DE4032013A1 - Antennenvorrichtung zur gemeinsamen benutzung fuer drei frequenzbereiche - Google Patents
Antennenvorrichtung zur gemeinsamen benutzung fuer drei frequenzbereicheInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine
Antennenvorrichtung mit einer einzigen Antenne, die
gleichzeitig als Antenne für einen Rundfunkempfänger im AM
und FM Band sowie als Antenne für ein
Mobilfunk-Autotelefon dient. Genauer gesagt betrifft die
vorliegende Erfindung eine Antennenvorrichtung mit einer
kollinearen Gruppenantenne mit Halbwellendipolantennen,
die für Mobilfunkempfänger geeignet sind und in zwei
Stufen übereinander angeordnet sind. Diese Antennenart
kann für in einem Fahrzeug eingebaute Radioempfänger und
Mobiltelefone verwendet werden und gestattet dabei ein
effizientes Empfangen von AM und FM Radiosignalen sowie
das Senden und Empfangen eines Mobiltelefonsignals.
Üblicherweise werden AM/FM Radioempfänger mit einer 1 bis
1,4 m langen Stabantenne verwendet, wobei die Stabantenne
teleskopartig ausgebildet ist und z. B. auf dem Dach des
Autos befestigt ist. Ein 75 oder 50 Ohm Koaxialkabel ist
mit der Basis der Stabantenne verbunden. Die AM und FM
Radiosignale werden über ein Koaxialkabel dem AM/FM
Radioempfänger zugeführt, welcher unabhängig von der
Antenne im Wageninneren an der Konsole befestigt ist.
Autotelefone, die heute weit verbreitet sind, haben eine
zweistufige kollineare Gruppenantenne. Diese Antennenart
wird durch Übereinandersetzen von für Mobiltelefonsignale
geeigneten Halbwellendipolantennen gebildet, wobei die
Antennen z. B. auf der Motorhaube des Autos befestigt
sind. Ein 75 oder 50 Ohm Koaxialkabel verbindet die Basis
der kollinaren Gruppenantenne mit dem im Wageninneren
angeordneten Telefonsender-/Empfänger und ermöglicht
diesen dadurch das Übertragen und Empfangen von
Telefonsignalen.
Wie oben ausgeführt, hat ein Fahrzeug, welches mit einem
AM/FM Funkempfänger und einem Telefon ausgestattet ist,
üblicherweise sowohl eine Stabantenne als auch eine
zweistufige kollineare Gruppenantenne. Das Befestigen von
einer Vielzahl von Antennen auf einem Fahrzeug ist aus
Gründen der Verschlechterung des Fahrzeugdesigns sowie dem
Auftreten von Zischgeräuschen während der Fahrt
unerwünscht. Natürlich sind auch eine Vielzahl von aus
den der Karrosserie hervortetenden Antennen gefährlicher
als eine einzelne Antenne. Zur Reduzierung der
Antennenanzahl kann eine Stabantenne für AM/FM Funk, die
eine Länge von einem Meter aufweist, so konstruiert
werden, daß sie auch die Antennenfunktion für das Telefon
mitübernimmt. Es sei angemerkt, daß eine Länge von 1 m der
Stabantenne etwa mit einem Viertel der Wellenlänge von FM
Funk übereinstimmt und dazu geeignet ist, einen hohen
Antennengewinn für FM Rundfunksignale durch Resonanz zu
erreichen. Die aus der Fahrzeugkarrosserie hervortretende
Antenne sollte so kurz wie möglich sein, um wie oben
erwähnt, dem Fahrzeug eine attraktive Erscheinung zu
verleihen, Zwischengeräusche zu redzieren und das Anschlagen
oder Berühren mit einer Garage, Konstruktionen auf der
Fahrbahn usw. zu vermeiden. Eine Lösungsmöglichkeit ist es
daher, die zweistufige, kollineare Gruppenantenne sowohl
als Antenne für das Telefon als auch als Antenne für den
AM/FM Rundfunkempfänger zu verwenden. Diese Antenne ist
jedoch nur etwa 40 cm lang, erreicht daher keine Resonanz
von FM Rundfunksignalen und ist wegen des geringen
Antennengewinns nicht als FM Antenne geeignet. Eine solche
Antenne ist auch nicht geeignet, AM Rundfunksignale zu
empfangen, da die zu empfangende Signalstärke um so
kleiner ist je kleiner die Antennenlänge ist. Es ist daher
ungünstig, eine kollineare Gruppenantenne mit der
herkömmlichen Struktur für Autotelefone und AM/FM
Empfänger zu verwenden.
Die zweistufige kollineare Gruppenantenne und das
Koaxialkabel müssen so angepaßt sein, daß das über die
Antenne ankommende Telefonsignal effizient dem
Telefonempfängerteil zugeführt werden kann und das
Telefonsignal von der Antenne effizient abgestrahlt werden
kann. Zu diesem Zweck wurde eine Speiseanordnung
vorgeschlagen, bei der die Basis der kollinearen
Gruppenantenne in das Innere des Fahrzeugs verlängert wird
und die an einer Stelle sitzt, wo die Antenne an das mit
ihr elektrisch verbundene Koaxialkabel angepaßt werden
kann. Ist jedoch die Trägerfrequenz in der Größenordnung
von 870 bis 940 MHz wie es für Telefonsignale der Fall
ist, ist die Wellenlänge verhältnismäßig klein. Weicht
jedoch die Stelle wo die Antenne elektrisch mit dem
Koaxialkabel verbunden ist, auch nur leicht ab, so ist
diese Abweichung kritisch, wenn sie in die Größenordnung
der Wellenlänge kommt und die gewünschte Anpassung wird
verhindert. Es ist daher wünschenswert, daß die Stelle des
Speisepunkts zum Zeitpunkt der Produktion eingestellt
werden kann.
