DE4040829C2 - Modellfahrzeug-Rad mit Bremsscheibe - Google Patents
Modellfahrzeug-Rad mit BremsscheibeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Modellfahrzeug-Rad, bei dem eine Nabe eine
Achsbohrung zum Einstecken einer Welle aufweist und einstückig einen
Felgenringteil trägt, der Durchbrüche aufweist und radial außen mit einer
umlaufenden Felge einstückig versehen ist, wobei die Nabe, der Felgenringteil
und die Felge einstückig aus Kunststoff gespritzt sind.
Ein bekanntes (DE-PS 876 974) Modellfahrzeug-Rad ist derart ausgebildet,
abgesehen davon, daß die Felge zweiteilig ist. Bei dem bekannten Rad
sind die Durchbrüche des Felgenringteiles relativ klein gestaltet und
dienen nur als Belüftungsöffnungen. Das Rad ist nicht mit einer Bremsscheibe
versehen, so daß durch die Durchbrüche hindurch keine Bremsscheibe
zu sehen ist. Es gibt jedoch ein wirkliches Fahrzeug, bei dem der
Felgenringteil als Felgenstern, bei dem Sternarme Durchblickfenster begrenzen,
ausgebildet ist und eine als selbständiges Teil vorgesehene
Bremsscheibe, die aus silbrig glänzendem Aluminium besteht und mit umlaufenden
Drehriefen versehen ist, mit axialem Abstand hinter den Durchblickfenstern
vorgesehen ist. Da diese Gestaltung bei dem bekannten Modellfahrzeug-Rad
nicht vorgesehen ist, ist diese hinsichtlich einer sichtbaren
Bremsscheibe wenig wirklichkeitstreu.
Es ist weiterhin ein Modellfahrzeug-Rad bekannt (DE-GM 17 34 569), bei
dem eine metallene Bremsscheibe auf einer vorragenden Nabe festsitzt
und Abstand von dem gesamten Rad hat. Es ist nicht ersichtlich, daß die
Bremsscheibe bei axialer Blickrichtung durch das Rad hindurch sichtbar
sein soll und wodurch eine genaue vorgegebene Position der Bremsscheibe
auf der Nabe gesichert sein könnte.
Aufgabe der Erfindung ist es also, ein Modellfahrzeug-Rad der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei dem die vorher geschilderte wirklichkeitstreue
Gestaltung von Durchblickfenstern und mit Drehriefen versehener
Bremsscheibe mit einer erhöhter Sicherheit für die richtige Positionierung
der Bremsscheibe montierbar ist. Das erfindungsgemäße Modellfahrzeug-Rad
ist, diese Aufgabe lösend, dadurch gekennzeichnet, daß der Felgenringteil
als Felgenstern, bei dem Sternarme Durchblickfenster begrenzen,
ausgebildet ist und eine als selbständiges Teil vorgesehene Bremsscheibe,
die aus silbrigglänzenden Aluminium besteht und an beiden Flächen
mit umlaufenden Drehriefen versehen ist, mit axialem Abstand hinter
den Durchblickfenstern vorgesehen ist, und daß die Bremsscheibe mit
einer Bohrung klemmend auf die Nabe aufgeschoben ist und an Armstegen,
die an der Innenseite der Sternarme sich axial erstreckend vorgesehen
sind, anliegt.
