
CHSIG-Zählers gleich 0 ist oder nicht. Wenn die Antwort auf
diese Frage positiv ist, d. h., wenn der Zählwert CHSIG
gleich 0 ist, dann wird das vorliegende Unterprogramm
sofort beendet, wohingegen dann, wenn die Antwort negativ
ist, d. h., wenn der Zählwert CHSIG<0, ein bestimmter
Betrag ΔIGHS von einem Parameter IGLOG zum Bestimmen des
Zündzeitpunktes ΘIG in einem Schritt 907 abgezogen wird und
der Zählwert des CHSIG-Zählers um 1 in einem Schritt 908
herabgesetzt wird, woraufhin das vorliegende Programm
beendet wird.
Der bestimmte Betrag ΔIGHS wird auf einen größeren Wert
mit höherer Maschinendrehzahl Ne festgesetzt, wie es
beispielsweise in Fig. 10 dargestellt ist. Das Abziehen des
bestimmten Betrages ΔIGHS vom Parameter IGLOG entspricht
einer Verzögerung des Zündzeitpunktes ΘIG in einem Maß, das
dem bestimmten Betrag ΔIGHS entspricht. Der Zündzeitpunkt
ΘIG wird daher auf einen Wert gesetzt, der dadurch erhalten
wird, daß der Grundzündzeitpunkt ΘIGMAP in einem Maß
verzögert wird, das dem bestimmten Betrag ΔIGHS entspricht,
so daß der Zündzeitpunkt ΘIG mit höherer Maschinendrehzahl
um so stärker verzögert wird. Wenn darüber hinaus keine
Verzögerung des Zündzeitpunktes ΘIG erfolgt, dann wird der
Zündzeitpunkt ΘIG auf den Grundzündzeitpunkt ΘIGMAP
gesetzt.
Nach dem in Fig. 9 dargestellten Unterprogramm zum
Verzögern des Zündzeitpunktes wird (1) unter der Bedingung
TOUTTWOT2, was bedeutet, daß die
Maschinenarbeitsverhältnisse nicht im WOT-Bereich liegen,
keine Verzögerung des Zündzeitpunktes ΘIG durchgeführt und
(2) unter der Bedingung TOUT<TWOT2, was bedeutet, daß die
Maschinenarbeitsverhältnisse im WOT-Bereich liegen, und
gleichzeitig unter der Bedingung, daß das erste Kennzeichen
FHSFE gleich 0 ist, die Verzögerung des Zündzeitpunktes ΘIG
durchgeführt und fortgesetzt, bis eine bestimmte Anzahl von
Signalimpulsen für den oberen Totpunkt nach dem Zeitpunkt
erzeugt worden ist, an dem das erste Kennzeichen FHSFE von
0 auf 1 geändert wurde.
Fig. 11 zeigt in einem Zeitdiagramm den zeitlichen Ablauf
zur Durchführung einer Korrektur des Zündzeitpunktes, wenn
die Maschine so arbeitet, wie es durch eine unterbrochene
Linie in Fig. 8a dargestellt ist. Es sind insbesondere die
Änderungen der Parameter usw. nach dem Zeitpunkt t₃₁ in
Fig. 8, d. h. nach dem Eintritt der
Maschinenarbeitsverhältnisse in den WOT-Bereich
dargestellt, in dem die Bedingung TOUT<TWOT2 erfüllt ist.
Fig. 11c und 11d entsprechen Fig. 8b und c₂ jeweils, wobei
sich das erste Kennzeichen FHSFE und der hochlastabhängige
Zunahmekoeffizient KWOT in der dargestellten Weise ändern.
Die Regelung der Kraftstoffversorgung erfolgt daher
derart, daß das Luft/Kraftstoff-Verhältnis A/F gleich 13,5
(was KWOT=KWOT1 entspricht) bis zum Zeitpunkt t₃₃ wird
und das Luft/Kraftstoff-Verhältnis A/F gleich 12,5 (was
KWOT=KWOT2 entspricht) nach dem Zeitpunkt t₃₃ wird. Nach
dem Zeitpunkt t₃₁, an dem die Maschinenarbeitsverhältnisse
in den WOT-Bereich eingetreten sind, in dem die Bedingung
TOUT<TWOT2 erfüllt ist, wird der Zählwert des CHSIG-
Zählers (Fig. 11e) auf 2 bis zu dem Zeitpunkt t₃₄ gehalten,
an dem das Unterprogramm zur Verzögerung des
Zündzeitpunktes zum ersten Mal ausgeführt wird, nachdem das
erste Kennzeichen FHSFE von 0 auf 1 geändert wurde, da der
CHSIG-Zähler im Schritt 903 in Fig. 9 auf 3 gesetzt wird,
woraufhin der Zählwert CHSIG um 1 im Schritt 908
herabgesetzt wird. Nach dem Zeitpunkt t₃₄ wird der Zählwert
CHSIG weiter um 1 herabgesetzt, bis er zum Zeitpunkt t₃₅
gleich 0 wird. Der Zündzeitpunkt ΘIG (Fig. 11f) unterliegt
somit einer Verzögerung bis zum Zeitpunkt t₃₅, wobei danach
eine Verzögerung des Zündzeitpunktes ΘIG gesperrt ist. Das
hat zur Folge, daß vom Zeitpunkt der Berechnung des
Kraftstoffeinspritzintervalls (Berechnung von TOUT) gemäß
Fig. 11b das Luft/Kraftstoff-Verhältnis von 13,5 auf 12,5
angereichert wird und daß vom Zeitpunkt der Berechnung des
Zündzeitpunktes gemäß Fig. 11b und entsprechend dem
Kraftstoffeinspritzintervall (Fig. 11g) auf der Berechnung
des Kraftstoffeinspritzintervalls die Verzögerung des
Zündzeitpunktes gesperrt ist. Der Zeitpunkt der ersten
Kraftstoffeinspritzung für ein Luft/Kraftstoff-Verhältnis
von 12,5 ist in Fig. 11g dargestellt und der entsprechende
Zündzeitpunkt ist der Zeitpunkt t₃₆ gemäß Fig. 11h, an dem
keine Verzögerung des Zündzeitpunktes erfolgt. Durch die
Verwendung des CHSIG-Zählers werden daher der Zeitpunkt zum
tatsächlichen Anreichern des Luft/Kraftstoff-Verhältnisses
und der Zeitpunkt zum Sperren der Verzögerung des
Zündzeitpunktes miteinander synchronisiert.
