DE4133344C2 - Vorrichtung zum Aufbringen von Bahnabschnitten oder Zetteln auf Werkstücke - Google Patents
Vorrichtung zum Aufbringen von Bahnabschnitten oder Zetteln auf WerkstückeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbringen von vor
zugsweise einseitig beleimten Bahnabschnitten oder Zetteln auf
flachliegend geförderte Werkstücke, vorzugsweise von Bodendeck
blättern auf Böden von Säcken, mit einem die Bahnabschnitte über
nehmenden, rotierend angetriebenen Transportzylinder, der diese
an die etwa tangential zu diesem geförderten Werkstücke abgibt,
und mit einer Übergabeeinrichtung, die bei Bedarf, beispiels
weise bei Ausbleiben eines Werkstücks, den Bahnabschnitt an
einen Ausscheideförderer übergibt.
In Produktionsanlagen ist es häufig erforderlich, Bahnabschnitte
oder Zettel als Teile anderen Werkstücken während des Herstel
lungsprozesses in gesteuerter Form zuzuführen, wobei die Bahnab
schnitte und/oder die Werkstücke mit Leimaufträgen versehen sein
können, um diese miteinander zu verbinden. Beispielsweise werden
bei der Herstellung von Säcken aus Schlauchabschnitten aus ein- oder
mehrlagigem Papier oder Kunststoff den durch Aufziehen und
Einfalten der dadurch entstandenen Seiteneinschläge gebildeten
Böden einseitig beleimte Bahnabschnitte oder Zettel zugeführt,
die als Bodendeckblätter die Böden zulegen und verkleben.
Während bei Säcken aus Papier die Bodendeckblätter mit einem Auf
trag von wasserlöslichem Leim versehen werden, werden Bodendeck
blätter von Kunststoffsäcken mit lösungsmittelhaltigen Klebern
verklebt. Hierzu werden die einzelnen Bodendeckblätter von einer
Bahn abgeschnitten oder längs Perforationslinien von dieser abge
rissen, wobei die Beleimung kontinuierlich erfolgen kann, da das
Lösungsmittel innerhalb kurzer Zeit soweit abdunstet, daß das
vorauslaufende Deckblatt durch Zangen ergriffen und von der Deck
blattbahn abgerissen oder abgetrennt werden kann. Das beleimte
Deckblatt wird dann über einen Übergabezylinder, der ebenfalls
mit Zangen besetzt ist, dem gegebenenfalls ebenfalls mit einem
Leimauftrag versehenen Boden zugeführt und an diesen angedrückt,
so daß die Verklebung erfolgt.
Um die Umgebung nicht mit Lösungsmitteldämpfen zu belasten, ist
es ein Bestreben, lösungsmittelfreie Kleber zu verwenden. Der
artige Kleber binden jedoch erst nach längerer Zeit ab, so daß
die mit Leimaufträgen versehenen Seiten der Bahnabschnitte berüh
rungsfrei gefördert und auf die offenen Sackböden aufgebracht
werden müssen. Sollte während des Herstellungsprozesses ein mit
einem Bodendeckblatt zu versehender Sack ausbleiben, muß das
bereits mit einem Leimauftrag versehene Bodendeckblatt abgeför
dert werden, um Betriebsstörungen zu vermeiden, wobei auch eine
derartige Abförderung des Bahnabschnittes in der Weise erfolgen
muß, daß der Leimauftrag keine Vorrichtungsteile verschmutzen
kann.
Bei einer aus dem DE-GM 66 09 637 bekannten Vorrichtung der ein
gangs angegebenen Art werden bei der Sackherstellung auf die
geöffneten Böden kontinuierlich geförderter Sackwerkstücke aufzu
bringende Bodendeckblätter von einer mit Querperforationen verse
henen Zettelbahn von einem kontinuierlich rotierenden Abreißseg
ment an einen Aufbringzylinder übergeben, der die abgerissenen,
aufzubringenden Bodendeckblätter übernimmt und auf die Böden auf
drückt. Wenn ein Sackwerkstück ausbleibt, werden Auswerferfedern
aktiviert, die den vorderen Teil des Deckblattes aus dem Hüllzy
linder des Aufbringzylinders herausheben, so daß dieser sodann
von einer eingeschwenkten Weiche übernommen werden kann, die das
auszuscheidende Bodendeckblatt einem der Ausscheidung dienenden
Förderer übergibt. Die bekannte Vorrichtung gestattet es zwar,
mit Klebstoffaufträgen versehene Bodendeckblätter beim Ausblei
ben von mit diesen zu belegenden Sackwerkstücken auszuscheiden.
