DE4110633C2 - Gate-Ansteuerschaltung für eine Halbleiter-Schaltvorrichtung - Google Patents
Gate-Ansteuerschaltung für eine Halbleiter-SchaltvorrichtungInfo
- Publication number
- DE4110633C2 DE4110633C2 DE4110633A DE4110633A DE4110633C2 DE 4110633 C2 DE4110633 C2 DE 4110633C2 DE 4110633 A DE4110633 A DE 4110633A DE 4110633 A DE4110633 A DE 4110633A DE 4110633 C2 DE4110633 C2 DE 4110633C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gate
- voltage
- switching device
- semiconductor switching
- circuit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/04—Modifications for accelerating switching
- H03K17/041—Modifications for accelerating switching without feedback from the output circuit to the control circuit
- H03K17/0412—Modifications for accelerating switching without feedback from the output circuit to the control circuit by measures taken in the control circuit
- H03K17/04123—Modifications for accelerating switching without feedback from the output circuit to the control circuit by measures taken in the control circuit in field-effect transistor switches
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/04—Modifications for accelerating switching
- H03K17/0406—Modifications for accelerating switching in composite switches
Landscapes
- Discharge-Lamp Control Circuits And Pulse- Feed Circuits (AREA)
- Stroboscope Apparatuses (AREA)
- Electronic Switches (AREA)
- Power Conversion In General (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gate-
Ansteuerschaltung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, die für eine
Halbleiter-Schaltvorrichtung
wie beispielsweise einen Leistungs-MOSFET, einen
Bipolartransistor mit isoliertem Gate oder einen MOSGTO
vorgesehen ist.
Fig. 9 zeigt eine Ausführungsform einer herkömmlichen Gate-Ansteuer
schaltung. Im folgenden wird der Aufbau der Gate-Ansteuerschal
tung, die nachfolgend auch als Gate-Treiberschaltung bezeichnet wird, beschrie
ben. In Fig. 9 bezeichnet die Bezugsziffer 100 eine Gate-
Treiberschaltung zum Empfangen eines Steuereingangs V1, welche
zwei Schalttransistoren 101 und 102 aufweist, die in Serie
zwischen eine Gate-Treiberleistungsquelle VGG und Masse ge
schaltet sind, einen zwischen einem Ausgangsanschluß und einem
Mittelpunkt der Verbindung zwischen den beiden Schalttran
sistoren 101 und 102 geschalteten Gatewiderstand 110, sowie
Logikschaltungen 103 und 104 zum Steuern der beiden
Schalttransistoren 101 und 102 durch ein Steuersignal V1 auf
weist. Ein Ausgang der Gate-Treiberschaltung 100 ist mit einem
Knoten zwischen dem Gate und der Source eines Leistungs-
MOSFET 3 verbunden, welche einen Typ einer ein isoliertes Gate
aufweisenden Halbleitervorrichtung darstellt. Der Leistungs-MOSFET 3 stellt
zusammen mit einer Last 4 und einer Leistungsquelle 5 einen
Hauptschaltkreis dar.
Fig. 10 zeigt die Kurvenformen während des Betriebes der in
Fig. 9 dargestellten Treiberschaltung 100. Unter Bezugnahme
auf dieses Kurvendiagramm wird im folgenden die Betriebsweise
dieser Gate-Treiberschaltung erläutert. Als Reaktion auf das
Steuersignal V1 schalten die Logikschaltungen 103 und 104 je
weils komplementär die Schalttransistoren 101 und 102 ein/aus.
Wenn das Steuersignal V1 niedrig ist, ist der Schalttran
sistor 101 ein und der Schalttransistor 102 aus. Dementspre
chend ist eine Mittelpunktspannung v2 der beiden Schalttran
sistoren 101 und 102 niedrig (V2L), und es ergibt sich eine
Gatespannung vG des Leistungs-MOSFET 3 mit einem niedrigen Pe
gel (VGL), welcher im wesentlichen gleich ist mit dem Masse
pegel. Wenn das Steuersignal V1 hoch ist, ist der Schalttran
sistor 101 an und der Schalttransistor 102 ist aus. Dement
sprechend befindet sich die Mittelpunktspannung v2 der beiden
Schalttransistoren 101 und 102 bei einem hohen Pegel (V2H),
welcher im wesentlichen gleich ist mit VGG. Aufgrund dieses
hohen Pegels wird ein Gatestrom iG über den Gatewiderstand 110
an das Gate des Leistungs-MOSFET 3 angelegt.
Was den Leistungs-MOSFET 3 betrifft, so sind die Kapazi
tätseigenschaften seines Gates wohlbekannt. Wenn eine Gate-
Source-Kapazität CGS und eine Gate-Drain-Kapazität CGD
aufgeladen werden, wird die Gatespannung vG angehoben. Die Ka
pazität CGD des Leistungs-MOSFET 3 variiert im weiten Rahmen
ensprechend den Gate- und Drainspannungen, und bringt be
trächtliche Probleme bei den Auflade- und Entladevorgängen mit
sich, teilweise verursacht durch den sogenannten Miller-
Effekt. Zur einfachen Analyse wird die Kapazität CGD unter der
Annahme behandelt, daß sie derart groß ist, daß
sie gleich ist mit der Kapazität CGS, und eine Gateeingangska
pazität aufweist, welche einen konstanten Wert Ciss parallel
zur Kapazität CGS darstellt. Aufgrund dieser Vereinfachung
kann der Anstieg der Gatespannung des Leistungs-MOSFET 3 durch
eine exponentielle Kurvenform angenähert werden, welche eine
Zeitkonstante (τ = R×Ciss) aufweist, welches das Produkt
eines Widerstandswertes R des Gatewiderstandes 110 und von
Ciss des Leistungs-MOSFET 3 ist.
Unter der Voraussetzung, daß ein Stromfluß des Drainstromes iD
beginnt, wenn die Gatespannung vG den Wert VGS(OFF) über
steigt, und der Drainstrom (beziehungsweise ein Ladestrom) iD
mit einem Stromwert ID fließen kann, wenn die Gatespannung vG
gleich ist mit VGS(ON), kann bei dem Leistungs-MOSFET 3 der
Drainstrom iD von 0 bis ID variieren, während die Gatespannung
vG von VGS(OFF) bis VGS(ON) angehoben wird. Falls diese Zeit
periode als Anstiegszeit tr definiert wird, wird die folgende
Gleichung erhalten:
Falls beispielsweise R = 10 Ω, Ciss = 10 nF, VGG = 10 V,
VGS(OFF) = 2 V, und VGS(ON) = 8 V beträgt, ergibt sich:
Diese Aufladeeigenschaft ist durch das Beispiel der Nichtreso
nanz in den Fig. 11(a) und (b) dargestellt. Im Verlauf der
Zeit steigt die Gatespannung vG bis zu dem Wert VGH an, wel
cher im wesentlichen gleich der Gate-Treiber-
Leitungsquellenspannung VGG ist. Wenn das Steuersignal V1 auf den
niedrigen Pegel geschalten wird, wird daran anschließend die
Gateeingangskapazität Ciss des MOSFET 3, welche aufgeladen
wurde, über den Gatewiderstand 110 und den Schalttransistor
102 entladen, und die Gatespannung vG verringert sich. Die Ab
falleigenschaft hierbei wird auch von der Exponentialfunktion
mit der Zeitkonstanten τ = R ×Ciss bestimmt, und weist eine
Abfallzeit tf auf, welche durch dieselbe Gleichung wie Glei
chung (1) ausgedrückt wird.
Fig. 12 zeigt in einem Schaltungsdiagramm eine Blitzlicht
steuerung, welche die in Fig. 9 gezeigte Gate-Treiberschaltung
verwendet. In Fig. 12 bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine
Hochspannungs-Leistungsquelle (obwohl in der Praxis die Span
nung der Batterie oftmals durch einen DC-DC-Wandler angehoben
wird), 2 bezeichnet einen Hauptkondensator, welcher durch die
Hochspannungs-Leistungsquelle 1 aufgeladen wird, 6 bezeichnet
einen Bipolartransistor mit isoliertem Gate (IGBT), welcher
einen Typ einer ein isoliertes Gate aufweisenden Halbleitervorrichtung dar
stellt, 7 bezeichnet eine Blitzlichtentladungsröhre, 100 be
zeichnet die Gate-Treiberschaltung mit demselben Aufbau wie in
Fig. 9 zum Ein- und Ausschalten des Bipolartransistors mit
isoliertem Gate 6, und 200 bezeichnet eine Triggerschaltung.
Der Bipolartransistor mit isoliertem Gate 6 und die Blitzlich
tentladungsröhre 7 sind in Serie miteinander verbunden, und
diese Serienschaltung ist dem Hauptkon
densator 2 parallel geschaltet. Die Triggerschaltung 200 weist einen
Triggerumformer 8, einen Triggerkondensator 9 und einen Lade
widerstand 10 auf. An die Triggerschaltung 200 wird Triggerim
pulsenergie entsprechend der Variation einer Kollektorspannung
des Bipolartransistors mit isoliertem Gate 6 angelegt.
