DE411364C - Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von BlechenInfo
- Publication number
- DE411364C DE411364C DES66320D DES0066320D DE411364C DE 411364 C DE411364 C DE 411364C DE S66320 D DES66320 D DE S66320D DE S0066320 D DES0066320 D DE S0066320D DE 411364 C DE411364 C DE 411364C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- punch
- punching
- slots
- joint
- pins
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 8
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 6
- 238000004080 punching Methods 0.000 claims description 8
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 claims description 5
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 claims 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims 1
- 208000000260 Warts Diseases 0.000 description 3
- 201000010153 skin papilloma Diseases 0.000 description 3
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D39/00—Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
- B21D39/03—Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of sheet metal otherwise than by folding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
Die Vereinigung von Blechstücken, z.B. von für die Herstellung von Dachrinnen u. dgl.
zurechtgebogenen, erfolgt bisher in_derWreise,
daß die zu vereinigenden Teilstücke mit entsprechender Überlappung an der Stoßstelle
aufgelegt und in dieser Lage mittels einiger weniger Lötstellen festgelegt werden, worauf
die Überlappungsstellen durch Vernietung endgültig vereinigt und die ganze Stoßstelle
ίο mit Lot überzogen wird. Es ist dies eine zeitraubende
Arbeit, welche durch das Verfahren zum Zusammensplinten von Blechen gemäß der vorliegenden Erfindung und die zu seiner
Durchführung geeignete A'orrichtung vermieden wird. Das Verfahren besteht darin, daß
in die an der Stoßstelle sich überlappenden Teilbleche eine Reihe von sich deckenden
Schlitzen gleichzeitig gestanzt wird, in die Schlitze aus biegsamen Blechstreifen gebildete
T-förmige Splinte eingeführt und deren Schenkel gleichzeitig gegen das Blech aufgebogen
werden, worauf das Verlöten der Stoßstelle in bekannter Weise erfolgt.
Die zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung ist auf der Zeichnung in
einer für das Zusammensplinten von Rinnen geeigneten Ausführungsform veranschaulicht.
Abb. ι ist eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht,
Abb. 3 eine Stirnansicht; die Abb. 4 bis 9 stellen Einzelheiten dar.
Die Vorrichtung besteht aus einem Tisch 1, an dem der Hohlform der Rinne 2 angepaßte
Auflagen 3 befestigt sind, denen um Scharniere 4 verschwenkbare und mittels Spannhebels
5 und Spannringes 6 feststellbare Spannbügel 7 zugeordnet sind. Die eigentliche Splintvorrichtung ist in Gleitnuten 8 des
Tisches geführt und innerhalb der von Anschlägen 9, 10 gebildeten Grenzen verschiebbar.
Die Verschiebung erfolgt mittels eines Hebels 11, der um einen Bolzen 12 drehbar
ist und seine Bewegung mittels einer durch Bolzen 13, 14 zusammengefügten Gelenkstabverbiiidung
15, 16 auf die Splinteinrichtung überträgt. Die Bolzen 14 wandern dabei
in Schlitzen 17 des Tisches. Die Splintvorrichtung selbst ist zwischen Deckplatten 18
eingeschlossen und besteht aus dem Stanzhebel 19 (Abb. 4), dessen Kopf aus zwei sjch !
deckenden, miteinander durch Schrauben 20 unter Einhaltung eines Zwischenraumes vereinigten
Teilen 21 besteht, deren Umfang zu Daumen 22 ausgeformt ist. Der Stanzhebelkopf
21 liegt in der Ausnehmung 23 einer Führungsplatte 24, in der umfänglich verj
teilte Radialnuten 25 angeordnet sind. In den Nuten 25 sind Stempel 26 (Abb. 6) verschiebbar,
deren Kopf als Stanze 27 ausgebildet ist und deren abgesetzter Fuß 28 im Zwischenraum
der Teile 21 liegt und mit Stiften 29 in Schlitzen 30 der Teile 21 eingreifen, wogegen
die Daumen 22 an dem Absatz 31 des Stempels 26 anliegen. In die Umfangfläche der
Führungsplatte 24 sind Abstreifplättchen 32 eingelegt, die mit Schlitzen 33 für den Durchtritt
der Stanzköpfe 2,J versehen sind. Über die Führungsplatte 24 ist ein Spannbügel 34
klappbar, der mit Matrizenschlitzen 35 (Abb. i) \-ersehen ist. Der Stanzhebel 19
geht durch einen Ausschnitt 36 des Tisches ι und ist um einen in den Deckplatten
18 gelagerten Bolzen 37 verschwenkbar.