Sie ist aber verhältnismäßig aufwendig, da durch bewegliche
Steuerkurven aktivierte Auswerferfedern und eine einschwenkbare
Weiche vorgesehen werden müssen, die die auszuscheidenden Boden
deckblätter einer diese abfördernden Fördereinrichtung zuführen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine einfacher aufgebaute
Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der gat
tungsgemäßen Art dadurch gelöst, daß der Transportzylinder als
Saugzylinder ausgebildet ist und aus dessen zylindrischer Kontur
gesteuerte Segmente herausschwenkbar sind, die die Bahnabschnit
te an den an den Transportzylinder angestellten Ausscheideförde
rer abgeben. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird der auf
zubringende oder anzudrückende Bahnabschnitt auf seinem Trans
portweg von dem Zubringeförderer zu seiner Aufbringstelle auf
dem Werkstück durch Saugluft an dem Transportzylinder gehalten,
so daß eine Seite, die mit einem Leimauftrag versehen sein kann,
nicht mit verschmutzungsempfindlichen Vorrichtungsteilen in
Berührung kommt. Muß ein Bahnabschnitt beispielsweise wegen Aus
bleiben eines Werkstücks abgefördert werden, wird der Zettel
durch gesteuerte Segmente, die diese von den Saugbohrungen des
Transportzylinders ablösen, an einen Ausscheideförderer überge
ben, der an den Transportzylinder angestellt ist.
Aus der DE-AS 22 37 846 ist eine Vorrichtung zum Aufkleben von
mit Klebstoff beschichteten Bodendeckblättern auf die aufgezoge
nen Böden kontinuierlich geförderter Sackwerkstücke bekannt, bei
der die Bodendeckblätter von einer Zettelbahn abgetrennt werden
und bei der zum Vorziehen der Zettelbahn eine von der Zettelbahn
mit der unbeschichteten Seite umschlungene, stetig umlaufende
Saugtrommel vorgesehen ist, von der die Zettel an eine ebenfalls
mit Saugern versehene Auftragswalze durch eine flache
Saugstrecke übergeben werden, die tangential an beide Walzen
angestellt ist. Eine Möglichkeit zum Ausscheiden von mit Kleb
stoffaufträgen versehenen Bodenzetteln im Falle des Ausbleibens
von Sackwerkstücken ist bei dieser Vorrichtung nicht vorgesehen.
Um eine sichere Übergabe der auszuscheidenden Bahnabschnitte an
den Ausscheideförderer zu gewährleisten, sind die Segmente zweck
mäßigerweise gabelförmig ausgebildet und durchsetzen im ausge
schwenkten oder ausgefahrenen Zustand kammartig entsprechend ver
setzte gabelartige Vorsprünge des Aufgabeendes des Ausscheide
förderers. Die gegabelten Vorsprünge des Ausscheideförderers kön
nen durch die vorderen, über Umlenkrollen laufenden Enden von
parallel und im Abstand zueinander umlaufenden geteilten Förder
bändern gebildet sein. Um eine sichere Übergabe der auszuschei
denden Bahnabschnitte zu gewährleisten, können die Förderbänder
des Ausscheideförderers als Saugbänder ausgebildet sein und dem
gemäß über Saugkästen laufen.
Um ein sicheres und störungsfreies Abheben der auszuscheidenden
Bahnabschnitte von den Saugbohrungen des Transportzylinders zu
gewährleisten, bestehen die Segmente in weiterer Ausgestaltung
der Erfindung aus mit Saugluft beaufschlagten fingerartigen Roh
ren, deren in der Zylinderhüllfläche des Transportzylinders lie
genden Bereiche mit Saugbohrungen versehen sind.
Um ein sicheres und verschiebungsfreies Abheben der auszuschei
denden Zettel oder Bahnabschnitte von dem Transportzylinder
sicherzustellen, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der
Unterdruck an den Saugbohrungen der die kammartigen Segmente bil
denden Rohre größer als der an den Saugbohrungen des Transport
zylinders. Durch diese Ausgestaltung ist sichergestellt, daß die
zum Zwecke des Ausscheidens ausgeschwenkten oder ausgefahrenen
fingerartigen Rohre den abzufördernden Bahnabschnitt von den
Saugbohrungen des Transportzylinders ablösen.
Zweckmäßigerweise sind zwischen auf Umfangslinien liegenden Saug
bohrungen des Transportzylinders Nuten vorgesehen, in denen die
fingerartigen Rohre der kammartigen Segmente schwenkbar gelagert
sind, so daß diese im Normalbetrieb in der Hüllfläche des Trans
portzylinders liegen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die
fingerartigen Rohre der kammartigen Segmente etwa radial mit
schwenkbar in dem Transportzylinder gelagerten, die Saugluft zu
führenden Rohren verbunden sind und daß die Rohre mit diese ver
schwenkenden Steuerhebeln verbunden sind, deren freien Enden auf
gestellfesten Steuerkurven laufende Rollen oder Gleitsteine
tragen. Auf diese Weise lassen sich bedarfsweise die kammartigen
Segmente zum Zwecke des Ausscheidens eines oder mehrerer Bahnab
schnitte betätigen. Die die fingerartigen Rohre tragenden Rohre
können auf diese halternden Rohre gelagert sein, die ent
sprechend in ihrem Mantel mit Bohrungen oder Langlöcher zum
Durchtritt der Saugluft versehen sind.
