DE403192C - Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus Phenolen und Wasserstoff - Google Patents

Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus Phenolen und Wasserstoff

Info

Publication number
DE403192C
DE403192C DEB105281D DEB0105281D DE403192C DE 403192 C DE403192 C DE 403192C DE B105281 D DEB105281 D DE B105281D DE B0105281 D DEB0105281 D DE B0105281D DE 403192 C DE403192 C DE 403192C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phenols
hydrogen
production
aromatic hydrocarbons
heating gases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB105281D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB105281D priority Critical patent/DE403192C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE403192C publication Critical patent/DE403192C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G3/00Production of liquid hydrocarbon mixtures from oxygen-containing organic materials, e.g. fatty oils, fatty acids
    • C10G3/50Production of liquid hydrocarbon mixtures from oxygen-containing organic materials, e.g. fatty oils, fatty acids in the presence of hydrogen, hydrogen donors or hydrogen generating compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G3/00Production of liquid hydrocarbon mixtures from oxygen-containing organic materials, e.g. fatty oils, fatty acids
    • C10G3/40Thermal non-catalytic treatment
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G2400/00Products obtained by processes covered by groups C10G9/00 - C10G69/14
    • C10G2400/30Aromatics
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P30/00Technologies relating to oil refining and petrochemical industry
    • Y02P30/20Technologies relating to oil refining and petrochemical industry using bio-feedstock

