DE4103473C1 - Cleaner for contaminated ground - has tubular reaction chamber with soiled feed hopper at top - Google Patents
Cleaner for contaminated ground - has tubular reaction chamber with soiled feed hopper at topInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung schadstoffhaltiger
Böden mittels einer unter Druck stehenden Reinigungsflüssigkeit,
die dem ausgehobenen Boden in einem
Bearbeitungsraum zugeführt und zusammen mit den ausgelösten
Schadstoffen abgezogen wird.
Bei der Reinigung schadstoffhaltiger Böden ist es bekannt, das
Reinigungsverfahren durchzuführen, ohne den Boden auszuheben (in
situ-Verfahren). Hierunter fallen insbesondere biologische
Bodenreinigungsverfahren, die jedoch insbesondere bei
wechselnder Bodenbeschichtung nur bedingt anwendbar sind und
häufig den Nachteil haben, daß sich der Zeitaufwand für
biologische Reinigungsverfahren über mehrere Vegetationsperioden
der Mikroorganismen erstreckt.
Da die Entfernung von Schadstoffen aus Bodenschichten in vielen
Fällen durch die wechselnde Lagerung verschiedener
Bodenschichten mit unterschiedlichen bodenmechanischen und
physikalischen Eigenschaften behindert wird, müssen schadstoffbelastete
Böden häufig auch ausgehoben und außerhalb der
eigentlichen Baugrube gereinigt werden (in situ-Verfahren).
Vorrichtungen zur Reinigung derart ausgehobener Böden sind in
verschiedenen Ausführungen bekannt. Die Erfindung betrifft eine
Vorrichtung zur Reinigung schadstoffhaltiger Böden mittels einer
unter Druck stehenden Reinigungsflüssigkeit, wobei diese
Reinigungsflüssigkeit dem ausgehobenen Boden in einem
Bearbeitungsraum zugeführt und zusammen mit den ausgelösten
Schadstoffen abgezogen wird. Der eigentliche Reinigungsvorgang
wird hierbei im wesentlichen dadurch erzielt, daß die einzelnen
Bodenpartikel mit der unter hohem Druck stehenden Reinigungsflüssigkeit
"abgespritzt" werden. Für das Ergebnis des
Reinigungsvorganges ist es hierbei wichtig, daß sämtliche Bodenpartikel
mit der unter Druck stehenden Reinigungsflüssigkeit
beaufschlagt werden und daß eine zuverlässige Trennung der mit
Schadstoffen beladenen Reinigungsflüssigkeit von den gereinigten
Bodenpartikeln erfolgt, um eine erneute Verschmutzung des bereits
gereinigten Bodens zu verhindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Vorrichtung zur Reinigung schadstoffhaltiger Böden mittels einer
unter Druck stehenden Reinigungsflüssigkeit zu schaffen, die mit
geringem technischen Aufwand und niedrigem Energiebedarf eine
hohe Reinigungswirkung erzielt und zur Reinigung unterschiedlicher
und unterschiedlich verschmutzter Böden geeignet
ist.