Eine einfache Steuerung wird dadurch erreicht, daß die Rohre
durch Federn in Richtung der eingeschwenkten Stellung der finger
artigen Segmente beaufschlagt sind. Die Federn bestehen zweck
mäßigerweise aus gewendelten Schenkelfedern, die die Rohre ein
fassen.
Um die kammartigen Segmente bedarfsweise ausschwenken zu können,
weist die Steuerkurve ein durch einen Antrieb bewegbares oder
verschwenkbares Kurvenstück auf, das im inaktiven Zustand ein
die kammartigen Segmente ausschwenkendes Kurvenstück überbrückt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung übernehmen die
fingerartigen Rohre auch den Andruck der Bahnabschnitte oder
Zettel an das Werkstück. Zu diesem Zwecke weist die Steuerkurve
in zweites Kurvenstück auf, das die kammartigen Segmente zum
Zwecke der Übergabe und des Andrucks der Bahnabschnitte an die
Werkstücke ausschwenkt. Dabei erfolgt der Andruck unter der
Wirkung der die Segmente ausschwenkenden Federn, deren Wirkung
aufgehoben ist, wenn die Rollen oder Gleitsteine der Steuerhebel
auf den konzentrischen Teilen der Steuerkurve laufen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der
Transportzylinder aus einem Ring besteht, der drehbar auf einem
die Saugluftzufuhr steuernden zylindrischen Steuerkörper ge
lagert ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht in einfacher Weise
eine gesteuerte Zufuhr der Saugluft von dem Steuerkörper zu dem
Transportzylinder, dessen innere Wandung mit Öffnungen versehen
ist, die durch Öffnungen bzw. Schlitze des zylindrischen Steuer
körpers auf- und zugesteuert werden, so daß der zylindrische
Ring des Transportzylinders gleichsam die Funktion eines Steuer
schiebers hat.
Zweckmäßigerweise weist der Steuerkörper zwei durch Wände unter
teilte Kammern auf, die mit getrennten Saugluftstutzen versehen
sind, über die in diesen unterschiedlich große Unterdrücke auf
rechterhalten werden. Dabei ist der Steuerkörper durch axial ver
laufende Wandungen in zwei Kammern unterteilt, so daß über den
Umfang des Steuerkörpers von diesem unterschiedlich große Unter
drücke abgenommen werden können, so daß die gesteuert ausschwenk
baren Segmente mit einem stärkeren Vakuum beaufschlagt werden
können. Die sektorförmige Kammer des Steuerkörpers mit
geringerem Unterdruck ist dabei dem Bereich des Ausscheide
förderers zugeordnet, so daß in diesem Bereich die ausschwenk
baren Segmente im Falle ihrer Aktivierung mit Saugluft höheren
Unterdrucks versorgt werden.
Um eine einfache gesteuerte Zufuhr der Saugluft zu ermöglichen,
ist der Steuerkörper mit beide Kammern anschneidenden Umfangs
schlitzen versehen, die die Saugluftkanäle des zylindrischen
Ringes gesteuert mit Saugluft versorgen. Nach einer bevorzugten
Ausführungsform ist vorgesehen, daß der Steuerkörper im Bereich
der im Querschnitt sektorförmigen Kammer geringeren Unterdrucks
mit einer in dessen Mantel vorgesehenen Umfangsnut versehen ist,
die mit der Kammer höheren Drucks in Verbindung steht und den
fingerartigen Segmenten Saugluft zuführt. Durch diese Ausgestal
tung ist gewährleistet, daß die fingerartigen Segmente gegenüber
den Saugluftbohrungen des Transportzylinders mit Saugluft
höheren Unterdrucks versorgt werden. Da die fingerartigen Seg
mente durch die Umfangsnut mit Saugluft versehen werden, ist
diese im Bereich der Kammer höheren Drucks durch diese öffnende
Umfangsschlitze fortgesetzt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß in
der inneren Wandung des ringförmigen Transportzylinders
Bohrungen angeordnet sind, die in die die fingerartigen Rohre
tragenden Rohre münden und die durch die Nut und die an diese
angrenzenden Schlitze aufgesteuert werden.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß die
Bohrungen in einem relativ zu dem ringförmigen Transportzylinder
verdrehbaren und feststellbaren Ring angeordnet sind und daß mit
dem Ring das die gabelförmigen Segmente lagernde Rohrstück ver
bunden ist. Durch einfaches Verdrehen und Feststellen des Ringes
kann somit eine Einstellung auf unterschiedlich große Formate
der Zettel oder Bahnabschnitte erfolgen, wobei die Einstellung
jeweils so vorzunehmen ist, daß die vorderen Enden der gabel
förmigen Segmente bzw. der fingerartigen Rohre mit den vorderen
Rändern der an den Transportzylinder übergebenen Zettel oder
Bahnabschnitte fluchten.