Der Führungsplatte 24 ist der Splintdrücker 38 benachbart, der gleichfalls um den
Bolzen 37 drehbar ist und in einen durch den Tischausschnitt geführten Hebel 39 ausläuft.
Der Splintdrücker ist mittels Führungsschlitzen 40 an in der einen Deckplatte 18
sitzenden Stiften 41 geführt und mit umfänglich verteilten Warzen 42 versehen, die
allmählich in eine Teilkante 43 auslaufen.
Die Splinte 44 (Abb. 7, 8 und 9) bestehen aus einem einheitlichen Streifen, der derart
in T-Form gebogen ist, daß die freien Enden des Streifens den vertikalen Balken des T
bilden. Die Teile der eigentlichen Splintvorrichtung werden von Schrauben 45 zusammengehalten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die in die Rinnenform gebogenen
Blechstücke werden bei aufgeklappten Spannbügeln 7, 34 auf die Auflagen 3 gelegt, so
daß sie sich an der Stoßstelle überlappen und die Mitte der Stoßstelle über die Schlitze 33
zu liegen kommt. Die .Splintvorrichtung liegt dabei an den Anschlägen 9 „an. Nunmehr
werden die drei Spannbügel niedergelegt und festgeklemmt und der Stanzhebel 19 im
Sinne des Pfeiles (Abb. 3) niedergedrückt, wodurch die Stanzstempel 26 nach außen ge-
drückt und die Stanzlöcher in den Rinnenstoß hergestellt werden. Beim Zurückschwenken
des Stanzhebels 19 in seine Ausgangslage werden die Stanzstempel wieder zurückgenommen.
Hierauf wird die Splintvorrichtung mittels des Hebels 11 im Sinne des
Pfeiles in Abb. 1 bis an die Anschläge 10 verschoben, so daß nunmehr die Mittelebene
des Splintdrückers 38 in die Mittelebene der
to gestanzten Löcher fällt; der Matrizenbügel 34 wird angehoben, wodurch die Stanzlöcher
frei werden, in die nun je ein der Abb. 7 entsprechender Splint 44 eingeführt wird, wobei
die Teilkante 43 der Warze zwischen die offenen Schenkel des Splintes tritt (Abb. 9).
Der Matrizenbügel 34 wird wieder niedergeklappt und der Splintdrückerhebel 39 ebenfalls
im Sinne des Pfeiles in Abb. 3 verschwenkt, wobei die Warzen 42, 43 gegenüber den festgehaltenen Splinten vorwärts
wandern und dabei die Splinte in die Form nach Abb. 8 bringen, womit die Rinnenstücke
für die weitere Bearbeitung der Stoßstelle vorbereitet sind und nach Aufklappen aller
drei Spannbügel der Vorrichtung entnommen werden können.
Die in der Anwendung auf Dachrinnen beschriebene Vorrichtung kann auch bei der
entsprechenden Verteilung und Umformung der wirksamen Teile und sinngemäßer Anordnung
ihres Antriebes für das Heften von Rohrstücken und anderen Hohlformen auch der Länge nach Verwendung finden.
Claims (11)
1. Verfahren zum Zusammensplinten von Blechen, dadurch gekennzeichnet, daß
in die an der Stoßstelle sich überlappenden Teilbleche eine Reihe von sich dekkenden
Schlitzen gleichzeitig gestanzt wird, in die Schlitze biegsame Splinte eingeführt und alle Splinte gleichzeitig in
die heftende Form gebogen werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Mehrzahl längs der Stoßstelle verteilter Stanzstempel, denen Warzen zugeordnet sind, nach erfolgtem
Stanzen an die Stelle der Stanzstempel treten und dabei die in die Stanzöffnungen
eingeführten Splinte in die heftende Form bringen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzstempel
in Schlitzen einer Führungsplatte geführt sind und einen aus einer Daumenscheibe
bestehenden gemeinsamen An-
trieb für den Arbeitshub und die Rückbewegung besitzen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußende
der Stanzstempel abgesetzt ist und in dem Zwischenraum der aus zwei gleichartigen
Teilen zusammengesetzten Daumenscheibc geführt ist, um einseitige Belastung der Stempel zu verhindern.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das
Fußende der Stanzhebel mit Stiften versehen ist, welche in Schlitze der Daumenscheibe
greifen, die das Rückführen der Stanzstempel nach dem Arbeitsgange bewirken.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Umfangfläche
der Führungsplatte Abstreifplättchen für den Durchtritt des Stanzkopfes der Stempel eingelassen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Warzen auf 8υ
dem Umfange einer um die gleiche Achse wie die Antriebsscheibe der Stanzstempel drehbaren Scheibe angeordnet sind und in
eine in den Bereich der Stanzlöcher reichende Teilkante auslaufen, die beim Einführen der Splinte in die Stanzlöcher
zwischen deren offene Enden eindringt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzeinrichtung
und die Warzenscheibe längs der zu vereinigenden Teilbleche gemeinsam verschiebbar sind und diese Verschiebung
das Maß des Abstandes der durch die Stanzstempelmitte und die Teilkanten der Warzen gelegten Ebenen
beträgt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß seitliche Auflagen
für die zu vereinigenden Teilbleche vorgesehen sind, die mit die aufgelegten Teilbleche festhaltenden Spannbügel zusammenwirken.
10. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stoßstelle
ein als Stanzmatrize ausgebildeter Spannbügel vorgesehen ist.
11. Splint zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mittels der Vorrichtung
nach den Ansprüchen 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem n0
in doppeltem Verlauf eine T-Form bildenden Streifen aus biegsamem Material besteht, dessen freie Enden den vertikalen
Balken der T-Form bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES66320D DE411364C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES66320D DE411364C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE411364C true DE411364C (de) | 1925-04-01 |
Family
ID=7498730
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES66320D Expired DE411364C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE411364C (de) |
-
0
- DE DES66320D patent/DE411364C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2825631A1 (de) | Verfahren und vorrichtungen zum trennen von am umriss geschweissten, d.h. verschweissten oder ausgeschweissten werkstuecken aus thermoplastischem material von der sie noch umgebenden, den abfall bildenden materialbahn oder folie | |
| DE411364C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen | |
| AT100181B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen. | |
| DE577136C (de) | Selbsttaetige Vorschubanordnung fuer das Blech bei Blechfaltpressen | |
| DE2365515B2 (de) | Anbiegevorrichtung fuer bleche | |
| DE530325C (de) | An seinem Umfang mit Steinen besetzter Schmuckring | |
| DE3030356A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum biegen von zuschnitten bei der herstellung von gegenstaenden aus leder oder kunststoff | |
| DE360728C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erweiterung vorher eingearbeiteter Schlitze oder OEffnungen | |
| DE922703C (de) | Stanzvorlage zum Ausstanzen von Reissverschlusskrampen und Verfahren sowie Vorrichtung zum Herstellen derselben | |
| DE439369C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Scharnieren an Schachteln, Etuis u. dgl. | |
| DE647484C (de) | Foerdereinrichtung an Maschinen zur Herstellung von Reissverschlussgliedern | |
| DE2248141C2 (de) | Vorrichtung zum Korrigieren und Spleißen von Lochstreifen | |
| DE663471C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Buersten | |
| DE3444179C2 (de) | Vorrichtung zum Spalten von Holz | |
| DE113448C (de) | ||
| DE561147C (de) | Vorrichtung zum Kleben von Celluloidfilmen, insbesondere Kinofilmen | |
| DE386393C (de) | Verfahren zur Herstellung von doppelplattigen Gelenkbandhaelften aus ebenen Blechplatten | |
| CH364164A (de) | Verfahren zur Befestigung von Werkzeugen in einer Werkzeugmaschine und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE605376C (de) | Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern | |
| DE2153109C3 (de) | Verfahren zum Herstellen von Pinseln, Tupfern u.dgl | |
| DE2128269C3 (de) | Gerät zum Schneiden und Kleben zweier Teile eines Filmstreifens | |
| DE744276C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Mehrfachbenutzung der Schneidunterlagen bei Dreimessermaschinen zum Beschneiden von Papierstapeln o. dgl. | |
| DE479645C (de) | Verfahren zur Herstellung von gelochten Putztraegern aus Pappe | |
| DE526424C (de) | Haltevorrichtung fuer in Scheiben, Ringe oder Wuerfel zu zerteilende Zwiebeln | |
| DE4010871A1 (de) | Traegerplatte fuer bandstahl-stanzformmesser mit abstreifern |