DE436545C - Einstufig arbeitende Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen - Google Patents

Einstufig arbeitende Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen

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DE436545C
DE436545C DEW71282D DEW0071282D DE436545C DE 436545 C DE436545 C DE 436545C DE W71282 D DEW71282 D DE W71282D DE W0071282 D DEW0071282 D DE W0071282D DE 436545 C DE436545 C DE 436545C
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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Einstufig arbeitende Zehnerschaltung für Rechenmaschinen. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zehnerschaltung, welche ohne Vorbereitung direkt vom Zehnerzahn der Zahlenrolle betätigt wird, bei welcher die Zehnerschaltteile jedoch nicht ständig in Eingriff mit den Zahlenrollen stehen. Diese Zehnerschaltung eignet sich hauptsächlich für Rechenwerke mit einfacher Tastatur, bei welchen durch Niederdrücken der Zahlentasten deren Wert direkt ohne weitere Kurbel- oder Hebelbetätigung in das Zählwerk eingebracht wird.
  • Die Betätigung des Zählwerkes durch die Tasten verlangt, um den Tastendruck nicht zu stark zu erhalten, eine äußerst leichtgehende Zehnerschaltung, anderseits tritt bei dem stoßweisen Druck der Taste leicht ein Überwerfen der Zahlenrollen ein und ergibt leicht Rechenfehler.
  • Die Erfindung vermeidet diese- Fehler und gibt. der Zehnerschaltung bei leichtem Gang ein fehlerloses Arbeiten. Dies wird dadurch erreicht, daß die Zehnerübertragung aus Zahnsegmenten besteht, welche nur die Bewegung der Zehnerschaltung von einem Zahn nach rechts wie nach links ausführen können, in Eingriff mit den Zahlenrollen bleiben und durch Anschläge am weiteren Ausschlagen verhindert werden. F_in rtlherschlagen der Zahlenrollen ist daher unmöglich. Diese Zahnsegmente befinden sich, wenn sie nicht in Arbeitsstellung sind, unterhalb der Zahlenrollen und sind auf Hebeln schwenkbar aufgehängt. Werden diese Hebel angehoben, so tritt das Zahnsegment in die Zahlenrolle ein und kann in dieser Stellung nur um einen Zahn nach rechts oder links ausgeschwenkt werden. Wird der Hebel wieder herabgelassen, tritt das Zahnsegment aus der Verzahnung der Zahlenrollen heraus und schwenkt frei oder durch Unterstützung einer leichten Feder in die zentrale Stellung zurück. an der Zeichnung stellt dar: Abb. r Ansicht von vorn, Abb.2 Ansicht von der linken Seite im Schnitt, Abb.3 die gekuppelten Schalthebel im Schnitt durch die Kupplungsstelle, Abb. q. Schalthebel mit Tragstift unten, Abb. 5 Schalthebel mit Tragstift oben, Abb. 6 obere Ansicht des Schalthebels.
  • Die feststehende Achse 6o trägt die Zahlenrollen 61, und diese werden durch federnde Klinken 62 am Verdrehen verhindert, ohne der Drehung durch das Antriebsrad 63 großen Widerstand entgegenzusetzen. Die Zahlenrollen 61 sind rechts mit einem Zahnrad von zehn Zähnen 64 und links mit einem solchen mit nur einem Zahn 65 versehe, so daß das darunter befindliche Zahnsegment 56, wenn es in Eingriff mit dem zehnzähnigen Zahnrad 64 gebracht und von dem Einzahn 65 der nächstniederen Dekade gefaßt wird, die Zehnerschaltung von der rechten niederen Dezimalstelle auf die links höhere überträgt (Abb. i). Der Hebel 68 sowie das Zahnsegment 66 liegen in einer Anzahl gleich der Stellenzahl des Zählwerkes nebeneinander. Das Zahnsegment 66 ist, in gewissen Grenzen schwingend, auf der Achse 67 am Hebel 6!9 aufgehängt. Der Hebel 68 ist auf der feststehenden Achse 69 gelagert und wird in seiner Bewegung nach unten durch die feststehende Stange 7o begrenzt. Liegt der Hebel 68 auf der Stange 70 auf, so ist das Zahnsegment 66 außer Eingriff mit den Zahlenrollen. Die Hebel 68 sind untereinander so verbunden, daß beim Anheben eines Hebels alle links liegenden Hebel mit gehoben werden, während alle rechts liegenden