Werden die Bahnabschnitte von einer Zettelbahn abgetrennt, ist
der Transportzylinder in weiterer Ausgestaltung der Erfindung
mit axialen Messerbalken versehen, die mit den Messern eines an
den Transportzylinder angestellten rotierenden Messerträgers
zusammenwirken.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand
der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Vorrichtung zum Auf
bringen von Bodendeckblättern auf die geöffneten
Böden von Säcken,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung
nach Fig. 1, wobei der Schnitt zur Darstellung
möglichst vieler Elemente der Vorrichtung ver
setzt gezeichnet ist,
Fig. 4 den Steuerkörper des den Transportzylinder lagern
den Teils in perspektivischer Darstellung,
Fig. 5 einen Schnitt durch den Steuerkörper nach Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt durch die Vorrichtung gem. der
Linie VI, VII in Fig. 3, wobei die aus der linken
Seite der Fig. 3 ersichtlichen Abweissegmente mit
fingerartigen Rohren dargestellt sind, und
Fig. 7 einen Schnitt durch die Vorrichtung längs der
Linie VI, VII in Fig. 3, wobei der umlaufende
zylindrische Ring mit Saugkanälen und den drei
gleichmäßig über den Umfang verteilten Trenn
messern dargestellt ist.
Mit dem Gehäuse 1 ist etwa mittig ein zylindrischer Körper 2
fest verbunden. Dieser zylindrische Körper 2 ist in seinem
unteren Teil als Tragkörper und in seinem oberen Teil als Steuer
körper in Form eines Saugkörpers 3 ausgebildet, der unten anhand
der Fig. 4 und 5 näher beschrieben wird.
Der zylindrische Körper 2 trägt über ein Kugellager 4 ein An
triebszahnrad 5, welches mit einem Ritzel 6 kämmt. Dieses Ritzel
6 ist auf einer Welle aufgekeilt, die über Kugellager 8 und 9
im Gehäuse 1 drehbar gelagert ist. Mit der Welle 7 ist über
einen Spannring 10 ein Tragkörper 11 fest verbunden, der gleich
mäßig am Umfang verteilt drei Messerkörper 12 aufweist. Diese
Messerkörper 12 wirken mit Gegenmessern 13 zusammen, welche mit
einem Tragkörper 14 fest verbunden sind, wobei der Tragkörper 14
in seinem unteren Bereich mit dem Antriebszahnrad 5 verschraubt
ist und in seinem oberen Bereich über ein Kugellager 15 auf dem
Saug- bzw. Steuerkörper 3, der den oberen Teil des zylindrischen
Körpers 2 bildet, gelagert ist.
Wie aus Fig. 7 zu erkennen ist, sind mit dem Tragkörper 14 einem
jeden Messer 13 zugeordnete segmentförmige Saugkanäle 16 verbun
den, die über im Tragstück vorgesehene Bohrungen 17 mit Saugluft
beaufschlagt werden können. Etwa in der Mitte des Tragkörpers 14
weist dieser eine umlaufende Ausnehmung auf, die von einem um
laufenden Ring 18 ausgefüllt ist. Dieser Ring kann gegenüber dem
Tragkörper 14 verdreht werden, ist jedoch im Normalfall mit
diesem über die Stellschraube 19 verspannt. Dies bedeutet, daß
sich der Ring 18 mit dem Tragkörper 14 um den zylindrischen Saug
körper 3 dreht. Der Ring 18 weist Durchgangsbohrungen 20 auf, in
die ein ebenfalls mit Bohrungen 21 versehene Flansche 22 einge
setzt sind. Jeder Flansch 22 trägt ein zylindrisches Rohr 23,
wobei, wie Fig. 6 ausweist, dieses Rohr 23 dreimal am Umfang
verteilt vorhanden ist.
Jedes Rohr 23 ist von einer Hülse 24 umgeben, die gegenüber dem
Rohr 3 verdrehbar ist. Mit Abstand übereinander sind an jeder
Hülse 24 mehrere Finger 25 befestigt, welche hohl ausgebildet
sind und über im zylindrischen Rohr 23 angeordnete Bohrungen 26
mit Saugluft beaufschlagt werden können. An ihrer äußeren Peri
pherie sind die Finger 25 mit Saugöffnungen 27 versehen. Wie die
Fig. 3 erkennen läßt, sind die oberen Enden der Hülsen 24 abge
stuft, wobei auf das abgestufte Ende jeweils ein Sicherungsring
28 fest aufgeschraubt ist, der einen kurzen Hebel 29 aufweist.
