DE409952C - Buegelstromabnehmer - Google Patents

Buegelstromabnehmer

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DE409952C
DE409952C DEF54488D DEF0054488D DE409952C DE 409952 C DE409952 C DE 409952C DE F54488 D DEF54488 D DE F54488D DE F0054488 D DEF0054488 D DE F0054488D DE 409952 C DE409952 C DE 409952C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/18Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire
    • B60L5/20Details of contact bow

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Bügelstromabnebmer. Die bekannten schleifenden Bügelstromabnehmer nutzen sich einerseits sehr rasch ab, so daß sie einer häufigen Auswechselung bedürfen, und andererseits bewirken sie auch eine vorzeitige Abnutzung der Fahrleitung und erzeugen insbesondere eine muschlige geriffelte Beschaffenheit an der Kontaktfläche, welche ihrerseits dann feile7artig auf den Stromabnehmerbügel einwirkt und die Glätte der Kontaktfläche des letzteren zerstört. Ein derart beschädigter Stromabnehmerbügel gefährdet wieder den Fahrdraht.
  • Diese gegenseitige Einwirkung (!er Schleifbügel und der Fahrleitung führte' dazu, daß nicht nur der Schleifbügel, sondern auch die Fahrleitung in verhältnismäßig kurzen Zeitabschnitten ausgewechselt werden mußte, so daß die Kosten für die Instandhaltung der Strecken wesentlich erhöht werden. Bisher gelang es nur, die Fahrleitungen durch Anwendung besonders weicher Schleifbügel, z. B. Kohlenbügel, zu schonen, womit jedoch die Instandhaltungskosten der Stromabnehmer eine starke Zunahme erfuhren. Die Versuche, die obigen Übelstände durch Verbreiterung des Bügels und durch entsprechende Verminderung des spezifischen Anpressungsdruckes des Stromabnehmers zu beseitigen, scheiterten daran, daß es trotz schwingbarer Lagerung des flachen Stromabnehmerbügels nicht gelang, das vollkommene Anschmiegen des Stromabnehmerbügels an die Fahrleitung mit der ganzen Breite desselben und die gleichmäßige Verteilung des Anpressungsdruckes an der ganzen Breite der Schleifbügeloberfläche trotz wechselndem Abstande der Fahrleitung von dem Geleise auch bei Beschleunigung des Fahrzeuges zu erzielen.
  • Die Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, daß zur Erzielung einer möglichst geringen Abnutzung des Schleifbügels und der Fahrleitung unter Wahrung der vollkommenen Glätte der letzteren die gleichzeitige Erfüllung nachstehender Bedingungen erforderlich ist.
  • i. Der Stromabnehmerbügel muß eine möglichst große Breite in der Fahrtrichtung und ein möglichst geringes Gewicht besitzen.
  • a: Der Bügel muß auf einem unter einem spitzen Winkel zum Fahrdrahte gestellten (also umkippbaren) Rahmen um eine Drehachse drehbar gelagert sein, deren größter Abstand von der Kontaktfläche des Stromabnehmerbügels nur ein kleinerBruchteil der Stromabnehmerbreite beträgt. Sollen die Bügel auf einem Scherenstromabnehmergestell angebracht werden, so muß dies unter Zwischenschaltung eines auf dem Scherenstromabnehmergestell kippbar gelagerten besonderen Rahmens erfolgen.
  • 3. Das Anschmiegen des Stromabnehrner- Bügels soll unter Vermeidung von Federn lediglich durch Verlegung des Schwerpunktes des Stromabnehmerbügels unter die Drehwelle bewirkt werden.
  • Der Stromabnehmer nach der Erfindung besteht dementsprechend in der Vereinigung an sich bekannter Elemente in der Weise, daß der an einem unter spitzem Winkel zum Fahrdrahte gestellten schwingbaren Rahmen frei drehbar gelagerte flache Schleifbügel aus einem durch ausgebogene Rippen versteiften Blech besteht und an den unter seine Drehungsachse ragenden Armen mit Gegengewichten ausgerüstet ist; und daß ferner vier Schleifbügel in der Fahrtrichtung eine Breite besitzt, die ein -Mehrfaches des größten Abstandes der Schleiffläche des Schleifbügels von dessen Drehachse beträgt, so daß die Resultante des Anpressungsdruckes und der Reibungskraft im Augenblick des Kippens in der Fahrtrichtung vor die Drehachse fällt.