Das US-Patent 44 47 629 gibt eine Anordnung an, bei der
die Rolle der Antenne für AM/FM Funkempfang und die der
Antenne für Mobiltelefonempfang von einer einzigen Antenne
gespielt wird. Bei dieser Anordnung ist es außerdem
möglich, den Speisepunkt, welcher an der Basis der
einzelnen Antenne liegt, einzustellen und dabei die
Eingangs-/Ausgangsimpedanz einzustellen. Der Nachteil
einer solchen Implementierung ist der, daß sich ein
Stummel (stub, balun) mit einer Länge von ungefähr einem
Viertel der Wellenlänge sich merklich von dem Speisepunkt
in das Wageninnere erstreckt. Darüberhinaus wurden keine
Betrachtungen zu dem Abfall der Signalstärke der
empfangenden FM Rundfunksignale, welcher auf die kurze
Antenne zurückzuführen ist, angestellt.
Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine
gemeinsame Antennenvorrichtung zu schaffen, welche in der
Lage ist, AM und FM Rundfunksignale zufriedenstellend zu
empfangen und Mobiltelefonsignale zu übertragen und zu
empfangen unter Verwendung einer einzigen zweistufigen
kollinearen Gruppenantenne, die verhältnismäßig kurz und
von einer Gruppe von Halbwellendipolantennen, die für
Telefonsignale geeignet sind, gebildet wird.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine
gemeinsame Antennenvorrichtung zu schaffen, die einen
Feldeffekttransistor für die Umwandlung der
Ausgangsimpedanz für ein AM Rundfunksignal, welches von
einer einzelnen kurzen zweistufigen kollinearen
Gruppenantenne empfangen wird benützt.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Antennenvorrichtung, die von drei verschiedenen
Wellenbereichen benützt wird zu schaffen, und die es
zuläßt, die Eingangs/Ausgangsimpedanz für ein
Mobilfunksignal, welches von einer zweistufigen
kollinearen Gruppenantenne übertragen und empfangen wird,
anzupassen und darüberhinaus nicht merklich in die
Fahrgastkabine ragt.
Eine Antennenvorrichtung nach der vorliegenden Erfindung,
die es einem AM/FM Funkempfänger erlaubt AM und FM
Rundfunksignale zu empfangen, und die einem
Mobilfunkempfänger das Senden und Empfangen von
Telefonsignalen erlaubt, umfaßt eine einzelne zweistufige
kollineare Gruppenantenne, die Halbwellendipolantennen
enthält, welche für Telefonsignale geeignet sind, und die
in zwei Stufen angeordnet sind, und die weiter ein erstes
Koaxialkabel umfaßt für die Zuführung von AM und FM
Rundfunksignalen, die von der Antenne empfangen wurden, zu
dem AM/FM Funkempfänger und ein zweites Koaxialkabel
umfaßt um die von der Antenne empfangenen Telefonsignale
einem Mobiltelefon zuzuführen und die Telefonsignale, die
von dem Mobiltelefon ausgegeben werden, der Antenne
zuzuführen, die weiterhin einen ersten
Anpassungsschaltkreis umfaßt, welcher zwischen die Basis
der Antenne und das erste Koaxialkabel geschaltet ist, um
die Antenne an das erste Koaxialkabel anzupassen, wenn ein
AM Rundfunksignal empfangen wird und einen zweiten
Anpassungsschaltkreis enthält, um die Antenne und das
erste Koaxialkabel anzupassen, wenn ein FM Rundfunksignal
empfangen wird. Der erste und zweite Anpassungsschaltkreis
führt seine Ausgangssignale dem AM/FM Rundfunkempfänger
über das erste Koaxialkabel zu.
Anhand der folgenden detaillierten Beschreibung, die
zusammen mit den beigefügten Zeichnungen gegeben wird,
werden die oben genannten Ziele und weitere Ziele,
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung deutlich.
Die Figuren zeigen im einzelnen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild welches die gemeinsame
Antennenvorrichtung der vorliegenden Erfindung schematisch
wiedergibt;
Fig. 2 einen Schaltplan, einer speziellen
Konstruktion des beschriebenen Ausführungsbeispiels;
Fig. 3a-3c Blockschaltbilder von speziellen
Anordnungen, die das Vergleichen der
Leistungsfähigkeiten der beschriebenen Ausführungsform
mit herkömmlichen Ausführungsformen über Hörtests
ermöglicht;
Fig. 4a-4d Blockschaltbilder einer Methode für
die Messung des Träger-Rausch-Verhältnisses;
Fig. 5 einen Vertikalschnitt, der eine spezielle
Konstruktion des Speisungsteiles, wie er in dem
beschriebenen Ausführungsbeispiel verwendet wird,
wiedergibt;
Fig. 6 einen vergrößerten Teilausschnitt des
Speisungsteils;
Fig. 7a-7c anschauliche Bilder zum Verständnis der
elektrischen Eigenschaften der Antennenvorrichtung von
Fig. 5 bei Mobilfunksignalen; und
Fig. 8 einen Graphen, welcher den Wechsel in der
Standwellencharakteristik aufgrund der
Einstellung des Speisepunkts verdeutlicht.
