DE4036132C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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- B65D90/62—Gates or closures having closure members movable out of the plane of the opening
- B65D90/626—Gates or closures having closure members movable out of the plane of the opening having a linear motion
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Description
Die Erfindung betrifft einen Transportbehälter zur Aufnahme
von Gütern in Gutaufnahmebehälter unter geregeltem Unter
druck, der mittels eines Deckels verschließbar ist und am
Öffnungsabschnitt einen umlaufenden Außenflansch aufweist,
auf dem der Deckel lagerbar ist, an dessen Unterseite Ein
griffselemente zur Lagefixierung des Deckels auf dem Behälter
angeordnet sind, wobei die dem Deckel zugewandte Ebene des
Außenflansches eben ausgebildet und an der dem Außenflansch
zugewandten Fläche des Deckels eine umlaufende elastische
Dichtung angeordnet und an dem Deckel oder dem Gutaufnahme
behälter zur Ausbildung eines Unterdrucks oder Normaldrucks
in dem Gutaufnahmebehälter ein Ventil ausgebildet ist.
Ein derartiger Transportbehälter ist durch das DE-GM 89 04
196.8 bekannt. Dieser Transportbehälter dient zum Transpor
tieren von Lebensmitteln. Für größere Mengen von schwerem
Transportgut ist dieser Transportbehälter nicht geeignet, da
er hierfür keine ausreichende Formstabilität aufweist und
maschinell nicht zu handhaben ist.
Nach der DE-OS 32 19 829 ist ein Schnellverschluß für die
lösbare Verbindung eines Deckels auf einem Behälter bekannt,
dessen jeweilige einen umlaufenden Flansch des Deckels hin
tergreifende Hakenschraube durch einen Exzenternocken geführt
und durch diesen festgesetzt werden kann. Ein selbsttätiges
Lösen des Verschlusses wird verhindert. Durch das DE-GM 18 67
367 ist eine Vorrichtung zur Belüftung eines Fasses bekannt,
bei der der Faßinnenraum mit der Außenluft über Gasdurch
trittsöffnungen verbunden ist. Die äußere Gasdurchtritts
öffnung wird durch eine flexible Ventilscheibe verschlossen,
wenn diese mit Flüssigkeit aus dem Faß beaufschlagt wird. Auf
diese Weise wird verhindert, daß im Faß befindliche Flüssig
keit über die Vorrichtung zur Belüftung aus dem Faß gelangt.
Im Faß selbst herrscht stets der Druck der äußeren Atmos
phäre. In dem DE-Prospekt "Bauer Staplergeräte" vom
05. 06. 1985 werden ferner Sondermüllbehälter aus Stahlblech
beschrieben, die stapelbar und mit Gabelstaplern transpor
tierbar sind. Die Deckel haben eine umlaufende Moosgummidich
tung und werden allseitig mit Kniehebelverschlüssen gespannt.
In diesen Behältern kann kein Unterdruck aufgebaut werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Transport
behälter der eingangs genannten Art so auszubilden, daß er
als Großraumbehälter zum Transport auch größerer Mengen von
gegenüber der Atmosphäre abzudichtenden Gütern verwendet
werden kann.
Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung der Aufgabe alternativ
durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 2.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden in den
abhängigen Ansprüchen beschrieben. Der erfindungsgemäße
Transportbehälter kann leicht mit üblichen Geräten befüllt
und transportiert werden, so daß er einfach in vorhandene
Guttransportsysteme integriert werden kann.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen
Transportbehälters näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den Transportbehälter in einer Seitenansicht,
Fig. 2 den Gutaufnahmebehälter des Transportbehälters in
einer Draufsicht,
Fig. 3 den Deckel des Transportbehälters in einer Ansicht von
unten,
Fig. 4a und 4b den Deckel nach Fig. 3 mit klauenförmigen Klammer
elementen in einer Seitenansicht im Ausschnitt,
Fig. 5 den Deckel nach Fig. 4a und 4b mit Ventil in einer ver
größerten Darstellung in der Seitenansicht im
Schnitt,
Fig. 6 eine weitere Ausbildung eines Transportbehälters in
der Seitenansicht im Ausschnitt,
Fig. 7 den Gutaufnahmebehälter des Transportbehälters nach
Fig. 6 in einer Draufsicht,
Fig. 8 den Transportbehälter nach Fig. 6 in der Draufsicht.
