DE408530C - Giessmaschine mit Gasdruck - Google Patents

Giessmaschine mit Gasdruck

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DE408530C
DE408530C DEL58732D DEL0058732D DE408530C DE 408530 C DE408530 C DE 408530C DE L58732 D DEL58732 D DE L58732D DE L0058732 D DEL0058732 D DE L0058732D DE 408530 C DE408530 C DE 408530C
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DE
Germany
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casting machine
refill
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metal
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Expired
Application number
DEL58732D
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English (en)
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Ludw Loewe & Co Act Ges
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Ludw Loewe & Co Act Ges
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE408530C publication Critical patent/DE408530C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/02Hot chamber machines, i.e. with heated press chamber in which metal is melted
    • B22D17/06Air injection machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

  • Gießmaschine mit Gasdruck. Die Erfindung betrifft eine Fertiggießmaschine, in der das zu vergießende Metall in einem HauptschmeZzkessel geschmolzen und aus diesem durch eine mit Absperrmittel versehene Nachfüllöffnung in die Druckkammer gebracht wird, aus welcher es mittels gasförmigen Treibmittels in die Gießform gepreßt wird. Der Vorteil dieser Ausführung liegt darin, daß hierbei das Eindringen der auf dem Metallspiegel des Hauptschmelzkessels schwimmenden Schlacken in die Druckkammer verhindert werden kann. ' Bei den bisher bekannten Maschinen dieser Art ist das die Nachfüllöffnung abschließende Absperrmittel so angeordnet, daß es mit dem flüssigen. Metall in Berührung kommt, bei manchen Ausführungen sogar unmittelbar im flüssigen Metall arbeitet. Derartige Maschinen können zum Vergießen stark korrodierender Metalle, wie Aluminiumlegierungen, nicht verwandt werden, da das Absperrmittel rasch unbrauchbar werden dürfte.
  • Die vorliegende Erfindung hilft diesem Übelstande dadurch ab, daß das Absperrmittel so ausgeführt wird, daß seine Arbeits- und Dichtungsflächen mit dem flüssigen Metall nicht in Berührung kommen. Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsarten des Absperrmittels nach diesen Grundsätzen schematisch gezeichnet. Bei beiden Ausführungen ist das :*,ibsperrmittel im oberen Teil der durch einen Brenner k beheizbaren Druckkammer b so angeordnet, daß es auch nach beendigter Nachfüllung noch oberhalb des Metallspiegels in der Druckkammer liegt.
  • Bei der in Abb. i skizzierten Anordnung ist die Nachfülleitung l so ausgeführt, daß ihr Mündungsstück c zum Nachfüllen durch die Öffnung das Absperrhahnes f hindurchgeführt (Abb.2) und nach Beendigung des Nachfüllens wieder zurückgezogen werden kann (Abb.3). Hierdurch werden die Dichtungsflächen des Absperrorgans vor dem müssigen Metall geschützt.
  • Die Hin- und Herbewegung des Mundstückes kann durch eine (in Abb. i nicht mitgezeichnete') Vorrichtung von der 'öffnungs- und Schließbewegung des Absperrmittels in solcher Weise abhängig gemacht werden, daß mit dem Absperrmittel zugleich auch die betreffenden Bewegungen des Mundstückes mit betätigt werden.
  • Nach der schematischen Darstellung in Abb. 4 und 5 wird der Schutz der Arbeits-und Dichtungsflächen des Absperrmittels lt vor dem flüssigen Metall dadurch erreicht, daß die Nachfülleitung L in eine feste Düse c ausmündet, deren Querschnitt im Vergleich zu dem des Absperrmittels klein. ist, und die den Metallstrahl so führt, daß- e'r durch die Öffnung des Absperrmittels hindurchtritt, ohne mit dessen Arbeits- oder Dichtungsflächen in Berührung zu kommen (siehe -Abb. 5).
  • Bei den beiden dargestellten Ausführungen ist angenommen, daß die Hinüberleitung des flüssigen Metalls aus dem Hauptschmelzkessel a mit dem Verschlußstopfeng für die Einfüllöffnung in die Druckkammer b durch Einwirkung eines gasförmigen Treibmittels auf den Metallspiegel im Hauptschmelzkessel erfolgt. Die Erfindung kann jedoch in der gleichen Weise Anwendung finden, wenn das flüssige Metall durch irgendwelche andere Vorkehrungen (z. B. Heben oder Kippen des Hauptschmelzbehälters, Heben des Metallspiegels im Hauptschmelzkessel usw.) veranlaßt wird, aus dem Hauptschmelzkessel in die Nachfülleittmg einzuströmen. In jedem Falle ist durch irgendwelche Maßnahmen dafür Sorge zu tragen, daß der Metallspiegel in der Druckkammer beim Nachfüllen nicht so weit steigt, daß@ er das Absperrmittel erreicht. Dies kann entweder dadurch bewirkt werden, daß der Flüssigkeitsstand in der Druckkammer kontrolliert und das Nachfüllen bei einem bestimmten Stande beendet wird, oder dadurch, daß jedesmal von vornherein nur eine ganz bestimmte Metallmenge aus dem Hauptschmelzbehälter heraus-; befördert wird (z. B. durch Heben des Metallspiegels oder Kippen, des Schmelzbehälters um einen ganz bestimmten Betrag).