Unter Bezugnahme auf das Kurvendiagramm gemäß Fig. 13 wird im
folgenden die Betriebsweise der Schaltung erläutert. Das
Steuersignal V1 ist niedrig. Eine Spannung von etwa 30V wird
an die Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG angelegt, und eine
Spannung von etwa 300V wird an die Hochspannungs-Leistungs
quelle 1 angelegt. Die Gatespannung vG des Bipolartransistors
mit isoliertem Gate 6 wird bei etwa Massepegel gehalten, da
der Schalttransistor 101 aus, und der Schalttransistor 102 ein
ist. Sowohl die Kollektorspannung des Bipolartransistors mit
isoliertem Gate 6, als auch der Triggerkondensators 9 wird auf
etwa 300 V durch den Ladewiderstand 100 in der Triggerschal
tung 200 aufgeladen.
Wenn in einem derartigen Zustand der Steuereingang V1 auf
einen hohen Pegel geschaltet wird, wird der Schalttransistor
101 eingeschaltet, und der Schalttransistor 102 wird ausge
schaltet. Dementsprechend wird die Gateeingangskapazität Ciss
durch die Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG über den
Schalttransistor 101 und den Gatewiderstand 110 aufgeladen,
wodurch die Gatespannung vG des Bipolartransistors mit iso
liertem Gate 6 angehoben wird. Wenn die Gatespannung vG bis zu
einem Wert angehoben wird, durch den der Bipolartransistor mit
isoliertem Gate 6 genügend eingeschaltet werden kann, fällt
die Kollektorspannung des Bipolartransistors mit isoliertem
Gate 6 schnell ab, und der aufgeladene Triggerkondensator 6
wird über eine Primärwindung des Triggerumformers 8 an den
Kollektor des Bipolartransistors mit isoliertem Gate 6 entla
den, wodurch ein Hochspannungsimpuls von einigen KV bei einer
Sekundärwindung des Triggerumformers 8 erzeugt werden. Auf
diese Weise wird das Gate der Blitzlichtentladungsröhre 7 ge
triggert, und die Blitzlichtentladungsröhre 7 leitet. Der auf
geladene Hauptkondensator 2 wird über die Blitzlichtentla
dungsröhre 7 und den Bipolartransistor mit isoliertem Gate 6
entladen, und die Blitzlichtentladung beginnt.
Wenn daran anschließend die für die Fotografie usw. benötigte
Blitzlichtmenge erhalten worden ist und dann das Steuersignal
V1 erneut auf den niedrigen Pegel geschaltet wird, wird der
Schalttransistor 101 ausgeschaltet, und der Schalttransistor
102 wird eingeschaltet. Dementsprechend wird die Gateeingangs
kapazität Ciss des Bipolartransistors mit isoliertem Gate 6,
welche aufgeladen worden ist, über den Gatewiderstand 110 und
den Schalttransistor 102 entladen. Wenn die Gatespannung vG
des Bipolartransistors mit isoliertem Gate 6 verringert wird
und niedriger ist als die Spannung, aufgrund deren der Bipo
lartransistor mit isoliertem Gate 6 den EIN-Zustand halten
kann, beginnt eine Abnahme eines Kollektorstromes ic. Daran an
schließend verringert sich der Kollektorstrom ic des Bipo
lartransistors mit isoliertem Gate 6 mit dem Abfall der Gate
spannung vG, und schließlich wird der Bipolartransistor mit
isoliertem Gate 6 ausgeschaltet. Dadurch ist die Blitzlicht
emission der Blitzlichtentladungsröhre 4 beendet. Die ge
wünschte Lichtmenge, welche für die Fotografie usw. benötigt
wird, kann somit durch Steuern der leitenden Periode erhalten
werden. Für die Blitzlichtsteuerung durch den Bipolartransi
stor mit isoliertem Gate ist es notwendig, einen großen Strom
mit einem Spitzenwert von 100 bis 200 A in einer praktikablen
Blitzlichtentladungsröhre zu verarbeiten. Für die Belange
einer ökonomischen Vorrichtung muß die Gatespannung beträcht
lich höher sein als bei anderen Anwendungen.
Da bei der in Fig. 9 gezeigten Gate-Treiberschaltung 100 die
Gateeingangskapazität Ciss des Leistungs-MOSFET 3 durch den
Gatewiderstand 110 aufgeladen und entladen wird, variiert die
Ausgangsspannung der Schaltung lediglich exponentiell zwischen
Masse und VGG. Für einen Hochgeschwindigkeitsbetrieb des Lei
stungs-MOSFET 3 muß der Widerstandswert des Gatewiderstandes
110 klein sein. Dementsprechend wächst der Spitzenwert (IGP1 ≒
IGP2 = VGG/R) des Stromes, der über die Schalttransistoren 101
und 102 fließt, stark an. Als Ergebnis müssen Schalttransisto
ren 101 und 102 mit großen Stromkapazitäten verwendet werden,
und die Schaltung ist schwierig zu integrieren. Zusätzlich
steigen die Schaltverluste der Schalttransistoren 101 und 102
an, und ein Anstieg der Treiberverluste ist leicht möglich.
Wenn ein Strom zum Aufladen und Entladen der Gateeingangskapa
zität Ciss des Leistungs-MOSFET 3 fließt, erzeugt der Gatewi
derstand 110 einen Leistungsverlust Pd, der sich durch Glei
chung (3) ergibt.
Pd = f×Ciss×VGG 2 (3)
Wenn beispielsweise f = 1 MHz, Ciss = 10 nF und VGG = 10 V be
trägt, wird Pd = 1 W erhalten, was einen Wert darstellt, der
als Treiberverlust nicht mehr vernachlässigt werden kann.
Auf der anderen Seite wird bei der in Fig. 12 gezeigten Blitz
lichtsteuerung eine hohe Spannung (etwa 30 V bei den bisheri
gen Vorrichtungen) für die Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG
benötigt, welche eine ausreichende Ansteuerung des Bipolartran
sistors mit isoliertem Gate 6 in den EIN-Zustand ermöglicht. Im
allgemeinen weist eine Blitzlichtvorrichtung für eine Kamera
eine Leistungsquelle von 3 bis 6 Volt in Form einer Batterie,
und eine Hochspannungsleistungsquelle von etwa 300 V, welche
durch Anheben der Spannung der 3 bis 6 V Lei
stungsquelle mittels des DC-DC-Wandlers erhalten wird, als Leistungsquellen
auf. Jedoch weist die Vorrichtung keine Leistungsquelle von
etwa 30 V auf, welche geeignet ist zum Ansteuern des Gate des
Bipolartransistors mit isoliertem Gate 6. Eine derartige Lei
stungsquelle muß als separate Schaltung vorgesehen werden.
Viele derzeitige AF-Kameras enthalten 12 V Leistungsquellen
für den Betrieb der CCD. In derartigen Fällen ist es möglich,
einen Strom von etwa 130 A durch direktes Ansteuern des Bipolar
transistors mit isoliertem Gate 6 aufgrund der 12 V Leistungs
quelle zu steuern, falls der Bipolartransistor mit isoliertem
Gate mit einer geringen Gate-Treiberspannung verwendet wird.
Bisher wurde die getrennte Leistungsquelle VGG von etwa 30 V
durch Herstellen eines Abgriffes von einer Ausgangswindung des
DC-DC-Wandlers zum Erzeugen einer Hochspannungs-Leistungs
quelle zum Gleichrichten und Glätten der Spannung des Abgrif
fes, oder durch Teilen der 300 V Spannung der Hochspannungs-
Leistungsquelle unter Verwendung eines Schaltelementes wie
beispielsweise eines Transistors mit hoher Durchbruchsspannung
zum Erzeugen einer zeitweisen Stromquelle vorgesehen.