  • Wird eine einzige dieser Bedingungen nicht erfüllt, so kann auch mit dem flachen Stromabnehmer keine bessere Wirkung erzielt werden als mit den übrigen gewöhnlichen Stromabnehmern. Damit der Stromabnehinerbügel bei einer großen Breite ein möglichst geringes Gewicht besitzt, ist es erforderlich, den Str omabnehinerbügel aus dünnem Blech mit aus diesem gepreßten oder gebogenen Versteifungsrippen unter Verineidung eines besonderen Versteifungskörpers herzustellen. Im Falle, daß das Anschmiegen nicht durch Federn, sondern durch ' unter der Drehachse befindliche Gegengewichte bewirkt werden soll, müssen auch diese Gegengewichte vergrößert «-erden, wenn das Gewicht des eigentlichen Str omabnehmerbügels vergrößert wird. Das v ollkonimene Anschmiegen des Stromabnehmerbügels an die Fahrleitung während der Fahrt kann aber nur bei möglichst geringer Massenträgheit erreicht «-erden. Da man bisher nicht erkannt hatte, daß das Anschmiegen nur durch Gegengewichte und nicht durch Anpressungsfedern bewirkt werden darf, so glaubte man die Masse des Stromabnehmers dadurch vermindern zu können, daß man die Gegengewichte fortließ und dem breiten Stromabnehmerbügel dadurch die erforderliche Steifheit verlieh, daß inan das die Kontaktfläche bildende Blech mit einem besonderen Versteifungsrahmen unterstützte, und zur Vermeidung der größeren Trägheit statt Gegengewichte Anpressungsfedern verwendete. Die Anpressungsfedern besitzen zwar eine geringe Massenträgheit, dagegen gestatten sie nicht, den schwingbaren Stromabnehmerbügel an einen Rahmen anzubringen, der unter einem spitzen Winkel gegen die Fahrleitung gerichtet ist, also bei Wechsel der Fahrtrichtung umgekippt werden muß; es mußte der Bügel vielmehr unmittelbar an einem Scherenstrornabnehmergestell angebracht werden, der seine Stellung in Bezug auf den Stromabnehmerbügel auch beim Wechseln der Fahrtrichtung nicht ändert. Derartige Stromabnehmergestelle verhindern aber, daß die Eigenschaften des einstellbaren flachen Str omabnehmerbügels zur Geltung kommen.
  • Es ist wahr, daß man mit Anpressungsfedern versehene flache einstellbare Stromabnehmerbügel bei Benutzung eines geeigneten Gestänges auch an unter spitzemWinkel zur Fahrleitung stehenden Gestellen, also umkippbaren Rahmengestellen, anbringen kann; aber auch in diesem Falle würden die Anpressungsfedern die Wirkung des einstellbaren flachen Bügels so sehr beeinträchtigen, daß dessen vorteilhafte Eigenschaften überhaupt nicht zur Geltung kommen könnten. Die beiderseits von der Drehachse angeordneten Anpressungsfeder n müssen nämlich an beiden Seiten einen durchaus gleichen Druck ausüben, und müssen von gleicher Beschaffenheit sein. Würde man durch sorgfältige Auswahl und Einstellung der Federn diese Bedingung beim ersten Zusammenbau des Stromabnehmerbügels auch erfüllen können, so würde bereits nach kurzem Betriebe die eine oder andere Kante des Stromabnehmerbügels unter höherem Drucke sich einstellen, so daß der Stromabnehrnerbügel trotz seiner großen Breite ähnlich wirken würde wie ein stabförmiger Stromabnehmer.