Ausgehend von einer Reinigungsvorrichtung der eingangs beschriebenen
Art mit einem den ausgehobenen Boden aufnehmenden
Bearbeitungsraum ist die Lösung dieser Aufgabenstellung
durch die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der
Bearbeitungsraum als rohrförmige Kammer mit senkrecht stehender
Längsachse ausgebildet ist, die an der Oberseite mit einem Aufgabetrichter
für den schadstoffhaltigen Boden versehen ist, in
der in mindestens einer waagerechten Ebene liegende Düsen für
die Reinigungsflüssigkeit angeordnet sind und die mit einer
offenen Unterseite ausgebildet ist, die in einen
Überlaufbehälter hineinragt, dessen oberer, die Kammer unter
Bildung eines Ringspaltes umgebender Rand den Flüssigkeitsstand
in der Kammer vorgibt und der mit einem Austrag für den
gereinigten Boden versehen ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Reinigungvorrichtung
findet der eigentliche Reinigungsvorgang in einem Bereich der
rohrförmigen Kammer statt, in dem das trocken aufgegebene
Material erstmalig mit der mit hohem Druck aus den Düsen austretenden
Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt wird. Die Bedüsung
erfolgt somit bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung unter voller
Ausnutzung der Energie des Hochdruckstrahls, die im Gegensatz zu
bekannten Vorrichtungen nicht durch das Vorhandensein von
Reinigungsflüssigkeit herabgesetzt wird. Demzufolge wird mit der
erfindungsgemäßen Vorrichtung eine bessere Reinigungswirkung bei
gleichzeitig verringertem Energiebedarf erzielt. Um den sich im
unteren Teil der Kammer zwangsläufig ausbildenden
Flüssigkeitsstand stets unterhalb des eigentlichen Bearbeitungsraumes
zu halten, ragt die offene Unterseite der rohrförmigen
Kammer in einen Überlaufbehälter hinein, dessen oberer, die
Kammer unter Bildung eines Ringspaltes umgebender Rand den
Flüssigkeitsstand in der Kammer vorgibt und aus dem der
gereinigte Boden abgezogen wird.
Um das Abziehen des Bodens und der mit Schadstoffen beladenen
Reinigungsflüssigkeit zu vereinfachen, sind gemäß einem weiteren
Merkmal der Erfindung die Kammer und der Überlaufbehälter von
einem Auffanggehäuse für die aus der Oberseite des Überlaufbehälters
austretende, mit Schadstoffen beladene Reinigungsflüssigkeit
umgeben. Das Auffanggehäuse ist vorzugsweise mit
einem Ablaufstutzen versehen, der an eine zu einer Wiederaufbereitungsanlage
für die Reinigungsflüssigkeit führende Leitung
angeschlossen ist, so daß die Reinigungsflüssigkeit nach der notwendigen
Wiederaufbereitung erneut über die Düsen in die erfindungsgemäße
Kammer eingedüst werden kann.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die in
mindestens einer Ebene der Kammer angeordneten Düsen für die
Reinigungsflüssigkeit tangential ausgerichtet. Hierdurch wird
gleichzeitig mit der Reinigung eine Aufbereitung des Bodens
erzielt, wenn dieser in der Kammer wendelförmig durch den
eigentlichen Bearbeitungszeitraum hindurchgeführt wird. Bei einer
bevorzugten Ausführung sind die Düsen paarweise in entgegengesetzter
Richtung ausgerichtet. Sofern mindestens vier Düsen pro
Ebene angeordnet sind, können diese erfindungsgemäß paarweise in
entgegengesetzter Richtung ausgerichtet sein. Außerdem ist es
möglich, die in übereinanderliegenden Ebenen angeordneten Düsen
zumindest teilweise in entgegengesetzter Richtung auszurichten.
Insgesamt ergeben sich genügend Möglichkeiten, die Bedüsung auf
die jeweiligen Boden- und Verschmutzungsverhältnisse abzustellen.
Um die Intensität des Reinigungsvorganges zu vergrößern, kann
gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung in der Kammer ein
zentraler Verdrängungskörper angeordnet sein, der einen
Bearbeitungsraum mit ringförmigem Querschnitt bildet, so daß
sich auch bei größeren Kammerdurchmessern eine vollständige
Durchdringung des zu reinigenden Bodens mit der Reinigungsflüssigkeit
sicherstellen läßt. Bei der Verwendung eines derartigen
zentralen Verdrängungskörpers können sowohl in der
Außenwand der Kammer als auch im Verdrängungskörper Düsen für
die Reinigungsflüssigkeit angeordnet sein.
Die Düsen können schwenkbar angeordnet werden, wobei die Verschwenkbarkeit
entweder der Einstellung des jeweils günstigsten
Düsenwinkels oder einer ständigen Schwenkbewegung dienen kann.