Der Transportbehälter 1 nach Fig. 1 besteht aus einem Gutauf
nahmebehälter 2, der mittels eines Deckels 3 abdeckbar ist.
Im Bereich des Behälterbodens 15 sind an zwei parallel zuein
ander angeordneten Behälterwänden 7 außenseitig Transport
halter 8 ausgebildet. Die Transporthalter 8 sind als kanal
artige endabschnittseitig jeweils offene Hohlkörper 13 mit
rechteckigem Querschnitt ausgeformt. Zum Transport des
Transportbehälters 1 ist es somit möglich, die Gabeln eines
Gabelstaplers in die Hohlkörper 13 einzuführen und dann den
Transportbehälter 1 zu heben. Im Bereich des Öffnungsab
schnitts 4 des Gutaufnahmebehälters 2 ist an den Behälter
wänden 7 ein umlaufender Außenflansch 5 ausgebildet. Zwischen
dem Außenflansch 5 und dem Behälterboden 15 bzw. dem Außen
flansch 5 und den Transporthaltern 8 sind an der Außenfläche
der Behälterwände parallel zueinander vertikale Versteifungs
rippen 14 angeordnet, die eine Verformung des Transportbe
hälters 2 bei Unterdruck bzw. beim Transport verhindern. Der
Deckel 3 ist mittels Deckelhaltern 11 mit dem Gutaufnahme
behälter 2 verbunden. Die Deckelhalter 11 sind auf der Deck
eloberseite 43 im Bereich des Deckelrands 10 schwenkbar ge
lagert und untergreifen den Außenflansch 5.
Im Behälterinnern sind in den Eckbereichen 16 aufeinander
stoßender Behälterwände 7 schiefwinklig zu diesen Leitflächen
17 ausgebildet. Diese dienen als Führungsflächen für Ein
griffselemente 18, die an der Deckelunterseite 6 ausgebildet
sind um den Deckel 3 auf den Außenflansch 5 des Gutaufnahme
behälters 2 sicher in definierter Lage zu halten. Wie in den
Fig. 3, 4a und 4b dargestellt, sind die Eingriffselemente 18
als senkrecht an der Deckelunterseite 6 angeordnete Zapfen 19
ausgebildet, wobei an jedem Eckbereich 16 des Deckels 3
rechtwinklig zueinander jeweils zwei Zapfen 19 vorhanden
sind. Die freien Endabschnitte 20 der Zapfen 19 sind schief
winklig zu den Behälterwänden 7 angeordnet und in den Be
hälterinnenraum als Führungslaschen gerichtet. Diese Endab
schnitte 20 ermöglichen es, daß der Deckel 3 beim Aufsetzen
auf den Gutaufnahmebehälter 2 an den Leitflächen 17 zentriert
wird.
Die Deckelhalter 11 weisen an ihrem einen Endabschnitt 22
einen Klemmsteg 23 auf, der zum Untergreifen des Außenflan
sches 5 des Gutaufnahmebehälters 2 dient (Fig. 4a). Der je
weils andere Endabschnitt 24 ist als über das Deckelhalter
lager 25 vorragender Zapfen 26 ausgebildet. Dieser Zapfen 26
wird betätigt, wenn die Deckelverriegelung gelöst werden
soll. Es ist auch möglich, an jedem Klemmsteg 23 ein lage
veränderbares Anpreßstück 51 vorzusehen, das an der Deckel
unterseite 6 zur Anlage bringbar ist. Wie in Fig. 4b darge
stellt, kann das Anpreßstück 51 als Gewindebolzen 53 ausge
bildet sein, der in die Klemmstegfläche 52 des Klemmstegs 23
eingeschraubt wird. Mittels einer Kontermutter 55, die auf
der Klemmstegfläche 52 anliegt, kann der Gewindebolzen 53
nach Einstellung des Bolzenkopfes 54 arretiert werden.