Die in Fig. 14 gezeigte Leistungsschaltung entspricht der
letztgenannten Leistungsschaltung, welche mit einer 3 bis 6 V
Leistungsquelle 301 bestehend aus einer Batterie, einem DC-DC-
Wandler 300 aufweisend einen Transistor 302 und einen Stufen
wandler 303, einer Glättungsschaltung für eine Hochspannungs-
Leistungsquelle VCM mit einer Diode 304 und dem Hauptkondensa
tor 2, und einer Glättungsschaltung für die Gate-Treiber-Lei
stungsquelle VGG mit einer Diode 305 und einem Kondensator 306
ausgestattet ist. Bei einer Blitzlichtvorrichtung, bei der VGG
gleichzeitig erzeugt wird, während der DC-DC-Wandler 300 in
Betrieb ist, und bei der der Betrieb des DC-DC-Wandlers 300
beendet wird, wenn die Hochspannungs-Leistungsquelle VCM die
spezifizierte Ausgangsspannung erreicht (was ein gängiges Ver
fahren zur Verringerung des Stromverbrauchs darstellt),
endet das Aufladen der Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG ent
sprechend dem Schwingungsende des DC-DC-Wandlers 300, wobei
der Verbrauch des Stromes der Gate-Treiberschaltung 100 und
der Leckstrom des Kondensators 306 die Ausgangsspannung des
Kondensators 306 verringert. Bei solchen Anwendungen, bei
denen insbesondere ein großer Strom wie beispielsweise bei der
Blitzlichtsteuerung verwendet wird, muß, da ein Kurzschluß der
Gatespannung des Bipolartransistors mit isoliertem Gate fatal
wäre und eine Zerstörung der Elemente verursachen würde, der
Abfall in der Ausgangsspannung auf einem Minimum gehalten wer
den. Daher ist es notwendig, die Kapazität des Kondensators
306 ausreichend zu vergrößern, oder den verbrauchten Strom der
Gate-Treiberschaltung 100 ausreichend zu verringern. Bei
spielsweise beträgt die benötigte Kapazität des Kondensators
306 gleich 120 µF, wenn die Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG
bei 33 V bis 28 V für eine Minute eingeschaltet bleibt, wenn der ver
brauchte Strom der Gate-Treiberschaltung 100 gleich 10 µA be
trägt. Ein Kondensator mit einer derartigen Kapazität und
einer Durchbruchsspannung von ca. 50 V ist beträchtlich groß
und kostenintensiv, so daß die wirtschaftlichen Nachteile der
Blitzlichtsteuerung, für welche die Notwendigkeit geringer
Kosten besteht, zu groß sind.
Die in Fig. 15 dargestellte Leistungsschaltung entspricht der
erstgenannten. Bei dieser Leistungsschaltung werden Transisto
ren 406 und 402 aufgrund eines Emissions-Startsignales von
einer Kamera eingeschaltet, und dadurch wird ein Kondensator
400, der über einen Widerstand 401 durch die Hochspannungs
Leistungsquelle VCM aufgeladen wurde, über den Hochspannungs-
Transistor 402 und einen Widerstand 403 auf eine konstante
Spannungsdiode 404 entladen. Ein Kondensator 405 wird mit die
ser Spannung aufgeladen, welche für die Gate-Treiber-Lei
stungsquelle VGG verwendet wird. Bei dieser Leistungsschaltung
können der Transistor 101 und die Logikschaltung 103 gemäß Fig.
12 weggelassen sein. Dieser Typ von Leistungsschaltung benö
tigt einen Transistor mit hoher Durchbruchsspannung von mehr
als 300 V und eine große Anzahl von Komponenten, so daß die
wirtschaftlichen Nachteile der Blitzlichtsteuerung, für die
geringe Kosten erheblich gewünscht sind, ebenfalls zu groß
sind.
Falls ein Bipolartransistor mit isoliertem Gate mit gerin
ger Gate-Treiberspannung entwickelt wird und als Bipolar
transistor mit isoliertem Gate 6 gemäß Fig. 12 verwendet wird,
fällt der untere Grenzwert VGG(OFF) der Gatespannung vG (be
ziehungsweise eine Gate-Emitter-Schwellenspannung VGE(th)) zum
Halten des Bipolartransistors mit isoliertem Gate 6 im
AUS-Zustand herunter auf etwa ein Drittel im Vergleich zu dem
Fall, bei dem ein normaler Bipolartransistor mit isoliertem
Gate verwendet wird. Daher muß die Gatespannung vG geringer
sein als die Schwellenspannung für den Ausschalt-Antrieb. Da
jedoch die Gatespannung vG bei der in Fig. 12 gezeigten Span
nung einen exponentiellen Abfall zeigt, wird das Ausschalten
des Gates mit der Verringerung der Gatespannung vG verlang
samt. Wenn das Ausschalten des Gates zu langsam ist, wird das
Ausschalten des Bipolartransistors mit isoliertem Gate 6 eben
falls verlangsamt, und die Menge an Blitzlicht wächst größer
an als erwartet, wodurch die Möglichkeit der Überbelichtung
bei der Fotografie besteht, insbesondere bei der Aufnahme
naher Gegenstände.
Im Oberbegriff des Anspruchs 1 wird ausgegangen von
einem Stand der Technik, wie er aus der US 4,873,460 bekannt
ist. Diese Druckschrift offenbart eine Gate-Ansteuerschaltung
zum Ein- und Ausschalten einer Halbleiter-Schaltvorrichtung,
die ein isoliertes Gate aufweist. Das
Gate der Halbleiter-Schaltvorrichtung ist über ein Induktanzelement
mit dem Verbindungspunkt zweier Schalter
verbunden, wobei diese Schalter in Rückwärtsrichtung
sperren und in Reihe zwischen zwei Spannungsversorgungsanschlüssen
angeordnet sind, die eine hohe erste Spannung
bzw. eine niedrigere zweite Spannung (d. h. Masse) liefern.
Die zwei Schalter werden ihrerseits von einer Steuerschaltung
angesteuert, so daß die Halbleiter-Schaltvorrichtung
nach Maßgabe von Ausgangsimpulsen dieser Steuerschaltung
ein- und ausgeschaltet wird.
Ein Nachteil dieser bekannten Gate-Ansteuerschaltung
ist u. a. darin zu sehen, daß nicht unter allen Umständen
verhindert werden kann, daß sich die Gatespannung der Halbleiter-Schaltvorrichtung
zu stark erhöht; dies wiederum
kann zu einem entsprechend erhöhten Versorgungsstrom
führen, so daß sich der Wirkungsgrad der Ansteuerschaltung
merklich verringert.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde,
eine Gate-Ansteuerschaltung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 derart weiterzubilden, daß mit einfachen Mitteln
eine Erhöhung des Wirkungsgrads erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im Kennzeichnungsteil
des Anspruchs 1 angegebenen Maßnahmen
gelöst.
Die Erfindung schlägt demnach vor, eine Diode vorzusehen,
die entweder mit ihrer Kathode an den ersten
Spannungsversorgungsanschluß und mit ihrer Anode an das Gate
der Halbleiter-Schaltvorrichtung angeschlossen ist oder
die alternativ mit ihrer Anode an das Source und mit ihrer
Kathode an das Gate der Halbleiter-Schaltvorrichtung
angeschlossen ist. Mittels einer derart angeordneten Diode
wird erreicht, daß jeglicher Anstieg der Gatespannung der
Halbleiter-Schaltvorrichtung vermieden werden kann; daher
wird unter keinen Umständen mehr Versorgungsstrom benötigt
als erforderlich, so daß stets ein optimaler Wirkungsgrad
der Ansteuerschaltung erzielbar ist.
Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert; es zeigt
Fig. 1 ein Schaltungsdiagramm eines bevorzugten Ausfüh
rungsbeispieles einer Gate-Treiberschaltung ent
sprechend der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ein Kurvendiagramm zur Erläuterung der Betriebs
weise der in Fig. 1 gezeigten Gate-Treiberschal
tung;
Fig. 3 ein Schaltungsdiagramm eines weiteren bevorzugten
Ausführungsbeispieles der Gate-Treiberschaltung
entsprechend der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 ein Kurvendiagramm zur Erläuterung der Betriebs
weise der in Fig. 3 gezeigten Gate-Treiberschal
tung;
Fig. 5 ein Schaltungsdiagramm eines bevorzugten Ausfüh
rungsbeispieles einer Blitzlichtsteuerung entspre
chend der vorliegenden Erfindung;
Fig. 6 ein Kurvendiagramm zur Erläuterung der Betriebs
weise der in Fig. 5 gezeigten Steuerung;
Fig. 7 ein Schaltungsdiagramm eines weiteren bevorzugten
Ausführungsbeispieles der Blitzlichtsteuerung ent
sprechend der vorliegenden Erfindung;
Fig. 8 ein Kurvendiagramm zur Erläuterung der Betriebs
weise der in Fig. 7 gezeigten Steuerung;
Fig. 9 ein Schaltungsdiagramm einer bekannten Gate-Treiberschaltung;
Fig. 10 ein Kurvendiagranm zur Erläuterung der Betriebs
weise der in Fig. 9 gezeigten Schaltung;
Fig. 11 ein Kurvendiagramm zur Erläuterung von idealen
Resonanz- und Nichtresonanz-Treiberkurvenformen
eines Gatestromes und einer Gatespannung;
Fig. 12 ein Schaltungsdiagramm einer Blitzlichtsteuerung;
Fig. 13 ein Kurvendiagramm zur Erläuterung der Betriebs
weise der in Fig. 12 gezeigten Steuerung;
Fig. 14 und 15 Schaltungsdiagramme von Gate-Treiber-Leistungs
quellen in der Blitzlichtsteuerung;
Fig. 16 ein Kurvendiagramm zur Erläuterung der resonanten
und nichtresonanten Treiberkurvenformen des
Gatestromes und der Gatespannung beim Ein- und Aus
schalten im Zusammenhang einer tatsächlichen äqui
valenten Serienwiderstandes; und
Fig. 17 ein Schaltungsdiagramm eines weiteren bevorzugten
Ausführungsbeispieles der Gate-Treiberschaltung
entsprechend der vorliegenden Erfindung.