  • Dabei ist noch zu berücksichtigen, daß die Stromabnehmerbügel die größte Strombeanspruchung beim Anfahren erleiden, also gerade beim Anfahren sich vollkommen an die Fahrleitung anschmiegen müssen. Die durch Federdruck angepreßten schwingbaren Bügel neigen aber dazu, daß sie beim Anfahren durch die Reibung derart gekippt werden, daß in der Fahrtrichtung die hintere Kante sich von der Fahrleitung entfernt und der Bügel bloß mit seiner vorderen Kante die Fahrleitung berührt. Bei Verwendung eines unter der Drehachse liegenden Gegengewichtes übt die Massenträgheit dieses letzteren beim Anfahren ein Drehmoment aus, welches der Kippwirkung der Reibung entgegenwirkt und den Bügel mit. seiner hinteren Kante an die Fahrleitung anpreßt.
  • Um bei der großen Breite und dem erforderlichen geringen Gewicht eine so weitgehende Steifheit des Stromabnehmerbügels zti erzielen, daß die ebene Beschaffenheit der Schleiffläche erhalten bleibt, ist der Schleifbügel an seinen beiden Rändern mit abgebogenen und an der Schleiffläche zu beiden Seiten der Drehachse mit ausgebogenen, gleichzeitig als Schmiernuten dienenden Rippen versehen, deren Stärke ein Mehrfaches der Blechstärke beträgt.
  • DieErfindung betrifft ferner eine besondere Art der Lagerung des Schleifbügels auf dem Stromabnehinergestell und eine Einrichtung zur Begrenzung des Ausschlages des ersteren.
  • Es hat sich nämlich ergeben, daß es zweckmäßig ist, den schwingbaren. Schleifbügel mittels zweiteiliger Lagerstücke an einem runden Schleifstab des Stromabnehmers zu lagern, so daß im Bedarfsfalle der schwingbare, flache Bügel leicht ausgebaut und der zur Lagerung desselben dienende runde Schleifstab des Gestells im Bedarfsfalle als Ersatzstromabnehmer benutzt -werden kann.
  • Zur Begrenzung des Ausschlages des schwingbaren flachen Bügels ist dieser bei Anwendung eines Scherenstromabnehmergestells mit einem Ansatz versehen, der zwischen die (las Scheitelgelenk des Stromabnehmergestells bildende Stäbe ragt. Anderenfalls dient zur Begrenzung des Ausschlages des Schleifbügels gemäß der Erfindung eine an der Drehwelle desselben drehbar gelagerte, unter die Richtwirkung eines Gewichtshebels gestellte lösbare Kupplung, deren zu beiden Seiten der Drehwelle liegende Einrückglieder die den Ausschlag des Schleifbügels begrenzenden Anschläge bilden.
  • Abb. i der Zeichnung zeigt im Querschnitte bzw. schaubildlich ein Stück des Stromabnehmers nach der Erfindung.
  • Abb. 2 bzw. 3 zeigt den Bügel an einem einfachen Stromabnehmergestell in V order- bzw. Seitenansicht, Abb. .4 die Lagerung des schwingbaren Stromabnehnierbügels an einem einfachen Bügelstromabnehmergestell in Vorderansicht, und Abb. 5 bzw. 6 die gleiche Lagerung an einem Scherenstroinabnehmergestell in Vorder- bzw. Seitenansicht.
  • Abb.7 zeigt den Querschnitt eines schwingbaren Schleifbügels mit zweiteiligem Lagerstück, und Abb. ti den Querschnitt des Schleifbügels in größerem Maßstabe mit einer den Ausschlag begrenzenden Reibungskupplung.
  • Wie aus der Abb. i ersichtlich, besteht der Schleifbügel aus dünnem Metallblech i (z. B. Eisen, Messing, Kupfer oder Aluminiumlegierung), welches an den beiden Rändern zu Auflaufflächen 2,:2 abgebogen ist und an der den Fahrdraht 4 berührenden Schleiffläche 3 eingepreßte Nuten 5 erhält, die zur Aufnahme des Schmiermittels bestimmt sind. Die Breite b des Schleifbügels ist im Verhältnis zum größten Abstand a der Schleiffläche 3 von der Drehachse x an dem Scheitel des Bügelbogens gemessen, so groß, daß die im Augenblicke eines Kippens am vorderen Rande der Schleiffläche angreifende Resultante R der Reibungskraft r und des Anpressungsdruckes p in der Fahrtrichtung y vor der Drehachse x liegt, oder im Grenzfalle diese schneidet. Hierzu muß die Breite b ein Mehrfaches, etwa fünf- bis zehnfaches des größten Wertes des Abstandes a betragen.
