DE404541C - Fliehkraftanlasser fuer Elektromotoren - Google Patents

Fliehkraftanlasser fuer Elektromotoren

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DE404541C
DE404541C DEA38514D DEA0038514D DE404541C DE 404541 C DE404541 C DE 404541C DE A38514 D DEA38514 D DE A38514D DE A0038514 D DEA0038514 D DE A0038514D DE 404541 C DE404541 C DE 404541C
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DE
Germany
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contact
axis
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electric motors
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DEA38514D
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BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control
    • H02P1/04Means for controlling progress of starting sequence in dependence upon time or upon current, speed, or other motor parameter
    • H02P1/12Switching devices centrifugally operated by the motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Fliehkraftanlasser für Elektromotoren. Für Elektromotoren, welche selbsttätig angelassen werden sollen, verwendet man vielfach Anlaßwiderstände,welche mit dem Rotor des Motors umlaufen und durch einen Fliehkraftschalter kurzgeschlossen werden. Es sind auch Anordnungen bekannt, bei welchen der Anlaßwiderstand in mehrere Stufen unterteilt ist und bei welchen diese Stufen bei verschiedenen Drehzahlen kurzgeschlossen oder abgeschaltet werden entweder durch eine Schaltvorrichtung, welche unter dem Einfluß der Fliehkraft bei jeder Drehzahl eine andere Stellung einnimmt, oder durch mehrere Schaltvorrichtungen, von denen jede bei einer anderen Drehzahl durch die Fliehkraft aus ihrer Ruhestellung in eine Arbeitsstellung umgelegt wird.
  • Bei dieser letzteren Art von Fliehkraftschaltern kommt es darauf an, folgende Bedingungen zu erfüllen: i. Die Bewegung der Kontaktvorrichtung aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung muß ruckweise vor sich gehen, damit eine möglichst geringe Funkenbildung an den Kontakten auftritt.
  • 2. Sofort nach dem Einschalten muß ein genügender Kontaktdruck entwickelt werden, um den Übergangswiderstand so klein als möglich zu halten. 3. Der Übergang aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung (Einschalten der Kontaktvorrichtung) soll bei einer höheren Drehzahl erfolgen als die Rückkehr in die Ruhestellung (Ausschalten der Kontaktvorrichtung), damit bei vorübergehenden Belastungsstößen und dadurch bewirktem Drehzahlabfall der Anlaßwiderstand nicht vorgeschaltet wird.
  • Die sämtlichen zu einer Schaltstufe gehörenden Kontakte, deren Anzahl der Phasenzahl der Rotorwicklung entspricht, müssen gleichzeitig verbunden werden und mit gleichem Kontaktdruck anliegen, damit der Motor auch nicht vorübergehend mit einachsiger Rotorwicklung läuft.
  • 5. An den Kontakten darf eine eventuelle Funkenbildung keine schädlichen Perlen hervorrufen.
  • Die ersten drei Bedingungen sollen nach der Erfindung dadurch erfüllt werden, daß bei der Bewegung der Kontaktvorrichtung aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung, also im Sinne der Fliehkraft, wobei die Entfernung des Massenschwerpunktes der beweglichen Teile von der Drehachse des Motors wächst, gleichzeitig der Abstand der Federachse von der Drehachse der Kontaktvorrichtung abnimmt. Während der Bewegung aus der Ruhestellung in die Arbeitsstellung nimmt dann die Fliehkraft zu, das Moment der Federkraft oder die Komponente der Federkraft, welche der Fliehkraft entgegenwirkt, nimmt dagegen ab. Während in der Ruhestellung der Kontaktvorrichtung bei Beginn der Schaltbewegung die Fliehkraft der Gegenkraft der Feder gerade das Gleichgewicht hält bzw. dieselbe nur tun einen geringen Betrag überschreitet, der eben ausreicht, um die Bewegung einzuleiten, entwickelt sich während der Bewegung gegen die Arbeitsstellung ein immer größerer Überschuß der Fliehkraft über -die entgegenwirkende Komponente der Federkraft, wodurch die Bewegung immer stärker beschleunigt wird. Das Einschalten geschieht also ruckweise. In der Arbeitsstellung wird die Fliehkraft ganz beträchtlich größer sein als die ihr entgegenwirkende Komponente der Federkraft. Es ist also sofort ein genügender Kontaktdruck vorhanden. Die Rückbewegung der Kontaktvorrichtung in die Ruhestellung tritt erst bei einer niedrigeren Drehzahl ein, nämlich wenn in der Arbeitsstellung die Fliehkraft so weit gesunken ist, daß sie der Gegenkraft der Feder nicht mehr das Gleichgewicht halten kann. Die Drehzahlen, bei denen das Einschalten und das Ausschalten eintritt, können vorausberechnet und durch entsprechende Bemessung der Kontaktvorrichtung auf beliebige gewünschte Werte gebracht werden.