Fig. 1 zeigt eine Antennenvorrichtung nach der
vorliegenden Erfindung, die eine zweistufige kollineare
Gruppenantenne 10 enthält. Die Antenne 10 weist
Dipolatennen 12 und 12b, die übereinandergesteckt sind
und eine dazwischenliegende Spule zur Phasenanpassung 14
auf. Die Dipolantennen 12a und 12b haben eine Länge, die
etwa einer halben Wellenlänge des Mobilfunks (870 bis 940 MHz)
entspricht. Mit der Basis 10a der kollinearen
Gruppenantenne 10 verbunden sind ein Bandpaßfilter 16 zum
Durchlassen der Telefonsignale, ein Tiefpaß oder
Bandpaßfilter 18, welcher ein FM Rundfunksignal durchläßt
(76 bis 90 MHz), und ein Tiefpaß- oder Bandpaßfilter 20,
der ein AM Rundfunksignal (525 bis 1605 KHz) durchläßt.
Diese Filter 16, 18 und 20 teilen die Signale, welche zu
individuellen Frequenzbändern gehören, auf. Ein
Telefonsignal, welches von dem Filter 16 durchgelassen
wird, wird einem Telefonempfänger/-sender 24 über ein
Koaxialkabel oder ein ähnliches Kabel 22, dessen Impedanz
z. B. 50 Ohm ist, zugeführt. Ein FM Rundfunksignal,
welches von dem Filter 18 durchgelassen wird, wird durch
einen Anpassungsschaltkreis 26, einem rauscharmen
Verstärker 28 zugeführt und dabei verstärkt. Der Ausgang
des Verstärkers 28 wird einem Bandpaßfilter 30 zugeführt,
der wiederum nur das FM Signal weitergibt. Weiterhin wird
ein AM Rundfunksignal, welches den Filter 20 passiert hat,
einem Tiefpaßfilter 34 über einen Anpassungsschaltkreis 32
zugeführt. Die FM und AM Signale, die entsprechend jeweils
den Bandpaßfilter 30 und den Tiefpaßfilter 34 durchlaufen
haben, werden erneut überlagert und dann einem AM/FM
Funkempfänger 38 über ein Koaxialkabel 36, dessen Impedanz
z. B. 50 Ohm beträgt, zugeführt. Die Filter 6, 18, 20, 30
und 34, die Anpassungsschaltkreise 26 und 32 und der
rauscharme Verstärker 28 sind in einem einzigen
Metallgehäuse 40 angeordnet und das Gehäuse 40 ist an der
Basis der Antenne 10 befestigt.
Fig. 2 zeigt genauer die Antennenvorrichtung von Fig. 1.
In Fig. 2 sind Teilschaltkreise, die die einzelnen Blöcke
von Fig. 1 verkörpern, mit den gleichen Bezugszeichen
versehen. Wie man sieht, ist die Basis 10a der kollinearen
Gruppenantenne 10 mit dem Anpassungsschaltkreis 26 über
das Filter 18 verbunden. Der Anpassungsschaltkreis 26
weist Spulen 42, 44 und 46 auf, die miteinander in einer
Glied-Anordnung verbunden sind und einen
Impedanzwandlungsschaltkreis darstellen. Der Ausgang des
Anpassungsschaltkreises oder
Impedanzwandlungsschaltkreises 26, d. h. das Signal mit
der gewandelten Impedanz, wird einem rauscharmen
Verstärker 28, der einen Transistor 48 als verstärkendes
Element enthält, zugeführt. Der verstärkte Ausgang des
Verstärkers 28 wird einem Bandpaßfilter 30 zugeführt mit
dem Ergebnis, daß damit nur das verstärkte FM
Rundfunksignal durchgelassen und einem Koaxialkabel 36
zugeführt wird. Die Basis 10a der Antenne 10 ist außerdem
mit einem Koaxialkabel 22 über einen Bandpaßfilter 16 der
als T-Glied gebildet aus den Kapazitäten 50 und 52 sowie
der Spule 54 besteht, verbunden. Weiterhin ist die Basis
10a mit dem Gate-Anschluß 62g eines n-Kanal MOS FET 62
über den Tiefpaßfilter 20 verbunden. Der Tiefpaßfilter 20
weist eine serielle Verbindung zwischen einer Spule 56,
einer Kapazität 58 und einer Kapazität 60 auf, die
miteinander als L-Glied verschaltet sind. Der
Gate-Anschluß 62g des FET 62 ist über den Widerstand 64
mit der Erde verbunden, der Drainanschluß 62d ist mit
einer Spannungsquelle Vc über den Widerstand 66 verbunden,
und der Sourceanschluß 62s ist direkt mit der Erde
verbunden. Der Anpassungsschaltkreis 22 der den FET 62
enthält, bildet außerdem einen
Impedanzwandlungsschaltkreis. Der Drainanschluß 62d des
FET 62 ist weiterhin mit dem Koaxialkabel 36 über den
Tiefpaßfilter 34, der eine T-Gliedanordnung zwischen den
Kapazitäten 68 und 70 sowie der Spule 72 aufweist,
verbunden. Diese Schaltkreise, die sich von der Basis 10a
der Antenne 10 zu den Koaxialkabeln 22 und 36 erstrecken,
sind in dem vorher erwähnten Gehäuse 40 enthalten.