Zwischen der Deckelunterseite 6 und dem Außenflansch 5 ist
eine umlaufende elastische Dichtung 9 angeordnet. Hierzu sind
an der Deckelunterseite 6 im Bereich des dem Außenflansch 5
zugewandten Flächenabschnitts zwei umlaufende parallel zu
einander angeordnete Stege 27 vorhanden, die eine Nut 28
bilden. In die Nut 28 ist eine die freien Stegendabschnitte
überragende elastische Dichtung 9 eingelegt. Diese Dichtung 9
kann ein einstückiger Dichtungsring aus Moosgummi od. dgl.
sein.
Das in Fig. 3 angedeutete Ventil 12 ist in Fig. 5 näher dar
gestellt. In den Deckel 3 ist ein Ventilkörper 44 eingesetzt,
in dem eine Ausnehmung 29 als Ventilsitz 30 für einen Ven
tilteller 31 ausgebildet ist. Der Ventilteller 31 ist mit
einer Ventilstange 32 verbunden, die in einer Lagerbuchse 40
in dem Boden 33 des Ventilkörpers 44 axial verschieblich
gelagert ist. Der Ventilteller 31 ist mittels einer Druck
feder 36 auf der Bodenfläche 45 des Ventilkörpers 44 abge
stützt. Hierbei ist die Druckfeder 36 auf dem in den Ringraum
38 vorragenden Abschnitt 39 der Lagerbuchse 40 gelagert.
An dem Ventilteller 31 ist randseitig ein umlaufender Dich
tungssteg 37 ausgebildet. In dem Boden 33 des Ventilkörpers 4
sind in dem Bereich zwischen der Lagerbuchse 40 und dem Sei
tensteg 37 Durchbrechungen 35 vorgesehen. In den der End
fläche 41 des Dichtungsstegs 37 zugeordneten Flächenabschnitt
der Bodenfläche 45 ist eine Ventiltellerdichtung 34 vor
gesehen, die als umlaufende Dichtung 42 ausgebildet ist.
Diese Dichtung 42 kann ein einstückiger Dichtungsring aus
Moosgummi od. dgl. sein.
Mittels des Ventils 12 ist es möglich, in dem Innenraum des
Transportbehälters 2 einen Unterdruck zu erzeugen oder aber
wieder einen Druckausgleich mit der Atmosphäre herbeizu
führen. Dieses ist dann erforderlich, wenn der Deckel 3 von
dem Gutaufnahmebehälter 2 entfernt werden soll. Sofern in dem
Gutaufnahmebehälter 2 ein Unterdruck erzeugt werden soll,
wird eine Saugglocke 46 über das Ventil 12 auf die Deckel
oberseite 43 aufgesetzt. Entweder nur durch den Druck der
Druckfeder 36 oder aber durch Aufbringen eines Unterdrucks in
der Saugglocke 46 wird der Ventilteller 31 nach oben ver
fahren, so daß durch die Durchbrechungen 35 in dem Boden 33
des Ventilkörpers 44 in dem Behälter 2 befindliche Luft ab
gesaugt wird. Zum Verschließen des Ventils 12 dient ein
Stößel 47, der auf die Oberseite des Ventiltellers 31 ge
schoben wird und den Ventilteller 31 auf die Ventilteller
dichtung 34 drückt. Hiernach wird in der Saugglocke 46 nor
maler Atmosphärendruck erzeugt, so daß aufgrund des gegenüber
dem Behälterinnern bestehenden Überdrucks der Ventilteller 31
auf dem Boden 33 des Ventilkörpers 44 in Schließstellung
verbleibt. Die Saugglocke 46 kann dann angehoben werden. Zum
Öffnen des Ventils kann ein Saugteller direkt auf den Ven
tilteller 31 gesetzt werden. Durch Hochfahren des Saugtellers
erfolgt dann ein Hochziehen des Ventiltellers 31 und damit
Öffnen des Ventils 12.