Fig. 1 zeigt ein Schaltungsdiagramm eines bevorzugten Ausfüh
rungsbeispieles einer Gate-Treiberschaltung für eine isolierte
Gate-Halbleitervorrichtung entsprechend der vorliegenden Er
findung, und Fig. 2 zeigt ein Kurvendiagramm zur Erläuterung
von Kurvenformen bei der Betriebsweise der in Fig. 1 darge
stellten Schaltung. Bei der Gate-Treiberschaltung 100 gemäß
Fig. 1 wird anstelle des Gatewiderstandes 110 ein Induktanz
element 108 verwendet. Dioden 105 und 106 sind jeweils in
Serie mit den Schalttransistoren 101 und 102 verbunden. Ein
erster in Rückwärtsrichtung sperrender Schalter setzt sich aus
dem Schalttransistor 101 und der Diode 105, und ein zweiter in
Rückwärtsrichtung sperrender Schalter setzt sich aus dem
Schalttransistor 102 und der Diode 106 zusammen. Der Rest ist
ähnlich im Aufbau wie bei der in Fig. 9 dargestellten Gate-
Treiberschaltung.
Unter Bezugnahme auf das in Fig. 2 dargestellte Kurvendiagramm
wird im folgenden die Betriebsweise der in Fig. 1 dargestell
ten Schaltung erläutert. Wenn sich ein Steuereingang V1 auf
einen hohen Pegel bei dem anfänglichen Zustand, bei dem eine
Gatespannung vG eines Leistungs-MOSFETs 3 gleich Null beträgt,
ändert, wird der Schalttransistor 101 eingeschaltet und der
Schalttransistor 102 ausgeschaltet. Dementsprechend wird eine
Eingangskapazität Ciss des MOSFET 3 durch eine Gate-Treiber-
Leistungsquelle VGG über den Schalttransistor 101, die Diode
105 und das Induktanzelement 108 aufgeladen. Dabei ergibt sich
eine schwingende Kurvenform, falls eine Induktivität L der
folgenden Beziehung genügt:
wobei der äquivalente Serienwiderstand RS die Summe eines in
ternen Serienwiderstandes der Gate-Treiberschaltung 100 und
eines äquivalenten Eingangswiderstandes des Leistungs-MOSFET 3
darstellt. Falls L ausreichend vergrößert wird, kann ein halb
sinusförmig ausgebildeter Gatestrom iG erhalten werden. Wenn
beispielsweise Ciss = 10 nF und RS = 5 Ω ist, ist L » 83 nH
ausreichend. Aufgrund dieses Resonanzphänomens kann die Gate
spannung vG des MOSFET 3 bis zu einem höheren Wert als die
Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG aufgeladen werden. Insbeson
dere gilt, daß je größer der Wert auf der linken Seite in dem
Ausdruck (4) (bzw. Q) ist, desto größer ist ein Ladungswert
VGH1 der Gatespannung vG bei einem anfänglichen Zyklus, so daß
sich dieser (VGG-VF)×2 annähert, wobei VF einen Vorwärts
spannungsabfall der Diode 105 darstellt.
Wenn der Steuereingang V1 auf einen niedrigen Pegel bei diesem
Zustand geschaltet wird, wird der Schalttransistor 101 ausge
schaltet, und der Schalttransistor 102 wird eingeschaltet.
Dementsprechend wird die aufgeladene Gateeingangskapazität
Ciss des MOSFET 3 über das Induktanzelement 108, die Diode 106
und den Schalttransistor 102 entladen. Dabei kann der Gate
strom iG wie oben erwähnt die Gestalt einer Sinuswelle haben.
Da die Variation einer Spannung v2 durch (V2H1-VF) bei diesem
Zyklus ausgedrückt wird, ist eine Spannungsamplitude größer
als (VGG-VF) der anfänglichen Resonanz. Als Ergebnis wird die
Gatespannung vG des Leistungs-MOSFET 3 auf eine negative Span
nung (VGL1) aufgeladen. Auf ähnliche Weise ist der absolute
Wert eines Gatestromspitzenwertes IGP2 bei diesem Zyklus
größer als derjenige eines Gatestromspitzenwertes IGP1 bei dem
anfänglichen Zyklus.
Wenn des weiteren der Steuereingang V1 auf den hohen Pegel ge
schaltet wird, werden die Schalttransistoren 101 und 102 je
weils invertiert werden, und die Gatespannung vG des MOSFET 3
wird erneut auf die positive Polarität aufgeladen aufgrund der
durch die Leistungsquelle von (VGG-VF-V2L) erzeugten Resonanz
zum Erreichen von VGH2, welcher höher ist als die Ladungsspan
nung VGH1 bei dem anfänglichen Zyklus.
Durch die Wiederholung derartiger Schaltvorgänge wächst die
Gatespannung vG des Leistungs-MOSFET 3 aufeinanderfolgend zu
größeren Werten hin für jeden Zyklus. Falls jedoch ein ge
eigneter Parallelwiderstand zwischen dem Gate und der Source
des Leistungs-MOSFET 3 vorgesehen ist, kann die Gatespannung
vG auf eine geeignete Spannung gesteuert werden.
Wie es in Fig. 3 gezeigt ist, kann zusätzlich eine Diode 107,
deren Anode und Kathode jeweils mit dem Gate des Leistungs-
MOSFET 3 und der Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG verbunden
sind, vorgesehen sein zur Regenerierung der Gatespannung vG,
welche die Ausgangsspannung der Gate-Treiberschaltung 100 an
die Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG darstellt. In Fig. 4 ist
ein Beispiel von Kurvenformen für die bei diesem Fall auftre
tenden Vorgänge darstellt. Somit kann eine übermäßige Aufla
dung der Gatespannung vG verhindert werden, und ein mittlerer
Versorgungsstrom von der Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG kann
im wesentlichen um die Hälfte, verglichen mit dem Fall gemäß
Fig. 1, verringert werden.
Die Gate-Treiberschaltung entsprechend der vorliegenden Erfin
dung wird im wesentlichen auf dieselbe Weise wie oben be
schrieben betrieben. Im folgenden wird die Schaltgeschwin
digkeit der zu treibenden isolierten Gate-Halbleitervorrichtung
untersucht. Ähnlich wie bei dem Fall der in Fig. 9 gezeigten
Gate-Treiberschaltung ist die Anstiegszeit tr und die Abfall
zeit tf bezüglich dem Schalten des Leistungs-MOSFET 3 als
Zeitperiode definiert, die jeweils benötigt werden für den An
stieg und den Abfall der Gatespannung vG zwischen VGS(OFF) und
VGS(ON). Falls eine Standardisierung durchgeführt wird, so daß
der Spitzenwert des Gatestromes iG im Falle der Aufladung der
Gateeingangskapazität Ciss mit der exponentiellen (nicht reso
nanten) Kurvenform gleich ist mit derjenigen im Falle des Auf
ladens der Gateeingangskapazität Ciss mit der halbsinusför
migen (resonanten) Kurvenform entsprechend der vorliegenden
Erfindung, sind die Kurvenformen des Gatestromes iG in Fig.
11(a) gezeigt. Dies bedeutet, daß im Falle der Gleichheit der
Spitzenwerte die Impulsweite des halbsinusförmigen Stromes π/2
mal so groß sein muß wie die Zeitkonstante τ des expo
nentiellen Stromes. Die Anstiegskurven der Gatespannung vG,
welche mit derartigen Strömen aufgeladen wird, sind in Fig.
11(b) gezeigt, falls eine Standardisierung dahingehend durch
geführt wird, daß der Spitzenwert im Falle des nichtresonanten
Antriebs (wie beim eingangs beschriebenen Fall) gleich ist mit
demjenigen im Falle des resonanten Antriebes (gemäß der vor
liegenden Erfindung). Falls VG(OFF) gleich 20% der Aufla
dungsendspannung, und VG(ON) gleich 80% hiervon beträgt, be
trägt die Anstiegszeit tr des Leistungs-MOSFET 3 wie folgt:
beim resonanten Antreiben tr1 = 0,644 τ
beim nichtresonanten Antreiben tr2 = 1,386 τ.
beim nichtresonanten Antreiben tr2 = 1,386 τ.
Dementsprechend ist tr1/tr2 = 0,465 τ, und es wurde gefunden,
daß das Schalten bei der halbsinusförmigen Aufladung entspre
chend der vorliegenden Erfindung im wesentlichen doppelt so
schnell durchgeführt werden kann als bei der exponentiellen
Aufladung der eingangs beschriebenen Weise.