  • Die zur drehbaren Lagerung des Schleifbügels dienenden Ösen 6 sind mittels Nieten ä am Bügel befestigt, deren Köpfe, z. B. in den Schmiernuten 5, so tief versenkt angeordnet sind, daß bis zu der zulässigen Abnutzungsgrenze des Schleifbügels kein Abschleifen der Nietenkcpfe stattfindet. Zu diesem Zweck liegt der oberste Rand der zur Aufnahme der Nieten dienenden Öffnungen tiefer als die untere Seite der Schleiffläche.
  • Die tiefen Schmiernuten und die abgebogenen Auflaufflächen ermöglichen, daß die Schleiffläche bei großer Breite aus möglichst dünnem Blech bis zu i inin Stärke besteht, und bei geringem Gewicht eine genügende Steifheit aufweist.
  • Der Schleifbügel nach der Erfindung schmiegt sich infolge seiner leichten Einsteilbarkeit und geringen Trägheit bei jeder Neigung des Stromabnehmergestells mit der ganzen Breite der Schleiffläche an den Fahrdraht, so daß die Abnutzung bei dem sich ergebenden kleinen spezifischen Druck sehr gering und gleichmäßig wird und dadurch die Lebensdauer auf ein Vielfaches der gebräuchlichen Schleifbügel wächst. Auch die Fahrleitung wird weitgehend geschont, selbst wenn der Schleifbügel aus billigem Eisenblech angefertigt wird. Infolge der großen Berührungsfläche kann der Schleifbügel für die höchsten in Betracht kommenden Stromstärken bemessen werden, so daß man auch in den Fällen mit einem einzigen Schleifbügel auskommen kann, in denen bisher deren zwei angewendet werden mußten.
  • Gemäß Abb. 7 ist der flache Schleifbügel i zwecks L?gerung mit zweiteiligen Lagerstücken 6a versehen, so daß der schwingbare Bügel i an den aus einem Rundstab bestehenden üblichen festen Bügel i i eines einfachen (Abb.4) oder eines Scherenstromabnehmers (Abb. 5 und 6) drehbar gelagert werden kann. Sollte der schwingbare Bügel i aus irgendeinem Grunde betriebsunfähig werden, so kann nach Offnen der zweiteiligen Lagerstücke 6a der schwingbare Bügel i leicht ausgebaut und alsdann der feste Bügel i i mit seinem gewöhnlichen, runden Schleifstabe aushilfsweise benutzt werden.
  • Obwohl unter gewöhnlichen Betriebsbedingungen der flache, breite Schleifbügel unter der Wirkung der bei dem Befahren des Fahrdrahtes entstehenden Reibung nicht umkippt, so mag es trotzdem vorkommen, daß unter außergewöhnlichen Umständen, z. B. beim _#,nschlagen an ein Hindernis, ein Umkippen des schwingbaren Bügels eintritt, was zu Betriebsstörungen, z. B. Abreißen der Querdrähte der Fahrleitung, führen könnte. Zur Vermeidung dieses Übelstandes ist es wünschenswert, den Ausschlag des Schleifbügels zu begrenzen.
  • Bei Benutzung eines Scherenstromabnehinergestells ist zu diesem Zwecke der schwingbare Bügel an der einen oder an beiden Seiten mit einem Ansatz 9 versehen, der zwischen die das Scheitelgelenk z2 des Scherengestells bildenden Stangen io, io ragt. Die an die Stangen io, io anschlagenden Ansätze 9 begrenzen den Ausschlag des Schleifbügels i derart, daß dessen Einstellbarkeit nicht beeinträchtigt, das Umkippen jedoch verhindert wird.