In den Fig. 6 bis 8 ist ein weiterer Transportbehälter 71
dargestellt. Auf der Deckeloberseite 43 des Deckels 3 sind
Führungselemente angeordnet, die zur Lagefixierung einer
Saugplatte oder eines weiteren Transportbehälters 1 bzw. 71
dienen. Die Führungselemente sind als am Deckelrand 10 an
geordnete Führungszapfen 48 ausgebildet. Die freien End
abschnitte 49 der Führungszapfen 48 weisen zur Deckelebene
schiefwinklig geneigte Führungsflächen 50 auf. Die Führungs
zapfen 48 sind mit Bügelstücken 57 verbunden, die als An
schlagösen 56 dienen. Hierdurch ist es möglich, den Deckel 3
bzw. den Transportbehälter 71 alternativ mittels einer Saug
platte oder aber auch durch Anschlagen üblicher Ketten an
zuheben. Sofern an der Saugplatte keine Saugnäpfe zum Anheben
des Deckels 3 vorgesehen sind, sondern die Saugplatte nur zur
Erzeugung eines Unterdrucks in dem Transportbehälter 71
dient, können an der Saugplatte auch mechanisch oder hydrau
lisch betätigbare Stempel angeordnet sein, die in die Bügel
stücke 52 einführbar sind.
An dem Außenflansch 5 ist eine vorkragende Platte 58 ange
formt, auf deren Oberseite 59 ein Ventilhalter 61 mit einem
Ventil 12 angeordnet werden kann. Dieses Ventil 12 ist mit
tels eines Rohr- oder Schlauchstücks 62 mit einem Anschluß
stutzen 63 verbunden, der an der der Platte 58 zugeordneten
Behälterwand 7 ausgebildet ist. Das Ventil 12 ist vorzugs
weise als Rückschlagventil ausgebildet, und kann mittels
eines über das Ventilgehäuse nach unten vorragenden Stabes 64
betätigt werden. Die Betätigung kann von Hand erfolgen oder
aber mittels eines Stößels, der an der nicht näher darge
stellten Saugglocke oder Saugplatte angeordnet ist. In dem
Rohr- oder Schlauchstück 62 ist ein Absperrventil 65 vor
gesehen. Mittels dieses Absperrventils 65, das vorzugsweise
als Kugelventil ausgebildet wird, kann beim Verschließen des
Ventils der im Transportbehälter 71 befindliche Unterdruck
für längere Zeit auch beim Transport des Transportbehälters
71 aufrechterhalten werden, da eine versehentliche Betätigung
des Ventils 12 keine Auswirkung auf den Unterdruck im
Transportbehälter 71 hat. Das Rohr- oder Schlauchstück 62
besteht insbesondere im Bereich der Bodenstücke aus einem
Schlauch, damit durch dessen Flexibilität bei der Montage des
Rohr- oder Schlauchstücks 62 Fertigungsungenauigkeiten über
brückt werden können. Der Ventilhalter 61 ist als U-förmiges
Kanalstück 68 ausgebildet, das an den Endabschnitten 69 der
Seitenschenkel 66, 67 z. B. mittels Schraubverbindungen mit
der Platte 58 verbunden ist. Hierzu sind in der Platte 58
Durchbrechungen 72 ausgebildet. Durch eine weitere Durch
brechung 73 kann der Anschlußnippel 70 des Rohr- oder
Schlauchstücks 62 geführt werden. Der Anschlußnippel 70 ist
in den Endabschnitt 69 des einen Seitenschenkels 66 ein
schraubbar. Zwischen diesem Endabschnitt 69 und dem Ventil 12
ist in dem Kanalstück 68 ein Kanal ausgebildet, so daß bei
eingeschraubtem Anschlußnippel 70 zwischen dem Ventil 12 und
dem Rohr- oder Schlauchstück 62 eine Verbindung besteht. Die
Oberseite 59 der Platte 58 befindet sich in einer Ebene mit
der Deckeloberseite 43. Hierdurch ist das Aufschieben einer
Saugglocke über den Ventilhalter 61 erleichtert und es wird
durch die Dichtlippen der Saugglocke eine zuverlässige Ab
dichtung gegen die Deckeloberseite 43 und die Oberseite 59
der Platte 58 erzielt.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die zu den Transport
behältern 1, 71 beschriebenen Merkmale miteinander zu kombi
nieren. So können z. B. die Führungszapfen 48 mit Bügel
stücken 57 auch auf den Deckeln 3 des Transportbehälters 1
vorgesehen werden.
