DE407399C - Verfahren und Vorrichtung zur raschen Entladung von Schiffsgut - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur raschen Entladung von Schiffsgut

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DE407399C
DE407399C DEB100623D DEB0100623D DE407399C DE 407399 C DE407399 C DE 407399C DE B100623 D DEB100623 D DE B100623D DE B0100623 D DEB0100623 D DE B0100623D DE 407399 C DE407399 C DE 407399C
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shipments
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G67/00Loading or unloading vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0397Loading or unloading means for ships

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur raschen Entladung von Schiffsgut. Die bisher bekannten Schiffshebewerke oder sonstigen Kippvorrichtungen für große Lasten leiden an den Übelständen hoher Lagerdrücke, die einen raschen Verschleiß der Lager herbeiführen. Das Entladen ganzer Schiffsladungen geschah bisher durch Entnahme mittels Greifer, durch Absaugevorrichtungen u. dgl. m.
  • Vorliegende Erfindung löst nun die Aufgabe dadurch, daß das ganze Schiff mit dem Inhalt aus dem Wasser gehoben und durch Kippen entleert wird. Dieses geschieht dadurch, daß das Schiff in einer Rinne ruht, welche an einem Flaschenzug hängt und nach Anheben gekippt wird. Bei derart hohen Gewichten muß natürlich noch eine besondere Hilfseinrichtung vorhanden sein, die bei einem Versagen oder einem Reißen von Seilen in Tätigkeit tritt, und diese Hilfseinrichtung ist bei vorliegender Erfindung durch winklige Stützhebel gegeben, welche in Kulissen geführt sind, so daß sie jeder Bewegung der Rinne leicht folgen können, aber bei plötzlich auftretendem Überdruck als Sperre in ihren Führungsbahnen dienen. Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Abb. r einen Schnitt durch die Entladevorrichtung nach Linie A-B der Abb. 2, Abb. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung heim Beginn des Anhebens, Abb. 3 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach Abb. t bei gehobenem und gekipptem Schiff.
  • Abb. d. ist eine Vorderansicht der Anlage bei gehobenem und gekipptem Schiff.
  • Das z. B. aus Eisenbeton ausgeführte Schiff r ruht, mit Jochbalken 3 festgehalten, in einem Trog oder einer Rinne 2, welche mittels Stützen in Flaschenzugrollen q. ruhen. Die Rollen 4. und 4.a bestehen aus einer größeren Anzahl nebeneinanderliegender einzelner Rollen, um welche das Seil 5 geschlungen ist; dieses geht zunächst von einer Rolle d. aus, läuft tun Rollen d.a, geht wieder zurück zur Rolle usf. und gelangt schließlich zur Windetrommel 18. Außerdem sind am Trog noch zwei Flaschenzugrollen 6 angebracht, deren Seil zu der Windetrommel2o führt, welche nicht zum Heben, sondern lediglich zum Kippen des Troges dient.
  • Stützen 13 tragen Arme 9, über deren Rollen Seile 7 laufen, welche flaschenzugartig mit Rollen 21 ein Rohr 26 tragen, welches mit einem winklig zu ihm stehenden Rohr 8 eine Stütze für den Trog :2 bildet. Das Rohr 8 sitzt in einem gelenkigen Stuhl 25, der von einer Stütze durch Rollen i9 gehalten wird. Verlängerungen der Rollen i 9 und 21 sind als Führungs- oder Kulissensteine ausgebildet, die in Bahnen oder Kulissen 17 bzw. 22 einer Schiffswand io gleiten. Die Stützschuhe 25 für die Rohrstützen 8 sind durch wagerechte Verbindungen 2q. derart zwangläufig gehalten, daß sie stets gemeinsam die gleiche Höhenlage einnehmen. Die Einrichtung 24 ist zweckmäßig als wagerechtliegende Nürnberger Schere ausgebildet, die ein Auseinander- und Zusammengehen der beiden Verbindungsteile ermöglicht, aber ein Höherkommen jedes Teiles dem anderen gegenüber unterbindet.
  • Die ganze Einrichtung ruht an Pfeilern 13, 14 und entsprechenden wagerechten Verbindungsstücken 11, 12, außerdem sind Streben 23 vorhanden, die bis zu einer bestimmten Höhe gehen und an ihrem Kopf als Anschlag zur Begrenzung der Endlage für den Trog :2 dienen. Dieser Trog kann also nie weitergehen, als die Pfeiler 23 es gestatten, und in dieser Lage kann der Inhalt des Schiffes durch Umkippen desselben durch Trichterbehälter u. dgl. eingefüllt werden.
  • Die Wirkungsweise der Einrichtung ist die folgende: Das Schiff i fährt in den Trog 2, wie aus Abb. i zu ersehen. Die Versteifung des Schiffes im Trog geschieht durch Joche 3, und nun kann durch Drehung der Rollen 18 das Heben des Troges erfolgen. Das Heben geschieht so lange, bis der Trog an den Pfeilern 23 anschlägt. Nun dreht sich die Trominel 2o und dadurch erfolgt ein Umkippen des Troges 2, und der Schiffsinhalt wird zur Entleerung gebracht.
  • Mit der Bewegung der Trommel 18 läuft gleichzeitig die an der Strebe 9 angebrachte Trommel, so daß der Flaschenzug 7 sich in derselben Weise bewegt wie der Flaschenzug 5, und damit der Schuh 25 in ständiger Berührung mit dem Trog 2 bleibt. Dadurch, daß die Rollen i9 in der stark gebogenen Kulisse 22 sich bewegen, während die Rollen 21 in der Kulissenführung 17, die gerade laufen, bewegt werden, so findet bei einem einseitigen Druck auf die Führung eine Abstützung bzw. i Sperrung durch das Rohr 8 statt, wodurch der Trog in seiner Lage gehalten wird, falls beispielsweise die Seile 5 sich -längen oder reißen.
  • Der wagerechte Balken i i ist als Hohlraum ausgebildet, der als Wassertank oder zur Aufnahme von Maschinen o. dgl. dienen kann. Das Wasser kann beispielsweise zum Füllen des abwärtsgehenden Kahnes zwecks Gegengewichtswirkung dienen, oder man kann auch Kohlenstaub, Erzstaub u. dgl. damit niederschlagen. Maschinen, die darin untergebracht sind, können z. B. als Abnahmevorrichtung bei starker Staubentwicklung dienen.
  • Zweckmäßig werden zwei Anlagen nebeneinandergestellt, deren Seile in der Weise zusammenwirken, daß jeweils das eine Schiff gehoben wird, während das andere sich senkt, so daß die eine Schiffseinrichtung als Gegengewicht für die andere Einrichtung dient.