Die mit der Einstückigkeit von Felgenstern und Nabe gesicherte
Rundlaufgenauigkeit ist ohne erhöhten Formenaufwand erreicht,
weil die Bremsscheibe unabhängig hergestellt und aufgeschoben
ist, wobei die Bremsscheibe auf einfache Weise eine zum Felgen
stern unterschiedliche Färbung erhält. Die aluminiumsilbrig
glänzenden und mit Drehriefen versehenen Flächen der Bremsschei
be haben auch dann eine unterschiedliche Färbung, wenn der Kunst
stoff des Felgensternes silbrig eingefärbt oder silbrig beschich
tet ist. Trotz der erhöhten Fertigungskosten sind beide Seiten
der Bremsscheibe mit den Drehriefen versehen, weil sich eine
Bremsscheibe ohne seitensymmetrische Ausbildung nicht mit der
erforderlichen Sicherheit für richtige Positionierung montieren
läßt. Die silbrig glänzende Aluminium-Bremsscheibe mit den um
laufenden Drehriefen ergibt auch eine wesentlich verbesserte
Wirklichkeitstreue des Modellfahrzeug-Rades in all den Fällen,
in denen das wirkliche Rad eine Bremsscheibe aufweist, die metal
lisch-silbrig glänzend ist und umlaufende Drehriefen aufweist.
Wenn die Bremsscheibe durch Drehen mit den Drehriefen versehen
wird, kann am Bohrungsrand ein Grat bleiben, der das Aufschieben
auf die Kunststoff-Nabe nahezu unmöglich macht. Besonders zweck
mäßig und vorteilhaft ist es daher, wenn die Bohrung der Brems
scheibe beiderseits mit einer Ansenkung versehen ist. Die beider
seitigen Ansenkungen beseitigen nicht nur den Grat, sondern er
leichtern auch das Aufschieben der Bremsscheibe auf die Nabe.
Der zwischen den beiden Ansenkungen verbleibende Wandungsbereich
genügt, um einen festen Klemmsitz der Bremsscheibe an der Nabe
zu gewährleisten.
Da der Felgenstern mit der Nabe einstückig ist, hebt sich die
Nabe in der Regel zur Außenseite hin farblich nicht vom Felgen
stern ab. Besonders zweckmäßig und vorteilhaft ist es in diesem
Zusammenhang, wenn eine napfartige axiale Aussparung der Nabe
zur Außenseite des Felgensternes hin offen ist und in die Aus
sparung ein Stopfenstück eingedrückt ist. Dieses Stopfenstück
läßt sich farblich abweichend zum umgebenden Bereich der Nabe
oder des Felgensternes gestalten. Es wird eine sich farblich ab
hebende Nabenkappe imitiert. In der Regel ist die Außenseite
des Stopfenstückes mit Bild- und/oder Wortzeichen versehen. Dies
ist eine montagemäßig einfache Bauform.
In der Regel sind die Nabe und der Felgenstern samt Felge mit
einem silberfarbenen Metallüberzug, z. B. aus Chrom, versehen,
der durch Galvanisieren oder Verdampfen aufgebracht ist. In
der Regel ist jeder Sternarm an der der Außenseite gegenüber
liegenden Innenseite mit einem sich radial erstreckenden, in
Achsrichtung breiten Armsteg versehen, der den Abstand zur Brems
scheibe überbrückt. An diesen, Bestandteile der Sternarme bil
denden Armstegen ist die Bremsscheibe in Achsrichtung abgestützt.
Das Aluminium, aus dem die Bremsscheibe besteht, ist z. B. Rein
aluminium oder eine Aluminiumlegierung.
In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfin
dung dargestellt und zeigt
Fig. 1 eine Ansicht der Außenseite eines Modellfahrzeug-Rades
mit Bremsscheibe,
Fig. 2 einen Schnitt gemäß Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 im Schnitt die Bremsscheibe gemäß Fig. 2.
Das Modellfahrzeug-Rad gemäß Zeichnung ist ohne Reifen darge
stellt, der in nichtgezeigter Weise auf einer radial außenlie
genden Mantelfläche 1 einer umlaufenden Felge 2 angeordnet ist,
die in Richtung einer Mittelachse 3 breit ist. Nahe bei der Auß
enseite der Felge 2 zweigen von dieser radial innen radial ver
laufende Sternarme 4 eines Felgensternes 5 ab. Die Sternarme 4
sind in der zur Mittelachse 3 rechtwinkeligen Außenseite flächig,
verlaufen zu einer gemeinsamen Nabe 6 und begrenzen zusammen
mit der Felge 2 Durchblickfenster 7. Die Sternarme 4 erstrecken
sich in Achsrichtung nur über etwa ein Drittel der Länge der
Nabe 6 und gehen bereits vor der Nabe ineinander über und bil
den so einen geschlossen umlaufenden Sternring 8. Jeder Stern
arm 4 trägt an seiner Innenseite einen Armsteg 9, der in Umfangs
richtung eine relativ zum Sternarm 7 geringe Abmessung aufweist
und in Richtung der Mittelachse 3 eine Breite aufweist, die etwa
einem Drittel der Länge der Nabe 6 entspricht.