Mittels der Transportbehälter 1, 71 ist es möglich, auch
schweres Transportgut wie z. B. Erdreich, Schlick, Schlamm
od. dgl. zu lagern und zu transportieren. Sofern kontaminier
te Güter eingebracht werden, besteht der Vorteil, daß nach
Aufsetzen des Deckels 3 keine Emission in die Umgebungsat
mosphäre erfolgt. Zweckmäßig ist es, den Transportbehälter 1,
71 beim Befüllen auf einer Rüttelstation anzuordnen. Hier
durch wird das Transportgut verdichtet und damit die Auf
nahmekapazität des Transportbehälters vergrößert. Für eine
Zwischenlagerung können die Transportbehälter aufeinander
gestapelt werden, wobei der Behälterboden 15 des jeweils
oberen Transportbehälters 1, 71 auf dem Deckel 3 des jeweils
unteren Transportbehälters 1, 71 lagefixiert gehalten ist.
Hierzu sind die Behälterwände 7 leicht konisch ausgebildet.
Zum Entleeren eines geöffneten Gutaufnahmebehälters 2 werden
die Gabeln eines Gabelstaplers in die Transporthalter 8 ein
geführt, so daß der Gutaufnahmebehälter 2 am Entleerungsort
durch Drehen um 180° entleert werden kann.
Claims (27)
1. Transportbehälter zur Aufnahme von Gütern in einem Gut
aufnahmebehälter (2) unter geregeltem Unterdruck, der
mittels eines Deckels (3) verschließbar ist und am Öff
nungsabschnitt einen umlaufenden Außenflansch (5) auf
weist, auf dem der Deckel (3) zum Verschließen des Gut
aufnahmebehälters (2) lagerbar ist, an dessen Unterseite
Eingriffselemente zur Lagefixierung des Deckels auf dem
Gutaufnahmebehälter (2) angeordnet sind, wobei die dem
Deckel (3) zugewandte Ebene des Außenflansches (5) eben
ausgebildet und an der dem Außenflansch (5) zugewandten
Fläche des Deckels (3) eine umlaufende elastische Dich
tung (9) angeordnet ist und an dem Deckel (3) oder dem
Gutaufnahmebehälter (2) zur Ausbildung eines Unterdrucks
oder Normaldrucks in dem Gutaufnahmebehälter (2) ein
Ventil (12) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Deckelrand (10) den Außenflansch (5) untergreifend
klauenförmige an dem Deckel (3) schwenkbar gelagerte
Deckelhalter (11) angeordnet sind, daß an zwei zueinander
parallelen Behälterwänden (7) des Gutaufnahmebehälters
(2) gegenüber der Ebene der Behälterwände (7) rechtwink
lig in einer horizontalen Ebene jeweils ein Transport
halter (8) angeordnet ist, daß in dem Deckel (3) eine
Ausnehmung (29) als Ventilsitz (30) für einen Ventil
teller (31) ausgebildet ist, der mittels einer Ventil
stange (32) in dem Deckel (3) axial verschieblich ge
lagert ist, wobei in dem Boden (33) der Ausnehmung (29)
zwischen der Ventilstange (32) und einer umlaufenden
Ventiltellerdichtung (34) Durchbrechungen (35) ausge
bildet sind, zwischen dem Ventilteller (31) und dem Boden
(33) der Ausnehmung (29) mindestens eine Druckfeder (36)
angeordnet und auf die Deckeloberseite (42) eine Saug
glocke (46) über das Ventil (12) setzbar ist.