Claims (5)

  1. PATEN T- AN SPRÜCHE'. i. Verfahren zur raschen Entladung von Schiffsgut, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiff mit Ladung aus dem Wasser gehoben und die Ladung durch Umkippen des Schiffes in den Aufnahmebehälter entleert wird, worauf das Schiff im umgekehrten Wege wieder zum Wasser gelangt.
  2. 2. Ausführungsform zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schiff in einer Rinne mit Hilfe von an beiden Seiten der Rinne angebrachten Flaschenzügen aus dem Wasser gehoben wird.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, - daß Anschläge in Höhe der Aufnahmeeinrichtung für das Gut vorgesehen sind, an welche die Rinne stößt, so daß beim Weiterdrehen der Flaschenzugrollen an der Rinne diese mit dem Schiff gekippt und der Inhalt zum Auslaufen gebracht wird.
  4. Ausführungsform nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne in ihrem Lauf von Hilfsstützen gehalten wird, die aus in Kulissen sich verschiebenden Winkelstücken bestehen, welche beim Laufen mitgehen oder bei einem plötzlichen Druck als Sperren wirken.
  5. 5. Ausführungsform nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstützen durch eine in Längsrichtung bewegliche wagerechte Versteifung in gleicher Höhe gehalten werden.
DEB100623D 1921-07-12 1921-07-12 Verfahren und Vorrichtung zur raschen Entladung von Schiffsgut Expired DE407399C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011111510A1 (de) * 2011-08-31 2013-02-28 ThyssenKrupp Fördertechnik GmbH Umschlagvorrichtung zum Umschlagen von Schüttgut

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102011111510A1 (de) * 2011-08-31 2013-02-28 ThyssenKrupp Fördertechnik GmbH Umschlagvorrichtung zum Umschlagen von Schüttgut
US9334130B2 (en) 2011-08-31 2016-05-10 Thyssenkrupp Resource Technologies Gmbh Transfer device for transferring bulk material

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