Am Ende dieses kurzen Hebels 29 sind Laufrollen 30 frei drehbar
angeordnet. Diese Laufrollen 30 stützen sich an einer Kurven
scheibe 31 ab, die über Rohre 32 und 33 fest mit dem oberen Teil
des Gehäuses 1 verbunden ist. Die Kurvenscheibe 31 weist, wie
Fig. 2 erkennen läßt, eine nach innen weisende Ausnehmung 34
auf. Um zu verhindern, daß die Rollen 30 beim störungsfreien
Lauf über die nach innen verlegte Kurve 34 laufen, ist ein Über
brückungsteil 35 vorgesehen, welches drehbar mit dem Gehäuse 1
über eine Schraube 36 verbunden ist. An dieses Führungsteil 35
greift ein senkrecht nach unten ragender Zapfen 37 an, der am
Ende einer Kolbenstange 28 einer Kolbenzylindereinheit 39 be
festigt ist. Der Zylinder 40 dieser Kolbenzylindereinheit 39 ist
von oben auf dem Gehäuse 1 drehbar befestigt, wobei der senk
recht nach unten ragende Zapfen 37 durch ein Langloch 41 hin
durchgeführt ist.
Wie die Fig. 4 und 5 erkennen lasen, besteht der Saugkörper
3 aus einem zylindrischen Körper, der durch einen oberen Deckel
43 abgeschlossen und in nicht näher dargestellter Weise mit dem
unteren Teil des zylindrischen Körpers 2 verbunden ist. Durch
eine abgewinkelte Zwischenwand 44 ist der Saugkörper 3 in zwei
sektorförmige Saugräume 45 und 46 unterteilt, wobei der Saugraum
45 über ein Rohr 32 (sh. Fig. 3) und der Saugraum 46 über ein
Rohr 33 an eine Vakuumquelle angeschlossen ist. Der äußere
Mantel 47 des Saugkörpers 3 weist eine mittige Einziehung 48
auf, deren Umfangslänge etwa ein Drittel des Gesamtumfangs des
Saugkörpers beträgt. Der äußere Mantel weist Schlitze 49 und 50
auf, über die der Saugraum 46 Luft ansaugen kann. Der Saugraum
45 kann über im Mantel 47 angeordnete Schlitze 51 Luft ansaugen.
Die Schlitze 51 sind in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise auf
drei Umfangsabschnitten vorgesehen und sie beginnen jeweils an
der den Saugraum 6 abteilenden Wandung und erstrecken sich über
den Saugraum 45 bis zu der aus Fig. 7 ersichtlichen durchgehen
den Wandung 47. Die jeweils paarweise vorgesehenen oberen und
unteren Schlitze 51 versorgen die Saugbohrungen des zylin
drischen Ringes 14 mit Saugluft, während die mittleren Schlitze
51, die seitlich in die durch die mittige Einziehung 48 gebil
dete Nut münden, der gesteuerten Zuführung von Saugluft höheren
Unterdrucks zu den fingerartigen Segmenten 25 dienen.
Aus Fig. 2 ist zu erkennen, daß einzelne Säcke über ein Bänder
paar 52 mit senkrecht stehendem Boden 53 am Zettelauftrags
aggregat vorbeigeführt werden. Auf diesen offenstehenden Boden
53 werden dann Bodendeckblätter angedrückt. Zu diesem Zweck wird
eine Bodendeckblattbahn 54 über ein Bändersystem 55 herange
führt, wobei von der Bahn 54 über die einzelnen Messerkörper 12
im Verbund mit den Gegenmessern 13 einzelne Deckblätter ge
wünschter Länge abgeschnitten werden. Es soll davon ausgegangen
werden, daß das vorlaufende Ende der Deckblattbahn 54 bis zum
Messer 13 gem. Fig. 2 voranbewegt ist, also noch nicht ge
schnitten wird. Dieses vorlaufende Ende wird dann sowohl von den
Saugbohrungen 27 der Finger 25 wie auch von den Saugbohrungen
16′ der Saugkanäle 16 ergriffen und gehalten. Während der
weiteren Drehbewegung des Tragkörpers 14 und des Ringes 18 legt
sich die Deckblattbahn 54, die kontinuierlich zugeführt wird, an
die Saugkanäle 16 des Tragkörpers 14 an. Im weiteren Verlauf der
Drehung gelangt dann das Gegenmesser 13′ in Kontakt mit einem
der Messerkörper 12, wodurch von der Bodendeckblattbahn 54 ein
Deckblatt entsprechender Länge abgetrennt wird. Je nachdem, wie
lang das Bodendeckblatt sein soll, wird die aus Fig. 3 ersicht
liche Stellschraube 19 gelöst und der Ring 18 gegenüber dem Trag
körper 14 verdreht und wieder verriegelt. Dieses Verdrehen be
wirkt, daß der Abstand eine übereinander angeordneten Finger
gruppe 25 von dem jeweils nachlaufenden, zugehörigen Gegenmesser
13 verändert wird, so daß immer gewährleistet ist, daß das
vorauslaufende Ende der Deckblattbahn 54 von den Saugöffnungen
27 einer Fingergruppe 25 ergriffen wird.