2. Transportbehälter zur Aufnahme von Gütern in einem Gut
aufnahmebehälter (2) unter geregeltem Unterdruck, der
mittels eines Deckels (3) verschließbar ist und am Öff
nungsabschnitt einen umlaufenden Außenflansch (5) auf
weist, auf dem der Deckel (3) zum Verschließen des Gut
aufnahmebehälters (2) lagerbar ist, an dessen Unterseite
Eingriffselemente zur Lagefixierung des Deckels auf dem
Gutaufnahmebehälter (2) angeordnet sind, wobei die dem
Deckel (3) zugewandte Ebene des Außenflansches (5) eben
ausgebildet und an der dem Außenflansch (5) zugewandten
Fläche des Deckels (3) eine umlaufende elastische Dich
tung (9) angeordnet ist und an dem Deckel (3) oder dem
Gutaufnahmebehälter (2) zur Ausbildung eines Unterdrucks
oder Normaldrucks in dem Gutaufnahmebehälter (2) ein
Ventil (12) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
an dem Deckelrand (10) den Außenflansch (5) untergreifend
klauenförmige an dem Deckel (3) schwenkbar gelagerte
Deckelhalter (11) angeordnet sind, daß an zwei zueinander
parallelen Behälterwänden (7) des Gutaufnahmebehälters
(2) gegenüber der Ebene der Behälterwände (7) rechtwink
lig in einer horizontalen Ebene jeweils ein Transport
halter (8) angeordnet ist und daß an dem Außenflansch (5)
eine vorkragende Platte (58) angeformt ist, auf deren
Oberseite (59) ein Ventilhalter (61) mit einem Ventil
(12) angeordnet ist, das mittels eines Rohr- oder
Schlauchstücks (62) mit einem Anschlußstutzen (63) ver
bunden ist, der an der der Platte (58) zugeordneten Be
hälterwand (7) ausgebildet ist.
3. Transportbehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Transporthalter (8) als flanschartige
Stege ausgebildet sind.
4. Transportbehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Transporthalter (8) als kanalartige
endabschnittseitig jeweils offene Hohlkörper (13) mit
rechteckigem oder quadratischem Querschnitt ausgebildet
sind.
5. Transportbehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß an der Deckelunterseite (6) zur Lagefixie
rung des Deckels (3) auf dem Außenflansch (5) des Gut
aufnahmebehälters (2) senkrecht angeordnete Zapfen (19)
ausgebildet sind.
6. Transportbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
net, daß an jedem Eckbereich (16) des Deckels (3) recht
winklig zueinander zwei Zapfen (19) ausgebildet sind.
7. Transportbehälter nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die freien Endabschnitte (20) der Zapfen
(19) als schiefwinklig zu den Behälterwänden (7) angeord
nete in den Behälterinnenraum gerichtete Führungslaschen
(21) ausgebildet sind.
8. Transportbehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß auf der Deckeloberseite (43) Führungsele
mente zur Lagefixierung einer Saugplatte oder eines wei
teren Transportbehälters (1, 71) angeordnet sind.
9. Transportbehälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Führungselemente als am Deckelrand (10)
angeordnete Führungszapfen (48) ausgebildet sind.
10. Transportbehälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß die freien Endabschnitte (49) der Führungszapfen
(48) zur Deckelebene schiefwinklig geneigte Führungs
flächen (50) aufweisen.
11. Transportbehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß am Deckelrand (10) auf der Deckeloberseite
(43) Anschlagösen (56) angeordnet sind.
12. Transportbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß die Anschlagösen (56) als mit den Führungszapfen
(48) verbundene Bügelstücke (57) ausgebildet sind.
13. Transportbehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der jeweils eine Endabschnitt (22) eines
jeden Deckelhalters (11) als Klemmsteg (23) zum Unter
greifen des Außenflansches (5) des Gutaufnahmebehälters
(2) und der jeweils andere Endabschnitt (24) als über das
Deckelhalterlager (25) vorragender Zapfen (26) ausge
bildet ist.
14. Transportbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß an dem Klemmsteg (23) ein lageveränderbares
Anpreßstück (51) ausgebildet ist.
15. Transportbehälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß das Anpreßstück (51) als Gewindebolzen (53)
ausgebildet ist, der in den Klemmsteg (23) eingeschraubt
und mittels einer Kontermutter (55) arretierbar ist.
16. Transportbehälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß an dem dem Außenflansch (5) zugewandten
Flächenabschnitt der Deckelunterseite (6) mittels zweier
umlaufender parallel zueinander angeordneter Stege (27)
eine Nut (28) ausgebildet ist, in der eine über die
freien Stegendabschnitte vorragende elastische Dichtung
(9) angeordnet ist.
17. Transportbehälter nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich
net, daß die Dichtung (9) als einstückiger Dichtungsring
aus Moosgummi od. dgl. ausgebildet ist.
18. Transportbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß an der dem Boden (33) der Ausnehmung (29) zuge
wandten Fläche des Ventiltellers (31) randseitig ein
umlaufender Dichtungssteg (37) ausgebildet ist.
19. Transportbehälter nach Anspruch 1 und 18, dadurch ge
kennzeichnet, daß die mindestens eine Druckfeder (36) in
dem durch den Dichtungssteg (37) gebildeten Ringraum (38)
angeordnet ist.
20. Transportbehälter nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß die Druckfeder (36) auf einem in die Ausnehmung
(29) vorragenden Abschnitt (39) der Lagerbuchse (40) der
Ventilstange (32) geführt ist.
21. Transportbehälter nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß in der Endfläche (41) des Dichtungsstegs (37)
oder dem der Endfläche (41) des Dichtungsstegs (37) zu
gewandten Flächenabschnitt des Bodens (33) der Ausnehmung
(29) eine umlaufende Dichtung (42) ausgebildet ist.
22. Transportbehälter nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß die Dichtung (42) als einstückiger Dichtungsring
aus Moosgummi od. dgl. ausgebildet ist.
23. Transportbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich
net, daß das Ventil (12) als Rückschlagventil ausgebildet
ist, das mittels eines über das Ventilgehäuse vorragenden
Stabes (64) betätigbar ist.
24. Transportbehälter nach Anspruch 23, dadurch gekennzeich
net, daß in dem Rohr- oder Schlauchstück (62) ein Ab
sperrventil (65) angeordnet ist.
25. Transportbehälter nach Anspruch 2, 23 und 24, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Ventilhalter (61) als U-förmiges
Kanalstück (68) ausgebildet ist, das an den Endabschnit
ten (69) der Seitenschenkel (66, 67) mit der Platte (58)
verbunden ist.
26. Transportbehälter nach Anspruch 25, dadurch gekennzeich
net, daß in dem Kanalstück (68) zwischen dem Ventil (12)
und dem Endabschnitt (69) des einen Seitenschenkels (66)
ein Kanal ausgebildet ist, an den das Rohr- oder
Schlauchstück (62) angeschlossen ist.
27. Transportbehälter nach Anspruch 1 bis 26, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Deckeloberseite (43) des Deckels (3)
eben ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904036132 DE4036132A1 (de) | 1989-11-14 | 1990-11-13 | Transportbehaelter zur aufnahme von guetern unter geregeltem unterdruck |
Applications Claiming Priority (2)
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1990
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