Weiterhin können die Düsen an einem drehbaren bzw. drehend antreibbaren
Düsenring angeordnet sein. Bei einer drehbaren
Ausbildung des Düsenringes ergibt sich eine entgegengesetzt zur
Austrittrichtung der Reinigungsflüssigkeit gerichtete Drehbewegung,
ohne daß hierfür ein zusätzlicher Antrieb erforderlich
ist. Andererseits ist es auch möglich, den Düsenring extern
anzutreiben, um die Reinigungswirkung zu erhöhen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das
untere Ende der Kammer durch einen sich verengenden Austrittskonus
gebildet. Hierdurch wird eine gewisse Verzögerung beim
Austritt des gereinigten Bodens aus der Unterseite der Kammer
erzielt, ohne daß der Austritt der mit Schadstoff beladenen
Reinigungsflüssigkeit behindert wird. Weiterhin ist es erfindungsgemäß
möglich, den Austrittskonus innerhalb des als
Trichter mit entsprechender Neigung ausgebildeten Überlaufbehälters
anzuordnen, der mit einer Schleuse für den Austrag des
gereinigten Bodens versehen ist. Bei dieser Ausgestaltung steht
dem kontinuierlichen Abzug der Schadstoff beladenen Reinigungsflüssigkeit
ein periodischer Austrag des gereinigten Bodens
gegenüber.
Um einerseits die Reinigungswirkung und andererseits den
Transport des Bodens durch die Kammer zu verbessern, kann die
Kammer gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung vibrierend angetrieben
werden. Schließlich ist es möglich, auch den Aufgabetrichter
und/oder den trichterförmigen Überlaufbehälter
vibrierend anzutreiben.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Vorrichtung schematisch dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch eine schematisch dargestellte
Vorrichtung,
Fig. 2 einen waagerechten Teilschnitt gemäß der Schnittlinie
II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen weiteren waagerechten Teilschnitt gemäß der
Schnittlinie III-III in Fig. 1 und
Fig. 4 einen den Teilschnitten nach den Fig. 2 und 3 entsprechenden
Schnitt bei einer abgewandelten
Ausführungsform.
Die Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zur Reinigung schadstoffhaltiger
Böden, die in einem Tragrahmen 1 angeordnet ist. Die
Vorrichtung umfaßt einen Aufgabetrichter 2 für den ausgehobenen,
schadstoffhaltigen Boden. An das untere Ende dieses Aufgabetrichters
2 schließt sich eine rohrförmige Kammer 3 an, die am
unteren Ende in einen sich verengenden Austrittskonus 4 übergeht.
Das untere Ende der rohrförmigen Kammer 3 und der Austrittskonus
4 sind von einem Überlaufbehälter 5 umgeben, dessen oberer Rand
mit dem Gehäuse der Kammer 3 einen Ringspalt bildet. Beim Ausführungsbeispiel
ist dieser Überlaufbehälter 5 trichterförmig
ausgebildet, und zwar mit einer der Neigung des Austrittskonus 4
entsprechenden Neigung. Am unteren Ende des Überlaufbehälters 5
ist eine Schleuse 6 angeordnet, die dem Austrag des gereinigten
Bodens dient.
Die Kammer 3 und zumindest der obere Teil des Überlaufbehälters
5 sind von einem Auffanggehäuse 7 umgeben, das an seiner
Unterseite mit einem Ablaufstutzen 8 für die mit Schadstoffen
beladene Reinigungsflüssigkeit versehen ist. Bei der dargestellten
Ausführungsform ist dieser Ablaufstutzen 8 an eine
Leitung 9 angeschlossen, die zu einer auf der Zeichnung nicht
dargestellten Wiederaufbereitungsanlage für die Reinigungsflüssigkeit
führt.
Diese Reinigungsflüssigkeit wird der Kammer 3 mit hohem Druck
durch Düsen 10 zugeführt, die beim Ausführungsbeispiel in zwei
übereinanderliegenden, waagerechten Ebenen angeordnet sind.