Die kollineare Gruppenantenne 10 ist zu kurz, um eine
Resonanz der Rundfunksignale hervorzurufen, womit die
Ausgangsimpedanz für ein solches Signal an der Basis oder
des Speisungspunktes der Antenne 10 praktisch unendlich
ist. Sogar wenn das 75 oder 50 Ohm Koaxialkabel 36
beispielsweise mit der Basis 10a verbunden ist, wird der
Großteil der Rundfunksignale aufgrund von Fehlanpassung
reflektiert und nicht zu dem Funkempfänger übertragen. In
dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird daher ein AM
Signal, das von der Antenne 10 kommt, dem Gateanschluß 62g
des FET 62 dessen Eingangsimpedanz extrem hoch ist,
zugeführt, und der sich ergebende verstärkte Ausgang in
eine geeignete Ausgangsimpedanz gewandelt und dann dem
Koaxialkabel 36 zugeführt. Damit wird eine Anpassung
zwischen der Antenne und dem Koaxialkabel 36 erreicht, und
damit eine wirksame Übertragung des AM Signals über das
Kabel 36 mit einem Minimum an Reflexion.
Für die FM Rundfunksignale weicht die Ausgangsimpedanz 10
stark von der Eingangsimpedanz des Koaxialkabels 36 ab,
obwohl sie nicht unendlich ist. Darüberhinaus ist die
Antenne 10 zu kurz um eine Resonanz der FM Signale zu
erreichen, so daß das empfangende Signal schwach ist. In
dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der
Anpassungsschaltkreis oder Impedanzwandlungsschaltkreis
26, für die FM Rundfunksignale, mit der Basis
10a der Antenne 10 verbunden. Eine derartige Konfiguration
paßt die Antenne 10 an das Koaxialkabel 36 an und
überträgt damit die empfangenen FM Signale effiktiver zu
dem Rundfunkempfänger.
Die Leistung der beschriebenen Ausführungsform wird im
folgenden beschrieben. Da das beschriebene
Ausführungsbeispiel eine zweistufige kollineare
Gruppenantenne 10 verwendet, die für Empfänger und
Sendeteil eines Autotelefons bestimmt ist, weist sie
natürlich dieselben Fähigkeiten wie herkömmliche
Vorrichtungen bezüglich den Telefonsignalen auf. Das
beschriebene Ausführungsbeispiel wird daher nur bedeutend
sein, wenn es eine gleichwertige oder bessere Leistung
gegenüber den herkömmlichen Vorrichtungen, mit einer
Stabantenne, von mehr als 1 m, erzielt. Wir führten
Hörtests und Messungen des Träger-Rausch-Verhältnisses
(C/N) durch, um die Leistung des beschriebenen
Ausführungsbeispiels zu bestimmen. Dies wird im folgenden
beschrieben.
So wie es in Fig. 3a gezeigt ist, werden für Hörtests
eine herkömmliche Vorrichtung, mit einer mehr als 1 m
langen Stabantenne, deren Basis mit einem Schwächungsglied
76 über ein 50 Ohm und ungefähr 5 m langes Koaxialkabel 74
verbunden ist zum Vergleich herangezogen. Das
Schwächungsglied 76 ist mit einem Funkempfänger 80 über
ein 50 Ohm und 1 m langes Koaxialkabel 78 verbunden.