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus Phenolen und Wasserstoff. Unter Phenolen im Sinne der Erfindung sind die sauren Bestandteile deSteinkohlenteeres zu verstehen, welche sich hauptsächlich im Mittelöl vorfinden und aus diesem durch Ausziehen mit Natronlauge, Auslösen mittels Alkohols oder fralctionierte Destillation unter Luftverdünnung gewonnen werden können.
  • Sie entstehen besonders reichlich bei der Verkokung der Kohle bei niedrigen Temperaturen von etwa 5oo bis 6oo° und sind demnach oft bis zu 5o Prozent im Urteer enthalten.
  • Die Erfindung besteht in einem Verfahren, mittels dessen die wirtschaftliche Vertvertung dieser Urteerphcnole. in großem Maßstabe möglich ist.
  • Es ist bekannt, Phenole durch Wasserstoff bei Temperaturen von etwa 7--o° in Benzo:-kohlenwasserstoffe zu verwandeln. Diese bekannte Reaktion wird in dem Verfalir(,n der Erfindung benutzt.
  • Es läßt sich mittels der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung, die für den Großbetrieb bestimmt ist, ausführen und gewährleistet günstige Ausbeuten und geringen Wärmebedarf. Auch liefert es gegebenenfalls sofort scharf voneinander getrennte Erzeugnisse, die einer nochmaligen Verarbeitung nicht mehr bedürfen.
  • Diese Vorteile werden dadurch erreicht, daß die Reduktion in einem Schlangensystem i vorgenommen wird, in welches von unten bei 2 die Phenole in flüssigem Zustande eingeführt werden, während der Wasserstoff bei 3 in mittlerer Höhe eingeleitet wird. Das ganze Röhrensystem, welches aus einer oder aus mehreren nebeneinander stehenden Rohrschlangen bestehen kann, wird durch heiße Verbrennungsgase geheizt. Derartige Schlangensysteme sind für die Vorwärmung von Steinkohlenteer bereits bekannt und z. B. in Lunge-Köhler, Industrie des Steinkohlenteers und Ammoniaks igi2, Bd. I, Seite 469 und 471, beschrieben. Dabei handelt es sich jedoch um fast horizontale, mit geringem Gefälle elagerte Rohrschlangen, an deren oberem Ende gier Teer einfließt und an deren unterem heißesten Ende er austritt, während die Heizgase in entgegengesetzter Richtung die Rohrschlangen umspülen und dabei den Teer auf etwa 300° vorwärmen. Die Heizgase durchstreichen den Ofen also im wesentlichen in horizontaler Richtung.
  • Die Erfindung hat jedoch den Zweck, die Phenole, welche bei etwa 35o° sieden, in dem Rohrsystem vollständig zu verdampfen und die Dämpfe unter Zuführung von vorgewärmtem Wasserstoffgas bis auf etwa 750' zu erhitzen. Diese hohe Temperatur muß möglichst genau eingehalten werden und darf höchstens um 5 ° nach oben und unten schwanken.
  • Deshalb ist bei der Erfindung das Schlangensystem = aufrecht stehend in einen Ofen 24 eingebaut und wird von unten bei 2 mit der zii verdampfenden Flüssigkeit beschickt, während die Heizgase bei q. in den Ofen eintreten, ihn von oben nach unten durchströmen und durch 5 nach dem Schornstein entweichen. Die Temperatur der Heizgase beträgt dabei an der Eintrittsstelle 8oo bis goo °.
  • Da die Heizgase bei der Wärmeabgabe an das Schlangensystem sich abwärts bewegen, so befinden sich die heißen, leichteren Gase stets über den schwereren, bereits abgekühlten Heizgasen. Sie schwimmen gewissermaßen auf diesen und drängen sie gleichmäßig nach unten, wobei sie sich durch Wärmeabgabe abkühlen und selbst immer schwerer werden. Hierdurch werden falsche Strömungen der Heizgase vermieden, und nur auf diese Weise ist es möglich, in einem verhältnismäßig großen Raume eine hohe Temperatur so gleichmäßig zu halten, wie es für die vorliegende Aufgabe erforderlich ist.
  • Im unteren Teil der Rohrschlange x werden die flüssigen Phenole vorgewärmt und verdampft und die Heizgase weitgehend ausgenutzt. Sie verlassen den Hydrierungsofen mit einer Temperatur von etwa 35o° und werden schließlich noch zum Anwärmen des Wasserstoffes in 6 verwendet, ehe sie in den Fuchs 5 gelangen, so daß keine Wärme ungenutzt verloren geht.
  • Im oberen Teil der Rohrschlange dagegen werden die Phenoldämpfe bei 3 mit Wasserstoff gemischt und auf einem verhältnismäßig langen Wege auf 75o° erhitzt. Durch den häufigen Richtungswechsel tritt eine gute Durchmischung ein, und infolge des langen Weges und dadurch bedingter Dauer der Reaktion nimmt diese einen derartig weitgehenden Verlauf, daß die Ausbeute an Kohlenwasserstoffen bis auf etwa 92 Prozent gebracht werden kann. Das bei 7 austretende Dampfgemisch wird nach Durchströmen des Flüssigkeitsabschneiders 8 nicht in einfachen Schlangen- oder Röhrenkühlern niedergeschlagen, sondern nacheinander durch Kolonnenapparate g, io geleitet, welche mit Rückflußkühlern ii, i2 versehen sind, in gleicher Weise, wie es bei der Destillation von Gemischen mit verschiedenen Siedepunkten .bereits bekannt ist. Die in den Kolonnen aufsteigenden Dämpfe werden durch den erzeugten Rückfluß ausgiebig gewaschen und gereinigt, so daß alle schwerer siedenden Anteile in jeder Kolonne sehr scharf abgeschieden werden und nur reine Leichtöldämpfe nach der nächsten Kolonne übergehen. Durch diese Einrichtung findet eine scharfe Trennung der einzelnen Fraktionen statt, so daß eine nochmale Destillation nicht erforderlich ist. Bei 1q. laufen Schwerbenzol und bei 15 Leichtbenzol ab, deren Siedekurven sich scharf voneinander unterscheiden. Durch Anordnung weiterer Kolonnen kann eine i:och weitergehende Zerlegung der Benzole erreicht werden.
  • Die Benzole werden durch Kühler 16, 17 geleitet, bevor sie in die Lagerbehälter 18, ig gelangen. Die bei 13 ablaufenden nicht reduzierten Phenole werden wieder in den Betrieb zurückgeleitet.
  • Die aus 12 entweichenden Restgase werden durch den Ölwäscher 2o geführt, um die restlichen Leichtbenzolanteile aus ihnen zu gewinnen. Das aus 2i zulaufende Waschöl reichert sich in 20 mit Leichtbenzol an und muß nach seinem Austritt bei 22 wieder von dem Leichtbenzol durch Destillation befreit werden. Die verhältnismäßig geringen Mengen unkondensierbarer Gase werden schließlich bei 23 abgeführt und können als Heizgase für den Ofen 24 dienen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus PhenolenundWasserstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Phenole durch eine oder mehrere in einem von oben beheizten Ofen angeordnete, aufrecht stehende Rohrschlangen in der Weise im Gegenstrome zu den Heizgasen geführt werden, daß sie im unteren Teile der Schlangen vorgewärmt und verdampft und im oberen Teile nach Beimischen von Wasserstoff reduziert werden, wonach die aus den Schlangen austretenden Dämpfe gegebenenfalls-unmittelbar in Kolonnen fraktioniert, kondensiert und schließlich in Ölwäschern absorbiert werden.
DEB105281D 1922-06-15 1922-06-15 Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus Phenolen und Wasserstoff Expired DE403192C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB105281D DE403192C (de) 1922-06-15 1922-06-15 Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus Phenolen und Wasserstoff

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB105281D DE403192C (de) 1922-06-15 1922-06-15 Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus Phenolen und Wasserstoff

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE403192C true DE403192C (de) 1924-09-25

Family

ID=6991287

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB105281D Expired DE403192C (de) 1922-06-15 1922-06-15 Verfahren zur Herstellung aromatischer Kohlenwasserstoffe aus Phenolen und Wasserstoff

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE403192C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0073945B1 (de) Verfahren zur Gewinnung reiner Aromaten
DE4101848A1 (de) Verfahren zur abtrennung von aromaten aus kohlenwasserstoffgemischen beliebigen aromatengehaltes
DE1768059C2 (de) Verfahren zur Gewinnung von vorgereinigtem Phthalsäureanhydrid
DE1768652A1 (de) Verfahren zum herstellen von aethylen
DE2065780C3 (de)
DE2035324B2 (de) Verfahren zur extraktion aromatischer kohlenwasserstoffe aus einem kohlenwasserstoffgemisch in einem mehrstufensystem
DE462592C (de) Verfahren zur Destillation von Waschoel
DE891319C (de) Verfahren zur Entfernung von wertvollen Kohlenwasserstoffen aus dem Schwelgas von Braunkohlenschwelereien
DE930224C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Abbau von organischen Schwefel- und Stickstoffverbindungen, die in bei normalem Druck unter 400íÒC siedenden fluessigen Erzeugnissen der trockenen Destillation von Brennstoffen od. dgl. oder ihren Destillaten oder in den fluessigen Erzeugnissen der Brennstoff-vergasung, Hydrierung oder Krackung oder in Erdoelen, Erdoelfraktionen oder aehnlichen Stoffen enthalten sind
DE3147310C2 (de)
DE905879C (de) Verfahren zur Entfernung von Schwefelwasserstoff und anderen sauren Verunreinigungenaus Kohlendestillationsagsen oder anderen Gasen
DE2026693C3 (de) Verfahren zur Gewinnung von Rein benzol durch Extraktivdestillation
DE910825C (de) Verfahren zur kontinuierlichen Aufarbeitung von angereichertem Benzolwaschoel
DE390850C (de) Verfahren zur Herstellung von waschbaren Rohbenzolen
AT76147B (de) Destillationsverfahren.
DE2648638A1 (de) Verfahren zur erhoehung der ausbeute an aromaten bei der extraktiven destillation
DE875702C (de) Verfahren zur Gewinnung von hochprozentigem Vorprodukt aus angereichertem Benzolwaschoel
AT162584B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Feintrennung in einer Destillationskolonne
DE537432C (de) Destillationsverfahren
DE1013274B (de) Verfahren und Vorrichtung zur katalytischen Raffination von Rahbenzol
DE708706C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Darstellung von waschbarem Rohbenzol
DE509584C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Destillieren von Kohlenwasserstoffen, insbesondere rohem Erdoel oder Teer, mittels Wasserdampfs
US2045407A (en) Distillation of tar
DE938149C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Entfernung von niedrig siedenden Kohlenwasserstoffen und von Wasser aus Gasen
DE525333C (de) Verfahren zur Druckwaermespaltung von schweren Kohlenwasserstoffoelen in der Dampfphase