Bei fehlerfreier Zufuhr von Säcken mit senkrecht stehenden Böden
53, laufen die den Fingern 25 zugeordneten Laufrollen 30 auf der
Kurvenscheibe 31 ab, wobei die Ausnehmung 34 dieser Kurvenbahn
durch ein Überbrückungsteil 35 derart abgedeckt ist, daß die
Laufrollen 30 auf einem Kreisbogen sich bewegen. Sobald jedoch
festgestellt wird, daß kein Boden 53 herangeführt ist, muß der
diesem Boden zugedachte Bodenriegel abgeführt werden. Zu diesem
Zweck wird die Kolbenzylindereinheit 39 angesteuert, derart, daß
das Überbrückungsteil 35 um die eine Schwenkachse bildende
Schraube 36 im Gegenuhrzeigersinn weggeschwenkt wird, so daß
dann die Laufrollen 30 durch die Ausnehmung 34 hindurchlaufen
und die Finger 25 um das zylindrische Rohr 23 im Gegenuhrzeiger
sinn verschwenkt werden, derart, daß das von den entsprechenden
Fingern 25 transportierte Blatt an ein Fördersystem 56 übergeben
werden kann, welches aus mehreren parallel zueinanderverlaufen
den Bändern besteht, durch welche die Finger 25 rechenartig
hindurchgreifen.
Da es als Betätigung der als Ausschußweiche dienenden Finger 25
wichtig ist, daß die Saugkraft der Finger 25 größer ist als die
Saugkraft der Saugkanäle 16, ist im Saugraum 46 stets ein
höherer Unterdruck vorhanden als im Saugraum 45. Hierzu sei er
läuternd folgendes bemerkt:
Aus den Fig. 3, 6 und 7 ist zu erkennen, daß der äußere Mantel 47 des Saugkörpers 3 auf seiner in den Fig. 6 und 7 dargestellten linken Seite lediglich über einen Winkelbereich von etwa 110 Grad von oben nach unten durchgehend verläuft. Das bedeutet, daß die in diesem Bereich an dem äußeren Mantel vorbei laufenden Bohrungen 17, die für die Luftversorgung der Saugkanäle 16 zu ständig sind, wie auch die Durchgangsbohrungen 20, die für die Luftversorgung der Finger 25 verantwortlich sind, nur über die Umfangslängen der Schlitze 49 bis 51 bzw. der Nut 48 mit Vakuum beaufschlagt werden können. Der zwischen den Schlitzen 51 liegen de Winkelbereich 47 ist der Bereich, in dem kein Blatt transpor tiert werden darf, und zwar der Bereich, in Drehrichtung betrach tet, kurz hinter der Abgabe eines Deckblattes an einen Boden 53 bis zur Aufnahme eines neuen Deckblattes im Bereich der Zufuhr der Bodendeckblattbahn.
Aus den Fig. 3, 6 und 7 ist zu erkennen, daß der äußere Mantel 47 des Saugkörpers 3 auf seiner in den Fig. 6 und 7 dargestellten linken Seite lediglich über einen Winkelbereich von etwa 110 Grad von oben nach unten durchgehend verläuft. Das bedeutet, daß die in diesem Bereich an dem äußeren Mantel vorbei laufenden Bohrungen 17, die für die Luftversorgung der Saugkanäle 16 zu ständig sind, wie auch die Durchgangsbohrungen 20, die für die Luftversorgung der Finger 25 verantwortlich sind, nur über die Umfangslängen der Schlitze 49 bis 51 bzw. der Nut 48 mit Vakuum beaufschlagt werden können. Der zwischen den Schlitzen 51 liegen de Winkelbereich 47 ist der Bereich, in dem kein Blatt transpor tiert werden darf, und zwar der Bereich, in Drehrichtung betrach tet, kurz hinter der Abgabe eines Deckblattes an einen Boden 53 bis zur Aufnahme eines neuen Deckblattes im Bereich der Zufuhr der Bodendeckblattbahn.
