DE413182C - Fensteranordnung fuer Kraftwagen - Google Patents

Fensteranordnung fuer Kraftwagen

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DE413182C
DE413182C DEF54508D DEF0054508D DE413182C DE 413182 C DE413182 C DE 413182C DE F54508 D DEF54508 D DE F54508D DE F0054508 D DEF0054508 D DE F0054508D DE 413182 C DE413182 C DE 413182C
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DEF54508D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/08Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
    • B60J1/085Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides removably mounted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Extensible Doors And Revolving Doors (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Fensteranordnung für Kraftwagen mit unabhängig vom Verdeck zusammenlegbaren. Fenstern und bezweckt, das Unterbringen der Fenster beim Zusammenklappen des Verdecks zu erleichtern. Erfindungsgemäß' wird dies dadurch erreicht, daß das als Stütze der anzuklappenden Fenster dienende und in bekannter Weise um eine horizontale Achse niederklappbare Fenster an der Kastenwand längsverschiebbar angeordnet ist. Bei Kraftwagen, bei denen die Drehachsen von Türen und Fenstern übereinanderliegen, ist das Türfenster an dem in der Gebrauchslage verriegelten Fenster mittels eines Zwischenstükkes, dreiteiligen Gelenkbandes o. dgl. angelenkt. Das Zwischenstück kann gegebenenfalls aus einem in der Gebrauchslage verriegelten Fenster bestehen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweisen Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. 1 den Wagenkasten bei versetzten Drehachsen in Ansicht. Die Abb. 2 bis 8 zeigen die Anordnung bei übereinanderliegenden Drehachsen, und zwar ist Abb. 2 eine Ansicht des Kastens, Abb. 3 ein Querschnitt hierzu. Abb. 4 zeigt schematisch das Zusammenklappen der Fenster in Draufsicht, Abb. 5 die Ansicht eines Kraftwagens mit nach innen niederklappbaren Fenstern, Abb. 6 einen Querschnitt hierzu, Abb. 7 schematisch das Zusammenklappen der Fenster in Draufsicht und Abb. 8 eine Mittel- I stellung hierbei.
Der Wagenkasten 1 ist in, bekannter Weise mit einem nach hinten zusammenklappbaren Verdeck 2 ausgerüstet, das im Bedarfsfalle in die gezeichnete Stellung gebracht wird. Es sind beiderseits vier Fenster 3, 4, 5 und 6 vorgesehen (Abb. 1), die bei 7 untereinander durch Gelenke verbunden sind, so daß sie auf die Größe eines Fensters zusammengelegt werden können. Die mittleren Fenster sind durch Riegel an der Kastenwand bzw. dan Längsträgern des Daches feststellbar. Die ί äußeren oberhalb der Wagentüren 8 und 9 angeordneten Fenster 3 und 6 drehen sich mit den Türen mit. Die. Drehachsen 7 dieser Fenster sind gegenüber den Drehachsen 10 der Türen versetzt.
Die feststellbaren Fenster 4 und 5 reichen daher etwas, über die Türen 8 und 9. Wenn die Fenster übereinandergelegt werden, so» ist ein Niederklappen um die horizontale Drehachse 17 nach außen hin nicht möglich, da hierdurch ein Teil der Tür 9 abgedeckt würde und diese somit nicht mehr geöffnet werden könnte. Erfindungsgemäß ist nun das Fenster 5 in seiner horizontalen Drehachse 17 längsverschiebbar, so daß es außer dem Bereich der Tür 9 an eine geeignete Stelle gebracht werden kann. Das die Fenster aufnehmende Fach 16 ist in vorliegendem Falle knapp neben der Tür 9 angeordnet.
In den Abb. 2 bis 8 sind zwei Ausführungsbeispiele veranschaulicht, bei welchen die Drehachsen von Türen und Fenstern übereinanderliegen. Bei der Ausfüihrungsform nach Abb. 2 ist ein mit der Tür 8 bewegliches Fenster 3 und ein feststehendes Fenster 4 vorge- ^0 sehen. Die beiden Fenster sind durch ein Zwischenstück 18 gelenkig verbunden. Die Drehachsen 7 und 7' beifinden sich bei dem gezeichneten Beispiel, bei dem die zusammengelegten Fenster nach außen niedergeklappt werden sollen (Abb. 3), an den äußeren Kanten des. Zwischenstückes 18 (Abb. 4), und zwar liegt die Drehachse 7 in der Verlängerung der Tüirachse 10 (Abb. 2).
Abb. 4 zeigt die Öffnungsbewegung des Fensters 3 (zusammen mit der Tür) und die nach Lösung der Verbindung zwischen Fenster und Tür erfolgende Bewegung des. Fensters samt dem Zwischenstück 17 in die strichliert gezeichnete Stellung, wobei die Fenster 3 und 4 eng aneinanderliegen. Das. Zwischenstück erhält zweckmäßig dieselbe Stärke wie die Fensterrahmen.
Die zusammengelegten Fenster 3 und 4 werden nach. Lösung der Verriegelung des Fensters 4 um die horizontale Drehachse 17 (Abb. 2 und 3) nach, außen hin. in ein Fach der Kastenwand niedergeklappt (Abb. 3). Die Verriegelungsvorrichtung ist einerseits zwischen Tür und Fenster bei 19, anderseits zwischen dem Fenster 4 und dem oberen Verdeckrahmen 20 und 21 angeordnet.