  • Die in Abb. 8 veranschaulichte Begrenzung des Ausschlages des Schleifbügels mittels einer Reibungskupplung besteht aus einer zweiteiligen Scheibe 13, die mittels der Schraube 14 auf die zur Lagerung des Bügels dienende Stange i i, zweckmäßig von dieser elektrisch isoliert, befestigt ist. Um die Scheibe 13 ist ein biegsames Band, z.B. Stahlband 15, lose gelegt, in welches zu beiden Seiten der Welle i i mittels Gelenke 2o je ein Hebelarm 16 gelenkig eingebaut ist, die mit ihrer Daumenfläche 17 lose auf der Scheibe 13 aufruhen. Das Stahlband 15 trägt ferner den Hebelarm 18, an dessen Ende ein Gewicht i9 befestigt ist. Dieses dreht in jeder Stellung des Stromabnehmergestells das Bremsrad 15 derart, daß die freien Enden der beiden Bremshebel 16 in einer Wagerechten liegen und sich in einem solchen Abstande von der unteren Seite des Bügels i befinden, daß sie nur den zur Anschmiegung an die Fahrleitung erforderlichen Ausschlag des Schleifbügels gestatten. Überschreitet aber der Ausschlag des Schleifbügels dieses Maß, so schlägt der Bügel an den einen der Bremshebel 16; dieser schwingt um seine Daumenfläche 17 etwas aus und zieht (las Bremsband 15 an, so daß die als Anschläge wirkenden Hebel 16 fest mit der Welle i i gekuppelt werden. Sobald der Bügel wieder in seine Mittellage zurückgekehrt ist, wird der betreffende Bremshebel freigegeben und das Band 15 gelockert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bügelstromabnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß der an einem unter spitzen Winkel zum Fahrdrahte gestellten schwingbaren Rahmen frei drehbar gelagerte flache Schleifbügel aus einem durch ausgebogene Rippen versteiften Blech besteht und an den unter seine Drehungsachse ragenden Armen mit Gegengewichten ausgerüstet ist; ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifbügel in der Fahrtrichtung eine Breite besitzt, die ein Mehrfaches des größten Abstandes der Schleiffläche des Schleifbügels von dessen Drehachse beträgt, so daß die Resultante des Anpressungsdruckes und der Reibungskraft im Augenblick nies Kippens in der Fahrtrichtung vor die Drehachse fällt. z. Bügelstromabnehmer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifbügel an seinen beiden Rändern mit abgebogenen und an der Schleiffläche zu beiden Seiten der Drehachse mit ausgebogenen, gleichzeitig als Schmiernuten dienenden Rippen versehen ist, deren Tiefe ein Mehrfaches der Blechstärke beträgt. 3. Schleifbügel für Stromabnehmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Befestigungsnieten der Lagerstücke des Schleifbügels dienenden öffnungen derart versenkt angeordnet sind, daß deren oberster Rand sich tiefer befindet als die untere Seite der Schleiffläche des Bügels. q.. Schwingbarer flacher Schleifbügel nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel an seinen Enden wagerechte Ansätze besitzt, die zwischen die das Scheitelgelenk eines Scherenstromabnehmergestells bildende Stangen ragen. 5. Schwingbar gelagerter Schleifbügel nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch eine an der Drehwelle des Schleifbügels drehbar gelagerte, unter die Richtwirkung eines Gewichtshebels gestellte lösbare Kupplung, deren zu beiden Seiten der Drehwelle angeordnete Einrückglieder die den Ausschlag des Schleifbügels begrenzenden Anschläge bilden. 6. Schleifbügel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbare Kupplung aus einer auf der Drehwelle befestigten Scheibe und einem lose um dieselbe gelegten Bremsband besteht, in welches zu beiden Seiten der Drehwelle je ein den Anschlag für den Schleifbügel bildender Bremshebel gelenkig eingebaut, und zwischen diesen mit dem Band ein Gewichtshebel verbunden ist.
DEF54488D 1922-08-14 1923-08-01 Buegelstromabnehmer Expired DE409952C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119902B (de) * 1955-12-08 1961-12-21 Licentia Gmbh Stromabnehmer mit federnd angeordneter Schwinge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1119902B (de) * 1955-12-08 1961-12-21 Licentia Gmbh Stromabnehmer mit federnd angeordneter Schwinge

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