Die Kurvenformen gemäß Fig. 11 sind unter Berücksichtigung der
idealen sinusförmigen Aufladung berechnet. Bei einer prakti
scheren Betrachtung zeigt Fig. 16 ein Beispiel von Kurvenfor
men, welche für den Fall berechnet wurden, bei dem ein äquiva
lenter Serienwiderstand RS vorhanden ist, der die Summe des
internen Serienwiderstandes der Gate-Treiberschaltung 100 und
des äquivalenten Eingangswiderstandes des Leistungs-MOSFET 3
darstellt. Fig. 16 zeigt die Kurvenformen bei den Schaltvor
gängen beim Ein- und Ausschalten, da der zweite Zyklus den
Fall darstellt, bei dem die Simulation aufgrund der Verwendung
einer Resonanztreiberschaltung mit der regenerativen Diode 107
gemäß Fig. 3 mit den Konstanten VGG = 10 V, L = 0,5 µH, Ciss =
10 nF und RS = 5 Ω durchgeführt wurde. Die Kurvenformen des
resonanten Antriebs sind durch schwarze Punkte gezeichnet.
Entsprechend diesen Ergebnissen beträgt der Spitzenwert des
Gatestromes iG aufgrund des Resonanzantriebes gleich 1,03 A.
Im Hinblick auf die bisherige Lösung sind zum Vergleich die
Ergebnisse derselben Berechnung mit den Konstanten VGG = 10 V,
Ciss = 10 nF und RS = 10 Ω bei der nichtresonanten Treiber
schaltung gemäß Fig. 9 in Fig. 16 ebenfalls dargestellt. Die
Kurvenformen des nichtresonanten Antriebes sind mit hellen
Punkten dargestellt. Die Transfereigenschaften des MOSFET
VGS(OFF) = 2 V und VGS(ON) = 8 V, sind ebenfalls auf die Er
gebnisse angewendet, wobei die Anstiegszeit tr und die Ab
fallzeit tf wie folgt sind:
Beim resonanten Antreiben tr = 65 ns
tf = 70 ns
Beim nichtresonanten Antreiben tr = 140 ns
tf = 140 ns.
tf = 70 ns
Beim nichtresonanten Antreiben tr = 140 ns
tf = 140 ns.
Es wurde gefunden, daß der Schaltvorgang des resonanten An
treibens entsprechend der vorliegenden Erfindung zweimal so
schnell ist wie bei dem bisherigen nichtresonanten Antreiben
unter denselben Gatestrombedingungen, auch falls der äquiva
lente Serienwiderstand RS als näher zur Praxis liegend berück
sichtigt ist.
Normalerweise ist die für das Induktanzelement 108 benötigte
Induktivität klein, nämlich einige hunderte von Nanohenries,
so daß eine Spule mit Luftkern und eine Ferrit-Perle anwendbar
sind, und somit die Packungsfläche klein gehalten ist.
Bei der Gate-Treiberschaltung für die isolierte Gate-Halblei
tervorrichtung entsprechend der vorliegenden Erfindung ist das
obig beschriebene Induktanzelement als ein Stromrestriktions
element verwendet, und es werden, wie erwähnt, Treiberschalter
vom in Rückwärtsrichtung sperrenden Typ verwendet, wodurch die
Resonanz durch die Gatekapazität der isolierte Gate-Halblei
tervorrichtung und der Induktivität des Induktanzelementes bei
dem Ein- und Ausschalten erzeugt wird. Daher können die fol
genden praktikablen Effekte erhalten werden:
- (1) Im Falle der Verwendung von Treiberschaltern mit den selben Stromdaten kann die Schaltgeschwindigkeit mit der isolierte Gate-Halbleitervorrichtung im wesent lichen um das Doppelte im Vergleich zur bisherigen Lö sung schneller sein.
- (2) Die vorliegende Erfindung ist äußerst geeignet zum Aus schalten der isolierten Gate-Halbleitervorrichtung mit insbesondere geringer VGS(OFF) bei einer hohen Ge schwindigkeit, da die Gatesperrspannung automatisch er zeugt wird.
- (3) Da der Strom nicht durch den Widerstand, sondern durch das Induktanzelement begrenzt wird, wird der elektri sche Leistungsverbrauch in diesem Teil verringert.
- (4) Da die Anstiegsrate des in die Treiberschalter fließen den Stromes durch die Induktivität des Induktanzelemen tes beschränkt wird, können die aufgrund der Anstiegs geschwindigkeit beim Einschalten der Treiberschalter verursachten Schaltverluste verringert werden. In Kom bination mit dem obigen Effekt (1) wird die Hochfre quenzanpassung durch die integrierte Schaltung erleich tert.
Die vorliegende Erfindung wurde soweit auf der Grundlage der
bevorzugten Ausführungsbeispiele gemäß den Fig. 1 und 3 be
schrieben. Es sind jedoch verschiedene Modifikationen möglich,
wie sie im folgenden beschrieben werden.
- (1) Die übermäßige Aufladung der Gatespannung kann auch dann verhindert werden, falls die regenerative Diode 107 gemäß Fig. 3 parallel zwischen dem Gate und der Source des Leistungs-MOSFET 3 verbunden ist, wie es in Fig. 17 gezeigt ist. Jedoch kann in diesem Fall der Ga tesperrspannungs-Effekt nicht ausreichend erhalten wer den.
- (2) Eine in Rückwärtsrichtung sperrende Durchbruchsspannung von etwa 2 bis 3 V der jeweiligen in Rückwärtsrichtung sperrenden Schalter, welche aus der Konbination des Schalttransistors 101 und der Diode 105 und der Kombi nation des Schalttransistors 102 und der Diode 106 zu sammengesetzt sind, kann manchmal ausreichen in dem Fall, bei dem Q der Resonanzschaltung klein ist oder die regenerative Diode 107 verwendet ist. Wenn bipolare Transistoren als Schalttransistoren innerhalb der in Rückwärtsrichtung sperrenden Schalter verwendet werden, wie es in den Fig. 1 und 3 gezeigt ist, brauchen die in Rückwärtsrichtung sperrenden Dioden 105 und 106 in einigen Fällen nicht teilweise vorgesehen zu sein, falls die benötigte in Rückwärtsrichtung sperrende Durchbruchsspannung wesentlich geringer ist als die Durchbruchsspannung des Basis-Emitter-Übergangs der bi polaren Transistoren.
Fig. 5 zeigt in einem Schaltungsdiagramm ein bevorzugtes Aus
führungsbeispiel einer Blitzlichtsteuerung entsprechend der
vorliegenden Erfindung, und Fig. 6 zeigt als Kurvendiagramm
die entsprechende Betriebsweise. Bei der Blitzlichtsteuerung
gemäß Fig. 5 weist eine Gate-Treiberschaltung 100 für das Ein-
und Aus-Treiben eines bipolaren Transistors mit isoliertem
Gate 6, welcher einen Typ der isolierten Gate-Halbleitervor
richtung darstellt, denselben Aufbau wie bei der in Fig. 1
dargestellten Gate-Treiberschaltung 100 auf, außer daß ein
Gate-Spannungs-Entladungswiderstand 109 zwischen Gate und
Emitter des bipolaren Transistors mit isoliertem Gate 6 ver
bunden ist. Die restlichen Bestandteile sind ähnlich im Aufbau
wie bei der in Fig. 12 dargestellten Blitzlichtsteuerung.
Unter Bezugnahme auf das Kurvendiagramm gemäß Fig. 6 wird im
folgenden die Betriebsweise der in Fig. 5 dargestellten Blitz
lichtsteuerung erläutert. Falls die Induktivität L des Induk
tanzelementes 108 die folgende Beziehung erfüllt:
ist der Gatestrom iG des bipolaren Transistors mit isoliertem
Gate 6 oszillatorisch, wenn die Schalttransistoren 101 oder
102 ein-/ausgeschaltet werden, wobei der äquivalente Serienwi
derstand RS die Summe des internen Serienwiderstandes der
Gate-Treiberschaltung 100 und des äquivalenten Eingangswider
standes des bipolaren Transistors mit isoliertem Gate 6 ist,
und Ciss die Gate-Eingangskapaziät des bipolaren Transistors
mit isoliertem Gate 6 darstellt. Der Gatestrom iG zeigt den
halbsinusförmigen Kurvenverlauf entsprechend der in
Rückwärtsrichtung sperrenden Eigenschaften der jeweiligen
Schalter, welche zusammengesetzt sind aus der Kombination des
Transistors 101 und der Diode 105, und der Kombination des
Transistors 102 und der Diode 106. Wenn dementsprechend bei
spielsweise die Induktivität L ausreichend groß ist, kann die
Gate-Spannung vG beim Ein-Treiben des bipolaren Transistoren
mit isoliertem Gate 6 zu etwa dem Doppelten der Gate-Treiber-
Leistungsquelle VGG durch die LC-Resonanz gesteppt werden, wie
oben beschrieben wurde (V2H ≒ 2×VGG). Folglich beträgt der
für die Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG benötigte Spannungs
wert lediglich etwa die Hälfte von dem Wert VGE(ON), welcher
für das Ein-Treiben des bipolaren Transistoren mit isoliertem
Gate 6 benötigt wird.