Gemäß den Fig. 2 und 3 sind in jeder Ebene zwei Düsen 10 angeordnet,
die tangential und entgegengesetzt zueinander ausgerichtet
sind. Gemäß Fig. 4 können bei einer abgewandelten Ausführungsform
auch vier Düsen 10 pro Ebene angeordnet sein, wobei
diese Düsen 10 paarweise entgegengesetzt zueinander ausgerichtet
sind.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen weiterhin, daß in der Mitte der Kammer 3
ein Verdrängungskörper 11 angeordnet ist. Dieser Verdrängungskörper
11 schafft innerhalb der Kammer 3 einen kreisringförmigen
Kammerquerschnitt für den zu reinigenden Boden, wodurch auch bei
größeren Kammerdurchmessern eine zuverlässige Durchdringung des
Bodens mit der aus den Düsen 10 austretenden Reinigungsflüssigkeit
sichergestellt werden kann. Auch der Verdrängungskörper
11 kann mit Düsen versehen sein. Weiterhin ist es
möglich, den Verdrängungskörper 11 drehbar oder drehend antreibbar
zu lagern, sofern eine Drehbewegung der Düsen relativ zu dem
sich von oben nach unten durch die Kammer 3 bewegenden Boden gewünscht
sein sollte. Schließlich ist es möglich, die Düsen 10 in
der Kammer 3 und ggf. auch die Düsen am Verdrängungskörper 11
schwenkbar auszubilden oder an einem Düsenring anzuordnen, der
entweder drehbar gelagert ist oder drehend angetrieben wird.
Durch alle diese Maßnahmen kann die Einwirkung der Reinigungsflüssigkeit
auf den sich im Bearbeitungsraum der Kammer 3 befindenden
Boden verbessert werden.
Der schadstoffhaltige Boden wird dem Aufgabetrichter 2 trocken
zugeführt und gelangt an dessen unterem Ende in die rohrförmige
Kammer 3. Durch die tangentiale Ausrichtung der Düsen 10 wird
der Boden auf einer wendelförmigen Bahn durch das Innere der
Kammer 3 nach unten geführt, wobei der Boden zugleich aufbereitet
und seine Bodenpartikel intensiv mit der aus den Düsen 10
austretenden Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt werden. Durch
diese Beaufschlagung trennen sich die an den Bodenpartikeln anhaftenden
Schadstoffe von den Bodenpartikeln. Die Schadstoffe
werden von der Reinigungsflüssigkeit aufgenommen. Die mit Schadstoffen
beladene Reinigungsflüssigkeit gelangt hierbei ungehindert
in den Austrittskonus 4 und steigt anschließend außerhalb
im Überlaufbehälter 5 auf, bevor sie über die Oberkante des
Auffangbehälters 5 in das Auffanggehäuse 7 abläuft.
Durch die Anordnung des das untere Ende der Kammer 3 umgebenden
Überlaufbehälters 5 wird in der Kammer 3 ein Flüssigkeitsstand
gehalten, der unterhalb des durch die Düsen 10 gebildeten
eigentlichen Bearbeitungsraumes liegt. Die Bedüsung der
Bodenpartikel mit der Reinigungsflüssigkeit erfolgt somit in
"trockenem" Zustand des Bodens, d. h. ohne Vorhandensein eines
Flüssigkeitsstandes, wodurch die Reinigungswirkung steigt, so
daß eine gute Reinigung mit geringeren Flüssigkeitsmengen und
niedrigerem Flüssigkeitsdruck erzielt werden kann. Die über den
Rand des Überlaufbehälters 5 ablaufende, mit Schadstoffen beladene
Reinigungsflüssigkeit wird im Auffanggehäuse 7 aufgefangen
und über dessen Auflaufstutzen 8 und die Leitung 9 einer
nicht dargestellten Aufbereitungsanlage zugeführt.
Um einerseits die Reinigungswirkung zu verbessern und andererseits
den Transport des Bodens durch die Kammer 3 zu
erleichtern, kann die Kammer 3 mit Vibrationen beaufschlagt
werden. Außerdem ist es möglich, zur Vermeidung von Brückenbildungen
auch den Aufgabetrichter 2 und den Überlaufbehälter 5
vibrierend anzutreiben.
