DE403185C - Antriebsvorrichtung fuer Textilmaschinen mit feststehendem Motor und schwenkbarem UEbertragungsrad - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Textilmaschinen mit feststehendem Motor und schwenkbarem UEbertragungsrad

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DE403185C
DE403185C DEK84734D DEK0084734D DE403185C DE 403185 C DE403185 C DE 403185C DE K84734 D DEK84734 D DE K84734D DE K0084734 D DEK0084734 D DE K0084734D DE 403185 C DE403185 C DE 403185C
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textile machines
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Expired
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DEK84734D
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Kiesling & Kehlenbach
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/02General arrangements of driving mechanism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Textilmaschinen mit feststehendem Motor Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Textilmaschinen, welche von einem feststehenden Motor aus mittels eines schwenkbar gelagerten Übertragungsgliedes einen elastischen Antrieb erhalten. Von bekannten derartigen Anordnungen unterscheidet sie sich dadurch, daß das die Kraftübertragung vermittelnde Zwischenrad von einem lose drehbaren Lagerkörper getragen wird, der in seiner ßbertragungslage durch einen nachgiebigen Bewegungswiderstand so lange festgehalten wird, als die Belastung der Maschine die Größe dieses Widerstandes nicht überschreitet. Dadurch wird ein äußerst feinfühlig arbeitender, elastischer Antrieb erzielt, wie er für Textilmaschinen im Hinblick auf die Gleichmäßigkeit der herzustellenden Ware erwünscht ist. Die Vorrichtung unterbricht bei unzulässiger Belastungssteigerung sofort die Kraftübertragung, wobei der Unterbrechungszeitpunkt auf das genaueste eingestellt und, wenn erwünscht, gleichzeitig auch der Motor abgestellt zu werden vermag. Die in Motor und -übertragungsräder noch vorhandenen Schwungmomente können dabei auf Webstuhl oder Flechtmaschine nicht mehr zur Auswirkung kommen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar durch Abb. i im Längsschnitt und durch Abb. 2 im Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i.
  • Von dem Motorritzel a wird das Zahnrad b angetrieben, welches lose auf der Antriebsachse c, z. B. eines Webstuhles, sitzt. Auf der verlängerten Nabe d dieses Rades ist ein Ritzel e befestigt, welches in ein Zwischenrad f eingreift. Dieses kämmt mit dem Zahnkranz g des auf der Achse c befestigten Antriebsrades h des Stuhles. Das Zwischenrad f ist auf einem Zapfen i gelagert, welcher in einem Auge k einer lose auf der Nabe d sitzenden Büchse L getragen wird. Ferner ist mit dieser Büchse die Lagerung für einen unter dem Druck einer Feder m stehenden Bolzen n verbunden, dessen vorderes Ende eine mit einer Führung o zusammenwirkende Leitrolle p trägt.
  • Die Arbeitsweise dieser Anordnung ist folgende: Die Antriebsbewegung des Motorritzels a wird über Zahnrad b auf das Ritzel e übertragen, weches das lose auf der Nabe d sitzende Zwischenrad f unter Abrollen auf den durch den Widerstand des Stuhles festgehaltenen Zahnkranz g herumzuschleudern sucht. Wird dagegen das Zwischenrad f festgehalten, so überträgt sich die Antriebsbewegung über dieses auf den Zahnkranz g und damit auf die Antriebsachse c des Stuhles. Dieses Festhalten tritt ein, wenn die Leitrolle p auf die Führungsbahn o aufläuft, wobei der Bolzen n unter Anspannung der Feder m zurückgedrängt wird. Sobald dieser dem Herumschleudern des Zwischenrades sich entgegenstellende Widerstand den vom Stuhl ausgeübten, am . Zahnkranz g wirkenden. Widerstand übersteigt, hört das Abrollen des Zwischenrades auf. Das Rad h wird mitgenommen und der Webstuhl angetrieben. Jede Steigerung des Stuhlwiderstandes sucht die Leitrolle p weiter auf die Führungsbahn o ansteigen zu lassen, jede Abnahme läßt sie wieder. etwas zurückweichen.
  • Bemißt man nun die durch. die Federanspannung des Bolzens n dem Abrollest des Zwischenrades auf den Kranz g sich entgegenstellende Belastung, was z. B. durch Einstel-Iung der Lage der Bahn o mittels Stellschraube g bewirkt werden kann, derart, daß die Leitrolle p bei normalem Gang des Stuhles nahezu am Ende der Führungsbahn festgehalten wird, so schnappt sie bei weiterem Ansteigen des Stuhlwiderstandes von der Führungsbahn ab. Der Motor wird vom Stuhle abgeschaltet, indem sich nunmehr das Zwischenrad wieder auf deh Zahnkranz g abwälzt. Gleichzeitig kann man auch die beire Abgleiten der Rolle p von der Bahn o durch die Entspannung der Feder m eintretend Verschiebung des Bolzens n dazu benuxzen, den Motor abzustellen, indem man diese Bolzenbewegung z. B. auf einen die Stromzuführung zum Motor regelnden Schalter r einwirken läßt. Der Motor ist alsdann sowohl elektrisch wie mechanisch vom Stuhle abgeschaltet, so daß auch die Schwungmomente des auslaufenden Motors und seiner Getriebeteile auf den Webvorgang keinen nachteiligen Einfiuß mehr haben können und der Stuhl in kürzester Zeit zum Stillstand kommt. Infolge Vermeidung der den Reglervorgang störend beeinflussenden Massenkräfte spricht die erläuterte Anordnung auf Belastungsschwankungen äußerst feinfühlig und gleichmäßig an.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSrRÜcHE: i. Antriebsvorrichtung für Textilmaschinen mit feststehendem Motor und schwenkbarem Übertragungsrad, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsbewegung des Motors auf die Achse der anzutreibenden Maschine über ein Zwischenrad (f) übertragen wird, welches von einem lose drehbaren, mittels Leitrolle (p.) und Führungsbahn (o) in seiner übertragungslage festgehaltenen Lagerkörper (k, L) getragen wird. a. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die übertragungslage des Zwischenrades (f) mittels einer zur Schwenkbahn dieses Rades einstellbaren Führung (o) regelbar ist. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem federgespannten, verschiebbaren Bolzen (n) getragene Leitrolle (p) in der übertragungslage des Zwischenrades nahezu am Ende der Führungsbahn (o) liegt, oberhalb welcher ein durch Ablaufen der Rolle von der Bahn umzulegender Schalter (r) angeordnet ist.
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