Wie oben erwähnt wurde, wurde ein bipolarer Transistor mit
isoliertem Gate entwickelt, der eine Steuerung eines Spitzen
stromes von etwa 130 A mit einer Gate-Spannung von etwa 10 V
ermöglicht. Falls ein solcher als der bipolare Transistor mit
isoliertem Gate 6 verwendet ist, ist die Blitzlichtsteuerung
möglich durch direktes Verwenden einer 6 V Batterie als die
Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG in der Schaltung gemäß Fig.
5.
Wie oben dargestellt wurde, wird die LC-Resonanz ebenso beim
Aus-Treiben des bipolaren Transistoren mit isoliertem Gate 6
verwendet, wobei das Gate des bipolaren Transistoren mit iso
liertem Gate 6 negativ vorgespannt ist (V2L ≒ -V2H). Dadurch
kann auch im Falle des bipolaren Transistors mit isoliertem
Gate mit geringem VGE(th), bei dem die Gate-Treiberspannung
verringert ist, bei einer hohen Geschwindigkeit ausgeschaltet
werden, da die Gate-Spannung vG rapide in der Umgebung des
Schwellenwertes variiert.
Bei der Schaltung gemäß Fig. 5 wird die negativ aufgeladene
Gate-Eingangskapazität Ciss des bipolaren Transistors mit iso
liertem Gate 6 durch den Entladungswiderstand 106 entladen.
Falls das nächste Ein-Treiben durchgeführt wird, wenn die Ent
ladung beendet ist, kann die obige Betriebsweise wiederholt
werden. Falls jedoch das nächste Ein-Treiben durchgeführt
wird, bevor die negative Entladung beendet ist, steigt die po
sitive Gate-Treiberspannung manchmal bis zu einem Maximum von
4×VGG an, so daß gewisse Sorgfalt unternommen werden muß, um
die positive Gate-Treiberspannung unterhalb des Gate-Durch
bruchs-Spannungskennwertes des bipolaren Transistors mit iso
liertem Gate 6 zu halten. Falls es nicht unbedingt notwendig
ist, eine große Gatesperrspannung anzulegen, können stabile
Wiederholungsvorgänge durch paralleles Verbinden der Diode zwi
schen dem Gate und dem Emitter des bipolaren Transistors mit
isoliertem Gate 6 (beziehungsweise Verbinden der Kathode mit
dem Gate und der Anode mit dem Emitter) erzielt werden.
Fig. 7 zeigt in einem Schaltungsdiagramm ein weiteres bevor
zugtes Ausführungsbeispiel der Blitzlichtsteuerung entspre
chend der vorliegenden Erfindung, und Fig. 8 zeigt in einem
Kurvendiagramm die entsprechenden Kurvenformen beim Betrieb
desselben. Bei der Blitzlichtsteuerung gemäß Fig. 7 ist die
Gate-Treiberschaltung 100 zum EIN- und AUS-Treiben des bipola
ren Transistors mit isoliertem Gate 3 dieselbe wie bei Fig. 5.
Der Unterschied zu Fig. 5 liegt im Aufbau jedoch darin, daß
ein Thyristorschalter 11 separat als Vorrichtung zum Liefern
von Triggerenergie für die Triggerschaltung 200 einer
Blitzlichtentladungsröhre 4 verwendet ist, wobei ein
Emissions-Startsignal von einer Kamera oder dergleichen an den
Thyristorschalter 11 geliefert wird. Das Emissions-Stopsignal
wird durch Anlegen eines negativen Pegels an den Steuereingang
V1 der Gate-Treiberschaltung 100 geliefert.
Unter Bezugnahme auf das Kurvendiagramm gemäß Fig. 8 wird die
Betriebsweise der in Fig. 7 dargestellten Schaltung im folgen
den erläutert. Bei einer Haltebedingung, wenn das Emissions-
Startsignal TRIG möglicherweise von der Kamera ausgegeben
wird, wird die Gate-Spannung vG hochgehalten, so daß der bipo
lare Transistor mit isoliertem Gate 6 ständig einen vorbe
stimmten Blitzlichtentladungsröhrenstrom passieren kann. Wenn
der Steuereingang V1 der Gate-Treiberschaltung 100 zwischen
den niedrigen und hohen Pegeln geschaltet wird, steigt die
Spannung mit hohem Pegel des Gates des bipolaren Transistoren
mit isoliertem Gate 6 durch die LC-Resonanz beim Schalten mit
dem Anstieg der Anzahl von Schaltvorgängen an, wie es oben be
schrieben wurde. Falls der Steuereingang V1 hochgehalten wird,
wenn die Gate-Spannung niedriger ist als der Gate-Durch
bruchsspannungs-Kennwert des bipolaren Transistors mit iso
liertem Gate 6 und einen ausreichenden Wert erreicht, wird die
Gate-Spannung vG des bipolaren Transistors mit isoliertem Gate
6 bei einem Wert gehalten, der größer ist als die Gate-Span
nung VGE(ON), welche für die Leitung des bipolaren Transistors
mit isoliertem Gate 6 für eine Zeitdauer durch die Gate-Ein
gangskapazität Ciss benötigt wird. Diese Spannung kann durch
eine Spannungssteuerschaltung 111 überwacht werden und inner
halb eines benötigten Gate-Spannungs-Bereiches gesteuert wer
den. Die Spannungssteuerschaltung 111 kann einfach zusam
mengesetzt sein, beispielsweise aus einem Spannungskomparator
und einer Oszillatorschaltung.
Falls das Emissions-Startsignal TRIG von der Kamera empfangen
wurde, während die Gate-Spannung vG innerhalb des vorbestimm
ten Spannungsbereiches liegt, wird das Gate des Thyristor
schalters 11 zum Triggern durch die Spannungssteuerschaltung
111 getriggert, und dadurch kann die Blitzlichtentladung durch
die Blitzlichtentladungsröhre 7 starten. Um die Blitzlichtent
ladung durch die Blitzlichtentladungsröhre 7 zu beenden, nach
dem eine leitende Zeit tw verstrichen ist und eine gewünschte
Lichtmenge erhalten worden ist, sollte der Steuereingang V1
lediglich auf den niedrigen Pegel geschaltet werden. Nach
einigen ms, nachdem die Blitzlichtentladung beendet ist, wurde
Gas in der Blitzlichtentladungsröhre 7 ionisiert, so daß
leicht Fehlbeleuchtungen auftreten können. Daher muß die Gate-
Spannung vG des bipolaren Transistors mit isoliertem Gate 6
mit einer AUS-Periode tOFF mit geeigneter Dauer vorgesehen
sein.
Falls das Emissions-Startsignal TRIG übertragen wird, während
die Gate-Spannung vG des bipolaren Transistors mit isoliertem
Gate 6 gering ist aufgrund seines Pumpenbetriebes, sollte der
Triggerimpuls an den Thyristorschalter zum Triggern 11 ange
legt werden, nachdem der Pumpvorgang beendet ist. Diese Zeit
verzögerung kann leicht unterhalb von Zehntel von Mikrosekun
den gesteuert werden, so daß es keinen Einfluß auf den Foto
grafiervorgang gibt.
Die Schaltung gemäß Fig. 7 weist den Vorteil auf, daß die
Batteriespannung für die Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG be
liebig gewählt werden kann, da die Gate-Spannung vG in gewis
sen Grenzen beliebig für die Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG
verstärkt werden kann.
Im Zusammenhang mit der Geschwindigkeit des Gate-Treiber-
Schaltvorganges wird im folgenden ein Vergleich zwischen der
bisher verwendeten Blitzlichtsteuerung gemäß Fig. 12 und der
Blitzlichtsteuerung vom Resonanzgate-Treibertyp entsprechend
der vorliegenden Erfindung gemäß den Fig. 5 und 7 durchge
führt. Wie es unter Bezugnahme auf Fig. 11 oben dargestellt
wurde, falls die Zeitperioden tr und tf betrachtet werden,
wenn die Gate-Spannung vG des bipolaren Transistors mit iso
liertem Gate 6 zwischen 20% und 80% der gesamten Amplitude
variiert, wurde gefunden, daß die Blitzlichtsteuerung vom Re
sonanzgate-Treibertyp entsprechend der vorliegenden Erfindung
etwa doppelt so schnell wie die bisher verwendete Blitzlicht
steuerung treibbar ist. Andererseits kann bei derselben
Schaltgeschwindigkeit die Induktivität des Induktanzelement
108 zur Begrenzung des Stromes vergrößert werden, und der
Spitzenwert des Schaltstromes kann um die Hälfte verringert
werden. Dementsprechend kann der Stromnennwert der aus den
Schalttransistoren 101 und 102 und den Dioden 105 und 106 zu
sammengesetzten Treiberschalter verringert werden, wodurch die
Wirtschaftlichkeit verbessert wird.