Wie in Fig. 3b dargestellt ist, weist das beschriebene
Ausführungsbeispiel für AM Rundfunksignale einen
Anpassungs- oder Impedanzwandlungsschaltkreis 32 auf, der
mit der Basis 10a der kollinearen Gruppenantenne 10
verbunden ist, und der Ausgangsanschluß des Schaltkreis 32
ist mit dem Schwächungsglied 76 über ein Koaxialkabel 74
verbunden. Der Rest der Schaltung ist mit der aus Fig. 3a
identisch. Für FM Rundfunksignale, wie sie in Fig. 3c
gezeigt sind, weist das beschriebene Ausführungsbeispiel
einen Anpassungsschaltkreis oder
Impedanzwandlungsschaltkreis 26 auf, der mit der Basis 10a
der Antenne 10 verbunden ist, der rauscharme Verstärker 28
ist seriell mit der Ausgangsklemme des Schaltkreises 26
verbunden, und die Ausgangsklemme des Verstärkers 28 ist
mit dem Koaxialkabel 74 verbunden. Der Rest der Schaltung
ist der gleiche wie der aus Fig. 3a. Natürlich ist der
AM/FM Funkempfänger 80 wie in Fig. 3a gezeigt in seiner
Leistung vergleichbar mit dem entsprechenden AM
Rundfunkempfänger 80 und FM Rundfunkempfänger 80 aus den
Fig. 3b und 3c bezüglich des Vergleichs zwischen AM und
FM Rundfunksignalen. Es wurden Hörtests durchgeführt, bei
denen die maximale Lautstärke die mit dem AM/FM
Funkempfänger erreichbar ist eingestellt wurde, das Signal
durch das Schwächungsglied 76 geschwächt wurde, und die
Größe der Schwächung gemessen wurde, wenn die Sprache, die
aus dem Empfänger 80 gegeben wurde, gerade schwierig zu
verstehen war. Der Empfänger 80 wurde auf die in Japan
verfügbaren speziellen AM Rundfunkfrequenzen von 594 KHz,
810 KHz, 954 KHz 1134 KHz und 1242 KHz eingestellt.
Während die gemessenen Größen für die Abschwächung mit
herkömmlichen Geräten bei 26 dB, 4 dB, 10 dB, 13 dB und 11 dB
für die vorher genannten Frequenzen lag, war die Höhe
der Abschwächung, die für das beschriebene
Ausführungsbeispiel gemessen wurden, 38 dB, 22 dB, 22 dB,
21 dB und 15 dB. Da das beschriebene Ausführungsbeispiel
bezüglich der Höhe der Abschwächung bei den speziellen
Frequenzen größer war als die bei herkömmlichen Geräten,
ist das erstgenannte in der Lage, AM Rundfunksignale
effektiver zu dem AM/FM Funkempfänger 80 zu übertragen als
die herkömmlichen Geräte. Weiterhin wurde der AM/FM
Rundfunkempfänger 80 auf die speziellen FM
Rundfunkfrequenzen von 77,1 MHz, 80,0 MHz und 86,2 MHz wie
sie ebenfalls in Japan zur Verfügung stehen, eingestellt.
Die Höhe der Abschwächung, die bei der Verwendung
derartiger FM Frequenzen gemessen wurde betrugen 0 dB, 2 dB
und 42 dB mit herkömmlichen Geräten und 7 dB, 15 dB und
52 dB mit dem beschriebenen Ausführungsbeispiel. Es ist
daher einzusehen, daß das beschriebene Ausführungsbeispiel
in der Lage ist, auch FM Rundfunksignale effektiver zu dem
Empfänger 80 zu übertragen als herkömmlich Vorrichtungen.
Für die Messung von Träger-Rausch-Verhältnissen (C/N
ratios) bei dem Empfang von AM Rundfunk, wird eine
herkömmliche Vorrichtung für den Vergleich mit dem
beschriebenen Ausführungsbeispiel so angeordnet, wie in
Fig. 4a dargestellt. Insbesondere wird die Basis der etwa
1 m langen Stabantenne mit einem Vorverstärker 82, der
einen Gewinn von 30 dB bei einem 5 m langen Koaxialkabel
74 aufweist, verbunden. Der Ausgang des Vorverstärkers 82
wird mit einem Spektrumanalyzer 84 über ein Koaxialkabel
78 verbudnen. Dagegen ist wie in Fig. 4b gezeigt bei dem
beschriebenen Ausführungsbeispiel der Anpassungsschaltkreis
oder Impedanzwandlungsschaltkreis 32 mit der Basis 10a der
kollinearen Gruppenantenne 10 verbunden. Der Ausgang
des Schaltkreises 32 ist mit dem Vorverstärker 82 über ein
Koaxialkabel 74 verbunden, der Rest der Anordnung
entspricht der mit dem herkömmlichen Gerät von Fig. 4a.
Da das Antennenrauschen geringer ist als das
Eingangsrauschen an dem Spektrumanalyzer 84, wird der
Vorverstärker 82 dazu benutzt, das Antennenrauschen zu
verstärken, so daß der Spektrumanalyzer es verarbeiten
kann.
Mit der herkömmlichen Vorrichtung von Fig. 4a wurden mit
dem Spektralanalyzer 84 C/N Verhältnisse von 15 dB, 10 dB,
20 dB, 19 dB und 20 dB bei den speziellen AM Frequenzen
von 594 KHz, 810 KHz, 1134 KHz und 1242 KHz
gemessen. Im Gegensatz dazu betragen die C/N Verhältnisse,
wie sie mit dem Spektrumanalyzer 84 für das beschriebene
Ausführungsbeispiel gemessen wurden, 25 dB, 9 dB, 19 dB,
23 dB und 18 dB bei denselben AM Frequenzen wie bei der
herkömmlichen Vorrichtung. Das beschriebene
Ausführungsbeispiel erreicht daher C/N Verhältnisse, die
über das gesamte Frequenzband vergleichbar mit denen von
herkömmlichen Geräten sind.
Zur Messung von C/N Verhältnissen beim Empfang von FM
Rundfunksignalen wird zu Vergleichszwecken eine
herkömmliche Vorrichtung, so angeordnet wie es in Fig. 4c
dargestellt ist. Wie dargestellt wird die Basis einer etwa
1 m langen Stabantenne mit einem ersten Verstärker 86 ein
über Koaxialkabel 74, das 5 m lang ist und eine Impedanz
von 50 Ohm hat, verbunden. Der Ausgang des Verstärkers 86
wird mit dem Spektrumanalyzer über ein 50 Ohm und 1 m
langes Koaxialkabel 74 verbunden. Wie in Fig. 4d
gezeigt, ist bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel die
Basis 10a der kollinearen Gruppenantenne 10 mit dem
Anpassungsschaltkreis oder Impedanzwandlungsschaltkreis 26
verbunden. Der Ausgang des Schaltkreises 26 ist mit dem
ersten Verstärker 86 über ein Koaxialkabel 74 verbunden.
Der Rest der Anordnung ist der gleiche wie bei der
herkömmlichen Vorrichtung wie sie in Fig. 4c gezeigt
ist.
Mit der herkömmlichen Vorrichtung aus Fig. 4c wurden mit
dem Spektralanalyzer 84 C/N Verhältnisse von 11 dB, 13 dB
und 56 dB für die speziellen Frequenzen von 77,1 MHz, 80 MHz
und 86,3 MHz entsprechend gemessen. Die C/N
Verhältnisse für das beschriebene Ausführungsbeispiel
wurden gemessen zu 18 dB, 21 dB und 57 dB für die gleichen
FM Frequenzen wie für die herkömmliche Vorrichtung. Es
wird mit dem beschriebenen Ausführungsbeispiel eine
Verbesserung gegenüber der herkömmlichen Vorrichtung über
das gesamte FM Frequenzband erreicht.