Claims (1)

  1. PATENT-ANS PRTTCHE: i. Gießmaschine, in welcher das Meiall in einem Hauptschmelzkessel geschmolzen und aus diesem durch eine besondere, mit Absperrmittel versehene Nachfüllöffnung in die Druckkammer gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß Nachfülleitung, Nachfüllöffnung und Absperrmittel so ausgeführt werden, daß die Dichtungs- und Arbeitsflächen des letzteren nicht mit dem flüssigen Metall in Berührung kommen. z. Ausführung der Gießmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Nachfüllen des Metalls in die Druckkammer (b) dienende Nachfüllleitung (L) so ausgeführt wird, daB ihr Mündungsstück (c) zum Nachfüllen durch die Öffnung des Absperrmittels (k) hindurchgeschoben und nach Beendigung des Nachfüllens wieder zurückgezogen werden kann, so daß die Dichtungs- und Arbeitsflächen des Absperrmittels mit dem flüssigen Metall nicht in Berührung kommen. 3. Ausführung der Gießmaschine entsprechend Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hin- und Zurückbewegung des Mündungsstückes (c) durch. eine Vorrichtung betätigt wird, die mit dem Absperrmittel (1a) in solcher Weise in zwangläufiger Verbindung steht, daß mit dem öffnen und Schließen des Absperrmittels zugleich -die entsprechende Vor- und Rückwärtsbewegung des Mundstückes erfolgt. q. Ausführung der Gießmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachfülleitung (L) in eine feste Düse (c) ausmündet, die den Metallstrahl so führt, daß er durch die Öffnung des Absperrmittels hindurchfließt, ohne mit dessen Dichtüngs- und Arbeitsflächen in Berührung zu kommen. 5. Gießmaschine nach Anspruch i oder nach Anspruch i und- 2 oder nach Anspruch i, 2 und 3 oder nach Anspruch i und q., dadurch gekennzeichnet, daß das flüssige Metall durch gasförmiges Treibmittel aus dem Schmelzkessel in die Druckkammer gebracht wird.
DEL58732D 1923-10-03 1923-10-03 Giessmaschine mit Gasdruck Expired DE408530C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4153100A (en) * 1975-10-27 1979-05-08 Institut Po Metaloznanie I Technologia Na Metalite Low-pressure or counterpressure casting apparatus

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4153100A (en) * 1975-10-27 1979-05-08 Institut Po Metaloznanie I Technologia Na Metalite Low-pressure or counterpressure casting apparatus

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