In der Fig. 7 ist die Situation dargestellt, in der das vor
laufende Ende einer Bodendeckblattbahn 54 gerade von den Saug
kanälen 16 ergriffen wird, die über Bohrungen 17 mit dem Raum
45 hohen Vakuums in Verbindung stehen. Die zwischen den überein
anderangeordneten Saugkanälen 16 befindlichen Finger 25 sind,
wie Fig. 6 erkennen läßt, noch nicht mit Vakuum beaufschlagt, da
die entsprechende Bohrung 20 noch vom äußeren Mantel 47 abge
deckt ist. Allerdings werden auch diese Bohrungen 20 nach einem
kurzen Drehweg mit dem Vakuumraum 45 hohen Drucks in Verbindung
gebracht, so daß das vorlaufende Ende der Bodendeckblattbahn 54
sowohl von den Saugkanälen 16 wie auch von den Fingern 25 ange
saugt und mitgenommen wird. Während der weiteren Drehung ver
bleiben die Finger 25 stets in Verbindung mit dem Saugraum 45
höheren Vakuums, weil nämlich der aus Fig. 3 zu erkennende Ring
18 etwa mittig den Saugkörper 3 umschließt, in dem Bereich näm
lich, in welchem der Saugkörper 3 die mittige Einziehung 48 auf
weist, wodurch ermöglicht ist, daß die Bohrungen 2 ständig mit
dem Saugraum 45 höheren Unterdrucks in Verbindung stehen, und
zwar bis auf den Bereich, in dem der äußere Mantel 47 ohne Unter
brechungen von oben nach unten durchgehend verläuft. Im Gegen
satz zu den Fingern 25 stehen die Bohrungen 17 für die Saug
kanäle 16 je nach Drehstellung einmal mit dem Saugraum 45 und
einmal mit dem Saugraum 46 in Verbindung. Dies ist darauf zurück
zuführen, daß im Tragkörper 14 oben und unten jeweils Bohrungen
17 vorgesehen sind, die während des Ablaufs sowohl an den
Schlitzen 51 wie auch an den Schlitzen 49 und 50 vorbei geführt
werden (sh. Fig. 4). Hierdurch wird bewirkt, daß die Bohrungen
17 über die Schlitze 51 mit dem Saugraum 45 höheren Unterdrucks
und einmal über die Schlitze 49 und 50 mit dem Saugraum 46
niedrigeren Unterdrucks verbunden sind.
Aus den Fig. 2 und 3 ist zu erkennen, daß die Kurvenscheibe
31 außer der Ausnehmung 34 noch eine weitere Ausnehmung 57 auf
weist, wodurch bewirkt wird, daß die Rollen 30 einer jeder
Fingergruppe 25 in diesem Bereich die entsprechende Fingergruppe
25 aus der Peripherie nach außen bewegen, wodurch der von der
Fingergruppe 25 getragene Deckblattabschnitt an den jeweils vor
beigeführten offenen Boden 53 angedrückt wird. Die Anhangskraft
des Bodendeckblattes am offenen Boden ist dabei so groß, daß
sich das Bodendeckblatt in jedem Fall von den Fingern 25 und den
Saugkanälen 16 abschält, obwohl in diesem Bereich sowohl die
Finger 25 wie auch die Saugkanäle 16 noch mit Vakuum beauf
schlagt sind. Dies ist erforderlich, um eine absolut sichere
Übergabe zu erreichen und ein Versetzen des Bodendeckblattes im
Moment des Aufklebens zu vermeiden.
Es soll noch erwähnt werden, daß in den einzelnen Messerkörpern
eine mit Silikon getränkte Filzwalze 58 zugeordnet ist, durch
die die Messerkörper 12 beim jeweiligen Vorbeilauf gereinigt wer
den.
Claims (21)
1. Vorrichtung zum Aufbringen von vorzugsweise beleimten Bahnab
schnitten oder Zetteln auf flachliegend geförderte Werk
stücke, vorzugsweise von Bodendeckblättern auf aufgezogene
oder zugelegte Böden (53) von Säcken,
mit einem die Bahnabschnitte übernehmenden rotierend ange triebenen Transportzylinder (14) der diese an die etwa tangential zu diesem geförderten Werkstücke bzw. Böden (53) abgibt, und
mit einer Übergabeeinrichtung (25) die bei Bedarf, beispiels weise bei Ausbleiben eines Werkstücks oder Bodens (53), den Bahnabschnitt an einen Ausscheideförderer (56) abgibt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Transportzylinder (14) als Saugzylinder ausgebildet ist und aus dessen zylindrischer Kontur gesteuerte Segmente (25) herausschwenkbar sind, die die Bahnabschnitte an den an den Transportzylinder (14) angestellten Ausscheideförderer (56) abgeben.