  • Die vierte Bedingung soll dadurch erfüllt werden, daß das Kontaktstück um jede in der Kontaktebene liegende Achse innerhalb gewisser Grenzen frei beweglich ist. Beim Einschalten der Kontaktvorrichtung wird dann, sobald das Kontaktstück zwei der Gegenkontakte berührt, eine solche Drehung eintreten, daß auch der dritte Kontakt berührt wird. Liegt der Drehpunkt (Stützpunkt des Kontaktstückes) in der Mitte zwischen den drei kurzzuschließenden Gegenkontakten, so wird sich auch der Druck gleichmäßig auf die drei Gegenkontakte verteilen.
  • Durch das rasche Einschalten aller drei Kontakte ist auch die Funkenbildung an den Kontakten auf ein Mindestmaß verringert. Damit aber auch die kleinen Funken, die trotzdem vielleicht noch auftreten, auf keinen Fall schädliche Perlen am Kontaktstück hervorrufen können (Bedingung 5), soll das Kontaktstück nicht nur um jede in der Kontaktebene liegende Achse, sondern auch in der Kontaktebene, also um eine zu ihr senkrechte Achse, frei drehbar sein. Es wird sich dann durch das Vibrieren des Motors immer wieder in andere Stellungen drehen, so daß die Funken, wenn überhaupt, dann immer an anderer Stelle des Kontaktstückes entstehen.
  • Die Abb: r zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt. r ist die Welle des Motors, 2 ein auf der Welle des Motors befestigtes Gußstück, welches den Kontaktapparat trägt; 3 sind die Gegenkontakte, an «-elche bestimmte Punkte des Anlaß-Nviderstandes angeschlossen sind; 4 bis 8 ist die Kontaktvorrichtung, bestehend aus dein im Drehpunkt 5 gelagerten Hebel 4., der am Ende zur Erhöhung seiner Masse das Gewichtstück 6 trägt, 7 das Kontaktstück, welches in der Arbeitsstellung die Gegenkontakte 3 verbindet, 8 eine nachgiebige Unterlage, welche das Kontaktstück mit den übrigen Teilen der Kontaktvorrichtung verbindet; 9 ist die Feder. Die Komponente der Federkraft, welche der Fliehkraft entgegenwirkt, ist angenähert proportional dem Abstand zwischen der Achse der Feder und dem Drehpunkt 5.
  • Die Abb. 2 zeigt die Gegenkontakte 3 von innen (in der Richtung A, Abb. r) gesehen. Die Lage der Kontaktplatte 7 in der eingeschalteten Stellung ist ebenfalls angedeutet. Die federnde Zwischenlage 8, auf welche das Kontaktstück sich stützt, liegt hier in der Mitte zwischen den drei Gegenkontakten, so daß der Druck sich gleichmäßig auf diese Gegenkontakte verteilt. Die Abstützung durch die nachgiebige Zwischenlage 8 wirkt auf die Kontaktplatte ähnlich wie eine punktförmige Abstützung. Die Platte hat außerdem freies Spiel, so daß sie sich nach allen Richtungen in gewissen Grenzen drehen kann. Sie wird daher immer auf allen drei Kontakten gut aufliegen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCII: Fliehkraftanlasser für Elektromotoren, deren Anlaßwiderstand mit der Rotorwelle umläuft, bestehend aus einer Kontaktvorrichtung, welche bei bestimmter Drehzahl durch die Fliehkraft gegen eine Federkraft bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei dieser Bewegung der Abstand der Federachse von der Drehachse der Kontaktvorrichtung abnimmt und daß das f<_ontaktstück innerhalb gewisser Grenzen sowohl um jede in der Kontaktebene liegende Achse frei beweglich ist, zum Zwecke, gleichzeitige Kontaktabgabe an mehreren Punkten zu sichern, als auch um eine dazu senkrechte Achse beweglich ist, zum Zwecke, die Kontaktpunkte auf dem Kontaktstück wandern zu lassen.
DEA38514D 1922-09-12 1922-09-12 Fliehkraftanlasser fuer Elektromotoren Expired DE404541C (de)

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DE404541C true DE404541C (de) 1924-10-17

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ID=6930841

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DE (1) DE404541C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062324B (de) * 1953-04-17 1959-07-30 Hermann Papst Fliehkraftschalter fuer Aussenlaeufermotoren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062324B (de) * 1953-04-17 1959-07-30 Hermann Papst Fliehkraftschalter fuer Aussenlaeufermotoren

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