Die oben erläuterten bevorzugten Ausführungsbeispiele betref
fen den Fall des EIN- und AUS-Treibens des bipolaren Tran
sistors mit isoliertem Gate für ein Stroboskop unter Verwen
dung der Gate-Treiberschaltung vom Resonanztreibertyp entspre
chend der vorliegenden Erfindung. Jedoch kann derselbe Effekt
im Falle des EIN- und AUS-Treibens des Leistungs-MOSFET und
dergleichen mit derselben isolierte Gate-Struktur wie bei dem
bipolaren Transistor mit isoliertem Gate erhalten werden. Bei
den Anwendungen, bei denen der Anstieg der Gate-Spannung vG
oberhalb der Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG bedeutungslos
ist, kann die Gate-Spannung vG durch die Diode 107 auf die
Gate-Treiber-Leistungsquelle VGG regeneriert werden, wie es in
Fig. 3 dargestellt ist. Somit kann insbesondere bei den Anwen
dungen von Hochfrequenz DC-DC-Wandlern und dergleichen der
verbrauchte Strom der Gate-Treiberschaltung 100 von einem An
stieg verhindert werden.
Die Blitzlichtsteuerung gemäß der vorliegenden Erfindung, in
welcher die in die Blitzlichthauptschaltung eingesetzte iso
lierte Gate-Halbleitervorrichtung aufgrund der Verwendung des
Induktanzelements resonant-treibbar ist, weist verschiedene
praktische Effekte auf, welche im folgenden beschrieben wer
den.
- (1) Da die Gate-Treiberspannung nach oben gesteppt werden kann, können Batterien als die Gate-Treiber-Leistungs quelle VGG verwendet werden. Somit kann eine Miniaturi sierung und eine Kostenreduktion der Schaltung erreicht werden.
- (2) Da die Gatesperrspannung beim AUS-Treiben angelegt wird, wird ein Hochgeschwindigkeits-Ausschalten auch bei der isolierten Gate-Halbleitervorrichtung mit einem geringen Schwellenwert erreicht.
- (3) Die Schaltstromkenndaten können verringert werden, wo durch die Kosten der Gate-Treiberschaltung reduziert werden.
Claims (9)
1. Gate-Ansteuerschaltung (100) zum Ein- und Ausschalten
einer ein isoliertes Gate aufweisenden Halbleiter-Schaltvorrichtung
(3; 6) mit:
- (a) zwei in Rückwärtsrichtung sperrenden Schaltern (101, 102), die in Reihe zwischen zwei Spannungsversorgungsanschlüssen angeordnet sind, welche eine hohe erste Spannung (VGG) und eine niedrigere zweite Spannung liefern;
- (b) einem Induktanzelement (108), das zwischen dem Verbindungspunkt der zwei Schalter (101, 102) und dem Gate der Halbleiter-Schaltvorrichtung (3; 6) angeordnet ist; und
- (c) einer Steuerschaltung (103, 104), welche die zwei
Schalter (101, 102) und damit die Halbleiter-Schaltvorrichtung
(3; 6) entsprechend ein- und ausschaltet;
gekennzeichnet durch eine Diode (107), die entweder mit ihrer Kathode an den ersten Spannungsversorgungsanschluß (VGG) und mit ihrer Anode an das Gate der Halbleiter-Schaltvorrichtung (3; 6) angeschlossen ist (Fig. 3) oder die mit ihrer Anode an das Source und mit ihrer Kathode an das Gate der Halbleiter-Schaltvorrichtung (3; 6) angeschlossen ist (Fig. 17).
2. Gate-Ansteuerschaltung (100) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Induktivität (L) des Induktanzelements
(108) so gewählt ist, daß diese im Zusammenwirken mit
der Gate-Eingangskapazität (Ciss) der Halbleiter-Schaltvorrichtung
(3; 6) eine LC-Resonanz in der Weise hervorruft,
daß sich die Gatespannung der Halbleiter-Schaltvorrichtung
(3; 6) auf einen Wert auflädt, der höher als der
der ersten Spannung (VGG) ist.
3. Gate-Ansteuerschaltung (100) nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Induktivität L des Induktanzelements
(108) so gewählt ist, daß sie der Bedingung
L » 1/4 Ciss RS²genügt, in der mit Ciss die Gate-Eingangskapazität der
Halbleiter-Schaltvorrichtung (3; 6) und mit RS der äquivalente
Serienwiderstand der Summe des internen Serienwiderstands
der Ansteuerschaltung (100) und des äquivalenten
Eingangswiderstands der Halbleiter-Schaltvorrichtung (3; 6)
bezeichnet ist.
4. Gate-Ansteuerschaltung (100) nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Schalter jeweils
durch einen Transistor (101, 102) gebildet sind,
deren Steuerelektroden jeweils mit der Steuerschaltung
(103, 104) verbunden sind.
5. Gate-Ansteuerschaltung (100) nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Kollektor des ersten Transistors
(101) mit dem ersten Spannungsversorgungsanschluß (VGG)
und der Emitter des zweiten Transistors (102) mit dem
zweiten Spannungsversorgungsanschluß verbunden ist.
6. Gate-Ansteuerschaltung (100) nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Emitter des ersten Transistors
(101) bzw. der Kollektor des zweiten Transistors (102)
jeweils unter Zwischenschaltung einer Diode (105, 106) mit dem
Verbindungspunkt verbunden ist.
7. Gate-Ansteuerschaltung (100) nach einem der Ansprüche 1
bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand (109)
zwischen das Source und das Gate der Halbleiter-Schaltvorrichtung
(3; 6) geschaltet ist (Fig. 5).
8. Gate-Ansteuerschaltung (100) nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung aus
zwei Logikschaltungen (103, 104) gebildet ist, die die zwei
Schalter (101, 102) komplementär ansteuern.
9. Verwendung einer Gate-Ansteuerschaltung (100) nach einem
der vorangehenden Ansprüche bei der Ansteuerung einer Trigger-Halbleiter-Schaltvorrichtung
(6) einer Blitzlichtentladungsröhre
(7).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2088617A JPH03286619A (ja) | 1990-04-02 | 1990-04-02 | 絶縁ゲート形半導体装置のゲート駆動回路および該回路を用いたフラッシュ制御装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4110633A1 DE4110633A1 (de) | 1991-10-17 |
| DE4110633C2 true DE4110633C2 (de) | 1994-02-03 |
Family
ID=13947768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4110633A Expired - Fee Related DE4110633C2 (de) | 1990-04-02 | 1991-04-02 | Gate-Ansteuerschaltung für eine Halbleiter-Schaltvorrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5140201A (de) |
| JP (1) | JPH03286619A (de) |
| DE (1) | DE4110633C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004010169A1 (de) * | 2004-03-02 | 2005-09-22 | Infineon Technologies Ag | Schaltungsanordnung und Verfahren zur Reduzierung von Übersprechen |
Families Citing this family (36)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5187410A (en) * | 1991-04-18 | 1993-02-16 | Konica Corporation | Electronic flash device |
| US5430405A (en) * | 1992-08-12 | 1995-07-04 | Lambda Electronics Inc. | Control circuit for converters operating in the discontinuous mode |
| EP0666703A1 (de) * | 1994-02-08 | 1995-08-09 | HUANG, Wen-Liang | Leistungstransistor-Treiberschaltung für eine Vorrichtung zum induktiven Erwärmen |
| JPH07245187A (ja) * | 1994-03-07 | 1995-09-19 | Olympus Optical Co Ltd | ストロボ装置 |
| US6208535B1 (en) * | 1994-10-31 | 2001-03-27 | Texas Instruments Incorporated | Resonant gate driver |
| US5552746A (en) * | 1995-04-07 | 1996-09-03 | Sgs-Thomson Microelectronics, Inc. | Gate drive circuit |
| DE19516138C1 (de) * | 1995-05-03 | 1996-12-19 | Teldix Gmbh | Ansteuerschaltung für Feldeffekttransistoren |
| DE19524529A1 (de) * | 1995-07-05 | 1997-01-09 | Siemens Ag | Leistungsarme Treiberstufe |
| US6870405B2 (en) | 1999-02-24 | 2005-03-22 | Potchefstroom University For Christian Higher Education | Method for driving an insulated gate semiconductor device using a short duration pulse |
| EP1264402B1 (de) * | 2000-02-23 | 2016-06-15 | North-West University | Schaltung und verfahren zum treiben eines mosfets |