Wie oben gesagt, empfängt das beschriebene
Ausführungsbeispiel AM und FM Rundfunksignale und
überträgt ein Mobilfunksignal mit gleicher oder sogar
besserer Leistung gegenüber herkömmlichen Geräten durch
Verwendung einer einzelnen Antenne. Insbesondere wenn die
Basis 10a der kollinearen Gruppenantenne 10 und das
Koaxialkabel durch einen Anpassungs- oder
Impedanzwandlungsschaltkreis 32, der durch einen FET 62
wie in Fig. 2 gezeigt, ausgeführt ist, angepaßt wird,
wird das von der Antenne empfangene AM Signal effektiv zu
dem Koaxialkabel 36 und von dort zu dem AM Radioempfänger
übertragen. Die kollineare Antenne 10 ist für
Autotelefone geeignet und etwa 40 cm kurz, womit sie
kleiner als die halbe Länge von herkömmlichen AM/FM
Funkantennen, die etwa 1 m aufweisen, ist. Ein Fahrzeug
mit einer derartig kurzen gemeinsamen Antenne weist ein
attraktives Aussehen, ein durch die Antenne erzeugtes
reduziertes Zischen und eine kleinere Wahrscheinlichkeit
für den Bruch der Antenne durch eine Garage oder durch
Straßenkonstruktionen auf. Während bisher zwei getrennte
Antennen gebraucht wurden, eine für den Empfang von AM und
FM Rundfunk und die andere für das Senden und Empfangen
von Telefonsignalen, so benötigt das beschriebene
Ausführungsbeispiel nur eine einzige Antenne, und daher
verringern sich die Kosten für die gesamte Vorrichtung.
In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wird die Antenne,
die gemeinsam von drei verschiedenen Wellenlängen benützt
wird, durch eine zweistufige kollineare Antenne 10, die
zwei Halbwellendipolantennen aufweist, die für
Autotelefonsignale geeignet sind, und übereinander
angeordnet sind, gebildet. Alternativ hierzu könnte die
gemeinsame Antenne als zweistufige kollineare
Gruppenantenne mit einer Halbwellendipolantenne, die für
Autotelefonsignale geeignet ist, und einer
Viertelwellendipolantenne, die übereinander gesteckt sind,
gebildet werden.
Im folgenden wird eine spezielle Konstruktion eines
Speiseabschnitts, wie er in der gemeinsamen
Antennenvorrichtung der vorliegenden Erfindung beinhaltet
ist, beschrieben. Es wird angenommen, daß die gemeinsame
Antennenvorrichtung eine zweistufige kollineare
Gruppenantenne ist mit einer Halbwellendipolantenne für
den AM/FM Funkempfänger, einer Phasenanpassungsspule, und
einer Viertelwellendipolantenne, die jeweils übereinander
gesteckt sind. Die Speiseanordnung, wie sie beschrieben
wird, erlaubt das Ausrichten des Speisepunkts so wie er
gebraucht wird. Bezugnehmend auf die Fig. 5, 6 und 7a
bis 7c weist eine zweistufige kollineare Gruppenantenne,
eine Halbwellendipolantenne 102, eine
Phasenanpassungsspule 104 und eine
Viertelwellendipolantenne 106 auf, die alle
zusammengesteckt sind. Die Viertelwellen- oder untere
Dipolantenne weist einen Antennenstab 108 auf, die um
ungefähr 5/12 der Wellenlänge in den Fahrzeugkörper von
der Seite der Basis der Antenne 106 ausgehend ragt. Ein
Speisungsfederelement (feed spring) 110 ist an dem
verlängerten Teil des Antennenstabs 108 festgemacht und
dient als leitendes Federelement. Das
Speisungsfederelement 110 hat einen Gleitabschnitt, der
beispielsweise aus Phosphorbronze gefertigt ist und eine
zylinderähnliche Form aufweist. Der Antennenstab 108 ist
gleitend in einem Speisungsrohr 112, das aus leitendem
Material gefertigt ist eingeführt, der Gleitabschnitt. Das
Speisungsfederelement 110 steht in Gleitkontakt mit der
Innenwand des Rohrs 112. Das Speisungsrohr 112 hängt mit
einem rohrförmigen Sockelelement (base member) 116 mit
einer dazwischenliegenden Schicht von Isoliermaterial 114
zusammen. Einrichtungen für das Fixieren des rohrförmigen
Sockelelements 116 an den Fahrzeugkörper ist in geeigneter
Weise an dem leitenden Ende des Sockelelements 116
vorgesehen, wenngleich dies in den Figuren nicht gezeigt
wird. Ein rohrförmiger Speisungssockel (tubular feed base
member) 118 mündet in das hintere Ende des Sockelelements
116. Eine isolierende Schicht ist in den Speisungssockel
118 angeordnet und mit einer durchgehenden Bohrung für das
Aufnehmen des Speisungsrohres 112 versehen. Ein leitendes
Speisungsohr 122 für das Ausrichten ist im Inneren der
durchgehenden Bohrung der isolierenden Schicht 120
angeordnet und gemeinsam mit der Wand der durchgehenden
Bohrung gebildet. Wenn der Speisungssockel (feed base
member) 118 in das rohrförmige Sockelelement 116
eingeführt wird, greift das vordere Ende des
Justierspeiserohrs 122 verschiebbar mit dem hinteren Ende
des Speisungsrohres 112 ineinander und ist elektrisch
verbunden. Das hintere Ende des Justierspeiserohres 122
ist teilweise geschnitten und aufgebogen, um eine Klinke
124 als Speisepunkt zu bilden. Ein Koaxialkabel 126 ist
mit der Klinke 124 verbunden und spielt die Rolle der
Speiseleitung. Feststellschrauben 128a und 128b sind im
Gewinde des rohrförmigen Sockelelementes 116 eingeführt,
um die Positionierung des Justierspeiserohrs 122 gegenüber
dem Speisungsrohr 112 festzulegen. Die Feststellschrauben
128a und 128b können gelöst werden, um die Positionierung
des Justierspeiserohrs 122 gegenüber dem Speisungsrohr 112
in der axialen Richtung des Antennenstabs 108 festzulegen.
Wenn das Speisungsrohr 112 und das Justierspeisungsrohr
122 miteinander verbunden sind, so beträgt der Abstand
zwischen dem vorderen Ende des Rohrs 112 und der Position
des Rohrs 122, wo sich die Klinke124 befindet, etwa 5/12
der Wellenlänge. Der Abschnitt, wo die Klinke 124 und das
Koaxialkabel 126 miteinander elektrisch verbunden sind,
ist vollständig überzogen mit einer isolierenden Schicht
120. Eine Bewegungsleine (drive cord) 130 ist durch den
Antennenstab 108 durchgezogen und mit dem hinteren Ende
des einziehbaren oberen Antennenpols verbunden.
Wenn in der obigen Konstruktion der Bewegungsleine 130 von
einem Motor, der nicht dargestellt ist, ausgefahren wird,
so breitet sich der obere Antennenpol von dem Antennenstab
108 in die ausfahrende Richtung aus. Dann wird der
Antennenstab 108 zu dem vorderen Ende des Speisungsrohres
112 hin bewegt, bis das Speisungsfederelement (feed
spring) 110 diese Bewegung unterbindet. Damit ist die
kollineare Gruppenantenne 100 vollkommen ausgefahren. Wenn
die Bewegungsleine 130 aufgerollt wird, so wird der obere
Antennenpol in den Antennenstab 108 zurückgezogen. Daran
anschließend bewegt sich der Antennenstab 108 in das
Speisungsrohr 112 in der einziehenden Richtung mit dem
Ergebnis, daß die Antenne 100 vollkommen in den
Fahrzeugkörper eingefahren ist.
Fig. 7a zeigt den ausgefahrenen Zustand der Antenne 100.
In diesem Zustand sind Strom und Spannung, so wie dies in
Fig. 7b und 7c gezeigt ist, verteilt. Wenn der
Speisungspunkt, an dem das Koaxialkabel 126 festgemacht
ist, so eingestellt wird, daß er etwa 5/12 der Wellenlänge
gemessen von dem Fahrzeugkörper, beabstandet ist, so
beträgt die Eingangs/Ausgangsimpedanz für
Autotelefonsignal am Speisungspunkt ungefähr 50 Ohm. Dann
können die Feststellschrauben 128a und 128b gelockert
werden, um den Speisungssockel 118 in seiner axialen
Richtung zu verschieben bis die passende Länge des
Justierspeiserohrs 122 mit dem Speiserohr 112 richtig um
ein l eingestellt ist wie in Fig. 6 gezeigt. Damit kann
erfolgreich eine optimale Eingangs/Ausgangsimpedanz für
das Koaxialkabel 126 eingestellt werden.
Fig. 8 zeigt das Stehwellenverhältnis wie es mit dem oben
beschriebenen Einstellvorgang erreicht werden kann. Wie
gezeigt ist es durch Einstellen des Speisungspunkts
möglich, die kollineare Gruppenantenne 100 mit
unterschiedlichen Stehwellenverhältnissen zu
beaufschlagen, so wie es bei der durchgezogenen und der
gestrichelten Linie in der Figur gezeigt ist.
Wie oben gesagt wurde, kann nachdem die gemeinsam benützte
Antennenvorrichtung hergestellt wurde, die Position für
das Justierspeiserohr 122 eingestellt werden und dadurch
der Speisungspunkt der Antenne, und damit
Unregelmäßigkeiten in der Dimensionierung und anderen
Faktoren entgegengewirkt werden. Dies verbunden mit der
Tatsache, daß der Speisungspunkt so angeordnet ist, daß er
eine optimale Eingangs/Ausgangsimpedanz liefert, paßt die
kollineare Gruppenantenne 100 und das Koaxialkabel 126
verläßlich an. Besonders da das Autotelefonsignal eine
hohe Trägerfrequenz aufweist, wird die Anpassung auch bei
einer geringfügigen Justierung des Justierspeisungsrohrs
merklich verbessert. Es existiert kein Stummel mehr, der
sich vom Speisungspunkt, an dem das Koaxialkabel
festgemacht ist, ausdehnt, wodurch ein merkliches
Hineinragen der Antenne 100 in den Wagenkörper verhindert
wird. Wenn der Antennenstab 108 in das Speisungsrohr 112
eingeführt wird mit dem dazwischenliegenden
Speisungsfederelement oder elastischen Federelement 110,
so ist der Antennenstab 108 teleskopartig in dem
Speisungsrohr 112 bewegbar, um als Teleskopantenne zu
wirken.
Für den Fachmann werden sich eine Vielzahl von
Möglichkeiten der Veränderung auftun, nachdem er mit der
vorliegenden Beschreibung die technische Lehre erhalten
hat, ohne daß diese Modifikation aus der Reichweite der
Erfindung fallen müssen. Beispielsweise können die
Feststellschrauben 128a und 128b, welche zum Justieren des
Speisungsrohr 122 verwendt werden, durch beliebig
andere dazu geeignete Befestigungseinrichtungen ersetzt
werden, solange diese in der Lage sind, das Rohr 122 nach
dem Justieren von einer Verschiebung abzuhalten.
Claims (6)
1. Antennenvorrichtung, die einem AM/FM Radioempfänger den
Empfang von AM und FM Rundfunksignalen ermöglicht, und die
einem Autotelefonempfänger/-sender das Übertragen und
Empfangen von Telefonsignalen ermöglicht mit:
einer einzelnen zweistufigen kollinearen Gruppenantenne, die Halbwellendipolantennen aufweist, die für Telefonsignale geeignet sind und in zwei Stufen übereinander angeordnet sind;
einem ersten Koaxialkabel für das Zuführen der von der Antenne empfangenen AM und FM Rundfunksignale an den AM/FM Radioempfänger;
einem zweiten Koaxialkabel für das Zuführen der von der Antenne empfangenen Telefonsignale an den Telefonsender/-empfänger und für das Zuführen der von dem Telefonsender/-empfänger ausgegebenen Telefonsignale an die Antenne;
einer ersten Anpassungseinrichtung, die zwischen der Basis und dem ersten Koaxialkabel verbunden ist, für das Anpassen der Antenne an das erste Koaxialkabel während dem Empfang von AM Rundfunksignalen; und
eine zweite Anpassungseinrichtung für das Anpassen der Antenne an das erste Koaxialkabel während des Empfangs von FM Rundfunksignalen;
wobei die erste und zweite Anpassungseinrichtung ihre Radioempfänger einspeisen.
einer einzelnen zweistufigen kollinearen Gruppenantenne, die Halbwellendipolantennen aufweist, die für Telefonsignale geeignet sind und in zwei Stufen übereinander angeordnet sind;
einem ersten Koaxialkabel für das Zuführen der von der Antenne empfangenen AM und FM Rundfunksignale an den AM/FM Radioempfänger;
einem zweiten Koaxialkabel für das Zuführen der von der Antenne empfangenen Telefonsignale an den Telefonsender/-empfänger und für das Zuführen der von dem Telefonsender/-empfänger ausgegebenen Telefonsignale an die Antenne;
einer ersten Anpassungseinrichtung, die zwischen der Basis und dem ersten Koaxialkabel verbunden ist, für das Anpassen der Antenne an das erste Koaxialkabel während dem Empfang von AM Rundfunksignalen; und
eine zweite Anpassungseinrichtung für das Anpassen der Antenne an das erste Koaxialkabel während des Empfangs von FM Rundfunksignalen;
wobei die erste und zweite Anpassungseinrichtung ihre Radioempfänger einspeisen.
2. Antennenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Anpasungseinrichtung einen
Impedanzwandlungsschaltkreis aufweist für das Wandeln der
Impedanz an der Basis der Antenne für AM Rundfunksignale.
3. Antennenvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Impedanzwandlungsschaltkreis einen
Feldeffekttransistor (FET) enthält, dessen Gateanschluß
mit der Basis der Antenne verbunden ist, das von der
Antenne empfange AM Rundfunksignal dem Gateanschluß des
FET zugeführt wird, und bei dem das von dem FET verstärkte
Ausgangssignal von dem Drainanschluß des FET einem ersten
Koaxialkabel zugeführt wird.
4. Antennenvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die zweiten Anpassungseinrichtung
einen Impedanzwandlungsschaltkreis aufweist für das
Wandeln der Impedanz an der Basis der Antenne für FM
Fundfunksignale.
5. Antennenvorichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antenne weiterhin enthält:
einen Antennenstab, der sich von der Basis der Antenne aus
erstreckt;
ein Speisungsrohr, das mit dem Antennenstab elektrisch verbunden ist und den Antennenstab in seinem Inneren unterbringt; und
ein Justierspeisungsrohr (adjusting feed tube), das elektrisch mit dem Speisungsrohr verbunden ist und an einem Ende verschiebbar auf dem hinteren Ende des Speisungsrohrs befestigt ist und an seinem anderen Ende zu einem Speisungspunkt ausgebildet ist.
ein Speisungsrohr, das mit dem Antennenstab elektrisch verbunden ist und den Antennenstab in seinem Inneren unterbringt; und
ein Justierspeisungsrohr (adjusting feed tube), das elektrisch mit dem Speisungsrohr verbunden ist und an einem Ende verschiebbar auf dem hinteren Ende des Speisungsrohrs befestigt ist und an seinem anderen Ende zu einem Speisungspunkt ausgebildet ist.
6. Antennenvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antenne weiterhin ein
Speisungsfederelement (feed spring) aufweist, das zwischen
dem Antennenstab und dem Speisungsrohr liegt, um den
Antennenstab die Bewegung in dem Speisungsrohr zu
ermöglichen, und der ein gleitendes Federelement aufweist.
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