Fig. 12 zeigt die Beziehung zwischen dem Luft/Kraftstoff-
Verhältnis A/F und dem Zündzeitpunkt ΘIG. In Fig. 12 ist
der schraffierte Bereich ein Bereich, in dem die Gefahr
eines Klopfens besteht und der im folgenden als
Klopfbereich bezeichnet wird. Der Grundzündzeitpunkt
ΘIGMAP, der durch eine ausgezogene Linie dargestellt ist,
ist so festgelegt, daß er außerhalb des Klopfbereiches
liegt und es gleichzeitig ermöglicht, daß maximale
Ausgangsdrehmoment für das entsprechende Luft/Kraftstoff-
Verhältnis zu erzielen. Wenn beispielsweise der
Grundzündzeitpunkt ΘIGMAP, der dem Luft/Kraftstoff-
Verhältnis A/F=12,5 entspricht, unmittelbar benutzt wird,
obwohl das tatsächliche Luft/Kraftstoff-Verhältnis A/F
gleich 13,5 ist, tritt leicht ein Klopfen auf, wie es sich
aus der unterbrochenen Linie in Fig. 12 ergibt, was zur
Folge hat, daß das Ausgangsdrehmoment der Maschine abnimmt.
Wie es im einzelnen beschrieben wurde, ist es jedoch gemäß
der Erfindung durch eine Verzögerung des Zündzeitpunktes in
einem Maß, das der Übergangsregelung des Luft/Kraftstoff-
Verhältnisses entspricht, die dann erfolgt, wenn die
Maschinenarbeitsverhältnisse in den WOT-Bereich eintreten,
möglich, ein Klopfen und daher eine Abnahme des
Ausgangsdrehmomentes der Maschine zu vermeiden.
Claims (5)
1. Vorrichtung zum Regeln des Zündzeitpunktes für eine Brennkraftmaschine
umfassend
eine den Zündzeitpunkt festlegende Einrichtung, die entsprechend den Arbeitsverhältnissen der Maschine einen Grund-Zündzeitpunkt festlegt,
eine Regeleinrichtung, die das Luft/Kraftstoff-Verhältnis des der Maschine gelieferten Gemisches auf einen bestimmten Wert regelt,
eine Detektoreinrichtung, die die Bedingung hoher Last der Maschine ermittelt, und
eine Anreicherungseinrichtung, die das Luft/Kraftstoffverhältnis ab dem Zeitpunkt anreichert, ab dem sich die Bedingung hoher Last über ein bestimmtes Zeitintervall fortgesetzt hat, wobei
eine Zündzeitpunkt-Korrektureinrichtung ab Feststellen der Bedingung hoher Last und vor dem Auftreten von Klopfen den Grund-Zündzeitpunkt nur während des bestimmten Zeitintervalls verzögert.
eine den Zündzeitpunkt festlegende Einrichtung, die entsprechend den Arbeitsverhältnissen der Maschine einen Grund-Zündzeitpunkt festlegt,
eine Regeleinrichtung, die das Luft/Kraftstoff-Verhältnis des der Maschine gelieferten Gemisches auf einen bestimmten Wert regelt,
eine Detektoreinrichtung, die die Bedingung hoher Last der Maschine ermittelt, und
eine Anreicherungseinrichtung, die das Luft/Kraftstoffverhältnis ab dem Zeitpunkt anreichert, ab dem sich die Bedingung hoher Last über ein bestimmtes Zeitintervall fortgesetzt hat, wobei
eine Zündzeitpunkt-Korrektureinrichtung ab Feststellen der Bedingung hoher Last und vor dem Auftreten von Klopfen den Grund-Zündzeitpunkt nur während des bestimmten Zeitintervalls verzögert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Bedingung hoher Last der Maschine eine Bedingung
ist, bei der die Last der Maschine höher als ein vorbestimmter
Bezugswert ist, der in Abhängigkeit von der Drehzahl
der Maschine festgelegt ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das bestimmte Zeitintervall auf der Grundlage eines
Wertes eines Parameters festgelegt ist, der vom Verhältnis
eines Zeitintervalls, über das die Last an der Maschine
kontinuierlich über einem bestimmten Wert liegt, zu einem
Zeitintervall abhängt, über das die Last der Maschine kontinuierlich
unter dem bestimmten Wert liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der bestimmte Wert niedriger ist als der vorbestimmte
Bezugswert.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Last an der Maschine über die der Maschine zugeführte
Kraftstoffmenge ermittelt wird.
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1989
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1990
- 1990-09-06 DE DE4028325A patent/DE4028325C2/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JP2559782Y2 (ja) | 1998-01-19 |
| DE4028325A1 (de) | 1991-03-21 |
| JPH0343556U (de) | 1991-04-24 |
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