Die Nabe 6 ist zur Außenseite hin mit einer napfartigen Aus
sparung 10 versehen, die ein eingeschobenes Stopfenstück 11 auf
nimmt. Die Nabe 6 ist zur Innenseite hin mit einer Achsbohrung
12 versehen, in die eine nichtgezeigte Welle eingesteckt wird.
Der Außendurchmesser der Nabe 2 verringert sich unter einem
Winkel von 2° von der Außenseite zur Innenseite. Von der Innen
seite her ist auf die Nabe 2 mit einer mittig Bohrung 13 eine
Bremsscheibe 14 geschoben, die an den Armstegen 9 anliegt und
auf der Nabe 6 klemmend sitzt. Die Bohrung 13 geht beiderends
in je eine Ansenkung 15 über und die Bremsscheibe 14 weist flächendeckend an beiden
Flächen konzentrische Drehriefen 16 auf.
Claims (3)
1. Modellfahrzeug-Rad,
bei dem eine Nabe eine Achsbohrung zum Einstecken einer Welle aufweist und einstückig einen Felgenstern trägt, der Durchbrüche aufweist und radial außen mit einer umlaufenden Felge einstückig versehen ist,
wobei die Nabe, der Felgenringteil und die Felge einstückig aus Kunststoff gespritzt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Felgenringteil als Felgenstern (5), bei dem Sternarme (4) Durchblickfenster (7) begrenzen, ausgebildet ist und eine als selbständiges Teil vorgesehene Bremsscheibe (14), die aus silbrig glänzendem Aluminium besteht und an beiden Flächen mit umlaufenden Drehriefen (16) versehen ist, mit axialem Abstand hinter den Durchblickfenstern (7) vorgesehen ist, und
daß die Bremsscheibe (14) einer Bohrung (13) klemmend auf die Nabe (6) aufgeschoben ist und an Armstege (9), die an der Innenseite der Sternarme (4) sich axial erstreckend vorgesehen sind, anliegt.
bei dem eine Nabe eine Achsbohrung zum Einstecken einer Welle aufweist und einstückig einen Felgenstern trägt, der Durchbrüche aufweist und radial außen mit einer umlaufenden Felge einstückig versehen ist,
wobei die Nabe, der Felgenringteil und die Felge einstückig aus Kunststoff gespritzt sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Felgenringteil als Felgenstern (5), bei dem Sternarme (4) Durchblickfenster (7) begrenzen, ausgebildet ist und eine als selbständiges Teil vorgesehene Bremsscheibe (14), die aus silbrig glänzendem Aluminium besteht und an beiden Flächen mit umlaufenden Drehriefen (16) versehen ist, mit axialem Abstand hinter den Durchblickfenstern (7) vorgesehen ist, und
daß die Bremsscheibe (14) einer Bohrung (13) klemmend auf die Nabe (6) aufgeschoben ist und an Armstege (9), die an der Innenseite der Sternarme (4) sich axial erstreckend vorgesehen sind, anliegt.
2. Modellfahrzeug-Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrung (13) der Bremsscheibe (14) beiderseits mit
einer Ansenkung (15) versehen ist.
3. Modellfahrzeug-Rad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß eine napfartige axiale Aussparung (10) der Nabe (6)
zur Außenseite des Felgensternes (5) hin offen ist und in die
Aussparung (10) ein Stopfenstück (11) eingedrückt ist.
Priority Applications (1)
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Publications (2)
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