Die Verriegelung ist derart ausgebildet, daß sich bei Anklappen eines beweglichen Fensters die Verriegelung des feststehenden Fensters selbsttätig löst. Dies kommit für die Verriegelungen bei 20 und 21 in Betracht, wenn das Fenster 3 angeklappt wird. Das entriegelte Fenster 4 kann dann samt dem Fenster 3 sofort niedergeklappt werden. Zweckmäßig wird jedoch eine dritte Verriegelung 30 anderer Art vorgesehen, welche leicht gelöst werden kann, jedoch ein unbeabsichtigtes Niederklappen der zusammengelegten Fenster verhindert. Ein Bolzen 31, der in eine Bohrung des: Verdeckrahmens eingreift, dient einer festen Verbindung zwischen Fenster und Verdeck, wenn das Fenster 4 aufgestellt ist.
Um die Fenster 3 und 4 niederzuklappen, wird die Verriegelung bei 19 von Hand aus. gelöst und das Fenster 3 um i8o° nach außen geschwenkt, bis dasselbe samt dem Zwischenstück 18 flach an das feststehende Fenster 4 zu liegen kommt. Da sich die Verriegelungen bei 20 und 21 beim : Zusammenlegen der Fenster selbsttätig lösen, ist nur die Verriegelung bei 30 von Hand aus zu beseitigen, worauf die Fenster niedergeklappt werden können.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 sind drei Fenster 3, 4, 5 vorgesehen, von denen das Fenster 3 mit der Tür beweglich ist, während die beiden anderen in der Gebrauichslage verriegelt sind. Von den durch Gelenkbänder 7 und 7' verbundenen. Fenstern entspricht das, mittlere dem bei der ersten Ausführungsform erwähnten. Zwischenstück. Die Drehachse 7 des Fensters 3 liegt genau über der Drehachse 10 der Tür 8. Die beiden Fenster werden an das Fenster 5 angeklappt und um dessen horizontale Drehachse 17 nach innen zu in ein Fach 16 niedergeklappt. Das in der Gebrauchslage auf der Tür 8 aufsitzende Fenster 3 ist entlang der Türoberkante z. B. mittels. Feder und Nut verschiebbar gelagert. Die beschriebenen Verriegelungsvorrichtungen sind in der Weise verteilt, daß eine zwischen Tür und Fenster 3, je eine an der Ober- und Unterkante des. Fensters 4 und zwei an der Oberkante des. Fensters 5 vorgesehen sind.
Um die Fenster zusammenzulegen, wird die Tür geöffnet (Abb. 8) und die Verriegelungen des Fensters 4 sowie diejenige zwischen Fen- ster 3 und Tür gelöst. Das Fenster 3 wird als dann an der Tür nach innen zu verschoben, wobei sich das Gelenk auf einem um 7' ge-, Sichlagenen Kreisbogen bewegt und das Fenster 4 in einer um i8o° gedrehten Stellung an das Fenster 5 zu liegen kommt. Das Fen-' ster 3 wird zwangläufig geführt, solange es in die Nut der Türoberkante eingreift, wobei die Tür gegen die Geschlossenstellung zu etwas mitgeht. Wenn der Eingriff mit der Tür aufgehoben ist (knapp nach der in Abb. 8 gezeichneten Stellung des Fensters), schwingt das. Fenster 3 frei an dem Fenster 4 und wird an dasselbe angelegt. Sobald die Fenster zu- : sammengelegt sind (in, Abb. 6 und 7 strichliert gezeichnet), löisen sich 'die Verriegelungen des, Fensters 5 von, selbst, worauf es mit den Fenstern: 3 und 4 um seine horizontale Drehachse 17 nach innen zu niedergeklappt wird (Abb. 6).
Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen werden die Fenster um eine horizontale Drehachse 17 nach einwärts oder auswärts in die Wagenkastenwand herabgeklappt. Selbstverständlich könnte aber auch ein Versenken der aneinandergeklappten Fenster durch Verschiebung in vertikaler Richtung erfolgen.

Claims (3)

  1. 90 Patent-An Sprüche:
    ι. Fensteranordnung für Kraftwagen mit unabhängig vom Verdeck zusammenlegbaren Fenstern, dadurch gekennzeichnet, daß das als Stütze der um eine senkrechte Schwingachse anzuklappenden Fenster dienende und in bekannter Weise um eine horizontale Achse (17) niederklappbare Fenster (5) an der Kastenwand längsverschiebbar angeordnet ist.
  2. 2. Fensteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das, mit der Tür (8) bewegliche, um eine in der Verlängerung der Türdrehachse liegende Achse drehbare Fenster (3) an dem in der Gebrauchslage verriegelten Fenster (4) mittels, eines Zwischenstückes (18), dreiteiligen Gelenkbandes o. dgl. angelenkt ist, welches nach Lösung der Verbindung zwischen Tür (8) und Fenster (3) mit dem Tür fen ster (3) an das verriegelte Fenster geklappt werden kann.
  3. 3. Fensteranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenstück aus einem in der Gebrauchslage verriegelten Fenster besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEF54508D Fensteranordnung fuer Kraftwagen Expired DE413182C (de)

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