mit einem die Bahnabschnitte übernehmenden rotierend ange triebenen Transportzylinder (14) der diese an die etwa tangential zu diesem geförderten Werkstücke bzw. Böden (53) abgibt, und
mit einer Übergabeeinrichtung (25) die bei Bedarf, beispiels weise bei Ausbleiben eines Werkstücks oder Bodens (53), den Bahnabschnitt an einen Ausscheideförderer (56) abgibt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Transportzylinder (14) als Saugzylinder ausgebildet ist und aus dessen zylindrischer Kontur gesteuerte Segmente (25) herausschwenkbar sind, die die Bahnabschnitte an den an den Transportzylinder (14) angestellten Ausscheideförderer (56) abgeben.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Segmente gabelförmig ausgebildet sind und im ausgeschwenkten
Zustand kammartig entsprechend versetzte gabelartige Vor
sprünge des Aufgabeendes des Ausscheideförderers (56) durch
setzen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die gegabelten Vorsprünge des Ausscheideförderers (56)
durch die vorderen über Umlenkrollen laufenden Enden von
parallel und im Abstand zueinander umlaufenden geteilten
Förderbändern gebildet sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die einzelnen Förderbänder des Ausscheideför
derers (56) über Saugkästen laufen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Segmente aus mit Saugluft beaufschlagten
fingerartigen Rohren (25) bestehen, deren in der zylin
drischen Hüllfläche des Transportzylinders (14) liegenden
Bereiche mit Saugluftbohrungen (27) versehen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Unterdruck an den Saugbohrungen (27) der
die kammartigen Segmente bildenden fingerartig gekrümmten
Rohre (25) größer ist als der an den Saugbohrungen des Trans
portzylinders (14).
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen auf Umfangslinien liegenden Saug
bohrungen des Transportzylinders Nuten gebildet sind, in
denen die fingerartigen Rohre (25) der kammartigen Segmente
einschwenkbar gelagert sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die fingerartigen Rohre (25) der kammartigen
Segmente etwa radial mit schwenkbar in dem Transportzylinder
(14) gelagerten, die Saugluft zuführenden Rohre (24) verbun
den sind und daß die Rohre (24) mit diese verschwenkenden
Steuerhebeln verbunden sind, deren freie Enden auf gestell
festen Steuerkurven (31) laufende Rollen (30) oder Gleit
steinen tragen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
die fingerartigen Rohre (25) tragenden Rohre (24) auf diese
halternden Rohre (23) gelagert sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Segmente bildenden Finger (25) tragenden
Rohre (24) durch Federn in Richtung der eingeschwenkten
Stellung der fingerartigen Segmente (25) beaufschlagt sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Steuerkurve (31) ein durch einen An
trieb (40) bewegbares oder verschwenkbares Kurvenstück (35)
aufweist, das im inaktiven Zustand ein die kammartigen Seg
mente ausschwenkendes Kurvenstück (34) überbrückt.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (31) ein zweites Kurven
stück (57) aufweist, das die kammartigen Segmente (25) zum
Zwecke der Übergabe und des Andrückens der Bahnabschnitte an
die Werkstücke bzw. die Böden (53) ausschwenkt.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Transportzylinder (14) aus einem zy
lindrischen Ring besteht, der drehbar auf einem die Saugluft
zufuhr steuernden zylindrischen Steuerkörper (3) gelagert
ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Steuerkörper 3 durch zwei Wände
unterteilte im Querschnitt sektorartige Kammern (45, 46) auf
weist, die mit getrennten Saugluftstutzen (32, 33) versehen
sind, über die in diesen unterschiedlich große Unterdrücke
aufrechterhalten werden.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die sektorförmige Kammer (46) mit geringerem Unterdruck der
Versorgung der Saugbohrungen des Transportzylinders im
Bereich des Ausscheideförderers (56) zugeordnet ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Steuerkörper (3) mit beide Kammern
(45, 46) anschneidenden Umfangsschlitzen (49, 50) versehen
ist, die die Saugluftkanäle (16) des zylindrischen Ringes
(14) gesteuert mit Saugluft versorgen.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Steuerkörper (3) im Bereich der im
Querschnitt sektorförmigen Kammer geringeren Unterdrucks
(46) mit einer in dessen Mantel vorgesehenen Umfangsnut (48)
versehen ist, die mit der Kammer (45) höheren Drucks in Ver
bindung steht und den fingerartigen Segmenten (25) Saugluft
zuführt.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Umfangsnut (48) im Bereich der
Kammer (46) höheren Drucks durch diese öffnende Umfangs
schlitze (51) fortgesetzt ist.
19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß in der inneren Wandung des ringförmigen
Transportzylinders (14) Bohrungen (20) angeordnet sind, die
in die die fingerartigen Rohre (25) tragenden Rohre (23, 24)
münden und die durch die Nut (48) und die an diese angrenzen
den Schlitze (51) aufgesteuert werden.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß
die Bohrungen (20) in einem relativ zu dem ringförmigen
Transportzylinder (14) verdrehbaren und feststellbaren Ring
(18) angeordnet sind und daß mit dem Ring (18) das die gabel
förmigen Segmente (15) lagernde Rohrstück (23) verbunden
ist.
21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Transportzylinder (14) mit axialen
Messerbalken (13, 13′) versehen ist, die mit Messern (15)
eines an den Transportzylinder angestellten rotierenden
Messerträgers (11) zusammenwirken.
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