Bezugszeichenliste:
1 Tragrahmen
2 Aufgabetrichter
3 Kammer
4 Austrittskonus
5 Überlaufbehälter
6 Schleuse
7 Auffanggehäuse
8 Ablaufstutzen
9 Leitung
10 Düse
11 Verdrängungskörper
2 Aufgabetrichter
3 Kammer
4 Austrittskonus
5 Überlaufbehälter
6 Schleuse
7 Auffanggehäuse
8 Ablaufstutzen
9 Leitung
10 Düse
11 Verdrängungskörper
Claims (15)
1. Vorrichtung zur Reinigung schadstoffhaltiger Böden mittels
einer unter Druck stehenden Reinigungsflüssigkeit, die dem
ausgehobenen Boden in einem Bearbeitungsraum zugeführt und
zusammen mit den ausgelösten Schadstoffen abgezogen wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bearbeitungsraum als rohrförmige Kammer (3) mit
senkrecht stehender Längsachse ausgebildet ist, die an der
Oberseite mit einem Aufgabetrichter (2) für den schadstoffhaltigen
Boden versehen ist, in der in mindestens einer
waagerechten Ebene liegende Düsen (10) für die Reinigungsflüssigkeit
angeordnet sind und die mit einer offenen
Unterseite ausgebildet ist, die in einen Überlaufbehälter
(5) hineinragt, dessen oberer, die Kammer (3) unter Bildung
eines Ringspaltes umgebender Rand den Flüssigkeitsstand in
der Kammer (3) vorgibt und der mit einem Austrag (6) für den
gereinigten Boden versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kammer (3) und der Überlaufbehälter (5) von einem
Auffanggehäuse (7) für die aus der Oberseite des Überlaufbehälters
(5) austretende, mit Schadstoffen beladene
Reinigungsflüssigkeit umgeben sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Auffanggehäuse (7) mit einem Ablaufstutzen (8) versehen ist,
der an eine zu einer Wiederaufbereitungsanlage für die
Reinigungsflüssigkeit führende Leitung (9) angeschlossen
ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die in mindestens einer Ebene der
Kammer (3) angeordneten Düsen (10) für die Reinigungsflüssigkeit
tangential ausgerichtet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Düsen (10) paarweise in entgegengesetzter Richtung ausgerichtet
sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens vier Düsen (10) pro Ebene angeordnet sind,
die paarweise in entgegengesetzter Richtung ausgerichtet
sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die in übereinanderliegenden Ebenen angeordneten Düsen
(10) zumindest teilweise in entgegengesetzter Richtung
ausgerichtet sind.
8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß in der Kammer (3) ein zentraler
Verdrängungskörper (11) angeordnet ist, der einen
Bearbeitungsraum mit ringförmigem Querschnitt bildet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
sowohl in der Außenwand der Kammer (3) als auch im Verdrängungskörper
(11) Düsen (10) für die Reinigungsflüssigkeit
angeordnet sind.
10. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (10) schwenkbar sind.
11. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 4 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (10) an einem drehbaren
bzw. drehend antreibbaren Düsenring angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Kammer (3)
durch einen sich verengenden Austrittskonus (4) gebildet
ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
der Austrittskonus (4) innerhalb der als Trichter mit entsprechender
Neigung ausgebildeten Überlaufbehälters (5)
angeordnet ist, der mit einem als Schleuse (6) ausgebildeten
Austrag für den gereinigten Boden versehen ist.
14. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (3) vibrierend antreibbar
ist.
15. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Aufgabetrichter (2) und/oder
der trichterförmige Überlaufbehälter (5) vibrierend antreibbar
ist/sind.
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| DE19914103473 DE4103473C1 (en) | 1991-02-06 | 1991-02-06 | Cleaner for contaminated ground - has tubular reaction chamber with soiled feed hopper at top |
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Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1991
- 1991-02-06 DE DE19914103473 patent/DE4103473C1/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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