| US6441673B1 (en) * | 2000-11-06 | 2002-08-27 | General Electric Company | High-frequency resonant gate driver circuit for MOS-gated power switches |
| DE10065194A1 (de) * | 2000-12-20 | 2002-07-18 | Stribel Gmbh | Ansteuerschaltung |
| JP2004140977A (ja) * | 2002-10-21 | 2004-05-13 | Canon Inc | ゲート駆動回路 |
| JP2004147409A (ja) * | 2002-10-23 | 2004-05-20 | Canon Inc | 電源装置 |
| WO2004066395A2 (en) * | 2003-01-21 | 2004-08-05 | North-West University | Fast switching power insulated gate semiconductor device |
| DE10306809A1 (de) * | 2003-02-18 | 2004-09-02 | Siemens Ag | Betrieb einer Halbbrücke, insbesondere einer Feldeffekttransistor-Halbbrücke |
| JP4321330B2 (ja) * | 2003-07-02 | 2009-08-26 | 株式会社デンソー | ゲート駆動回路 |
| EP1665534A1 (de) * | 2003-09-08 | 2006-06-07 | Philips Intellectual Property & Standards GmbH | Hochfrequenzregelung eines halbleiter-schalters |
| US7612602B2 (en) * | 2005-01-31 | 2009-11-03 | Queen's University At Kingston | Resonant gate drive circuits |
| US7598792B2 (en) * | 2005-01-31 | 2009-10-06 | Queen's University At Kingston | Resonant gate drive circuits |
| JP4698298B2 (ja) * | 2005-06-24 | 2011-06-08 | スタンレー電気株式会社 | ストロボ装置 |
| US7449668B2 (en) * | 2005-11-14 | 2008-11-11 | General Electric Company | Optically powered drive circuit and method for controlling a semiconductor switch |
| JP2008042633A (ja) * | 2006-08-08 | 2008-02-21 | Toyota Motor Corp | 電圧制御型スイッチング素子の共振ゲート駆動回路 |
| JP2008306618A (ja) * | 2007-06-11 | 2008-12-18 | Nissan Motor Co Ltd | 電圧駆動型素子を駆動するための駆動回路 |
| DE102009006618A1 (de) | 2009-01-29 | 2010-08-05 | Daimler Ag | Schaltungsanordnung zum Betreiben eines elektrischen Verbrauchers und Verfahren zum Schalten eines Halbleiterschalters, insbesondere eines MOSFETs |
| JP5747445B2 (ja) * | 2009-05-13 | 2015-07-15 | 富士電機株式会社 | ゲート駆動装置 |
| JP5197658B2 (ja) | 2010-03-10 | 2013-05-15 | 株式会社東芝 | 駆動回路 |
| US8829949B2 (en) * | 2012-01-17 | 2014-09-09 | Franc Zajc | Method and apparatus for driving a voltage controlled power switch device |
| GB2508129B (en) * | 2012-09-19 | 2020-02-26 | Nidec Control Techniques Ltd | Semiconductor device driving unit |
| CN103199833B (zh) * | 2013-03-26 | 2016-03-30 | 四川长虹电器股份有限公司 | Pdp输出驱动电路中igbt开关速度的控制电路及方法 |
| AU2016235070A1 (en) | 2015-03-25 | 2017-07-20 | Sunpower Corporation | Converter topologies for common mode voltage reduction |
| US9954462B2 (en) | 2016-06-30 | 2018-04-24 | Sunpower Corporation | Converter topologies and control |
| JP6623958B2 (ja) * | 2016-07-12 | 2019-12-25 | 株式会社デンソー | 駆動対象スイッチの駆動回路 |
| JP7068993B2 (ja) * | 2018-11-21 | 2022-05-17 | 三菱電機株式会社 | シミュレーション回路、および、シミュレーション方法 |
| US11206016B2 (en) * | 2019-09-27 | 2021-12-21 | Analog Devices International Unlimited Company | Gate driver with pulsed gate slew control |
| JP7757668B2 (ja) * | 2021-09-13 | 2025-10-22 | オムロン株式会社 | スイッチング回路および電力変換器 |
Family Cites Families (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4032851A (en) * | 1976-05-07 | 1977-06-28 | Rca Corporation | Complementary symmetry fet mixer circuits |
| EP0053709B1 (de) * | 1980-12-04 | 1985-03-06 | Siemens Aktiengesellschaft | Schaltungsanordnung zum Ansteuern mindestens eines Leistungs-FET |
| US4491744A (en) * | 1982-08-02 | 1985-01-01 | Burroughs Corporation | Current source direct base drive for transistor power switches |
| DE3413208A1 (de) * | 1984-04-07 | 1985-10-17 | Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg | Schaltungsanordnung zum schalten eines stromes in einem transistor |
| US4847538A (en) * | 1984-08-18 | 1989-07-11 | West Electric Company, Ltd. | Electronic flash equipment |
| US4687971A (en) * | 1984-11-08 | 1987-08-18 | Fuji Xerox Company, Limited | Power supply for discharge lamp |
| JPS6417033A (en) * | 1987-07-10 | 1989-01-20 | Minolta Camera Kk | Automatic dimming system flash device |
| US4873460A (en) * | 1988-11-16 | 1989-10-10 | California Institute Of Technology | Monolithic transistor gate energy recovery system |
| EP0372977B1 (de) * | 1988-12-09 | 1994-11-09 | Nikon Corporation | Elektronisches Blitzlichtgerät |
| US4970439A (en) * | 1989-04-28 | 1990-11-13 | Minnesota Mining And Manufacturing Company | Power supply circuit for a gaseous discharge tube device |
| US4967109A (en) * | 1989-12-08 | 1990-10-30 | General Electric Company | High efficiency gate driver circuit for a high frequency converter |
| JPH03230136A (ja) * | 1990-02-05 | 1991-10-14 | Mitsubishi Electric Corp | 電子閃光装置 |
-
1990
- 1990-04-02 JP JP2088617A patent/JPH03286619A/ja active Pending
-
1991
- 1991-03-19 US US07/672,072 patent/US5140201A/en not_active Expired - Lifetime
- 1991-04-02 DE DE4110633A patent/DE4110633C2/de not_active Expired - Fee Related
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004010169A1 (de) * | 2004-03-02 | 2005-09-22 | Infineon Technologies Ag | Schaltungsanordnung und Verfahren zur Reduzierung von Übersprechen |
| US7579815B2 (en) | 2004-03-02 | 2009-08-25 | Infineon Technologies Ag | Current controlling circuit arrangement and associated method for reducing crosstalk |
| DE102004010169B4 (de) * | 2004-03-02 | 2010-09-02 | Infineon Technologies Ag | Schaltungsanordnung und Verfahren zur Reduzierung von Übersprechen sowie Verwendung derartiger Schaltungsanordnungen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH03286619A (ja) | 1991-12-17 |
| US5140201A (en) | 1992-08-18 |
| DE4110633A1 (de) | 1991-10-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4110633C2 (de) | Gate-Ansteuerschaltung für eine Halbleiter-Schaltvorrichtung | |
| DE68906267T2 (de) | Synchronisierungsschaltung fuer eine hochspannungsversorgung mit resonanzsperrwandler. | |
| DE2437156C2 (de) | Verfahren und Impulsgeneratorschaltung zur Erzeugung von Subnanosekunden-Impulsen | |
| DE4040374A1 (de) | Elektrische impulsstromversorgung | |
| DE10064039A1 (de) | Entladungslampen-Einschaltvorrichtung | |
| DE2058091A1 (de) | Gleichstromregelschaltung | |
| DE10201852A1 (de) | Entladungslampen-Beleuchtungseinrichtung | |
| DE4243943C2 (de) | Wechselstrom-Gleichstrom-Umformer | |
| DE4421249C2 (de) | Schaltstromversorgungsgerät mit Snubber-Schaltung | |
| DE10328782B4 (de) | Steuerschaltung für einen MOSFET zur Synchrongleichrichtung | |
| DE19729768A1 (de) | Zündvorrichtung für eine Leuchtstofflampe bzw. Leuchtstoffröhre | |
| EP0030276B1 (de) | Schaltungsanordnung zum Laden einer Batterie | |
| DE69224097T2 (de) | Schaltungsanordnung | |
| DE69226056T2 (de) | Verfahren und Treiber für Feldeffekt-Leistungsschalter mit einer aufgefrischten, ein stabiles Ein-/Ausschalten sicherstellenden Spannungsversorgung | |
| DE60005758T2 (de) | Ansteuerschaltung für einen Leistungshalbleiterschalter | |
| DE10102339B4 (de) | Entladungslampen-Leuchtbetriebsschaltung | |
| DE4103100C2 (de) | ||
| EP1071210B1 (de) | Schaltungsanordnung | |
| DE3610156C2 (de) | ||
| DE2448218A1 (de) | Zerhackerschaltung | |
| DE4133027C2 (de) | Zündvorrichtung für eine Verbrennungskraftmaschine | |
| DE102013015723B3 (de) | Verbesserte Ansteuerung von Leistungshalbleitern | |
| DE19907942B4 (de) | Blitzgerät | |
| DE69602348T2 (de) | Leistungsversorgungseinrichtung mit verbessertem wirkungsgrad | |
| EP0027171A1 (de) | Durchfluss-Gleichstromumrichter |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |