DE411364C - Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen

Info

Publication number
DE411364C
DE411364C DES66320D DES0066320D DE411364C DE 411364 C DE411364 C DE 411364C DE S66320 D DES66320 D DE S66320D DE S0066320 D DES0066320 D DE S0066320D DE 411364 C DE411364 C DE 411364C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
punching
slots
joint
pins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES66320D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DES66320D priority Critical patent/DE411364C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE411364C publication Critical patent/DE411364C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D39/00Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
    • B21D39/03Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of sheet metal otherwise than by folding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

Die Vereinigung von Blechstücken, z.B. von für die Herstellung von Dachrinnen u. dgl. zurechtgebogenen, erfolgt bisher in_derWreise, daß die zu vereinigenden Teilstücke mit entsprechender Überlappung an der Stoßstelle aufgelegt und in dieser Lage mittels einiger weniger Lötstellen festgelegt werden, worauf die Überlappungsstellen durch Vernietung endgültig vereinigt und die ganze Stoßstelle ίο mit Lot überzogen wird. Es ist dies eine zeitraubende Arbeit, welche durch das Verfahren zum Zusammensplinten von Blechen gemäß der vorliegenden Erfindung und die zu seiner Durchführung geeignete A'orrichtung vermieden wird. Das Verfahren besteht darin, daß in die an der Stoßstelle sich überlappenden Teilbleche eine Reihe von sich deckenden Schlitzen gleichzeitig gestanzt wird, in die Schlitze aus biegsamen Blechstreifen gebildete T-förmige Splinte eingeführt und deren Schenkel gleichzeitig gegen das Blech aufgebogen werden, worauf das Verlöten der Stoßstelle in bekannter Weise erfolgt.
Die zur Durchführung des Verfahrens geeignete Vorrichtung ist auf der Zeichnung in einer für das Zusammensplinten von Rinnen geeigneten Ausführungsform veranschaulicht.
Abb. ι ist eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Draufsicht,
Abb. 3 eine Stirnansicht; die Abb. 4 bis 9 stellen Einzelheiten dar. Die Vorrichtung besteht aus einem Tisch 1, an dem der Hohlform der Rinne 2 angepaßte Auflagen 3 befestigt sind, denen um Scharniere 4 verschwenkbare und mittels Spannhebels 5 und Spannringes 6 feststellbare Spannbügel 7 zugeordnet sind. Die eigentliche Splintvorrichtung ist in Gleitnuten 8 des Tisches geführt und innerhalb der von Anschlägen 9, 10 gebildeten Grenzen verschiebbar. Die Verschiebung erfolgt mittels eines Hebels 11, der um einen Bolzen 12 drehbar ist und seine Bewegung mittels einer durch Bolzen 13, 14 zusammengefügten Gelenkstabverbiiidung 15, 16 auf die Splinteinrichtung überträgt. Die Bolzen 14 wandern dabei in Schlitzen 17 des Tisches. Die Splintvorrichtung selbst ist zwischen Deckplatten 18 eingeschlossen und besteht aus dem Stanzhebel 19 (Abb. 4), dessen Kopf aus zwei sjch !
deckenden, miteinander durch Schrauben 20 unter Einhaltung eines Zwischenraumes vereinigten Teilen 21 besteht, deren Umfang zu Daumen 22 ausgeformt ist. Der Stanzhebelkopf 21 liegt in der Ausnehmung 23 einer Führungsplatte 24, in der umfänglich verj teilte Radialnuten 25 angeordnet sind. In den Nuten 25 sind Stempel 26 (Abb. 6) verschiebbar, deren Kopf als Stanze 27 ausgebildet ist und deren abgesetzter Fuß 28 im Zwischenraum der Teile 21 liegt und mit Stiften 29 in Schlitzen 30 der Teile 21 eingreifen, wogegen die Daumen 22 an dem Absatz 31 des Stempels 26 anliegen. In die Umfangfläche der Führungsplatte 24 sind Abstreifplättchen 32 eingelegt, die mit Schlitzen 33 für den Durchtritt der Stanzköpfe 2,J versehen sind. Über die Führungsplatte 24 ist ein Spannbügel 34 klappbar, der mit Matrizenschlitzen 35 (Abb. i) \-ersehen ist. Der Stanzhebel 19 geht durch einen Ausschnitt 36 des Tisches ι und ist um einen in den Deckplatten 18 gelagerten Bolzen 37 verschwenkbar.
Der Führungsplatte 24 ist der Splintdrücker 38 benachbart, der gleichfalls um den Bolzen 37 drehbar ist und in einen durch den Tischausschnitt geführten Hebel 39 ausläuft. Der Splintdrücker ist mittels Führungsschlitzen 40 an in der einen Deckplatte 18 sitzenden Stiften 41 geführt und mit umfänglich verteilten Warzen 42 versehen, die allmählich in eine Teilkante 43 auslaufen.
Die Splinte 44 (Abb. 7, 8 und 9) bestehen aus einem einheitlichen Streifen, der derart in T-Form gebogen ist, daß die freien Enden des Streifens den vertikalen Balken des T bilden. Die Teile der eigentlichen Splintvorrichtung werden von Schrauben 45 zusammengehalten.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die in die Rinnenform gebogenen Blechstücke werden bei aufgeklappten Spannbügeln 7, 34 auf die Auflagen 3 gelegt, so daß sie sich an der Stoßstelle überlappen und die Mitte der Stoßstelle über die Schlitze 33 zu liegen kommt. Die .Splintvorrichtung liegt dabei an den Anschlägen 9 „an. Nunmehr werden die drei Spannbügel niedergelegt und festgeklemmt und der Stanzhebel 19 im Sinne des Pfeiles (Abb. 3) niedergedrückt, wodurch die Stanzstempel 26 nach außen ge-
drückt und die Stanzlöcher in den Rinnenstoß hergestellt werden. Beim Zurückschwenken des Stanzhebels 19 in seine Ausgangslage werden die Stanzstempel wieder zurückgenommen. Hierauf wird die Splintvorrichtung mittels des Hebels 11 im Sinne des Pfeiles in Abb. 1 bis an die Anschläge 10 verschoben, so daß nunmehr die Mittelebene des Splintdrückers 38 in die Mittelebene der
to gestanzten Löcher fällt; der Matrizenbügel 34 wird angehoben, wodurch die Stanzlöcher frei werden, in die nun je ein der Abb. 7 entsprechender Splint 44 eingeführt wird, wobei die Teilkante 43 der Warze zwischen die offenen Schenkel des Splintes tritt (Abb. 9). Der Matrizenbügel 34 wird wieder niedergeklappt und der Splintdrückerhebel 39 ebenfalls im Sinne des Pfeiles in Abb. 3 verschwenkt, wobei die Warzen 42, 43 gegenüber den festgehaltenen Splinten vorwärts wandern und dabei die Splinte in die Form nach Abb. 8 bringen, womit die Rinnenstücke für die weitere Bearbeitung der Stoßstelle vorbereitet sind und nach Aufklappen aller drei Spannbügel der Vorrichtung entnommen werden können.
Die in der Anwendung auf Dachrinnen beschriebene Vorrichtung kann auch bei der entsprechenden Verteilung und Umformung der wirksamen Teile und sinngemäßer Anordnung ihres Antriebes für das Heften von Rohrstücken und anderen Hohlformen auch der Länge nach Verwendung finden.

Claims (11)

Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zum Zusammensplinten von Blechen, dadurch gekennzeichnet, daß in die an der Stoßstelle sich überlappenden Teilbleche eine Reihe von sich dekkenden Schlitzen gleichzeitig gestanzt wird, in die Schlitze biegsame Splinte eingeführt und alle Splinte gleichzeitig in die heftende Form gebogen werden.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl längs der Stoßstelle verteilter Stanzstempel, denen Warzen zugeordnet sind, nach erfolgtem Stanzen an die Stelle der Stanzstempel treten und dabei die in die Stanzöffnungen eingeführten Splinte in die heftende Form bringen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzstempel in Schlitzen einer Führungsplatte geführt sind und einen aus einer Daumenscheibe bestehenden gemeinsamen An-
trieb für den Arbeitshub und die Rückbewegung besitzen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußende der Stanzstempel abgesetzt ist und in dem Zwischenraum der aus zwei gleichartigen Teilen zusammengesetzten Daumenscheibc geführt ist, um einseitige Belastung der Stempel zu verhindern.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Fußende der Stanzhebel mit Stiften versehen ist, welche in Schlitze der Daumenscheibe greifen, die das Rückführen der Stanzstempel nach dem Arbeitsgange bewirken.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Umfangfläche der Führungsplatte Abstreifplättchen für den Durchtritt des Stanzkopfes der Stempel eingelassen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Warzen auf 8υ dem Umfange einer um die gleiche Achse wie die Antriebsscheibe der Stanzstempel drehbaren Scheibe angeordnet sind und in eine in den Bereich der Stanzlöcher reichende Teilkante auslaufen, die beim Einführen der Splinte in die Stanzlöcher zwischen deren offene Enden eindringt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stanzeinrichtung und die Warzenscheibe längs der zu vereinigenden Teilbleche gemeinsam verschiebbar sind und diese Verschiebung das Maß des Abstandes der durch die Stanzstempelmitte und die Teilkanten der Warzen gelegten Ebenen beträgt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß seitliche Auflagen für die zu vereinigenden Teilbleche vorgesehen sind, die mit die aufgelegten Teilbleche festhaltenden Spannbügel zusammenwirken.
10. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stoßstelle ein als Stanzmatrize ausgebildeter Spannbügel vorgesehen ist.
11. Splint zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mittels der Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem n0 in doppeltem Verlauf eine T-Form bildenden Streifen aus biegsamem Material besteht, dessen freie Enden den vertikalen Balken der T-Form bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES66320D Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen Expired DE411364C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES66320D DE411364C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES66320D DE411364C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE411364C true DE411364C (de) 1925-04-01

Family

ID=7498730

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES66320D Expired DE411364C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE411364C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2825631A1 (de) Verfahren und vorrichtungen zum trennen von am umriss geschweissten, d.h. verschweissten oder ausgeschweissten werkstuecken aus thermoplastischem material von der sie noch umgebenden, den abfall bildenden materialbahn oder folie
DE411364C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen
AT100181B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Zusammensplinten von Blechen.
DE577136C (de) Selbsttaetige Vorschubanordnung fuer das Blech bei Blechfaltpressen
DE2365515B2 (de) Anbiegevorrichtung fuer bleche
DE530325C (de) An seinem Umfang mit Steinen besetzter Schmuckring
DE3030356A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum biegen von zuschnitten bei der herstellung von gegenstaenden aus leder oder kunststoff
DE360728C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erweiterung vorher eingearbeiteter Schlitze oder OEffnungen
DE922703C (de) Stanzvorlage zum Ausstanzen von Reissverschlusskrampen und Verfahren sowie Vorrichtung zum Herstellen derselben
DE439369C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Scharnieren an Schachteln, Etuis u. dgl.
DE647484C (de) Foerdereinrichtung an Maschinen zur Herstellung von Reissverschlussgliedern
DE2248141C2 (de) Vorrichtung zum Korrigieren und Spleißen von Lochstreifen
DE663471C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Buersten
DE3444179C2 (de) Vorrichtung zum Spalten von Holz
DE113448C (de)
DE561147C (de) Vorrichtung zum Kleben von Celluloidfilmen, insbesondere Kinofilmen
DE386393C (de) Verfahren zur Herstellung von doppelplattigen Gelenkbandhaelften aus ebenen Blechplatten
CH364164A (de) Verfahren zur Befestigung von Werkzeugen in einer Werkzeugmaschine und Werkzeug zur Durchführung des Verfahrens
DE605376C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Hohlkoerpern
DE2153109C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Pinseln, Tupfern u.dgl
DE2128269C3 (de) Gerät zum Schneiden und Kleben zweier Teile eines Filmstreifens
DE744276C (de) Verfahren und Einrichtung zur Mehrfachbenutzung der Schneidunterlagen bei Dreimessermaschinen zum Beschneiden von Papierstapeln o. dgl.
DE479645C (de) Verfahren zur Herstellung von gelochten Putztraegern aus Pappe
DE526424C (de) Haltevorrichtung fuer in Scheiben, Ringe oder Wuerfel zu zerteilende Zwiebeln
DE4010871A1 (de) Traegerplatte fuer bandstahl-stanzformmesser mit abstreifern