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Einstufig arbeitende Zehnerschaltung für Rechenmaschinen. Vorliegende
Erfindung bezieht sich auf eine Zehnerschaltung, welche ohne Vorbereitung direkt
vom Zehnerzahn der Zahlenrolle betätigt wird, bei welcher die Zehnerschaltteile
jedoch nicht ständig in Eingriff mit den Zahlenrollen stehen. Diese Zehnerschaltung
eignet sich hauptsächlich für Rechenwerke mit einfacher Tastatur, bei welchen durch
Niederdrücken der Zahlentasten deren Wert direkt ohne weitere Kurbel- oder Hebelbetätigung
in das Zählwerk eingebracht wird.
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Die Betätigung des Zählwerkes durch die Tasten verlangt, um den Tastendruck
nicht zu stark zu erhalten, eine äußerst leichtgehende Zehnerschaltung, anderseits
tritt bei dem stoßweisen Druck der Taste leicht ein Überwerfen der Zahlenrollen
ein und ergibt leicht Rechenfehler.
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Die Erfindung vermeidet diese- Fehler und gibt. der Zehnerschaltung
bei leichtem Gang ein fehlerloses Arbeiten. Dies wird dadurch erreicht, daß die
Zehnerübertragung aus Zahnsegmenten besteht, welche nur die Bewegung der Zehnerschaltung
von einem Zahn nach rechts wie nach links ausführen können, in Eingriff mit den
Zahlenrollen bleiben und durch Anschläge am weiteren Ausschlagen verhindert werden.
F_in rtlherschlagen der Zahlenrollen ist daher unmöglich. Diese Zahnsegmente befinden
sich, wenn sie nicht in Arbeitsstellung sind, unterhalb der Zahlenrollen und sind
auf Hebeln schwenkbar aufgehängt. Werden diese Hebel angehoben, so tritt das Zahnsegment
in die Zahlenrolle ein und kann in dieser Stellung nur um einen Zahn nach rechts
oder links ausgeschwenkt werden. Wird der Hebel wieder herabgelassen, tritt das
Zahnsegment aus der Verzahnung der Zahlenrollen heraus und schwenkt frei oder durch
Unterstützung einer leichten Feder in die zentrale Stellung zurück. an der Zeichnung
stellt dar: Abb. r Ansicht von vorn, Abb.2 Ansicht von der linken Seite im Schnitt,
Abb.3 die gekuppelten Schalthebel im Schnitt durch die Kupplungsstelle, Abb. q.
Schalthebel mit Tragstift unten, Abb. 5 Schalthebel mit Tragstift oben, Abb. 6 obere
Ansicht des Schalthebels.
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Die feststehende Achse 6o trägt die Zahlenrollen 61, und diese werden
durch federnde Klinken 62 am Verdrehen verhindert, ohne der Drehung durch das Antriebsrad
63 großen Widerstand entgegenzusetzen. Die Zahlenrollen 61 sind rechts mit einem
Zahnrad
von zehn Zähnen 64 und links mit einem solchen mit nur
einem Zahn 65 versehe, so daß das darunter befindliche Zahnsegment 56, wenn es in
Eingriff mit dem zehnzähnigen Zahnrad 64 gebracht und von dem Einzahn 65 der nächstniederen
Dekade gefaßt wird, die Zehnerschaltung von der rechten niederen Dezimalstelle auf
die links höhere überträgt (Abb. i). Der Hebel 68 sowie das Zahnsegment 66 liegen
in einer Anzahl gleich der Stellenzahl des Zählwerkes nebeneinander. Das Zahnsegment
66 ist, in gewissen Grenzen schwingend, auf der Achse 67 am Hebel 6!9 aufgehängt.
Der Hebel 68 ist auf der feststehenden Achse 69 gelagert und wird in seiner Bewegung
nach unten durch die feststehende Stange 7o begrenzt. Liegt der Hebel 68 auf der
Stange 70 auf, so ist das Zahnsegment 66 außer Eingriff mit den Zahlenrollen.
Die Hebel 68 sind untereinander so verbunden, daß beim Anheben eines Hebels alle
links liegenden Hebel mit gehoben werden, während alle rechts liegenden unten bleiben.
Wie Abb. i und 3 zeigt, sind an den Hebeln 68 Tragstifte 71 vorgesehen, welche in
Löcher 72 bzw. Schlitze 73 der. Hebel 68 eintreten; es hat einmal der eine Hebel
68 den Stift 71 oben und einen Schlitz 73 unten (Abb.5), das andere Mal sitzt
der Stift 71 unten und das Tragloch oben 72 (Abb. q..). Die Stifte 71 ragen nach
links in den Schlitz 73 bzw. in das Loch 72 des nächsten Hebels 68 hinein; infolgedessen
werden beim Anheben des rechten Hebels alle links liegenden Hebel mit gehoben, wohingegen
beim Anheben eines links liegenden Hebels alle iHebel rechts davon unten bleiben.
Es wird dadurch erreicht, daß die Zehnerschaltung bei Linksdrehung sowie bei Rechtsdrehung
der Zahlenrollen in richtiger Weise arbeitet. Das Zahnsegment 66, welches, wie schon
gesagt, auf der Achse 67 am Hebel 68 frei schwingend aufgehängt ist, . hat oberhalb
seines Aufhängepunktes ein Loch 66a o. dgl., welches den oberen Teil gegenüber dem
unteren erleichtern soll. Durch dieses Loch 66a geht eine feststehende Anschlagstange
7d:, welche dem Zahnsegment in gehobener Stellung nur ! eine Bewegung um einen Zahn
nach rechts und links gestattet. Die Zehnerübertragung bleibt auf den einen Zahn
beschränkt, die Zahlenrolle 61 kann sich nicht über einen Zahn hinaus weiter drehen,
und ein Überwerfen ist deshalb unmöglich.
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Der Hebel 68 ist am vorderen Ende mit einem Gleitzapfen
689 ausgerüstet. Dieser Gleitzapfen 680, kommt in Berührung mit einem
doppelseitigen Rampenansatz 75a am Dekadenschieber 75. Wird der Dekadenschieber
75 durch die Dezimaltabulatortaste nach links in die erste zu rechnende Stelle gebracht,
so hebt die Rampe 75a, von rechts anfangend, alle Hebel 68 in die Höhe, beine Weiterrücken
über die erste Stelle rechts hinaus fällt der Hebel rechts der Rampe 75a wieder
ab, wohingegen alle Hebel 68 links der Rampe 75a oben bleiben und die Zahnsegmente
66 in Eingriff finit den Zahlenrollen 61 halten. Beim Drücken der Zahleitaste rückt
der Dekadenschieber eine Stelle nach rechts und hebt den nächsten rechts stehenden
Hebel 68 auf und so weiter, bis nach dem Einbringen der letzten Zahl in den Zähler
die Rampe 75a den letzten Hebel 68 rechts verlassen 'hat. Jetzt erst fallen alle
Hebel 68 herunter und bringen alle Zahnsegmente 66 außer Eingriff. Alle durch eine
Zehnerschaltung seitlich ausgeschwenkten Segmente 66 hängen wieder frei am Hebel
68 und können sich mit Hilfe ihres unter dem Aufhängepunkt liegenden Schwerpunktes
wieder senkrecht einstellen.