unten bleiben. Wie Abb. i und 3 zeigt, sind an den Hebeln 68 Tragstifte 71 vorgesehen, welche in Löcher 72 bzw. Schlitze 73 der. Hebel 68 eintreten; es hat einmal der eine Hebel 68 den Stift 71 oben und einen Schlitz 73 unten (Abb.5), das andere Mal sitzt der Stift 71 unten und das Tragloch oben 72 (Abb. q..). Die Stifte 71 ragen nach links in den Schlitz 73 bzw. in das Loch 72 des nächsten Hebels 68 hinein; infolgedessen werden beim Anheben des rechten Hebels alle links liegenden Hebel mit gehoben, wohingegen beim Anheben eines links liegenden Hebels alle iHebel rechts davon unten bleiben. Es wird dadurch erreicht, daß die Zehnerschaltung bei Linksdrehung sowie bei Rechtsdrehung der Zahlenrollen in richtiger Weise arbeitet. Das Zahnsegment 66, welches, wie schon gesagt, auf der Achse 67 am Hebel 68 frei schwingend aufgehängt ist, . hat oberhalb seines Aufhängepunktes ein Loch 66a o. dgl., welches den oberen Teil gegenüber dem unteren erleichtern soll. Durch dieses Loch 66a geht eine feststehende Anschlagstange 7d:, welche dem Zahnsegment in gehobener Stellung nur ! eine Bewegung um einen Zahn nach rechts und links gestattet. Die Zehnerübertragung bleibt auf den einen Zahn beschränkt, die Zahlenrolle 61 kann sich nicht über einen Zahn hinaus weiter drehen, und ein Überwerfen ist deshalb unmöglich.
  • Der Hebel 68 ist am vorderen Ende mit einem Gleitzapfen 689 ausgerüstet. Dieser Gleitzapfen 680, kommt in Berührung mit einem doppelseitigen Rampenansatz 75a am Dekadenschieber 75. Wird der Dekadenschieber 75 durch die Dezimaltabulatortaste nach links in die erste zu rechnende Stelle gebracht, so hebt die Rampe 75a, von rechts anfangend, alle Hebel 68 in die Höhe, beine Weiterrücken über die erste Stelle rechts hinaus fällt der Hebel rechts der Rampe 75a wieder ab, wohingegen alle Hebel 68 links der Rampe 75a oben bleiben und die Zahnsegmente 66 in Eingriff finit den Zahlenrollen 61 halten. Beim Drücken der Zahleitaste rückt der Dekadenschieber eine Stelle nach rechts und hebt den nächsten rechts stehenden Hebel 68 auf und so weiter, bis nach dem Einbringen der letzten Zahl in den Zähler die Rampe 75a den letzten Hebel 68 rechts verlassen 'hat. Jetzt erst fallen alle Hebel 68 herunter und bringen alle Zahnsegmente 66 außer Eingriff. Alle durch eine Zehnerschaltung seitlich ausgeschwenkten Segmente 66 hängen wieder frei am Hebel 68 und können sich mit Hilfe ihres unter dem Aufhängepunkt liegenden Schwerpunktes wieder senkrecht einstellen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i, Einstufig arbeitende Zehnerschaltung für Rechenmaschinen mit einfacher Tastatur und Dekadenschieber, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Dekadenschieber (75) Zahnsegmente (66) in radialer Richtung mit den Zahlenrollen (6i) in Eingriff gebracht werden und die Zalhnsegmente (66) nach ihrer durch den Einzahn der vorhergehenden Zahlenrolle bewirkten Verschwenkung infolge der Begrenzung ihres Ausschlages in Eingriff mit der Zahlenrolle der nächsthöheren Zahlenstelle bleiben;, so daß ein überwerfen der Zahlenrolle der nächsthöheren Stelle nicht stattfinden kann.
  2. 2. Zehnerschaltung nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß jedes Zahnsegment (66) leicht schwingend an einem Hebel (68) aufgehängt ist und der Hebel (68), durch die Rampe (75a) des Dekadenschiebers (75) angehoben, das Zahnsegment (66) in Eingriff mit den Zahlenrollen hebt.
  3. 3. Zehnerschaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (68) so untereinander verbunden sind, daß jeder rechte Hebel bei seinem Anheben den linken mit anhebt, umgekehrt jedoch der rechte Hebel bei Anheben des linken unten bleibt.
DEW71282D 1925-05-06 1925-05-06 Einstufig arbeitende Zehnerschaltung fuer Rechenmaschinen Expired DE436545C (de)

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